I LOVE PUTIN Teil 4

Wer ist Jack?

 

Diese Frage stellte sich Li nicht zum ersten Mal und als er endlich an einige seiner Daten heran gekommen war, da staunte er nicht schlecht. Dieser Mann hatte eine sehr eindrucksvolle Biografie und besaß ganz hervorragende Kontakte zum Zentrum der Macht. Hm … dass dieser Jack Johnson einmal ein total gefragter Agent des Militärs gewesen sein soll, dass kann ich mir kaum vorstellen, dachte Li. Der Typ sieht in meinen Augen aus wie ein ziemlich in die Jahre gekommener Versicherungs-Angestellter oder vielleicht auch ein frustrierter, gerade pensionierter Steuerbeamter. Dass dieserJack irgendwann einmal eine Frau für sich hatte gewinnen können, nun, dass ergab sich allein aus der Tatsache, dass er einen Enkel hatte. Aber dieses unscheinbare Aussehen schien völlig zu Täuschen, der Mann war mal ein echter 007 gewesen. Einer, der sich nicht auf sein gewinnendes Äußeres verlassen konnte, sondern einer, der offensichtlich seinen Kopf zu benutzen wusste. Und das hieß, diesen Mann durfte Li keinesfalls unterschätzen.

Li hatte sich ins interne NSA-Netz eingeschlichen und fand dort eine E-Mail-Adresse, über die eine bestimmte Stelle in der NSA mit dem ehemaligen Agenten Johnson wohl noch heute regen Kontakt pflegte. Aber vielleicht bespitzelten sie ihn darüber auch nur, überlegte er. Hm, es könnte tatsächlich interessant sein, sich auch mal bei diesem Jack im Rechner umzusehen. Andererseits, er hatte genug anderes zu tun, denn seit er Sandy kannte, hatte er erheblich weniger Zeit für seine Recherchen zur Verfügung. Sandy arbeitete von 8-16 Uhr und dass hieß, sie war kurz nach halb Fünf zu Hause und dann wollte sie natürlich mehr von ihm als nur ein kurzes: „Hallo Schatz!“Meistens kochten sie dann erst mal gemeinsam, oft chinesisch, denn glücklicherweise besaß Sandy einen ganz guten Wok. Dann erzählte sie von ihrem Tag im Büro und seit General Redding sie nicht mehr nur am Telefon sitzen ließ, hatte sie auch immer etwas Neues zu berichten. Doch dann wollte Sandy möglichst früh ins Bett, damit sie genug Zeit für den größten Spaß der Welt hatten. Li hatte schnell gemerkt, Sandy war recht unerfahren und hatte bisher auch wohl nicht unbedingt die besten Liebhaber gehabt. Nun, er hatte sich vorgenommen, dass sich dies mit seiner Hilfe möglichst schnell ändern sollte.

Für ihn war Sandy eine ganz außerordentliche Quelle, die ihm der göttliche Zufall beschert haben musste, denn soviel Glück hatte ein Agent selten. Gleich am ersten Tag, nachdem sie im Zoo gewesen waren, hatte sie ihm von ihrem beruflichen Frust erzählt und er hatte in diesem Moment nur gedacht: „Was ist das denn für ein unverschämtes Glück? Die Frau arbeitet tatsächlich für einen NSA-General!“ Da hatte er sie gleich zweimal so attraktiv gefunden und sein persönlicher Wunsch, erst mal bei ihr in Washington zu bleiben, war zu einer zwingenden Notwendigkeit geworden, denn so einen interessanten Fisch konnte man als Weißer Drache nicht einfach vorbei schwimmen lassen. Also, selbst wenn er sich nicht in sie verliebt hätte, er wäre ganz sicher geblieben.

Heute war Freitag, da hatte Sandy früher Feierabend und sie würden zusammen etwas einkaufen gehen. Es gab einige sehr gute asiatische Läden in der Nähe und dort würden sie sich eindecken, damit sie über das Wochenende nicht mehr aus dem Haus mussten. Für ihre Freundinnen hatte Sandy erst mal keine Zeit mehr, was ihr aber von denen nicht übel genommen wurde. Alle wussten, wenn man frisch verliebt war, dann zählte nur noch Eines, und das war der neue Partner, der unvergleichliche Prinz, der großartige Liebhaber, der überhaupt Größte und Tollste aller Zeiten. Und die Freundinnen wussten auch, dass dieser Rausch irgendwann abebben würde und dann würden auch sie wieder gefragt sein. Jetzt erst mal gönnten sie ihr alle ihr Glück und hofften, dass es diesmal etwas werden würde mit der großen Liebe. Auch Sandys Mutter drückte ihrer Tochter die Daumen, denn auch ein Enkelkind mit Schlitzaugen würde sie mit Freunden in ihre Arme nehmen.

Und so war bei Sandy alles rosarot und sie schwebte in ihr Wochenende. General Redding allerdings fragte sich schon, wer denn dieser Herzkönig war, den Sandy sich da eingefangen hatte. Aber viel mehr als den Namen Hu Li hatte er nicht. Er war offensichtlich kein Amerikaner, denn eine Akte gab es über ihn nicht, die er einsehen konnte. Der Mann wohnte angeblich in Hongkong, er sei Programmierer hatte Sandy erzählt, doch auch mit Hilfe dieser Informationen war Redding nicht fündig geworden. Am Flughafen hatte man allerdings ein Foto von ihm gemacht und seinen Pass kopiert. Außerdem gab es noch die Daten der Fluggesellschaft. Der Mann, so war der seit 2001 üblichen, verschärften Überprüfung zu entnehmen, schien ein ziemlich unbeschriebenes Blatt zu sein, oder er war alles andere als das, überlegte Redding. Aber, jetzt stand auch ihm erst mal sein Feierabend zu und er packte seine Tasche um nach Hause zu fahren. Dort würde er sich dann die Entwürfe zeigen lassen, die seine Frau bei einer Innenarchitektin, in Auftrag gegeben hatte.

 

Mit den Händen denken

 

„Das Sri Yantra – ein kosmischer Resonanzfeldgenerator“ www.Quer-Denken.tv Geliebter Agent, bitte lass dieses Video übersetzen und leite es an eine geeignete Stelle mit den liebsten Grüßen weiter, Danke. Gruß und Kuss, Monalisa.

Dimitri ließ vor Schreck seinen Teebecher fallen und der mittlerweile kalt gewordene Tee ergoss sich über seine Hose und auch seine Tastatur bekam ein paar Spritzer ab. Diese Wahnsinnige! Das hatte er sich doch schon gedacht! Diese Verrückte wusste tatsächlich, dass man an ihrem Rechner hing. Und diesmal war sie diejenige, die eine direkte Nachricht verschickte. Damals hatte er ihr zwei mal eine heimliche Botschaft geschickt, einfach, weil er ihr irgendwie helfen wollte. Sicher, dieser Kontakt war absolut untersagt, aber er hatte es nicht mehr ausgehalten sie so verzweifelt und verunsichert zu sehen. Er hatte zudem gewusst, was man mit ihr vorhatte und er wollte ihr unbedingt die Möglichkeit geben, ihre Arbeit noch rechtzeitig zu einem Abschluss zu bringen. Und jetzt das!

