I LOVE PUTIN Teil 6

Habemus Papam

 

http://youtu.be/NtO5nCvgw90 „Franziskus I – Habemus Papam – Doch warum ist der Alte weg?

http://youtu.be/ToYGNPdYAkY „Verteidigung gegen Psychopathen“

Monetti fragte sich nach diesen beiden Videos: „Ist Benedikt ein primärer oder sekundärer Psychopath, beziehungsweise ein primärer oder sekundärer Satanist?“ Denn, dass die meisten Satanisten Psychopathen waren, daran hatte Monetti keine Zweifel mehr. Die Frage war nur, war Benedikt ein Satanist wider Willen? Besaß er echte Empathie? Hatte er Schuldgefühle? Litt er unter Schlafstörungen, weil ihn sein Gewissen plagte? Im Grunde gab es nur ein Indiz, dass für Benedikt sprach und dies war sein Rücktritt vom Heiligen Stuhl. Denn wäre er ein wirklicher Psychopath und eingefleischter Satanist, warum hätte man dann seinen Rücktritt betreiben sollen? Monetti war schon länger klar, dieser Rücktritt war nicht aus freien Stücken und schon mal gar nicht aus Altersgründen geschehen. War es am Ende die CIA, die dahinter steckte? Hatte sie einen besseren Mitspieler an die Macht bringen wollen, weil Benedikt ihre Schweinereien nicht länger mittragen wollte? Hatte sich bei ihm die menschliche Seite gemeldet und ihn daher für das satanische Projekt der totalitären Weltherrschaft als zu unberechenbar erscheinen lassen? Hatten sie in Franziskus nun einen besseren Mitstreiter auf den Heiligen Stuhl gesetzt? Stimmte der Vorwurf der satanischen Kinderschlachtung?

Monetti hatte was dies anging nur noch sehr geringe Zweifel, denn nachdem er in den letzten zwei Tagen tief in sein Unterbewusstsein abgetaucht war, schien ihm nichts mehr unmöglich zu sein. Er war immer noch etwas schlapp auf den Beinen und Essen konnte er auch noch nichts, denn er befürchtete wieder das Kotzen zu bekommen. Mann, was hatte er sich die Seele aus dem Leib gespien, er hatte befürchtet, es würde nie mehr aufhören. Aber jetzt, es war mittlerweile Freitag Nachmittag, ging es wieder und er konnte aufstehen und sich gründlich duschen. Mindestens eine Stunde hatte er unter dem Wasserstrahl verbracht, allerdings hatte er sich auf einen kleinen Plastikhocker gesetzt, denn seine Beine fühlten sich wie Pudding an. Er war auf die Waage gestiegen und hatte festgestellt, er hatte in diesen zwei Tagen tatsächlich 6 Kilo abgenommen, obwohl er die Zeit seiner Erinnerung nach fast ausschließlich in seinem Bett verbracht hatte. Dort aber war er hinab gestiegen in das Reich der Finsternis, und dass ,was er da alles gesehen und erlebt hatte, dass hatte ihn Blut und Wasser schwitzen lassen. Aber jetzt wusste er Bescheid und der Vorhang des Vergessens war nur noch ein kleiner Fetzen, der nichts mehr verhüllen konnte.

Die traumatischen Erinnerungen, die in ihm zu Tage gekommen waren, hatten tief in ihm verborgen Jahrzehnte darauf gewartet, verarbeitet zu werden. Als kleiner Junge war es ihm nicht möglich gewesen, sie im Bewusstsein zu halten, denn was er gesehen und erlebt hatte, dass war für keinen Nicht-Psychopathen zu ertragen. Und er war kein Psychopath, das war ganz sicher! Nur, was war mit Benedikt? Ob er als kleiner Junge auch solche Erfahrungen gemacht hatte? Hatte er darauf nicht mit Verdrängung reagiert? Es gab solche Kinder, sie litten nur kurz und zogen dann ihre Konsequenzen, schreckliche Konsequenzen. Monetti konnte diese Kinder nicht verurteilen, denn sie sahen sich einfach in einer teuflischen Zwickmühle. Entweder sie passten sich an und blieben von weiteren Folterungen verschont oder aber sie verdrängten das Erlebte, sobald dies möglich war. Ja, es gab auch Kinder, die verloren gänzlich den Verstand oder sie legten sich neue Seelen zu, die einen Teil der Grausamkeiten für sie übernahmen. Die Psychiatrie kannte solche Menschen als Multiple Persönlichkeiten. Er war zum Glück weder zum Mörder, noch verrückt oder multiple geworden, er hatte die Erlebnisse einfach tief in sein Unterbewusstsein verdrängt. Es war sehr schmerzhaft gewesen, sich den dort abgelegten Bildern zu stellen. Es war fast unerträglich gewesen zu erkennen, dass seine Eltern im Kreise der Satanisten eine offensichtlich sehr hohe Position inne gehabt hatten. Es war erschütternd gewesen zu sehen, wie sie das kleine Baby gequält und ermordet hatten. Er hatte es mit seinen vierjährigen Augen mit ansehen müssen und nicht verstanden. Es gab noch einige weitere, schreckliche Szenen, die in ihm hoch gekommen waren, aber nichts war so unfassbar gewesen wie dieser Babymord, das schreien des Kindes ging ihm auch jetzt noch durch Mark und Bein. Nun, und seine Eltern hatten lange Jahre sehr gute Kontakte zum Vatikan gepflegt, ja, sein Vater ging dort Jahre lang praktisch täglich ein und aus. Warum seine Mutter ihn und seinen Bruder dann jedoch von diesen Dingen fern gehalten hatte, das wusste er nicht, aber er war sich sicher, nach dieser Baby-Sache waren sie nie mehr bei so einer Schwarzen Messe dabei gewesen. Vielleicht hatte seine Mutter gemerkt, dass ihre Söhne keine Psychopathen waren. Sein Bruder war ein Jahr älter als er gewesen und sie hatten niemals über diesen mörderischen Abend gesprochen. Vor gut einem Jahr war sein Bruder gestorben, irgendwo in Kanada. Dort hin hatte er sich schon früh, er war noch keine Zwanzig gewesen, in die Wildnis zurück gezogen. Er war nie nach Italien zurück gekehrt, noch nicht mal zur Beerdigung der Mutter war er gekommen. Jetzt war Monetti klar warum, damals war er einfach nur traurig gewesen über seine scheinbare Gefühlslosigkeit. Aber wahrscheinlich hatte sein Bruder mehr begriffen und nicht so nachhaltig das Erlebte verdrängt wie er.

Monetti ging durch sein schönes, großes Haus und fragte sich, ob er weiter darin würde leben können, jetzt wo er wusste, was hier geschehen war. Hatte seine glückliche Zeit mit seiner Frau und seinen Kindern das Grauen vertrieben? Hatte das Gute hier gesiegt? Er betrat die Küche und wunderte sich, auf dem Tisch stand ein Kuchen. Es war Marias Spezialität. Sie musste irgendwann vorbei gekommen sein. Ob sie ihn hatte schreien und weinen hören? Oh, das wäre ihm dann aber doch sehr unangenehm, dachte er. Wie er es geschafft hatte so tief in sein Innenleben zu schauen? Nun, es gab weitaus stärkere wirkungsvollere Drogen als Cannabis und da er sich recht gut mit gewissen, magischen Ritualen aus kannte, war dieser Weg in das Reich der Finsternis für ihn möglich gewesen. Aber empfehlen konnte er es nicht unbedingt, denn man konnte in dieser Finsternis auch auf ewig verloren gehen. Er hatte es bisher auch vermieden, solche gefährlichen Experimente zu wagen. Aber, auch wenn er sich nun ziemlich gerädert fühlte, er war froh, dass der Dreck aus ihm raus war. Er ging an den Kühlschrank und holte die Milch heraus, schnitt sich ein Stück vom Kuchen ab, und ging in sein Arbeitszimmer. Dort sah es wüst aus, er hatte die zwei Tage offensichtlich nicht nur im Bett verbracht. Nun gut, er würde sich mit der Zeit sicher an Vieles aus den zwei Tagen erinnern, was er jetzt einfach nur brauchte, das war Ruhe und Frieden. Ja, und wenn er wieder fest auf seinen Beinen stehen würde und sich fit und ausgeruht fühlte, dann würde er Benedikt aufsuchen und ein erstes Wörtchen mit ihm reden.

 

Der Berg Gottes

 

http://youtu.be/V4GUWyihywo „Hörbuch Atlantis, Edda und Bibel 200 000 Jahre germanische Weltkultur“ Hm … Jesus, ein Arier? Ein Germane, ein Gote, ein Gott? Wenn man sich die Bildnisse von Jesus aus der Zeit der Renaissance anschaute, dann konnte man dies schon glauben, denn nicht selten war Jesus mit langen, blonden  Haaren und einem weißen Gewand dargestellt. War der Messias also Nachfahre aus einem atlantischen Königsgeschlecht? Was für gefährliche Fragen, dachte Benedikt. Denn, wenn man einmal anfing hier zu graben, dann stieß man auf eine tief verschüttete Geschichte, an deren Vergessen die katholische Kirche seit Jahrhunderten intensiv mitgearbeitet hatte. Benedikt hatte geglaubt, die Erinnerung an die Geschichte der Arier wäre mit dem Nationalsozialismus endgültig untergegangen, doch offensichtlich gaben sie nicht auf. Sicher, wer heute von den Ariern redete, der machte sich sofort zutiefst verdächtig, denn ihr Andenken war so gründlich zerstört worden, dass man in der Welt fast nichts mehr über sie und ihre Geschichte wusste. Doch dieses fast 12-stündige Hörbuch bemühte sich das zu ändern. Es war seit dem 30. 12. 2013 im Internet zu finden und schon 1539 Zuhören hatten es zumindest mal angeklickt. Benedikt hatte bisher gute 2 Stunden zugehört und er kam sich vor wie ein mehrfach schuldig gewordener Verräter. Zum Einen, weil er als römisch-katholischer Ex-Papst sich dieses Hörbuch überhaupt anhörte und zum Anderen, weil er wusste, seine Kirche hatte tatsächlich sehr erfolgreich an der Zerstörung der atlantisch-germanischen Kulturgeschichte mitgewirkt. Er hatte also an der Vernichtung auch seiner eigenen Geschichte gearbeitet und nicht nur das, er hatte letztendlich das Geschäft der Tod-Feinde der Arier betrieben. Hatte er damit gegen Gott gehandelt? War Gott etwa ein Arier? Er wusste es nicht, nur, der Herr der Juden war er jedenfalls nicht, dass war mittlerweile vollkommen klar. Dieser grausame und unbarmherzige Herr in der Bibel konnte sein Gott jedenfalls nicht mehr sein, nein, heute wusste er, dieser Herr war das genaue Gegenteil.

Benedikt dachte, wie gut, dass niemand meine Gedanken lesen kann, denn, wenn von diesen Dingen auch nur das Geringste heraus kommt, dann finde ich mich wirklich vor einem internationalen Strafgericht wieder und muss mich gegen den schlimmen Vorwurf des Kindesmissbrauchs verteidigen. Die Satanisten kannten kein Pardon, wenn es um die Beseitigung ihrer Gegner ging. Aber er hatte keine Kinder geschlachtet, niemals. Dass, was man ihm vorwerfen konnte, dass war, dass er den Kindesmissbrauch durch einige Mitglieder der Kirche nicht bekämpft hatte. Gut, ja, er war bei solchen besonderen Ritualen gewesen, und ja, er hatte nicht aufgeschrien und er hatte auch nicht entsetzt und geschockt dem ganzen Treiben ein Ende bereitet, aber was hätte dies auch gebracht? Er wäre selbst brutal vergewaltigt und grausamst gefoltert worden. Und dann, nach vielen Stunden der Qual, wäre sein berauschendes Blut von diesen satanischen Verbrechern getrunken worden. Dieses Risiko auf sich zu nehmen konnte man von niemanden verlangen, auch nicht von einem Papst.

Niederrassige Tiermenschen? Sollten dies etwa die gefürchteten Mischlinge von Reptiloiden und Menschen sein? Rassenmischungspöbel? Das Niederrassentum betete den Drachen, d.h. den Herrscher der Reptiloiden an? Das war wirklich Unsinn, dachte Benedikt, auch wenn er wusste, dass die Existenz der Reptiloiden eine Realität und kein Horrormärchen war. Es gab sie tatsächlich, und es stimmte, sie waren keine Freunde der Arier gewesen. Für sie waren die Arier schlicht Eindringlinge auf ihrem seit Jahrmillionen bewohnten Planeten Erde gewesen. Benedikt hatte immer ein gewisses Verständnis für ihren Hass auf die Menschen gehabt, denn wegen der Menschen mussten sie nicht erst seit heute tief unter der Erde leben. Der Mensch hatte sie verdrängt, denn er besaß als Warmblüter einen großen Vorteil, er konnte auch bei Kälte kämpfen. Klar, er war ein Mensch und ebenfalls sehr froh, dass er sich nicht jeden Tag mit einem Repliloiden auseinander setzen musste, denn ihr Wesen war so ganz anders, als das der Menschen. Und sie waren dazu sehr intelligent, ja verschlagen und heimtückisch. Zumindest aus der Sicht eines Menschen betrachtet. Als Reptiloid mochte man dies gänzlich anders beurteilen. Nur, dass die Queen und die Buschs, sowie einige andere Familien der Weltelite halbe Reptiloiden sein sollen, also, dass bezweifelte Benedikt doch sehr. Die Queen zumindest war seiner Empfindung nach doch wirklich eine wunderbare, sehr liebenswerte und sehr menschliche Frau und sie besaß auch keine Schlangenaugen, dass war alles völliger Quatsch. Doch, dass hieß für ihn nicht, dass es keine Bestrebungen der Reptiloiden gab, die Erde wieder für sich alleine zu haben. Er konnte sich sehr gut vorstellen, dass es unter ihnen nicht wenige gab, die daran arbeiteten, die Menschheit wieder los zu werden. Sie wollten sich endlich wieder frei auf ihrem Planeten bewegen können und Sonnenbaden. Denn, so ein Bad in der Sonne war für sie so berauschend wie der Orgasmus für den Menschen. Wenn er ganz ehrlich war, dann wollte er nicht nur die Piusbrüder wieder in den Schoß der katholischen Kirche zurück führen, er wäre auch bereit das Wort Gottes zu den Reptiloiden zu bringen. Natürlich nicht in der Weise, dass er zu ihnen in die Tiefe der Erde hinunter stieg um dort zu missionieren, aber warum sollte man nicht mit ihnen verhandeln?

Ja ja, das Alter machte wohl tatsächlich milde und weise. Oder lag seine entspannte Sichtweise auf dieses Problem an Monettis Keksen? Die Dose war jetzt wirklich leer, den letzten Keks hatte er zu seinem Tee am Nachmittag gegessen. Jetzt ließ die Wirkung leider nach und er würde sich noch einen kleinen Joint drehen müssen, wenn er keinen Alptraum bekommen wollte. Monetti hatte sich zum Glück für Morgen angekündigt und versprochen noch mal eine große Dose mit Einschlaf-Keksen mit zu bringen. Ach, Monatti war wirklich in diesen Tagen sein einziger, echter Freund. Allen anderen hier hinter den vatikanischen Mauern konnte man nicht trauen, selbst Franziskus nicht. Der Rauch Satans kroch durch diese heilige Stätte und wenn es nicht bald einen globalen Aufstand gab, dann würde die Welt endgültig zu einem Reich der Finsternis werden. Leider hatte er Satans teuflisches Treiben viel zu spät erkannt.

http://youtu.be/iDmNSQmIN_A „Atlantis – Mythos oder Realität?“ Vortrag von Dr. Heinrich Kruparz (Geologe) im Kloster Wernberg

http://youtu.be/zml-IXf64iQ „Pyramide im Meer gefunden? Atlantis bei den Azoren und andere Rätsel?“

http://youtu.be/6JSgxTKpFl0 „Warum ist Atlantis ein Tabu? Holger Kalweit 1 bei ExtremNews 2013“

 

Elysium

 

http://youtu.be/d3kUVhHsk4o „Der „Fall“ – Raumstation ATLANTIS“ Das ist ja wirklich die verrückteste Atlantis-Geschichte die ich je gehört habe, dachte Sandy und sie war doch ziemlich überrascht, dass General Redding ihr dieses Video so dringend empfohlen hatte. War denn daran tatsächlich etwas daran? War dies der Grund, warum sich auf der Erde dieses sagenumwobene Atlantis nicht finden ließ? Atlantis ein Raumschiff, ein riesiges Mutterschiff, auch Elysium genannt? Hm … zumindest würde dies die Isotopen-Anomalien auf der Erde und die strahlenden Leichen, die in Indien gefunden worden waren, erklären. Demnach hätte es schon vor Jahrtausenden einen atomaren Krieg gegeben und was noch entscheidender war, die Geschichte drohte sich zu wiederholen. Ging es heute etwa immer noch um den Kampf der Götter also der Atlanter, bzw. Arier gegen die Freunde Satans, also die Reptiloiden? Sie war ziemlich durcheinander und wusste nicht was sie dazu sagen sollte? General Redding hatte ihr von einem unsterblichen Joseph erzählt, von dem Monalisa behauptete, er sei der Mensch gewordene liebe Gott. Mit diesem Joseph habe er sich vor einigen Wochen auf der Area 51 getroffen, denn dort war es für Joseph und seine Leute möglich, unbemerkt mit ihrem Raumschiff zu landen. Obwohl es diesmal zwei jungen UFO-Forschern gelungen sei ein Bild von dem Raumschiff zu machen, dass im Internet große Wellen geschlagen habe. Das Raumschiff mit dem Joseph gekommen sei, sei natürlich nur ein kleiner Transporter, das eigentliche Mutterschiff sei sehr viel größer, um nicht zu sagen gigantisch.

