Satan und Monalisa

GNTM 2019Ami-LandTitelbildZufälle

Wieder eine VideoKunstReihe und eine Zugabe zu den „Verschwiegenen Früchten“.

Ich meine, diese drei Akte sind wirklich sehenswert und ebenfalls sehr aufschlus/

sreich. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das besondere

Schauspiel in drei Akten. Viel Vergnügen!

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Wird der Eröffnungstermin des BER erneut

verschoben? Laut einem TÜV-Bericht sind die

Probleme am Pannen-Flughafen offenbar um/

fassender, als bislang bekannt. Rückbau/

maßnahmen seien not/

wendig…

ZDF-„Politbarometer“

USA, Brücke, Brücken-SprengungCDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, CSU, Markus Söder

Die Ergebnisse des ZDF-„Politbarometers“ dürften CDU und

CSU alles andere als gefallen. Besser sieht es für die SPD und

die Grünen aus. An der Spitzenposition der beliebtesten

Politiker hat sich hingegen nichts

geändert…

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Satan und Monalisa 1.Akt

gel;scht??

Wie ist es Mutter Natur gelungen, dass

eine Frau einen Mann zur Welt bringen kann?

Ich wünsche Ihnen interessante (genetische)

Erkenntnisse, gute Unterhaltung und

viel Vergnügen!!

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Türen ins Paradies

minecraft / It’s genuinely very complex in this

busy life to listen news on TV, thus I simply

use world wide web for that reason, and

get the most up-to-date in/

formation…

Satan und Monalisa 2.Akt

Ich hoffe der Film wird nicht gesperrt, eigentlich müsste er akzeptiert werden.

Klicken Sie ihn einfach mal an und lassen Sie sich von mir die Probleme

und die Natur Satans und seiner Geschwister erläutern.

Ich wünsche beste Unterhaltung!

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Satan und Monalisa 3.Akt

Komisch, ich dachte, ich hätte den Film schon längst auf diese Seite getan,

doch gerade stellte ich fest, dass er fehlt. Ob da wiedereinmal jemand

seine unsichtbaren Finger im Spiel hatte? Denn, es ist klar, nicht alle

kosmischen Gestalten sind so begeistert darüber, dass ich mich

hier um die Aufklärung bestimmter geheimer Zusammen/

hänge bemühe. Ich hoffe, Sie können den Film über

die WAhnsinns-Aufklärung nun endlich

sehen, viel Vergnügen!

CIMG6578 Deutsche WaffenexportePolice storm apartment in Salzgitter

Nach einem SEK-Einsatz in Salzgitter mit einem

Toten und dem anschließenden Fund einer Leiche sind

viele Fragen offen. Am Freitag wollen die Beamten nun

die Zusammenhänge klären, wie die Polizei am

Donnerstagabend mitteilte…

Bild zu Katja Burkard, RTL, TV-ModeratorinPotenzmittel

@1001

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  Satan, Monalisa und das Bombini-Projekt

Das Buch ist ein Ausweg. Das Buch ist eine magische Reise.

Das Buch beschreibt ein Gesamtkunstwerk. Das Kunstwerk

selbst ist verboten. Denn die Sonnengöttin hatte mal

wieder alles falsch gemacht.Und Satan musste

ziemlich draufzahlen.

1

Das Buch ist (s)ein Ausweg.

Bericht:

„Angriff auf Hilfskonvoi der UN war Inszenierung“

Bericht: Angriff auf Hilfskonvoi der UN war InszenierungQuelle: Reuters

6.10.2016 • 18:00 Uhr – Laut eines Berichts der Internationalen Gruppe zur Unterstützung
Syriens war der Anschlag auf den UN-Hilfskonvoi in der syrischen Provinz Aleppo
kein Luftangriff. Vielmehr handelt es sich um eine von Rebellen geplante
Inszenierung. Damit widerspricht der Bericht jüngsten
UN-Erklärungen, dass der Konvoi aus
der Luft angegriffen wurde…

Lieber Leser,

dies ist kein normaler Roman. Wenn sie nur das Unterhaltsame suchen,

dann gehen sie lieber in die Welt hinaus oder sie greifen sich ein anderes

Buch. Ich werde ihnen jedenfalls keine spannende Fiktion anbieten,

kein wohl konstruiertes Schriftwerk, keine große Literatur.

Ich erzähle ihnen nur eine wahre Geschichte:

Rückkehr

Die Geschichte von Satan und Monalisa.

Satan kennen sie sicherlich, zumindest haben sie sich schon mal ein Bild von ihm gemacht. Nun, ich muss sie höchstwahrscheinlich enttäuschen. Der Mann ist in Wahrheit ganz anders als man so denkt.

Und auch Monalisa, die frischgebackene Sonnengöttin. Auch sie ist so ganz anders, als die meisten Menschen sich eine Göttin vorstellen. Aber, so ist es nun mal, die Wahrheit ist oft eine Überraschung. Oder eben auch nicht. Es kommt halt darauf an welches Götterbild sie bisher mit sich trugen.

Ich will ihnen erzählen wie es wirklich ist.

Ich hoffe es gelingt mir unterhaltsam.

Portrait 1

Ich bin Monica Kraemer, die Bombini-Designerin.

Ich habe mich bemüht die Ideen der Sonnengöttin in ein Produkt zu verwandeln. Denn zaubern, so musste Monalisa feststellen, zaubern funktioniert nur in der 5. Dimension.

Hier auf der Erde musste alles hart erkämpft werden.

Vor allen Dingen, wenn Satan sich querstellte und

zu verhindern suchte, was Monalisa sich

vorgenommen hatte.

1. Buch

Was zum Himmel ist ein Bombini?

Das hatte ich mich auch gefragt. Immer wieder hatte ich versucht zu verstehen, was mir der berühmte Nicolas Tesla da dereinst gezeigt hatte. Ein kleines diskusförmiges Gerät, das durch die Luft flog, nach links und rechts, hoch in die Luft und wieder zurück auf den Boden.

Ich stand damals am Beginn einer großen Reise. Einer sogenannten Innenweltreise. Nur mit einem alten Computer bewaffnet, reiste ich durch mein Unterbewustsein auf der Suche nach dem großen, kollektiven Unterbewustsein, immer mit der Frage konfrontiert: Was ist ein Bombini?

Den Namen hatte ich vergegeben. Bombini, magic bombini, von lat. Bombus, die Hummel. Denn auch eine Hummel konnte eigentlich, nach den allgemein anerkannten physikalischen Gesetzen, gar nicht fliegen. Sie tat es natürlich trotzdem. Und auch das diskusförmige Gerät von Tesla durfte theoretisch ebenfalls nicht fliegen. Es tat es aber ebenso. Und dies regte mich wirklich sehr auf. Hatte die große wissenschaftliche Gemeinschaft die Welt der Physik etwa doch noch nicht verstanden? Gab es Dinge, die der Mensch nicht für möglich hielt? Was war das Geheimnis von Teslas fliegender Diskusscheibe?

Ich habe diese erste große Innenweltreise praktisch lückenlos dokumentiert. Es ist ein 1200 Seiten starkes Werk daraus geworden. Am Anfang stand die Frage: „Was ist ein Bombini?“ Am Ende gab es viele Antworten auf viele Fragen. Wer viel Zeit hat und gerne liest, dem empfehle ich meine Dokumentation.

Titel: „Die schwarzen Steine – Ein Erfahrungsbericht über die

Entdeckung einer neuen Dimension, das Wesen der Dinge

und die magische Kunst Zusammenhänge

zu erkennen.“ (2002)

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Jetzt aber soll es um Satan und Monalisa gehen.

Monalisa, die alles dafür tat, das Bombini Wirklichkeit

werden zu lassen und Satan, der die Suppe, die sie

sich damit einhandelte, auslöffeln musste.

Teil 1

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Das große Spiel der Götter

Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Ganze ist ein Spiel.

Ein Spiel der Götter, damit es ihnen im Paradies nicht langweilig wird.

Satan, besser Satan Junior, – denn er war einer der Söhne des berühmt, berüchtigten Herrn der Finsternis – und auch Monalisa, die gotische Sonnengöttin, waren nur einige der Figuren, die sich an diesem Spiel beteiligten.

Ziel war die Rettung der Welt. Ziel war es, die Erde mit dem Himmel zu verbinden und die Menschen an der kosmischen Gesellschaft teilnehmen zu lassen. Profaner ausgedrückt: Ziel war die Eroberung des Weltraums. Und zwar mit Hilfe eines Bombinis. Monalisas Bombini.

Die ganze Sache hatte nur einen Haken. Die Menschen mussten das Bombini selbst erfinden. Denn, so war es kosmisches Gesetz: Nur eine Gesellschaft, die die Technik dieses Gerätes versteht, darf auch damit durch das Universum fliegen. Es nützte also nicht, den Erdenbewohnern einfach die Pläne zukommen zu lassen. Versuche diesbezüglich hatte es durchaus gegeben. Aber die Geräte, die daraufhin gebaut wurden, setzten sich nicht durch. Die Menschen verstanden einfach nicht, wie das Ganze funktioniert. Auch Tesla hatte nicht wirklich gewußt, wieso sein diskusartiges Fluggerät flog. Aber immerhin, er war der ganzen Sache schon sehr nahe gekommen. Für ein traumhaftes SpielzeugUFO hatte es durchaus gereicht. Aber er wurde nicht ernst genommen. Man verstand nicht was er tat und so hielt man die Angelegenheit für die Spinnerei eines alten Erfinders.

In meiner Innenweltreise bekam ich von ihm dieses Gerät auffällig hastig in die Hände gedrückt. Anschließend machte sich der Erfinder, mit den Worten: „Mach was draus!“, auf und davon. Und zu allem Überfluss wurde mir das Ding auch gleich darauf von irgendwem wieder geklaut, ohne die Gelegenheit gehabt zu haben, das verrückte Objekt genauer untersuchen zu können. Doch ich war gleich wie elektrisiert, ich wollte unbedingt hinter sein physikalisches Geheimnis kommen. Was war das für ein tolles Ding! Damit würde ich die Welt revolutionieren können! Dieses Gerät verhieß Antworten auf viele noch offene Fragen der Physik. Dieses Ding musste ich unbedingt wiederfinden. Wer hatte es mir gestohlen? Wer wußte noch davon? Aber wie gesagt, das ist ein anderes Buch.

Satan und Monalisa tauchten ungefähr zu dem Zeitpunkt auf der Bildfläche auf, als ich die praktischen Versuche mit meinem selbstgebauten Bombini frustriert eingestellt hatte. Dies war im März 2005. Zwei Jahre lang hatte ich an der Versuchsanlage und an meinem Bombini-Prototyp gebaut und mich um die dazu notwendige theoretische Physik bemüht. Doch die Ergebnisse waren niederschmetternd. Das Ding wollte einfach nicht fliegen. Obwohl es diesmal so war: Ich glaubte zwar zu wissen wie es theoretisch funktionierte, aber praktisch kriegte ich es nicht hin. Mein Bombini bewegte sich höchstens 1-2cm von der Stelle, von fliegen konnte also wirklich keine Rede sein. Nachdem mal wieder eine meiner selbstgebauten Hochspannungskaskaden bei einem Versuch kaputt ging, setzte ich mich mit meinen letzten Euros in eine Kneipe an die Theke und betrank mich. Ich hatte einfach keinen Bock mehr. Immer nur Niederlagen. Das war unerträglich, wie ich fand. Und kein Schwein wollte mir weiterhelfen. Alle hielten mein Projekt im Grunde für Schwachsinn. Ein SpielzeugUFO, wer glaubte denn schon an so etwas?

Ich denke heute, das war der Punkt, an dem Satan Senior eingriff. Er schickte seinen Sohn um dem ganzen Spuk ein Ende zu setzen. Denn eines war Satan Senior klarer als allen anderen Göttern des Spiels, jetzt würde Monalisa eingreifen. Und die kam mit völlig neuen Ideen zu diesem Bombini daher. Bevor dies jedoch geschehen würde, sollte sich Satan Junior dieser unglücklichen Designerin einmal vorstellen.

Und sein Sohn, da war er sich sicher, der würde sie zurück

an den Herd bringen, dahin, wo seiner Meinung nach jede

Frau hingehörte. Und der Bombini-Wahnsinn

hätte endlich ein Ende.

Türchen Teil 8

Der entscheidende Zug

Satan Seniors Spielzug kam jedoch zu spät.

Noch bevor sein Sohn sich in Gestalt eines gutaussehenden Elektrikers auf den Weg zu dieser frustrierten Designerin machte, war Monalisa auch schon in mich eingefahren.

Lichtblitze und ein starkes körperliches Zittern ergriffen und durchschüttelten mich, als Monalisa zu mir kam. Ehe ich noch verstand wie mir geschah, steckte diese Lichtgestalt schon direkt und tief in mir drin. Und gleich machte sie sich daran, das Feld aufzuräumen. Das erste Opfer war mein Sohn. Noch ganz benommen von dem Ereignis öffnete sie meinen Mund und heraus kam ein eindringlicher Vortrag an meinen Sohn, der gerade an der Tür vorbei ging um ins Bad zu gehen.

Was Monalisa sagte, ich weiß es nicht.

Aber meinen Sohn schockierte es nachhaltig.

Er glaubte seine Mutter sei nun endgültig verrückt geworden. Er wollte nichts als nur noch weg. Und so zog er, nicht ohne einen anklagenden Brief zu hinterlassen, aus der gemeinsamen Wohnung aus. Er wollte seinen eigenen Weg gehen und am liebsten nicht mehr zurückschauen. Monalisa war dies gerade Recht, und das Unglück, das ich dabei empfand, hielt sie für vorübergehend und damit für überwindbar. In ihren Augen stand dieser verwöhnte, junge Mann seiner Mutter nur im Weg. Er sollte seinen eigenen Weg gehen und dies möglichst weit weg. Vorerst wenigstens, so lange, wie sie gedachte in mir stecken zu bleiben. Sie brauchte, wie sie erklärte, freie Bahn.

Ich war, wenn ich ehrlich war, im Grunde ganz ihrer Meinung, nur, wenn es nach mir gegangen wäre, dann wäre die Loslösung von meinem Sohn weitaus sanfter und harmonischer von Statten gegangen. Ich hatte doch gar nichts dagegen, dass er auszog, nur der Zeitpunkt und die Art und Weise, das hatte ich mir alles ganz anders vorgestellt. Schließlich, ich liebte meinen Sohn, auch wenn er kein besonders nützlicher Wohnungsgenosse war. Gut, er hatte mich sogar bestohlen, er hatte gelogen und die Schule geschwänzt. Aber war ich in meiner Jugend nicht auch schwierig gewesen? So schlimm fand ich ihn am Ende wirklich nicht. Im Gegenteil, nicht wenige Tage vor dem endgültigen Eklat, hatte ich mir noch auf die eigene Schulter geklopft, stolz darauf, einen so netten, hübschen Sohn groß bekommen zu haben. Dieses Selbstlob sollte mir nur wenige Tage später schwer auf die Füße fallen. Und dies hatte sehr weh getan.

Monalisa sah das Ganze recht entspannt. Sie putzte als erstes mal die Treppe und das nun fast leere Kinderzimmer. Denn, typisch Sohn, seinen Müll hatte er natürlich großzügig zurück gelassen. Auch der alte Speicher war voll von seinem Kram. Es war ein echtes Ärgernis. Monalisa befand: „Dafür ist jetzt keine Zeit mehr, jetzt müssen wir an die neue Aufgabe denken.“

Ich frage sie, was dies für eine Aufgabe sei, und sie antwortete nur: „Jetzt retten wir die Welt! Mach dich fertig und besuche diesen merkwürdigen Elektriker, der sich nun schon seit Wochen um Dich bemüht.“

Und so klingelte ich bei Wolfgang an der Tür. Wolfgang war in meinen Augen ein attraktiver Mann. Gut, auf Kleidung schien er nicht viel zu geben, und auch seine Haare schnitt er sich selbst. Er arbeitete als Leiharbeiter bei einer großen Firma.

Er erzählte viel über seine Arbeit und er war ein Zugliebhaber,

ein Pufferküsser wie er sagte.

Ich verstand nur recht wenig von dem was er erzählte. Nur dass er mit Hochspannung zu tun hatte, das drang bis zu mir durch. Hochspannung, ein Mann der Ahnung davon hat! Was für ein glücklicher Zufall, da konnte er doch vielleicht helfen meine Kaskade wieder ans Laufen zu bringen. Ich lud ihn also zum Essen ein, nicht ohne Hoffnung, ihn für mein Experiment begeistern zu können.

Doch Pustekuchen, was war das Ergebnis? Er prüfte nur kurz die Anlage, die ich in meinem Arbeitszimmer aufgebaut hatte, und entschied dann resolut:

Diese Kaskade muss ich Dir leider abbauen und auch der Trafo muss weg. Das ist absolut verboten was Du hier machst. Ich komme ins Gefängnis, wenn irgendjemand erfährt, dass ich Dir dies hier durchgehen lasse. Das ist absolut lebensgefährlich!“

Und Leute, was soll ich sagen, normalerweise hätte ich mich jetzt wehren müssen, für mein Experiment einstehen, es verteidigen müssen, aber stattdessen, ich verstand es auch nicht, ich verliebte mich plötzlich total in diesen Mann. Niemandem war es in den letzten zwei Jahren gelungen mich von meinem Experiment abzubringen, egal was jemand sagte oder tat, ich kämpfte für mein Vorhaben. Aber plötzlich sah ich darin keinen Sinn mehr. Das Experiment war egal. Der Mann war einfach um vieles Interessanter.

Und auch Monalisa war hin und weg.

Der Mann war genau der Richtige. Er würde

der ganzen Geschichte auf seine Weise

Vorschub leisten.

Bild für Tasse

Da war sie sich sicher. 

Monalisa tröstete mich darum auch, als

ich mich bei ihr wegen des abgebauten Experimentes beklagte.

„Es gibt viele Wege nach Rom“, sagte sie nur und ich vertraute ihr. Ich vertraute auch Wolfgang. Er war wirklich ein sehr einfühlsamer und großzügiger Mensch. Er kaufte mir einen Laptop, den ich dann in kleinen Raten bei ihm abstottern sollte. Dieser Laptop war einfach wunderbar. Er vergrößerte meine und Monalisas Möglichkeiten entscheidend. Aber davon später mehr.

Monalisa verriet mir Wolfgangs wahre Natur, aber das wäre gar nicht nötig gewesen, ich sah auch so, das dieser Mann ein Sohn Satans war. Dieser steckte in ihm drin, wie Monalisa in mir steckte, das fühlte ich ganz genau. Satan Junior und Monalisa waren sich überraschender Weise sehr sympathisch. Damit hatte Satan Senior nicht unbedingt gerechnet. Er hatte ehr gehofft, dass sein Sohn diese Sonnengöttin auf ihren Stern zurückjagen würde, aber wo die Liebe hinfällt, da können selbst die satanischen Geister wenig ausrichten.

Meine Großmutter war ganz offensichtlich mit meiner Wahl sehr zufrieden, denn als ich mit Wolfgang zu ihr ins Altersheim fuhr, sah sie ihm nur einmal tief in die Augen und sagte dann:

Nun, dann bist Du also der heimliche Geliebte, schön, nett Dich kennen zu lernen.“

Wolfgang widersprach, er sei kein heimlicher Geliebter, aber meine Großmutter blieb dabei. Mir drückte sie fest die Hand und sagte:

“Diesmal hast Du den Richtigen gefunden.“

Das war das letzte Mal, dass ich meine Großmutter sah. Ein paar Monate später entschlummerte sie sanft und wachte in einer neuen Welt auf. Da war sie sich immer sicher gewesen. Der Tod war nichts Endgültiges. Der Tod war nur ein Übergang in die 5. Dimension. Und sie war vorbereitet, sie war bereit zu sterben. Sie freute sich sogar darauf. Auch mir hatte sie immer klar gemacht: „Es gibt mehr als unsere Sinne erfassen, es gibt eine Welt der Feen, Geister, Engel und Götter. Und wenn man sich bemüht um sie, dann helfen sie einem auch durch das Leben.“ Sie hatte mir auch das Kartenlegen beigebracht. Ich glaubte damals im Grunde nicht recht daran, aber ich wollte gerne verstehen wie sie es schaffte, diesen Karten jedesmal entscheidende Geheimnisse zu entlocken. Bei meiner Freundin Natschi funktionierte es jedenfalls immer ganz außerordentlich. Und darum begleitete mich meine Freundin auch häufig, wenn ich meine Großmutter, damals noch bei ihr in der Wohnung, besuchte. Die Karten waren für meine Großmutter ein Zugang in eine magische Welt, eine Welt, die Ratschläge und Antworten auf Fragen gab.

Ich lernte also fleißig das Kartenlegen, ja, ich entwickelte ein eigenes Konzept, eine eigene Sprache dazu, denn die Begriffe, die meine Großmutter benutzte, die schienen mir im Grunde nicht mehr ganz zeitgemäß. Das Grundprinzip aber hielt ich natürlich ein. Und ich legte die Karten, so oft es möglich war. Das sprach sich herum und so hatte ich eigentlich regelmäßig Gelegenheit, die Treffsicherheit der Karten kennenzulernen.

Und ich stellte mir die Frage:

Woher kam diese fast unheimliche Intelligenz des Zufalls?

26.Juni 2015

Satan und Monalisa

Satan und Monalisa gingen Hand in Hand. Damit hatten auch die anderen Götter nicht gerechnet. Die Eine kam aus den tiefen des Alls und hatte gerade erst ihre neue Stellung als Sonnengöttin angenommen und sie hatte sich auch gleich persönlich sehr engagiert, indem sie den freien Platz in meiner Seele einnahm.

Der Andere hatte es sich schon vor Jahren bei Wolfgang gemütlich gemacht. Er war nämlich im Grunde sehr faul. Die Welt retten? Für was? Für wen? Sollten die Menschen doch in ihren eigenen Abgasen ersticken! Was ging ihn das an? Er war zufrieden, wenn er seine Wasserpfeife anbeten konnte. Ansonsten ging er mit seinem Wolfgang brav zur Arbeit und er schaute sich gerne in den verschiedenen Firmen etwas genauer um, während Wolfgang seiner Tätigkeit als Inbetriebsetzer nachging. Aber auch, wenn dieser nur als einfacher Strippenzieher unterwegs war, Satan Junior wurde es selten langweilig mit diesem Wolfgang. Eine gute Wahl, entschied er schon damals, vor vielen Jahren, als er diesen verrückten Typen in seinem Keller antraf. Wolfgang war dort einfach eingezogen, tief unter der Erde schlug er sein Lager auf, auf Du und Du mit den ortansässigen Mäusen. Niemand sonst traute sich dort hinunter, außer ein paar andere Verrückte, die ab und zu vorbei kamen.

Hier konnten sie Krach machen und soviel beten wie sie wollten.

Doch irgendwann, nach einer harten Zeit über wie unter der Erde, entschlossen sich beide, diesen Ort zu verlassen und wieder unter Menschen zu gehen, eine normale Wohnung zu beziehen um dort stundenlang unter der Dusche zu stehen, denn das hatten Beide unten in ihrem Keller schwer vermisst. Fließend warmes und kaltes Wasser, welch ein absoluter Luxus! Und das Klo erst. Im Keller hatte Wolfgang regelmäßig in Flaschen gepinkelt und seine Notdurft auf dem Eimer hockend verbracht. Das war alles wirklich sehr unkonfortabel mit der Zeit. Eine lange Zeit. 5 Erdenjahre waren es bestimmt, die sie dort gemeinsam verbracht hatten. Gute und schlechte Zeiten, und sie hatten alles gemeinsam durchgestanden. Und so auch jetzt, diese Frau, diese verrückte Designerin mit ihrer Monalisa, die ging beiden nicht mehr aus dem Kopf.

Satan Senior hatte zwar gesagt, er solle diese Sonnengöttin am Besten auf den Mond schießen, aber Satan Junior erkannte ihr verrücktes Potential und er war interessiert. Und Wolfgang war ebenfalls nicht unzufrieden, schließlich sah die Frau ganz gut aus und erzählte unterhaltsam. Außerdem schien sie auch gut zuhören zu können, jedenfalls konnte er ausführlich über seine Arbeit erzählen, ohne dass sie sich zu langweilen schien.

Er kaufte ihr einen Laptop, weil er wollte, dass sie sich mit etwas anderem beschäftigte, als mit ihrem Bombini. Das Bombini war in seinen Augen absoluter Schwachsinn. Das Experiment dazu war einfach nur lebensgefährlich und für eine solche Laien wie sie nun mal eine war absolut indiskutabel. Hochspannung, damit kannte er sich aus, und es war daher vollkommen klar, damit fingerte man nicht in seiner eigenen Bude herum. Die Frau behauptete mit ihrer Anlage 80 000 Volt Gleichspannung hergestellt zu haben, aber das hielt er für absolut unmöglich. Und er wollte es ganz bestimmt nicht ausprobieren. Obwohl sie ihn wirklich nett darum bat, ihr zu helfen die Anlage wieder in Gang zu bringen. Aber, da waren er und Satan Junior sich wie so oft absolut einig. Das Experiment musste weg. Und der Sohn musste auch weg. Und die Freunde, die sich nassauerrich bei ihr herumtrieben, die mussten ebenfalls weg. Alle mussten im Grunde weg. Selbst ihre Mutter war unerträglich. Alle waren sie egoistisch und/oder unzuverlässig. Keiner half der Frau wirklich, alle wollten sich nur in ihrer Gesellschaft amüsieren, doch im Grunde nahm kein Mensch die Frau mit ihren Ambitionen ernst. Wolfgang aber nahm sie ernst. Nicht ihr Bombini, nicht ihre Weltverbesserei, nein, so weit ging die Liebe nicht, aber ihre Persönlichkeit, die sprach ihn wirklich an. Er wollte sie unbedingt näher kennenlernen. Sie und ihre Monalisa. Er hatte mit der mitwohnenden Sonnengöttin keine Probleme, solange sie keine Predigten hielt. Sein Mitbewohner war schließlich auch nicht ohne, das wusste er schon. Und eine Frau, die sich auf ein solches Duo einließ, nun, die konnte nicht blöd sein.

Sexuell sah die ganze Sache allerdings schon wesentlich komplizierter aus. Erst einmal wollte sie so etwas auf keinen Fall. Gut, schmusen ja, aber richtigen Sex? „Bitte nicht, ich pflege da so ein bestimmtes Ritual, das braucht Enthaltsamkeit.“

Puh, o.k., musste ja auch nicht sein.

ER konnte diesbezüglich sehr geduldig

sein, wenn es drauf ankam…

Gottvertrauen 27.Mai

Die Küche

Über das „Küchenprojekt“ erhielt ihre gerade beginn/

ende Beziehung allerdings einen ersten, schwereren Dämpfer.

Monalisa war wie gesagt in Hochform, sie wollte am Liebsten gleich alles auf einmal in den Griff nehmen. Und die Küche, nun ja, also die war absolut überfällig. Alles musste raus. Die alten Einbauküchenteile, der Herd, der Kühlschrank, die Spülmaschine, aber auch der PVC-Boden und die darunter befindlichen Spanplatten und weil sie schon einmal dabei war, riß sie auch die Holzverkleidung der Decke ab. Dann das elendige Kabuff, dort wo die Waschmaschine angeschlossen war. Auch das, alles musste raus. Am Ende des Tages war die Küche mehr oder weniger ein Rohbau.

Geholfen bei dieser Aktion hatte ihr Freund Roland. Der war von der Aktion ebenfalls total begeistert. Abriss, das war sein Ding. Auch seine Brüder nahmen diese, seine Dienste gerne in Anspruch, erzählte er, denn, etwas abzureißen, da war er wirklich gut drin. Das erkannte mit zunehmendem Entsetzen auch Satan, als er am nächsten Tag vorbeikam. Das sah alles nach sehr viel Arbeit aus. Wo wollten Monalisa und die schon seit Jahren abgebrannte Designerin denn bloß das Geld für die Renovierung und den Wiederaufbau nehmen? Und was war mit den Geräten? Was waren das nur für bekloppte Frauen, jetzt verlangten die doch wohl hoffentlich nicht, dass er mit seinen paar Kröten da einsprang?

Doch die beiden Frauen machten sich darüber nur wenig Sorgen. Sie würden jeden Monat 100 Euro investieren, erklärten sie. Was Kostete denn schon ein Sack Rotband und das bisschen Farbe? Und die Geräte, ja, dass war ja gerade das Tolle, die sollten sie geschenkt bekommen. Rolands Schwester Petra hatte ihr fast nicht gebrauchte Geräte und eine schöne alte Spüle angeboten. Sie musste sie nur in ein paar Wochen bei ihr abholen. Dieses Geschenk kam wie vom Himmel, das beflügelte einfach ungemein.

Leider brach Rolands Engagement nach der Abrissaktion sofort wieder ein und auch Michael, der jüngere Bruder von Roland sah sich, entgegen seiner Zusage, nicht in der Lage zu helfen. Er hatte sich bei der Arbeit den Unterarm verletzt. Er war tatsächlich für längere Zeit nicht einsatzfähig. Satan wunderte sich darüber nicht. Es war doch klar, dass diese blöden Freunde nichts taugten. Er hatte es ihr ja gleich gesagt, aber Monalisa musste ja unbedingt mit dem Kopf durch die Wand.

Zugegebenermaßen, das Projekt lief tatsächlich nicht ganz wie geplant. Eigentlich, so hatte Monalisa gehofft, hätte aus der Küchenaktion ein Gemeinschaftswerk werden sollen. Einen Namen für diese Aktion hatte sie schon. KUBIKU, ein Verein zur Förderung von Kunst, Bildung und Kultur. Ihr Gedanke dabei war: Wer keine Arbeit hat, der macht sich welche. Und es gab viele, die keine Arbeit hatten. Roland hatte bereits eine lange Sozialamtskarriere hinter sich und war auch jetzt zur Zeit ohne festen Job. Er machte Kunst, wie er sagte. Auch Michael musste bald zum Arbeitsamt, sein verletzter Arm würde ihn seine Aufträge als Fliesenleger kosten. Er hatte Schulden, drei Exfreundinnen jeweils mit zurückgelassenem Kind, er musste Alimente zahlen, doch bei ihm sah es finanziell immer düsterer aus. Wie sollte es nur weitergehen?

Monalisa hatte nun gedacht, wenn alle bei der Küche mit anpacken würden und sie darüber einen Film machen würde, nach dem Motto: „Seht her, wir können was! Gemeinsam sind wir stark!“ Nun, das würde sicherlich Eindruck machen und dem einen oder anderen die Türen öffnen. Vielleicht würden daraus neue Aufträge erwachsen? Schließlich war sie doch eine Designerin, da sollte die Erstellung einer schönen Küche doch wohl wirklich kein Problem sein.

Doch die Küche wurde zu einem Problem.

Verputzen und Putzen

Zunächst wollte Monalisa sich das Scheitern dieses

Projektes nicht ganz eingestehen, unverdrossen

stellte sie ihre Kamera auf und begann die

ganze Angelegenheit zu doku/

men..tieren.

Dann würde sie eben einen Film darüber machen, wie eine Frau ganz alleine die Baustelle wieder in eine funktionierende Küche verwandelt. Jetzt war es nun mal so, sie hatte keine Küche mehr, wenn sie also nicht gewußt haben sollte, was sie nach dem gescheiterten Bombini-Experiment tun sollte, nun, jetzt hatte sie genug zu tun.