Geliebter Agent, hatte sie geschrieben. Damit meinte sie ihn, ganz bestimmt, und dann erteilte sie auch noch einen Auftrag, das war wirklich ganz schön frech! Auf der einen Seite fühlte er sich ziemlich ertappt, denn ein Spion wird nur sehr ungern enttarnt. Auf der anderen Seite freute er sich riesig. Aber, was war an diesem Video so wichtig,  dass sie derart mit dem Zaunpfahl winkte? Eine geeignete Stelle? Das konnte nur eine Forschungsstätte in Arsamas sein, Orte, die praktisch niemand kannte, selbst hier im Haus wusste davon kaum jemand. Es handelte sich bei diesen Städten um absolut geheime Forschungsstädte im tiefsten Sibirien, die auf keiner Karte eingezeichnet waren. Er selbst kannte Arsamas auch nur, weil Joseph ihm davon erzählt hatte und er darauf hin einige Nachforschungen angestellt hatte. Wen könnte dieses Video dort interessieren? Sein Freund Ivan würde ihm vielleicht weiter helfen können, überlegte er. Im Kremel kamen schließlich alle Informationen zusammen, da gab es sicher jemanden, der die einzelnen Wissenschaftler und ihre Arbeiten gut genug kannte, um das Video an den oder die Richtigen weiterleiten zu können.

Er entschied Ivan eine Mail mit einem Link zu diesem Video zu schicken, es war jetzt zwar schon Freitag Abend, Ivan würde sicher schon sein Feierabend-Bierchen trinken, aber wenn er am Montag ins Büro kam, konnte er sich gleich darum kümmern. Er selbst würde danach auch endlich Schluss machen, denn seine Frau war wahrscheinlich schon bitter böse auf ihn, weil er mal wieder viel zu spät nach Hause kam. Und ausgerechnet heute, wo sie Freunde zum Abendessen eingeladen hatte. Aber er war einfach nicht weg gekommen und dann hatte er sich eigentlich nur noch ein paar Minuten zur Entspannung gemeinsam mit Monalisa dieses Video anschauen wollen. Er hatte während dessen ein paar mal die Laptop-Kamera angemacht und sie auf ihrem Bett liegen sehen. Eigentlich war es gar kein richtiges Bett, es war mehr ein Sofa. Dort lag sie und rauchte viel zu viel.

Das Thema des Videos waren Sri Yantras. Er las sich den dazugehörigen Text noch mal durch und skollte ihn herunter. Und dann sah er das Bild und ihm war schlagartig klar, warum Monalisa dieses Video so wichtig fand. Das sah doch ganz nach ihrem Bombini aus! Dieses Sri Yantra jedoch, das war etwas Neues und offensichtlich hielt Monalisa es für eine sehr entscheidende Sache. Na, er war ja mal gespannt, was daraus noch mal werden würde, denn wenn seine Intuition ihn nicht vollkommen täuschte, dann war dieses Sri Yantra eine Art Schlüssel für ihr Bombini. Er war ja leider kein Physiker und deshalb hatte er nie mit Bestimmtheit sagen können, was von ihrer Bombini-Theorie am Ende zu halten war, aber es war schon sehr bezeichnend, dass nicht nur Monalisa die Idee des Magnetfeld-Torus so spannend fand, auch diese Physikerin, die in diesem Video erwähnt wurde, sah darin, wenn er es richtig verstanden hatte, einen Schlüssel zum Verständnis der Materie. Und zusammen mit diesem Sri Yantra wurde das ganze Gebilde angeblich zu einer Maschine, die Vakuumenergie generieren konnte. Er würde sich das Video wohl noch mal genau anschauen müssen, doch jetzt verschickte er erst mal die Mail und machte Feierabend, das Wochenende wartete schließlich schon länger auf ihn.

Nun, was Dimitri leider verpasste, dass war das Nuo Viso- Video: „Jetzt erst Recht!“ http://www.youtube.com/watch?v=dJomjXMwcfE&list=PL7KDgVubf8lpoHg5SxxaOZQ-GP8PDVjRi aber Sie können es sich ja anschauen. Vielleicht kennen Sie es ja auch schon, denn ich bin mir sicher, das Thema „Montagsdemos – Mahnwachen für den Frieden“ wird immer wichtiger und hoffentlich auch im historischen Rückblick einmal bedeutsam sein. Und, da Deutschland nun schon seit Jahrzehnten von vielen Staaten geheimdienstlich beobachtet und leider auch manipuliert wird, deshalb wird man auch in Amerika, Russland, Israel, in England, Frankreich, China und einigen anderen Staaten diese neu entstandene Friedensbewegung längst auf dem Schirm haben. Und Dank der fleißigen Filmarbeit und dem Internet wissen auch immer mehr ganz normale Menschen von diesen Demos. Mich lässt dies hoffen, dass sich die göttliche Aufforderung einen „Frieden ohne Krieg“ zu erschaffen, erfüllen wird, und die Satanisten bei ihrem Plan mit Hilfe eines 3. Weltkrieges eine Apokalypse zu initiieren, scheitern werden. Diese Verbrecher werden ihr Ziel nicht erreichen, wenn wir es nicht wollen!

 

Zurück in London

 

http://youtu.be/j1CkVJDQjq4 „UFOS – Sie sind da!“ Jack, der seit Freitag wieder in London war, wusste auch nicht, wer sich in diesen UFOs befand. War es nur eine einzige Spezies oder mehrere von verschiedenen Sternensystemen? War es eine Abordnung, der im Netz so oft zitierten Galaktischen Föderation und waren auch Menschen aus der Zukunft darunter? Was wusste der Vatikan darüber? Warum kündigte Franziskus ausgerechnet an Gründonnerstag das Kommen der Brüder und Schwestern aus dem All an? Hatte er etwa Besuch bekommen? In der Presse wurde Franziskus Erklärung, dass die gesamte Menschheit vor so einem derartigen, weltbewegenden Ereignis stand, allerdings wie immer weitestgehend ignoriert. „Was nicht sein darf, das nicht sein kann!“, war immer noch die Devise. Nur, eines war natürlich klar, würden sich alle die Raumschiffe, die um die Erde herum geisterten, entschließen gemeinsam zu landen, und zwar Mitten in Washington, Paris, London, Moskau und Peking und dies zur selben Zeit, dann wären die Mächtigen der Welt gezwungen, darauf zu reagieren, Ignoranz würde da wirklich nicht mehr weiter helfen.