Sandy hatte gefragt, wo sich dieses Schiff denn verstecke, da es bisher von niemanden entdeckt worden sei und ihr Chef meinte, dass er dies auch nicht wüsste, es könne durchaus direkt über ihnen schweben, denn diese Zeitreisenden beherrschten die Fähigkeit des Unsichtbarmachens. Wenn er es richtig verstanden habe, dann würden sie sich mit Hilfe der Torsionsfeld-Technik in eine andere Dimension begeben. Auch erklärte Redding ihr, dass Joseph gar nicht unbedingt darauf angewiesen war mit einem Raumschiff zu kommen, er könnte auch einfach plötzlich hier im Büro erscheinen. Doch weil dies für die Menschen meistens sehr schwer zu verstehen sei und viele nach so einer Begegnung auch an ihrem Verstand zweifeln würden, deshalb würden sie bei offiziellen Kontakten den Weg mit Hilfe eines Raumschiffes zurück legen. Sandy hatte sich daraufhin beunruhigt in General Reddings Büro umgesehen und überlegt, ob einer von diesen Zeitreisenden jetzt vielleicht unsichtbar im Raum herum stand und General Redding meinte: „Nun ja, Sandy, ich habe seit dem die gleichen Gefühle, denn man kann tatsächlich nie wissen, ob nicht einer von denen gerade neben einem steht.“

„Das ist unheimlich…“ sagte Sandy leise.

„Du gewöhnst Dich schnell daran, denn eigentlich ist der Gedanke für Christen gar nicht so neu. Der liebe Gott sieht alles, er ist allmächtig, aber zum Glück auch gütig und gerecht.“

„Und ist dieser Joseph der liebe Gott,“ fragte Sandy

„Wer kann es schon wissen? Es könnte ein Hochstapler sein, einer der uns nur glauben machen will, Gott zu sein. Obwohl Joseph dies von sich selbst auch gar nicht behauptet. Er meinte zu mir, er wisse eigentlich gar nicht wer er sei. Letztendlich sei er wohl auch nur auf der Suche nach sich selbst.“

„Ich würde ihn mir ja gerne mal persönlich anschauen, meine Nase wüsste dann schon, ob man ihm trauen kann,“ sagte Sandy.

„Nun, dann werde ich Dich zum nächsten Besuch von ihm wohl mal mitnehmen müssen,“ sagte General Redding und zwinkerte ihr ein Äuglein.

„Echt? Ich dürfte mit auf die Area 51,“ fragte Sandy überrascht.

„Warum nicht, vielleicht stellst Du mir als Gegenleistung dann ja mal Deinen neuen Freund vor,“ sagte Redding.

„Das habe ich mir auch schon überlegt, ehrlich, ich fände es wunderbar, wenn Sie ihn kennen lernen würden. Li ist wirklich ein ganz toller Mensch und er weiß auch sehr viel.“

„Und Deine Nase sagt, dass man ihm trauen kann,“ fragte General Redding.

„Ganz bestimmt! Auf meine Nase ist Verlass!“

„Gut, ich würde sagen, dann lade ich Euch zu meiner nächsten Gartenparty ein. Ich feiere nächste Woche meinen 60. Geburtstag und meine Frau will allen unsere schöne neue Einrichtung zeigen. Hat mich zwar ein halbes Vermögen gekostet, aber immerhin, es sieht jetzt tatsächlich alles sehr schön aus. Nun sind die Gärtner noch dabei, einen japanisch angehauchten Garten anzulegen.“

„Ich werde Li fragen, aber ich bin sicher, er wird gerne mitkommen, vielen Dank für die Einladung. Wann sollen wir denn da sein?“

„Wir feiern am Samstag und ich denke, die ersten Gäste kommen so gegen 15 Uhr. Hier, ich gebe Dir eine der Einladungskarten, hat meine Schwiegertochter entworfen, schön nicht wahr?“

„Oh, Danke, ach ja, die Karte ist sehr schön, Danke vielmals, auch für ihr Vertrauen.“

Und so kam es dazu, dass Sandy ihrem Li an diesem Tag mal wieder viel Interessantes zu erzählen hatte.

 

Sri Yantras

 

Maria und Michail machten einen Spaziergang, denn endlich war auch in Sibirien der Frühling abgekommen. Der Wald um ihr Arsamas war explodiert und überall zwitscherte es. Unter den Bäumen blühten Millionen weiße Buschwindröschen und die Sonne spielte mit dem frischen Grün, der bis an den Horizont reichenden Birken. Ach, dachte Maria, endlich! Und auch Michail war ganz begeistert und genoss diesen wunderschönen Samstagnachmittag mit seiner Frau. Ihre Arbeit nahm sie im Allgemeinen so sehr in Anspruch, dass es nur sehr selten vor kam, dass sie so entspannt, ja regelrecht befreit den Tag gemeinsam genießen konnten. Maria hatte eine Thermoskanne mit Tee und ein paar Leckereien eingepackt und weil sie an eine Stelle mit einer besonders schönen Aussicht kamen, beschlossen sie eine Rast einzulegen. Es war so warm in der Sonne, dass sie ihre Jacken auszogen und ins frische Gras legten. Sie setzten sich darauf und Maria goss Tee in einen Becher, den sie sich teilten. Dann reichte sie Michail die Dose mit den gefüllten, kleinen Teigtaschen, die sie am Abend zuvor gebacken hatte.

„Hm … die sind Dir gut gelungen,“ lobte Michail .

„Danke, kochen kann ich wohl langsam, nur mein blöder Kondensator will nicht so wie ich es will. Aber ich habe eine interessante Mail mit einem angefügten Video aus Moskau bekommen. Ich weiß nicht, wer das genau veranlasst hat, irgendwer hat angeblich den Geheimdienst gebeten, dieses Video zu übersetzen und es an uns hier weiter zu leiten.“

„Das halte ich kaum für möglich, uns kennt hier doch niemand,“ sagte Michail und nahm sich noch eine Teigtasche.

„Trotzdem glaubt irgendwer, dass dieses Video für uns interessant sein könnte.“

„Und ist es interessant,“ fragte Michail.

„Ich weiß es nicht, vielleicht schon, das Video zeigt ein Interview mit einem Künstler, der in große Kupferplatten sogenannten Sri Yantras einklopft.“

„Was sind denn Sri Yantras?“

„Alte, sehr alte, indische Mandalas oder so etwas Ähnliches. Ihre Konstruktion ist recht außergewöhnlich, sie sollen aus den sogenannten Veden entnommen sein.“

„Was haben wir denn hier mit so etwas zu tun?“

„Du müsstest Dir das Interview einmal anhören, der Mann, er heißt Bernhard Wimmer, behauptet, bei diesen Sri Yantras handelt es sich um Zeichen, die spezielle Energiewirbel hervorrufen, die … nun, wie soll ich es sagen, die Raumenergie in einer Weise beeinflussen, dass man sie nutzen kann. Es geht dabei um heilige Geometrie. Ich bin da auch noch nicht so ganz hinter gestiegen, denn für das wirkliche Verständnis benötigt man eine völlig neue Sichtweise auf die Physik. Oder besser gesagt, ein Wiederentdecken uralter Kenntnisse vom Wesen des Elektromagnetismus. Ich habe eine Kopie des Videos mit nach Hause genommen, wir können uns das Interview nachher ja mal zusammen anschauen.“

„Und Du glaubst, dann bewegt sich Dein Kondensator schneller,“ fragte Michail.

„Nun ja, Du müsstest Dir auch das Foto einer Zeichnung anschauen, die auf der Internetseite zu sehen ist. Die Zeichnung ist von einer Physikerin und als ich das Bild sah, nun, da dachte ich, vielleicht ist da tatsächlich etwas dran. Ich könnte mir vorstellen, dass auch Dein „Football“ dieses Sri Yantra gut gebrauchen kann.“

„Wenn ich so etwas benötigen würde, dann läge dieses Mandala dem Bausatz sicher bei,“ meinte Michail.

„Nun, ich denke, schau es Dir mal an und vielleicht entdeckst Du etwas Derartiges in anderer Form unter Deinen Bauteilen. Dieser Wimmer meinte zwar, es würde auch funktionieren, wenn man das Muster einfach mit einem Bleistift aufzeichnet, aber vielleicht befindet sich etwas unter Deinen Teilen, dass dieses Muster in sich trägt, er sagt, das Sri Yantra sei eine Art Schlüssel. Hast Du unter den Bauteilen denn schon mal nach einem Schlüssel gesucht,“ fragte Maria und biss in eine Teigtasche.

„Ein Schlüssel, nein, hm … stimmt, darüber habe ich noch nie nachgedacht. Also gut, kann ja nicht schaden, schauen wir uns nachher dieses Video zusammen an.“ Michail stellte den Becher zur Seite und legte seinen Arm um Marias Schultern. „Ich würde sagen, das Thema wird vertagt, jetzt ist Feierabend und ich meine, dies ist ein guter Ort zum Küssen, findest Du nicht.“

„Oh … „ sagte Maria, die schon nichts mehr sagen konnte, denn ihr Mann ging gleich zur Tat über. Ja, so war er, immer etwas stürmisch und überraschend, aber genau das liebte sie an ihm.

 

Der Freie Wille

 

http://youtu.be/DY9_d3eoves „Ich bin ein Lügner – Antrittsrede des Bundeskanzlers 2013“

http://youtu.be/_56Jv0J1dG8 „Nachricht an das Stimmvieh“

http://youtu.be/CIV3lUfSo-E „Nachricht an die Mächtigen“

„Freiwilligfrei … heftige Worte. Aber, wer hat denn heute überhaupt noch so etwas wie einen Freien Willen,“ fragte Martina ihren Mann, nachdem sie gemeinsam diese Videos gesehen hatten.

„Den gab es doch noch nie, in der Steinzeit vielleicht, aber selbst dort gab es sicher ein paar Regeln,“ antwortete Thomas und reichte ihr seine Bong. Sie saßen im Wohnzimmer, denn die Eisheiligen schlugen gerade zu und es schüttete wie aus Eimern. Auf dem Balkon war es an diesem Samstag wirklich viel zu ungemütlich. Martina wollte sogar die Heizung an machen, doch Thomas schlug vor, stattdessen den Kamin einzuweihen. Oh ja, ihre wunderschöne Wohnung hatte einen echten Kamin und darin loderte jetzt ein kleines Feuer. Martina zog an der Bong und musste husten. „Puh, das Gras ist aber heftig,“ sagte sie, denn ihr wurde sogar etwas schwindelig.

„Das ist sogenannter Stunk, eine moderne Züchtung mit ziemlich hohem THC-Gehalt.“

„Wer produziert das Zeug denn eigentlich,“ fragte Martina, die immer noch mit ihrer protestierenden Lunge zu kämpfen hatte.

„Keine Ahnung, legale Anbaumöglichkeiten gibt es in Deutschland noch nicht, obwohl gerade hier das gute Zeug für Holland großgezogen wird. Aber, wenn die Typen erwischt werden, dann ist natürlich der Teufel los.“

„Ich verstehe das nicht, der Staat weiß doch, dass die halbe Republik kifft, warum legalisiert man das Zeug nicht endlich und kassiert dafür Steuern, dann hätten doch alle etwas davon.“

„Nun ja, aber die heutigen Dealer nicht. Denen würde ihr gesamtes Geschäftskonzept zusammenbrechen.“

„Na und? Was interessieren uns diese Mafiosis?“

„Wenn es allein die Mafia wäre, dann wäre es sicher längst legalisiert, aber wovon bezahlt der CIA dann seine Schwarzen Projekte? Der Drogenhandel ist ihre beste Einnahmequelle. Und so lange sie keine Alternative gefunden haben, solange muss das Zeug illegal bleiben.“

„Was interessiert Deutschland die Schwarzen Kassen der CIA,“ fragte Martina und kuschelte sich in ihre Decke.

„Ich habe es Dir schon mal gesagt, wir sind eine amerikanische Kolonie.“

„Und mit unserer Kifferei finanzieren wir Putsche und andere Verbrechen,“ fragte Martina.

„Das ist wohl leider so.“

„Dann möchte ich meine eigene Graspflanze haben.“

„Uhh … das ist erst recht ein Problem. Wenn ich mit einem Tütchen Gras erwischt werde, dann ist das kein Ding, aber eine eigene Pflanze, das gibt echte Schwierigkeiten.“

„Warum? Weil ich der CIA das Geschäft verderbe?“

„So ist es. Das ist auch der eigentliche Knackpunkt an der Legalisierung. Wie willst Du rechtlich erklären, dass der Drogenkauf in Ordnung ist, aber der Anbau von ein paar Pflanzen im eigenen Garten nicht? Du sollst nicht unabhängig kiffen können, der Staat will sein Geld.“

„Ich muss für meine selbst gezogenen Tomaten doch auch nichts bezahlen.“

„Das bedauert der Staat auch sehr. Wenn es ginge, er würde auf Deine Ernte Steuern erheben, so wie er es jetzt mit den Besitzern von Solaranlagen machen will. Der Staat ist der größte Dieb aller Zeiten, er beklaut Dich wo er kann und erschafft immer neue Steuern und Abgaben, die der Bürger zahlen muss“

„Ich frage mich, woher nimmt er sich nur das Recht,“ sagte Martina und setzte sich auf um noch einen Zug aus der Bong zu nehmen.

„Das staatliche Steuer- und Gewaltmonopol, das ist immer schon das Recht der Macht gewesen, sei es im Mittelalter oder heute, daran hat sich nichts geändert. Das Etikett ist ein Anderes, die Auswirkungen sind gleich. Der Bürger zahlt oder die Regierung droht mit Gewalt.“

„Das ist doch totale Erpressung,“ empörte sich Martina und nahm einen Zug. Diesmal war sie vorsichtiger und brauchte nicht zu husten.

„Ja, wenn man einmal seinen Verstand einschaltet, dann wird man schnell zum Staatsfeind,“ meinte Thomas. „Mir werden die Anarchisten darum auch mit jedem Tag sympathischer.“

„Anarchisten? Ich weiß nicht, Anarchie stürzt eine Gesellschaft doch nur ins Chaos, ein paar Regeln sind nun mal notwendig,“ widersprach Martina.

„Wenn man sich wirklich ernsthaft mit der Anarchie auseinandersetzt, dann erkennt man schnell, dass nicht selten die Regeln in einer Gesellschaft das größere Übel sind,“ sagte Thomas und er hoffte, dass ihn außer seiner Frau niemand reden hörte, denn mittlerweile war er so radikalisiert, dass er Probleme befürchten musste, wenn seinem Arbeitgeber seine Ansichten zu Ohren kamen.

http://youtu.be/Oxyb_KaAP8g „Ideen für eine freie Gesellschaft: Rechtssysteme“

http://youtu.be/rHLdXGRYAZE „TimeToDo.ch Aufzeichnung vom 06.11.2012 Freiwillig frei – eine Utopie?“

 

Gott ist das Licht

 

http://youtu.be/rs1u3qBUMU8 „Einsteins Lüge“ „Michaela, hier höre mal … Einstein und die Wissenschaft des 20. Jahrhunderts behaupteten steif und fest und wider besseren Wissens das Gott sich nicht schneller als 299 792 458 m/s bewegen kann. Ich kann da dieser verrückten Monalisa nur Recht geben, diese Schwätzer hatten entweder echt keine Ahnung oder sie haben dreist gelogen! Sie argumentiert so: „Gott ist allmächtig und kann sich so schnell bewegen wie er will,“ zitierte Reinhard aus Monalisas Tagebuch.

„Wieso, Einstein sagte doch nur, dass das Licht sich nicht schneller bewegen kann,“ korrigierte Michaela ihn.

„Nun ja, nicht nur Jesus hat gesagt: „Gott ist das Licht!“, und dies würde bedeuten, dass auch der Allmächtige sich nicht schneller fortbewegen könnte, da Einstein behauptete, dass es keine Kraft gebe, die schneller als das Licht sein kann und das Licht sich nicht schneller als diese knapp 300 000Km/s fortbewegen kann.“

„Hm … dann müsste Gott wirklich ewig existieren, wenn er sein Universum auch nur einmal durchfliegen wollte.“

„Und die Frage ist ja auch, warum so eine krumme Zahl?“

„Ich habe gehört, die Neutrinos sollen einen Hauch schneller sein,“ sagte Michaela und stieg ins Bett. Reinhard lag schon darin und legte sein I-Pad auf den Nachttisch. „Oh ja, komm her meine Süße, komm zu mir unter meine warme Decke,“ sagte er und Michaela folgte dieser Einladung gerne: „Mann, das ist echt kalt geworden. Aber schau mal, was ich mitgebracht habe.“ Sie kuschelte sich in Reinhards Arme und reichte ihm einen wunderschön gedrehten Joint. „Ist doch schließlich Wochenende.“

„So gesehen ist bei Dir neuerdings immer Wochenende, aber gut, ich habe nichts dagegen, soll ich ihn anzünden?“

„Klar, mach! Wer ist denn diese Monalisa,“ fragte Michaela.

„Hm … das ist eine lange und sehr komplizierte Geschichte. Und seeehr geheim,“ meinte Reinhard und zog an dem Joint.

„So so, seeehr geheim, was ist denn an der Geschichte sooo geheim,“ hakte Michaela nach.

„Nun, ich will mal sagen, bald schon wird sie vielleicht nicht mehr so geheim sein. So wie ich gehört habe, wird in Kürze gar nichts mehr geheim sein. Sie hat eine Domain angemeldet und dann ist damit zu rechnen, dass alles heraus kommt, sagt Thomas.“

„Was wird heraus kommen?“

„Nun alles, alles was damals 2006 abgelaufen ist.“

„Und was ist 2006 abgelaufen,“ fragte Michaela und nahm Reinhard den Joint aus der Hand. „Los rücke heraus mit der Sprache und lass Dir nicht alles aus der Nase ziehen.“

„Ich weiß da auch nicht so viel drüber, aber 2006 war diese Frau ein ganz großes Thema, nicht nur in unserem Haus, auch die Russen, die Amerikaner, die Israelis und sogar der Vatikan, alle waren völlig aus dem Häuschen und rechneten jeden Moment mit dem Untergang des Abendlandes.“

„Da habe ich aber nichts von mitbekommen,“ sagte Michaela, die versuchte sich an das Jahr zu erinnern. „Was war denn das Problem?“

„Sie wollte ins Internet.“

„Na und, das tut doch jeder,“ sagte Michaela und zog an dem Joint.

„Klar, heute ist das Netz voller verrückter Ideen, jeder erzählt dort alles Mögliche, aber 2006 war das noch etwas anders und damals hätte ihre Internetseite sicherlich ziemlichen Wirbel verursacht. Zumindest befürchtete man dies und selbst in der City of London machte sich der Teufel große Sorgen.“

„Ja, aber was wollte diese Monalisa denn so Dramatisches?“

„Eigentlich war es gar nicht so dramatisch, zumindest aus heutiger Sicht. Doch damals war eben zudem auch noch dieser Joseph aufgetaucht. Und das hat dann doch zu größeren Sorgen Anlass gegeben.“

„Und wer ist dieser Joseph,“ fragte Michaela, die wirklich nicht verstand, worum es ging.