Als erstes musste sie die Wohnungsgenossenschaft anrufen und um einen Elektriker und einen Klempner bitten, sie brauchte dringend einen neuen Wasseranschluss und Steckdosen. Dann würde sie den Raum erst mal neu verputzen und später würde sie 100 Yton-Steine kaufen, einer kostete etwas über einen Euro, und daraus würde sie dann ihre neue Küche bauen. Es würde halt alles etwas länger dauern, aber am Ende, da war sie sich sicher, würde die Küche nicht nur fertig, sondern auch schön sein. Sie wußte zwar noch nicht genau wie diese dann aussehen würde, aber sie hatte ein unbedingtes Vertrauen in sich selbst. In drei Monaten, so hoffte sie, würde sie schon einen riesigen Schritt voran gekommen sein. Das sagte sie auch Satan, doch der zweifelte natürlich daran. Dennoch war er durchaus bereit ihr zur Seite zu stehen und es dauerte auch nicht lang, da bat sie um seine Mithilfe bei der Fertigstellung der Rigipswand. Sie hatte ein paar Platten und dazugehörigen Kleber besorgt, doch jetzt wußte sie nicht so recht weiter, denn die Wand war krumm und an einigen Stellen fehlten auch ein paar Steine.

Wolfgang kam also in Arbeitsklamotten, wobei die sich nur unwesentlich von seinem Freizeitlook unterschieden. Die Kamera lief und Monalisa war hochmotiviert. Sie rührte den Kleber an und Wolfgang besah sich erst einmal die ganze Angelegenheit. Schon klatschte der Kleber auf die Platten und Monalisa bat Wolfgang nun beim Anheben der Platte behilflich zu sein. Doch Wolfgang wollte nicht recht. Wäre es nicht viel besser, sie würde ein Lattengerüst anbringen, um dann daran die Platten anzuschrauben?

Monalisa glaubte nicht richtig gehört zu haben. Da kam er jetzt mit an? Sie wollte endlich voran kommen, außerdem war kleben doch eine super Sache. Da brauchte sie kein kompliziertes Werkzeug, dass sie eh nicht hatte, es ging schnell und überhaupt, sie hatte sich nun mal für diese Methode entschieden.

Wolfgang machte ihre Antwort wütend. Konnte die Frau denn eigentlich keinen gut gemeinten Rat annehmen? Musste sie immer mit dem Kopf durch die Wand? Sein Vorschlag war einfach besser, zumal sie den Kleber viel zu dünn angerührt hatte. Monalisa wurde jetzt ebenfalls sauer. Was gab es nur immer an ihr herum zu kritisieren? Jetzt war der Kleber auf den Platten, da mussten die jetzt auch an die Wand, basta! Wolfgang riss sich zusammen und half ihr die Platten anzuheben und an die Wand zu drücken. „Und? Ging doch super, oder etwa nicht?“

Wolfgang nahm die Wasserwage. Die Wand würde so niemals gerade sein, war sein Urteil. Er packte seine Sachen. Mit der Frau zu arbeiten machte einen einfach nur wütend. Es kam sogar noch zu einem kleinen Wortgefecht, darauf hatte er ebenfalls keine Lust, sollte sie doch sehen wie sie klar kam. Für ihn war damit Feierabend. Monalisa fummelte an der Kamera, sie hatte den Streit nicht aufgenommen, aber jetzt wollte sie doch, dass die Situation festgehalten wurde. Wolfgang griff nach seiner Werkzeugtasche und sah das rote Lämpchen der Kamera leuchten. Mit dem Spruch: „Das ist alles totale Scheiße und Dein Film wird auch nie zustandekommen!“ verließ er endgültig entnervt ihre Wohnung.

Monalisa schüttelte mit dem Kopf. Warum war es nur so schwer mit Männern zu arbeiten? Wusten immer alles besser, redeten stundenlang herum, ehe sie mal was anpackten, trauten einer Frau einfach nichts zu, es war schrecklich! Warum konnten die Dinge nicht einfach so gemacht werden wie sie es sagte? Sie war schließlich eine ausgebildete Designerin! Aber gut, dann musste sie die Sache eben noch alleiner machen als sie eh schon war. Sie würde die Küche schon fertig bekommen, auch ohne Hilfe von außen. Sie machte die Kamera an, setzte sich auf eine der Rigipsplatten, die noch auf dem Boden lag, und ließ ihrem Frust über die Männerwelt freien Lauf. Dann schaute sie sich die Aufnahme an und entschied: Das ist gar nicht so schlecht, das mache ich jetzt öfter.

Und so entstanden in den nächsten Wochen

die Aufnahmen zu ihrem kleinen

Küchenfilm. 

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Die NO-BUDGET-KÜCHE

Teil 2

FORTSETZUNG

von SATAN & MONALISA

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Der magische Fernseher

Sie spielte die frisch produzierten Filme auf ihren Laptop.

Auf dem Weg durch das dazu nötige Programm stieß sie regelmäßig auf das digitale Fernsehprogramm. Und man konnte es glauben oder nicht, sie hatte immer öfter den Eindruck, dass die dort zufällig erscheinenden Aufnahmen, sei es eine Nachrichtensendung oder das Kinderprogramm, irgendwie sehr gut zu ihren eigenen Aufnahmen passten. Sie entschloss sich daher diese zufälligen Ausschnitte mitzuschneiden, um diese dann in ihre Filme zu integrieren. Sie plante dazu eine ganze Filmreihe: „Die verschwiegenen Früchte – Indizien, Hypothesen und Beweise. Ein erhellender 12 Tage-Kurs … nicht nur füe Geschworene“

Sie wollte jeden Tag einen Film machen. Sie wußte nicht genau, was sie im Einzellnen thematisieren wollte, denn die ganze Sache sollte sich möglichst spontan entwickeln. Zu erzählen hatte sie wahrlich genug. Über Nematoden zum Beispiel. Über die Länge von Schwalbenschwänzen. Über das außerirdische Ypsylon. Über den Doppel-Y- Mann, Noha und den Alkohol, Isis, Osiris, Nut und Seth, die Götter der Pharaonen. Auch über Hapschetsut und Tumosis III. hatte sie Wichtiges mitzuteilen. Auch über die Möglichkeit, wie der unsterbliche Satan Senior wiedergeboren werden konnte, über Fruchtbarkeitsfragen und über den großen Wendepunkt, der von der Menschheit erreicht werden musste und vieles Andere mehr wollte sie sprechen.

Und immer, wenn sie die Aufnahmen des Tages auf ihren Rechner spielte, schnitt sie auch das gerade zufällig laufende Fernsehprogramm mit. Dieses fügte sie dann als überraschende Unterbrechung ihrer Monologe in den Film ein. Sie war von den Ergebnissen total begeistert. Das Ganze machte wirklich sehr viel Spaß.

Wolfgang sah sie in dieser Zeit etwas seltener, sie hatte einfach zuviel zu tun. Außerdem wollte er ihre Filme nicht sehen. Einen etwas kürzeren mit dem Titel: „Eine kleine Göttergeschichte“ hatte sie ihm mal mitgebracht und er schaute ihn sich auch an. Aber er musste den Film zwischendurch immer wieder unterbrechen, weil er zum Vorgetragenen Stellung nehmen wollte. Er hätte den ganzen Film auf jeden Fall ganz anders gemacht. Vor allen Dingen störte ihn, dass sie keinen Spaß machte. Ihm war klar, Monalisa glaubte an den ganzen Scheiß. Und, dies hielt er für ihr größtes Problem. Nein, mehr davon wollte er wirklich nicht sehen. Wenn sie nur Spaß machen würde, dann könnten ihre Filme vielleicht sogar erfolgreich sein, aber so lange sie sich selbst viel zu ernst nahm, würde sie mit diesen Aufnahmen keinen Blumentopf gewinnen können.

Monalisa sah das natürlich ganz anders. Warum sollte nur der Erfolg haben, der seine Zuschauer verarschte, der etwas erzählte, an dass er selbst nicht glaubte. Natürlich, ihre Thesen waren zum Teil wirklich sehr weit hergeholt, aber waren sie nicht dennoch sehr interessant?

Es frustrierte sie, dass er ihren Film so auseinandernahm. Wenn er sie liebte, hätte er ihre Arbeit nicht ebenfalls lieben müssen? Das war für sie wirklich existenziell. Sie konnte einfach nicht glauben, dass man sie liebte, wenn man nicht auch ihre Kreativität liebte. Sie und ihre Kreativität waren doch Eins, oder etwa nicht? Konnte man das wirklich voneinander trennen? Heiko hatte auch immer behauptet, seine Liebe hätte nichts mit ihrem Bombini zu tun. Er würde sie nicht lieben für dass, was sie tat, im Gegenteil, ihm wäre es auch erheblich lieber gewesen, wenn sie sich mit etwas anderem beschäftigt hätte.

Monalisa konnte das nicht verstehen. Sie liebte ihr Bombini und sie liebte sich selbst dafür, dass sie all ihre Kraft in diese Aufgabe steckte. Konnte sie nicht einen Mann finden, der das ebenso sah? Christian, in ihn hatte sie diesbezüglich all ihre Hoffnungen gesetzt. Er war ein Künstler und sie war sich sicher, ihm ging die Kunst ebenso zu Herzen wie ihr. Er hätte sie vielleicht verstanden. Aber, dieser Mann ging nun mal seinen eigenen Weg. Sie wußte zwar fast gar nichts über sein jetziges Leben, aber sie hatte sich dennoch ein Bild von ihm gemacht. Ihre Karten hatten ihr viel erzählt. Sie hatte auch das I-Ging befragt, vor allen Dingen, ob sie diesen Mann irgendwann einmal wiedersehen würde, doch das I-Ging hatte geantwortet: „Möglicherweise wird es nie geschehen.“ Dass er dennoch kurz vorbeigeschaut hatte, um den Auftrag ihres Großvaters zu erfüllen, ihre Liebe zu ihm auszuschalten, nun, das wußte sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr, das hatte sie vergessen.

Den „12 Tage-Kurs“ hatte sie pünktlich abgeschlossen. Jetzt musste sie so langsam mal über eine passende Internetseite nachdenken. Sie rief Michael an und fragte, ob er ihr nicht dabei helfen könne. Er hatte Systemadministrator gelernt und verdiente sich den einen oder anden Euro indem er Internetseiten programmierte.

Michael kam umgehend. Er freute sich Monalisa zu sehen und war gerne bereit ihr zu helfen. Er spielte ihr ein dazu notwendiges Programm auf, und zeigte ihr die wichtigsten Funktionen. Das war wirklich wunderbar, jetzt wußte sie Bescheid. Sie würde die Seite in aller Ruhe selbst entwickeln können, das war ihr sehr recht. Sie tranken einen Kaffee zusammen und Michael erzählte von seinen Plänen. Er bezog mittlerweile auch Hartz IV und er musste sagen, ihm gefiel das Leben so sehr gut. Er verdiente sich schwarz eine Kleinigkeit dazu und hatte aber immer noch sehr viel Zeit für seine anderen Interessen. Vielleicht würde er in Zukunft sein Geld ja mit dem Erstellen und dem Verkauf von Internetseiten verdienen können? Er erzählte auch von Roland. Roland hatte einen 1,50 € – Job als Gärtner bekommen. Trotz des geringen Verdienstes machte ihm die Arbeit aber wohl viel Spaß. Und Monalisa dachte: Das ist die Starfe dafür, dass er mich mit der Küche hat sitzen lassen. Doch am Ende war sie froh auch froh gewesen, dass sie nicht mit ihm die ganze Baustelle hatte durchziehen müssen, denn Roland konnte sehr schwierig sein. Das sah auch sein Bruder so. Roland war wirklich ein Sonderfall.

Nachdem Michael wieder gegangen war, setzte sie sich gleich an ihren Laptop und begann mit ihrer Internetseite. Sie wollte den 12 Tage-Kursus an den Anfang stellen. Dazu fertigte sie kleine Plakate an. Diese fertigte sie mit Photoshop, einem professionellen Bildbearbeitungsprogramm. Sie fügte auch etwas Text der Seite hinzu. Doch dies alles sollte erst der Anfang sein. Sie hatte ja so noch viele Ideen! Jetzt war sie wirklich nonstop beschäftigt. Vor allen Dingen wenn sie an ihre Schnibbelfilme dachte.

Eine ganz neuartige Idee, aber diese Idee

würde ihre Seite erst so richtig

attraktiv machen. 

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Die Schnibbelfilme

Das mit dem Fernseher, das war wirklich so eine Sache.

Monalisa hatte immer häufiger den Eindruck, als wolle sich das allgemeine Fernsehprogramm an ihren Filmen beteiligen. Wenn sie in ihrem gerade aufgenommenen Video die Erfindung des Stromes als einen der wichtigsten Schritte in der Entwicklung der Menschheit bezeichnete und daraus ihre Thesen ableitete, dann lief im Fernseher gerade eine Reportage über das Stromsparen. Wenn sie sich über den Papst und seinen Vatikan auslies, dann kam der Papst zu Besuch nach Deuschland und im Fernseher sah man ihn, von hunderten von Kameras umringt, eine Messe feiern, oder er fuhr in einer Prozession und wurde von Tausenden von Menschen umjubelt. Das war einfach auffällig. Und, dann erinnerte sie sich plötzlich an einen alten Traum. Er lag bestimmt schon 5-6 Jahre zurück. Damals hatte sie sich keinen Reim darauf machen können und ihn als bemerkenswert in ihrem Gedächtnis abgespeichert. Jetzt aber bekam der Traum einen Sinn.

Sie träumte hoch über dem pazifischen Ozean zu schweben und sie sah ihren Großvater ebenfalls in der Luft schweben. Sie unterhielten sich angeregt und konzentriert. Es ging um die Zukunft der Welt und sie überlegten gemeinsam, was man tuen könne, um die Welt vor dem Abgrund zu retten, auf den sie, ihrer beider Meinung nach, zusteuerte. Und irgendwann hatten sie eine Idee, es ging um einen Film. An Genaueres erinnerte sie sich nicht. Nur, dass sie sich fragte, wie sie zu dem entsprechenden Filmmaterial kommen sollte, doch ihr Großvater beruhigte sie mit den Worten: „Mach Dir darüber keine Gedanken, wenn es soweit ist, wirst Du alles bekommen was Du brauchst.“

Damit endete der Traum. Es war einer dieser unglaublich realistischen Träume, ein Traum wie er nur selten erinnerlich ist. Für sie war es damals einfach nur schön gewesen ihren Großvater noch einmal erlebt zu haben, denn dieser Mensch war, was ihr Leben anging, eindeutig zu früh verstorben. Sie hatte ihren Opa absolut verehrt. Er war für sie der Größte. Er war in seinem Leben Brückenbauer gewesen und hatte als Direktor bei einem großen Hochbauunternehmen gearbeitet. Er hatte Brücken in der ganzen Welt gebaut, auch die Brücken hier in Düsseldorf waren unter seiner Verantwortung errichtet worden. Die Verschiebung der Oberkassler Brücke war seine letzte große Aufgabe gewesen. Sie war als junges Kind einmal mit auf der Baustelle gewesen. Danach ging er in Pension. Er lebte in einem großen Stadthaus direkt am Grafenberger Wald, in dem sie viele gemeinsame Spaziergänge gemacht hatten. Sie, ihre Zwillingsschwester und ihr Opa. Jedes zweite Wochenende waren sie bei ihm zu Besuch gewesen. Sie vermisste ihn wirklich sehr. Deshalb war ihr der Traum auch immer sehr wichtig gewesen.

Es war wie ein Lebenszeichen aus einer anderen Welt. Einer Welt,

die sich um den Planeten Sorgen machte, einer Welt,

die eingreifen konnte. Irgendwie und irgendwann.

Und jetzt war es ganz offensichtlich soweit.

Sie hatte die Quelle der Aufnahmen für den Film gefunden.

Der Fernseher. Er lieferte tatsächlich alle möglichen Bilder. Immer stärker hatte sie das Gefühl, dass dort mehr geschah, als man so normaler-weise annehmen würde. Die Zeichentrickserien waren dabei ganz besonders auffällig. Sie hatte den Eindruck, dass diese Zeichentrickfiguren mit Leben erfüllt waren. Ja, sie sprachen manchmal sogar ganz direkt zu ihr.

Sie wollte diese Dinge festhalten, um sie anderen zeigen zu können, darum schnitt sie die entsprechenden Passagen mit. Doch, das war alles einfacher gesagt als getan, denn sie machte die Feststellung, dass der Zapping-Zufall dabei sehr entscheidend war. Der Fernseher konnte regelrecht sprechen, wenn man nur rechtzeitig das Programm wechselte. Doch wenn sie das Programm änderte und wieder auf den Aufnahmeknopf drückte, dann dauerte es gut eine Sekunde, bis die Aufnahme startete. Da war oft schon der entscheidende Satz gefallen. Ihr fehlte am Ende immer das Entscheidende. Aber sie gab natürlich nicht auf. Die Jagdt nach dem einen, supertollen Schnibbelfilm hatte noch gar nicht richtig begonnen, es dauerte noch ein bisschen, doch dieser Trip sollte sie wirklich noch in die größten Schwierigkeiten bringen. Zu diesem Zeitpunkt war das Ganze jedoch alles recht harmlos.

Sie gingen auf der Straße, die zu Wolfgangs Wohnung führte, sie waren auf dem Weg zu ihm und Monalisa versuchte Wolfgang von ihren besonderen Fernseher-fahrungen zu erzählen, doch reagierte dieser regelrecht verärgert. „Das ist alles Deine eigene Einbildung!“ Sie entgegnete darauf stur: „Nein, Wolfgang, ich glaube wirklich, das Programm ist für mich persönlich gemacht, der Fernseher spricht zu mir.“ Wolfgang war entnervt und drehte sich weg. Wie sollte er ihr nur klar machen, dass sie nun garantiert auf dem Holzweg war? Sprechende Fernseher, Radios, Zeitschriften, das alles kannte er sehr gut. Zu gut. Ihn hatte vor vielen Jahren einmal Ähnliches sehr irritiert, doch er hatte bald erkannt: Das war alles reine Einbildung, nichts davon entsprach der Realität. Monalisa war nicht ganz dicht in der Birne und er hatte es irgendwie kommen sehen. Doch was konnte er dagegen tun? Er wußte, wenn man auf einem solchen Trip reiste wie Monalisa es ganz offensichtlich tat, dann war man für gute Ratschläge nicht mehr wirklich zugänglich. Im Gegenteil. Er wußte, Monalisa würde sich als die Wahrheit Erkennende wahrnehmen und alle, die „normal“ waren, die hatten halt nichts begriffen. Es war ihm heute das erste Mal wirklich alles zuviel. Er würde allein zu sich nach Hause gehen, sollte Monalisa ihren Weg gehen, er würde sich ganz sicher nicht auf ihren Trip einlassen.

Monalisa spürte, Wolfgang hatte heute keine Lust auf sie, also drehte sie sich mit einem knappen: „Tschüss“ auf dem Absatz um, und ging durch die kleine Gasse zu sich nach Hause. Warum verstand er sie nicht? Warum war es in letzter Zeit so schwierig mit ihm? Ihr Bombini lehnte er ab, ihre Filme lehnte er ab, was liebte er also an ihr? Liebte er sie überhaupt? Liebte sie ihn? Warum konnten sie nicht wie zuvor alles miteinander bereden? Warum nahm er ihre „Entdeckungen“ nicht ernst? Warum nahm er sie nicht ernst? Sie war schließlich nicht verrückt. Sie wußte genau, mit Einbildung hatten all die Dinge, die um sie herum geschahen, nichts zu tun.

Zuhause angekommen machte sie sich einen Kaffee. Sie hatte sich Löslichen gekauft. Und sie tat auch Milch und Zucker hinein. Seit sie Wolfgang kannte, schmeckte ihr der Kaffee so besser. Dann ging sie an ihre Tafel und begann ihre Gedanken zu ordnen. Irgendwie hatte das alles mit Früher zu tun. Mit einem Spiel. Mit einem Spiel, von dem sie als kleines Kind, sie war vielleicht 7 oder 8 Jahre alt, erfahren hatte. Der damalige Freund ihrer Mutter, er hieß Peter und er war querschnitt-gelähmt, hatte sie zur Seite genommen und ihr von einem großen Spiel erzählt. Einem Spiel des Lebens, in dem sie die Hauptrolle übernehmen sollte. Er erklärte ihr, dass eigentlich ihre Mutter oder auch ihre Patentante diese Rolle übernehmen sollten, doch da beide zuviel Alkohol trinken würden, wären sie für die Rolle nicht geeignet. Sie aber, sie sei ein gutes und kluges Kind, sie würde die Herausforderung, die diese Rolle mit sich brächte, bestimmt gut meistern.

Sie war damals sehr erfreut über das Lob von diesem wirklich sehr netten Mann. Er war ein gebildeter Mann, der trotz seiner Behinderung selbst Auto fuhr und einem richtig angesehenen Beruf nachging. Und so vertraute sie damals seinen Worten und nahm die Rolle an. Noch war sie zwar zu jung um zu verstehen, was Peter unter einem Spiel des Lebens verstand, aber sie war frohen Mutes, sie würde dieses Spiel bestimmt gewinnen. Wenn Peter ihr dies zutraute, dann glaubte auch sie daran.

Sollte das Spiel also gerade begonnen haben? Oder lief das Ganze schon die ganze Zeit ab? Was für ein Spiel wurde hier gespielt? Und was hatte ihr wiederauferstan-dener Großvater damit zu tun? Die Gedanken flogen nur so durch ihren Kopf, denn jetzt meinte sie sich noch an so einiges Andere zu erinnern.

Hatte sie nicht vor ein paar Monaten von ihrem Großvater geträumt? Und hatte er ihr in diesem Traum nicht alles genau erklärt? Hatten sie nicht zusammen in die Zukunft geschaut? Er hatte ihr Fernsehaufnahmen aus der Zukunft gezeigt, Aufnahmen, gemacht nach ihrem Tod. Sie sah zum Beispiel ihren schon sehr erwachsen wirkenden Sohn, der allerdings etwas übergewichtig zu sein schien. Er saß in einer Talkshowrunde mit der Schwester von ihrem geliebten Christian und die auch schon etwas faltig war. Man sprach über sie, über Monalisa. Was gesprochen wurde, das erinnerte sie nicht, aber auf jedenfall schien ihr Tod von öffentlicher Bedeutung zu sein. Ihr Großvater fragte sie, ob sie mit dieser Lösung einverstanden sei, er könne auch noch einiges daran ändern. Da bat sie darum, man möge die Schwester dahingehend verändern, das diese etwas jünger und hübscher aussehe. Wäre es nicht besser, wenn die Schwester ausähe wie sie? Also änderte ihr Großvater das Bild und jetzt saß Monalisa in der Talkshow.

So ging das mit einer Reihe weiterer Aufnahmen. Es waren zum größten Teil ehr private Aufnahmen und immer, wenn ihnen etwas daran nicht ganz gefiel, änderten sie die Aufnahmen. Zum Beispiel Bilder von ihrer Zwillingsschwester. Sie saß mit ihrer Freundin auf einer Wiese und auch sie schienen zu Monalisa befragt worden zu sein. Und ihre Schwester beschwerte sich: „Wenn wir gewußt hätten wo das alles hinführt, wir hätten ihr niemals geholfen.“ Ihr Großvater war mit der Freundin nicht ganz einverstanden und so tauschten sie diese durch einen Mann aus.

Jetzt fielen ihr noch weitere Dinge ein, Erlebnisse aus ihrer Kindheit und Jugend. Ihr Großvater hatte sie und ihre Schwester, dass eine oder andere Mal, als sie bei ihm zu Besuch waren, hypnotisiert. Sie erinnerte sich plötzlich ganz genau daran. Sie saßen am großen Esszimmertisch, ihr Großvater am Kopfende und sie und ihre Schwester Kathrin saßen an je einer Seite. Sie selbst saß immer auf der rechten Seite, da wo das Ohr ihres Großvaters noch sehr gut hörte. Sein linkes Ohr war dagegen schon fast taub. Ihr Großvater hatte ein kleines Stöckchen in der Hand und berührte damit ihren Kopf, jedenfalls hatte sie es so in Erinnerung.

Sie fühlte sich gut, doch als sie auf ihre Schwester schaute, da löste die sich plötzlich in weißen Rauch auf. Sie wurde langsam unsichtbar, bis sie ganz verschwunden war. Und an ihrer Stelle saß dort plötzlich ein Junge, er war vielleicht 14-15 Jahre alt.

Ihr Großvater erklärte ihnen Folgendes:“ Ihr Beiden werdet später einmal ein Paar sein, doch das dauert noch viele Jahre. Und wenn es soweit ist, dann werdet ihr Beiden eine sehr wichtige Aufgabe erfüllen. Allerdings ist es dazu notwendig, dass mindestens einer von Euch Physik studiert.“

Da wehrte sich der Junge mit den Worten:“ Ich ganz bestimmt nicht, dass habe ich jetzt schon so oft getan, ich habe dazu wirklich keine Lust mehr!“

Daraufhin sagte sie selbst:“O.K., dann mache ich das eben, wenn es so wichtig ist.“

Sie schaute sich den Jungen ganz genau an. Er sah nicht schlecht aus, er hatte dunkle Haare und eigentlich ganz schöne Augen. Sie selbst fühlte sich zwar noch viel zu jung für Jungens, aber unsympathisch war er ihr nicht. Dass er allerdings keine Lust hatte Physik zu studieren, wo es doch wichtig war, wie ihr Großvater es sagte, nun ja.

Sie würde bestimmt immer alles tun,

was ihr Großvater sagte.

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Der erste Blitz

Es war mittlerweile Herbst geworden und

sie lag in ihrem Bett und versuchte einzuschlafen.

Doch irgendwie hatte sie ein merkwürdiges Gefühl. Etwas Bedrohliches kündigte sich an. Aber sie war nicht ängstlich. Sie dachte an ihren Großvater und fühlte sich sicher. Warum sollte es nicht nöglich sein, dass Tote in Wahrheit weiterlebten, in einer anderen Dimension vielleicht, vielleicht aber auch ganz real, hier in unserer Welt? Was wußte der Mensch schon von all dem? Sie erinnerte sich jetzt auch wieder an seinen Besuch, auch an Christian erinnerte sie sich. Ihr Großvater hatte ganz offensichtlich eine gewisse Macht. Und die setzte er ein, hier und heute, ganz real.

Sie entspannte sich und und konzentrierte sich auf ihre Gedanken, diese reisten durch ihr Gedächtnis und bald schon war sie bei ihren erotischen Träumen und Erinnerungen angekommen. Sie erinnerte sich an Mansur und die wirklich sexuell sehr aufregende Zeit mit ihm. Sie hatten wahrlich fast alles miteinander ausgelebt. Sie erinnerte sich auch ganz speziell an die eine oder andere sehr aufregende Erfahrung, die sie mit ihm gemacht hatte. Sie ließ ihren Gedanken freien Lauf doch plötzlich, plötzlich erhellte ein starker Blitz ihren Kopf und all ihre erotischen Bilderwelten fielen in sich zusammen, ja, sie entglitten ihr, sie verschwanden aus ihrem Kopf. Sie waren weg. Spurlos verschwunden. Das war wirklich sehr merkwürdig. Was war da nur gerade geschehen? Hatte ihr Großvater damit etwas zu tun? Warum glaubte er ihre sexuellen Erinnerungen löschen zu müssen? Denn das waren sie ganz offenkundig. Ihre Erinnerungen waren einfach nicht mehr da.

Sollte sie sich dadurch beunruhigen lassen? Sie entschied sich nicht zu ängstigen. Wer weiß wozu es gut war? Sie vermisste ihre Gedanken nicht. Sex war schon seit einiger Zeit kein wirklich interessantes Thema mehr für sie. Ihr ging es um Höheres als körperliche Extase. Also, Schwamm drüber, dann waren die Erinnerungen eben weg, sie vermisste sie nicht. Allerdings litt sie in den folgenden Tagen unter größeren Konzentrationsschwierigkeiten. Sie konnte sich einfach nichts merken. Da dieser Zustand aber nach ein paar Tagen nachließ, sorgte sie sich nicht weiter darum.

Nach dem es konzentrationsmäßig wieder einigermaßen lief, denn in den ersten Tagen nach diesem Ereignis bemerkte sie größere Denkstörungen bei sich, setzte sie sich wieder vor ihren Laptop und schaute fern. Allerdings sah sie dort offensichtlcih Dinge, die andere nicht sahen. Zum Beispiel sah sie Angela Merkel, die Kanzlerin, wie diese irgendeinem Mann einen bließ. Ja, wirklich, sie hatte sich ganz bestimmt nicht verguckt. So etwas wurde doch sicherlich nicht wirklich gesendet! Was für Aufnahmen sah sie also auf ihrem Rechner? Sie sah auch ihre Mutter wie diese mit mehreren Frauen an einem Tisch saß. Und ihre Mutter war sehr angespannt und aufgeregt. Sie raufte sich die Haare und rief: „Das wird mir meine Tochter nie verzeihen!“ Dann war das Bild wieder weg. Natürlich fragte sie sich: Was würde sie ihrer Mutter nie verzeihen? Was konnte das nur sein? Gut, sie hätte ihrer Mutter sicherlich so einiges vorwerfen können, zum Beispiel, dass sie und Egon versucht hatten ihr das Kind wegzunehmen. Beide lebten damals in Portugal in einem schönen Haus mit denkmalgeschützter Fassade und sie waren wirklich der Meinung, es würde Felix bei ihnen um Vieles besser gehen. In Porto, wo sie lebten, gab es eine Deutsche Schule, darauf wollten sie ihn anmelden. Natürlich sagte sie empört Nein dazu, doch nach einigen Monaten tiefster Verärgerung hatte sie auch dieses verziehen. Ihre Eltern waren halt was Felix anging nicht ganz bei Trost.

Was konnte also so Schlimm sein, dass sie es nicht verzeihen konnte? Ihr fiel wirklich nichts ein, denn im Verzeihen war Monalisa wirklich sehr groß. Ihr war nichts menschliches Fremd, wie sie selbst immer sagte.

Als sie Wolfgang ein paar Tage später besuchte, versuchte sie nocheinmal ihm von ihren Fernseherlebnissen zu erzählen, doch dieser wollte davon einfach nichts wissen. Er erklärte ihr nochmals, dass dies alles Einbildung sei, und dass nichts davon mit der Realität zu tun hätte. Sie sollte vielleicht mal zu einem Arzt gehen.

Ein Arzt? Auf gar keinen Fall! Das fehlte gerade noch,

dass man das alles als krank abstempelte.

Sie war nicht krank.

Küche

Sie erlebte nur sehr ungewöhnliche Dinge.

Wolfgang war langsam verzweifelt und wußte nicht mehr weiter. Monalisa war ganz offensichtlich auf einem Psychosentrip. Er erkannte dies, weil er selbst schon mal so eine Reise gemacht hatte. Zwei mal sogar. Aber, darum wußte er auch, dass ihr nicht wirklich zu helfen war. Sie würde sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, wenn er sie einfach ins Auto packen würde um sie in ein Krankenhaus zu fahren. Außerdem war er der Meinung, dass man auch von selbst aus so einer Lage wieder heraus kam. Er hatte dies schließlich auch geschafft. Ärzte und irgendwelche Medikamente hielt er daher für unnötig.

Monalisa war enttäuscht, dass Wolfgang sie nicht ernst nahm. War er nicht in Wahrheit der Junge am Tisch ihres Großvaters? Erinnerte er sich denn an gar nichts? Sie spürte doch, dass er es war. Optisch kam die Sache auf jeden Fall hin. Aber was wunderte sie sich darüber, hatte er nicht abgelehnt Physik zu studieren, obwohl es für die Welt so wichtig war? Warum machte er nicht die Berechnungen zu ihrem Bombini? Warum versuchte er sie im Gegenteil von ihrem Bombini abzubringen?

Sollte sie denn wirklich alles alleine machen?

ParallelWelten-171006

Der Monalisa-Kanal

Mitte November kam es dann zwischen Wolfgang und Monalisa zu einem heftigen Streit, in dessen Folge Wolfgang all seine Sachen bei Monalisa einsammelte, bis auf den Laptop, den ließ er ihr. Er brachte es einfach nicht über sich, ihr dieses Werkzeug zu nehmen. Aber er ging zunächst einmal für immer. Zumindest für längere Zeit. Eine normale Beziehung war, wie er nun lange genug festgestellt hatte, mit ihr nicht möglich. Sollte sie erst mal von ihrem Trip wieder herunterkommen. Da er nun als Sponsor ausfiel würde sie auch keine Wasserpfeifen mehr rauchen können. Dies half vielleicht dabei, wieder auf den Boden der Tatsachen zu gelangen.