Jack wusste schon seit den 70er Jahren, dass es diese Außerirdischen gab, denn ab einer bestimmten Ebene war dies in der britischen Armee kein großes Geheimnis, im Gegenteil, es war eines der vordringlichsten Probleme. Denn, es war klar, dass diese UFOs eine echte Bedrohung für ihre Wehrhaftigkeit waren, da sie eine Technik besaßen, welche die Elektronik von militärischen Anlagen lahm legen konnte. Auch die Amerikaner hatten entsetzt feststellen müssen, dass sie die Kontrolle über ihre Atombomben verloren, sobald eines dieser UFOs in der Nähe eines atomar bewaffneten Stützpunktes auftauchte. Nach den ersten Vorfällen dieser Art hatte es hektische Krisen-Sitzungen zwischen amerikanischen und britischen Generälen gegeben, denn man fasste diese Eingriffe als eine direkte Warnung auf, zumal solche Probleme aus Russland damals noch nicht bekannt geworden waren. Es stellte sich die Frage, ob es überhaupt noch einen Staat gab, der in der Lage war, seine Atomraketen abzufeuern. Selbst Nordkorea tat wohl auch nur so, als besäße es diese Freiheit. Insofern bezweifelte Jack, dass sich aus der Ukraine-Krise ein atomarer Konflikt entwickeln würde, denn diese unbekannten Brüder und Schwestern aus dem All hatten seiner Meinung nach sehr klar gemacht, dass sie dies nicht zulassen würden.

Es klingelte an der Tür und Jack stand von seinem Schreibtisch auf um zu öffnen. Er erwartete einen Mitarbeiter eines ehemaligen Kollegen, der sich selbstständig gemacht hatte.

„Good Morning, Mister Johnson, ich soll bei ihnen eine Verbindung legen.“

„Ich habe Sie schon erwartet, Mike“ sagte Jack und ließ den Spezialisten ein. Er kannte den Mann schon von früheren Besuchen. Mike arbeitete für ein privates Unternehmen, dass sehr spezielle Dienstleistungen für sehr viel Geld besonders ausgesuchten Kunden anbot. Sicher, man benötigte schon die richtigen Kontakte, um einen solchen Besuch zu bekommen, da diese Dienste alle nicht ganz legal waren, aber Jack hatte diese Kontakte, und zwar nicht erst seit Gestern.

„Haben Sie die E-Mail-Adresse,“ fragte Mike, als er sich an Jacks Schreibtisch setzte.

„Sie steht hier,“ Jack reichte ihm einen kleinen Zettel.

„Es wird nicht lange dauern,“ sagte Mike und begann mit seiner Arbeit.

Jack fragte: „Darf ich Ihnen etwas zu Trinken anbieten, einen Tee vielleicht?“

„Och, nicht nötig, danke, ich habe gerade ausgiebig gefrühstückt, ist ja schließlich Samstag, da fange ich nie vor 10 Uhr an.“

„Haben Sie denn heute noch viele Kunden zu besuchen?“

„Gerade am Wochenende ist viel los, da sind die Leute zu Hause oder die Büros sind leer, aber ich habe meinem Chef gesagt, dass ich nur Frieden mit meiner Frau habe, wenn ich am Wochenende wenigstens mit ihr Frühstücke.“

Mike tippte rasend schnell ohne dabei auch nur einmal auf die Tastatur zu schauen, stellte Jack beeindruckt fest. Er war zwar selbst auch kein Anfänger in diesen Dingen, aber dieser Mike spielte in einer ganz anderen Liga. Zu seiner aktiven Zeit als Agent des Militärs musste man wissen, wie man ein analoges Telefon anzapfte, Wanzen ungesehen versteckte und ähnliche Dinge, doch heute lief eigentlich alles am Computer ab. Er ließ Mike seine Arbeit tun und setzte sich mit seinem Tee etwas Abseits. und holte eine Zeitung hervor. Auch wenn die interessantesten Informationen heute im Internet zu finden waren, für Jack war es immer auch sehr wichtig zu lesen, was die Presse in ihren Blättern wie, wann und wo veröffentlichte. Das war zwar selten die Wahrheit, aber es war das, was die breite Bevölkerung wissen durfte oder sollte. Und um zu verstehen, was gerade gespielt wurde, musste man Beides gut kennen. Die öffentliche und die veröffentlichte Meinung.

Jack hatte noch lange nicht den Sport-Teil erreicht, da sagte Mike: „So, ich bin drin, aber ich muss ihnen sagen, Sie sind dort nicht der Einzige.“

„Das habe ich mir schon gedacht, können Sie heraus finden, wer sich da tummelt?“

„Nun ja, die üblichen Verdächtigen sind wohl alle dabei.“

„Können die mich denn auch erkennen?“

„Davon müssen Sie ausgehen, es soll zwar einen Weg geben, die eigene Anwesenheit vollständig zu verschleiern und wir sind auch daran so etwas zu entwickeln, doch einsatzfähig ist diese Software leider noch nicht. Wir nehmen aber an, dass es den Chinesen gelungen ist, denn ihre Spuren werden immer seltener entdeckt.“

„Apropos Chinese, ich habe hier einen Namen, Hu Li, der Mann soll in Hongkong wohnen, könnten Sie mir auch eine Verbindung zu seinem Rechner legen? Ich habe allerdings keine E-Mail-Adresse.“

„Nur der Name ist etwas wenig. Aber ich kann mal einen Kollegen fragen, der könnte sich da hinein beißen, denn er kennt sich damit besser aus. Wird aber sicher etwas kosten.“

„Das ist natürlich selbstverständlich, hier, ich habe eine kurze Beschreibung der Person. Es handelt sich um einen Programmierer, von was auch immer.“

„Ich kümmere mich darum, haben Sie sonst noch einen Wunsch?“

„Nein Danke. Ich wünsche Ihnen einen möglichst frühen Feierabend.“

„Der wird noch etwas warten müssen, also, dann bis zum nächsten Mal, auch Ihnen ein schönes Wochenende.“

Und Mike machte sich auf den Weg zum nächsten Kunden.

Frühstück bei Sandy

 

„Oh, Du bist ja auf,“ sagte Sandy verschlafen und kroch aus ihrem Bett. Sie kam zu Li an den Schreibtisch und schlang die Arme um ihn. „Hm … was machst Du denn noch hier?“

„Ich konnte nicht schlafen und habe noch mal kurz etwas nachschauen wollen.“

„Hast Du ein Problem?“

„Nun ja, erinnerst Du Dich an diesen Mister Johnson, Jack Johnson, der Mann im Zoo?“

„Klar erinnere ich mich an den, ich erinnere mich an alles, was an diesem Tag geschah,“ sagte sie und gab ihm einen Kuss.