„Tja, da war man sich auch nicht so sicher, SIE behauptete, ER sei der liebe Gott.“

„Na ja, das kommt doch durchaus öfter schon mal vor, so etwas nimmt doch keiner ernst,“ sagte Michaela und legte ihren Kopf auf seine Schulter.

„In dem Fall musste man es aber wohl ernst nehmen, einige haben ihn persönlich kennen gelernt, und es danach getan.“

„Und was ist dann passiert?“

„Nichts, plötzlich war der Spuk vorbei und es gab auch keine Internetseite.“

„Ich verstehe. Und jetzt will SIE wieder ins Internet und alle haben Angst, dass der liebe Gott wieder kommt.“

„Man weiß es nicht, vielleicht passiert auch gar nichts.“

„Wann geht diese geheimnisvolle Monalisa denn ins Netz?“

„Kann sich nur noch um Tage, höchstens ein paar Wochen handeln. Was sie auf ihrer Seite dann alles veröffentlichen wird, dass weiß allerdings offensichtlich keiner so genau. Diesmal ist sie irgendwie schlauer und verrät es nicht. Thomas meint, vielleicht belässt sie es ja auch erst mal bei der Kartenlegerei.“

„Sie legt die Karten?“

„Ja, aber nicht unbedingt zu persönlichen Fragen, sie hat großes Interesse an der Politik.“

„Aha, kann sie denn Wahlergebnisse vorhersagen?“

„Wohl nicht nur das. Sie befragt ihren sogenannten Götterboten zu allen möglichen Themen. Sie fotografiert ihre Kartenbilder und dann schreibt sie ihre Analyse auf. Nun, und so kann jeder selbst in der Zukunft überprüfen, ob sie richtig gelegen hat. Und wenn man ihr Lehrbuch liest und auch das aktuelle Manuskript, es soll für Fortgeschrittene sein, nun, dann stellt man fest, dieser Götterbote liegt oft sehr richtig.“

„Nun, das ist ja für den Einen oder Anderen ganz lustig, aber deswegen wird das Abendland nicht untergehen,“ meinte Michaela.

„Das sicher nicht, aber wer weiß, was sie noch alles so erzählt.“

„Wovor hat man denn Angst?“

„Nun ja, damals sind schon einige verrückte Dinge geschehen, wenn sie die erzählt und die Menschen ihr glauben, das könnte schon unangenehm werden.“

„Für wen?“

„Na, für uns alle!“

„Was habt ihr denn mit ihr gemacht,“ fragte Michaela.

„Wir nicht, wir haben fast nichts gemacht, aber die Russen zusammen mit den Amis, die haben ziemlich hartes Geschütz aufgefahren.“

„Nun, sie hat es offensichtlich überlebt,“ sagte Michaela.

„Das hat sie, zur allseitigen Überraschung, ja, sie hat es überlebt.“

Michaela schloss die Augen und hatte plötzlich andere Dinge im Kopf. Ihre Hand glitt über seinen Bauch und auch noch darüber hinaus. Reinhard war dankbar, dass das Thema offensichtlich ausdiskutiert war und freute sich. Seit Michaela das Kiffen entdeckt hatte, hatte sie viel mehr Lust auf Sex. Und dies war ganz in seinem Sinne.

 

9/11

 

http://youtu.be/N2OPzSlbiOY „Erdichtete Feinde (deutsch synchronisiert)“ Produzent Jason Bermas liefert mit Fabled Enemies eine Dokumentation über die Anschlägen am 11.September 2001 mit inhaltlich guten Informationen zu deren Hintergründe. Auch zu Sprache kommt, wer Vorwissen zu den Anschlägen hatte, sowie welche militärischen und geheimdienstlichen Operationen am gleichen Tag durchgeführt wurden. Diese Informationen sind essentiell wichtig zum Verständnis dieses Tages.

http://youtu.be/mbV_DykolRk „Massenmedien geben zu: 11. September 2001 ist eine Lüge!“

http://youtu.be/2x6R–kezxI „9/11 wird irgendwann auffliegen!!! – Christoph Hörstel 2013“

„Ach, Mäuschen, lass mich mit dem Scheiß in Ruhe, jeder weiß doch, dass diese Geschichte ein Inside-Job war,“ sagte Thomas und zündete sich eine Zigarette an. „Alle wissen es, natürlich auch Merkel und Co. Doch, was glaubst Du, würde passieren, wenn sie das in eine Kamera sagen würden? Die müssen, wenn sie weiter an der Macht bleiben wollen, so lange herum lügen wie es gewünscht ist. Und in diesem Fall werden sie wahrscheinlich nie ihre eigene Meinung sagen dürfen. Pearl Habor, Tomkin und Kuba, das alles sind Geschichten, die irgendwann nicht mehr zu halten waren, aber hier, nein, da sind 3000 ganz normale Amerikaner von ihrer verbrecherischen Regierung getötet worden, dass wird niemals zugegeben werden, denn die Hintergründe sind einfach zu entlarvend. Das ist eine Frage der nationalen Sicherheit, also eine Frage der Sicherheit der Macht der größten Verbrecher auf dem Planeten.“

Martina goss den letzten Kaffee in seinen Becher und fragte: „Soll ich noch welchen aufsetzen?“

„Ich habe genug, Danke.“

(Anmerkung der Autorin: Auch ich möchte dazu nichts mehr sagen, nur noch Eines: Jeder der jetzt immer noch an die offizielle Alkaida-Verschwörungstheorie glauben möchte, bitte, tun Sie sich keinen Zwang an, jedem steht es frei sich verarschen zu lassen.)

 

Europäische Aktion

 

www.europaeische-aktion.org einfach mal anklicken, für Leser, die nach Mitstreitern für eine wirkliche, d.h. umfassende Rede/Gedankenfreiheit, Forschungs/Bildungsfreiheit, Geld/Zinsfreiheit und natürlich Völkerrecht und Freiheit sind und die trotzdem in Fragen der Außenpolitik und Verteidigung europäisch zusammenarbeiten wollen um gemeinsam stark zu sein in einer Welt, die natürlich ebenso frei sein sollen, und Menschen, die erkannt haben, dass der gemeinsame Feind das globale, satanische Netzwerk ist, die werden auf dieser Internetseite vielleicht Unterstützer in ihrem Streben finden. Gut, „nationales Denken“ ist im Mainstream sehr verpönt und wird schnell diskreditiert, doch dass liegt allein an der erfolgreichen Gehirnwäsche, die durch gleich geschaltete Medien stattfindet, und die nur der, von einer kleinen, Macht besessenen Gruppe hyperreicher Satanisten, angestrebten, sozialistisch-faschistischen Weltregierung in die Hände spielt. Es ist allerdings ziemlich sicher, dass Jo Conrad während des Interviews auch dachte: „Scheiße, dass wird garantiert morgen schon wieder als braun-nationales Gedankengut diffamiert werden und ich stehe schon wieder in der rechten Ecke.“ Aber wer sich dieses Video sehr genau anhört, der muss einfach sagen, dieser Rigolf Henning hat leider Recht. Sein Weltbild ist von einem ziemlichen klaren Durchblick geprägt.

Monetti sah das mittlerweile genauso klar. Bisher hatte er zu den Befürwortern der Europäischen Union gezählt, doch Dank des Internets erkannte auch er, wohin die EU steuerte. Er hatte die wahren Ziele der Bilderberger-Treffen nicht gekannt, ihm war das mit dem Zinses-Zins nicht klar, ihm war einfach vieles nicht bekannt gewesen. Und als er eine Antwort auf die Frage des Warum gefunden hatte, da war klar, die Europäische Aktion war auch für Italien wichtig. Auch sie hatten amerikanische Stützpunkte in ihrem Land und die waren ihm plötzlich ein Dorn im Auge. Er wollte Frieden auf der Welt, und zwar ohne Krieg! Jetzt endlich begriff er den Slogan: „Frieden ohne Krieg!“ Das musste die globale Leitlinie aller Europäer sein. Ja, dachte er, Frieden auf der ganzen Welt ohne ein Armageddon, ohne Apokalypse, ohne totale Zerstörung durch Krieg, sondern ganz einfach durch Kooperation, Fairness, Toleranz, aber auch durch die Bewahrung der regionalen Traditionen. Er wollte, dass Italien italienisch blieb. Deutschland deutsch, Frankreich französisch und so weiter. Aber, das schloss ja im Zeitalter des Internets nicht aus, dass man zusammenarbeitete, wo es sinnvoll war. Eine gemeinsame Verteidigung konnte die Satanisten vertreiben. Und eine gemeinsame Außenpolitik war auch sinnvoll, klar, aber natürlich nicht mit Gewalt. So Abenteuer wie in Afghanistan, Libyen und womöglich Syrien, Iran und Co, das wollten er und fast alle Bürger nicht. Die Europäer sollten sich ihrer hohen Kultur wieder bewusst werden und dem Rest der Welt, wenn erwünscht, Hilfe zur Selbsthilfe gewähren, aber nicht mit ihren Essensresten die regionalen Bauern in Afrika arbeitslos machen. Oh, er war so richtig in Fahrt! Ja, warum sollte es nicht möglich sein, aus der ganzen Erde ein großartiges Paradies zu machen? Das war doch mal eine richtig tolle Aufgabe! Wenn er jetzt jung wäre, er wüsste, was er täte! Fernseher und Computerspiele aus! Diese sogenannten Smartphones waren Gift für das Gehirn, weg mit dem Scheiß! Ein normales Handy reichte zum verabreden vollkommen. Und dann hinaus auf die Straße, in den Park! Und dort mit anderen reden und für ein Paradies auf Erden nicht mit Steinen sondern mit Köpfchen kämpfen! Aber er war nun mal nicht mehr Zwanzig, leider, leider … aber, vielleicht sollte er so einen politischen Stammtisch gründen, oder vielleicht gab es ja in Rom schon so einen Stammtisch der europäischen Aktion? Dieser Rigolf Henning war ja auch schon über Sechzig, mindestens. Er selbst ging jetzt auf die 65 zu. War das etwa zu alt um ein Revolutionär zu sein?

Sein Gespräch mit Benedikt war sehr aufschlussreich gewesen und sie Beide waren sich im Grunde einig, dass sich etwas ändern musste, wenn die Erde nicht vor die Hunde gehen sollte. Benedikt, der ja nun auch einige Jahre älter als Monetti war, fühlte sich allerdings nicht mehr in der Lage, an diesem schweren Kampf um eine „Bessere Weltordnung“ mitzuwirken. Er meinte, er fühle seine Kräfte immer stärker schwinden. Aber er sagte auch, es gäbe Anlass zur Hoffnung, denn Monalisa sei nun endlich online. Er nannte Monetti ihre Internetadresse und empfahl ihm, dort mal vorbei zu schauen. Noch befände die Seite sich zwar im Aufbau, aber es sei doch wirklich großartig, dass diese Göttin nun tatsächlich den Kontakt zu den Menschen suchen würde. Dies sei eine echte Revolution, sagte Benedikt, denn, wann hätte es so etwas schon mal gegeben und er hoffe sehr, dass damit eine Wende in der Entwicklung der Geschichte eintreten würde.

Als Monetti wieder bei sich zu Hause war, hatte er natürlich gleich im Internet nachgeschaut und tatsächlich, da war ihre Seite. Doch noch gab es nicht viel mehr als einen Willkommensbeitrag und ein Hörbuch von über 30 Stunden Länge Es hieß „Die Schwarzen Steine“ und weil es schon spät war, hörte er sich das Vorwort und den ersten Teil tief in seine Kissen eingekuschelt im Bett liegend an. Irgendwann war er dabei herrlich entspannt eingeschlafen und zwar wie er am nächsten Morgen feststellte ohne einen Einschlaf-Keks.

 

Die Göttin ist online

 

„Madame hat es tatsächlich geschafft, hier schau, Monalisa ist online,“ sagte Dimitri als Alexander am Montagmorgen mal wieder ohne anzuklopfen in sein Büro trat. „Viel ist noch nicht zu sehen, aber ihr Willkommens-Text sagt, worauf es wohl hinaus laufen wird. Sie wird auf dieser Seite, wie ich schon vermutet habe, ihre politischen Karten-Analysen veröffentlichen. Und sie hat ihr Hörbuch „Die Schwarzen Steine“ eingebunden, es ist ihr erstes Buch aus dem Jahr 2002, aber dafür benötigt man ewig, dass wird wohl so schnell keine große Verbreitung finden.“

„Hm … zeige mal, aha, sie will auch Texte und Videos einstellen, ach schau mal, was ist das denn für ein verrückter Titel: I LOVE PUTIN?“

„Ja, aber der Text dazu ist noch nicht zu lesen, komisch, ich habe ihren ganzen Rechner durchforstet, aber ein Manuskript mit diesem Titel habe ich nicht finden können.“

„Vielleicht hat sie ja noch einen zweiten Rechner,“ überlegte Alexander.

„Das wäre natürlich ein dickes Ding,“ sagte Dimitri. „Was mag sich hinter diesem Titel nur verbergen? Denn sie hat dieses Manuskript ganz sicher bewusst vor uns verborgen, und dies bestimmt nicht ohne Grund.“

„I LOVE PUTIN! Hm … das dürfte für uns eine ganz angenehme Lektüre werden,“ meinte Alexander.

„Das ist nicht unbedingt sicher, Madame neigt schon mal zur Ironie.“

„Mich würde ja interessieren, was die Schnüffler der NSA jetzt denken, denn ich nehme an, auch sie sind über diese Seite im Bilde und dachten bisher auch, sie wüssten alles, was Madame so treibt. Ihnen wird der Titel bestimmt nicht gefallen.“

„Ich finde es jedenfalls toll, dass sie es endlich gewagt hat. Wie findest Du denn den Begrüßungstext,“ fragte Dimitri.

Alexander las ihn durch. „Ich hätte nicht gedacht, dass sie sich so offen outet. Sonnengöttin, das wird möglicher Weise zu Hohn und Spott führen.“

„Ich denke, das weiß sie. Aber was soll’s, die Menschen werden schon noch merken wie ernst es ihr damit ist. Ich finde die Idee jedenfalls sehr gut und denke, warum ist bisher noch kein anderer der Allmächtigen darauf gekommen.“

„Nun, so lange gibt es das Internet auf der Erde ja noch nicht, ich könnte mir aber vorstellen, dass dies Schule macht und bald auch andere Götter sich auf diese Weise zu Wort melden. Ein Kontakt über die Dimensionen hinweg, eigentlich sehr vernünftig so zu beginnen. Es ist sehr viel höflicher, als einfach unangemeldet in der Tür zu stehen oder mit einer ganzen Flotte am Himmel zu erscheinen. Ja, wenn ich es richtig überlege, eine tolle Idee!“

http://youtu.be/hQSTTjPDljg „Dolmetscherin der Engel – Alexa Kriele im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt“

 

Die Schwarzen Steine

 

„Was ist das denn nur für ein unglaublicher Horror? Morgellons und Transhumanismus auf Bewusst.Tv hast Du Dir das mal angesehen,“ fragte Sandy ihren Li, der in der Küche mit irgend etwas beschäftigt war.

„Morgellons? Ja, klingt ziemlich krass und unglaublich, ich weiß, aber soweit ich es recherchieren konnte gibt es diese Dinger tatsächlich.“

„Ihh … habe ich etwa auch so etwas in mir drin?“

„Wieso, spürst Du ein Kribbeln in Deinem Körper,“ fragte Li und kam mit zwei Bechern Tee zu ihr ins Wohnzimmer.

„Zum Glück noch nicht. Wenn etwas mich kribbelt, dann Du,“ lächelte Sandy und nahm einen der Becher entgegen. „Hm … und dieses unheimliche, lebendige Öl, diese schwarzen Steine? Glaubst Du etwa auch, dass dieses Zeug der Grund für die Existenz all der vielen Satanisten auf unserem Planeten ist?“

„Ich könnte mir dies durchaus verstellen,“ antwortete Li und ging an seinen Laptop. „Monalisa hat hier auf ihrer neuen Internetseite ein Hörbuch, es trägt den Titel: „Die Schwarzen Steine“, doch ob sie damit auch diese schwarz-magischen Steine meint, ich weiß es nicht, ich habe mir zwar schon viel auf ihrem Rechner angesehen, aber dieses Hörbuch noch nicht. Wenn ich das überschlage, dann ist das Stoff für mehr als 30 Stunden.“

„Monalisa ist online?“

„Ja, seit gestern. Aber auf der Seite ist noch nicht viel zu sehen, nur das Hörbuch und dieser Begrüßungstext. Lies ihn mal,“ forderte Li Sandy auf. „Die Seite heißt monalisa.land.“

Sandy suchte die Seite, las und sagte: „Monalisa ist eine Sonnengöttin?“

„Dies scheint zumindest ihr Selbstverständnis zu sein,“ meinte Li.

„So etwas bezeichnen Psychiater als Schizophrenie,“ meinte Sandy.