Monalisa war es Recht. Sie hatte sowieso keine Zeit für ihn und eine Hilfe war er auch nicht bei den Aufgaben, die jetzt vor ihr lagen. Das mit der Wasserpfeife war zwar ärgerlich, aber vielleicht war es sowieso besser in der nächsten Zeit nüchtern zu sein. Ein Dirigent betrank sich ja auch nicht vor seinem Konzert. Und ein Konzert, dass wollte, ja das sollte sie geben.

Dazu benötigte sie ihren Laptop. Sie war zu der Erkenntnis gelangt, dass ihr Großvater irgendwie an ihrem Rechner mit dran hing. Er, und nicht nur er, schienen sich das gleiche Anzuschauen wie sie. Sie sahen und hörten ihren Fernseher sprechen. Und nicht nur ihren. Sie hatte den Eindruck in einem Wettbewerb zu stehen. Auf dem Raumschiff konnte man wohl mehrere verschiedene Fernseher verfolgen. Und es stellte sich für alle sicherlich die Frage: Wer lieferte das interessanteste Programm?

Sie glaubte mittlerweile fest daran, dass sich ihr Großvater direkt über ihr in einem riesigen Raumschiff befand. Er hatte ihr die verschiedensten Leute ins Haus geschickt. Auch ein Monteur war irgendwann gekommen, er hatte geklingelt und etwas von einem Chef gemurmelt, der wolle, dass er etwas an der Antenne des Hauses verändere. Sie spürte gleich, dies war kein normaler Monteur. Dieser Mann schaute sie, wie sie fand, etwas seltsam an, er wußte mehr, aber er durfte ganz offensichtlich nichts sagen. Er ging mit Monalisa auf den Speicher und baute irgendein Gerät an die Antenne ihrer Nachbarn. Steckten die etwa mit meinem Großvater und seinen Leuten unter einer Decke?

Auch im Ort schienen diese „Außerirdischen“ sich aufzuhalten. Sie trugen kleine Sender im Ohr und sprachen in ein Mikrofon an ihrem Hemdkragen. Einmal hatte sie Gelegenheit so einen Fremden näher zu beobachten. Es war im Spätsommer gewesen, sie saß mit Heiko auf der Terasse der „Depesche“, ein beliebtes Bistro mitten im Ort. Auf der gegenüberliegenden Starßenseite saß einer dieser merkwürdigen Typen. Er sprach in sein Mikrofon und schaute zu ihnen herüber. Sie hatte ihn fest im Blick, da rief er ihr zu: „Eh, mach den Kopf zu!“

Sie war sehr überrascht. Konnte er etwa ihre Gedanken lesen? Heiko verhielt sich auch sehr merkwürdig. Er trank keinen Weißwein, sondern ein kleines Pils. Und nach diesem einen, kleinen Glas war für ihn offensichtlich auch schon Schluß. Er schaute ebenfalls zu diesem Mann auf der anderen Straßenseite. Kannten die beiden sich etwa? Kontrollierten diese Leute womöglich seinen Alkoholkonsum?

Sie fragte Heiko, ob er diesen Mann kenne. Und er antwortete: „Das ist der ältere Bruder von dem und dem.“ Monalisa mochte das kaum glauben, für sie war und blieb dieser Typ einer der vielen „Außerirdischen“, die sie neuerdings überall antraf.

Sie saß wie immer in letzter Zeit meistens vor ihrem Laptop. Zum Einen füllte sie ihre Internetseite mit ihren verschiedenen selbstgedrehten Filmen, zum Anderen drapierte sie um ihre kleinen dazu angefertigten Plakate die vielen, jeweils 5-10 minutigen Schnibbelfilme. Sie wollte auf diese Weise auf ihrer Seite auch die Stimme des kollektiven Unterbewußtseins zu Wort kommen lassen, denn dass ihr sprechender Fernseher ein Werk von diesem war, das stand für sie mittlerweile nicht mehr außer Frage. Man musste halt nur gut zuhören, dann wurde das Ganze nur zu offensichtlich. Und in diesem kollektiven Unterbewußtsein kam auch der liebe Gott zu Wort. Sie glaubte fest daran, und auch wenn ihr oft Entscheidendes durch die Lappen ging, ihre Schnibbelfilme waren ihrer Meinung nach dennoch sehr bered.

Es war schon späterer Abend, da stürmte plötzlich Michael zu ihr ins Wohnzimmer. Sehr aufgeregt begann er wie ein Wasserfall zu sprechen: „Monalisa, Du glaubst ja gar nicht was ich Verrücktes erlebt habe! Schau Dir dieses wahnsinnige Gerät einmal an. Hier, damit kann man sich durch die Weltgeschichte beamen! Es ist absolut verrückt!“

Monalisa war gar nicht sonderlich überrascht Michael plötzlich in der Wohnung stehen zu sehen, dies war jetzt einfach schon viel zu oft passiert. Sie begrüßte ihn daher freundlich und ließ sich das Gerät zeigen. Dabei erzählte Michael von den „Außerirdischen“, dass diese die totale Macht auf diesem Planeten übernehmen wollten und dass er ihnen aber entwischt sei, mit diesem Gerät. Man habe ihn nämlich hypnotisieren wollen, um ihn zu ihrem Mörder zu machen. Ja, diese Leute wollten Monalisa töten, er sei sich ganz sicher. Aber er würde jetzt mit dem Gerät verschwinden, nach Los Angeles oder so. Vorher wollte er ihr jedoch unbedingt noch etwas ganz Außerordentliches zeigen. Dieses Gerät sei nämlich auch so etwas wie ein Projektor, damit konnte man sich in die Zukunft und in die Vergangenheit versetzen. Es käme halt auf den jeweiligen Film an, den man sich mit diesem Gerät anschauen würde. Und er habe einen ganz besonderen Film mit dabei. Ein Film über ihre Zukunft. Sie würde tatsächlich einmal weltberühmt. Er hätte sich den Film schon angesehen. Ob sie ihn sich auch einmal anschauen wolle, fragte er sie.

Das war natürlich wirklich sehr interessant. Neugierig setzte sie sich den eigenartigen Kopfhörer, der zu diesem Gerät gehörte, auf. Er bedeckte nicht die Ohren sondern kam auf den Schläfen zu liegen. Michael drückte auf einen der kleinen Knöpfe, die an dem Gerät angebracht waren. Eigentlich sah das Ganze wie ein moderner Walkman aus. Aber sie hörte keine Musik, sondern sie befand sich plötzlich in einer ganz anderen Welt. Ja sie stand plötzlich auf irgendeinem Marktplatz. Und dann erlebte sie irgendwie ein ganzes Jahr. Und tatsächlich, sie wurde am Ende sehr berühmt. Doch, dann endete der Film und sie stand wieder wie zuvor in ihrem Wohnzimmer. Sie war ziemlich irritiert. Michael schaute sie aufmunternd an und wollte wissen, wie sie es gefunden hätte.

Doch sie musste feststellen, dass sie sich jetzt, nach dem Film, an fast nichts mehr erinnern konnte. Die Eindrücke verschwammen und am Ende wußte sie kaum noch etwas, außer, dass sie ein ganzes Jahr verlebt hatte. Michael erklärte ihr, dass ihm dies auch so ergangen sei, man könne mit diesem Gerät zwar in die Zukunft sehen, aber leider könne man sich kaum etwas davon merken. Er machte sie nun auch noch auf einen weiteren Effekt dieses Filmes aufmerksam, es könne nämlich sein, dass sie nun in der Folge viele Dejavues erleben würde, denn sobald die Gegenwart soweit sei, erinnere man sich auch wieder.

Monalisa machte sich darum aber nur wenig Sorgen, Dejavues waren schließlich nichts Schlimmes, so etwas hatte sie schon öfter mal gehabt. Michael war aber noch nicht fertig mit seinem Bericht: „Die Leute wollen die Regierungen dieser Welt erpressen. Zum Beispiel indem sie ins laufende Fernsehprogramm eingreifen und einfach etwas anderes in die Hauhalte sendeten. Er habe unter den „Außerirdischen“ Leute kennengelernt, die wollten zum Beispiel alle Filme mit Pornos versetzen. Niemand würde dann mehr in Ruhe die Nachrichten schauen können. Privateste Aufnahmen von Politikern würden dann via Fernsehen für alle sichtbar werden. Keiner bliebe am Ende ungeschoren.

Das war nun wirklich sehr verrückt. Aber Michael garantierte, er wüsse, was er gehört habe und deshalb sei er jetzt auch auf der Flucht. Die Leute seien ihm nicht ganz geheuer, vor allen Dingen, dass sie ihn hatten hypnotisiern wollen, das ginge ihm gewaltig gegen den Strich. Er wolle sie jetzt vor allen Dingen warnen, mehr könne er jedoch nicht tun, er müsse nun schnell verschwinden, irgendwohin, und zum Glück, das Gerät eröffne einfach unglaubliche Möglichkeiten. Und so verschwand er wieder so schnell wie er gekommen war.

Monalisa wurde nun doch ein bisschen nervös. Mit welchen Leuten hing da ihr Großvater nur herum? Was waren das für „Außerirdische“? Faschisten? Das konnte sie eigentlich nicht richtig glauben, ihr Großvater würde so etwas ganz sicher ablehnen. Also, wenn ihr Großvater unter diesen Leuten etwas zu sagen hatte, und das hatte er, so wie es aussah, ganz bestimmt, dann konnten diese Leute nicht wirklich böse sein. Obwohl, natürlich, das Fernsehen zu manipulieren, das war schon eine gewaltige Nummer. War Monalisa etwa ein Teil dieses Planes? Würden dann vielleicht endlich ihre Filme gezeigt? Würde den Menschen das Bombini sozusagen zwangseingeflöst?

Nach dem Motto: Keiner interessiert sich freiwillig,

also werden alle dazu gezwungen.

CIMG8434 1 3 Jahre Online Shop

„Monalisa TV – Im HIMMEL

ist JAHRMARKT! – 25.September 2015″

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Die Trommeln kommen

Sie hatte Satan von dem

Blitz erzählt. 17. November. In der Nacht.

Sie lag im Bett und folgte ihren Gedanken.

Sie sah in einen tiefen Strudel.

Er war sehr tief

und alles drehte sich sehr schnell.

Es war ziemlich dunkel. Und etwas sehr Böses war da.

Doch genau in dem Moment, wo sie das Böse zu sehen bekam, da kam es zu dem Blitz. Und sie wusste, schon in diesem Augenblick, dass alles dahinter in Vergessenheit geraten war. Der Blitz leuchtete hell auf, direkt in ihrem Kopf. Sie sah ihn mit offenen Augen. Und ihr erster Gedanke war, wenn einem das während des Schlafes passiert, dann weiß man hinterher nichts davon. Dann sind Erinnerungen, Wissen und Informationen einfach weg. Verloren in einem Schwarzen Loch. Oder aufgelöst im Vakuum, zurück zum Licht. Jedenfalls weit weg. Für Monalisa war das, was sie in diesem Moment an Erinnerung verloren hatte nicht wichtig gewesen. Es waren keine wichtigen Erinnerungen. Es waren manchmal vielleicht auch Muster ohne Wert. Datenmüll, sozusagen.

Aber ihre Konzentrationsfähigkeit hatte arg darunter gelitten. Mehrere Tage lang …

Und Satan meint immer noch, er hätte in

keinen Blitz gesehen.

Monalisa International 9. Oktober 2016

  8.10.2016 • 10:59 Uhr – Julian Assange hatte es im Vorfeld angekündigt:
WikiLeaks ist im Besitz weiterer vertraulicher E-Mails aus dem Umfeld
Hillary Clintons und hat nun begonnen, diese zu veröffentlichen.
Erstmals wird so öffentlich, was Clinton in ihren privaten
Reden vor Wall Street-Bankern gesagt hat…

PROGRAMM f[r den 12.4.2019.2

100107

Gehirnwäsche:

Schnee ist etwas anderes.

Der Schnee hält verdeckt,

was der Frühling neu

entdeckt.

Und Satan sagte:

Ich stehe Dir zur Verfügung.

Das soll ich gesagt haben?

Kann ich mich nicht dran  erinnern.

Ich habe letzte Nacht (010107) meine Festplatte gelöscht.

Ohne Erinnerungen gab es kein Zurück.

Vergessen sind Probleme und das Glück.

Und Schriftsteller sind verrückt.

So wird das Weltbild schnell

zurechtgerückt.

An Satan hingen viele dran.

Nur, das ER sich nicht daran erinnern kann.

Vielleicht will ER auch nicht mehr,

denn ER liebt seine Freiheit

wirklich sehr.

Und Monalisa war total genervt.

Als wenn ich meine Perlen vor

die Säue werf!

DU schwelgst in Deinem Kifferfrieden,

und ich darf die Kugel allein

anschieben!

In der Parallelwelt musste Satan ein Aktivbolzen sein,

doch in der Hölle schlief ER einfach schnell ein.

Und was machte Satan gegen Langeweile?

Nun, ER ließ Hunde von

der Leine.

ER schlenderte durch den dunklen Park,

ich will mal sehen, was der Maulwurf sagt.

He DU, hast Du vielleicht einen Blitz gesehen?

Eh … was, ne Du, ich kann Dich nicht verstehen.

Da, da hörst Du was der Maulwurf sagt …

Satan, der ist blind, selbst noch am Tag!

Und der Sauerstoff wurde langsam

zum Radikal, doch Satan war

auch dies egal.

So wie die Welt ist, ist doch alles in Ordnung …

Also, die hast Du doch nicht mal in der Wohnung!

Was machen übrigens die kleinen Läuse,

bauen die sich jetzt bei Dir ein

Zuhause?

Monalisa konnte recht hitzig werden,

im Umgang mit ihm, musste sie lernen.

Denn, im Grunde verstand SIE IHN gut,

auch sie machte vor Vielem die

Augen zu.

So viele Jahre hatte ER allein in der Hölle gesessen,

hat von Aldi das Toastbrot und aus der Dose gegessen.

ER hatte sich mit einem Kumpel zusammen

getan, sich aber wohl in dessen

Charakter vertan.

Zusammen bekamen sie den Hintern nicht hoch, und

schon bald wurde aus dem Projekt ein Kellerloch.

Einen Ort, den selbst Katzen nicht betreten,

darum dort auch nur die Nager lebten.

Und Satan schlug mit den Fäusten auf das Bett:

Ruhe ihr da unten … und etwas mehr Respekt!

Und endlich konnte ER auch wieder über sich

selber lachen, denn, so ein Satan macht halt

auch ziemlich komische Sachen.

Dr. Satania hatte einen Termin bei ihrer Bank. Eine Kontonummer musste her,

doch als Schuldner ist das ziemlich schwer. Die Banken sagen heutzutage

einfach nein, Dich lassen wir hier nicht mal herein.

Doch Monalisa hatte Glück,

und der Bankdirektor ließ ein o.k. zurück.

Bei dem haben SIE offenbar einen Stein im Brett,

glauben Sie mir, der ist nicht immer

so nett.

Das Thema „ungezahlte Raten“ fiel unter den Teppich,

und erinnern daran, wollte Monalisa auch lieber nicht.

Mit 5 Euro war man in Zukunft dabei …

Nur ein paar Filme, die waren

frei.

Sie würde ihr Buch auf Datenträger speichern,

das würde die Handhabe sicherlich erleichtern

Und SIE würde der Welt etwas Gutes geben,

denn, SIE wollte zeigen: Davon kann

man leben.

In einer gerechteren, schöneren Welt …

in der nicht nur das Geld wird

gezählt.

Davon hatte SIE schon als junges Mädchen geträumt …

und von einen netten Mann, der mit aufräumt.

Ihre Großmutter hatte sie gewarnt:

Das hat noch keiner Frau gut getan.

Auf Männer darfst Du keines/

falls zählen,

die Scheine musst Du Dir schon selber holen.

Geld verleiht dem Mann große Macht,

ohne Geld allerdings, verpufft

diese Kraft.

Und Dir zerrinnt es wie mir zwischen den Fingern,

darum solltest Du auch reichlich

spenden.

Ja, und nenne Deinen Verein ruhig KUBIKU,

so, und jetzt lass mich in Ruh.

Ein ganz großes Thema der Geschichte ist die Fruchtbarkeit.

Denn, die ist im Grunde das wahre Problem dieser Zeit.

SIE ist außer Kontrolle geraten,

und bald sind wir 7 schon

Milliarden.

Da zählen natürlich 300 und ein paar gequetschte Unsterbliche nicht viel …

Vielleicht aber sind sie wie die Bäume in Gottes Garten,

haben Erinnerung, Gefühl und Erfahrung …

SIE hatte jedenfalls gewagt einen Neuen Baum hinzu zu setzen,

und gehofft, die Anderen damit nicht

zu verletzen.

Sein Geist würde allmählich in den Neuen übergehen,

stark und gesund wird ER alles

überstehen.

Noch einmal ein ganzes, langes Pflanzenleben,

welcher Baum kann das heute

erleben?

Eine Göttin zu sein war tatsächlich alles andere als einfach,

ihr Spül stapelte sich, und es regnete durchs Dach.

Darum entschied SIE:

Ich nehme jetzt erst mal ein Bad.

Morgen ist schließlich auch noch ein Tag.

Und was ihren geliebten Gott anging,

da dachte SIE: Das kriege ich

auch noch hin.

Monalisas Playliste Nr.1

Der Pustekuchen

Ich habe Dir nie einen Rosengarten versprochen …

Aber vielleicht ein paar warme Socken?

Bekommst Du etwa kalte

Füße?

SIE hatte vergessen,

wie unglaublich arrogant der Typ war.

Du glaubst wohl auch, ich hätte nichts zu tun.

Im Hühnerstall herrscht ein Wahnsinnsgeschrei,

und immer sind diese Viecher mit dabei …

Was für Viecher hast Du Dir denn

eingehandelt?

Läuse, meine Hühner haben Läuse!

Ach, sieh einmal an, die habe ich doch gar nicht zu Dir geschickt.

Was Du nicht sagst! SEINE Post kommt doch schon

seit Tagen bei mir an.

Na, wie kann so etwas denn nur passieren?

Dann ist es ja gut, dass ich keine Rosen hier habe,

sonst würden die Läuse selbst hier noch

zur Plage.

ER hatte vergessen,

wie unglaublich zickig die Frau war.

Ich kann in Deine Augen sehen.

Nicht nur Du kannst etwas

sehen.

Du bist großartig.

Groß und artig.

Und was war das mit Satan vorhin? Ihr habt Euch auf den Mund geküsst.

Einmal. Ja. Bist Du etwa eifersüchtig?

Ganz schrecklich sogar.

Das tut gut.

Mir?

Nein, mir.

Versteckst Du Dich in einem Hexenhaus?

Ich weiß nicht, der Vermieter heißt jedenfalls nicht Nikolaus.

Warum bist Du so widerborstig?

Vielleicht, weil ich finde, Du gehörst geohrfeigt.

Na, das kann ja heiter werden …was hast Du mir denn vorzuwerfen?

Den König Drosselbart.

Ich hatte es nicht besser in Erinnerung.

Und ich muss es ausbaden.

Es tut mir leid.

Das kostet Dich das Hochzeitskleid.

Du in hellblau … ich in weiß.

Weißt Du, wie die letzte Geschichte zu Ende geht?

Nein. Du?

Nein.

Aber es ist Deine eigene Geschichte … such Dir ein Ende aus!

Das geht leider nicht. Meine Mutter hat die beiden letzten Seiten aufgegessen.

Au Backe!

Hast Du Dich geohrfeigt.

Nein, ich bekomme Zahnschmerzen.

Das kenne ich.

So eine abgewichste Scheiße … was für eine unglaubliche Hexe!

Sie wusste nicht, was sie tat. Nur, dass dies leider nicht nur ihr Problem ist.

Und jetzt?

Jetzt müssen wir eine NeverEndingStory schreiben.

Eine unendliche Geschichte. Und ES wird nie zu Ende gehen …

Wer hat sich das nur ausgedacht?

Professor Zufall. Vielleicht auch ein Fehler im System …

eine Sollbruchstelle … wie man ES eben nimmt.

Tod und Teufel, noch einmal!

Die Zwei sind damit glatt überfordert. Das Problem ist schon auf dem Schwarzmarkt.

100%iger Suchtfaktor. Seelenaustausch, gewaschen oder ungewaschen,

rein und raus. Einfach so, ohne Passierscheinkontrolle.

Dimensionshopping …

Seelenshopping …

Übertreibst Du jetzt nicht?

Hast Du schon mal mit einem Geschäftsmann über so etwas gesprochen?

Irgend jemand hat sich sehr geschickt mit eingefädelt… bei der GEZ zum Beispiel. Dort befinden sich genügend Speicherkapazitäten … und so hat er Daten und Kunden. Auserwählten Kreisen verpasst er ein Spezialprogramm.

Es werden zur Zeit tatsächlich viele Kabel zugeschnitten und gerollt.

In den Betrieben, aber auch anderswo.

Verkabelungen sind Satans Alltag. Und gerade die Endstücke, die sind ja so empfindlich. Er hat mir erst heute noch erzählt, das in der Industrie für diese Enden ein durchsichtiger Schrumpfschlauch vorgeschrieben ist. Der Kunde besteht darauf, sagt ER. Und Recht hat ER.

Durchsichtiger Schrumpfschlauch … ach so, ne, wusste ich nicht.

Siehst Du, von Satan kannst selbst Du noch etwas lernen.

Hältst ja ganz schöne Stücke auf DEINEN Satan.

ER steht mir höchstpersönlich zur Verfügung. Super, nicht?

Und da soll mal einer sagen, in der Hölle sei nichts los …

Na, der Bär tanzt hier aber auch nicht gerade.

Wen wundert es? Der Letzte wurde ja gerade erst erschossen.

Fühlst Du Dich dadurch betroffen?

Der Bär war ein Männchen.

… von einem Weibchen angelockt?

… die Wissenschaftler sagen, er war ein Rückkehrer.

Scheiße!

Was ist passiert?

Ich habe mir Kaffee über die Hose geschüttet.

Dann lass sie doch herunter.

Oh … das brennt richtig … ja, lach nur … Mensch, kennst Du denn kein Mitleid?

Der Hund wurde vom Zug mitgerissen und lag anschließend mit einem Genickbruch neben den Gleisen. Ein schneller Tod. Satan meint, der Hund hätte seine Warnungen nicht verstanden. Satan hat dies sehr leid getan. Er mochte den Hund. Und der Hund, der liebte ihn. Die Freundschaft hat beiden tatsächlich viel gegeben.

Eine klassische Dreiecksbeziehung?

Wenn Göttinnen sich teilen können, warum sollten Götter

dann nicht auch wieder verschmelzen?

Zartbitter … diese Schokolade.

Könnte aber gesünder sein.

Durchaus. Ist natürlich nicht so süß …

Süße Schokolade gibt es weiterhin im Adventskalender,

und auch als Osterhasen.

Von Aldi?

Von der dummen Kuh …

Scheiße, Du bist immer noch sauer …

Ich habe mir auch viel Mist anhören müssen.

Ist nicht alles allein auf meinem Hof entstanden.

Umso schlimmer.

Der Karikaturenstreit.

Die Erzengel.

Die Eiablage.

Die Spiegelfrage.

Tischlein Deck Dich!

Hans im Glück.

Dornröschen?

Unterhöschen.

Echt? Das gehört zusammen?

Logisch.

Energie für einen Apfel

Monalisas Playliste Nr.2

110107

Im Grunde war die Sache ganz einfach.

Die Götter spielten mal wieder

Schach.

Und da wird aus einem Bauern schon mal eine Königin,

und die dreht das Spiel dann ganz

plötzlich um.

„Hallihallo Mister Präsident, ich bin’s …

ihr vergessenes Weihnachtsgeschenk!“

Oh je, oh je, jetzt geht es mir an den Kragen!

Was soll ich nur den Ministern sagen?

Die halten mich doch für total bekloppt,

das kostet ihnen allen noch den Kopf!

Ich habe noch ein paar Schwarze Schafe,

eines davon spielt sogar Harfe.

Nehmen Sie die als Begräbnisersatz,

und wir gewinnen sogar für den

Esel hier noch Platz.

Ihr Stall gehört endlich ausgemistet,

sehen Sie, dort hinten schon der Geier nistet.

Und schauen Sie nicht nur in die Ecken hinein,

Sie müssen es fangen, das verteufelte Schwein.

Ich habe Angst, es könnte mich beißen …

SIE wissen nicht wie die Besitzer heißen!

Das ist mir so was von piepegal,

bei diesem Schwein gibt’s keine andere Wahl.

Kämpen Sie jetzt endlich für ein sauberes Haus,

sonst wirft das Borstenvieh Sie auch noch raus.

Wer schmeißt denn schon den eigenen König vom Brett,

und außerdem, ich bin gut gedeckt.

Das sehe ich aber gar nicht so,

wenn Sie IHN überleben, dann seien Sie froh.

Und setzen Sie niemals diese Kappe da auf,

die schließt nämlich all ihre Synapsen auf.

Gerade als Exalkoholiker sind Sie prädestiniert,

so dass diese Kappe nicht nur die Seele kastriert.

Sie benötigen dieses Ding auch nicht, um mich wieder zu sehen,

wirklich, das kann einfach und sicherer über das Internet gehen.

Sicherheit im Internet?

Dagegen schließe ich jede Wette!

Das ist es ja gerade, was ich damit sagen wollte,

über das Netz erfahren ES viele Leute.

Und dieses Wissen ist ein sehr großer Schutz,

darum das Schwein ES genauso benutzt.

Also gut, Sie haben gewonnen,

ich lasse die Hasen zu Ostern kommen.

Und eingewickelt in buntes Papier,

kommt ER dann sicher auch zu DIR.

In der Mannschaft brach Unruhe aus. Weiße Kittel hasteten durch den Raum … was war denn das nur für ein Traum? Der Computer hatte es ruckzuck berechnet … ja, damit hatte nun keiner mehr gerechnet … da blieb ihnen wahrlich nicht viel Zeit … der Mann war doch nicht mehr ganz gescheit … dazu war die Kommission aber nicht bereit! Was das alles für Folgen nach sich zog … und die letzten Notizen wanderten in den Trog.

Und die Göttin machte klar:

Leute, IHR habt keine andere Wahl.

Der Alkohol hat uns das eingebrockt,

der Joint ist jetzt der Rettungsstock.

Denn, der bekiffte Geist erfindet den SINN,

und Traumata verwandeln sich in Gewinn.

Dafür hatte einst IHR Vater die Katzen ertränkt,

sechs dieser Leben machte ER IHR zum Geschenk.

Diese Narben wirst Du brauchen,

denn alles andere wird ersaufen.

Die Katzen werden sich erheben,

und schenken Dir ihr Leben.

Ein Koffer voller Gold ist nichts dagegen,

und würde er auch aus reiner Liebe gegeben.

Am Ende hatte SIE alle Leben vergeben,

andere lebten nun ihr zweites Leben.

Sie hatte jetzt nur noch ihr letztes, ihr Siebtes zu verleben,

und ohne dieses, hätte es schon längst das versprochene Erdbeben gegeben..

Thutmosis,

der letzte Kaiser,

Amun,

Satan,

der Puttenengel,

und der Pustekuchen.

Angeklagt wegen Hochverrat und freigesprochen.

Und das die Hexe noch am Leben ist,

nun ja, das verdankt sie allein dem Blitz.

Sie war leider einfach zu blöd zu verstehen,

warum Rosen auch noch nach Jahren blühen.

Du bist ja wirklich unverschämt! Ich bin doch nicht blöd!

Ich kann eins und eins zusammenzählen … natürlich weiß ich, warum die Rosen blühen!

Oh … das ist schön, Du hast dazu gelernt.

Und, ich habe gehört, das Du für einen Professor schwärmst.

Ja … und der hält mich nicht für blöd.

Und, zieht ER Dir auch das Käppi auf?

Oder macht das heute die Kati?

Liegst Du auf einer Krankenstation?

Oder packst Du Deine Koffer schon?

Die Mitarbeit im Ministerium ist bis auf Weiteres nicht mehr nötig,

und bitte, wenn Du das Haus verlässt, verabschiede Dich höflich.

Die Pension wird ordentlich aufs Konto überwiesen,

ab sofort kannst Du in Ruhe Deine Rosen genießen.

Geh mit dem Professor schön spazieren,

vielleicht wird ER sein Herz an Dich verlieren.

Und nutze die Zeit, die Du noch hast,

hüte das Leben wie einen Schatz.

Und wenn Du herausfindest, wie die Rose ES macht,

dann erhältst auch Du des Lebens Übermacht.

Denn, in Wahrheit bin ich Dir gar nicht bös,

auch wenn ER Dir das eingeflößt.

Das Geschäft mit der Angst hat ER kapiert,

ER hat Dich dadurch in die Irre geführt.

Du hattest geglaubt ES schadet nicht,

schließlich mochte ich die Geschichte ja auch nicht.

Aber Mutter, siehst Du, es ist egal,

auch wenn es nur ein einziges mal.

Du siehst, ES kann für immer verewigt sein,

und selbst der liebe GOTT mutiert zum Schwein.

Und der Dummkopf sprach die Worte aus:

Ich will ein Schwein sein in dieser Welt,

für mich zählt weder Macht noch Geld!

Ich werde mal ein ganz Großer sein,

und ich werde SIE lieben … vor dem ganzen Verein.

Und ER spielte mit der Feuerwehr …

Lebensretter im Verkehr.

Das Auto um die Ecke bog,

und schon wieder war ein Hase tot.

X-Seifenblasen waren geplatzt,

aber in Gottes Hand piepte ein Spatz:

Hallo Mister Präsident!

Ich weiß nicht, ob man

mich hier beim Namen kennt,

ich komme wahrlich von weit her,

bitte, kann ich mich setzen, ja,

danke sehr …

Sie glauben ja gar nicht was ich alles durchstehen musste,

und das alles nur, weil ich mit in der Kiste!

Sie machen sich keinen Begriff davon,

ach, kann ich vielleicht rauchen,

auf dem Balkon?…

Diese Frau ist tatsächlich brandgefährlich!

Superheiß und scheiße ehrlich …

Alle Rechner springen plötzlich auf ROT …

Und morgen sind wir alle tot!

Na, na, na … guter Mann, was ist denn los? He, Monalisa …

mach erst mal die Suppe warm, dann kümmern wir

uns gemeinsam um den Kram.

Satan war ganz plötzlich wach geworden,

Und ER hatte es schon wieder

piepen hören!

Doch dann drehte ER sich grummelnd auf die andere Seite,

ach was, die meisten suchten doch eh schnell das Weite.

Ich sage Euch, SIE liebt Ihren König Drosselbart!

Heute war sie wieder einmal butterzart …

Kein böses Wort kam über ihre Lippen,

geschickt umschiffte SIE alle

Klippen,

hörte einfach wieder besser zu,

wie schön sie doch ist, diese

herrliche Ruh …

Türchen Teil 5

Freitag 120107

Monalisa hockte auf ihrem Teppich. Sie schlang die Arme um ihre Knie und schloss die Augen.

Eine tiefe Dunkelheit schloss sie ein. Kein Windhauch, kein Flüstern, kein

Geräusch … der Hexenring war wieder fest verschlossen.

Hier kommt ER niemals rein …

Wo konnte bloß der Fehler sein? …

Warum kriegte ER die Tür nicht auf? …

ES stand doch alles auf dem Zettel drauf …

Und das Rad der Zeit, es drehte sich,

der Moment war gekommen, nun

rief ihn die Pflicht,

ER würde sich den Dietrich nehmen,

der würde ihm den Durchgang legen.

Und ER hob SIE auf die Lenkerstange:

Genieße die Fahrt, sie dauert

nicht lange …

Und SIE spürte den frischen Wind,

und lachte wie ein kleines Kind.