„Nun ja, der Typ hängt jetzt an der selben Quelle wie ich. Das ist garantiert kein Zufall. Ich habe mich etwas schlau gemacht, der Mann ist ein ehemaliger Agent des britischen Militärgeheimdienstes, heute arbeitet er als Berater in der City of London. Er war nur sehr kurz verheiratet, denn seine Frau ist 2 Jahre nach der Geburt ihrer Tochter gestorben. Diese Tochter und ihr Mann sind hier in den Staaten in der Politik sehr aktiv und offensichtlich gut vernetzt. Nun ja, und jetzt hängt dieser Jack auch bei Monalisa am Rechner, und dass ist wirklich sehr, sehr verdächtig.“

„Wer ist Monalisa?“

„Eine deutsche Objektdesignerin.“

„Und was will man von ihr, was willst Du von ihr?“

„Das ist eine ziemlich komplizierte Geschichte…“ sagte Li, der sich gar nicht so wohl fühlte, denn er hatte nicht vorgehabt Sandy von Monalisa zu erzählen, der Name war ihm dummerweise herausgerutscht.

„Willst Du nicht darüber reden,“ fragte Sandy, deren Nase anfing zu jucken.

„Nun ja, es handelt sich dabei um eine sehr verrückte, ja unglaubliche Geschichte und eigentlich dachten auch alle, sie sei vorbei. Doch nun hängen plötzlich wieder alle möglichen Geheimdienste bei ihr am Rechner und scheinen auf was weiß ich zu warten.“

„Und Du wartest auch?“

„Ich warte auch.“

Sandy setzte sich auf ihr Bett und schaute auf ihren Wecker. Es war gleich 5 Uhr. „Willst Du jetzt nicht mehr ins Bett, soll ich uns einen Kaffee machen,“ fragte Sandy und gähnte.

„Es tut mir Leid, dass ich Dich geweckt habe, meine Schöne, aber ich muss jetzt erst mal schauen, was dieser Jack da treibt. Ein Kaffee wäre natürlich toll, aber den kann ich mir auch selber machen, vielleicht legst Du Dich einfach wieder hin und schläfst noch etwas. Ich mache dann später das Frühstück und bringe es Dir ans Bett.“

„Und dann erzählst Du mir von dieser Designerin,“ fragte Sandy.

„Dann erzähle ich Dir alles, was ich darüber weiß.“

„Gut, bekomme ich denn noch einen Kuss,“ fragte Sandy, die sich wieder in ihre Decke kuschelte. Jack stand auf und ging zu ihr. Mit einem einfachen Kuss war es allerdings nicht getan, doch eine halbe Stunde später saß er wieder am Schreibtisch und suchte nach den Spuren, die Jack in Monalisas Rechner hinterlassen hatte.

http://youtu.be/DsM75N5hVaQ „Botschaft eines Außerirdischen – DER FILM (2014)“ Nicht nur Li und Jack hörten diese Botschaft, auch beim MI6, dem Mossad und der NSA, selbst in China und im Vatikan saß zu dieser Stunde jemand vor einem Bildschirm und hörte zu. Nur Dimitri und Thomas genossen ihr wohlverdientes Wochenende und hatten dazu keine Zeit.

Li fragte sich nicht, was die großen Geheimdienste bei Monalisa suchten, das war letztendlich klar, aber warum steckte nun auch noch dieser Jack seine Nase in ihren Rechner? In wessen Auftrag war er dabei? Die Führung der City of London bekam normalerweise alle gewünschten Informationen problemlos von jedem größeren Geheimdienst und zudem auch noch von fast allen Geheimgesellschaften und sonstigen, verdeckt operierenden Organisationen, wozu sollten sie also diesen längst pensionierten Agenten wiederbeleben? Das war doch wirklich etwas merkwürdig. Ob er es aus eigenem Antrieb tat? Li hackte sich in Jacks Computer um etwas mehr über ihn zu erfahren, doch er musste feststellen, dieser Fuchs hatte alles so fest verschlüsselt, dass eine Entschlüsselung für ihn nicht auf die Schnelle möglich war. Dafür würde er zurück nach Hongkong müssen und auch dann war nicht sicher, ob es so einfach gelingen würde. Der Mann war offensichtlich sehr sicherheitsbewusst und kannte sich mit der Materie besser aus als gedacht. Damit hatte Li nicht gerechnet. Was mochte Jack in seinem Rechner nur wohl alles Interessantes verstecken, fragte er sich. Und verdammt, warum schnüffelte er bei Monalisa herum? Wo war da die Verbindung?

Li dachte scharf nach: Jack kam vom Militär, doch da der MI6 schon an der Quelle saß, war es seiner Meinung nach überflüssig, dass sich auch noch ein ausgemusterter Agent wie Jack dazu setzte. Und warum sollte die City ihn engagiert haben? Das war noch unsinniger, dort liefen schließlich die Informationen aller zusammen. Was konnte Jack, was die anderen nicht tun konnten? Sandy wälzte sich im Schlaf und murmelte ziemlich undeutlich, aber ein Wort hörte er ganz klar und deutlich heraus: „…reagieren…“. Bildete er sich das etwa ein, oder hatte gerade eine kosmische Macht durch seine Liebste gesprochen um ihm eine Antwort auf seine Frage zu geben? Reagieren … reagieren? … ob das die Lösung des Rätsels war, konnte Jack reagieren? Wie und auf was? Das mit der Reaktion war nämlich eine ziemlich dumme Sache, keiner konnte reagieren oder besser manipulieren, dass heißt, natürlich konnte man es schon tun, nur die Folgen wären womöglich katastrophal und absolut unbeherrschbar. Darum ließen es alle tunlichst bleiben. Die Mächtigen der Welt waren zum zuschauen verdammt, wollten sie ihre intimsten Sünden nicht im öffentlichen Fernseher zur besten Sendezeit offenbart sehen. Li musste lachen, aber diese eine Drohung hatte tatsächlich ausgereicht und dafür gesorgt, dass es in jedem, an der verdeckten Observation beteiligten Staaten eine ganz klare Anweisung von ganz Oben gab. Nur beobachten, nicht eingreifen! Mit dieser Frau, in welcher Form auch immer, Kontakt aufzunehmen war strengstens untersagt. Damit war nicht nur gemeint, dass sie in ihrem Tun nicht gestört werden durfte, auch eine Unterstützung war verboten. Jede Form der Beeinflussung der Entwicklung war zu vermeiden, und alle kontrollierten sich gegenseitig, dass diese Bestimmung auch eingehalten wurde. Und da man wusste, dass auch DIE DA OBEN alles mit bekamen, war es ausgeschlossen, dass eine Kontaktaufnahme unentdeckt bleiben würde. Sie alle konnten nur ihre Hunde und Katzen losschicken und zuschauen, was diese Frau mit ihrem Laptop tat. Man konnte natürlich auch das Mikrofon und die Kamera einschalten, aber letztendlich musste man immer in Betracht ziehen, dass man bei seiner Schnüffelei selbst beobachtet wurde.