„Nun, Du hast es ja gehört, Leute, die glauben in ihnen wachsen Champignons, werden auch als psychotisch betrachtet. Du bist in dieser Gesellschaft schnell schizophren, brauchst nur Sachen zu behaupten, die andere für verrückt halten. Kennst Du dieses Buch, mir fällt der Name gerade nicht ein, da stehen alle psychiatrischen Krankheiten drin. Alle paar Jahre wird es neu verlegt und es wird immer dicker. Denke nur an dieses bescheuerte ADHS, früher war das einfach ein Kind, dass viel Bewegung benötigte und nicht gerne still am Tisch saß, man nannte es einen Zappelphillip. Doch jetzt gilt so ein Kind als krank und bekommt Psychopharmaka verschrieben.“

„Und Du glaubst, Monalisa ist tatsächlich eine Göttin?“

„Warum nicht? Wäre doch super! Endlich mal eine Göttin zum Anfassen, eine, die aktiv wird und sich über das Internet der Bevölkerung zuwendet.“

„Ich verstehe das aber so, dass diese Designerin und Monalisa zwei Personen sind. Diese Designerin schreibt all den Kram und betreibt die Seite.“

„Du musst mal ihre Bücher lesen. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann hat diese Designerin sich zwar zunächst diese Monalisa tatsächlich einfach nur ausgedacht, sie war eine literarische Figur, doch dann machte sie plötzlich die Erfahrung, dass diese selbst erschaffene Göttin plötzlich ganz real wurde. Und sie sagt, je mehr Menschen an Monalisa glauben, desto realer wird sie. Ja, sie geht sogar so weit, dass sie sagt, auch Satan existiert nur, weil Millionen Satanisten an ihn glauben. Diese tatsächlich seelisch kranken Typen ernähren ihren Herrn und Meister mit ihren bestialischen Opfern und dadurch wird dieser Herr der Finsternis zu einer real existierenden Persönlichkeit. Nun, und wenn wir alle an die Sonnengöttin Monalisa glauben, dann wird auch sie dadurch gestärkt und immer realer.“

„Interessanter Gedanke. Ob auch der liebe Gott am Ende nur existiert, weil wir an ihn glauben?“

„Möglich, aber ich denke, uns Menschen benötigt ER dafür nicht unbedingt. Ich könnte mir vorstellen, dass auch auf anderen Planeten im Universum zu ihm gebetet wird.“

„Das könnte für diesen Herrn der Finsternis auch gelten,“ sagte Sandy.

„Das gilt möglicher Weise für alle sogenannten Geistwesen. Wir erschaffen diese Wesen durch unseren Glauben an sie.“

„Und wer hat dann das Universum erschaffen?“

„Nun, vielleicht existiert es, weil Gott es sich ausgedacht hat.“

„Also war ER zuerst da,“ sagte Sandy.

„Nun, ich sehe das so, Gott ist das Universum. Wir leben in ihm. Nicht nur Jesus sagte: „Gott ist das Licht!“ Nun, und die moderne Physik stellte im 20. Jahrhundert fest, alles besteht letztendlich aus Licht. Wenn Du Materie und Antimaterie zusammenbringst, dann lösen beide Dinge sich in Licht auf. Also besteht Beides in seinem Kern aus Licht. Und wenn Gott das Licht ist, dann ist ER auch das Universum. Und wenn Du Dir Aufnahmen in einer bestimmten Genauigkeit vom Universum anschaust, dann ähnelt es frappieren Aufnahmen von unserem Gehirn, in einer bestimmten Auflösung. Es könnte also wirklich sein, das Universum ist das Gehirn Gottes. Monalisa meint, Gott liegt irgendwo  in einer Badewanne und erträumt sich uns.“

„Das klingt etwas verrückt,“ meinte Sandy.

„Du solltest ihre Bücher lesen, wenn man sich darauf einlässt, dann kann man sich das alles recht gut vorstellen.“

„Das würde ja bedeuten, wir bilden uns gegenseitig unsere Existenz ein,“ meinte Sandy.

„Du begreifst schnell,“ sagte Li und gab Sandy einen Kuss.

Gerneral Reddings Problem

 

„Krass, einfach nur krass!“ Aber im Grunde hatte er es gewusst, es war nur hart es in so prägnanter Form kurz und bündig zu lesen,Secretagenda de./mind controle So war es, ja so unfassbar und unglaublich war es und er hatte es nicht gesehen, nicht wahrhaben wollen. Die CIA war ein satanisches Illuminatengezücht. Dort saß ein wahrhaft dickes Problem, ein richtig Dickes. Doch, was sollte man dagegen tun? Diese Satanistenbrut war echt krank und sie hatten sich alle gegenseitig in der Hand, nein, es war noch schlimmer, sie hatten sich am Kopf. Sie hatten es am Kopf. Die Typen waren bewusst gespaltene Persönlichkeiten, sie waren schizophren, multiple und ganz krass, sie waren aus der Ferne steuerbar. Die CIA bestand aus einer Horde Verrückter, die dringend behandelt werden mussten. Und nicht nur untereinander traumatisierten sie sich, nein, sie fingen ihre Manipulationen schon bei 2-Jährigen an. Bestialische Manipulationen, ja sie begingen die allerschlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Empathie und gesunden Menschenverstand durfte man dort nicht erwarten. Die Erkenntnis erschlug ihn regelrecht, die Welt befand sich röchelnd im Würgegriff von Wahnsinnigen, von Psychopathen und Mördern. Und niemand schien das Problem zu erkennen, mit Ausnahme einiger Weniger. Zum Beispiel dieser Andreas, doch der war wohl so etwas wie ein einsamer Mahner in der Wüste, aber dennoch ein entscheidender Aufklärer. Denn zumindest bei ihm war es diesem Andreas gelungen die Augen zu öffnen. Nur, was sollte er jetzt mit dieser Erkenntnis machen, wo sollte er ansetzen?

Er hatte sich am Abend vor seinen Laptop gesetzt und war auf Monalisas Internetseite gegangen. Eigentlich hatte er nur mal kurz hineinschauen wollen um sich ein eigenes Bild davon zu machen, doch dann hatte er das kleine Video, oder besser die Audio-Aufnahme angeklickt, die auf der Startseite an der Seite eingebunden war. „Das Phantom“ hatte sie diesen vierten Teil ihres Hörbuches genannt und er war hängen geblieben und hatte sich tatsächlich die ganze Aufnahme angehört. Diese Stunde hatte sich echt gelohnt, sehr sogar, dachte Redding, denn hier erklärte sich sehr, sehr viel. Eine echt gute Wahl, denn jetzt war er doch sehr neugierig auf den Rest des Buches. Allerdings würde dies etwas dauern, denn es gab 30 Teile. Er wusste, ihr Manuskript „Die Schwarzen Steine“ bestand aus 1200 gedruckten Seiten und es war noch von niemandem gelesen worden. Dabei war es schon vor 12 Jahren geschrieben worden. Aber es war immer noch hoch aktuell. Sehr aktuell. Ja, wahrscheinlich hätte ein Leser vor 12 Jahren nur mit dem Kopf geschüttelt, doch heute sah das garantiert anders aus. Und es war unterhaltsam, sogar etwas romantisch. Es handelte von ihrer Vorstellung von Magie. Und danach verstand er Monalisas Zaubertrick. Jetzt erkannte er, dass es ihr Wunsch war, der die Welt verändern konnte. Eine Göttin, die nicht nur einen Mann verzaubern wollte, sondern gleich die ganze Welt. Monalisa wünschte sich ein Paradies auf Erden und man konnte nach der Lektüre über trauma-basierte Bewusstseinskontrolle nur hoffen, dass sie mit ihrem Zauber Erfolg haben würde. Denn vielleicht half wirklich nur noch eine geballte Portion Weißer Magie gegen diese schwarz-magischen Satanisten, diesem Illuminaten-Verein.

http://youtu.be/Nvs5UixShgM „Azk IV – Mind Control“ – Dr. Rauni Kilde“ (sehr, sehr aufschlussreich, unbedingt anhören!!)

General Redding war sich nicht so sicher, dass Dr. Rauni Kildes Empfehlung, jeden Tag kollektiv mindestens eine Minute Licht und Liebe zu diesen Satanisten zu schicken, diese Verbrecher von ihrem Tun abbringen würde. Obwohl es sicher nicht schaden konnte. Aber gegen die perfiden, satanischen Pläne und verbrecherischen Machenschaften des CIA waren wohl auch noch ein paar andere, effektivere Maßnahmen nötig. Das Problem war nur, auch die NSA war in den Fängen dieser Kabale. Wenn dort bekannt würde, welche Ziele er nun verfolgte, dann wäre er nicht nur in wenigen Tagen arbeitslos. Nein, da er sehr großes Insiderwissen besaß, musste er damit rechnen, dass er existenziell vernichtet werden würde. Das musste keine Kugel sein, die ihn tödlich traf. Zu solch einfachen Mitteln wurde eigentlich immer seltener gegriffen, denn natürlich warf eine Kugel im Kopf eines ehemaligen NSA-Generals Fragen auf, die einen Kriminalbeamten vielleicht zu neugierig machen konnten. Nein, es gab ebenso wirkungsvolle aber unsichtbare Methoden. Zum Beispiel ein Blitz im Kopf, wie es bei Monalisa gemacht worden war. Das ging sehr schnell und sorgte dafür, dass das Gehirn des Betreffenden danach wie leer gefegt war. Außerdem waren die mentalen Auswirkungen so massiv, dass mit einer Gegenreaktion auf lange Zeit nicht mehr zu rechnen war. Allerdings, die verursachte Amnesie musste nicht dauerhaft bestehen bleiben, dies sah man ja an Monalisa. Sie war wieder da und zwar stärker als zuvor. In ihrer Akte befanden sich auch mehrere Untersuchungsberichte der Kliniken, in denen sie in den letzten zwei Jahren behandelt worden war und die Werte ihrer Intelligenztests waren überraschend positiv ausgefallen. Insbesondere ihre Merkfähigkeit war außergewöhnlich gut gewesen, denn sie hatte die höchst mögliche Punktzahl erreicht. Dies war deshalb so bemerkenswert, weil gerade diese Hirnfunktion in den ersten Jahren nach dem Blitz besonders gestört gewesen war. Sie hatte immer wieder sehr darüber geklagt, dass sie sich einfach nichts merken konnte. Doch offensichtlich war ihr Gedächtnis heute wieder voll funktionstüchtig.

Trotzdem hatte man sie aber für berufsunfähig erklärt, denn es gab in ihrer Akte einen kleinen verschlüsselten Vermerk. Der sorgte dafür, dass sie, egal was sie tat und sagte für unzurechnungsfähig betrachtet wurde. Paranoide Schizophrenie, das war nun mal eine Diagnose, die schwerwiegende Konsequenzen nach sich zog. Wenn sie zum Beispiel bei Gericht eine Klage gegen die Blitz-Verursacher anstreben würde, dann würde ihre Zeugenaussage niemals ernst genommen werden. Diese Diagnose hatte für sie persönlich aber natürlich auch einen großen Vorteil, denn als potentiell Verrückte konnte sie jeden Druck von Seiten irgendwelcher Ämter, zum Beispiel dem Arbeitsamt, dass sie zu einem Job zwingen wollte, den sie nicht wollte, leicht abwehren. Madame hatte daher Zeit in Hülle und Fülle. Sie konnte letztendlich tun und lassen was sie wollte. Klar, finanziell waren keine großen Sprünge drin, aber dafür hatte sie ja ihren Osram. Der war zwar auch kein Millionär und musste seine paar Mücken zusammen halten, aber wenn Monalisa etwas dringend benötigte, wie zum Beispiel einen neuen Laptop, dann machte Osram seine Geldbörse auf. Woher er das alles so genau wusste? Nun, Monalisa war so freundlich in ihren Tagebüchern alles gut nachvollziehbar festzuhalten. Ihre Überwachung war daher ein echtes Kinderspiel. Sie war sogar so freundlich und fertigte kleine Videos an, die es dem Betrachter leicht machten sich von ihren Lebensbedingungen ein Bild zu machen. Es war sehr wohl möglich, dass Monalisa zu den wenigen Zielobjekten gehörte, deren Persönlichkeit und Lebensweise bis in den tiefsten Winkel ihrer Gedanken bekannt war. Irgendwelche Geheimnisse gab es kaum noch zu ergründen.

General Redding klickte sich auf Monalisas Internetseite weiter durch und schaute unter dem Begriff Texte nach. Dort war nur ein Titel angegeben „I LOVE PUTIN!“. Hm, der war ihm doch schon mal begegnet? Und er erinnerte sich, in ihrem Kartenlege-Lehrbuch für Fortgeschrittene war ihm dieser Titel als Kapitelüberschrift aufgefallen. Doch ein Manuskript mit diesem provozierenden Titel hatte er nicht bei ihr auf dem Rechner gefunden. Noch war der zu diesem Titel gehörende Text nicht hoch geladen worden. Um was mochte es sich dabei handeln? Gab es etwa doch noch ein Geheimnis, dass sie nicht herausgefunden hatten?

 

Targeted Individuals

 

 http://youtu.be/rQbcg0XvkiU „Dänisches Mind Control Opfer TI Lars Drudgaard auf Deutsch“

http://youtu.be/B2qOMMSe3gc „Gedankenkontrolle Mindcontrol Report“

„Nun ja, wenn man bedenkt wie ungeheuerlich diese ganze Sache ist,“ sagte Michaela, „dann ist es schon ziemlich armselig wie knapp die Medien dieses Thema behandeln. Keine zwei Minuten nehmen sie sich die Zeit, die Bevölkerung aufzuklären.“

„Was willst Du erwarten, jeder, der diese Horrorgeschichten ernst nimmt, gerät in den Verdacht, selber psychotisch zu sein,“ sagte Reinhard und nahm seine Bong in die Hand.

„Was meinst Du, soll ich uns noch etwas von dem Thunfischsalat holen,“ fragte Michaela.

„Oh ja, gute Idee,“ antwortete Reinhard und bereitete seine Cannabis-Tabak-Mischung zu.

Als sie wieder ins Wohnzimmer kam und zwei Schälchen mit dem Salat auf den Tisch stellte, fragte sie: „Was weißt Du darüber, in wie weit macht auch unser Haus bei solchen Zersetzungsprojekten mit?“

http://youtu.be/EYu8Rt7oIgk „Wußten die deutschen Geheimdienste von Überwachung durch NSA?“

„Na, was meinst Du denn, natürlich machen die auch mit,“ antwortete Reinhard und zog kräftig an seiner Pfeife.

„Ja, aber wieso war mir das nicht klar? Ich arbeite in dem Haus nun schon seit fast 6 Jahren. Ich habe natürlich so das Eine oder Andere mitbekommen, aber soll ich ganz ehrlich sein, für mich war es letztendlich eine ganz normale und weitestgehend rechtschaffend arbeitende Behörde.“

„Sicher, aber Du bist ja auch nicht für die Überwachung der Verfassungsmäßigkeit des Verfassungsschutzes zuständig, Du sollst dafür sorgen, dass kritische Bürgerinitiativen sich an die Regeln der Verfassung halten.“

„Ich frage mich, mit welchem Recht übe ich meine Arbeit noch aus, wenn mein Arbeitgeber selbst sich derartig dreist über das Grundgesetz und die Menschenrechte hinweg setzt,“ sagte Michaela. „Was ist schon so schlimm, wenn ein paar Leute nicht an den Holocaust glauben wollen? Was ist so dramatisch, wenn einer lieber in einem Kaiserreich leben möchte? Aber die Bürger mit geheimer Technik in den Wahnsinn zu treiben, ihnen sogar Schmerzen zu zu fügen, ihre noch unveröffentlichten oder nicht patentierten Erfindungen aus den Köpfen zu rauben, um diese anschließend mit Mikrowellen oder was auch immer weich zu kochen, dass ist ein echtes Problem.“

„Was soll der Geheimdienst der BRD-Kolonie anderes machen? Wenn er nicht mitspielt, wird er selbst angegriffen,“ sagte Reinhard und reichte Michaela die Bong.

„Aber die Typen, die diese Zersetzungen durchführen, haben die denn kein Gewissen, dass ihnen schlaflose Nächte bereitet?“

„Sie machen doch am Ende auch nur ihren Job, sie wollen ihren Kindern ein schönes Zuhause bieten, eine gute Bildung garantieren und ihr Auto soll möglichst den Nachbarn beeindrucken. Wenn sie sich weigern würden, einen Bürger zu drangsalieren, dann wäre schnell Schluss damit, und wenn sie wegen ihrer Gewissensbisse sogar die Seiten wechseln würden und vielleicht in einem Interview auf You Tube auspacken würden, nun ja, er weiß doch, was ihm dann blüht, er kennt die fiesen Tricks seiner Ex-Kollegen. Nix da, wir brauchen nicht auf Empathie oder gar Mut sich aufzulehnen von diesen Leuten zu warten, die schauen alle auf ihr Konto und sagen sich: „Ich werde dafür einfach zu gut bezahlt, wenn ich hier kündige, dann läuft mir meine Frau weg und ich finde mich bald schon nachts halb wahnsinnig geworden unter einer Brücke wieder.““

http://youtu.be/JIHcfQBu_28 „124 NSA SpionageSkandale USA BRD GeheimKriegTV Panorama 2013-11-28-367“

„Also, meiner Meinung nach gibt es da nur eine Lösung,“ sagte Michaela, „die Amerikaner müssen zurück auf ihren Kontinent. Deutschland benötigt endlich einen Friedensvertrag und die Abschaffung der Feindstaaten-Klausel. Die BRD muss durch ein neues Deutsches Reich abgelöst werden, von mir aus wird es auch wieder ein Kaiserreich. Und dann muss endlich eine völkerrechtlich korrekte Verfassung her, die von den Bürgern des Landes durch eine Abstimmung bestätigt wird. Die Parteien-Demokratie muss abgeschafft und durch eine wie auch immer geartete Direkte Demokratie ersetzt werden. Dann müssen die Deutschen die NATO verlassen und die Amerikaner hinaus werfen,“ sagte Michaela.

„Nun ja,“ meinte Reinhard, „Vieles davon könnte schon irgendwie gelingen, nur dass die Amerikaner ihre Militärbasen hier aufgeben ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Deutschland ist ihr wichtigster Stützpunkt. Ohne diesen Standort ist ihnen die Kontrolle Europas, Afrikas und des Nahen Ostens nicht möglich. Ohne uns hier gäbe es keinen geheimen Drohnenkrieg in diesem Teil der Erde. Ohne uns wäre Amerika nur noch halb so stark, ohne unsere Zusammenarbeit würden sie vielleicht sogar ganz abkacken.“ Und er griff zu seiner Bong und nahm einen tiefen Zug.

„Eben, eben, Du sagst es, wenn wir nicht mitmachen, dann ist es aus mit der ganzen Scheiße,“ sagte Michaela.

„Bevor die Amis gehen, dass sage ich Dir, schlagen die hier alles kurz und klein. Und damit wir das nicht verhindern, werden sie uns alle mit diesen unheimlichen Strahlen in eine tiefe Depression stürzen. Das Problem ist, wir haben zu lange zugeschaut und nichts gegen diese Entwicklung unternommen, wir haben einfach immer nur brav unseren Job gemacht.“

„Damit muss jetzt aber endlich Schluss sein,“ sagte Michaela und nahm die Bong entgegen.

„Willst Du unter einer Brücke schlafen,“ fragte Reinhard.