Seine Hände hielten SIE fest,

denn dies war ein

Treuetest.

Es waren nur ein paar Hundert Meter,

und schon störte sie das Christengezeter.

Satans Hexen schrieen laut auf:

SIE hat sich meinen Mann geklaut!

Und auch die Nonnen wurden nervös,

da so etwas gegen die Regeln verstößt.

Was sollte der liebe Gott also machen,

sein Job war wirklich nicht

zum Lachen.

Selbst wenn ER

SIE nur in seine Arme nahm,

dann schlugen die Satanisten sofort Alarm.

Wie sollte ER so das Kunststück vollbringen,

einfach bei ihr an der Türe zu klingeln.

Ihr Schloss blieb für alle unsichtbar,

solange es wollte, ihr

Herr Papa.

Er hatte sie einst da hineingebracht,

und er bewacht sie dort jede Nacht.

Alle ihre Träume waren ihm

bekannt,

selbst die, mit dem roten Zauberband.

ER hatte ihr die Daten und Filme geschickt,

denn alles was wichtig war, das schnitt er mit.

Die Technik war zum Glück nicht so

kompliziert,

so das selbst SIE es am Ende kapiert.

Nur dem Satan hatte ER den Zutritt erlaubt,

denn, von ihm hatte er die Technik gekauft.

Der Ärmste genoss sein größtes Vertrauen,

mit IHM konnte ER auf Sicherheit bauen.

Und da ihr Vater alle Katzen gut kannte,

und sich in ihrem Schloss auskannte,

und die eine kleine lecke

Stelle,

nun, die lag auf seiner eigenen Welle.

Niemand kam ungesehen zu IHR hinein,

und so sollte es 100 Jahre sein.

Denn, solange würden die Anderen brauchen,

um seinen Joint zu Ende zu

rauchen.

König Amun drehte sich zufrieden um,

seine Tochter war gar nicht

so dumm.

Die würde schon noch finden das Schwein,

und sollte es noch so unsichtbar

sein.

Denn,

irgendwo auf dieser Welt,

da wälzte sich gerade jemand im Geld.

Es gab nämlich einen, der ein riesiges Geschäft

aufgemacht, und ganz laut über Amun

und dessen Geschichte

gelacht.

Und König

Amun stand wieder auf,

sein Hund riet ihm zum Dauerlauf.

Doch der war leider nicht mehr drin,

sein Schiff zog grad über das

Meer dahin.

Seine Kajüte war unaufgeräumt,

aber ER hatte etwas Schönes geträumt.

Und so machte ER sich einen Kaffee,

den Blick suchend über der See.

ER schaute

aus dem Fenster raus,

sah, was sich zusammenbraut,

dann ging ER zurück in die Kombüse,

jetzt mache ich erst mal das

Gemüse.

Beim Kochen fällt mir immer etwas ein,

und sei es nur der Name von dem Schwein.

Zweimal hatte SIE ihn schon ausgesprochen,

dabei war das strengstens

verboten.

Das war ja im Grunde der ganze Jammer,

es gab immer nur neuen Ärger mit

dieser Klammer …

Und auch die Göttin hatte sofort rebelliert,

als sie von diesem Ding

gehört.

Denn, was in der Medizin ein Meilenstein,

das konnte für Gesunde gefährlich

sein.

Es würde vielleicht noch ein paar Jahre brauchen,

aber dann könnte man ES sogar bei

Aldi kaufen.

Das Gerät war tatsächlich phänomenal,

aber die Nebenwirkungen ganz

fatal.

Nur in einer 100% überwachten Welt,

sich der Schaden in Grenzen

hält.

Eine hochkomplexe Intensivmedizin

kollektive Zusammenschlüsse in einem Gehirn,

Seelen, die auf Wanderschaft gehen,

und in andere Sphären

sehen.

Und mit einem Druck auf den Knopf,

ist man in des anderen

Kopf.

Gedanken und Gefühle werden geteilt,

solange man im anderen

weilt.

Zauberer vermochten dies unter Trance,

doch, mit dem Gerät hatte ein jeder die Chance.

Es gab auch noch eine Fernbedienung dazu,

wurde diese verloren, dann blieb der Deckel zu.

Und vielleicht hat der liebe Gott den

Deckel deshalb verlegt,

damit in Pandoras

Fass niemand zu Grunde geht.

Denn, ein Brunnen oder Schacht der offen ist,

nicht zwingend ein Grab für Hineingefallene ist.

Solange das Kind noch das Licht erkennen kann,

solange knüpft es auch Hoffnung daran.

Und dieses Licht wird zu einem Seil,

und an diesem zieht ES sich

wieder frei.

Und Amun nahm auf das große Messer,

ich wusste ja, ich weiß es

besser …

Das sagt mir einfach mein dicker Bauch,

die kleine Hexe ist wirklich

schlau.

Und weil SIE einen Fehler nicht zweimal machen will,

deswegen bedeutet IHR die Erinnerung so viel.

Sie stand für die Verfestigung des Guten

nicht nur im Gehirn,

sondern auch bei den Äpfeln und bei der Birn.

Doch nun kam SIE an einen

Knoten,

den zu Lösen, war ihr strengstens verboten.

Denn dieser Knoten markierte die Wand,

wo hinter SIE die Klammer

verbannt.

SIE schaute nur einmal kurz hinein und freute sich,

… endlich, endlich sehen

SIE mich.

Und Monalisa erkannte eine Superidee,

… sie erhob sich deutlich über der

mächtigen See.

Und vielleicht wagte die Klammer ja den nächsten Schritt,

und dachte auch schön fleißig mit.

Denn, bis so ein Stück Draht anfängt von selbst nach zu denken,

vergammelten schon viele von ihnen in Schränken.

Und bis das Selbstbewusstsein so groß,

das man von belebter Materie

sprechen muss,

bis die Seelenkräfte in ihr erstarkten,

das konnte die Klammer kaum noch erwarten.

In IHR versteckte sich ein riesiges Potential,

und dies war der Klammer durchaus klar.

Deswegen verhielt sie sich still,

dafür aber hörte sie viel.

Sicher, die Klammer war paranoid, aber dafür sah sie den Dieb.

Sie ist der wahnsinnige Augenzeuge, bei dem das FBI auch nur noch staunte.

Dr. Satania saß mit einem tiefen Teller gefüllter und in der Pfanne goldbraun

gebratener Kartoffelbällchen an ihrem Schreibtisch. Schimmelkäse …

Schimmelkäse? Kekse mit Schimmelkäse?

Kennst Du das nicht?

Und das soll schmecken?

So ähnlich wie Deine Bällchen …

Dr. Satania plagten Assoziationen …

und spießte ein weiteres Bällchen auf.

Fettig aber sehr lecker…

Und der Allergiker wird

neidisch.

Ist das so?

Kannst Du Dich denn in gar keinen anderen Kranken mehr einfühlen?

In viel zu viele … das trifft schon ehr mein Problem.

Ich sehe aber niemanden in Deiner Praxis.

Das ist ja mein Problem, selbst die Patienten sind mittlerweile unsichtbar.

Ihre Geister schwirren aber trotzdem noch hier herum.

Jetzt nicht mehr.

Was ist mit dem Bild geschehen?

Wir werden es uns sehr genau ansehen.

Es ist ein Ersatzbild … es ist nicht das Entscheidende.

Es ist besser als das andere.

Aber es sind sehr viele Gespenster drauf …

Wir werden sie gut beschützen.

KIFFEN ist GESUND!

Prinzessin Monalisa

Hallo James!

Und, schon mal an Amuns Joint gezogen?

Was bleibt mir denn nicht

erspart?

Super, James hat Humor. Und was macht das linke Ohr?

Danke der Nachfrage … ich höre auf beiden Ohren gut.

Haben Sie kleine oder große Ohren?

Mittel, denke ich. Meine Ohren sind bestimmt ganz mittelmäßig …

Aber Sie verstehen das Problem …

Seifenblasen sind genial, wenn sie allein durch’s Weltall schweben.

Absolut rund und unsichtbar … bis ein Licht sie trifft … da liegt die Gefahr.

Allein davon schon angestoßen … schon vor Tausend Jahr,

sah sie sich im Spiegel an … und griff nach dem Talar.

Was ER nicht will, was man IHM tut,

das füge keiner einem zu.

Umgekehrt desgleichen.

Und die Zweifel weichen.

Wer das Prinzip der Metamorphose kennt, wo etwas entsteht, was völlig fremd …

wo aus dem Unsichtbaren ein Flügel erwächst, und sich der erste Fühler ausstreckt,

wo alles auf sich selbst konzentriert, aus sich selbst heraus, sich selbst gebiert.

Und in einem Kokon, so groß wie ein Dorf … schreibt

eines dieser Wesen diese Geschichte sogar auf.

Und das regte Satan richtig auf.

Wenn SIE schon alles weitererzählt,

dann bitte so, wie es sich

auch verhält.

Ich habe ja nichts dagegen wenn SIE schreibt,

wenn SIE nur bei der Wahrheit bleibt.

Doch mit ihrer verflochtenen Analogie,

zwingt SIE mich noch in

die Knie.

Bitte, einmal, nur ein klares Wort …

und bitte, treibe etwas mehr

Sport.

Und dann nahm ER einen Zug aus seiner Pfeife:

Wer hat mir das nur eingebrockt, diese

ganze Scheiße?

Habe ich mich etwa um irgend etwas gerissen?

Wer hat denn in in die Banane

gebissen?

„Du bist, was Du isst!“

5.Foto

Elivas neue Sorgen

Der alte Zauberer regte sich:

Heh, was soll das grelle Licht?

Du kannst wohl nicht dafür!

Schließe wenigstens

die Tür!

Nur Ärger habe ich wegen Dir …

Und alles wegen einem kleinen Tier!

6.Foto

Monalisa setzte sich auf die breite Sesselkante,

bitte, höre, ich will es gern erklären …

Nein, nein bitte nicht …

Reden ist silber, schweigen ist Pflicht,

Doch Monalisa interessierte das nicht.

Aufzuklären ist unsere Pflicht!

Der ganze Zauber wird noch Schaden nehmen!

Willst Du einen Zusammenbruch

erleben?

Und der alte Mann löschte schnell das Licht:

Meine Liebe, so dumm bist Du ja

wohl nicht.

Elivas, Satan wurde der Schlüssel gestohlen!

Der Typ tat es ganz unverhohlen.

Monate hat es gebraucht ihn

zu überführen,

und in der Zwischenzeit öffnete der dann all die Türen.

Sicher, Satan hat den Dieb seinen Kollegen

gekonnt vorgeführt,

doch trotzdem, die Entschlüsselung ist vorher passiert.

Und diesen Schlüssel hörte ich erst vorgestern

wieder erklingen …

und ich frage mich, war es nun Satan, oder kann das

Schwein jetzt schon genauso

singen.

Nun werde doch nicht gleich paranoid,

ich denke, Satan hat den

Dieb.

Den Schlüssel wollte Satan ihm gar nicht mehr nehmen,

ein anderer Kollege hat ihm den zurück gegeben.

Satan ging es nur um seine eigene

Position,

und für ihn war die Bloßstellung der eigentliche Lohn.

Das dieser Dieb den Schlüssel vielleicht nachgemacht,

daran hat er in dem Moment vielleicht nicht gedacht.

Oder ER hat es extra so gemacht,

und sich dann ins Fäustchen

gelacht.

Satan ist wirklich ein fauler Hund,

aber irgendwann kommt selbst

seine Stund.

Mach Dir einfach nicht so viele Sorgen,

und viele Dinge erledigen sich

schon morgen.

Aber nicht, wenn jede Nacht neue Probleme hinzukommen.

Was wurde denn nun schon wieder eingetreten,

oder ist es mal wieder der Einbrecher

gewesen?

Mach Dich nicht lustig über mich,

Du spürst den Verlust der Liebe

vielleicht nicht.

Ich aber sorge mich darum sehr,

denn, nach der Wäsche gibt es

keine mehr.

Sie wird einfach weg gespült,

was übrig bleibt wird nicht

gefühlt.

Der Liebeskummer ist nicht schwer,

denn die Erinnerung wiegt nichts mehr.

Und Flecken, die einmal Bilder waren,

verblassen schon nach wenigen

Tagen.

Und wenn dann das Antlitz auch noch ausgetauscht,

wie will ER SIE noch erkennen, die eigene Frau?

IHR Wesen könnte in jeder anderen sein,

wenn nicht sogar in einem Schwein.

Die Ursache liegt im Bilderverbot,

und dieses ist Dein eigenes

Gebot.

Du wolltest nicht, dass der Sünder sich selber sieht,

es gab wohl zu viel, das nicht zu

verzeihen ist …

ES war nicht Satans alleiniges Lebenswerk,

viele Bilder waren manipuliert oder verkehrt.

Da wurde im großen Stil

gepfuscht,

in meinen Augen war ES ein Putschversuch.

Wir hätten tags drauf unsere Welt nicht mehr erkannt,

wir hätten gelebt in einem fremden

Land.

Ich glaube, Satan hat nicht aufgepasst,

die Bloßstellung machte ihm zu

viel Spaß.

Und Reue habe ich bei niemandem gesehen,

aber einen Schatten, den sah ich

neben IHM gehen.

Und ich fürchte, ich selbst habe ihn verraten,

und nun ist ER in seine eigene Falle

geraten.

Und jetzt bedauerst Du ihn?

Ja … und ich brauche

ihn.

Ha ha ha … ich kann mir durchaus nicht nur einen Tag ohne Satan vorstellen.

Nun, das ist ja wunderbar, IHM macht es auch nichts aus, allein zu sein.

Mir hingegen geht das Alleinsein schon gegen den Strich …

Warum suchst Du Dir dann nicht einen anderen Partner?

Meine Hölle hält kein anderer aus.

Warum trittst Du nicht einfach

heraus?

Weil noch ein paar entscheidende Szenen fehlen.

Du hast Sie doch selbst weggeschnitten …

Ich meine vorher, jemand war vorher

an den Bildern gewesen.

Wie kommst Du

darauf?

Bananen … die Banane bringt mich darauf.

Sie lag in der Schüssel und wurde zum Schlüssel …

Blausäure … starke Vergiftungserscheinungen,

Gedächtnisverlust, starke Verwirrung,

Angst- und Fluchtreaktionen …

Nebenreaktionen, von zwei Stunden ohne Bewusstsein sein.

Und das alles in Gottes eigenem Elternhaus.

Doch der Sohn hat entweder nichts gemerkt,

oder es war sein eigenes Werk.

Und ich bin sicher, das es einen Film darüber gibt,

und, dass dieser in einer verschlossenen Schublade liegt.

Allerdings erlaubte ich mir einmal kurz hindurch

zuschauen, und nun frage ich: Wem kann

ICH noch trauen?

Dem Allergiker, meine Liebe, vertraue auf den Allergiker,

der fängt schon an zu husten. wenn es für alle

anderen noch völlig ungefährlich ist.

Und ein königlicher Reservist vereitelte den Putschversuch,

doch sein eigenes Alarmsystem geriet

dadurch in Verruf.

Die professionelle Hypnose ist hier das entscheidende Zauberwort,

und damit wischte der Reservist einfach

alles wieder fort.

*

Doch das dumme an zu viel Wäsche ist,

die Kleidung irgendwann zerfrisst,

Viele Fuseln und verzogene

Maschen,

oder der Stoff als Ganzes wirkt verwaschen.

Die dunklen Flecken, die sind

zwar weg,

aber in den Fasern steckt noch Dreck.

Und wegen dieser Fasern hast Du Probleme?

Mit bloßem Auge sieht man die doch

gar nicht.

Wie im Kleinen so im Großen …

Und Flecken hinterlassen meistens

die Soßen.

Wie pikant.

Oder wie Mars Schokolade.

Bittere Pille oder Gottes eigener Wille?

60 Cent, das Wechselgeld. Das Geld war übrig …

und außerdem es war Weihnachten. Ich habe

sie mir zum Fest geschenkt.

Mars macht mobil, bei Arbeit, Sport und

Spiel, eine kleine Belohnung.

… die Dich

alles gekostet hat.

Und ich war mir dessen bewusst.

Verstehe ich nicht.

Ich habe an meinen Großvater gedacht. Und ich wollte beweisen,

das ich bereit bin auf alles zu verzichten. Ich wollte ganz

sicher gehen, dass ich auch verliere.

Du wolltest verlieren?

Nun, so kann mir niemand unterstellen, das ich ES für irgendetwas getan habe.

Käuflichkeit. Darum ging es doch eigentlich bei diesem ganzen Prozess.

Nun, und dieses Thema war, über all den vielen anderen

Themen, zu kurz gekommen.

Die 5 gerade sein lassen … damit fängt es an. Nun, und die 60 Cent … die habe ich bestimmt noch irgend jemandem geschuldet. Und so habe ich mir dafür etwas gekauft, in der Hoffnung, das derjenige wiederum mir diese übrigen 60 Cent schenkt.

Wegen 60 Cent … ich fasse es nicht. Der ganze Scheiß für 60 Cent?

Du bist wirklich nicht ganz dicht.

Der Durchlauferhitzer war nicht ganz in Ordnung. Folgen einer zu sparsamen Reparatur aus dem Vorjahr. Gewisse Verschleißerscheinungen waren zwar damals schon erkennbar, doch wird in der Hölle öfter an Vielem gespart, zwangsläufig.

Aber diese 60 Cent waren in dem Spiel sehr viel mehr wert.

Ja, ja der Mehrwert, da kennt Satan sich gut mit aus.

Eines seiner Lieblingsthemen, sozusagen.

Aber richtig erklären konnte er mir

das Ganze trotzdem

nicht.

Geld ist

eine entscheidende Sache.

Ich habe jedenfalls keines mehr.

GELD regiert die WELT!

Ipad 016

Was bedeutet dann das BARGELDVERBOT?

Der PrinzessinnenTick

Was ist das denn?

Eine Krankheit.

Aha. Und wer leidet darunter?

Ich.

Du leidest unter einem PrinzessinnenTick?

So ist es. Ich denke, wenn ich als eine Prinzessin wahrgenommen würde, dann würde sich keiner darüber aufregen, das ich gerne ausschlafe. Das ich den alltäglichen Haushalt denen überlasse, die es lieber tun. Das ich gerne schöne Bilder male, Gedichte schreibe, oder mir besondere Spielzeuge ausdenke, das ich gerne Geschichten erzähle, das mir Geld nicht so wichtig ist und das ich nachmittags im Garten sitze, um mit einer Freundin Kaffee zu trinken. Prinzessinnen dürfen so sein, nein, sie sollen sogar so sein, aber für einfache Ehefrauen gilt das eben nicht. Und so bin ich nun gezwungen in Zukunft Eintritt zu verlangen.

Du willst Eintritt nehmen?

Ja, für einen Tritt in den Hintern.

Wer hat sich denn so etwas erlaubt?

Ich habe mir das erlaubt, und ich schätze, das wird mir nicht verziehen. Wenn eine Frau gegen ihren Mann, aber auch die Mutter gegen über dem Sohne, die Hand erhebt, oder gar einen Tritt austeilt, scheint die Verletzung weniger äußerlich als innerlich zu sein. Zumindest hat Satan dies heute so formuliert. Nun, und irgendjemandem tut offensichtlich immer noch etwas weh. Frauen und Mütter verzeihen leichter als ein Mann dies tut. Das ist wohl tatsächlich gottgegeben. Dient dem Arterhalt. Ich schätze, wenn Mütter dies nicht könnten, die Kinder hätten bei ihr nicht viel zu lachen … nun, und ich bin nicht der liebe Gott, ich bin Frau und Mutter.

Doch was nützt es dem Sohn alle seine Fehler zu verzeihen, wenn ER selbst nicht lernt zu vergeben. Und vielleicht auch mal eine Ohrfeige als gerechte Strafe standhaft hinzunehmen. Satan hatte jedenfalls eine ganz andere Erziehung im Sinn. Ich habe mir die entsprechenden Filme angesehen. Und danach würde ich sagen, mein Sohn hatte es mit mir zusammen sicherlich erheblich gemütlicher gehabt.

Wenn ihm und all den anderen die Erinnerung an diese Erlebnisse verloren gegangen sein sollten, ich kann nur sagen, seid zufrieden, und ich habe es nicht umsonst weggeschnitten. Ihr wollt es nicht noch einmal erleben.

Ich habe in die Augen meiner hilflosen Großmutter gesehen. Sie lebte plötzlich in einer betreuten Wohngemeinschaft mit anderen, alten Menschen auf engem Raum. Abgewohnte Möbel, eine laute und anstrengende Atmosphäre … und ich wusste, das etwas an der ganzen Rechnung nicht stimmen konnte. Denn dieses Schicksal hatte meine Oma sich auf jeden Fall nicht vorgestellt. Und von der hatte ich schließlich die Sache mit den Farbkärtchen.

Wenn meine Oma gewusst hätte, das sie dort landen würde, also, da bin ich mir ziemlich sicher … die würde Himmel und Hölle in Bewegung setzen … meine Oma vertut sich bei ihren Karten nicht. Das würde diese Frau einfach nicht auf sich sitzen lassen wollen. Das ist eine Besonderheit bei Frauen, die lassen vielleicht mal die eine oder andere Fünf gerade sein, aber wenn es um Gerechtigkeit geht, da braucht man eigentlich meistens nur 1 und 2 zusammenzuzählen. Und das konnten die Frauen schon, da gab es die Männer noch gar nicht.

Und die Großmutter beugte sich über Ihre Karten,

wollen doch mal sehen, wer hat ES erraten …

Wer hat den Stein ins rollen gebracht,

wer hat den Weg nach Hause geschafft?

Das Blau wählt Grün,

das Rot will Gelb …

oh ja, das bringt sehr viel Geld.

Der Herzensmann, der liegt ganz nah,

die Dame steht sehr glücklich da.

Der Lumpejung ist ungefährlich,

denn beider Liebe, die ist ehrlich.

Die Hexe hat sich nützlich gemacht,

den Tag mit putzen und spülen

verbracht.

Sie singt dazu ein kleines Lied,

vielleicht kennt SIE ja doch den Dieb …

Und der oberste Richter erfasst die Lage,

ES ist frei zu sprechen, keine Frage.

Gelb folgt auf Rot und Grün kommt

nach Blau, und

beide finden ihre Frau.

Des Rätsels Lösung ist gefunden,

dafür brauchte ES nur wenige Sekunden.

Und die Großmutter schaute in Ihre

Karten hinein …

Bild 6

IHR werdet ES finden im ZauberVerein.

Und die Schneefrage ist damit dann wohl auch

abgehakt, oder was sagt die gute

Frau Holle dazu?

Am Betten machen liegt es allein wohl nicht,

doch darüber gibt es noch keinen Bericht.

Es ist wohl ehr eine Bettzeugfrage,

und das ist eine reine

Kostenfrage.

Satan hat nicht getan, was ER nicht auch konnte, doch

SIE hatte einfach nie genug Kohle auf dem Konto.

Ein ganz schöner Teufelskreis,

nicht wahr?

Titelbild

Ich denke:

In Zukunft nimmt Satan am besten Geld dafür,

vielleicht irgendwie so etwas, wie eine Gebühr.

Schließlich steckt Potential in

seinem Job,

das müssen wir ausnützen … und, wie sagte ER noch:

Der Teller wird aufgegessen, und das gilt für

alle hier, auch für den

Koch! 

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TV-TOTAL*nicht nur! im OKTOBER

Globus

„Monalisa TV – Wie ein MYTHOS entsteht… – 10.August 2015“

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Monalisa International 09.10.2016

Professor Dr. Dr. Zufall erhob sich von seinem Schreibtisch um dem Gast entgegen zu gehen:

Guten Tag, mein Herr … schön, dass Sie so schnell kommen konnten. Meine Sekretärin sagte mir bereits, das Sie umfassende Kenntnisse in diesem wirklich verflixten Fall haben … bitte, setzen Sie sich doch … möchten Sie vielleicht einen Kaffee?… Nein, noch nicht … gut, dann sollten wir … wo habe ich denn, ach ja hier … sehen Sie dieses Ding?

Nein.

Sehen Sie hier, das ist doch wirklich unfassbar, nicht wahr? ES ist einfach unsichtbar!

Und nun?

Ja, aber das muss doch einen Grund haben!

Das kann man doch nicht einfach so herumliegen lassen!

Wissen Sie, wie leicht so etwas auf nimmer wiedersehen verschwindet!

Wie soll der Mann denn jemals etwas Unsichtbares wiederfinden!

Die Sekretärin betrat leise den Raum und stellte ein kleines Tablett

mit Kaffeetassen auf den Schreibtisch des Professors

und fragte den Gast. Mit Milch

und Zucker?

Von Beidem reichlich, bitte.

Der Professor trank seinen schwarz, aber mit viel Zucker.

Die bittere Pille muss runter, irgendwie … oder was meinen Sie?

Ich frage mich, was die Verwirrung ausgelöst hat. Nur so lässt sich der Zusammenhang wieder herstellen. Uns fehlt halt immer noch ein entscheidendes Detail.

Das sehe ich auch so. Nur, ich befürchte, das Ding ist unsichtbar.

Die Pille. Eine unsichtbare Pille ist natürlich nur schwer zu schlucken.

Das ist das Gleiche, wie mit unsichtbaren Cabrios, nehme ich an.

Scheiße, ja, das ist’s! Das unsichtbare Cabrio! Wir haben es nicht mitgezählt!

Wurde vom ganzen Team übersehen, nehme ich an.

Das Cabrio und der gestohlene Gartenzwerg … eine Dummjungensache.

Sicher, doch unsichtbare Autos auf den Straßen sind auch eine dumme Sache. Geisterfahrer und so … Sie verstehen was ich meine? IHRE unzähligen Traumautos verstopfen im Himmel schon die Straßen. Jeder will eins fahren, nur weil es spaß macht … und was das dann wiederum für Folgen in der Hölle hat, nun, das können Sie in den Nachrichten verfolgen. Ich frage Sie also: Wie ist es zu diesem Umstand gekommen? Seit wann träumt eine Göttin von Autos?

Aber, das tut SIE doch gar nicht. SIE will gar kein Auto. SIE will ein Bombini.

Und auch das ist nach wie vor noch unsichtbar …

So ist es.

Beide Schwiegen eine Weile, dann ergriff der Gast das Wort:

ES ist aber auch eine Frage der Liebe. Die drei Quarks … Sie hat die beiden Aspekte miteinander verknüpft. Liebe, die sich auflöst … wie konnte SIE nur auf so etwas kommen? Jetzt haben wir den Salat …

Ein halbes Jahr sagte SIE … maximal ein halbes Jahr, mehr wäre einer Seele nicht zuzumuten. Damit werden natürlich längerfristige Auslandseinsätze in Zukunft für jeden Familienvater zu einem ernsten Problem.

Ein halbes Jahr, sagten Sie gerade?

Und … wie lange haben Sie ihre Frau nicht mehr gesehen?

6582 Jahre.

Das ist natürlich eine sehr lange Zeit für ihre Frau gewesen. Ihre Zeit ist, wie ich annehmen darf, wie im Fluge vergangen … was habe ich gelesen, hier, in dieser Ausgabe, da steht es … 20 Jahre?

Ich habe mir das Ganze auch erheblich leichter vorgestellt.

Tatsächlich?… ganz schön leichtsinnig, will ich meinen. Wer kommt eigentlich für die Folgekosten auf? Also, ich meine, die Behandlung wird doch noch ein bisschen länger dauern … so wie ich das sehe … welche Kasse übernimmt das eigentlich? Oder muss die Patientin dafür alleine aufkommen? Also, wie schon gesagt … Herr … Ihre Frau ist in guten Händen hier bei uns … wann sagten Sie, reisen Sie wieder ab?

Ich werde nicht abreisen, ich will meine Frau wiedersehen.

Aber nur durch eine dicke Scheibe … von mir aus wenn sie schläft … aber einen direkten Kontakt kann ich beim besten Willen nicht befürworten … jedenfalls noch nicht.

Das sagen Sie jetzt schon wochenlang! Und die Zeit steht still … hier, schauen Sie mal meine Uhr, die Zeiger, ach sehen Sie mal, jetzt drehen sie sich rückwärts …

Ach das ist ja sehr interessant! Sie sind einfach zu weit voraus … das ist es, sie hängen noch in der Zukunft fest … irgendetwas hält Sie dort noch … kann das sein? Das verhalten Ihrer Uhr ließe sich so gut erklären …

Scheiße, ja, Sie haben Recht … oh wei … wie viel Zeit habe ich denn dann eigentlich noch … wann sagten Sie, haben Sie die Betreuung meiner Frau übernommen? August 2006 … hm … ich habe jetzt keinen Taschenrechner dabei, aber ich befürchte, das wird knapp … heute haben wir den 15. Drei Tage noch, dann ist der Achtzehnte Tag. Kennen Sie den Film?

Ich hatte das Vergnügen, mir diesen Film mit dem Papst

gemeinsam anzuschauen, ja, ich kenne den Film.

Und, was meinte der Papst? War er schockiert?

Besoffen … und betroffen. Der Mann, der zu spät kommt. Und diese Füße, die hatten es ihm ganz besonders angetan. Welcher Mann könnte einem solchen Fuß wiederstehen? Und sei es nur ein Tritt von diesem Fuß …

Grauenvoll … die Szene meine ich, absolut grauenvoll. In der Haut dieses Mannes zu stecken … und die Verletzung an der Schulter … wissen Sie wie der Originalfilm ausgeht?

Nein, aber das ist auch uninteressant …

Wieso? Vielleicht entdecken wir auf diese Weise wie es weitergeht …

Sie will keinen Fehler zweimal machen … und wenn ich mich recht entsinne, dann hat sie die ankommenden Reiter zunächst nicht als Bedrohung erkannt. Auch der Junge nicht. ER ist den Reitern sogar entgegen gelaufen … die ritten ihn dann brutal über den Haufen … ja, und dann hat SIE den Feind erkannt … zu spät allerdings.

Und da hängt SIE fest … in der Vergangenheit … na, das ist ja super!

Nun ja, verehrter Herr … derartige Zeitreisen verbergen ihre Risiken, sie lassen sich nur durch das Experiment herausarbeiten. Und soll ich Ihnen was sagen, manchmal weiß ich nicht mal mehr, wer hier noch Patient oder Arzt ist. Geht Ihnen das nicht auch so?

Das liegt an der Meiose.

Mairose? Die Pfingstrose, meinen Sie?

Diese Rose ist auch gut … aber, nein Herr Professor, SIE denkt anders … die Meiose ist IHR Problem … immer und überall, Hinweise, noch und nöcher, aber was die Meiose jetzt im Detail alles für Folgen nach sich zieht? Welcher Rechner soll das noch erfassen?

Ein Elektronencomputer … ein gigantischer Fortschritt. Damit ließe sich auch dieses Problem sicher berechnen. Doch das ist ja mehr Ihr Metier, ich habe von diesen technischen Dingen nur begrenzte Ahnung, am Ende bin ich nur der Arzt.

Oh … ja, hören Sie auf, die Ärztekritik! Was für ein Drama!

Und SIE hatte wirklich alle auf dem Kieker, sogar die Hausärztin, dabei meinte die es doch wirklich nur gut.

Aber eine Rechnung für unaufgeforderte Hilfe zu stellen ist nun mal nicht angebracht.

Das hat sie getan?

Ja. Und Ihre Frau hat sich darüber sehr erregt gezeigt.

Was hat SIE denn mit der Rechnung gemacht?

Zerrissen … SIE hat den Zettel in drei Teile zerrissen

und diese zu den anderen Schriftstücken gelegt.

Ich denke, die Akten sind geschlossen worden?

Es scheint, das SIE das mittlerweile wieder einmal alles anders sieht … hier, schauen Sie, einen kurzen Blick will ich ihnen gestatten, aber nicht reden, hören Sie, da, hören Sie, die Tasten ihrer Tastatur … sie weiß, dass wir sie jetzt hören können.

Woran merkt SIE das?

Das ist IHR Geheimnis.

SIE hat immer noch eins?

Sie hat immer noch eins.