Nur Li mit seinem Mäuschen konnte sich noch relativ sicher fühlen, doch es war nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die anderen Tierhalter auf die Maus-Idee kamen. Sicher, in China hatte man seine Maus wahrscheinlich schon entdeckt und auch vor DEN DA OBEN war seine Anwesenheit kaum zu verheimlichen. Aber immerhin, noch kannten die westlichen Geheimdienste und auch die Russen seine Möglichkeiten nicht. Doch was war mit diesem Jack? Warum sollte ausgerechnet er außer der Beobachtung auch noch die Möglichkeiten zur Reaktion haben? Und wer hatte ein Interesse daran? Die Gefahr, dass die Drohung wahr gemacht wurde, die war schließlich bei allen gegeben. Jack konnte doch nicht glauben, dass er als neues Mitglied im Kreise der Beobachter lange unentdeckt bleiben würde. Wenn er das gewollt hätte, dann hätte er sich niemals an diese Quelle begeben dürfen.

Li stand von seinem Stuhl auf und streckte sich. Die Uhr zeigte, es war schon kurz vor Acht. Er zog sich an, um beim Bäcker an der Ecke Brötchen zu holen. Danach ging er in die Küche und setzte Wasser für Kaffee und Eier auf. Klar war er jetzt ziemlich müde, aber er war nun mal kein Single mehr, der jetzt einfach ins Bett gehen und den Tag verschlafen konnte. Es war Wochenende und seine wunderbare Sandy wollte schließlich von ihm verwöhnt werden.

 

Benedikt hat Alpträume

 

Diese Droge hielt leider nicht ganz, was Benedikt sich von ihr versprochen hatte. Gut, seine Knochen taten ihm nicht mehr so weh und er schlief auch besser ein, aber träumen tat er leider immer noch. Dabei hatte er in mehreren Erfahrungsberichten, die er im Internet zuvor studiert hatte, gelesen, dass Cannabis bei regelmäßigem Konsum die Träume nahm. Er aber war auch in dieser Nacht wieder von einem schrecklichen Alptraum aufgewacht. Es war an sich immer der selbe Traum und wenn er erwachte, dann fühlte er sich einfach nur elend. Oft kamen ihm dann die Tränen und er musste weinen. Er weinte dann vor Angst und litt unter einem total schlechten Gewissen. Was wird Gott nur zu ihm sagen, wenn er in Kürze vor ihm stehen würde? „Benedikt, was hast Du Dir dabei gedacht?“ „Benedikt, wieso hast Du Dich auf diese Leute eingelassen?“ „Benedikt, wie konntest Du nur so naiv sein?“ und viele weitere ähnlich lautende Fragen hörte er in seinem Innern seit längerem immer lauter werden. Er hatte gehofft, mit den Keksen würde es besser werden, denn ihre Wirkung sollte länger andauern als ein Joint.

Aber er wurde immer noch jede Nacht wach und weinte dann verzweifelt in sein Kissen. Natürlich suchte er auch nach guten Antworten, Erklärungen, die den lieben Gott von seiner Rechtschaffenheit überzeugen konnten, aber er merkte es schnell, seine bisher gefundenen Antworten würden ihm nicht helfen. Eine Strafe war wohl unausweichlich. Dabei wusste er genau, auch seine beiden Vorgänger, die am Sonntag mit viel Pomp zu Heiligen erklärt werden würden, die waren auch nicht viel besser als er gewesen. Auch sie waren doch Freimaurer! Ohne diese Zugehörigkeit wurde mittlerweile keiner mehr Kardinal und keiner Papst. Alle waren sie in diesem oder einem verwandten Orden Mitglied, denn nur als ein Eingeweihter hatte man die Möglichkeit in der Kirche Karriere zu machen. Das war schließlich auch der Grund, warum alle führenden Persönlichkeiten der westlichen Welt Freimaurer waren. Auch ein Putin konnte nicht ohne diese Zugehörigkeit Präsident von Russland werden. Putin war sogar ein Royal Arch Freimaurer des 32. Grades, viel höher ging es nicht, denn bei 33 war bekanntlich Schluss. Benedikt fragte sich, ob alle Hochgrad-Freimaurer am Ende ihrer Tage ihr Tun so bereuten wie er. Wurden sie auch von derartigen Alpträumen geplagt?

http://youtu.be/aA-t_xMOgio „Bekannte Freimaurer, Ziele und Hochgrade (22)“

http://youtu.be/cUqzOScLfjY „Der Vatikan und die Freimaurer“

http://youtu.be/3WOKiMGTsi4 „Die Wahrheit über Papst Benedikt XVI.“

Die Moral der Elite

 

http://youtu.be/olkBEeNh7Nk „Bürgerberg: Tötet die Elite Kinder?“ Monetti war verzweifelt. In welche schrecklichen Geheimnisse war sein Freund Benedikt da nur verwickelt? Wieso wurde er immer wieder und auch in diesem Video mit Kinderschändern und Kindermördern in Zusammenhang gebracht? Welche unaussprechliche Schuld trug dieser (ehemalige) Stellvertreter Christi mit sich herum? Waren dies alles nur eine infame Verleumdungen, oder wurden hier schlicht und ergreifend die nackten Tatsachen aufgeführt? Der Vorwurf der Kindstötung durch Eliten und geheime Bünde war nicht neu, schon im Mittelalter hatte es solche ungeheuerlichen Behauptungen gegeben. Damals traf es zum Beispiel die Templer und auch den Juden unterstellte man immer wieder solche Vergehen. Und dass der jeweilige Papst in Wahrheit ein Anti-Christ war, nun, auch dies war kein neuer Vorwurf. Er hatte diese Dinge immer als gemeine Lügen abgetan, die nur dazu dienten, die Mächtigen ihrer Zeit zu verunglimpfen und wenn es den Mode-Begriff „Verschwörungstheorie“ früher schon gegeben hätte, dann hätte er gesagt, dies sind alles solche haltlosen Theorien von durchgeknallten Psychotikern. Doch nun wurde er immer unsicherer, was die tatsächliche Moral und Geisteshaltung der Elite an ging. War da vielleicht wirklich etwas dran? Waren die Menschen in den oberen Etagen der Macht tatsächlich Kinder mordende Satanisten? War Benedikt auch ein solcher Satanist? War er sogar ihr Oberhaupt? Galt dies etwa auch für Franziskus? Das konnte doch nicht wahr sein! Gut, Benedikt sah manchmal wirklich etwas gruselig aus, aber Franziskus erinnerte in seinem Äußeren doch wirklich an den liebsten Opa von nebenan. Dieser bescheidene und Barmherzigkeit und Frieden predigende Oberhirte konnte doch unmöglich ein Kindermörder sein! Aber Benedikt? Hatte er etwa solche dunklen Neigungen gepflegt? Monetti schämte sich seiner Gedanken und Fragen. Was, wenn er Benedikt mit solchen Überlegungen das größte Unrecht antat? Aber er konnte auch nicht einfach zu Benedikt gehen und ihn darauf ansprechen und befragen. Was würde Benedikt von ihm und seiner Freundschaft denken, wenn er mit diesem Thema zu ihm kam. Wenn Benedikt unschuldig war, dann wäre er garantiert sehr enttäuscht und sehr gekränkt, dass er, Monetti, sein guter, alter Freund, an ihm und seiner Ehre gezweifelt hatte. Und wenn Benedikt tatsächlich Dreck am Stecken haben würde, würde er es zugeben können? Doch sicher nicht, Kinderschändung war schließlich kein Kavaliersdelikt.