„Natürlich nicht … aber ich will mich auch nicht mehr missbrauchen lassen.“

„Sollen wir zum Peter Fitzek ziehen,“ fragte Reinhard.

„Wir sollten uns auf jeden Fall mal mit ihm unterhalten. Er ist ein echt kluger Kopf und vielleicht kann man ja zusammenarbeiten. Wir müssen den Widerstand, der sich zur Zeit formiert, irgendwie zusammenbringen und gemeinsam vorgehen. Hast Du schon mal von der Europäischen Aktion gehört? Oder dem Plan B der Wissensmanufaktur? Im Moment machen alle noch ihr eigenes Ding, was fehlt ist ein Zusammenschluss und ein Ziel, dem sich alle verpflichtet fühlen,“ meinte Michaela.

„Kennst Du Monalisas „Bessere Weltordnung“?

„Woher soll ich die kennen, ich hänge nicht heimlich bei ihr am Computer.“

„Das ist bald schon nicht mehr nötig, Thomas sagte, sie hat jetzt eine eigene Internetseite. Tippe einfach monalisa.land ein.“

„Monalisaland? Klingt etwas nach einem Märchen,“ meinte Michaela und beugte sich über ihren Laptop.

„Noch findest Du dort ihr Konzept nicht, die Seite ist derzeit im Aufbau,“ sagte Reinhard.

„Oh … sieht erst mal ganz schön aus, ich meine das rote Bild hier …“ sie las den Begrüßungstext. „Sie ist eine Göttin,“ fragte Michaela erstaunt.

„Nun ja, nicht so direkt, diese Designerin benutzt sie wohl mehr als Identifikationsfigur, sie hat sich diese Göttin nur ausgedacht.“

„Oh … da gibt es ein Hörbuch … ich liebe Hörbücher!“

„Ich nehme an, es wird jetzt alle paar Tage etwas Neues auf ihrer Seite zu finden sein, ihr Rechner ist pickepacke voll, meinte Thomas.“

„Er überwacht ihren Computer?“

„Nicht nur er.“

Michaela entdeckte das Lehrbuch „Der Götterbote“ und fing an zu lesen. Reinhard stellte die Bong zur Seite, denn er war jetzt ziemlich breit. Sein Kreislauf schwächelte etwas und er legte sich auf das Sofa und schloss die Augen. Eine Revolution musste her, die Frage war nur: Wie verhinderte man Chaos und Gewalt? Wie verhinderte man Zersetzung und Unterwanderung der beteiligten Organisationen und Gruppen? Wie führte man die verschiedenen Aktivisten zusammen und sorgte dafür, dass sie in eine gemeinsame Richtung marschierten? Wie bekam man Millionen aufgewachter Bürger auf die Straße? Wie verhinderte man die Manipulation und Desinformation der Massenmedien? Wie entzog man der politischen Klasse die Macht? Wie bekam man die Richter und Staatsanwälte auf die Seite der Revolutionäre? Wie würde sich die Polizei und der Geheimdienst verhalten? Ab wann war damit zu rechnen, dass amerikanisches Militär aus den Kasernen kam um für „Recht und Ordnung“ zu sorgen? Hier kämpfte ein winziger David gegen einen monströsen Goliath und die Frage war, gab es in Deutschland einen Stein, der ihn bezwingen konnte?

 http://youtu.be/Cu02jJyNEVA „Deutsche Übersetzung Britischer Agent Dr. Barrie Trower spricht u. a. über elektromagnetische Waffen“

http://youtu.be/QcHItNpJxrw „TimeToDo.ch vom 15.07.2013, Strahlenwaffen, die es eigentlich gar nicht gibt!“

 

Ivan geht ins Wochenende

 

http://youtu.be/3hZg4mPiiYk „Putin erklärt der Dollar-Weltherrschaft den Krieg“

Tja, dachte Ivan, so ist das mit den Verliebten, sie haben nur noch Zeit für sich. Normalerweise würde er jetzt mit Sascha in eine Kneipe gehen und das Wochenende mit einem guten Vodka begrüßen, doch damit war jetzt wohl Schluss. Sascha war mit seiner Nachbarin zu einem von ihm sehnsüchtig erwarteten Date verabredet. Sie hatte seine Einladung mit ihm Essen zu gehen, wie er vorhin strahlend berichtete, erfreut angenommen.

Er zückte seine Karten und fragte den Götterboten nach dem Erfolg dieses Abends und tatsächlich, er zog eine Herzdame – es wird gewahr – Karo Ass. Wenn diese Karten für ihn persönlich gedacht wären, dann würde er jetzt einen Sprung an die Decke machen, aber darauf war nicht zu hoffen. Die Frau, die er liebte, die lebte mit ihrem Mann und ihren Kindern schon seit Jahren in Australien.

Er stand auf und ging an seinen Kühlschrank. Der war praktisch leer, denn er hatte mal wieder nichts eingekauft. Der Anblick deprimierte ihn. Warum hatte er keine Freundin, die jetzt mit einer schweren Tüte voller Leckereien vor der Tür stand und heftig klingelte. Etwas guten Käse, frisches Brot, Oliven, vielleicht auch Zutaten für eine selbst gemachte Pizza oder sogar einen selbst gebackenen Kuchen. Er würde die Tür weit auf machen und ihr die Tüte abnehmen, sie würde sprudelnd vor Neuigkeiten herein stürmen und ihm irgend etwas Lustiges erzählen, vielleicht, dass die immer so verbittert wirkende Alte aus der ersten Etage sie tatsächlich freundlich angelächelt und ihr sogar die Haustür aufgehalten habe. Oder sie würde sagen: „Oh, Schatz, sollen wir nach dem Essen ins Kino gehen, da läuft ein super Film heute an ….“ und sie würde plappern und plappern, währen sie den Inhalt der Tüte auspacken würde. Er würde sie jedoch erst mal in seine Arme nehmen und küssen, er würde ihr unter den Rock gehen, in die Bluse greifen … ach, es war besser, er dachte an etwas anderes.

Vielleicht war es ja auch ganz gut, dass er Single war, denn wenn alles gut ging, dann konnte es durchaus sein, dass er nach Berlin in die Botschaft versetzt würde. Die Stelle war überraschend frei geworden und man hatte ihn gefragt, ob er interessiert sei. Und natürlich war er das, denn Berlin war eine tolle Stadt. Was hielt ihn auch hier, Sascha würde ihn kaum vermissen, der musste jetzt aufpassen, dass die bevorstehenden Beltane-Nächte ihn nicht ganz schnell zum Ehemann und Vater machten. Berlin … der Gedanke an diese Chance vertrieb seine depressiven Gedanken. Er setzte sich mit der letzten Bierflasche an seinen Küchentisch, nahm die Karten und mischte gründlich. Pik König – Kreuz 9 – Pik 8, dass sah ganz gut aus, auch wenn alle Karten dunkel waren, denn die Kreuz 9 stand für eine existenzielle Veränderung, die Pik acht bedeutete „in der Abendstunde“, eine Zeitkarte, die ein baldiges Ereignis anzeigte. Seine einsame Stimmung wurde durch den Pik König gut beschrieben. Ja, wenn er auf seine Intuition hörte, dann konnten die Karten tatsächlich bedeuten, dass sich seine etwas traurige Situation bald schon verändern würde. Ach, lieber Gott, lass es wahr sein, ich will mich verändern, ich will wo anders sein, ich will hier weg!

Er mischte noch mal, diesmal erhielt er die Karten: Herzkönig – Herz Ass, umgedreht – Karo Dame. Na, wenn das keine wunderbare Botschaft war! Der Herzkönig war er natürlich selbst, das umgedrehte Herz Ass stand für das befreundete Haus, konnte aber durchaus auch für einen Umzug stehen oder für Erotik im fremden Haus. Und die Karo Dame war eine ledige, junge Frau. Sie schaute zum Herzkönig. Also, wenn er die Karten richtig verstand, dann würde er vielleicht schon bald nicht mehr allein sein. Ob diese junge Dame wohl eine waschechte Berlinerin war?

Was seine Aufgabe in Berlin sein würde? Nun ja, so genau wusste er es noch nicht. Die Position war wohl mit einer kleinen Beförderung verbunden, denn er sollte dort eine Abteilung aufbauen, die für eine stärkere Medien-Präsenz und positivere Darstellung der russischen Position im Westen sorgen sollte. Es gab dort auch einen deutsch-russischen Internet-Sender, der mit besseren, auch geheimdienstlichen Informationen versorgt werden sollte. Ziel war zudem die Kommunikation und die Kontakte zu außerparlamentarischen, oppositionellen Kräften zu verstärken. Er würde dann bestimmt sehr viel öfter vom Schreibtisch wegkommen und viele neue Menschen kennen lernen … oh ja, hoffentlich bekam er die Stelle. Der Götterbote hatte ihm gerade eine baldige, existenzielle Veränderung versprochen und eine ledige, junge Frau. Das wäre wirklich wunderbar, denn diese ewige unglückliche Liebe, die ging ihm langsam aber sicher ziemlich auf den Nerv. Er musste sich endlich von dieser hartnäckigen, hoffnungslosen Liebe befreien, er musste seine große Jugendliebe endlich vergessen und sein Herz für eine andere Frau öffnen.

Der einzige Haken an Berlin war der mögliche Krieg, denn diese Gefahr war noch nicht vom Tisch. Putin hatte sich sehr mächtige Feinde gemacht. Mit der Krim oder der Ukraine hatte dies allerdings gar nichts zu tun, die Ursache für den ganzen Ärger lag in der Sache mit dem Dollar. Dass Putin dieses wertlose Papier nicht mehr gegen wertvolle Güter eintauschen wollte, das war wie bei Libyen, Ägypten, Syrien und Iran der wahre Grund. Und wie das so ist mit verwundeten Tieren, es gab welche, die zogen sich unauffällig zurück und leckten ihre Wunden, in der Hoffnung, dass es wieder besser würde und es gab welche, die wurden wütend und bissig. Und Amerika war wütend und wurde dadurch sehr gefährlich. Die Kabale wartete nur auf eine Gelegenheit zum zubeißen. Aber Putin wusste mit solch aggressiven Tieren an sich umzugehen, denn er hatte keine Angst vor ihnen. Respekt, klar, aber keine Angst.

Das war bei den Amerikanern leider nicht der Fall. Sie hatten Angst, Angst vor dem finanziellen Zusammenbruch. Und die Generäle wussten spätestens seit der russisch, iranisch, chinesischen Machtdemonstration vor der syrischen Küste und dem unerwarteten Vorfall im Schwarzen Meer genau, dass sie im konventionellen Kampf unterlegen sein würden. Aber daran war die Kabale ja auch gar nicht interessiert. Diese Wahnsinnigen wollten den 3. Weltkrieg, sie wollten ein Armageddon, eine globale, atomare Apokalypse. Aber Putin würde ihnen den Gefallen nicht tun und einen Anlass bieten. Das war zwar etwas enttäuschend für die Ost-Ukrainer, aber einen 3. Weltkrieg wollten schließlich auch sie nicht, denn dann würde von ihrer Heimat nicht mehr viel übrig bleiben. Krieg war nun mal keine Lösung, auch nicht für ihre Probleme. Die Kabale sah das allerdings ganz anders, für sie galt: „Krieg ist unsere einzige Lösung, und wenn wir nicht bald losschlagen können, dann geht bei uns alles den Bach runter.“In diesen Kreisen kannte man auch den Stand der Sterne und so sahen nicht nur die Kremel-Astrologen, sondern auch die Satanisten, dass die Zeit knapp wurde. Wenn die Astrologen Recht behielten, dann würden schon in 8 Jahren, also 2022, die United States of Amerika nicht mehr existieren. Ein Jahr zuvor sollte nach ihren Deutungen auch Israel nicht mehr bestehen. Die Frage war nur, gab es vorher noch den Totalen Krieg, oder gingen diese satanistischen Feindstaaten von alleine zu Grunde.

Charlie landet in Berlin

 

http://youtu.be/AXLs5lwqgiM „KenFM über : Die Mörder sind ÜBER uns!“

Gerne wäre Charlie ja auf dem neuen BER Flughafen gelandet, aber irgendwie zog sich die Fertigstellung dieses großen Bau-Projektes immer weiter hin. Warum man dort den Betrieb nicht endlich aufnehmen konnte, dies vermochte ihm bisher allerdings niemand genau zu erklären. Es hatte irgendetwas mit einer nicht ordnungsgemäß funktionierenden Entrauchungsanlage zu tun. Solche technischen Schwierigkeiten konnte ja schon mal vorkommen, nur warum wurden die Probleme nicht zügiger behoben? Zur Zeit wagte niemand mehr einen Eröffnungstermin zu benennen. Deutschland galt dabei in der ganzen Welt als das Land der besten Ingenieure. Ihre Produkte und Maschinen waren überall sehr gefragt, ja auf vielen Gebieten waren sie nicht ohne Grund Weltmarktführer. Aber bei diesem Flughafen schien echt der Wurm drin zu sein und keiner vermochte zu sagen, wann er endlich in Betrieb genommen werden konnte. Was man allerdings wusste, der Bau würde noch weitere Hundert Millionen verschlingen. Wenn man jetzt denken würde, dass dieses Drama personelle Konsequenzen nach sich gezogen hätte, dann täuschte man sich jedoch gewaltig. Wenn in einem Wirtschafts-Unternehmen ein Projekt derartig in die Hose gehen würde, dann rollten dort garantiert schon längst mehrere Köpfe, doch hier trugen Politiker die Verantwortung. Und Politiker hatten ein unglaubliches Talent sich auf ihren Sesseln zu halten, da hackte keine Krähe einer anderen ein Auge aus.

Ja, auch Charlie war zu dem Punkt gekommen, dass er jede Achtung und jeden Respekt vor den Politikern verloren hatte. Das waren bis auf sehr wenige Ausnahmen alles korrupte Lügner und zum Teil sogar Verbrecher. Menschen, die ihr eigenes Volk belogen und betrogen, sich regelmäßig unverschämte Diätenerhöhungen genehmigten, Nebenverdienste in 6-stelliger Höhe waren keine Seltenheit und wenn sie irgendwo einen Vortrag hielten, dann hatten sie die Stirn dafür Zigtausend Euro oder Dollar anzunehmen. Was bildeten sich diese Demokratie-Schauspieler nur ein? Nein, er hatte mittlerweile genug gehört und gesehen, gerade diese Schein-Demokraten waren die Schlimmsten von allen. Da konnte ein Friedensnobelpreisträger wie Obama tatsächlich an einem Ostersonntag mit seiner Frau und den Kindern friedlich bei Kaffee und Kuchen sitzen, während Tausende Kilometer entfernt in einem fremden Land in seinem Auftrag ein Drohnen-Angriff auf eine Hochzeits-Gesellschaft durchgeführt wurde. Frauen, Kinder, Väter, Großväter, Tanten und Onkel, Nichten, Neffen, alle tot. Ob sich unter dieser Gesellschaft tatsächlich ein gefährlicher Terrorist befunden hatte, das interessierte letztendlich niemanden. Aber auch wenn ein Böser unter diesen Leuten gewesen wäre, seit wann brachte man wegen eines einzelnen Straftäters seine ganze Sippe um? Warum wurde der Mann nicht einfach von der Polizei eingefangen und vor ein ordentliches Gericht gestellt? Galt das Recht auf ein faires Gerichtsverfahren etwa nur noch für Amerikaner? Und wer landete von ihnen heute überhaupt noch vor dem Richter? Selbst ihre größten Verbrechen gegen die Menschlichkeit konnten in Den Haag nicht verhandelt werden. Ein amerikanischer Soldat, Offizier oder General konnte in der Welt tun und lassen was er wollte, er konnte foltern und Massenmorde begehen, eine Anklage oder gar Strafe musste er nicht fürchten. Es war einfach ungeheuerlich und Charlie schämte sich nicht nur deswegen zutiefst, ein Amerikaner zu sein.

Sein Taxi hielt vor einem kleinen Hotel mitten in der Stadt, er bezahlte und stieg aus. Der Taxifahrer holte seinen Rucksack aus dem Kofferraum und wünschte ihm einen schönen Aufenthalt in Berlin. Der Mann war ein Türke und hatte ihm auf der Fahrt erzählt, dass er jetzt schon seit 30 Jahren in Berlin Taxi fahren würde und damit sehr zufrieden sei. Er und seine Söhne hätten sich in Kreuzberg ein großes Mehrfamilienhaus gekauft und seine Enkelin würde gerade als Erste aus ihrer Familie das Abitur machen. Sie sei ein ganz besonders kluges Mädchen und auch wenn es in seiner Familie immer noch recht traditionell zuginge, alle seien sehr stolz auf sie. Ihre guten Noten würden es sogar möglich machen, dass sie Medizin studieren konnte. Ja, und seine Söhne seien auch alle bis auf einen sehr fleißig, sein Ältester würde einen sehr gut gehenden Lebensmittelladen betreiben, ein anderer hätte eine Reinigung. Die Frauen würden alle mitarbeiten und so kämen sie nicht nur gut über die Runden, nein, in ihrem Dorf in Ankara hätte jeder noch sein eigenes Häuschen gebaut. Deutschland sei für sie wirklich das gelobte Land, zumindest, wenn er daran dachte, dass er als Kind noch barfuß ins nächste Dorf hatte laufen müssen um zur Schule zu gehen.