*

Das Verfallsdatum. Auf allen Dingen stand es drauf. Nur bei der Liebe, da wollte sich keiner festlegen lassen. Der eine meinte, Liebe müsse ewig dauern, der andere will aber nebenbei noch verreisen, und auch mal von anderen Tellern speisen.

Doch, ein halbes Jahr, das schien selbst Satan etwas zu kurz zu sein.

ER hatte seinen Liebeskummer schließlich auch ausgehalten, jahrelang … ein halbes Jahr? Das war dann doch keine Liebe mehr … was für ein Kummer sollte das dann noch sein? Nein … ER war nicht einverstanden. Und das hatte jetzt auch überhaupt nichts mit den zukünftigen Arbeitszeiten auf Montage zu tun. Die Liebe als solche war damit in Gefahr.

So musste man das verstehen. Durch das Verfallsdatum würde sich die ganze Geschichte in einen Groschenroman verwandeln. Der Dukatenesel … und Tischlein Deck Dich … Hans im Glück … die drei Brüder, die auszogen, das Wunder der Welt kennen zu lernen … waren es wirklich drei Brüder gewesen? Und hatten die keine Schwester? Bei Monalisa musste man Bibel und Märchenfest sein, sonst kam man gar nicht zurecht.

Und Satan verschwand in den unteren Gemächern seines Vielvölkerpalastes und zog eine grau lackierte Tür hinter sich zu. Ein Name stand nicht darauf.

Dr. Satania schaute ihm nach. Was trieb ER da unten so lange? Sie ging die Treppe hinunter und öffnete leise die Tür. Ein Waschkeller mit vielen Waschmaschinen. Doch der Raum war leer. ER war tiefer in den Keller hineingegangen und Monalisa folgte ihm.

Was tust Du hier?

Ich räume meine Sachen auf.

Suchst Du etwas Bestimmtes?

Du bist ja heute sehr neugierig …

Ich meine ja nur, sag mal … hattest Du als Kind ein rotes Feuerwehrauto?

Immer wieder diese scheiß Autos …

Das Auto ist ein großes Problem,

als Campingbus jedoch sehr bequem.

Und Seines strahlte feuerrot,

doch SIE geriet in große Not.

Das Auto kam für SIE zu früh,

die Tränen hielt SIE nur mit Müh.

In der Entwicklung war ein Fehler drin,

ach Herr je, wie dumm ich bin!

Das Auto fuhr im Kopf herum,

scheiße, scheiße, ich bin zu jung!

Und in der Nacht ging auf ein Tor:

Tatütata, die Feuerwehr!

Lauf weg, lauf weg … ER ist der Falsche!

Dem hängt die Klette schon am Halse!

Er wird Dich immer wieder betrügen,

ihm wird eine Frau nicht genügen.

Er hat einen schwerwiegenden Fehler gemacht,

und darum sei dies Eure letzte Nacht.

Das richtige Auto zur falschen Zeit,

und Monalisa wusste Bescheid.

Und als SIE am morgen die Augen aufschlug,

kam in ihr hoch, die schäumende Wut.

Denn SIE wusste, was ihr nun blühte,

jetzt kamen Traumta und viele Nöte.

Jetzt ging es ab in den U-Bahn-Keller,

und in einen Laster, ohne einen Heller.

Sie würde ganz von vorne anfangen müssen,

und für ihren Fehler würde sie büßen.

Sie wusste sehr wohl, was jetzt kam,

denn von nun an war sie alleine und arm.

Ihr Weg würde sehr schwierig werden,

und Seines würde herrlich werden.

ER hatte Ihren Preis erhalten,

mit dem Sie einmal wollte die Welt bereisen.

Sie wünschte IHM dennoch viel Glück,

dann vergaß SIE ihn, Stück um Stück.

ER würde ohne SIE die Welt bereisen,

die Leistung dafür, musste SIE jedoch erst noch erbringen.

Und, egal, was sie tat, was sie auch machte,

der Zufall sich ins Fäustchen lachte.

Die Göttin war tatsächlich so dumm,

und machte sich für andere krumm.

Kein Preis der Welt würde SIE jetzt noch verlocken,

denn der würde immer wieder anderen zugesprochen.

Wenn sie etwas tat, benötigte sie andere Ziele,

und so war es ja auch des Satans Wille.

SIE hatte IHN nicht zum Mann gewollt,

dann würde jetzt eben wegen eines anderen geheult.

IHM war es sogar ziemlich Recht,

denn, weinende Frauen benahmen sich schlecht.

Ihre tiefen Schuldgefühle konnte ER nutzen,

und mit ihren Tränen würde ER seine Treppe putzen.

Denn das auch Satan das nun drohende Ende nicht wollte,

das war klar, schließlich war SIE

seine Beute.

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Der Wadenkrampf

Ein Zeichen von Mangelernährung.

Magnesiummangel könnte es auch sein.

Ich brauche nur wieder meine Energiedrinks.

Dieses Gummibärchenzeug? Na, wenn Du meinst. Ist das Gefühl denn wieder im Fuß?

Noch nicht ganz, aber es ist schon besser. Den Krampf habe ich im anderen, dem linken Bein.

Tut immer noch weh. Bin in der Nacht vor Schmerzen wach geworden.

War es schlimm?

Ich spüre immer noch etwas. Überhaupt, ich denke, ich leg mich was aufs Ohr.

Ich fühle mich nicht gut. Und wie geht es Dir?

Ich schreibe.

Das ist doch keine Antwort auf meine Frage.

Der eingeschlossene Autoschlüssel … der verletzte Zeigefinger … der taube Fuß

… ein erster Wadenkrampf … und der Motor fuhr auch schon wieder heiß.

Professor Zufall war gewarnt:

Nicht das SIE noch unsere Agenten enttarnt!

Einige der Kollegen werden nervös,

diese Geschichte endet noch bös!

Wenn diesmal etwas daneben ging,

wäre dies für alle sehr schlimm.

Doch der Professor beruhigte sie:

Aufgeben wird SIE sowieso nie.

Seht einfach zu, dass ihr euch vertragt,

und wir schauen, was ER noch vermag.

Es sind die Augen, die sich nicht verändern,

daran kann selbst so ein Blitz nichts ändern.

Was für ein wahnsinniges Experiment!

Und der göttliche Brunnen fühlte keinen Boden mehr unter den Füßen …

wer dachte sich denn nur so etwas aus?

Und noch im selben Moment erhielt Dr. Satania die Antwort:

SIE selbst hatte ES sich ausgedacht!

Damals, oder besser in der Zukunft, SIE hatte das Experiment angefacht!

Konnte es so gewesen sein … kam SIE etwa durch den Blitz hier hinein?

War SIE am Ende etwa selbst noch das Schwein?

Und Dr. Satania öffnete die Tür:

War SIE wirklich selbst das Tier?

Kopfschüttelnd ging SIE zum Spiegel,

und nahm sich einen Schokoriegel,

den aß SIE dann genüsslich auf:

Wartet nur, ich komm schon noch drauf …

Es war an einem Sommertag,

Gärtner mähten Rasen im Park,

SIE beugte sich über das Buch:

Ja, ich denke, so ist es gut …

Dann nahm sie ein Blatt Papier,

irgendwo klimperte ein Klavier.

Sie schrieb darauf ein paar Daten:

So sollte die Geschichte starten ….

Dann ging sie zurück ins Labor,

Sie hatte keine Angst davor.

Sie schaute hinunter, und über die Erde:

Wenn doch schon alles geschehen wäre …

Willst Du wirklich da hinunter gehen?

Wir werden uns sehr lange nicht sehen.

Ich werde alles vergessen, sogar mich,

aber ganz bestimmt nicht Dich.

Die große Liebe ist zwar nur ein Gefühl:

… aber mein Traummann, der macht daraus viel.

Und Frau Dr. Satania kuschelte sich in die Arme ihres Mannes.

Wie gut sich das anfühlte, und wie angenehm sein Geruch …

dann machte SIE beide Augen zu.

Professor Zufall, wie alle IHN hier nannten, stand vor dem Wasserkocher und raufte sich die Haare:

Hätte ich IHR doch bloß nichts davon erzählt. Jetzt wird SIE noch in die Banane beißen … oder war es doch der Apfel … ich sollte die Bibel noch mal im Original lesen … die Frau selbst bringt nachher noch alles durcheinander … obwohl Bananen allein schon wegen des Klimas wahrscheinlicher sind …

Professor Zufall betrat das Bad:

Wie sollte ER das jetzt nur dem Ehemann beibringen … die ganze Therapie war zum Teufel … die Frau war einfach nicht zu kurieren. Er würde die Behandlung so nicht weiter fortführen, überlegte er sich … soll SIE doch ihren Traummann behalten … was ging IHN das an? Die Eifersucht dieses Ehemannes war wirklich unglaublich … nur, weil er hinter das Wesen Ihres Traummannes kommen wollte … wofür die Leute nur ihr hart verdientes Geld ausgaben …

Professor Zufall schüttelte den Kopf, ergriff die Zahnbürste und putzte sich die Zähne. Dabei betrachtete er sein Spiegelbild:

Es sind die Augen, die sich nicht verändern … das Wesen schaut Dich an, durch die Augen … Irisanalyse Iris, Isis, das Auge … das eröffnete an sich die Möglichkeit für eine sichere Personenidentifizierung … jetzt, wo die wechselhaften Zeiten begonnen hatten. Ganzkörpermodifizierung ohne Skalpell … Schönheitsoperation? Was ist das? Das macht jetzt unser neuer Supermanncomputer … hier geben Sie den Ist-Zustand ein, dort erscheinen ihre Zielkoordinaten … und hinein in den Kasten, einmal tief Luft holen und … aus, so, das war’s, bitte schön, danke schön, auf wieder sehen … was für eine schöne neue Welt!

Die Augen … die Augen … die ließen Professor Zufall nicht zur Ruhe kommen. Augentransplantation … war da etwa ein Hintertürchen? … in der Realität gab es schließlich immer eins.

Und schon vertieften sich seine Gedanken in ein Gewirr aus Kabeln, Leitern und Verstecken: … Spurensuche … Fehlersuche … Problemanalyse … Datenvergleich … Spannungsfreiheit … Neuverbindung … Test ohne Spannung … Test mit Spannung … 1. Versuch und 2. Versuch.

Die Diagonalregel.

Wer hat die eigentlich erfunden?

Meines Wissens war dies eine IsisIdee.

Ach … und wie ist SIE darauf gekommen?

Dr. Zufall und die Eifersucht waren dabei.

Du meinst, SIE wollte den Mann der Anderen.

Nein, SIE wollte die Frau.

Uhh … wie gemein … teuflisch geradezu …

Ich würde ehr sagen, Ehrgeiz, Leistungswille, Energie und der Wille zum Sieg.

Der Preis, ich verstehe. Der 1. Platz. Die Medaille. Das Medaillon … vergeben an welchen Mann?

Scheiße. Scheiße. Scheiße …

… und Isis hatte den Preis bekommen.

Und alles fing von vorne an

Die Teufelskreise.

Ganz schwierige Sache … aber wenn sie einmal eingerichtet sind, dann sind sie eine sehr sichere Sache. Und die Sucht ist der Motor …

Sauerstoff macht auch süchtig. Ohne kann kein Mensch länger als 20 – 30 Minuten überleben, und die Folgeschäden sind frappierend. Für mich ist der Treibstoff einer Sucht interessant … wächst der Suchtstoff auch überall, und das möglichst ebenso zum Nulltarif?

Du hast das Kiffen mit den Bombinis verknüpft?

Na klar, was hättest Du denn getan?

Ja, aber diese Ziele vertragen sich doch gar nicht miteinander

Deswegen sollen Beide ja Fliegen lernen.

Na, Du machst Dir ja Vorstellungen … was wäre das für ein Kosmos, indem alle Sternenpiloten bekifft durch die Milchstraße ziehen …

Ja, und? Ist die Idee so unsympathisch? Immerhin besser, als wenn sich die Kosmosreisenden gegenseitig bekriegen. Außerdem wird doch niemand dazu gezwungen … auch nicht zu einem Vodka, oder einer kleinen Pille. Nichts ist nötig, aber Vieles ist möglich.

Der Joint hilft aus einem Teufelskreis,

schließt er sich doch schnell selber aus.

Keine Wirkung ohne Nebenwirkung.

Fragen Sie Arzt und Apotheker.

Monalisa ging in ihre Kammer.

Dort lag der Spiegel und auch die Klammer.

Wen würde SIE im Spiegel sehen?

Wie schnell würde die Zeit vergehen.

Welches war nun SEINE Dimension?

Oder war Gott schon längst in Pension?

Wie fand man sich wieder, wenn man sich verlor?

Wie fand man zurück zum eigenen Tor?

Was für ein wahnsinniges Kabinett,

da geht’s dem Gleichgewicht aber schlecht.

Wie gut das da einer den Weg markiert,

der Suchende sich sonst schnell verirrt.

Genmanipulation:

Welche Augenfarbe wünschen Sie sich für Ihr Kind?

Und die Seele wundert sich:

Die Augenfarbe stimmt noch immer nicht.

Und Isis ging zum Optiker:

Ein Paar Bunte, bitte sehr!

Die Göttin hatte mal wieder verschlafen,

jetzt könnte SIE einen Kaffee vertragen.

Isis bevorzugte eigentlich Tee,

aber heute tat einfach alles weh.

Die bunten Linsen waren tatsächlich IHRE Idee,

jedenfalls, wenn SIE ES richtig seh …

Damals saßen Beide am Rande der Straße,

und Isis putzte sich betrübt die Nase.

Ich kann meine Kontaktlinsen nicht mehr finden,

ohne die lebe ich halb im Blinden.

Wenn die Dinger wenigstes farbig wären,

könnten sie vielleicht noch gefunden werden.

Und bei Monalisa machte es pling:

Schon wieder so ein Schummelding!

Satan nahm einen kräftigen Zug aus seiner Pfeife:

Mit dieser Frau macht man vielleicht etwas mit!

Der Isis … Iris … Kontakt. Du meine Güte!

Hat oben mehr und auch unten rum …

Traumfraulächeln, lange Beine, blond …

… und schöne blaue Augen.

… fast so blau, wie die Augen ihrer besten Freundin.

Wie hieß die doch gleich?

Die Vogelkundler

Wie machen die Vögel das eigentlich?

Sehen alle gleich aus, und verwechseln sich nicht.

Und jeder Spatz findet zurück zum Nest,

und keiner von ihnen verlangt den Treuetest.

Oh, wenn ER nur könnte, wie ER wollte,

dann würde ER ein Hühnchen rupfen heute.

Ihre Beine weit auseinandergespreizt,

würde ER finden den letzten Beweis.

Oh, was kommt denn meinen Augen so nah,

das Hühnchen liegt gerupft schon da.

Lass mich die fleischliche Tiefe ergreifen.

Ja, darüber müsste man Gedichte schreiben!

Wessen Idee war noch mal der Partnertausch?

Oh, dafür ich Isis den Hintern verhau!

Das Grüne küsste das Blaue.

Das Gelbe küsste das Rote.

Sex und Sen, kennst Du den?

Den Film solltest Du Dir genauer ansehen …

Was glaubst Du, wer den wohl mal gedreht?

… Du weißt doch jetzt, wie so etwas geht.

*

Diese Frau leidet unter Größenwahnsinn.

Die Riesen in der Geschichte.

Das wahnsinnige Y.

SIE will ES dem Manne unterschieben.

Was?

Den Wahnsinn, natürlich.

Und ich dachte, einer von uns hätte das Problem unter den Schuhen kleben gehabt.

Die Selbsthilfegruppe der Sternenflotte 117 hatte sich gerade zum ersten großen Meeting der Woche versammelt. Mittwoch, 17. Januar 10.54 … morgen war mal wieder ein 18. Tag. Die oberste Heeresleitung hatte zu diesem Treffen aufgerufen, da, nun auch schon zum wiederholten male, Gefahr im Verzug zu sein schien. Bei vielen Offizieren lagen mittlerweile die Nerven blank.

Und am Ende … wie immer, so auch diesmal, falscher Alarm.

SIE erkannte IHN.

Der Typ, dahinten, der kennt SIE auch,

eine alte Bekanntschaft von früher, soviel ich weiß …

Ach …

*

Ein Mann betrat den Raum, verschloss die Tür und wendete sich mit

folgenden Worten an die umstehenden Mitarbeiter:

Alarmstufe ROT … und das mir niemand einschläft, verstanden.

Schon wieder … da tut sich doch eh nichts. Dem Mann tun morgen die Eier weh.

Pass auf, was Du sagst, hier fällt am Ende immer alles auf Dich selbst zurück.

Aber, das wirst Du schon noch lernen, mit der Zeit. Lästern wird hier tatsächlich

schwer  bestraft … und solche Verwünschungen, also, die werden

hier ebenfalls sehr ernst genommen.

Du meinst uns

geht es genauso wie den Beiden?

Na klar, glaubst Du die hohen Herren

würden sich umsonst solche

Sorgen machen?

Ach Du lieber Himmel!

Könnte glatt SEINE Idee sein, aber es war IHRE. Und nun … was glaubst Du,

wie die sich darüber noch in die Haare bekommen werden.

Wieso, es könnten doch Beide

gleichzeitig …

Dann wären Beide größenwahnsinnig. Die Rechnung geht aber nur auf,

wenn die Krankheit auf dem Y liegt.

Heiliger Strohsack! Das macht ER nie!

Siehst Du, und das ist das Problem.

SIE hat den Wahnsinn mit der Idee verknüpft … genial, nicht wahr?

SIE oder ER … oder beide … oder keiner.

Ein Mann trat zu den beiden Offizieren.

Sagen Sie mal, was halten Sie davon … wir drehen einen Entlastungsfilm … also einen Film, der die Fehlstellen auflöst … und wenn die Dinge sich realisieren … um so besser! Ein Pilotfilm … ein Versuch … ein Experiment, sozusagen. Natürlich müsste man da im ganz kleinen anfangen, aber mit unserer Frau Doktor, da kann man ja reden, ich meine, von wegen der Küche und so …

Was hat denn jetzt die Küche damit zu tun?

Ihre Spülmaschine ist noch nicht ordentlich angeschlossen.

Na, zum Glück, wer weiß denn auch, was das für Folgen gehabt hätte. Die Frau hat doch alles aufgeladen … eh … jedem Fitzel Papier hat SIE Bewusstsein gegeben … ich sage Ihnen was, das wird noch übel enden …

Jetzt hören Sie schon endlich auf mit ihren Verwünschungen, wissen Sie eigentlich, was mich das jeden Tag kostet, dieses verflixte dynamische Gleichgewicht. Optimismus … Ruhe und Ausgeglichenheit, Geduld und Lebensfreude … das ist jetzt das Motto der nächsten Stunden. Meine Herren, entspannen Sie, machen Sie vielleicht einen kleinen Spaziergang, unterhalten Sie sich ruhig miteinander … und damit sie es wissen, wir sind gerade spaceline, sozusagen.

Was, wie, was heißt das denn jetzt?

SIE ist da.

Wer SIE?

Na, die Frau des Chefs.

*

Zwei der Anwesenden gingen hinaus in den sonnigen Park. Es war

ein herrlicher Frühlingstag. Sattgelbe Osterglocken leuchteten vereinzelt auf:

SIE hat auch den Alkohol mit dem Kiffen verknüpft.

Und im Kabinett diskutieren die immer noch über das Rauchverbot …

als ob wir nicht schon genug Sorgen hätten …

Ein Dinner im 5 Sterne Restaurant und kein Glas Rotwein dazu. Wasser, Tee, Kaffee … aber kein ordentliches Bier mehr … alles nur noch alkoholfrei … Alkohol, die Volksdroge Nr.1 … verstehen Sie, worauf ES ankommt? Das dynamische Gleichgewicht ist eine große Herausforderung …

Oder auch eine großartige Erpressung.

Nicht so ein Wort, spinnen Sie denn, was glauben Sie, was das für Folgen nach sich zieht! Wenn das die Frau vom Chef mitkriegt, dass da irgendwie etwas derartiges auch nur im Ansatz vorhanden sein könnte … Wirklich, Sie müssen hier sehr genau aufpassen, was Sie sagen … jeder Druck stößt zur Zeit auf eine sehr labile Grundlage … Sie verstehen das doch mittlerweile, mit der Seifenblase, meine ich? Wenn nicht, also, dann wird es höchste Zeit Nachhilfe in Physik zu nehmen.

Ich habe Physik noch nie leiden können.

Ja, mein Herr, und darunter leidet die Frau des Chefs am meisten.

Die beiden Herren schlenderten eine Weile schweigend neben einander her,

dann fragte der eine den anderen:

Wissen Sie etwas über diese Zeichentricksache?

Den Karikaturenstreit meinen Sie?

Es geht dabei um einen Film. Viele mythische Figuren machen dabei inzwischen mit. Natürlich spielen auch die religiösen Vorbilder eine wichtige Rolle … und ihre Darstellung, beziehungsweise ihre Selbstdarstellung, ihr Bildnis.

Das Bildnisverbot … ich verstehe.

Eine Zeichentrickdarstellung wäre eine Lösung. Doch bei diesem Bild will natürlich jeder mitreden. Und die Göttin hatte schon angefangen mit dem Bild, als die Idee überhaupt erst aufkam.

Ja, und? Wie siehst ER denn nun aus?

SIE ist noch nicht ganz fertig mit dem Bild.

Aha … ist wohl nicht die richtige Jahreszeit zum malen.

Zum Glück, kann man da nur sagen.

Wieso, sieht der Mann denn so scheiße aus?

Alle haben ihn sofort wieder erkannt.

Na, das ist doch ein gutes Zeichen,

oder nicht.

IHM gefällt ES so aber nicht.

Ach …

Vielleicht liegt das wiederum an der Küche.

Wieso an der Küche?

Na, die ist doch auch nur halb fertig.

Küche und Bildnisverbot? Könnte eine Lösung sein.

Das sollten Sie vielleicht mal dem Chef erzählen.

Wenn der das Wort Küche nur hört, bekommt ER schon Bauchweh.

SIE hatte Jahre lang darauf gewartet und die dringend notwendige Renovierung immer wieder auf das nächste Jahr verschoben … denn, SIE wusste, dass ihre Küche ein Problem für Viele war. SIE hatte sich einfach zu lange an diesem Ort aufgehalten. Das war die Schwierigkeit. Auch das Haus, jede Wand war handverputzt, das Bad alleine eingebaut, die Fenster vergrößert … und , und, und … wer kannte sich denn da noch aus. Und was hatte SIE alles weggeschmissen … was hatte SIE hinzugekauft. Was war Geliehen, was war Eigentum … alle diese Fragen hatten etwas damit zu tun. So jedenfalls sagte SIE das dem Chef.

Das ist doch Erpressung! 100%ig!

Sicher, das sieht der Hohe Rat auch nicht anders, doch dort hat man sich doch auch ganz ernsthaft mit den jeweiligen Fragen auseinandergesetzt und ist zu dem Schluss gekommen, das die Projektion des Gesamtproblems auf einen überschaubaren Lebensraum nicht verboten ist. Das ist einfach nur vernünftig. Und selbst der Hohe Rat kann Vernunft nicht verurteilen.

Und deswegen die Wahnsinnsdebatte?

Die Vernunft in der Unvernunft. Ein Wahnsinn mit Methode.

Ja, und wer ist jetzt noch mal der Arzt?

Ein Prof. Dr. Dr. Zufall.

Welch ein Zufall aber auch.

Ist eben kein Zufall, das ist es ja, was die ganze Sache so schwierig macht,

hier gibt es keine Zufälle mehr, alles ist Ursache und Wirkung

… verstehen Sie?

Und wer ist dieser Mann?

Das ist der MagicMan … noch nie von dem gehört?

Im Leben nicht.

Ganz heikler Punkt in der Geschichte. Sie müssen sich die Filme sehr genau anschauen,

und Sie werden feststellen, ES gibt keine Zufälle mehr.

Gilt das jetzt auch wieder für alle?

Das war im Grunde schon immer so. Der Unterschied ist nur, heute können wir ES am Bildschirm sehen. Aber ruhig Blut, die Natur wird bestimmt bald schon wieder zu sehen sein.

Meinen Sie? Na, ihr Wort in Gottes Ohr. Ich finde die Welt ohne Natur nicht mehr so erquickend. Am Anfang hat mich das gar nicht so gestört, mit den vielen Kameras und so, aber mittlerweile … mal ein paar Stunden ohne diese vielen Kulissen hier … aber es nützte nichts, mein Handy ruft das Ende der Privatsphäre herbei.

Und so etwas nennt man dann auch eine Wunderwaffe.

Wenn man keine andere mehr hat? Wer kann der Frau daraus einen Vorwurf machen. SIE hatte die Küche ja nur im Kopf, ER hingegen sah mal wieder weit darüber hinaus, nun und da ist ER dann wohl zu dem Flattermann gegangen … sie verstehen, die alte Fledermaus …

Nee … eine Fledermaus ist auch mit im Spiel?

Ja, aber haben Sie denn nicht das erste Buch gelesen? Da steht doch alles ganz genau drin … Sie dürfen wirklich nicht ein Fitzelchen übersehen, sonnst kommen Sie auch noch aus Ihrem Text raus.

Und was dann?

Na, dann sind Sie draußen.

Wie meinen Sie das?

Andere Platte, anderer Film.

Ja und diese Geschichte hier?

Zuschauer oder Mitspieler, dass müssen Sie letztendlich für sich entscheiden …

oder sind Sie zwangsverpflichtet? … ich meine, hängen Sie in dieser Geschichte fest? …

oder sind sie ein Freiwilliger?

Freier Wille … da war doch was? …

nicht jeder hat ihn, hat SIE das nicht gesagt.

Der Oberarzt

Warum ist diese Frau in einem derartig vernachlässigtem Zustand?

Personalmangel, Herr Doktor, seit die Patientin sich darum bemüht ihre vielen verschiedenen Geistesebenen auf ein Niveau zu bringen … SIE hätte nun mal keine Tausend Arme mehr, sagte SIE zu mir, als ich SIE darauf ansprach … nun, und ich dachte, das ist uns allen im Grunde ja auch sehr recht. Also habe ich sie gelassen … und Sie sollten auch gelassen bleiben, Herr Doktor, Sie sehen ganz geschafft aus … setzen Sie sich doch erst mal … und, wie geht es ihnen, alle Kranken schon erledigt? Wollen Sie vielleicht einen Kaffee? … ich habe noch einen … hier, für Sie.

Die Frau macht mich fertig. Ich gehe lieber nicht zu ihr rein … heute … oder was meinen Sie?

Sie können es ja erst mal mit Klopfzeichen probieren.

Das registriert die Maschine doch sofort. Ich habe schon alles ausprobiert, KGB, CIA und auch das FBI haben sich wirklich sehr kooperativ gezeigt, aber die Frau redet selbst noch im Schlaf … und alle kriegen alles mit. Man kann einem Suchenden das Finden nicht übel nehmen. Dumm ist halt nur, das sie alles aufschreibt …

Aber Ihr habt IHR doch extra den Computer gelassen.

Wer konnte denn ahnen, das sie dieser alten Kiste noch mal Leben einhaucht. Ich selbst hatte doch die Festplatte in der Hand, und die war schrottreif, das hätte mehrere Tausend Euro gekostet, die Kiste wieder flott zu kriegen …

Es war ein Wurm drin, meint Ihre Frau.

Der ist ja, welch ein Glück endlich aufgelöst worden … das war vielleicht eine Prozedur! Mehrere Stunden hat SIE sich nicht ins Bad getraut … und wie skeptisch SIE sich den Kleinen angeschaut hat … die Fühler, als sie sich ausstreckten … buaaaha … ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut …

Sie steckt den Wurm mittlerweile ziemlich locker weg, finde ich,

er liegt einfach nur unbeobachtet in der Ecke.

SIE haben den Wurm auch gesehen?

Alle haben ihn gesehen.

Und ich habe gedacht, der wäre vielleicht doch eine Einbildung gewesen. Wissen Sie, wie die Neutrinoteilchen, die kommen und gehen, als wenn nichts gewesen wäre. Ursachen ohne Wirkungen … Wirkungen ohne Ursachen …

Doktor … Herr Oberarzt, geht es ihnen nicht gut, soll ich einen Kollegen rufen? …

Herr Doktor … hallo … jetzt ist der Mann mir doch glattweg eingeschlafen …

… wenn Nematoden nun von allen gesehen wurden, dann ist das im Grunde ja auch

wunderbar, bisher waren diese Kerle schließlich die ganze Zeit unsichtbar.

Die Würmer sind dunkel braun. Sehen wie kleine Blutsegel aus. Der Wurm wurde vor meinen Augen immer größer, dass heißt er wuchs. Er bewegte seinen Kopf und streckte zwei ebenso braune Fühler aus. Er wand sich sehr schwerfällig, dann blieb er reglos liegen … ein paar Stunden … vielleicht ein ganzer Tag. Ich habe ihn versucht zu ignorieren und mir vorgestellt, dass der Wurm, dort in der Wanne, etwas Eingebildetes ist, aber der Wurm war real. Und damit basta. Der Wurm war da. Er war echt.

Und wo ist der Wurm jetzt?

In dem Arzneidöschen, Baldrian, aus der Apotheke.

Du nimmst Tabletten?

Normalerweise nicht, doch diese Tabletten hatte ich aufgehoben, für Notfälle.

Und dann hast Du Dir an einem Abend gleich 8 oder 9 Stück reingezogen …

Ja, so viele verschiedenen Geister im Kopf, da muss die Dosierung natürlich angehoben werden.

Aber ich bin nicht eingeschlafen … im Gegenteil, ich habe mich

grundsätzlich sogar ganz wohl gefühlt.

Das sah aber nicht immer danach aus.

Sollte es ja auch nicht. Wenn man seine Spuren nicht verwischen kann,

dann muss man möglichst viele Neue setzen.

Aha … Madam haben geschummelt?

Die Heisenbergsche Unschärfe musste schließlich irgendwie in die Geschichte hinein.

Und so ein Elektron … nun, das lässt sich nun mal von Natur aus nicht so leicht einfangen …

Und Du jagst von zu Hause aus?

Spinnen legen dazu Netze aus.

Zum Beispiel in Form eines Theaterstücks.

Da steht alles drin.

Das Ende hakt aber noch.

Tut mir Leid. Ich habe irgendwie den Text nicht mehr parat. Liegt wohl an meiner Unordnung.

Ich konnte mich plötzlich einfach nicht mehr an das Ende erinnern … mit dem Ende einer

Geschichte habe ich jetzt schon öfter meine Probleme gehabt … und, das

geht mir beim Stricken, aber auch beim Suppe

essen, ganz genauso.

*

Bettwäsche & -laken

Eine Frau mit zwei Männern … bei Dir piept es wohl!

Wieso? Umgekehrt war das für Dich doch kein großes Problem.

In Deinem Stück findet Satan am Ende aber seine eigene Frau.

Sicher, das soll ER doch auch.

Wenn Du nicht so viel kiffen würdest, vielleicht säße der Text dann ja besser.

Schon möglich, aber, wenn ich nicht kiffen würde, dann gäbe es die ganze Geschichte nicht.

Und andersherum, solange ich kiffe, wird es die Geschichte geben.

Du hast die Geschichte mit dem Kiffen … ich denke das Bombini …

Die heilige Dreifaltigkeit, schon mal was davon gehört? Etwas für den Körper,

etwas für die Seele, etwas für den Geist. Und Alkohol, nun ja,

wie schon gesagt, da halten alle drei mittlerweile

nichts mehr von. Und die Männer plagt

die Impotenz.

Aber über Rauchverbote sprechen …

Rauchen ist ja auch nicht gerade gesund.

Aber es macht nicht impotent. Mich plagt die Impotenz jedenfalls nicht.

Eben, und das macht mich ja so skeptisch.

Aha … weil die Folgen etwa nur die Männer betrifft?

Von wegen, die Frauen finden Impotenz beim Mann alles andere als super.

Und Du meinst das liegt am Alkohol?