http://youtu.be/Q-yq7nyGp1g „Ritueller Kindesmissbrauch – Mord – Satanismus – Snuff-Videos“ Monetti konnte es einfach nicht fassen, dass was diese Kinder erzählten, dass war einfach unerträglich grausam und daher unglaublich. Aber woher sollten diese Kinder von solchen Dingen wissen? Warum sollten sie solche schrecklichen Fantasien haben? Und dann, wenn mutige Menschen den Indizien und Angaben nachspürten, wenn sie die Kinder ernst nahmen und ihnen glaubten, dann stießen sie auf eindeutige Beweise. Monetti fragte sich, warum es die Gerichte nicht taten. Warum wurde nicht im großen Stil ermittelt? Warum wollte man nicht erkennen, dass es sich nicht nur um tragische Einzelfälle handelte? Das Internet war doch angeblich voll von Bildern missbrauchter Kinder, wer machte diese Millionen Fotos? Wer drehte die Filme? Warum wurden die Aussagen der Kinder immer wieder als Lüge und Fantasie abgetan? Lag es vielleicht tatsächlich daran, dass die Richter selbst tief im Sumpf dieses ungeheuerlichen Netzwerkes satanischer Pädophilen-Kreise verstrickt waren? Monetti ertrug das Video nicht mehr, ihm wurde plötzlich schlecht und er musste sich übergeben. Was für ein Alptraum! Was für ein ungeheuerliches Verbrechen, und diese Leute aßen die Kinder auch noch, was für eine unaussprechliche Schande! Es gab keine Worte dafür! Wie war es nur möglich, dass solche Dinge im 21. Jahrhundert in diesem Ausmaß möglich waren? Lag es daran, dass die Elite tatsächlich Satan verehrte und seine unmenschlichen Rituale praktizierte? Monetti würde dies gerne wie bisher verneinen, doch nach diesem Video war dies nicht mehr möglich. Und es stellte sich für ihn die Frage, was wusste Benedikt davon? War er vielleicht nicht nur ein Wissender, sondern sogar ein Täter?

 

Was ist mit MH 370?

 

http://youtu.be/R0_p8A8yTFI „Wo ist Flug MH 370? – Robert Stein“

„Komisch, wochenlang war es das Thema Nr.1 in den Nachrichten, aber jetzt hört man nichts mehr darüber,“ sagte Thomas, der mit seinem kleinen Laptop auf seinem Sofa lag. Er hatte sich Monalisas Manuskript darauf gespielt und las schon seit einer Weile darin. Martina rief aus der Küche: „Was sagst Du, ich höre Dich nicht, ich habe die Spülmaschine laufen…“

„Ich frage mich, was jetzt mit der angeblich abgestürzten Maschine ist,“ rief er etwas lauter.

Martina kam ins Wohnzimmer. „Du meinst die MH 370? Ich denke, die wird man wohl nie mehr wiederfinden, die Batterie der Blackbox ist doch leer.“

„Und, glaubst Du sie ist abgestürzt?“

„Du nicht?“

„Hm, ich lese hier gerade in einem Manuskript von einer Kartenlegerin und sie hat die Sache versucht mit Hilfe ihrer Karten zu beleuchten. Sie hat eine interessante Idee,“ meinte Thomas.

„Seit wann glaubst Du denn an so einen Kram? Ich denke Esoterik verursacht bei Dir Pickel,“ sagte Martina und setzte sich mit ihrem Wein zu ihm. „Hier, willst Du mal probieren, der Wein ist gut.“

„Nein, lass mal, ich rauche lieber etwas von Michaelas Gras,“ antwortete Thomas und griff nach dem kleinen Joint, den Michaela ihm zum Abschied geschenkt hatte. Sie hatten sich mit ihrem Gras am Samstag ziemlich zugedröhnt und seit dem war Thomas wieder auf den Geschmack gekommen. In seiner Studentenzeit hatte er ziemlich viel gekifft, Alkohol war damals gar nicht sein Ding gewesen.

„Wirst Du jetzt wieder zum Dauerkiffer,“ fragte Martina mit einem skeptischen Blick.

„Das fragst ausgerechnet Du mich, ich finde Du trinkst ganz schön viel“ sagte Thomas, der sich schon länger darüber ärgerte, dass Martina oft schon am Nachmittag einen Wein aufmachte.

„Alkohol ist ja  nicht verboten,“ versuchte sich Martina zu verteidigen.

„Wenn man seine Wirkung bedenkt, dann wäre es aber besser so. Im Gegensatz zu Alkohol stirbt man von zu viel Cannabis nicht,“ sagte er und zündete sich den Joint an. Er zog daran und pustete den Rauch aus: „Ich werde diesem Coffeeshop bestimmt bald mal einen Besuch abstatten,“ sagte er und unterdrückte ein Husten.

„Wie Du meinst, aber lass mich auch mal ziehen,“ sagte Martina.