Charlie betrat das Hotel. Es war ein besonderes Haus, denn es wurde von einem Kollektiv betrieben, dass hieß alle Mitarbeiter waren am alltäglichen Gelingen und Gewinn beteiligt. In der Lobby standen alte Sofas und Sessel mit neuen, farbenfrohen Bezügen, an den Wänden hingen Gemälde noch unbekannter Künstler aus dem Kiez. Alles wirkte auf ihn sehr einladend und gemütlich. Hinter der Theke arbeite eine junge Frau mit ganz kurzen, rot gefärbten Haaren und sie lachte ihn freundlich an und fragte: „Kann ich Dir vielleicht helfen?“

„Ich bräuchte ein Zimmer für einige Tage, ich hoffe es ist noch etwas frei. Aber bitte, mache mir erst mal einen Kaffee.“

„Gerne, das mit dem Zimmer, das macht Richard, er kommt bestimmt gleich wieder, er ist nur kurz etwas besorgen. Uns ist der Zucker ausgegangen.“

„Ich trinke den Kaffee nur mit etwas Milch.“

Charlie stellte seinen Rucksack ab und setzte sich auf einen Barhocker und beobachtete die Frau. „Entschuldige, aber wie heißt Du? Ich bin Charlie.“

„Charlie? Bist Du ein Amerikaner? Ich heiße Uta, herzlich willkommen in Berlin.“

„Uta, schöner Name, habt ihr auch einen Stadtplan?“

„Haben wir natürlich, aber Du kannst auch im Internet nachschauen, dort hinten ist ein Rechner.“

„Ich habe meinen eigenen dabei, gibt es hier W-Lan?“

„Klar, alles kein Problem,“ sagte Uta und stellte ihm den Kaffee hin. Sie hatte einen besonders schönen Augenaufschlag, stellte Charlie fest. Ihre Figur war super und überhaupt, sie gefiel ihm gut. Doch, noch während er sich überlegte, ob er sie angraben sollte, kam eine andere Frau, ziemlich pummelig, und küsste Uta auf den Mund: „Na mein Engel, was ist, soll ich Dich ablösen?“

„Ach, Danke Mary, aber ein Stündchen kann ich noch, dann muss ich los.“

„Gut, dann gehe ich so lange noch etwas in die Küche. Wann bist Du denn zurück?“

„So um Zehn, denke ich.“

„Gut, ich mache dann etwas Feines für uns, ja?“

Uta zeigte ein bezauberndes Lächeln, gab Mary einen Kuss und wendete sich dann einem Schrank zu, in dem sie wohl aufräumen wollte. Charlie war etwas enttäuscht. Uta war offensichtlich lesbisch und in festen Händen. Dann kam auch schon Richard mit dem Zucker herein, und dass der Typ schwul war, dass war kaum zu übersehen und zu überhören. Oh je, wo war er denn hier gelandet? Waren hier etwa alle vom anderen Ufer?

Richard zeigte ihm sein Zimmer und Charlie war angenehm überrascht, denn die Zimmer waren sehr sauber und hübsch eingerichtet. Alle Zimmer im Erdgeschoss hatten eine kleine überdachte Terrasse mit Blick in einen größeren Hinterhof-Garten. Hier konnte man sich wirklich wohl fühlen. Richard erklärte ihm, dass es in der Küche praktisch einen 24-Stunden-Dienst gäbe, warmes Essen allerdings nur bis 24 Uhr, doch wer in der Nacht Hunger bekäme, dem würde sicher geholfen werden können. Puh, als Richard gegangen war, legte sich Charlie erst mal auf das breite Bett und schloss die Augen. Der Jacklag machte sich bemerkbar. Er war in den letzten zwei Wochen einmal rund um den Globus geflogen und hatte so einiges erlebt. Hier in Berlin wollte er darum erst mal etwas bleiben und ausruhen, zumal es relativ sicher war, wenn sich etwas auf der Welt tun würde, dann ging die Entwicklung von hier aus. Zum Positiven wie zum Negativen.

http://youtu.be/rwUQrc1QZ2o „KenFM über: Konsequenzen“ Charlie baute seinen Laptop auf und hörte sich das Video an, während er seinen Rucksack auspackte und die wenigen Klamotten in den Schrank räumte. Dann ging er in das kleine Bad und stellte sich unter die Dusche und dachte über diesen Ken Jebsen nach. Der Typ sprach ihm aus der Seele und seine vorgeschlagenen Konsequenzen trafen in seinen Augen voll ins Schwarze. Genau so müsste Deutschland reagieren, doch mit Merkel und Co. war daran nicht zu denken, im Gegenteil. Aber auch eine von der SPD geführte Regierung würde nicht besser handeln. Schröder, ja, der hatte einmal den Mut gehabt sich zumindest der verlogenen Irak-Geschichte zu verweigern, doch dass hatte nur dazu geführt, dass er schnell weg vom Fenster gewesen war. Seitdem wurde das Land von dieser Ost-Frau gelenkt, oder besser, die Frau wurde gelenkt. Sie war eine willige Marionette der Kabale und würde niemals eigene Wege gehen. Diese Frau war zur Zeit das größte Problem, nicht nur Deutschlands, sondern ganz Europas, ja der ganzen Welt. In sofern war es richtig zu sagen, dass sie derzeit die mächtigste Frau der Welt war. Nur, sie schien ihre Macht nicht zu erkennen. Irgendwie musste sie ziemlich viel Dreck am Stecken haben, überlegte Charlie, Dreck, über den Obama und Co. genau Bescheid wussten. Charlie vermutete, dass Angela Merkel sehr erfolgreich damit erpresst wurde. Anders war ihr schändliches Verhalten nicht zu erklären. Nur, die Bevölkerung schien immer noch sehr zufrieden mit ihr zu sein, denn bei der letzten Bundestagswahl hatten sie und ihre Partei ein fulminant gutes Ergebnis erzielt. Ein, zwei Prozent mehr und sie könnten heute sogar alleine regieren.

Charlie schüttelte mit dem Kopf und rubbelte sich trocken. Den Deutschen musste endlich einer mal die Augen öffnen. Sie mussten begreifen, dass das Glück der Welt in ihren Händen lag. Doch es war wie mit einem Kind, erst wenn es erwachsen war, erkannte es, dass der geliebte Vater in Wahrheit ein mörderischer Lügner, Betrüger und Verbrecher war. Erst dann verstand die Tochter oder der Sohn, dass auch sie ihr Leben lang verraten, betrogen und missbraucht worden waren. Die natürliche Liebe zu den eigenen Eltern stand einer realistischen Beurteilung ihres Verhalten und ihres Charakters im Wege. Viele Frauen, die zum Beispiel von ihrem Vater missbraucht worden waren, mussten 40 oder sogar 50 Jahre alt werden, bis ihnen das Ausmaß der Schandtaten klar wurden. Und auch dann noch hatten sie nicht selten Probleme den Verursacher ihrer psychischen Probleme dafür zu verurteilen. Und so war es auch mit dem Verhältnis der Deutschen zu den Amerikanern. Sie wollten sich ihr kindliches Bild von dem lieben, großen Bruder nicht kaputt machen lassen, denn dann würde ihnen bewusst werden, dass dieser vermeintlich beste Freund sie schon seit mindestens 70 Jahren betrog, belog und unterdrückte. Sie würden erkennen, dass sie dreist ausgeraubt und missbraucht wurden, sie würden erkennen, dass ihr geliebter Freund in Wahrheit ihr ärgster Feind war und keine Skrupel haben würde, ihr Land in Schutt und Asche zu verwandeln, wenn es ihm nützte. Oh je, wenn er an all dies nur dachte, dann schämte er sich für sein Land in Grund und Boden. Wobei er natürlich wusste, der normale Amerikaner hatte mit all den Schweinereien nichts zu schaffen, er wurde genauso dreist hinter das Licht geführt. Aber seiner Meinung nach, war jede Bevölkerung für ihre Führung verantwortlich, es war ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass alles mit rechten Dingen zu ging und natürlich spielten dabei die Massenmedien eine sehr entscheidende Rolle. Doch die waren dummerweise das beliebteste Werkzeug der Satanisten. Allein das Internet konnte diesen Propagandisten, Lügnern und Volksverhetzern einen Strich durch ihre Rechnung machen und dieser KenFM war einer, der mit besonders scharfer Zunge seinen Beitrag dazu leistete. Fast 30 000 Klicks hatte dieses Video über die Konsequenzen bekommen, wahrscheinlich sogar mehr, denn auf die Angaben konnte man nicht unbedingt vertrauen, da wurde nicht selten ziemlich geschummelt.

Charlie würde sich wirklich gerne mal mit diesem Ken Jebsen persönlich unterhalten, vielleicht fand sich ja die Möglichkeit auf eine der Montangs-Demonstrationen sich kennen zu lernen. Diese Friedens-Mahnwachen wurden natürlich von den klassischen Medien konsequent ignoriert oder wenn sie erwähnt wurden, dann war das Ziel nicht eine ehrliche Berichterstattung, sondern Diffamierung und Diskreditierung. Angeblich soll es sich bei dieser unabhängigen entstandenen Friedensbewegung um sogenannte Neu-Rechte oder braune Esoteriker handeln, was einfach eine unverschämte Frechheit war. Aber zum Glück war die Welt nicht mehr auf diese Lügner angewiesen, sie konnten sich via Internet schnell ihr eigenes Urteil bilden. Ja, das Internet war wirklich eine große Chance für die Wahrheit. Ohne dieses Netz würde er sagen, die Freiheit der Welt ist verloren, die NWO wird sich durchsetzen. Satan wird dem lieben Gott die Erde entreißen und diese in sein finsteres Reich eingliedern. Aber Dank des Internets und vieler engagierter Kämpfer für die Wahrheit konnte diese Katastrophe noch verhindert werden. Er hatte die Hoffnung jedenfalls noch nicht aufgegeben. Im Gegenteil. Seit er mit einem sehr kompetenten Astrologen gesprochen hatte, war er sich sicher, die Menschen werden in der nächsten Zeit überall auf der Welt erwachen und diese satanistischen Eroberungspläne werden scheitern. Israel und die USA werden in 10 Jahren nicht mehr existieren. Stattdessen wird es eine „Bessere Weltordnung“ geben, zumindest würde er sich weiterhin dafür stark machen. Das war seine Lebensaufgabe und der Astrologe hatte freundlicher Weise auch in seine Sterne geschaut und gesagt, er würde an seiner Aufgabe ganz sicher nicht scheitern.

 

Auferstehung in Osterath

 

„Sie hat es tatsächlich gewagt,“ sagte Li zu Sandy.

„Wer hat was gewagt?“

„Schau mal auf Monalisas Internetseite, sie hat Videos eingestellt und dabei ist auch die „Auferstehung in Osterath“. Ein super Film, echt klasse. Aber ich hoffe sie bekommt wegen der Musik keinen Ärger.“

„Wieso sollte sie Ärger bekommen,“ fragte Sandy und tippte weiter in ihren Laptop.

„Nun ja, das Urheberrecht ist in Deutschland besonders restriktiv. Da kannst Du nicht einfach irgendwelche Musik verwenden. Die haben da eine Organisation, die nennt sich GEMA. Und wenn die mitkriegt, dass irgend jemand bei ihr registrierte Musik öffentlich zugänglich macht, dann schicken die sofort ihre Anwälte los. Du kannst auch in Deiner Kneipe nicht einfach Deine Platten oder CDs abspielen, sobald Du die Musik für kommerzielle Zwecke benutzt musst Du zahlen.“

„Echt? Aber man zahlt doch schon für die CD?“

„Egal, die Rechte an der Musik erwirbst Du so nicht. Die Künstler wollen gerne bei jeder öffentlichen Darbietung mit verdienen.“

„Die Künstler oder die GEMA?“

„Wenn ein Künstler mit seiner Musik zur GEMA geht, dann bekommt er von denen etwas von dem Geld, dass sie eintreiben. Dumm ist nur, wenn ein Musiker seine neueste Platte da anmeldet, dann kann er über die Nutzungsrechte nicht mehr frei entscheiden. Wenn ein Musiker persönlich kein Problem damit hat, dass zum Beispiel ein Freund seine Musik als Hintergrundmusik in seinem Film benutzen will, dann muss er an die GEMA zahlen, auch wenn der Musiker selbst dies gar nicht will.“

„Und Monalisa hat solche Musik benutzt? Warum hat sie keine freie Musik verwendet?“

„Lies es selbst, sie hat darüber in ihrem Beitrag zu dem Film „Energie für einen Apfel und ein Ei“ geschrieben.“

Sandy lag auf ihrem Sofa und blätterte in ihrem Laptop bis sie auf Monalisa Seite war. Sie klickte das Video „Im Zeichen der Schlange“ an, doch Li meinte: „Komm, ich schließe den Laptop an Deinen Fernseher an, dann schauen wir uns die Filme zusammen an. Ich kenne sie zwar schon, aber es ist jetzt auch schon bald 8 Jahre her, dass ich sie gesehen habe. Ich bin ja mal gespannt, was Du dazu sagst.“

Sandy war total begeistert von Monalisas Internetseite und als sie am nächsten Tag im Büro in ihren Rechner kroch, um sich dort umzuschauen, da entdeckte sie ein ganz sonderbares Dokument. Es war aus dem Jahr 2006, es musste kurz vor Silvester entstanden sein, wenige Tage nach dem Blitz. General Redding hatte ihr von dieser Verzweiflungstat erzählt und sie war ziemlich schockiert, denn sie hatte zuvor weder von dieser ungeheuerlichen Mindcontrol-Methode, noch von den vielfältigen weiteren technischen Möglichkeiten der Skalarwellentechnik gehört. General Redding hatte ihr erklärt, dass es sich dabei um eines der geheimsten Forschungsfelder handelte, das zuerst von den Russen entdeckt und entwickelt worden war. Als dann die Mitarbeiter der amerikanischen Botschaft in Moskau Opfer dieser Technik wurden, hatte man dies jedoch lieber nicht empört an die große Glocke gehangen, sondern war selbst in die Erforschung der Skalarwellen-Technologie eingetreten. Heute beherrschten aber nicht nur die Russen und Amerikaner diese Technologie, denn immer mehr Regierungen erkannten das unglaubliche Potential, der nicht nach zu weisenden Gedanken-Kontrolle. Doch Monalisa hatte es offensichtlich gemerkt, wenn Sandy ihre Notizen richtig verstand. Der Text erschien auf den ersten Blick etwas unverständlich, aber ihre Nase juckte während des Lesens ziemlich heftig. In diesen paar Seiten lag ein großes Geheimnis verborgen, ja dies wurde zumindest dem in die Geschichte eingeweihten offenbart. Sie machte eine Kopie davon und las alles noch mal genau durch, dann packte sie sich diesen Text in ihre Tasche. Damit würde sie später zu ihrer Freundin Patty gehen. Die fühlte sich nun doch langsam etwas vernachlässigt. Mit ihr gemeinsam wollte sie dann versuchen den Text zu entschlüsseln.

Und so kam es, dass die beiden Frauen am Nachmittag zusammen auf dem Sofa saßen. Patty hatte ein paar Kekse zum Kaffee gestellt und Sandy las vor:

Die blaue Perle … 27. Dezember 2006 … 18:38 … und ich lebe tatsächlich immer noch. Das ist ein Grund zum Feiern, doch leider ist wiedereinmal niemand vorbeigekommen. Die Hälfte des Kuchens habe ich gerade und den Rest wie schon beim letzten Mal ins Tiefkühlfach getan. Vielleicht kommt mich irgendwann ja doch noch mal jemand besuchen ….“

Sandy las fast eine ganze Stunde. „Hm … was für ein sonderbarer Text,“ sagte Patty, „klingt, als ob die Autorin einen an der Klatsche hätte.“

„Könnte man erst mal tatsächlich denken, doch wenn ich Dir erzähle, was ich über die Frau weiß, dann wirst Du das vielleicht nicht mehr sagen.“

„Wo hast Du den Text denn her,“ fragte Patty und goss heißen Kaffee nach.

„Nun ja, er ist nicht ganz legal in meinen Händen, ich habe ihn heute von ihrem Rechner gezogen. Man hat mir Zugang zu ihm verschafft, denn ich bekam von General Redding den Auftrag, das Geschehen darauf genau zu verfolgen. Nicht nur er ist wohl sehr daran interessiert, zu erfahren, was diese so Frau treibt. Li hat auch so einen Zugang und findet es ebenso wichtig alles zu wissen, was auf ihrem Rechner geschieht. Aber Du kannst auch schon einiges ganz legal durchlesen, anhören oder betrachten. Sie ist jetzt im Internet mit einer eigenen Seite. www. monalisa.land, ist aber eben leider alles auf deutsch.“

„Ja, aber der Text hier ist doch in englisch,“ sagte Patty.

„Klar, den hat ein ziemlich gutes Programm übersetzt, die NSA ist auf solche Übersetzungs-Programme naturgemäß sehr angewiesen und hat in die stetige Verbesserung ihrer Qualität viel Geld gesteckt. Es gibt doch kaum einen Amerikaner, der eine Fremdsprache spricht, spanisch vielleicht, aber wozu benötigen wir schon eine Fremdsprache? Die halbe Welt spricht doch englisch. Li hat auch so ein Übersetzungs-Programm, sonst verstünde er auch nur Bahnhof.“

„Aha, nun, klar, eigentlich logisch … wie sollten wir mit unseren mangelnden Fremdsprachenkenntnissen es sonst schaffen die ganze Welt zu belauschen,“ stellte Patty nicht ohne einen sarkastischen Unterton fest. „Und wenn man dann auch noch in den Rechnern ungefragt herum wühlt…“

„Du hast ja Recht, ganz in Ordnung ist das natürlich nicht, aber wie gesagt, sie hat eine Internetseite jetzt, da kannst Du ganz legal hinein schauen.“

„Ich verstehe doch kein deutsch,“ sagte Patty.

„Dann frage ich Li, ob er Dir sein Übersetzungs-Programm aufspielt. Ich habe es auch.“

„Gut, dann lerne ich ihn ja vielleicht endlich mal näher kennen, bisher versteckst Du ihn ja regelrecht vor uns. Aber jetzt noch mal zurück zu dieser Frau, Monalisa heißt sie?“

„Nun ja, nicht so direkt, ihr echter Name ist Monica Kraemer, Monalisa heißt ihre Göttin. Sie hat sie selbst erschaffen, eigentlich nur als literarische Figur, doch dann hat sie festgestellt, dass diese Göttin in ihr real geworden ist.“

„Das ist doch schizophren,“ sagte Patty.

„Sicher, so kann man es sehen, aber glaubst Du die NSA und die Russen würden sich vor einer psychisch Kranken so fürchten, dass sie sie umbringen wollten?“

„Haben sie es denn gewollt?“

„Ihnen wäre es natürlich lieber gewesen, die Frau hätte das selbst erledigt,“ sagte Sandy.