Das zeigen allein schon die Statistiken. Alkohol ist in den mittlerweile üblichen Verzehrmengen einfach fruchtbarkeitsschädigend … die Zahlen belegen dies, meiner Meinung nach, eindeutig. Die Geburtenraten sinken dramatisch in den Alkohol trinkenden Teilen der Population.

Alles, von dem wir meinen, wir bräuchten ES zum Leben ist ein Suchtstoff, und kann als solcher somit gezielte eingesetzt werden. Und Alkohol findet Verwendung, ganze Branchen leben sozusagen von der Suchtmittelverbreitung.

Schon mal Heroin probiert?

Best of Sleeping

Bist Du des Wahnsinns! Im Leben nicht.

Pilze?

Auch die nicht.

LSD?

Auch dies würde mir noch nicht mal im Traum einfallen.

Wie kannst Du Dir da sicher sein? Im Traum passieren viele verrückte Sachen.

Und deshalb habe ich entsprechend großen Respekt davor.

Und … warum hast Du das Ende der Geschichte versaut?

Habe ich das tatsächlich? Wer hat denn die Frau mit den vier Kindern abgelehnt?

Eine Frau mit vier Kindern, von vier verschiedenen Männer, und sei sie noch so schön, aber das ist selbst für Satan eine zu harte Strafe … da waren sich alle hier ziemlich schnell einig. Sicher, SIE war reizend und immer noch sehr schön, aber heiraten … vier Kinder, in der heutigen Zeit? Als einfacher Malocher, ja, also, ich bitte Dich, das konnten alle sofort nachvollziehen … vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass er in der Hölle eh schon die ganze Zeit so benachteiligt war.

Na, dachte Monalisa, wenn da mal nicht Bilder vertauscht worden sind … also, die Frau, die SIE für Satan ausgesucht hatte, die war anders. Da musste sich jemand vertan haben. Bei der ganzen Bilderschnipselei war vielleicht eine winzige Kleinigkeit übersehen worden. Oder, vielleicht hatte sich auch jemand verzählt. Die Frau, die Monalisa meinte, die hatte jedenfalls nur zwei Kinder.

… zwei Kinder? Bei dieser Rechnung tötest Du Dich ja selbst.

Nein, Herr Doktor, ich würde gar nicht erst geboren.

Da ich aber da bin, muss der Dreher wohl

oder übel woanders sitzen.

Das Trauma der künstlichen Befruchtung … wer hat sich darüber eigentlich schon mal Gedanken gemacht. Welche Urängste verursacht dieser Nadelstich bei der noch unbefruchteten Eizelle eigentlich? Ich frage mich, seit wann es dieses Heroinproblem eigentlich gibt?

Du meinst, die Dinge hängen miteinander zusammen?

Heimtextilien

Zeitlich auf jeden Fall … und die Vorgehensweise ist identisch … ich bin jedenfalls kein Liebhaber von Nadeln … ich habe aber von Menschen gehört, die hängen sehr dran.

Die Männer wollen aber nicht nur von einer Zeichentrickfigur träumen.

Die wollen mehr sehen.

Dann sollen sie in ein Paradies für Frauen gehen. Für dieses Projekt ist auch immer noch kein Angebot hereingekommen. Dabei hatte ich gedacht, dies wäre doch wirklich mal eine Aufgabe, für die sich Männer und Frauen begeistern lassen könnten … aber der Alkohol scheint tatsächlich nicht nur körperliche Auswirkungen zu haben.

Und was machen, Deiner Meinung nach, die Männer in einem Paradies für Frauen? Was wollen die Frauen denn? Wenn ich mir die Broschüre so anschaue, dann geht es da auch nicht immer nur um Händchenhalten.

Nö.

Eigentlich bettelst Du ja schon fast darum, das man Dir den Hintern versohlt …

Wieso? Ich finde mein Paradies passt einfach gut ins Konzept.

Ich bin für weitere Anregungen durchaus offen und sicherlich auch dankbar.

Dank? Ich denke, der fällt Dir so schwer.

Überhaupt nicht … wenn es denn am Ende passt.

Ich habe den Vorhang zu früh herunter gelassen, meinst Du das?

Ich frage mich ehr, ob ER überhaupt jemals herunter kommt.

Und der Oberarzt fragte sich, ob sich wohl ein Spinnenmännchen genauso fühlte, wie er sich jetzt gerade spürte. Ein riesiges Weibchen, angriffsbereit, Gift verspritzend, nervtötend … absolut grauenerregend große Augen, und davon nicht nur zwei … und ER als kleine Kreuzritterspinne direkt an ihrem Netz … ER könnte SIE erzittern lassen, mit jeder noch so kleinen Bewegung … IHR Netz registrierte alles, jede noch so kleine Winzigkeit … die Berechnung nahezu ideal … immer nur nahezu … und, vielleicht lag der ja auch genau da Hase begraben.

ES durfte nicht perfekt sein … und die Pixelfehler als identifizierendes

Markenzeichen … das war ja alles sehr interessant …

CIMG6547

Das Huhn

Und, willst Du

langsam schon ein Huhn sein?

Ich? Ein Huhn? Ich war da noch nie scharf drauf.

Nur, wenn das Huhn erst einmal auf dem Tisch liegt,

dann sieht die Sache natürlich

anders aus.

Teppiche

Wie hättest Du es denn gerne? Am Stück oder geschnitten?

Und, mit welcher Beilage? Scharf oder ehr süß sauer?

Ich bin grundsätzlich erst mal für alles offen.

Wie scharf?

Ich bestehe nicht drauf.

Aha … ein ungeschulter Gaumen, das ist ja dann eine richtig große Herausforderung. Wie wäre es mit ein paar Nudeln?… weißt Du was, ich glaube, Du stehst da im Grunde total drauf … mit Paprika und Obergenien … hm … ich habe den Duft schon in der Nase … ja, ich kenne alle Deine noch so winzigen Geheimnisse.

Das trifft sich gut, ich habe das Kochen nämlich verlernt.

Keine Lust mehr dazu?

Nicht die richtigen Zutaten … und außerdem, ich esse nicht gerne allein.

Dinner for one, dinner for two … oder gleich eine ganze Festtafel?

Wonach steht Dir der Sinn? Wovon träumst Du? Sprich!

Von einer unsichtbaren Pizza vom Italiener

jedenfalls nicht.

Preislich gesehen ist die immerhin unschlagbar.

Wie wäre es mit einer Ente? Da stehe ich drauf.

Und der Wolf frisst am Ende beide noch alleine auf.

Ach was … der kann in Wahrheit Fleisch

kaum mehr ertragen,

liegt ES ihm doch wie Stein im Magen.

Ich sage es ja, ES kommt halt auf die Füllung an.

Ich habe auch ehr ein Problem mit der Aufzucht und Haltung von Hühnern …

Tierhaltung überhaupt … denn, auch solche Dinge wirken sich aus …

… die Du aber nicht erzählen willst.

Soll ich Dir etwa Dein eigenes Geheimnis verraten?

ES ist das Geilste was es gibt auf der Welt …

Der Tod, mein Lieber, schenkt

ES jedem.

*

Selbst ein blindes Huhn wollte nicht geschlachtet werden … dachte die Göttin und drehte sich auf die andere Seite. IHR Mann hatte wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank … SIE war wirklich froh weit weg von IHM und seinem Paradies zu sein. Die Hölle wurde so langsam aber sicher zu einem Schutz für sie … ja, die Dinge drehten sich … die Hölle begann sich tatsächlich zu wandeln … und die Göttin ärgerte sich:

DIE mit ihren scheiß Nadeln … bis in die Spitze des britischen Königshauses ließen sich diese Spuren verfolgen … und an jeder Ecke lockte die Versuchung. In IHRER Hölle konnte IHR so etwas nicht passieren. Für solche Partys fehlte hier zum Glück das Geld.

Denn, Geld, wie schon gesagt, das gab es in ihrem Paradies nun mal nicht. In Ihrem Paradies gedachte SIE stattdessen unsichtbare Energieeinheiten einzuführen.

Und, wie eine fruchtbare Vermischung dieser Systeme sich zum beiderseitigen Vorteil realisieren ließen, das hatte Monalisa in ihren Dokumentationen ja nun ausführlich genug dargestellt.

Aber der Mann dachte natürlich, mal wieder nur an das Eine … und die Göttin registrierte ES genau.

Machtmissbrauch … Drogenmissbrauch … Vertrauensmissbrauch … sexueller Missbrauch … Amtsmissbrauch … all diese Punkte der Anklage hatte man einfach weggedrückt …

Und das schlechte Gewissen ist ein hartes Ruhekissen.

Doch, die Frau hatte keines, und das ließ SIE IHN wissen.

Und dann machte SIE ES sich gemütlich im Bett:

Und morgen speise ich die Reste noch weg!

*

Das glaube ich jetzt aber nicht, sagte einer der Offiziere,

die sich in der Kantine versammelt hatten.

Der Chef hängt doch nicht …

Doch, er hängt.

Unglaublich … und die Qualität der Bilder …

immer wieder absolut bemerkenswert, finde ich.

Das überlebt DER nicht.

Ach was … die sind unsterblich … die stehen alle wieder auf. Das ist ja das geile daran … keiner entrinnt. Ein bisschen Dunkelheit und dann geht es weiter. In einer anderen Rolle, in einem anderen Kostüm. Aber Ruhe und Frieden … nein, den haben die Unsterblichen nie.

Manchmal weiß ich nicht, wer besser dran ist … SIE oder ER?

Drogen sind ein ernstes Problem … SIE kifft ja nur.

Oh je, oh je … ein Gott der an der Nadel hängt. Und das britische Königshaus, das hat SIE auch erwähnt … Sie glauben ja gar nicht, was heute Nacht alles los war! Außer Rand und Band war die gesamte Truppe. War ja auch ein tolles Fest … aber je später dann der Abend, nun ja …

Wieso? Was meinen Sie?

Da haben sich wohl zwei getroffen, die sich besser nicht zusammentun. Jedenfalls nicht unter dem Einfluss von harten Sachen. So steht es zumindest in der abschließenden Beurteilung zu diesem Huhn Brassee … nicht die Welt, etwas a la Bonheur … aber der Nachtisch, der hat dann wohl doch alles wieder wett gemacht … so jedenfalls wird es in der Klatschpresse zu hören sein …

Wie Sie die Zusammenhänge immer so schnell heraus finden … alle Achtung. Hat der Chef Sie nicht schon mal angesprochen? ER sucht im Moment Freiwillige.

Freiwillige für was?

Einsteigertests.

Wie? Traut ER sich jetzt schon bei seinen eigenen Patienten nicht mehr herein?

Es sind die Hühner, die sind das Problem. Können Sie sich vorstellen, was ES für Folgen hätte, wenn das Huhn heilig gesprochen würde?

Die Ernährungsgewohnheiten einer ganzen Zivilisation stehen auf dem Spiel. Sie sehen doch, wohin das bei der Kuh geführt hat. Wenn jetzt nur noch die Freilandhaltung erlaubt wäre, ja, wer legt denn dann noch die Eier? Die Käfighaltung, die Bodenhaltung, … das alles sind Fragen, die in der letzten Kabinettsitzung vor der Weihnachtspause zwar diskutiert, aber nichtsdestotrotz offen geblieben sind.

Sie kennen ganz offensichtlich SEINE Träume nicht.

Kennen Sie die denn?

Nein, aber SIE kennt sie.

Pervers?

Jedenfalls nix für die Öffentlichkeit.

Dr. Satanias Handy klingelte. Es war Satan. Ob SIE auch den Sturm herankommen hören würde, und ob SIE draußen alles zu gemacht hätte … ja, ER sei noch auf der Arbeit … der Nachmittagsstau … und Monalisa kündigte an, ihn am Abend aufsuchen zu wollen … während eines Sturmes sei es bei ihm gemütlicher … und tatsächlich, die großen Tannen vor ihrem Fenster bogen sich deutlich unter dem Wind, der nun immer heftiger um ihr altes Haus blies.

SIE sah zwei Gestalten im Sturm auf Knien gegen den harten Wind gebeugt um Vergebung bitten.

Hinter ihnen leuchtete das Licht orangegelb auf. Mutter Gottes bitte für mich …

wahrlich, ich verspreche, ich tat ES nicht.

Todesstrafe?

Ist verboten.

Verwandlung?

In ein Schwein?

Was hast Du Dir eigentlich zur Hochzeit gewünscht?

Ein Schwein jedenfalls nicht.

Eine zukünftige Bauersfrau, die freute sich einmal sehr darüber.

Das Huhn aber nicht.

Was wärest Du denn gerne?

Einfach nur ein Mensch. Und das ist in der heutigen Zeit schon schwierig genug …

zu viele verschwiegene und verbotene Früchte …

Kiffen ist auch verboten.

Ermöglicht mir aber durchaus noch ein Mensch zu bleiben.

Ein Mensch? Ein Huhn warst Du! Ich habe es genau gesehen.

Aber nur in Deinem Geiste. Amen.

Prof. Dr. Dr. Zufall fühlte sich an diesem Tage außerordentlich. Früh schon auf den Beinen hatte er sich ohne große Verzögerungen an sein Tagewerk begeben. Was war das für ein Empfang letzte Nacht! Einfach delikat … erregend … spirituell … nein, wie sollte ER es formulieren, einfach genial … und wie schön SIE war … ER war hingerissen … er musste es gestehen. Der Nachtisch war der Hit.

Der Ehemann seiner Patientin war am morgen bei ihm gewesen, ganz schön mitgenommen dieser Weißglutindianer das musste man ihm schon lassen, hat gekämpft wie ein Tiger, aber geführt hat ES am Ende dann doch zu nichts.

Die sexuellen Fantasien seiner Frau machten ihn einfach nur noch fertig.

Jetzt bin ich ein drogenabhängiger Theaterdirektor, der gemeinsam

mit seiner Sekretärin … ach ich weiß nicht was!

Und ich bin IHR Sexualtherapeut.

Na klasse.

Die Herren schwiegen eine Weile. Dann räusperte sich der Arzt …

Ich müsste dann noch zu einem anderen Patienten, werter Herr, wenn Sie also keine weiteren Fragen haben, dann würde ich sagen, kommen Sie morgen einfach wieder. Wir werden sehen, wie sich die Lage entwickelt … ich habe heute Abend einen Termin mit Ihrer Frau … mal sehen., wie weit Sie bereit ist zu sprechen … Sie hören dann von mir.

Ja, aber … kann ich nicht dabei sein … also, wenn meine Frau weiter solche Fantasien ausbreitet, bitte, verstehen Sie … da, da fühlt man sich als Mann doch auch sehr … wie soll ich es ausdrücken … ausgeschlossen?

Empfinden Sie Eifersucht oder sind es die Geheimnisse, die sie so mitnehmen?

Der Wolf frisst das Huhn.

Und was ist, wenn das Huhn gefressen werden will?

Meine Frau will nicht gefressen werden!

Das sieht SIE aber anders, wenn SIE in der Küche kniet.

Unterstehen Sie sich!

Alles freiwillig … alles freiwillig. Aber ich sage Ihnen eines, werter Kollege, das Huhn muss raus aus Ihrer Frau.

Sie werden SIE doch nicht tatsächlich … Professor! … das Sexverbot … SIE selbst hat ES ausgesprochen … Sie dürfen ES nicht!

Ich habe es ja immer schon gesagt, Männer sollten nicht kochen. Die kommen dann einfach auf fleischliche Gedanken. Ich empfehle Ihnen, werden Sie Vegetarier, oder essen Sie regelmäßig Dosensuppe von Aldi, dann hört das auch mit den Wahnvorstellungen auf.

Und so klopfte Professor Zufall dem Mann noch auf die Schulter

und flüsterte diesem beim öffnen der Tür ins Ohr:

Ich mag ES auch gern scharf.

*

Bild zu Herzogin Meghan, Royal Baby, Baby Sussex, Meghan Baby, Prinz Harry

Cooler Film.

Film? Für die Leute ist das die schöne neue Welt.

Ach was, es gibt immer noch Unterschiede zwischen

Realität und Fantasiewelten …

Das ist ES ja gerade, aber durch dieses Gerät wird diese Grenze plötzlich fließend

und Wasserstoffbrücken bilden ein riesiges Netz aus, und aus

einer Mücke wird womöglich ein Elefant.

Oder ein Huhn.

Und die Frau des Chefs will ein Huhn sein?

Ihr Mann glaubt das und geht daran

fast zugrunde.

Der hat es aber auch wirklich nicht leicht …

Ich wollt ich wär ein … ist es etwa das?

Und nicht wenige lachten sich ins Fäustchen … nur dem Chef direkt in die Augen zu blicken, das mochte an diesem Tag keiner wirklich. ER sah wirklich schlimm aus … Tanja, die neue Hilfskraft stellte ihm einen Becher Kaffee auf seinen Schreibtisch und verließ schnell das Büro. Im Vorzimmer klapperte es geschäftig. Nein, der Chef ist heute nicht zu sprechen, nein, alle Termine abgesagt … ich weiß auch nicht, was jetzt schon wieder los ist, eine Hausdurchsuchung, mit allen Konsequenzen … wie, natürlich sind wir sauber, ja, also … nein, das ist ein Missverständnis, hier ist niemand heroinsüchtig … also, warten Sie bitte, ich schaue ob ER da ist, einen Moment bitte …

Chef … da ist ein Anrufer, von der Presse …

Stellen Sie durch … ja, am Apparat … da haben Sie richtig gehört, der Vorwurf steht im Raum, aber ER ist haltlos … selbstverständlich nicht … meine Frau ist krank, das sagte ich ja bereits, und in diesem Zustand, da schießt Sie einfach schon mal über das Ziel hinaus. Was SIE jagt? … ein Schwein … Sie mich auch, Dankeschön … also, das ist doch, so eine Unverschämtheit … Fräulein Tanja, ja, hören Sie, keine weiteren Telefonate bitte durchstellen, ja, ich pack das heute nicht … Mann Gottes, wenn ich Dich kriege!

Dr. Satania schaute nach draußen, alles grau, Regentropfen klopften leise an ihr Fenster, der Wind warf die zwei großen Tannen hin und her, der einen Tanne direkt vor ihrem Fenster fehlte die Spitze und ihr Stamm war mit Efeu bewachsen … ein starker Baum … und ein Traum kam ihr ins Gedächtnis und SIE grübelte vor sich hin … ja, war das dann überhaupt ein Traum gewesen? Die Nadeln, die Hunde, der Reiter auf dem Pferd … seine grässlichen und gefährlichen Hunde … Waren das überhaupt noch Hunde gewesen? … und der Schwarze Reiter … ER hatte IHR nichts angetan. Aber ihren Vater, den zog er durch den Schlamm hinter sich her …eine Parallelgeschichte, eine Vision?

Und SIE sah in die Augen ihres Vaters: Bleib ruhig da stehen, Du kannst nichts für mich tun. Die zähnefletschenden Hunde hatten IHR große Angst gemacht und SIE suchte dringend Halt … Geliebte bist es Du? … doch dann verwandelte sich die alte Freundin in einen Holzstamm, schon in Stücke gesägt, und die lagen IHR dann ziemlich schwer in den Händen.

Die Teufelsaustreibung.

Die Venusfalle.

Die fleischgewordene Pflanze …

Grenzüberschreitungen.

Steckt alles in Dir drin.

Und das soll raus, sagt Professor Zufall.

Und? … steckt etwas in Dir drin?

Ein Geheimnis … suchst Du ES?

Ich will nur wissen, was in Dir steckt.

Du willst mir etwas entlocken.

Ich will das Huhn sehen.

Dann wende Dich an einen Freund von mir, er ist Grafiker … der hat ein paar sehr schöne Entwürfe gemacht, gerade seine Hühner haben mir immer schon gefallen. Leider hat ihn die Sexsucht gepackt … ich weiß nicht, ob er den Kopf wirklich frei hat … aber ein erotischer Hühnercomik, warum nicht, dem fällt bestimmt eine Menge dazu ein.

Und Du bist das Huhn?

Wohl kaum.

Hast Du Zweifel an seiner Zeichenkunst?

Nein, aber an seiner Aussage.

Der Karrikaturenstreit.

Göttin oder Hure? Und die uralte Frage. Darf man das? Wenn einer es macht, dann machen es alle. Und dann? Dann will es wieder keiner gewesen sein. „Habe ich doch nicht gewusst, das da ein Teufel drin steckt … wusste ich doch nicht, dass das dann solche Folgen nach sich zieht … habe es doch nur gut gemeint.“, und so weiter und so weiter.

Aber am Ende heißt es dann: Eva verführte Adam dazu in den Apfel zu beißen, nicht wahr?

Nix da … diesmal werden die Tatsachen richtig gestellt.

Du verzauberst mich …

… wie schön das zunächst einmal klingt.

Und wenn dazu dann noch der Richtige singt,

dann kann es durchaus schon mal passieren,

und beim Heiko gibt es Nieren.

Ein Huhn, zwar aus dem Kühlregal,

aber das war heute auch egal.

Wann war es doch das letzte Mal,

ach da war Mona ja noch da.

Er hatte versucht sie telefonisch zu sprechen,

aber mit Rückruf war eh nicht zu rechnen.

In Wahrheit war die nämlich immer noch sauer,

obwohl er doch nur Zuschauer.

Von Zauberei hielt er eh nicht viel,

und schon mal gar nix von dem Schnee.

Gut, er hing am verflixten Alkohol,

und das fand er ja auch nicht toll!

Aber sich zum Affen machen zu lassen,

was für ein Image wollte SIE ihm da verpassen!

In Wahrheit war ER doch IHR Kapitän,

also … ich werde heute doch noch in die Kneipe gehen.

Einen Affen will sie aus Dir machen?

Wegen der langen Arme, sagt SIE.

Mit Schwanz oder

ohne?

Was macht nicht impotent?

Donald Trump und Kim Jong Un

Der Geist geht mit … sagt SIE, in den Schwanz, wenn Du verstehst?

Kannst Du Dich mit Deinem noch von Ast zu Ast hangeln … oder läufst Du nur noch auf dem Boden? Das ist eine evolutionäre Frage, verstehst Du?

SIE sagt, der Alkohol ist schuld.

Er tötet die Fruchtbarkeit sagt sie, von Impotenz war glaube ich gar nicht die Rede, oder?

Mein Arzt sagt es aber auch.

Nun, dann hat SIE Dir auch nicht die Impotenz angehext. Lass mal den Fusel da weg …

Draußen tobte der Sturm. Regen schlug gegen IHR Fenster. Es war stockfinster.

Der Stock. Der Zauberstock. Die Rede war vom Stock …

Ich habe ES nicht getan.

Aber Du wolltest ES.

Ich habe ES aber nicht. Verdammt und zugenäht …

Chef … häm … Sie sollen doch nicht fluchen.

Die Aushilfe steckte den Kopf zur Tür rein:

Sie haben mich explizit dazu aufgefordert, Sie sofort zurechtzuweisen …

jetzt dürfen Sie mich aber auch nicht so anstarren!

Ich starre nicht! … und? Das amüsiert Dich wohl … und Dein Termin beim Therapeuten … ach … es regnet, ja … soll ich Dich fahren … nein, gut, ich warte auf Dich, ja, und bitte, rede nicht mehr über solche Sachen, ja Kleines? Ich muss da sehr schwer für büßen, das sage ich Dir, wirklich … wir alle hier.

Wieso müsst Ihr büßen? Wer ist denn bitte schön das IHR?

Deine unsichtbaren Mitarbeiter.

Und IHR leidet?

Höllenqualen.

Hühnernierchen … der Kapitän weiß wie man sie zubeteitet.

Wir wollen das Huhn aber lebend sehen!

Die Aushilfe wunderte sich. Der Herr Theaterdirektor war sonst nicht so gereizt. Außerdem fragte sie sich, mit wem der da eigentlich die ganze Zeit redete … ob der eine Rolle einstudierte? … Hier im Büro pendelte es ständig hin und her, ein Kommen und Gehen … wie in einem Taubenschlag, ging es ihr durch den Kopf.

Sie war erst seit zwei Tagen hier, und Vieles kam ihr auch immer noch sehr merkwürdig vor. Der Direktor, zum Beispiel, der redete doch tatsächlich mit sich selbst … und eine Unsichtbare Sekretärin schrieb alles mit … oh, jetzt dichtete ER … und die Aushilfe lauschte gespannt der Stimme, die durch die Wand an ihr Ohr dran:

Wieso kannst Du nicht einfach normal sein? Die anderen sind auch Hühner … einen Affen hast Du ja schon … mit einem Krönchen, ich bitte Dich! Ein Krönchen will das Huhn! Ich fasse es nicht! Eine Krone … so so, und was passt Dir nicht an dem Geflügel? Eine Ente kommt nicht in Frage …

Du bestehst darauf? Eine Taube … in Ordnung, einverstanden, wir nehmen

die Taube, so mein Täubchen, ja, ist gut, ich liebe Dich, bis später …

ER spricht mit seiner Frau..

Habe ich mir schon gedacht. Die scheint

ja sehr schwierig zu sein.

Der Prinzessinnentick.

Heißt das Stück so?

Nein, die Krankheit.

Und daran stirbt SIE?

Nein, aber die Taube, die ankommt.

Der letzte Notruf aus der Festung …

ich erinnere mich. Und wie ging der Kampf aus?

Die Franzosen gaben auf.

Dann sollten wir das mit der Taube aber schnell wieder vergessen.

Seine Frau ist kein Vogel, das muss der Mann einfach einsehen.

Die war nie ein Vogel und die wird auch kein Vogel.

Wie kommst Du darauf?

Ich habe die Bücher gelesen. SIE ist eine Hummel. Und die Gefahr wäre viel zu groß,

das SIE als Vogel einer Hummel etwas anzutun könnte. Das macht die Frau nie.

Die sind doch Beide total wahnsinnig …

Den Franzosen fehlte Wasser … sonst

hätten die weiter gemacht.

Gut … den Franzosen das Wasser … SIE wird zur Taube …

dann bleibt immer noch das Problem

mit der Hummel.

Ostern, Süßigkeiten, Schokolade

Deswegen ja die Krone, Mann! Die Krone! Verstehst Du

denn nicht? Dann ist das mit der Hummel weg.

Bist Du sicher?

Rechne nach!

Eine französische Krone?

Eine europäische Krone.

SIE greift nach den Sternen.

Nun, da will SIE ja auch hin.

„SONNE, MOND und STERNE…“

„Monalisa TV – … und der Krieg der Sterne – 19.Mai 2016“

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„For Brutus is an honourable man

So are they all, all hono/

urable men.“

by William Shakespeare.

CIMG7401

Satans Augen

Gibst Du SIE mir?

Was, die Augen?

Ja.

Wozu willst Du meine Augen haben?

Dann kannst Du durch meine Augen sehen.

Die Augen eines Gottes? Was nützen die mir?

Du würdest die Welt ganz anders ansehen.

Und was willst Du mit meinen Augen tun?

Damit will ich in die Höhle des Löwen gehen.

Das will ich sehen, Du hast doch jetzt schon den Schiss in der Hose.

Mach Dir nichts vor. Da helfen Dir auch meine Augen nicht. Ein Löwe lässt

sich doch durch so etwas nicht aus der Fassung bringen.

Glaube mir, ich habe ES ausprobiert.

Du warst in der Höhle?

Ganz tief innen drin.

Und? War da was?

Was soll denn da gewesen sein? Die Höhle war 1a … super Sound … geile Lokation … und der Preis war auch ganz passabel. Eine Ausstellung … ja und eine Bühne … und ein … was sagten Sie … nein, natürlich nicht … keine Käfige habt ihr gehört … und Licht, ja, natürlich, viel Licht.

Salve, nein Balve kenne ich nicht … aha …

klingt interessant … ich werde mich umschauen …

So funktioniert das … und Satan legte den Schalter wieder um.

Da denkt man an was Schönes und schon springt einen die Arbeit an.

… Das meinte ich ja vorhin mit der Höhle des Löwen. Es ist nicht das Tier,

vor dem Du Angst haben mußt, ES ist die Arbeit,

die das alles mit sich bringt.

Wir haben 4 Millionen Arbeitslose …

Und? Schon Freiwillige gefunden?

Jede Menge. Alle warten nur darauf das SIE kommt.

Siehst Du, und genau das befürchtet SIE.

Und deswegen will SIE, dass ich zu ihr gehe. Aha … dann käme am Ende ich, nicht wahr?

Wegen der Soßen, Rosen, Hosen, … was auch immer.

Wissen Sie was mich das alles kostet?

Seien Sie doch froh, auf den roten Teppich besteht SIE nicht mehr.

Rosen, überall immer nur Rosen … ich kriege noch die Krise!

Das liegt am Märchen. Dornröschen … da kommt kein Bühnenbildner ohne Rosen durch.

Also Rosen … das ganze Haus? Oder reicht ein auch Blumenstrauß?

Was sagt denn der Hausmeister dazu?

Schützenfest … von IHM bis zu IHR.

*

Draußen tobte ein Orkan. Und Satan klingelte per Handy an und warnte Monalisa eindringlich davor

das Haus zu verlassen. Es wäre im wahrsten Sinne kein Wetter für einen abendlichen Spaziergang …

Die Nachrichten bringen schon die ganze Zeit Sondersendungen.

Der Sturm ist wohl doch gefährlich.

Das Atelier, der Schuppen … ich sehe die Plane wehen … ob das gut geht?

Hast Du die Türen zu gemacht?

Nein, aber jetzt ist es zu gefährlich hinaus zu gehen.

Ich werde den Sturm wohl abwarten müssen.

Hoffentlich überlebt mein Schuppen das.

Geh nicht hinaus … hörst Du?

Ich gehe nicht.

Gut. Dann bis morgen.

Bis morgen.

Im Auge des Sturms.

Es war plötzlich ganz leise um SIE herum.

Dann und wann eine kräftige Böe, dann wieder Ruhe. SIE würde ganz bestimmt nicht hinaus gehen. SIE musste an einen alten Traum denken. Der Schwarze Reiter. Wahrlich, kein Freund halber Sachen … ganz eindeutig. Es gab nur noch Eines, das IHR schon einmal eine ähnlich reale Furcht eingejagt hatte … und das war, es ist schon viele Jahre her, ein weißer Hubschrauber mit einem Kameramann darin, gewesen.

Eine Böe drückte gegen die Hauswand … der ominöse Reiter, SIE hatte IHN verstanden … ER machte tatsächlich auch nur seinen Job.
Aber der Mann an seinem Seil, der war vielleicht unschuldig … jedenfalls glaubte SIE das. Der Mann opferte sich … ER wollte ihre Hilfe nicht … und … dann zog der Reiter den Mann hinter sich her. Die gefährlichen Hunde rannten hinterher …

Dr. Satania fühlte sich erschöpft, die rechte Schulter schmerzte, und das war auf jeden Fall kein Traum, sagte SIE sich und ging zu Bett. Der Sturm tobte noch lange und SIE schlief traumlos. Am nächsten Morgen lag die große Weide umgestürzt in ihrem Garten. War es seine innere Faulheit oder war der Baum einfach nur zu schnell gewachsen?, fragte sich Dr. Satania, als sie sich den Schaden besah.

Ich habe keine Träume mehr.

Und wo lebt dann Dein Traummann jetzt?

Der Hahn ist fort.

Warum nicht gleich tot?

Todesstrafe ist verboten.

Was hast Du nur plötzlich gegen IHN, ER hat Dir doch soviel bedeutet?

Das war einmal.

Und die Liebe? Was ist mit der?

Nun, Doktor, ich denke, der Blitz hat in Wahrheit

SIE getroffen, und nicht IHN.

*

Und der Ehemann packte seine Koffer:

Ich packe das einfach nicht mehr …
SIE macht ES mir einfach zu schwer.
Ich werde jetzt nach Hause fahren …
nur wo das ist, das ist schwer zu sagen.

Und die Aushilfe steckte ihren Kopf herein:

Herr Direktor, Herr Direktor … ein Telegramm für Sie!