„Nur wenn Du den Wein wegstellst, Beides verträgt sich nicht.“

Martina stellte den Wein zur Seite und nahm den Joint entgegen. Sie zog daran und sagte: „Hm, vielleicht hast Du ja auch Recht, das Zeug wirkt viel schneller.“

Thomas nahm den Joint wieder an sich und sagte: „Diese Monalisa hier, die schreibt, ihr Götterbote hätte von Anfang an und auch in den Wochen danach immer auf den Piloten gesetzt. Die Karten beschrieben den Täter als einen Mann, dessen Frau eine neue Liebe gefunden hat und die darum die Trennung will. Nun, dann hörte sie, dass einer der Piloten Eheprobleme gehabt haben soll und so kam sie darauf, dass es dieser Pilot war, der „überraschend eine Todessehnsucht“ bekommen habe. Hier schau Dir das Bild an … die entscheidenden Karten sind das Pik Ass, die Herz 9, umgekehrt und der Pik König. Das Pik Ass steht für die Überraschung, die Herz 9 mit umgedrehten Herz in der Mitte für die Sehnsucht und der Pik König, nun, Pik, das sieht man auch so, Pik ist immer etwas Dunkles, Krankes, Böses. Dieser König beschreibt gut auch einen Todgeweihten oder Todessehnsüchtigen. Dann aber hörte sie von diesem Ingenieur mit dem Handy im Hintern, Du hast es bestimmt auch mitbekommen. Nun, und jetzt sieht sie die drei Karten etwas anders, denn sie sagt, die Herz 9, umgedreht kann auch ein Auftrag, ein Projekt sein. Demnach, so kombiniert sie, könnte dieser Pilot mit den Eheproblemen auch einfach so frustriert gewesen sein, dass er ein leichtes Opfer für die CIA gewesen war, die dem Mann vielleicht für die Entführung der Maschine viel Geld, neue Papiere und ein Leben irgendwo anders auf der Welt angeboten hat. Sie sagt, ein Mann mit einer funktionierenden Partnerschaft und Familie, den würde man damit sicher nicht ködern können, aber einen Mann, der gerade erfährt, dass die Frau Nägel mit Köpfen machen möchte und mit den Kindern aus dem gemeinsamen Haus ausziehen will, weil sie einen anderen Mann gefunden hat, nun, was hat der noch zu verlieren?“

„Nun ja, sollte es so gewesen sein, dann wird er sich aber sicher gewundert haben, denn ich glaube nicht, dass die CAI ihn am Leben gelassen hat. Warum auch? Eine Kugel nach getaner Arbeit ist sicherer und billiger.“

„Da hast Du sicher Recht … jedenfalls aber sagten die Karten, die Suche im Indischen Ozean würde erfolgreich sein und tatsächlich wenige Tage später fing man ja auch irgendwelche Signale im südlichen Ozean auf. Und da spekulierte sie, dass man vielleicht auf Diego Garcia die 20 Ingenieure ausgeladen hat und die Maschine dann mit den restlichen Passagieren tatsächlich im Meer hat verschwinden lassen. So gibt es keine überflüssigen Gefangenen.“

„Und wer hat die Maschine gesteuert? Das müsste dann schon ein Selbstmörder gewesen sein,“ sagte Martina.

„Nun ja, dieser Flugzeugtyp kann durchaus ferngesteuert werden…“ überlegte Thomas und zog ein letztes Mal an dem Joint.

„Das wäre dann allerdings ein echt krasses Ding,“ sagte Martina und trank von ihrem Wein.

„Du solltest besser nicht so viel trinken,“ warnte Thomas.

„Der eine kleine Zug, den Du mir gegönnt hast, der macht mir bestimmt nichts aus,“ sagte sie etwas schnippig.

„Ist ja schon gut, trinke Deinen Wein, aber ich werde in Zukunft wieder öfter einen Joint rauchen oder noch besser, ich gehe mal in den Keller und hole meine Superbong nach Oben.“

„Aber hier in der Wohnung kiffen, das riecht man doch bis ins Treppenhaus,“ gab Martina zu bedenken.

„Ich glaube kaum, das Frau Lemming den Geruch erkennt,“ beruhigte Thomas seine Frau, doch die sagte: „Hier im Haus lebt nicht nur Frau Lemming, ich meine, Du gehst damit lieber auf den Balkon, zumindest aber musst Du das Fenster weit aufmachen.“

„Auf dem Balkon, da sieht man mich nachher noch,“ widersprach Thomas.

„Das ist ein weiterer Grund, den Balkon endlich zu bepflanzen,“ sagte Martina. „Ich habe da sowieso an etwas größere Pflanzen gedacht. Lass uns morgen Nachmittag endlich zum Gartencenter fahren.“

Thomas wusste, jetzt war er in der Falle, er hatte sich bisher erfolgreich vor diesem Besuch des Gartencenters gedrückt, doch wenn er in Ruhe sein Pfeifchen darauf rauchen wollte, dann blieb ihm nichts anderes mehr übrig. Er musste Martina endlich nachgeben und die Erde schleppen. Aber die Vorstellung seine Feierabende auf seinem Balkon mit der Bong zu verbringen, die war sehr verführerisch.

„Also gut, wir fahren morgen in das Gartencenter und anschließend schauen wir dann noch in dem Coffeeshop vorbei.“

Martina freute sich, endlich konnte sie damit beginnen ihre eigenen Tomaten und Kräuter zu ziehen. Nun, und wenn sie es recht überlegte, dann war so ein Haschischrausch auch viel schöner. Irgendwie machte er ihr Lust auf Sex. Sie schaute zu ihrem Mann und auch der schien nicht mehr an das verschwundene Flugzeug zu denken.

 

Skalarwellen

 

http://youtu.be/ZIBDkZJNHaY „bewusst.tv – Dr. Henning Witte – Skalarwellen“

http://youtu.be/MlCuQQpzRwY „Mikro- und Skalarwellen – Dr. Barrie Trower (Britischer Agent)“ (Anm. d. Autorin: Unbedingt ansehen!!!)

Jack sah dieses Video und war ziemlich perplex, denn diesen Barrie Trower kannte er gut, es war ein ehemaliger Kollege von ihm, und ihn dort so offen über seine Arbeit und Erkenntnisse reden zu hören, das überraschte ihn sehr. Der Inhalt allerdings nicht, denn auch ihm waren die Zusammenhänge mit den Mikrowellen natürlich gut bekannt. Aber dass Barrie diese Dinge alle offenbarte, dass schockierte ihn. Er selbst würde so etwas niemals tun, obwohl er ganz sicher sehr viel Interessantes zu erzählen wüsste. Aber er hatte sich nun mal zur strengsten Geheimhaltung verpflichtet und wenn er diese Zusage nicht konsequent einhalten würde, dann würde er niemals seinen lukrativen Beraterjob machen können. Und ganz sicher hätte Sir Henry ihn niemals mit dem Fall Monalisa betraut. Hier ging es schließlich um eine derart geheime Technik und Wissenschaft, von der durfte selbst Barrie nichts wissen. Niemand wusste davon und es war auch ganz sicher für die Welt besser, wenn dies auch so blieb. Klar, auch er war von den potentiellen Möglichkeiten der Bombini-Technologie begeistert, sie würde die Menschheit in wenigen Jahren um Jahrtausende in die Zukunft katapultieren, doch leider, wie so oft, alles Gute hatte nun mal auch einen Haken, wo viel Licht, da ist auch Schatten. Monalisa hatte ihrem Spielzeug vielleicht ohne es zu wissen, aber nicht ohne Grund, den Namen Bombini gegeben, denn in diesem Ding versteckte sich tatsächlich eine Bombe, wenn man dies überhaupt noch eine Bombe nennen konnte. Die Grundlagen ihrer Theorie beinhalteten den Schlüssel zu einer Weltvernichtungsbombe, damit konnte man einen ganzen Planeten in Stücke reißen, ja, damit konnte man unter Umständen sogar das Universum zerstören. Sicher, die Rothschilds hätten nichts dagegen, wenn es eine solche Bombe in ihrem Machtbereich gäbe, aber es war ganz sicher keine gute Idee jemanden damit zu bedrohen, der auch so eine Bombe hatte. Monalisa war sich dessen wahrscheinlich gar nicht bewusst, aber ihre vielleicht ebenfalls sehr intuitive Namensgebung für den chiralen, toroidalen Magnetknoten war wahrscheinlich auch sehr treffend. Sie nannte diesen Knoten einfach „die Liebe“. Und diese Liebe konnte man wie sie selbst es in ihrem Video befürchtete zerstören. Klar, dies würde einigen Kräften im Universum schon gefallen, aber diese Sache war selbst den Obersatanisten  zu heiß. Zumindest musste er davon ausgehen, denn sein Auftrag lautete schließlich Monalisa davon zu überzeugen, ihre Bombini-Theorie nicht zu veröffentlichen.