„Ja, aber warum?“

„Wenn ich es richtig verstanden haben, wegen ihrer Bombini-Theorie und ihrer Idee, diese Theorie im Internet zu veröffentlichen.“

„Was ist das denn für eine gefährliche Theorie, dass man jemanden deswegen umbringen will?“

„Tja, also, sobald Du das Übersetzungs-Programm hast, schau Dir ihre Videos zum Thema Seifenblasenphysik an, dann weißt Du es. Und mit etwas Fantasie wird Dir sehr schnell klar sein, dass, wenn ihre Theorie stimmt, dann bricht die ganze Welt zusammen.“

„Wieso denn das?“

„Nun ja, ich kann es nicht so gut erklären, es hat etwas mit der Manipulation von einem chiralen, toroidalen Magnetknoten zu tun. Der soll die Quarks in den Atomen miteinander verbinden. Dieser Knoten ist wohl der springende Punkt in der ganzen Angelegenheit. Man kann ihn mit Hilfe starker Magnete verändern und dadurch wird das jeweilige Objekt schwerelos. Man kann damit auch Vakuumenergie für sich nutzbar machen. Letztendlich wäre es mit der, aus dieser Theorie entwickelten Technik möglich ein UFO zu bauen, dass mindestens in Lichtgeschwindigkeit fliegen kann. Doch es ist auch möglich, mittels Implosion des von ihr unterstellten Torsionsfeldes, mit so einem Bombini instantan zu reisen, dass heißt, man benötigt gar keine Zeit mehr um an das andere Ende des Universums zu gelangen. Sie sagt, damit könne man sogar bis ans Ende des Universums telefonieren.“

„Das wäre doch super,“ rief Patty begeistert.

„Alles Gute hat immer auch eine Schattenseite, denn, wenn man den Knoten sprengen würde, falls das überhaupt geht, dann würde die Erde hops gehen mit einer einzigen Bombe womöglich.“

„Aha, deshalb der Name, Bomb-ini, klingt etwas zu, niedlich für so eine große Bombe.“

„Als sie den Namen sich aussuchte, da dachte sie noch, ihr asymmetrischer Zwei-Plattenkondensator sei ein Kinderspielzeug. Sie wollte ein fernsteuerbares Mini-UFO daraus bauen, ein Objekt, dass Eltern ihren Kindern Weihnachten unter den Tannenbaum legen können.“

„Wenn es wirklich fliegen würde, wie so ein echtes UFO, nun, dann wäre es sicherlich ein absoluter Renner auf einer Spielwarenmesse. Das Ding würde dem Unternehmen, welches dieses Produkt heraus bringt, sicher Millionen, ja Milliarden einbringen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Bombini ein Ladenhüter wäre,“ meinte Patty.

„Wenn es nur ein lustiges Spielzeug wäre, dann würde sicher niemand ihr ans Leben wollen, dumm ist nur, das Ding kann sehr viel mehr. Sie sagt, es sei ein Alleskönner und damit hat sie möglicherweise tatsächlich Recht. Wenn man erst einmal genau darüber nachdenkt, dann wird schnell klar, dieses Bombini ist der absolute Hammer. Es würde die ganze Welt verändern, kein Öl, kein Gas, kein Atom, alles völliger Unsinn. Diese Produkte würden zu Ladenhütern.“

„Wenn man es so sieht, dann hätten doch mehr diese Rockefellers und Rothschilds ein Problem deswegen und nicht die NSA.“

„Nun, es ist zwar krass, was ich Dir jetzt sage, aber im Grunde dient die Schnüffelei der NSA genau dazu, diesen Hyperreichen ihr gewinnträchtiges System zu erhalten und wenn möglich noch zu festigen.“

„Ich denke, die NSA sorgt für die Sicherheit der Bevölkerung,“ sagte Patty, obwohl auch ihr klar war, dass dies eine sehr naive Annahme war.

„Ach Patty, wenn ich meine Nase in diese Organisation stecke, dann bekomme ich Heuschnupfen. Die Sicherheit der Bevölkerung ist das Letzte, was dort von Interesse ist. Eigentlich ist es ein ziemlicher Verbrecherverein, schlimmer als die Mafia.“

„Und Dein Redding, ist der auch ein Verbrecher,“ fragte Patty.

„Ich denke nein, im Gegenteil. Er gehört zu denen, die an der Scheiße etwas ändern wollen.“

„Dann sollte er diese Monalisa unterstützen,“ meinte Patty, „ihr Bombini ist doch die Lösung. Ich brauche da gar nicht mehr viel drüber zu lesen oder mir anzuschauen, ich denke, ich habe schon verstanden, was für eine Sprengkraft dieses Spielzeug hat. Aber ich möchte Deinen Li trotzdem gerne mal kennen lernen und so ein Übersetzungs-Programm, warum nicht, ist ein guter Anlass bei Euch vorbei zu kommen.“

„Ich würde sagen, komm gleich morgen, wenn Du magst. Ich frage Li, ob er etwas Chinesisches für uns kocht. Ich kann ja Ellen und Susan auch noch Bescheid geben.“

„Morgen ist mir zu spontan, wie wäre es mit Freitag oder Samstag,“ fragte Patty.

„Also gut, ich rufe die Mädels an und dann feiern wir … ach herrje, Samstag geht nicht, da sind Li und ich bei General Redding zum Gartenfest eingeladen, er feiert Geburtstag.“

„Dann eben Freitag, gut, also … was ist, möchtest Du noch einen Kaffee?“

 

Jack’s Auftrag

 

„Also, mein Guter, was treibst Du eigentlich den ganzen Tag? Ich hatte Dich doch gebeten mit dieser Monalisa Kontakt aufzunehmen um zu verhindern, dass sie von der Bombe erzählt. Ich war gerade auf ihrer Seite und was muss ich sehen, das Video ist online … „ erregte sich Sir Henry und bekam einen Hustenanfall.

Jack hielt sich den Hörer etwas von seinem Ohr weg, dann sagte er: „Du hast gesagt, ich soll sie in Holland am Meer treffen, noch war sie da aber nicht. Was kann ich dafür, dass sie ihre Seite vorher online stellt? Und außerdem, dass eine kleine Video, was ist denn schon so dramatisch daran? Es ist doch noch gar nicht klar, ob sie mit ihrer Vermutung Recht hat.“

„Wir wollen einfach keine schlafenden Hunde wecken, sicher, die Forschung in diesem Punkt ist noch ganz am Anfang, aber allein die Idee ist schon gefährlich,“ antwortete Sir Henry, der immer noch ziemlich aufgebracht war. „Wir wollen das Thema grundsätzlich nicht.“

„Willst Du damit sagen, Ihr arbeitet schon an dieser Bombe,“ fragte Jack vorsichtig.

„Alles ist erst mal noch reine Grundlagenforschung, diesen Knoten zu finden ist gar nicht so einfach, ist halt doch sehr klein dieser Schlingel.“

„Ja, soll das etwa heißen, Ihr wollt diese Bombe bauen,“ fragte Jack ziemlich irritiert, auch wenn er schon vorher so einen Verdacht gehabt hatte. Aber es war mehr nur eine theoretische Befürchtung gewesen.

„Wenn wir so eine starke Bombe besitzen würden, dann würden wir sie natürlich nicht hier auf der Erde einsetzen, dass ist ja klar, aber man kann nie wissen, welche Bedrohungen uns aus dem Weltraum erwarten. Ein schwerer Asteroid zum Beispiel, der ließe sich damit vernichten. Aber auch irgendwelche feindlichen Riesen-Raumschiffe, die würden uns dann sicherlich nichts mehr anhaben können. Und wenn wir uns im Weltraum umschauen wollen, man kann nie wissen, wem man da begegnet,“ sagte Sir Henry.

„Nun, die Katze ist jetzt jedenfalls aus dem Sack, ich denke, ihr solltet mit dem Thema offen umgehen, das Argument mit dem großen Asteroiden ist einleuchtend, dass wird die Bevölkerung schon verstehen.“

„Uns wäre es jedoch sehr lieb, wenn wir alleine im Besitz dieser Bombe wären,“ sagte Sir Henry.

„Noch hat ja keiner so ein explosives Ding. Und wenn ihr damit nicht die Erde in die Luft sprengen wollt, dann ist es ja kein Problem. Die Russen wollen schließlich auch keinen Trümmerhaufen, der mal eine Erde war.“

„Trotzdem, es wäre besser gewesen, wenn niemand davon erfahren würde. Ganz abgesehen von diesen blöden Spielzeugen. Diese Bombinis sind für uns auch in dieser Form ein echtes Problem, sie werden die Welt auf den Kopf stellen.“

„Dann solltet ihr sie möglichst selber bauen und vertreiben.“

„Wenn wir das Patent besitzen würden, klar, dann könnte diese Technik ein großes Geschäft für uns sein, aber es gibt kein Patent.“

„Monalisa hat doch nur eine Theorie, wenn ihr daraus ein Produkt macht, dann könnt ihr das bestimmt patentieren lassen,“ sagte Jack.

„Andere aber auch und damit wird der Markt nicht uns allein gehören können. Kontrolle ist so kaum möglich,“ erklärte Sir Henry.

„Das ist wohl auch ihre Absicht, sie will nicht, dass die Dinger in einer großen Schublade verschwinden.“

„Echt ärgerlich, bisher konnten wir diese Vakuum-Energie-Technik ganz gut unterdrücken, doch wenn jetzt jeder sich so ein Ding baut?“

„So einfach ist das nun auch wieder nicht.“

„Ich weiß, noch haben selbst wir es nicht richtig hin bekommen,“ sagte Sir Henry.

„Ihr forscht aber daran,“ fragte Jack.

„Seit 7 Jahren, doch irgendwas fehlt noch, in der Theorie ist eigentlich alles klar, aber es gehört mehr dazu als nur zwei Metallscheiben, die Sache ist komplizierter. Aber ich muss zugeben, ich habe mich mit diesem Projekt noch nicht so im Detail auseinander gesetzt. Nur, wenn in Kürze alle Welt davon spricht, dann wird es Zeit für Erfolge.“

„Na, dann steckt mehr Geld in diese Entwicklung, ihr könnt die Zukunft nicht aufhalten, dass dürfte doch jetzt wirklich klar geworden sein,“ meinte Jack und zündete sich eine Zigarette an.

„Nein, das geht wohl tatsächlich nicht. Also gut, dann werde ich mich jetzt mal schlau machen und Du … nun ja, die Spesen …“

„Willst Du den Scheck etwa zurück,“ fragte Jack.

„Nein, lass mal, behalte das Geld. Ich schreibe es als Fehlinvestition ab. Was ist denn jetzt mit Sammy, kommt er im Sommer?“

„Meine Tochter hat schon das Ticket gekauft, am 5. Juli hole ich ihn am Flughafen ab. Er darf bis Mitte August bleiben, dann beginnt seine Schulzeit.“

„Ach, wie die Zeit nur so schnell vergeht …“ sagte Sir Henry mit Wehmut in der Stimme.

„Ja, nicht wahr, als 6 Jähriger, da war jeder Tag noch ein ganzes Leben und jetzt sind die Tage so kurz, da ist ruck zuck ein ganzes Jahr um,“ sagte Jack und drückte seine Zigarette aus.

„Komm mit Sammy doch dann mal bei uns vorbei, ich habe das Kind schon ewig nicht gesehen.“

„Gerne, ich melde mich wieder, spätestens im Juli …“

Jack klickte sich in Monalisas Rechner und stellte fest, sie war wie schon die letzten Tage fleißig dabei ihre Videos zu überarbeiten um sie mit gekürzten Musikclips und GEMA-freier Musik ins Netz stellen zu können. Der aktuelle Film trug den Titel: „Was ist ein Bombini?“ Da saß sie wieder mal in ihrer Wanne und erklärte der zukünftig wahrscheinlich ziemlich überraschten Zuschauerschaft die Gründe, warum es noch keine Bombinis in den Geschäften zu kaufen gab. Und ja, sie hatte Recht, wenn es mit rechten Dingen auf der Welt zugegangen wäre und zugehen würde, dann würde sein Enkel sein erstes Bombini schon gelangweilt in die Ecke geworfen haben, denn es gäbe schon längst einen Nachfolger, der noch viel mehr Funktionen hatte, als einfach nur auf und ab zu schweben. Er würde womöglich gar keine Autos mit Verbrennungsmotor kennen, denn für ihn wäre es selbstverständlich mit einem Bombini zum Kindergarten geflogen zu werden. Ja und wahrscheinlich wäre es für ihn schon völlig klar, dass er ein Bombini-Pilot werden wollte um damit ans andere Ende des Universums zu reisen.

Es war tatsächlich allein auf die Habsucht der Ölmagnaten zurück zu führen, dass die Menschheit noch nicht zu den Planeten zählte, für die das Universum ihr Lebensraum war. Wenn er damals schon wirklich begriffen hätte, wie großartig Monalisas Welt der Bombinis sein könnte, er hätte sich für sie und ihre Theorie eingesetzt. Doch tatsächlich hatte er nichts davon begriffen und ihre Bombini-Technologie im Grunde für Schwachsinn gehalten. Er hätte auch niemals geglaubt, dass Rothschild und Co. diese Designerin und ihre Theorie ernst nehmen und sich auf die Suche nach diesem chiralen toroidalen Knoten machen würden. Aber offensichtlich war an der Sache echt was dran. Er stand auf und ging in seine Küche um sich einen Kaffee zu machen. Warum hatten sie 2006 nicht den Mut gehabt, auf dieses Bombini zu setzen? Vielleicht hätte er Monalisa ja doch irgendwie davon überzeugen können, zum Patentamt zu gehen. Dann wäre er jetzt garantiert Multimilliardär.

 

Dimitri ist begeistert

 

Seit ein paar Tagen schon war das Erste, was Dimitri tat, wenn er sein Büro betrat, Monalisas Seite aufzusuchen um zu sehen, was Madame schon wieder Neues online gestellt hatte. Jeden Tag kam etwas hinzu und er war mit ihrer Auswahl sehr zufrieden. Endlich konnte alle Welt diese Frau in der Wanne sitzend über ihr Bombini plaudern sehen. Er war immer wieder total fasziniert, wie sie es schaffte so flüssig ganz ohne Skript oder gar Telepromter in die Kamera zu plappern. Monalisa hatte wirklich ein Schauspiel-Talent. Und er wusste, so schnell würde ihr Fundus nicht leer, sie hatte tatsächlich Material ohne Ende und er hoffte, dass sie viele Besucher zu ihrer Seite locken konnte. Wie sie jedoch dafür sorgen würde, dass sie in der Fülle des Internet-Angebots nicht unterging, das war für ihn eine noch offene Frage. Damals 2006 war das Internet tatsächlich noch für Viele Neuland gewesen und ihre Seite hätte sicherlich große Aufmerksamkeit erregt, doch heute? Eine Welt ohne Internet konnte sich die Jugend ja schon gar nicht mehr vorstellen. Wenn er durch Moskau ging, dann entdeckte er auch auf ihren Straßen, in der U-Bahn und an den Bushaltestellen immer mehr junge Menschen, die ganz in ihr Handy vertieft waren. So schlimm wie es im Westen war, kam es ihm zwar noch nicht vor, aber als er letztens eine selbst eine alte Babuschka mit so einem Ding in der Hand sah, da dachte er, ja, Madame hatte Recht. Dieses Gerät war Segen und Fluch. Monalisa selbst besaß kein I-Phone oder Ähnliches, es war auch kaum möglich über ihr Handy ein aussagekräftiges Bewegungsprofil zu erstellen. Offensichtlich sah sie in diesem Gerät einfach nur ein Telefon, dass zu Hause blieb, wenn sie es verließ. Ansonsten müsste man davon ausgehen, dass sie in ihren vier Wänden fest angewachsen war. Es kam wirklich nur ganz selten vor, dass sie es irgendwo mit hin nahm. Das war natürlich ziemlich misslich für jeden, der wissen wollte, wo sie sich so herum trieb, wen sie vielleicht besuchte, oder wo sie einkaufte.

Letztendlich war Dimitri allein auf ihren Laptop angewiesen und da schien sie nur Dinge zu tun, die sie preisgeben wollte. Und das interaktive Buch „I LOVE PUTIN“ hatte sie vor allen gut versteckt gehalten. Er hatte am Wochenende angefangen es zu lesen, zumindest die Teile, die schon öffentlich waren und er war total platt. Madame hatte doch tatsächlich den Spieß vollkommen umgedreht. Wie es ihr möglich war zu wissen, was er und die all anderen Persönlichkeiten ihres Buches dachten und taten, dass war ihm einfach vollkommen schleierhaft. Gut, bei seinem Namen, da hatte sie sich entweder geirrt oder sie hatte ihm mit Absicht einen anderen Namen gegeben. Nur bei dem alten Benedikt, da hatte sie darauf verzichtet, denn er war eine derart bekannte Person des öffentlichen Lebens, das ihn jeder erkennen würde, auch wenn sie ihm einen anderen Namen gegeben hätte. Doch, ob sie wirklich die Wahrheit beschrieb, wenn sie den alten Papst mit einem Joint in der Hand am Fenster heimlich rauchen sah? Vielleicht war mit ihr da doch auch die Fantasie durchgegangen. Nur, wenn er richtig darüber nachdachte, dann konnte man diesem greisen Mann eigentlich gar nichts Besseres wünschen. Und immerhin, wenn im Vatikan schon gekokst wurde, warum sollte Benedikt dann keine Einschlaf-Kekse essen dürfen? Bisher hatte Monalisa 3 Teile dieses verrückten Buches veröffentlicht, doch es musste weit mehr Text geben, denn wenn er es richtig verstand, dann schrieb sie eine Art Tagebuch, doch der 3 Teil lag schon länger zurück. Es war also damit zu rechnen, dass da noch so einiges nach kam. Das Buch selbst entwickelte sich recht unterhaltsam und auf ihrer Startseite lud sie ihre Leser ein, an der weiteren Entwicklung der Geschichte mitzuwirken. Ob er sich daran beteiligen sollte?

Jedenfalls, so stellte er fest, es war endlich geschehen, Madame war im Netz und das war gut so. Hoffentlich hatte sie Erfolg bei ihrer Mission Bombini. Er wünschte sich mittlerweile auch sehnlichst so ein Bombini unter seinem Tannenbaum, denn ihm war mit der Zeit klar geworden, nur mit so einem revolutionären Produkt konnte die Macht der Ölindustrie erschüttert und hinweg gefegt werden. Das Problem war einfach, dass die breite Masse sich für Physik nicht interessierte und ihr jedes Verständnis für das Wesen der Dinge fehlte. Darum konnte ihnen auch leicht eingeredet werden, dass es physikalisch unmöglich sei, schneller als das Licht zu reisen. Sie wussten auch nichts von dem unendlichen Energiepotential des Vakuums, geschweige denn, wie man es nutzen konnte. Ihnen war gar nicht klar, dass die Welt weder Öl noch Atom benötigte, noch nie benötigt hatte. Denn, der Biefeld-Braun-Effekt, der war schon vor 90 Jahren entdeckt worden. Doch, selbst die Physik-Studenten erfuhren davon nur am Rande.