Prof. Dr. Dr. Zufall legte das Telegramm zur Seite:

Das gibt der Geschichte ja eine ganz neue Perspektive.

Ja, denn so ginge ES endlich auch mal um die Liebe.

Erinnern Sie sich noch an IHR erstes Mal …

Irgendwo ganz tief hinten im All.

Und? Hören Sie auch noch den Knall?

Einen Knall? Nein, den hörte ich auch damals nicht. Ich dachte immer nur …

Na … nun sagen Sie es schon …

… das Pferd findet von alleine den Weg.

Und, ist das Pferd angekommen?

Die Männer schwiegen eine Weile, dann nahm der Ehemann den Faden wieder auf:

Und was ist mit dem Knall?

Ja, haben Sie den denn jetzt immer noch nicht gehört?

Mein rechtes Ohr schmerzt etwas.

Dann werden Sie darauf nicht auch noch taub? Eine alte, verschleppte Entzündung vielleicht … damit sollten Sie nicht scherzen. Es gibt Töne, die mögen wir nicht hören, aber deswegen sind sie trotzdem da. Und sie wirken sich aus. Sie sollten sich auf jeden Fall ihren Gehörgang untersuchen lassen …

Die Sache mit den Ohren … auch so ein Ding …

Das äußere Merkmal.

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Zeichen und Bilder von Mutter Natur … die Auslese … ein ganz schwieriges Thema. Hat mich viele Nerven gekostet. Sie machen sich ja gar kein Bild davon, was das für ein Fass ist, was meine Frau da aufgemacht hat …

Die Zauberfarben.

Noch schlimmer …

Der Himmel auf Erden.

Ganz schlimm …

Und was gedenken Sie jetzt zu tun?

Wollen Sie wirklich abreisen? Ohne SIE noch mal zu sehen?

Es sind die Augen … verstehen Sie …

Was ist mit den Augen?

Ihre?

IHRE? …

oder SEINE?

Es sind SEINE Augen.

Und? Wann geben Sie IHM die zurück?

Es sind aber doch die Augen, an denen SIE mich erkennt … ohne diese Augen bin ich

ein Nichts, ein Niemand, ein … ein … verstehen Sie doch … SIE liebt diese Augen!

Und nicht auch den Mann dahinter? Befürchten Sie das vielleicht?

Sie kennen meine Augen nicht!

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Ich hätte da vielleicht einen Vorschlag … nur wenn Sie wollen natürlich … alles freiwillig, aber … ich habe eine kleine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen, alles ganz normale Menschen, mit ganz normalen Sorgen und Nöten … dort könnten Sie dieses Problem sicherlich sehr gut mit einbringen …

Selbsthilfegruppen … ich glaube ich höre nicht richtig!

Ich bin Theaterdirektor und kein Hans Wurst!

Dann bringen Sie Ihre Fähigkeiten eben mit ein! Kommen Sie doch

einfach zur nächsten Sitzung, schauen Sie es sich doch nur mal an.

Und die Augenfrage?

Die behandeln wir das nächste mal … so, ein Blick auf die Uhr, es ist soweit, ich muss jetzt,

ich habe noch einen sehr wichtigen anderen Termin. Ach ja, und, die Sitzung, die ist

schon heute Abend … 18 Uhr denke ich … oder, schauen Sie einfach vorbei …

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*

IHR Ehemann ist der Theaterdirektor!

IHR Ehemann ist der Sexualtherapeut!

Das EINE schließt das andere

doch nicht aus!

Ach … das ist dann doch nichts anderes als ein Puff!

Engel oder Hure … Nutte oder Putte … das ist

doch hier die eigentliche Frage!

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Und das soll auch noch alles ohne Orgasmus funktionieren …

Sexentzug … Sexentzug … die absolute Höchststrafe!

Für wen? Den Therapeuten, oder für

den Ehemann?

Für Beide, würde ich sagen … nur so kriegt man den Dreher raus.

Was für einen Dreher, in dem ganzen Stück ist doch

noch keiner vorgekommen?

Eben, und deswegen muss der in den nächsten Akt rein.

Mit in die Kiste?

Nein, aber mit in die Aufstellung.


Prof. Dr. Dr. Zufall betrat die Bühne:

Das freut mich, dass Ihr alle so reichlich erschienen seid …

ich denke, wir sollten uns in diesem Raum alle Duzen

…das vereinfacht die Verständigung.

Und Sie, ähm … Du, wie sollen wir …

Ach, nenn mich doch

einfach Fritz.

Das Fritzemännchen.

Ist wohl nicht so gut angekommen …

Prof. Zufall, der für alle Anwesenden nun der Fritz war,

nahm den Faden auf und begann mit seiner Vorstellung:

Meine Frau hat sich ein Spielkonzept ausgedacht,
… ich werde es später noch ausführlicher erläutern …
durch das SIE glaubt selbst schwerste

Traumaknoten auflösen zu

können.

Wir alle hier im Raum haben unsere kleineren und größeren Probleme, Sorgen, Nöte, Zwänge … Phobien, Störungen, … Knoten eben. Viele solcher Knoten, Spuren und dunklen Flecken werden allerdings oft erst sichtbar, wenn der Pullover schon fast fertig ist … oder, wie sagte es meine Frau heute morgen erst … die ersten freien Stellen nach dem gefallenen Schnee … sie sind Markierungen, gut sichtbare Spuren, die gelesen werden können. Werden diese Markierungen traumatische Erfahrungen beinhalten, dann sind diese Stellen so etwas wie eine Inhaltsangabe … ein Skript … eine Zusammenfassung. Und ähnlich den Markern des Genoms, die ja auch zur persönlichen Identifizierung beitragen, erzählen auch diese Spuren im Schnee eine Geschichte.

Ein Fingerabdruck im Gehirn?

Ein guter Vergleich … und ähnlich dem Fingerabdruck, ist das jeweilige Muster sehr individuell. Es lassen sich allerdings Zusammenhänge herstellen, sobald wir über Art und Inhalt der oder des Knoten mehr wissen, also nur so Dinge wie … das ist eine frühkindliche Schmerzerfahrung, oder, das ist die Sechs in Mathe.

Noch mehr Details?

Geheimnisse, zum Beispiel? Können wir sie erkennen? …

Oder die Frage:

Was soll gelöscht werden? Was ist Wichtig, was kann weg? …

die Hypnose bietet diesbezüglich weitreichende Möglichkeiten.

Ich denke SIE ist dagegen? SIE verabscheut die Hypnose doch regelrecht …

Das ist dann aber eine Fehlinformation ihrerseits … meine Frau ist die Hypnose pur, die kann gar nicht anders. Deswegen liegt IHR das ganze Thema ja auch so am Herzen. Erinnerung und Hypnose, das sind zwei Themenkreise, die müssen gemeinsam betrachtet werden. Insbesondere, da SIE ja bestimmt hat, das ein Täter nur für die Dinge belangt werden kann, an die ER sich auch erinnert. Nur die, die etwas wussten, und nichts getan haben, die müssen sich Sorgen machen, alle anderen kommen mit einfachem Nachsitzen davon.

Ach … das hieße ja, wenn sich niemand erinnert, dann kann auch niemand bestraft werden?

So ist es …

Verdammt und zugenäht!

Impfpflicht, Masern

Eben besser nicht, mein Freund.

Wie heißt Du?

Ich? Ich bin der Bert.

Schön Dich kennen zu lernen, Bert.

Ich hoffe wir kommen gut miteinander klar. Allerdings, auf Eines möchte, nein, muss ich Dich hinweisen, hier wird nicht geflucht … das bringt zu viele Schwierigkeiten ins Spiel hinein … wir können schließlich nicht alle Verbrechen gleichzeitig im Auge behalten … und was so ein umhergeisternder Fluch alles anrichtet, nun, das sehen wir ja heute … deswegen sitzen wir im Grunde hier …

Also, ich bin freiwillig da. Und ich kann auch wieder gehen …

Warst Du schon in meiner Vorlesung über Zufall und Fügung? Ich wette Du hast noch irgendetwas von IHR … eine offene Rechnung, eine Postkarte, ein Buch … irgend etwas in der Art … sonst säßest Du jetzt garantiert nicht hier.

Ich besitze nichts dergleichen, da bin ich mir sicher.

Dann hat SIE noch etwas von Dir … so oder so, ES macht keinen Unterschied.

Was ist dieses ES eigentlich? Ich verstehe irgendwie immer nur Bahnhof …

Bahnhof, das ist gar nicht so schlecht … Bahnhofstrauma … Traumbahnhof … dort kommen viele Züge an, und der Fahrplan sorgt für den Durchblick, und wenn die Uhren richtig ticken, dann kommen auch alle ans Ziel. Wenn es jetzt aber zu einer Fahrplanumstellung kommt … zum Jahreswechsel … Sommer oder Winterzeit, dann müssen viele Weichen gleichzeitig gestellt werden … das führt zu Verzögerungen und Verspätungen, die sich erst nach einiger Zeit wieder auflösen … und damit bei der nächsten großen Umstellung nicht wieder so ein Desaster passiert, deswegen proben wir den Ernstfall diesmal zunächst in Form eines Theaterstücks.

Schon wieder Theater! Mir wurde doch gerade erst gekündigt!

Du bist rausgeschmissen worden?

Ich bin regelrecht geflüchtet … ich konnte einfach nicht mehr.

Und jetzt steckst Du noch tiefer drin als vorher …

ich sage Dir was, das geht hier nicht mit rechten Dingen zu …

dieser Fritz, was ist das überhaupt für ein Typ?

Unser Sexualtherapeut.

Unser? Ich war noch nie bei so einem Psychofritzen …

und was den Sex angeht … da brauche ich bestimmt keine Nachhilfe …

ich hatte jahrelang den größten und edelsten Puff der Stadt!

Deswegen sitzen wir hier … glaube mir, wir sind in eine Falle getappt …

die wollen uns ans Gehirn … Gehirnwäsche pur, dass ist das hier.

Und dieser Fritz ist der Obermacker?

Der sieht mir aber jetzt nicht unbedingt wie ein Hengst aus … was macht der denn so?

Ich meine während der Therapie?

Was weiß ich denn, ich hatte nur Gespräche … ein paar Stunden, wegen meiner Frau,

Du verstehst, SIE hat da so ein Traummannproblem,

von dem SIE einfach nicht runter kommen will.

Bist DU denn nicht IHR Traummann?

Das weiß ich ja eben nicht …

Was sagt Deine Frau denn dazu?

Sie will mir in die Augen sehen.

Und? Dann lass Sie doch.

Das geht nicht.

Wieso geht das nicht?

Dann sieht SIE ES.

ES … so so,.. sag mal, was für ein Problem hast Du eigentlich?

Der Traummann

Und die Göttin der Fruchtbarkeit atmete auf.
So nahm doch alles den rechten Verlauf.
Das Samenkorn war aufgeplatzt,
ein großer Schritt und ES war geschafft.

Jetzt kam zurück die Erinnerung,
nein, das ist jetzt gar kein Film …
die Wahrheit sah sich selbst in den Augen,
das war ja wirklich kaum zu glauben!

Was sollte ER denn jetzt nur tun?
Das sollte doch alles für immer ruhen …
Dieser Tag durfte nicht passieren,
ER würde alles, aber auch alles verlieren.

Diese Rechnung, die geht niemals auf,
hätte ich doch bloß nicht hingeschaut.
Wie sollte ER IHR das nur erklären?
Das würde alles andere als lustig werden!

Dieses war sein größtes Trauerspiel,
und ER hatte versagt, so kurz vorm Ziel.
Diesen Dreher, den kriegt SIE nicht hin,
solange ich nicht IHR Traummann bin.

Du hast SIE tatsächlich unterschätzt.
Das blinde Huhn hat sich die Brille aufgesetzt.
Und das gesuchte Körnchen hat SIE nicht verschluckt,
nein, SIE hat ES einfach ausgespuckt.

Und jetzt fängt ES zu keimen an,
und aus IHM wächst ein neuer Mann.
Und Gott war Satan und ER eine Frau,
jetzt erkannte ER ES ganz genau.

Aber ES waren doch IHRE eigenen Bilder? IHRE Träume, IHRE Ideen, IHRE Filme …

SIE hat sich das doch alles ausgedacht! Wieso werde ich jetzt dafür bestraft?

Niemand bestraft Dich hier. Das sind Deine eigenen Ängste …

verdammt und zugenäht.

Du hast mich erkannt.

Ich habe mich durch Deine Augen gesehen.

Du sahst toll aus, wirklich. Ich schwöre es Dir.

Ein Nachtisch der Extraklasse … ich weiß.

Du hast ES Dir doch selbst so vorgestellt, ich weiß es genau …

Es war ein Entwurf, und der war nicht für die Realität gedacht … wo kommen wir denn da hin, wenn ich noch nicht einmal mehr in Ruhe träumen kann … die Dinge brauchen ihre Zeit … Du bringst doch auch nicht gleich die erste Probe zur Aufführung, oder?

Und, dann, diese Entwürfe auch noch weiterzugeben …

ohne mein Einverständnis, ohne mein Wissen …

und ohne mich dafür entsprechend zu bezahlen.

Geld? Ich denke, Du willst kein Geld?

Aber Hallo! Da bekomme ich Energieeinheiten für!

Und was machst Du dann mit Deiner Energie?

Malen. Ich werde ein Bild malen.

Titel?

Der Nachtisch, natürlich.

*

Der Kuss.

Auf der Straße?

Wieso war der Kuss ein Problem?

Zu teuer.

Wie bitte? Seit wann kostet ein Kuss auf der Straße Geld?

Ist verboten worden.

Ach … Küssen ist verboten? Seit wann das denn?

Gesundheitsreform.

Nein, das glaube ich jetzt aber nicht! Küssen ist doch kein Problem …

Bakterien, Pilze, Sporen … Viren.

Ach, jetzt schlägt es aber Dreizehn …

Hängt alles mit dran …

Ihr habt aber auch alles verdreht. Und das, ohne mir etwas davon etwas zu sagen …

Wir haben Dir ständig, immer wieder alles erzählt, Du hast ES nur nicht mit bekommen.

Ich habe schon alles verstanden, nur waren es eben immer nur einzelne Puzzleteilchen …

Details … Indizien … Annahmen … Ausgangspunkte … Fragen und Antworten.

Die ganze Wahrheit kannte tatsächlich nur Einer.

Und der hat ES dann auch noch vergessen! Das war vielleicht eine Scheiße!

Na, dann ist es ja gut, das ich meine Tagebücher noch habe, da steht schließlich alles drin.

Alles? Auch das Ende?

Nein, tut mir Leid, die letzten zwei Seiten fehlen mir immer irgendwie…

Frau Dr. Satania blätterte und suchte den letzten Eintrag:

Quantensprünge! 281201 … da steht es ja.

Was? So viele?

Da fing ich zu zählen an. Die Zeit davor diente nur der Energieansammlung …

Das sind 5 Jahre und ein paar gequetschte Tage. Und seitdem sortierst Du diese Fäden hier? … Du musst tatsächlich verrückt sein … was für eine Arbeit … dieser ganze Aufwand … und dann, alles für 60 Cent ins Nichts geschossen … ich fasse ES einfach nicht …

Nicht anfassen, Du bringst mir noch alles durcheinander … nein, geh nicht da rüber, hier, komm knie Dich hier hin und halte das da mal fest.

Oh nein, Oh nein, das Ende kenne ich! Das kommt überhaupt nicht in die Tüte!

Und das kommt darein, verlass Dich drauf.

Kiffer aller Welt, vereinigt Euch!

Im Paradies darf ab sofort wieder

geraucht werden!

Das kann doch nicht Dein Ernst sein!

Äskula sagt: Man kann einen Irrsinn nur durch einen anderen Irrsinn ausgleichen. Sucht ist Irrsinn … ein verirrter Sinn, ein Verwirrter … und solchen Patienten kannst Du durch die Vernunft nicht erreichen … wenn dem so wäre, dann wäre die Sucht längst überstanden … Vernunftargumente gibt es schließlich zu Tausenden … nein, Äskula hat wie immer Recht, ein neuer, ausgleichender Irrsinn muss her, damit überhaupt erst mal wieder ein Gleichgewicht möglich ist. Wenn die Waage sich dann beruhigt hat … nun, dann kann man Stück für Stück das Zuviel abbauen, einmal auf der einen Seite, dann auf der Anderen, jeden Tag ein Steinchen, ein Körnchen, ein Pülverchen … und irgendwann ist alles aussortiert.

Die Guten ins Töpfchen … die Schlechten ins Kröpfchen?

Deswegen ja die Taube … die wäre für diesen Job gut geeignet gewesen.

Ein Höhlenlöwe schafft das natürlich lange nicht so schnell …

Auch einer Löwin fehlt dazu die nötige Feinmotorik …

Wer macht dann also in Zukunft diesen Job?

Wie wäre es mit einem Pharmazeuten?

Oh je, ausgerechnet diese Truppe, denen traust Du doch nicht von A nach B.

Aber abwägen, das können die gut.

Also gibt es Dein Gras in Zukunft in der Apotheke?

Eigenanbau, Apotheke, Coffeeshop … von mir aus auch alles der Reihe nach. Wichtig ist nur, das ES legal ist. ES darf nicht verboten sein. Denn, das Verbot erschafft die Übertretung, und die erschafft das schlechte Gewissen und die, die Lüge, und die, die Straftat … und die, das dicke Geschäft.
Wenn wir in Zukunft den illegalen Drogenhandel ernsthaft, und mit aller Konsequenz und mit all seinen vielfältigen Nebenerscheinungen, in den Griff bekommen wollen, dann muss der aktuelle Teufelskreis durchtrennt und neu ins System eingebunden werden. Und wenn ES noch so schmerzt, hier beißt mir die Maus den Faden nicht mehr einfach ab, da hängt schließlich alles dran.

Du hast alles an diesen einen kleinen Faden gebunden?

An diesen kleinen Faden und dieses Stahlseil hier, natürlich.

Und ich dachte schon …

Sag mal, für wie blöd hältst Du mich eigentlich?

Nun, Du bist schließlich immer wieder auf mich hereingefallen …

Nicht auf sondern in, mein Lieber, in Deine Augen … es waren deine Augen,

in die bin ich hineingefallen, wie in einen tiefen Brunnen …

Und solange wir uns nicht anschauen, kommst Du da auch nicht wieder heraus.

Irrtum, mein Guter, ich bin draußen. Wie anders könnte ich Dir sonst in die Augen schauen?

Schau doch mal in den Spiegel …

Niemals! Niemals schaue ich da

noch mal hinein … das kann ich nicht aushalten …

Was kannst Du nicht aushalten? Dein Spiegelbild?

Sag mal, was für ein Problem hast Du eigentlich?

Dr. Satania setzte sich zum lieben Gott auf die Stufen, die zur Bühne führten.

Wo liegt Dein Problem, Alter?

In meinen Augen.

Gut. Und, warum gibst Du sie dann nicht einfach wieder zurück?

Dann fragt ER mich nach den Mitochondrien.

… das ist doch kein Beinbruch.

Außerdem bin ich zu schnell gefahren.

Auch so etwas kommt in den besten Familien vor …

ER weiß alles … alles was ich gesehen habe, alles …

wie könnte ich IHM jemals wieder unter die Augen treten …

Dann schlage sie doch nieder.

Ich? Ein Gott? Das ist meiner Stellung nicht würdig …

Aber Nachtisch servieren wollen … ich glaube jetzt tickst Du nicht mehr ganz richtig. Selbst ein Gott kann um Verzeihung bitten … wo kämen wir denn hin, wenn das nicht mehr möglich wäre! Stell Dich nicht so an … und außerdem, ich sage dann auch bestimmt Danke.

*

Doktor Satania legte sich zu Bett und dachte an Ihren Mann. Ihren richtigen, ihren wahren, ihren über alles geliebten und verehrten Mann. An den zärtlichsten Mann der Welt. An den klügsten, großartigsten und liebevollsten Mann der ganzen Welt. Und natürlich war ER auch der allerschönste von allen. Er war groß, hatte dunkles Haar, war sportlich, sehr galant, humorvoll, geistreich, ja zuweilen sogar sehr charmant, ER war höflich, ausnehmend wohl erzogen, sah hinreißend aus, nicht nur, wenn ER vom Pferd stieg und seine Klamotten in die Ecke warf und rief:

Liebling, bist Du schon auf? Warte, ich komme, ich bringe Dir noch einen Kaffee …

IHR Traummann … der absolute Star am Himmel der Götter! Ein absoluter Glücksgriff sollte man meinen, aber ES war mehr … ES war zauberhaft und unvergleichlich … ein Gefühl … gab es überhaupt eine Frucht, die SEINEM DUFT nahe kam … SIE hatte ihn in der Nase … süß … und SEINE HAND … Schmetterlinge waren Grobiane gegenüber seinen Berührungen … und Monalisa schmachtete!

Wie lange würde ES noch dauern? Wie nah war SIE schon dran? Der Wind brauste auf und das Dach des alten Hauses ächzte unter der Wucht … doch trotz der Kettensägen, die in der Nacht zu hören waren … SIE war beruhigt. Wenn ER da war, dann konnte in Wirklichkeit gar nichts Schlimmes passieren.

Machtmissbrauch … ein ganz heikles Thema. Hat stattgefunden, ohne Frage. Nur, wie drehte SIE das jetzt wieder um, ohne alles wieder auf machen zu müssen? Nicht noch einmal, dachte SIE … der Pullover wird ja sonst niemals mehr fertig …

Du strickst einen Pullover?

Ja, Liebster, er ist für Dich.

Mit Mustern … sehr schön.

Er ist leider noch nicht ganz fertig … ich habe mich hier unten vielleicht doch vertan.

Hier … schau mal … da ist eine Masche zuviel … oder?

Du brauchst wirklich eine Brille.

Ich bin draufgetreten. Meine wunderschöne Brille ist kaputt. Ich bin’s selber Schuld. Ich hatte noch gedacht … leg SIE nicht dort hin, man sieht SIE nicht gut genug im dunkeln … aber irgendwie, so in dem ganzen Durcheinander, da habe ich die Brille einfach vergessen, und in der Nacht, als ich noch mal hinunter ging, da bin ich dann draufgetreten. Ich leide, wenn ich mir die Brille anschaue, denn SIE war wirklich wunderschön. Und SIE stand mir ganz ausgezeichnet. Jeder sagte dies, … es war eine kurze Freude … nun und jetzt mag ich keine andere Brille mehr benutzen. Verstehst Du? Da bin ich lieber blind. Der Fehler im System, die Sollbruchstelle, die Pixel … das Qualitätsmerkmal … das Identifizierungsmerkmal … Originalitätszeichen … einzigartig, durch den Fehler. So sehe ich das, wenn ich meine Brille nicht abnehme …

Und wenn Du die Brille abnimmst, was siehst Du dann?

Nichts.

Wie wäre es mit Licht?

Ja, hast Du meine Filme denn noch nicht gesehen?

Ich habe sie alle gesehen.

Du hast alle meine Filme gesehen?

Auch die, die Du weggeschmissen hast. Das war übrigens viel Arbeit.

Ich habe sie wohl ziemlich durcheinander gebracht.

Die Schneekugel.

Es schneit nicht. Die Leute beschweren sich schon.

Ist Dir kalt?

Nein.

Klimagipfel … Kyotoprotokoll … Klimawandel … Erderwärmung … hängt alles zusammen.

Der Ofen.

Selber Schuld?

Ich brauche keinen Schnee.

Ich auch nicht.

Wie geht es Dir?

Ich hatte viel Zeit zum nachdenken.

Und? Wie fühlst Du Dich?

Es ist Leben in mir.

Kannst Du es noch aushalten?

Was bleibt mir übrig, jetzt, wo Du mich schon einmal wach gemacht hast.

Oh … Scheiße, das tut mir leid. Ehrlich …

Ist schon gut. Ich fand es ja auch sehr schön.

Und jetzt?

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Abwarten … das vergeht schon wieder … ist eine Frage der Technik. Buddismus … aber über den schimpfst Du ja auch nur … was glaubst Du, was mir der Dalei Lama letztens für Sachen an den Kopf geworfen hat … ich hätte Dir nix beigebrach und so weiter … also bitte … nimm Dich zusammen, alle Welt macht mir schon die Hölle heiß, nur weil Du hustest.

Ich habe Dich sehr oft sehr vermisst.

Ich Dich auch.

Und wie ist das so, in einer Kiste? Ich komm da nicht drüber weg … irgendwie. Wie soll man es nur machen? Meine Mutter wünscht sich jetzt eine Feuerbestattung, und ihre Asche möchte sie verstreut haben … ich weiß einfach nicht, was richtig ist.

Das Bild mit den Schlangen war super …

Und der Nachtisch?

Dein Idee gefällt mir besser.

Du schmeichelst mir.

Auch. Aber das liebst Du. Es muss eben auch schön sein, sonst ist ES nicht … die Tankstelle … der Parkplatz … das Licht. Alles stimmte. Alles war perfekt. Alles war schön. Sogar eine Autobahnraststätte kann schön sein. Sie ist schön …

Weißt Du was auch schön ist? Viele vermissen Dich.

Es wird so schön sein …

Der Gott der Toten. Satans tiefste Unterwelt. Sein Reich. ER öffnete die Türen und ER verschloss sie auch wieder. Das mit der Technik, das war jetzt eine Neuerung. ER wusste noch nicht so recht, was ER davon halten sollte. Zum Einen war das ja auch wirklich mal eine Abwechslung für die Insassen, aber andererseits … die Folgen, gar nicht zu berechnen … nicht heute, und auch nicht morgen … das schaffte kein Computer … das schaffte nur ES … das Gehirn … der Denker … der Meister. Und ER würde dem Meister einen Besuch abstatten. Ja, das würde ER, gleich morgen. Und dann … ach ja, der Computer … der Computer … grummelte ER noch … dann zog ER die Tür fest hinter sich zu. Satans Verließ … ein dunkler Flecken Erde … warm… trocken und gemütlich …

Es war zwar schon spät, weit nach Mitternacht, aber jetzt, wo die Göttin schon einmal da war, da schaute SIE sich bei Satan im Keller um. So sah also die Hölle aus … ziemlich sauber und leergefegt. Alles ordentlich eingeschlossen. Jeder hatte seine eigene Box. Durchnummeriert und beschriftet … in den einzelnen Kammern war es still … SIE dachte an Thutmosis und all die anderen. Warum bloß der ganze Aufwand? Es war doch so einfach eigentlich.

Mit Wasser und Seife.

Und einem vernünftigen Besen.

Heute morgen lag eine grüne Gieskanne mitten auf der Straße, direkt vor meinem Fenster. Ich habe sie nicht aufgehoben. Später war sie weg. Ein anderer war wohl so freundlich und hat die Sache in die Hand genommen.

Das war bestimmt der Gärtner.

Ich schätze, ich habe mal wieder einen Job verloren. Wegen Nachlässigkeit oder so. Aber weißt Du, ich war noch im Schlafanzug. Und es war sehr früh am Tag. Und außerdem, ich finde, das Wetter und der Garten, das gehört zusammen. Das ist wirklich nicht mein Metier.

War vielleicht als Geschenk gedacht?

Mitten auf der Straße?

Ein Wink mit dem Zaunpfahl, vielleicht?

Ich habe aber schon zwei Gießkannen.

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Meine Pflanzen kommen wenn

es drauf ankommt auch ganz gut ohne aus.

Das sieht die Weide aber mittlerweile ganz anders.

Der Witzbold verbrauchte doch auch das meiste Wasser!

Das Wasser. Das viele Wasser. Verschwendung Planschbecken.

Verschwendung Motorrad.

Lust am Leben.

Lust am Tod?

Hast Du nun eine Masche zuviel oder eine zu wenig?

Ich weiß nicht genau, ich sehe nicht mehr so gut. Kann passen oder auch nicht … aber ich schau noch mal genau hin. Die Sache mit der Brille war irgendwie doof. Sie war so etwas wie ein Geschenk.

Du hast ES mit Füßen getreten. Von wem hattest Du die Brille denn bekommen?

Satan. Satan hat mir die Brille geschenkt.

Du hast Dir Sehkraft genommen.

Sehschärfe.

Sehtiefe.

Tiefenschärfe.

Blende. Filter. Fokus.

Die Sollbruchstelle. Dann weiß ich wenigstens, wo ich suchen muss. Verstehst Du?

Du Fuchs, Du.

Ich Fuchs?

Fuchs Du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her …

Die noch offene Augenfrage.

Willi will’s wissen …

Morgen. Morgen ist auch noch ein Tag.

Du bist grausam.

Wieso?

Weißt Du denn nicht, wie es hier unten ist?

Nein. Ist irgend etwas nicht in Ordnung?

Weißt Du, wo Du bist?

Aber natürlich weiß ich das. Satans Unterwelt. Na und?

Hier ist es auch nicht anders als anderswo.

Oder siehst Du etwas anderes als ich?

Allerdings.

Was siehst Du denn?

Du sitzt am Computer. Du bist gar nicht in Satans Keller. Und Du bist auch nicht eingesperrt.

Du kannst hingehen, wohin Du willst. Jeden Tag. Du tust nur so, als wenn Du sein

Gefangener wärst, aber das stimmt gar nicht.

Wer sagt denn, das ich sein Gefangener sei?

ER.

Aha. Nun, dann bin ich das ja vielleicht, und merke ES nicht.

Du willst ES nicht sehen.

Sollbruchstelle, vielleicht..

Und wenn der Faden abreißt?

Dafür habe ich ja das Stahlseil. Und das reißt nie.

Du würdest ES tatsächlich noch mal machen?

Würdest Du dann die Finger von Drogen lassen?

Und Du?

Cannabis ist in meinem Paradies kein Problem, es ist die Lösung.

Aber schau Dir den Faden doch nur mal an! Das hält nie im Leben! Der Sack ist viel zu schwer!

Was für ein Sack?

Na, Dein Kunstwerk.

Was für ein Kunstwerk siehst Du denn? Das ist ein Netz, das wiegt nicht viel.

Aber die Schätze, die da alle drin sind …

Ach Du meinst die Steine?

100 Stück.

2 Stunden Arbeit, vielleicht 3, mehr nicht. Aber, Satan kennt

den Preis für ordentliches Handwerk ziemlich genau.

Du hast ja keine Ahnung, DU hast SEIN Lebenswerk zerstört!

ER wird Dich umbringen, wenn ER das erfährt.

Na, das soll ER mal versuchen, dann bekommt ER

vielleicht doch noch mal einen Nobelpreis.

Der Herr Professor …

Ein Stein.

Kein Nobelpreis.

Nicht der Preis ist wichtig, sondern der Weg dahin …

Ein steiniger Weg.

100 Jahre?

Brauchen wir länger?

Kannst Du wieder gehen oder hängst Du noch ab?

Ich häng am Computer.

Deines Vaters.

Er funktioniert wieder.

Das freut mich.

Mich auch … übrigens, küssen ist wieder erlaubt.

Auch in der Öffentlichkeit.

Selbst wenn der Teufel dabei zuschaut.

Der Teufel und sein Schwager machen das mit dem Baum. Die kümmern sich auch um die richtige Säge. Ich habe einen der Stämme als Kunstwerk angemeldet. Ich hoffe das bringt nichts durcheinander … jetzt, wo sich die Ordnung doch so langsam zeigt … und das ES findet sich in der Überlagerung …

Internet und Intranet …

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Anm. d. AUTORIN:

Meine Lieben LESER, ich bitte um Verständnis, aber gerade eben wurde mein Googl-Konto gesperrt. Warum? Keine Ahnung, angeblich war es eine Verletzung von irgendwelchen Nutzungsbedingungen, weil ich zum einloggen wie immer bisher meine E-mail-Adresse angegeben habe. Aber das passt ganz gut heute, denn GMX mag mich offenbar auch nicht mehr. Nur meine Telefonrechnung, die soll ich natürlich bezahlen, das Inkasso-Unternehmen wartet schon darauf mich zu nerven. Nur, Leute, was soll ich machen?