Er wusste aus Monalisas Tagebüchern, dass sie während ihres Biologiestudiums damit während ihres physikalischen Praktikums in Berührung gekommen war, und schon damals war sie hellhörig geworden. Doch als sie dann zu ihrem Physikprofessor ging und ihn darauf ansprach, da hatte der nur genervt abgewunken. In der orthodoxen Welt der Wissenschaft wurde dieser besondere Effekt gerne unter den Teppich gekehrt und als unerheblich abgetan. Aber wenn Monalisa mit Ihrer Theorie Recht hatte, dann war klar, es war genau dieser Effekt, der die Welt verändern würde. Wenn man dann jedoch die Lebensgeschichte seines Entdeckers, Thomas Taunsend Braun, las, dann konnte man den Mann nur bedauern. Statt für seine bahnbrechende Entdeckung den Nobelpreis zu bekommen, war er verlacht, diskreditiert und massiv behindert worden. So war es bislang allen Wissenschaftlern ergangen, die sich mit dem Phänomen der Vakuum-Energie auseinander gesetzt hatten. Das jüngste Beispiel war dieser Professor Turtur. Im Internet war er fast so etwas wie ein Star mit seiner Grundlagenforschung, doch an seinem Institut wollte kaum mehr jemand mit ihm zusammen gesehen werden. Natürlich wurde es ihm untersagt seine Arbeit weiter zu entwickeln, Geld gab es dafür natürlich auch nicht und keines der große Wissenschafts-Magazine brachte einen Artikel über ihn. Er wurde einfach totgeschwiegen und wenn es nicht zu auffällig wäre, dann würde er vielleicht wirklich irgendwo tot aufgefunden.

Monalisa schien jedoch keine Angst vor so einem Angriff zu haben, trotz ihrer Blitz-Erfahrung und er war wirklich stolz auf sie. Denn, natürlich musste sie davon ausgehen, dass so eine Attacke jederzeit wieder stattfinden konnte. Allerdings sah auch er es als unwahrscheinlich an, denn allen Beteiligten schien mittlerweile klar geworden zu sein, dass dies am Ende alles nur noch Schlimmer machen würde. Nein, die Mächtigen in dieser Welt würden sich damit abfinden müssen, entweder sie sprangen auf den Zug auf oder sie würden bald nur noch die Rücklichter sehen. Und ihm wäre dies ganz Recht, denn mit diesen satanistischen Verbrechern war einfach kein guter Staat zu machen, sie würden immer wieder versuchen, die Macht zum Schaden der Allgemeinheit an sich zu reißen.

 

Die Querfront

 

http://www.youtube.com/watch?v=24AwvpTNp8g&list=UUr6VVXep3Fs5EOtjMK3i2AQ&feature=share&index=2 „KenFM im Gespräch mit: Pedram Shahyar (Attac)“

http://www.youtube.com/watch?v=zDwBp_IYdbo&feature=share&list=UUr6VVXep3Fs5EOtjMK3i2AQ „KenFM am Set: Prinz Chaos II. über die Montagsmahnwachen, 19.05.2014 Berlin“

http://youtu.be/dzf1Q24jQFE „3sat Kulturzeit vom 19.05.2014 – Bericht über die Montagsdemonstrationen“

„Es tut sich was! Die Bewegung wächst! Und die Presse heult immer lauter über die Kritik an ihrer verlogenen Berichterstattung! Es tut sich endlich was!“ Uta war ganz aufgeregt. Sie stellte Charlie seinen zweiten Kaffee auf die Theke. Sie war am Abend zuvor auf der 7. Montangsdemonstration gewesen und strahlte immer noch eine große Begeisterung aus.

„Und ist das jetzt eine rechte Bewegung, wie es in der Presse überwiegend dargestellt wird,“ fragte Charlie.

„Quatsch, natürlich nicht! In diese Ecke will man diese Bewegung gerne abdrängen, aber rechts ist etwas anderes. Nur weil man sein Land nicht vor die Hunde gehen lassen will, ist man doch nichts rechts, oder gar rechts-radikal. Nein, es waren ganz unterschiedliche Leute da, von ganz links bis ganz rechts, ja, ein paar Neo-Nazis waren sicherlich auch anwesend, aber warum auch nicht, wir sind alle Bürger dieses Landes. Was soll diese permanente Ausgrenzung? Warum sollten wir uns spalten lassen? Das würde den Mächtigen natürlich wieder einmal gut in den Kram passen, „Teile und Herrsche!“ Aber das wird diesmal nicht gelingen, der Mensch ist heute nicht mehr so dumm und ungebildet, er informiert sich selbstständig im Netz und erkennt dann ganz schnell, wo das Problem liegt. Und die Probleme liegen im System. Dem Weltfinanzsystem. Außerdem, die repräsentative Demokratie hat sich überlebt, sie ist ausgehöhlt und korrupt. Ihre verlogene Politik führt uns schleichend und heimlich aber geradewegs in eine Weltdiktatur, die NWO, die sollte Dir ein Begriff sein. Und dagegen müssen wir alle aufstehen. Ob links oder rechts, Mitte oder vorne, wie es dieser Popp immer sagt.“

„Du meinst diesen Typen von der Wissensmanufaktur? Ich kenne seinen Plan B, was hältst Du davon,“ fragte Charlie und biss in sein Brötchen. Deutsche Brötchen waren die besten auf der ganzen Welt, nur hier nannte man sie Schrippen. Er dachte an ein Video, welches er bei You Tube entdeckt hatte. Es war schon fast 4 Jahre alt und handelte von dem Konflikt um den Stuttgarter Bahnhof. Aber er hatte festgestellt, damals war die Berichterstattung eine ganz andere, dabei waren die Proteste genauso unorganisiert entstanden. Wenn man sich vorstellen würde, die Presse würde auch bei den aktuellen Demonstrationen so fair berichten, dann stünden nicht nur 2000 sondern mindestens 20 000 Demonstranten vor dem Brandenburger Tor. Es wurde offensichtlich, der Dreh- und Angelpunkt waren die Massenmedien. Dort musste sich endlich etwas verändern, die Journalisten mussten endlich mit ihrer Selbstzensur aufhören und sich ehrlich an die Arbeit machen. Nur wie brachte man sie dazu?

http://youtu.be/S6b9eD4_v-c „S21 2010-10-19 3sat Kulturzeit: Die Bürgerliche Mitte legt sich mit der Staatsgewalt an.“

http://youtu.be/ie826No9A5Y „Kulturzeit: Die Zensur im Netz“

 

Die Internet-Gemeinde sollte wahrlich nicht aufhören wachsam zu sein, denn sollte die aktuelle Friedens-Bewegung mächtig, ja richtig mächtig werden, dachte Charlie, dann wird die Politik reagieren und die Freiheit im Netz beenden. Eine andere Chance hatte sie nicht, denn wenn im Politikerkreisen erst mal 2 und 2 zusammenzählt wurde, dann würde auch im Kanzleramt klar werden, dass es am Ende ihr Ende war, um dass es tatsächlich ging. Die Menschen hatten einfach die Schnauze voll von dieser scheindemokratischen Schauspielerei. Sie wollten sich lieber selber regieren, selbstbestimmt und frei. Die Zeit der repräsentativen Demokratie ging ihrem Ende entgegen, nur, was würde danach kommen? Die NWO oder eine „Bessere Weltordnung“ a la Monalisa? A la Popp? A la wen auch immer?

Er hatte sich auf Monalisas Internetseite umgeschaut, doch noch hatte sie ihre Vorstellungen von einer „Besseren Weltordnung“ nicht präsentiert. Li hatte ihm davon in New York erzählt und ihm ihre Textdateien aus dem letzten Sommer gemailt. Er hatte alle 5 Bücher gelesen. Das Erste war noch etwas holprig, doch mit der Zeit wurden ihren Vorstellungen immer klarer und am Ende war man derartig gehirngewaschen, dass man ebenfalls in ihrem Paradies leben wollte. Eine Welt ohne Geld, ja, auch er war mittlerweile überzeugt, dass konnte sehr wohl funktionieren. Nicht gleich im ersten Schritt, aber als Vision und gesellschaftliches Ziel. Und der Weg dahin konnte sehr wohl der Plan B der Wissensmanufaktur sein.

Nur, wie brachte man diesen Plan in die Wirklichkeit? Musste es dazu wirklich erst zum totalen, globalen System-Zusammenbruch kommen? Musste Amerika erst in den Abgrund stürzen? Musste Israel zunächst von der Landkarte verschwinden? War es möglich die „Bessere Weltordnung“ durchzusetzen, auch wenn Israel und die USA weiter existierten? Oder war es so, wie es der Astrologe gesagt hatte: „Die Sterne für Israel und die USA gehen unter und danach geht ein Stern auf, der alles verändert.“

 

Der Freistaat

 

http://bewusst.tv/freistaat-preussen/ „Liebste? … komm doch mal und schau Dir dieses Video an,“ rief Reinhard in Richtung Küche. Michaela kam mit einem Küchentuch in der Hand ins Wohnzimmer und fragte: „Was ist? Ich bin mit der Küche noch nicht ganz fertig …“

„Lass die Küche, ich mache den Rest, setze Dich hier hin und schau Dir das Video über den Freistaat Preussen an. Das könnte für auch uns eine Möglichkeit sein. Wird uns zwar wahrscheinlich den Job kosten, aber vielleicht gibt es ja auch in diesem Staatsgebilde Arbeit für uns.“

„Freistaat Preussen? Sind das nicht diese Reichsbürger?“

„Ich meine Ja. Wenn Deine Großeltern Hessen waren oder etwas anderes, dann müsstest Du dem Freistaat Hessen beitreten. Aber man kann sich auch woanders einbürgern lassen. Ich bin jedenfalls ganz sicher ein Preusse, denn meine Großeltern sind in Berlin geboren.“

http://freistaat-preussen.org/

http://freistaat-preussen.org/component/content/article/12-bekanntmachungen/15-interview-mit-dem-botschafter

 

Auch Dominik hatte von diesem Freistaat erfahren, denn da er Monalisas Rechner, bzw. ihre Aktivitäten über den Bildschirm genau beobachtete, sah er auch die Videos mit dem Botschafter für auswärtige Angelegenheiten des Freistaates Preussen. Und als Monalisa danach auf die Internetseite des Freistaates Preussen klickte um einen Kommentar, oder besser eine Anfrage, an diesen sehr sympathischen Botschafter Thomas Mann zu schicken, da wurde er sehr aufmerksam. Wollte Monalisa etwa Preussin werden? Nun, so überlegte er, dies könnte für alle Deutschen tatsächlich eine sehr gute und relativ einfache Möglichkeit sein, ihre Souveränität zurück zu gewinnen und den Schein-Staat BRD mit samt der Feindstaatenklausel und ihren amerikanischen Besatzern schnell los zu werden. Russland würde dieses Preussen sicherlich sofort anerkennen und auch andere Länder würden sich bestimmt schnell anschließen, wenn sie erst mal davon erfuhren, dass es dieses Preussen überhaupt gab. Es war ja auch wirklich eine Schande und bodenlose Frechheit, was man mit der deutschen Bevölkerung damals gemacht hatte und immer noch tat. Sie waren nach dem Krieg schlicht um ihr Völker- und Menschenrecht betrogen worden. Russland hatte da ja nie mitmachen wollen, doch was wollte man tun, wenn die Menschen in diesem Land ihre Rechte nicht einforderten, sondern im Gegenteil, ihren Besatzern und Ausbeutern mit blinder Liebe begegneten. Sie merkten einfach nicht, dass sie völlig entrechtet worden waren, und dass ihre angeblich 1990 zurück erlangte Souveränität das Papier nicht wert war, auf dem sie erklärt war. Nur, solange die Deutschen brav das machten, was die Alliierten von ihnen verlangten, und dass hieß zahlen, zahlen und noch mal zahlen, merkte keiner, dass er nicht mehr als ihr williger Sklave war. Und ein zufriedener Sklave beschwert sich nun mal nicht. Die Leute gingen daher ohne groß darüber nach zu denken fleißig ihrer Arbeit nach, gründeten ihre kleine Familie und zahlten und zahlen. Sie waren die Zahlmeister Europas, Hunderte von Milliarden überwiesen sie von einem Tag auf den Anderen ohne mit der Wimper zu zucken an die Zockerbanken und sie verschenkten nicht nur teure U-Boote an Israel. Sie finanzierten einen Wasserkopf an Schein-Beamten und Schein-Parlamente und sie ließen sich ihre Rechte immer weiter beschneiden, so lange, bis sie ihre nationalen Rechte ganz verloren haben würden, und zum Personal einer EU-Dikatur geworden waren. Ja, und wenn die Masse der Bevölkerung dann irgendwann aufwachte, weil sie endlich merkte, was sie verloren hatte, dann würde es möglicher Weise zu spät sein, daran etwas zu ändern. Denn, die EU-Diktatoren hatten sich schon klammheimlich das Recht gesichert, jeden Widerständler erschießen zu dürfen. Ja, es war tatsächlich so, durch die Hintertür war in Europa die Todesstrafe eingeführt worden.

Es wurde wirklich höchste Zeit, dass sich die Deutschen und nicht nur sie, denn letztendlich betraf es alle Europäer, der klammheimlich entstehenden EU-Diktatur widersetzten und mit der Reorganisation von Freistaaten wäre dies rechtlich leicht möglich. Allerdings, wenn es hart auf hart käme, dann würde die (illegitime) Staatsmacht zuschlagen und am Ende kämen wohl auch die amerikanischen Soldaten aus ihren Kasernen und die würden sicher auch vor massiver Gewalt nicht zurück schrecken. Und spätestens dann wäre Russland gefragt, so wie jetzt in der Ukraine. Auch dort hofften die Menschen auf den Schutz durch russische Waffen vor dieser Fascho-Regierung.

Nun, und wenn man an die Prophezeiung dieses Alois Irlmaiers dachte, dann war es gar nicht mehr so unwahrscheinlich, dass russische Truppen irgendwann in Deutschland einmarschierten um die Amis dort zu vertreiben. Dieser Irlmaier hatte gesagt, dass die Russen nur 3 Monate bleiben würden, und dass war sehr wohl denkbar, denn länger würden sie nicht brauchen um die Amerikaner aus Europa zu schmeißen. Die amerikanische Armee bestand doch im Grunde nur aus ungebildeten und ziemlich einfach strukturierten, jungen Typen, im Kampf Mann gegen Mann sahen sie total arm aus. Klar, Amerika konnte mit der Atombombe drohen, doch dann würden diese Dinger auch bei ihnen im Land nieder gehen. Und wenn erst mal 200 000 oder 1 Million Tote in den USA zu beklagen wären, dann würde der Krieg schnell vorbei sein. Denn, dann würde sich die Bevölkerung in Amerika fragen, ob dieser Krieg für sie überhaupt im nationalen Interesse war. Klar, dieser Alois hatte eine üble, hinterhältige Drohnenattacke gesehen, die den russischen Nachschub verhindern würde, doch, wenn die Europäer Russland als Befreier wahr nehmen würde, dann würde man die russischen Soldaten schon nicht verhungern lassen.

Ach ja, er wäre gerne dabei, er würde die Amerikaner mit Freuden vom europäischen Kontinent vertreiben. Ja, man konnte wirklich nur hoffen, dass die Astrologen Recht behielten und die USA und Israel 2022 endlich Geschichte waren. Eine Welt ohne die israelisch-amerikanische Machtachse Satans, wie schön und friedlich wäre es auf der Erde dann wohl? Wie viele Länder würden dann ihre amerikanischen Militärbasen ebenfalls los. Die Amis saßen doch wirklich fast überall und erpressten die jeweiligen Regierungen. Und, wenn dann endlich auch die Abhängigkeit vom Öl Geschichte sein würde, weil jedes Land frei war, seine Energie aus dem Vakuum zu beziehen, dann, ja dann konnte die Erde endlich wieder zu einem Paradies Gottes werden. Und dann, damit war ernsthaft zu rechnen, dann würde es nicht mehr lange dauern und die Erde würde in die Galaktische Föderation aufgenommen. Es war einfach nur nötig, dass die Menschen die wahren Feinde ihrer Freiheit erkannten. Und die saßen nicht in Moskau, sondern in den Banktürmen Amerikas und Londons. Denen musste die Macht endlich entrissen werden, denn freiwillig würden sie diese nie abgeben.

Ach, so las er in dem E-Mail-Postfach von Monalisa, die BRD war verpflichtet die Bürger des Freistaates Preussen nach dem Beamtengesetz zu bezahlen. 1850 Euro? Na, das war ja wirklich interessant! Dieses Grundgehalt wurde dann mit möglichen Sozialhilfe-Ansprüchen verrechnet? Das wäre ja ein richtig gutes Geschäft! Monalisa mochte dies wohl noch nicht so Recht glauben und formulierte gerade eine Nachfrage. Wenn er das richtig sah, dann war die Angelegenheit mit ziemlich viel Bürokratie und eventuellen Klagen verbunden, dennoch, ein Bürger Preussens zu werden, das klang sehr verführerisch. Wenn das mit den 1850 Euro stimmte, überlegte Dimitri, dann wäre dies ja wirklich eine einfache Möglichkeit ein „Bedingungsloses Grundeinkommen“ durchzusetzen. Er würde die Entwicklung in dieser Sache auf jeden Fall genau verfolgen, vielleicht würde er dann am Ende auch Preusse werden wollen, denn es war auch für Ausländer möglich sich im Freistaat Preussen einbürgern zu lassen. Also, wirklich, eine tolle Idee!

http://youtu.be/aGYmrKm1gN4 „Buddhist ohrfeigt Angela Merkel“ (unbedingt anschauen!)

 

 

Fortsetzung folgt!

Wenn Sie Anregungen und Vorschläge zur weiteren Entwicklung haben,

bitte, schreiben Sie mir, ich werde Ihre empfohlenen Links oder Ideen zum Inhalt

gerne in die Fortsetzung der Geschichte einbinden.

Jetzt erst mal nur vielen Dank für Ihr Interesse,

Ihre Monica Kraemer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Comments

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