Ich bin nun mal pleite… und darum, bitte habt etwas Geduld,

so schnell gibt die SONNENGÖTTIN

gatantiert nicht auf.

Dirk Müller – Tagesausblick

vom 10.10.2016 – Lügengeflechte in der Politik

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Börse, Wirtschaft, Finanzmarkt von und mit Dirk Müller

Inters Netz … die Mütze … das ISIS Netz … der Kopf der Tante … Isiskult … Amunkult … Kunst … Musik … Tanz … Schriftstellerei … Theater … Theater im Internet … Spielkreise … Gehirnwäsche … Auflösung von Traumata … Trauma Hypnose … Blausäurevergiftung … Zufall Banane … und dann können wir uns Fragen, was sich allein durch den Südfrüchteimport aus Latein- und Mittelamerika, in die Küche und in die Obstschale Europas, in der Lebenswirklichkeit der Erdenbewohner geändert hat.

Und warum hast Du die Banane nicht einfach weggeworfen?

Das tut jeder Affe, wenn er sich vergriffen hat.

Ich hatte nicht gefragt. Das war mein Problem. Ich hatte mir die Banane einfach genommen, ohne zuvor darum zu bitten. Ich wusste in dem Moment genau, dass das nicht in Ordnung war. Ich hätte darum bitten müssen. Doch dann, wo ich die Frucht genommen hatte und erkannte, das die Banane noch nicht reif genug war, wollte ich nicht, das die Hausfrau die Banane zu guter Letzt auch noch im Müll liegen sieht. Ich hätte nur ins Wohnzimmer zu gehen brauchen und das Problem und meinen Fehler ansprechen müssen… jedoch … ich habe die Banane dennoch aufgegessen. Warum? Schuldgefühle und …

Sage was Du denkst …

Liebe der Supermutter und Schwiegermutter – Komplex …

Das hängt zusammen?

Das Gefühl zum Sohn verbindet.

Die 5 gerade sein lassen …

Scharf sehen.

Die Sollbruchstelle.

Der Liebhaber.

Der Südamerikaner.

Globalisierung der Kulturen.

Vielfalt. Farbenpracht. Schönheit. Liebe.

Cannabiskonflikt.

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Verschreibungspflichtige Medikamente?

Haben wir nicht auf der Liste.

Baldriandosis.

Der Wurm ist aus dem Hintern.

Das Huhn auch.

Salmonellenvergiftung?

Mit Koffer durch den Scanner – dieser Mann hat den Security-Check falsch verstanden

Massentierhaltung … Verarbeitung … Lagerung … Lebensmittelkontrolleure …

industrielle Umweltverschmutzung … Wasser … lebendiges Licht.

Hexenkessel … Hexenküche … und der Mann sitzt in des Teufels Küche.

Da war ich heute schon drin, und ich sage Dir, der ist total freundlich, tüchtig und zuverlässig.

Ich finde, ER hat seine Sache gut gemacht und verdient diesen Traumjob.

Ein Traumjob?

Alles dreht sich … ich sage Dir, beim Teufel geht gerade die Sonne auf. Der freut sich doch im Grunde am meisten darüber. Kommt jetzt viel mehr Licht in den Garten … und der alte Schuppen, nun, der steht schließlich noch. Ist ja alles am Ende noch mal gut gegangen … so denke ich, würde es auch mein Vater sagen.

Und der Professorentitel?

Kann ER behalten, brauche ich nicht.

Professor Pirat?

Ach was, den hat in Wahrheit nie ein Titel interessiert.

Der wollte immer schon lieber Filme drehen, Schlagzeug spielen,

Tanzen und die Welt der Frauen durcheinander bringen.

Die Liebe zur Frau.

Ein Gefühl das Verbindet.

Die Eifersucht des Sohnes – Vater-Komplex.

Amun wünscht Dir viel Glück …

Hans im Glück … ja, damit fing ES an.

Weiß König Drosselbart wie das Märchen zu Ende geht?

Die sechs Schwäne.

Sechs Schlüsselanhänger.

Und viele andere werden folgen.

Zugvögel?

Käfighaltung?

Zootierhaltung. Der Löwe im Käfig. Der Höhlenlöwe … das Buch.

M. Auel … Auler … Aula … Ayla … Aylaromane … ganz wichtig.

Uralte Erinnerungen eines, bei einem Erdbeben, verloren gegangenen,

blonden Mädchens … Völkerverständigung …

Befürchtest Du jetzt kein Erdbeben mehr?

Siehst Du vielleicht noch einen Grund dafür?

Der erste Kuss?

Der sollte von einem Meister sein.

Lerneffekt.

So etwas Einmaliges vergisst keine Frau.

Der Mann auch nicht.

Das soll ER ja auch nicht.

Der Zauberkuss.

Will den jemand vielleicht nicht?

Der Spiegel. ER ist immer noch dazwischen.

Das kann nicht, denn, der wurde zerschlagen.

Das Bild im Spiegel.

Das Bilderverbot.

… ist damit auch weg.

Das sieht doch mittlerweile richtig gut aus, findest Du nicht?

Ich will so bleiben wie ich bin …

Soll ich die 5 gerade sein lassen?

Kann man leichter einen Dietrich draus machen.

Der Treuetest?

… kam aus SEINEM Geiste.

Das bezweifle ich …

Dann hätten ja beide die gleiche Idee gehabt.

Na, so ein Zufall!

Das Haus?

Gehört mir nicht.

Die Wohnung?

Miete.

Das Auto?

Verkehr. ADAC … AGAC … ATAC …

Selbermachen zahlt sich aus …

… wenn man Glück hat.

Der Schutzengel war einfach zu teuer.

Aber hilfreich und entgegenkommend.

Stahldraht.

Kiffen macht geduldiger, sagte der Dietrich und bog sich dabei, so gut er eben konnte.

Zwei Jungen und zwei Mädchen …

Die Eierfrage.

Noch offen?

Gegessen.

Wie viele?

Heute … noch keins. Aber ich habe noch 5 frische Eier

aus dem Automaten in der Küche.

Rührei?

Ich habe die beste Pfanne der Welt dafür.

Und der Schieber?

Und das Medaillon?

Hängen die Teile etwa zusammen?

Kommt alles aus der gleichen Quelle.

Und der Schneebesen?

Ist noch relativ neu und steht im Schuppen.

Wie gut, das es noch nicht geschneit hat.

Wie gut, wenn im Ernstfall einer da ist, der fegt.

Fegen wir zusammen?

Solange Du zur Nachtschicht gehen musst, mache ich Dir dazu sogar

noch einen Kaffee und ein paar belegte Brote.

Treffen sich zwei Schlüsselanhänger im Dunkeln,

sagte der Eine zu dem Anderen:

„Und, ich weiß jetzt was das für ein Schloss ist!“

„Halt die Klappe, oder SIE macht Dich zu ihrer Nr.5“

Das Parfüm.

Der Duft.

Die langfristige Erinnerung. Das Trauma. Die Verbindung.

Die Leidenschaft. Die Sehnsucht. 6 Monate.

Zu lang?

Der Nachtdienst.

Sexentzug?

Bus oder Bahn?

Nah- oder Fernverkehr?

Willst Du malen oder schreiben …

Schreiben.

Dann können die Zauberfarben weg …

Die sind mir mittlerweile eh zu heikel geworden …

Ein Talent weniger.

Eine Sorge weniger, aber dafür mehr Zeit für den Partner.

Das Bild.

Wird mit Zauberfarbe übermalt.

Welche Farbe?

Blau. Für das Esszimmer.

Das wird bestimmt sehr schön aussehen …

Die Hochzeit?

Fällt ins Wasser ...

Schlimm?

Glashaus oder Rathaus …

Eine Schönwettergarantie gibt es bei den Satans nicht,

dafür aber auf Wunsch einen Kaffee auch früh morgens ans Bett.

Du machst den Kaffee?

Wenn Du fegst …

De Sade. Der Schriftsteller …

… und der Sexualtherapeut fegt heute noch.

Ein Talent weniger.

Aber mehr Zeit zum Spielen.

Theaterspiele?

Theater auf der Straße?

Gefährlicher Spielplatz.

Abenteuerspielplatz oder Fernsehen?

Kommt auf’s Wetter an.

Und in Wetter hat es viel geschneit …

… und in Dortmund hat es kräftig geregnet.

Die Helfenden Hände auf der Reha-Care. Barrierefrei leben …

Selbstbestimmung … und Erinnerung … Dr. Zufall war zum Kaffee da.

*

Christian Streich

Der Wolf geht, der Christ kommt.

Was ist Dir lieber?

Ein Hund der ohne Leine geht.

Bicu.

Der treueste Hund von allen.

Aber ein Feigling.

Nachts, im Dunkeln auf der Brücke.

Was macht Deine Rückenangst?

Die ist verflogen.

Das angepiepte Brötchen.

… die belegten Brote für die Nachtschicht.

Noch etwas offen?

Wie lange soll der Liebeskummer denn jetzt noch dauern?

6 Monate oder ein ganzes Leben …

666 999 669 966 … vom Tellerwäscher zum Millionär,

das ist in 6 Monaten einfach nicht zu schaffen.

Und darum muss man ES zusammen machen.

Die Augen sind noch offen.

Siehst Du jemanden?

Der Klammeraffe …

… hält zusammen, was zusammen gehört.

Die große Segeltour überstand den großen Sturm.

… und wer hat den Spion entdeckt?

Herumschleichende Wolldecken.

Und wer hat Einstein jetzt noch in der Nase?

Meine Schwester jedenfalls nicht.

Lachen befreit.

Zahnklammer.

Die Klammerfrage.

Forschung und Entwicklung sind in der Realität angekommen.

Sicherheit und Brunnenabdeckung

Die Abdeckung war nicht sicher genug. Das Kind ist reingefallen.

Loch im Anhänger … Loch im Brunnen … Loch im Schlüssel …

und SEIN Auge schaut zur Not durchs kleinste Schlüsselloch.

Das nächste Mal nimmt ER den Stein zuerst vom Rücken, bevor ER hinunter klettert …

Und wenn jemand den Stein findet?

Dann freut der sich vielleicht, das ER endlich entdeckt wurde.

Der Stein war groß …

Der Brunnen auch.

Aber, der Dickschädel passte dadurch …

Haargenau. Und, will ER noch mal?

IHM reicht für’ s Erste die letzte Geburt.

Und Hollywood?

Schon aufgeräumt?

Ein Speicher ist voller Erinnerungen.

Ein cooler Film.

Ein Kassenschlager. Vom Tellerwäscher zum Millionär.

Ein supertolles Buch. Und ES dauert länger, als man trinkt.

Die Kiste … und der letzte Mann auf der Liste!

Der wird in Liebe an der Haustür empfangen.

Und der Filmstar?

Wohnt auch da.

SATAN & MONALISA – 737 – 16.10.2016

Der Fiat 500L Trekking

Besuch vom Vater

Irgendwann während ich an dem gerade vorgestellten

Text arbeitete klingelte es an der Tür und ich ging sie

öffnen. Überraschung! Vor mir stand

mein Vater.

Na, wenn das nicht wirklich etwas ganz Besonderes war!

Ich war wirklich sehr überrascht, denn mein Vater kam eigentlich nie bei mir vorbei, obwohl er nur wenige Kilometer von mir entfernt lebte. Ich freute mich und bot ihm einen Platz am Tisch und einen Kaffee an. Jetzt war die Gelegenheit einfach zu günstig, jetzt würde ich ihn endlich fragen können, um was es bei dem Spiel der Götter denn nun in Wirklichkeit gegangen war. Er war schließlich einer der Meister dieses Spiels. Dies hatte ich schon als kleines Kind, ich war vielleicht 7 Jahre alt, festgestellt. Ich hörte nämlich in einem Gespräch das ich belauschte, dass mein Vater einen Fernseher habe, mit dem er er in die Wohnräume anderer Menschen schauen konnte, ohne dass diese dies bemerkten. Damals hatte mich diese Erkenntnis schwer geschockt und ich war in Tränen ausgebrochen. Ich hatte meiner Schwester und meinem Vater gegenüber versucht zu erklären, was mich an dieser Feststellung so beunruhigte, doch ich hatte den Eindruck, dass man mich nicht richtig ernst nahm. Jetzt jedoch war ich erwachsen und ich konnte meine Erkenntnisse und Schlussfolgerungen besser erklären, so dachte ich jedenfalls.

Und so erzählte ich meinem verdutzen Vater von den sonderbaren Dingen, die in meiner Wohnung in den letzten Monaten vorgefallen waren. Ich erzählte von dem sprechenden Fernseher und den vielen Agenten, die sich an mich und meinen Laptop gehangen hatten. Allerdings fiel das Ganze so spontan gar nicht so leicht. Irgendwie geriet während ich erzählte alles durcheinander. Und mein Vater? Der verzog das Gesicht. Er glaubte mir kein Wort. Doch diesen Unglauben nahm ich ihm natürlich überhaupt nicht ab. Er war ein Wissender, er war ein Spieler dieses Spiels! Garantiert! Und jetzt wollte er sich dumm stellen. Er tat so als wüßte er von gar nichts. Aber damit kam er bei mir nicht durch. Mich überkam eine riesige Wut. Wiedereinmal! Wiedereinmal wollte er sich herausreden, wiedereinmal log er und brachte mich damit in des Teufels Küche!

Den Kaffee, den ich bis dahin in der Hand gehalten hatte, goß ich

einer spontanen Regung folgend über meinen Vater.

So ein Arschloch!

Das reichte meinem Vater. Er stand auf und verließ ohne ein weiteres Wort den Raum und ging zu Tür hinaus. Ich folgte ihm und als er an der Treppe stand stubste ich ihn die Treppe hinab. Nicht heftig, aber spürbar. Sollte er bloß nie wiederkommen! So ein elender Verräter!
Vor vielen Jahren war es ganz genauso gewesen. Er hatte sie angefingert und beinahe vergewaltigt, aber als es heraus kam, da behauptete er doch tatsächlich, ich wäre nackt zu ihm ins Bett gestiegen, er hätte halt etwas zuviel getrunken und könne sich gar nicht richtig erinnern. Viel sei ganz bestimmt nicht passiert, ich würde mir das Ganze wohl nur ausdenken, weil eigentlich ich das Flittchen sei.

Diese Lüge hatte mir tagelang die Sprache genommen. Ich war so entsetzt, beschämt und besudelt, einfach unerträglich! Und diesmal hatte er es also schon wieder getan. Er steckte doch hinter all den Machenschaften! Und wieder stritt er alles ab. Damit würde er diesmal nicht durchkommen, diesmal nicht!

Die Begegnung mit meiner Mutter ein paar Tage später verlief zwar friedlicher, aber nicht weniger irritierend. Meine Mutter hatte mich zum Griechen eingeladen. Sie wollte mit mir mal wieder so richtig lecker essen gehen. Doch während des gesamten Essens fühlte ich mich sehr unwohl, denn ich hatte ganz bestimmt den Eindruck, dass diese Begegnung von irgendjemandem gefilmt wurde. Ich konnte die Kameras zwar nicht sehen, aber ich spürte ihre Anwesenheit deutlich.
Und so brannten die Dinge, die meine Mutter sagte in meinem Gehirn. Sie lästerte über diese oder jene Freundin, die sie so gröblich hatten fallen lassen. Das tat sie häufiger in letzter Zeit und mir war das Ganze sehr unangenehm. Ich fragte mich, wie dass die Zuschauer und Zuhörer wohl finden würden und ob meine Mutter auch noch so reden würde, wenn sie wüßte, dass alles aufgezeichnet wurde.

Ich ging durch diese Zeit wie durch Watte. Ich war wie ich immer häufiger an mir feststellte nicht mehr ich selbst. Bei dem letzten großen Blitz war irgendwie mehr als nur eine schlichte Festplattenlöschung geschehen. Doch noch waren die einzelnen Veränderungen nicht in Gänze auszumachen. Nur was ich offensichtlich schon jetzt nicht mehr konnte, das war mich verständlich zu machen. Denn auch die Begegnungen mit Wolfgang waren mehr als anstrengend. Für beide Seiten. Wir sahen uns daher nicht oft. Ungefähr ein mal die Woche fuhr Wolfgang mit mir allerdings nach Holland um Nachschub für die Wasserpfeife zu kaufen.

Mich regte auf diesen Fahrten am meisten das Radio auf. Alles was ich darin hörte, bezog ich auf mich. Ich fühlte mich einfach unentwegt angesprochen und ich dachte nur: Was sind das für Arschlöcher, die mich auf Schritt und Tritt verfolgen, die mich beleidigen, aufregen und verwirren. Und Wolfgang schien es durchaus auch zu bemerken, jedenfalls schaltete er regelmäßig das Radio aus, wenn ich mich in Rage redete. Ich versuchte Wolfgang meine Lage zu erklären, doch er winkte immer nur ab und sagte:

„Das ist alles Deine Einbildung, niemand verfolgt Dich.“

Ich wußte es aber natürlich mittlerweile besser. Ich sah die Polizisten, die eigens wegen uns die Straße entlang gingen. Mir kam es so vor, als beschützten sie uns. Und unsere Kifferei schien für sie kein Problem zu sein. Das bestätigte mich in der Vermutung, dass es bei dieser Observation nicht darum ging unsere kleineren Verfehlungen zu ahnden, sondern es ging um viel mehr. Ich war eine Göttin, Wolfgang war Satan und natürlich interessierte sich der Staat dafür, was diese hohen Herrschaften auf der Erde wollten. Sie respektierten meinen Entschluss unerkannt bleiben zu wollen. Darum lächelten sie nur kurz und gingen an uns vorbei. Aber natürlich wurde alles protokolliert und analysiert.

Meinen Laptop hatte ich jetzt auch wieder. Ich hatte ihn in ein Fachgeschäft gebracht, dort stellte man dann fest, dass das Gerät völlig in Ordnung war. Ich hatte etwas Geld in der Tasche, denn ich hatte eine Stromnachzahlung zurückbekommen. Also kaufte ich mir eine externe Festplatte und ließ meine Daten darauf sichern. Das war sowieso nötig geworden, denn die Festplatte meines Rechners war nahezu voll.

Der eigentliche Fehler lag, wie Wolfgang bald feststellte, in der Steckdose. Man hatte mir meine Sachen doch nicht zerstört. Das war natürlich ganz wunderbar. Ich setzte mich also wieder vor mein sprechendes Laptop und sah mir auch meine eigenen Filme an. Doch das bekam mir gar nicht gut. Ich war völlig frustriert. Und bald saß ich im Grunde immer nur noch heulend vor dem Bildschirm, denn, die Frau, die ich dort vor der Tafel stehend die Welt erklären sah, die war ich nicht mehr. Ich war jemand anderes. Und dieser Jemand machte mich total unglücklich. Denn dieser Jemand konnte weder so klug daher reden, noch fühlte er sich so selbstbewußt wie diese Frau, die dort unentwegt redete und redete. Auch inhaltlich konnte ich dem Ganzen überhaupt nicht mehr folgen. Ich verstand im Grunde einfach nur noch Bahnhof, und das lag, wie mir klar wurde, an meinem geblitzten Gehirn. Ich vergaß einfach alles, was ich gerade noch in den Filmen gesehen hatte. Alles rauschte nur noch an mir vorbei, wirkliches Nachdenken war einfach nicht mehr möglich.

Also setzte ich mich wieder an meinen Rechner und begann meine Gedanken

aufzuschreiben, denn es war die einzige Möglichkeit mir irgendetwas zu merken…

Bild zu Max Verstappen, Red Bull, Formel 1, Shanghai, China, Qualifying

Die Weltverbesserer

080207

Ich weiß nicht, was schlimmer ist …

Ist ES Liebe oder List?
Ist ES Absicht, das ER sich verpisst?
Was denkt sich dieser Mann in Wahrheit nur dabei?
Ist ES nun Einer oder sind ES Zwei?
Wer ist gegangen, wer ist frei?
Ist die Liebe jetzt nur noch ein Videospiel?
Und, wer verdient daran jetzt und wie viel?
Hallo Sam! Sind wir am Anfang oder am Ziel?

Ich weiß nicht, was schlimmer ist …
Ist ES Liebe oder List?
Ist ES Umsicht, ist ES Licht?
Wie macht der Mann das nur?
Nirgendwo verfestigt sich seine Spur.
Ist ER etwa schon wieder durch das Tor?
Ich weiß nicht, was schlimmer ist …
Ist ES Liebe oder List?
Ich weiß nicht, was schlimmer ist.

Monalisa legte den Stift zurück auf das Papier …
Warum kam der Mann nicht einfach zu ihr?
Was hatte der Kapitän noch mal gesagt?
Niemals wird ER kommen, dieser Tag.
Denn, niemals wird ER sich an Dich erinnern,
das weiß ein anderer ganz sicher zu verhindern.
Doch, was könnte IHN schon halten?
Da müsste man IHN schon in Stücke spalten.

Es kann nur Einen geben.

Wer hat das gesagt?

Aber, Du hast es doch selbst an die große Tafel geschrieben.

Sag mal, hast Du in all den vielen Jahren nichts, aber auch wirklich nichts dazugelernt?

Ich denke schon.

Na, dann wirst Du ja sicherlich festgestellt haben, das ES nicht der Mann ist, der übrig bleibt.

Was ist denn nun schon wieder passiert? Die Welt dreht sich doch …

Und mein Magen tut das auch gleich. Ich will Dir mal etwas sagen, ich finde

die ganze Geschichte langsam wirklich total zum Kotzen. Wer hat sich

so eine Scheiße nur ausgedacht? Und jetzt komm mir nicht damit,

ich selbst wäre es gewesen … das ist Unsinn …

ich kenne meine Träume.

Und Träume sind Schäume, hast Du selbst gesagt.

Ich weiß doch ganz genau, das ich ein Happyend vorgesehen habe …

Ist denn schon Schluss?

Tja, woran erkennt man den, den Schluss?

Die letzten zwei Seiten … ja, fehlen die denn immer noch?

Hast Du vielleicht in den letzten Tagen mal in den Fernseher geschaut?

Alles Dunkel. Ich empfange nichts.

Da tut sich was.

Ach, tatsächlich?

Der Fiat 500L Trekking

„PEINLICH!!! Migranten erteilen

linker Gutmensch/in eine Lektion (!!!) “

Published on Oct 15, 2016 / Ich dachte bis vor ein paar Jahren auch noch das ich eher links bin und das es bei dieser „Ideologie“ um wirkliche Toleranz, um Offenheit, um Gerechtigkeit und um Selbstbestimmung geht. Aber ich habe erkannt das diese „linke“ Toleranz völlig oberflächlich ist und das Ideologien generell dazu da sind, uns Menschen besser kontrollieren zu können. Getreu nach dem alten „Teile und Herrsche“-Prinzip. Die wahren Hintergründe der Entnazifizierung, der „Reeducation“ und der 68er Bewegung sind völlig andere. Nämlich die völlige Entwurzelung von seiner eigenen Vergangenheit, die Zerstörung der Sippe bzw. Familie und die Gleichschaltung aller nationalen und kulturellen Identitäten der Völker auf dieser Erde.

Sowie die Verunsicherung der Kinder durch

Gender-Mainstreaming und Sexualisierung der Gesellschaft.

Mein Back-up Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCcpL…

CIMG5389

Fehlbehandlung der Kinder

Published on Oct 16, 2016 / Werner Hanne im Gespräch mit Jo
Conrad über Entwicklungsstufen beim Aufwachsen,

in denen Vieles falsch gemacht

werden kann…

CIMG6590

und möglicherweise ab/

sichtlich wird…

www.die-entwicklung-des-kindes.de

Tobias Infokrieger1 hour ago –mega gut

CIMG6656

Ja, wussten die Menschen eigentlich, was sie da gerade aufs Spiel setzten?

Die Göttin spürte einen dumpfen aber dennoch stechenden Schmerz in der Herzgegend.

Die Liebe … wie sollte die denn nur überleben in dieser veränderten Zeit?

Die Frequenz der Zuneigung, der Anziehung, der Sehnsucht, des Vertrauens? …

diesem unbeschreiblichen Gefühl … alles nur eine Frage der Schaltung?

Sollte dies tatsächlich die Zukunft sein?

Ich mache das jetzt weg … einfach so … funktionierte das denn überhaupt?

Sie wollte es einfach nicht wahr haben … obwohl, hatte ihre eigene

Mutter dies nicht auch immer schon vorhergesagt?

Monica, die wahre Liebe gibt es nicht …

Der grüne Mann kommt nicht zurück,
denn ER findet überall sein Glück.
Er ist dafür nun mal geboren,
schnell hat ER etwas anderes um die Ohren.
Und, Deinen Traummann, nun, das weißt Du ja selbst,
der ist nun mal nicht von dieser Welt.
Und so endet der Zauberer Lebensspiel,
eine Fatamorgana erscheint im Ziel.
Eine Sonnengöttin ist jedenfalls nicht vorgesehen,
meine Liebe, Du kannst getrost nach Hause gehen.

Konnte das Wahr sein? Konnte es sein, das dem Spiel am Ende die Romantik fehlte? Wie sah dies eigentlich Satans Supercomputer? Wie fügte ER dieses Gefühl in die Berechnungen ein? Hatte ER dafür überhaupt noch Verwendung? Schließlich, wenn sich dieses Gefühl auf Knopfdruck beseitigen ließ … fiel diese Stoffwechselstörung dann eigentlich überhaupt noch in seinen Aufgabenbereich?

Liebe höchstens noch von 17.30 Uhr bis 18.50, 1-2 mal die Woche,

an Sonn- und Feiertagen jedoch grundsätzlich nicht.

Da hat ER nämlich Feierabend.

Ja, so, oder so ähnlich könnte er ES sich auf sein neues Firmenschild prägen lassen … oder sollte er ES gleich in Stein hauen?
Ja … und was noch besser war, von nun an würde ER auch nur noch auf Knopfdruck hassen. Zum Beispiel von 8.30 – 12.10 und dann erst wieder nach halb Zehn Uhr abends. Das war der wahre Fortschritt, mit Abstandhalter und Infrarotschnittstelle.

Auch alle anderen Zustände waren am Ende ja

nur noch eine Frage der Wellenlänge …

in Hertz und Kilohertz …

50 Hertz …

und schon entstand eine hübsche Sinuskurve.

CIMG7656

*

Und ER griff in sein Bücherregal.

Lesen … ja, ER könnte ja einfach mal wieder etwas lesen … oder sollte er lieber spülen? Geduscht hatte er auch noch nicht. Was sagte denn der Fernseher? Wo hatte er nur die Fernbedienung hin getan?

Die Schrauben!

Die zwei kleinen Superflitzer!

Ha … die hatten ihn in letzter Sekunde noch herausgerissen … ein absolutes Meisterstück … das musste ihm in diesem Kaff erst mal jemand nachmachen! ER hatte sie mal wieder alle ausgetrickst. Selber Schuld … ER hatte schließlich gewarnt … und wer nicht hören wollte, nun, der würde eben fühlen müssen … ja, ja, wo sind die beiden kleinen Schrauben nur? … und Satan zog genüsslich an seiner Wasserpfeife.

Und ER spürte ES genau … jetzt litt SIE unter seinem Aufmerksamkeitsdefizit!

Aber so war das nun mal. Wenn SIE halt ständig Fehler machte … was konnte ER daran machen? Seine Analyse war eindeutig. Heute blieb für sie weder ein Anruf, geschweige denn ein Kuss übrig. Nicht zu viel und nicht zu wenig … so wenig wie möglich, und nur so viel wie unbedingt nötig … sonst würden die Dinge nur wieder durcheinander geraten … jetzt, wo doch alles wieder so schön ausgeglichen war. Ja, ER war ein Arschloch … ja, ER war ein Blödmann … ja, ER war abweisend und lieblos zu ihr … ja, ja, aber das tat ER ja schließlich am Ende alles nur wegen ihr. Sie schrieb ES doch selbst in ihr Tagebuch … und schon verwirklicht sich ES, so ging nun mal der Fluch … würde sie doch einfach nur stille sein, nun, dann würde ER auch nicht zum Schwein.

ER hatte SIE wegen der Schokolade um Gnade angefleht,
aber SIE wusste ja mal wieder besser wie ES geht.
Das ihre Dummheit ihn ein Vermögen gekostet hat,
nun, darüber hatte SIE nur gelacht …

Ja, glaubte SIE denn, ER habe nur Spaß gemacht?

ER lag IHR nun mal nicht zu Füßen,
und ER würde diese auch bestimmt nicht küssen.
Ihm war ihre Abwesenheit ehrlich gesagt recht,
in ihrer Nähe fühlte er sich am Ende nur schlecht.

Und schon kam sie

geflogen die schallende Feige,

hinter die Ohren, und zwar für alle Beide.

Diese Früchte kannten zwar die Regeln nicht,

aber sie waren wohl dennoch wichtig in der Geschicht.

„Anomalien der Mond-Fotos – Licht im Schatten“

Die Jungfrau

Unglückliche … Du wurdest betrogen,

Verratene … Du wurdest belogen.

Jetzt kommt die Wahrheit mit der Keule,

ein Pferd bist Du in seiner Scheune.

Nicht ER wurde in Stücke gehauen,

nein, deine Unschuld, die sollte ER versauen.

Deine Liebe, Deine Sehnsucht, Deine Gefühle …

einfach weggeklappt wie praktische Stühle.

Und dennoch: 24 Jahre hat das Band gehalten.

Und, das ist viel Zeit um ein Universum zu gestalten.

24 Jahre Liebe für ein ganzes Leben,

wer hat schon so viel Gefühle zu vergeben.

Mehr ist es jedoch leider nicht geworden,

bedankt Euch bei den göttlichen Toren.

Mit einem Wisch war alles weg,

Ihre Liebe dient wohl nicht mehr dem Zweck.

Doch, ob der Zweck das Mittel heiligt,

das hat ihm ein anderer bescheinigt.

Der Großvater soll es wohl gewesen sein,

doch, wovon wollte ER wen eigentlich befreien?

Liebe, die fast ein Leben hält,

Liebe, die kurze Geschichten erzählt.

Liebe, ausreichend für ein modernes Familienleben,

doch einen Mythos Liebe, den wird es so schnell nicht mehr geben.

Was auf Knopfdruck sich so leicht verflüchtigen kann,

das sich nur schwer über Jahrtausende erhalten kann.

Und, Satan hatte es mal wieder geschafft,

denn jetzt fuhr selbst die Göttin nur noch mit halber Kraft.

Er war sowieso für ein Tempolimit,

denn das sparte nicht nur Sprit.

Auch sein neuartiges Abstandsystem,

sah bei 130 kein Problem.

Für tiefe Leidenschaften und derartige Dinge,

dafür gab es zum Glück ja die Ringe,

Und, in der schönen, neuen Welt,

verschleißt die Liebe mit dem Kleid.

Franziska van Almsick, Schwimmen, Rom, 2000

090207

… Vertrauensmissbrauch … was für ein schreckliches Wort.

Aber es klingt immer hin noch etwas besser als

Seelenmord.

Ohne Liebe wird der schneller erfolgen als gedacht,

das kann passieren in einer einzigen

Nacht …

Ja, aber Du hast Dir das doch alles selbst ausgedacht! Du hast die Karten verteilt und die Regeln aufgestellt! Und nun schau doch … es ist ganz ruhig auf der Welt. Keine Kriege, keine Katastrophen … alle genießen ganz entspannt die Wärme vor ihrem Ofen. Du hast gesagt das jetzt die Frauen dran sind … nun, und wir warten geduldig, ganz bestimmt.

Ich finde das pervers.

Was? Das es keine Katastrophe gibt?

Ein kleines Erdbeben hätte allen sicher auch mal gut getan.

Du hast gesagt: Keine Todesstrafe. Außerdem macht eine Naturkatastrophe am Ende

doch auch sehr viel Arbeit. Und vor einem warmen Ofen ist es einfach gemütlicher.

Weltverbesserung endlich leicht gemacht, denn IHR satanisches Spiel

kontrolliert, was die Götter sich einst ausgedacht.

Bild zu Daniela Büchner

FORTSETZUNG folgt!

 

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