Jack holte sich ein Bier aus dem Kühlschrank und setzte sich wieder vor seinen Rechner. Wusste Monalisa wie gefährlich ihre Erkenntnisse für die Menschheit waren? Sie hatte in ihren vielen Texten und Filmen bis eben auf dieses eine kurze Video nicht nochmal auf die spezielle Bombenbfähigkeit ihrer Erkenntnisse hingewiesen. War es Unwissen? Oder war es das genaue Gegenteil? Glaubte sie wirklich, dass es möglich war, nur die positiven Seiten ihres Bombini auf die Welt bringen zu können? Das war Illusion, denn bisher war es in der Menschheitsgeschichte immer so gewesen, erst kam die Bombe, dann der Reaktor. Das war nur natürlich, denn die Ersten, die sich mit einer neuen Technologie beschäftigten, waren immer die Militärs und die Rüstungsindustrie. Dort war das Know How und das Geld. Bis es ihre fliegenden Bombini-Mobile geben würde, bis dahin wäre die Erde schon längst in die Luft gesprengt worden. Und das wollte selbst der Teufel nicht, denn wo sollte er dann noch seine Hölle betreiben?

Er hatte noch nicht alles gelesen, was diese Frau geschrieben hatte, denn es war so viel, dafür benötigte er Wochen oder sogar Monate, aber eines war klar, sie war nicht naiv. Und so hoffte er sie überzeugen zu können, ihr Bombini ein für alle Male aufzugeben. Die Welt war noch nicht reif dafür, dass sah man ja schon daran, wie skrupellos die Wissenschaftler und Politiker mit der Skalawellentechnik umgingen. Es war ja wirklich so wie Barrie es sagte, sie verheimlichten ihr mörderisches Tun und bestrahlten die Bevölkerung mit diesen Wellen nicht nur obwohl ihnen klar war, was sie damit anrichteten, nein sie taten es genau deshalb. Sie nutzen diese Technik nur zum Bösen und unterdrückten jede positive Nutzung. Der Mensch war schlecht, er war korrupt, skrupellos und feige. So wie er auch, er war nicht anders, das war ihm vollkommen klar. Ja, er war keinen Deut besser. Auch er wollte möglichst viel Geld besitzen, er beriet Leute, die die schlimmsten Dinge taten und noch nie hatte er den Mut gehabt irgend wen vor was auch immer zu warnen. Ganz anders jedoch war dieser Barrie, er hatte den Mut über all diese Dinge vor einer Kamera zu reden, dabei musste er wissen, dies konnte durchaus unangenehme Folgen für ihn haben. Er trank sein Bier aus und lehnte sich zurück. Er sah sich plötzlich auch vor einer Kamera sitzen und über das Bombini und seine Gefahren reden, doch dann schüttelte er sich, schaute auf das Bildnis seiner leider viel zu früh verstorbenen Frau und sagte: „Liebes, ich bin nun mal kein Held.“

http://youtu.be/Ed8gWlB-NDQ „Prof. Meyl über Medienzensur und SKALARWELLEN – Technik“ ist ein Video, das Jack sich leider nicht mehr mit anschaute, denn es war wie so oft nicht das erste Bier, dass er gerade ausgetrunken hatte. Sie, lieber Leser, sollten sich mit dem Thema Skalarwellen jedoch weiter intensiv auseinander setzen. Zum Einen ist es immer gut, etwas Neues über unsere Welt zu lernen, zum Anderen ist es sehr ungesund, ja gefährlich, das Wissen über diese Wellen den Militärs alleine zu überlassen. Denn, wie wollen Sie sich gegen Waffen schützen, über deren Funktion, Wirkungsweise und Möglichkeiten Sie nicht das Geringste wissen? Insbesondere wenn es um das Thema Mindcontrole geht. Monalisa wusste 2006 leider auch noch nichts darüber und so war es möglich, dass sie mit Hilfe dieser Technik ausgeschaltet werden konnte. Doch dieser Umstand war noch nicht mal Jack bekannt, man hatte zwar gehört, dass Monalisa urplötzlich verrückt geworden sei, aber warum und wieso, dass wusste man nicht. Man hatte sich deswegen auch keine großen Gedanken gemacht, denn letztendlich waren alle Beteiligten nur froh, dass diese Frau in der Versenkung und dann auch noch in einem Krankenhaus verschwand.

 

Chemtrailidioten?

 

http://youtu.be/4wm6cJXW_1s „Nazis suchen Normalos: Warum es wichtig ist den Chemtrailidioten entgegen zu treten“

„Sag mal Reinhard, wer bezahlt diesen Kachelmann eigentlich für seinen Schwachsinn?“

„Wieso meinst Du, dass ihn jemand bezahlt, der Mann ist doch komplett erledigt,“ sagte Reinhard.

„Na, vielleicht braucht er deshalb ja das Geld und gibt sich für die Diffamierung der Chemtrail-Aufklärer her? Stell Dir vor, er macht es wie die Dittfuhrt, er behauptet, es sei eine Idee der Nazis, das mit den Chemtrails.“

„Davon ist mir nichts bekannt, ich glaube nicht, dass die Glatzen sich mit solchen Dingen beschäftigen. Die Sache mit den Chemtrails hat doch dieser Ex-Greenpeace-Typ – wie heißt er noch gleich? – in das Bewusstsein der Leute gebracht.“

„Der heißt Werner Altnickel, aber mittlerweile ist das Netz voll von Videos anderer Leute, Doktoren und Professoren, zu diesem Thema. Altnickel ist aber natürlich immer noch sehr aktiv und besucht alle möglichen Konferenzen, er war auch schon auf der AZK.“ http://youtu.be/5nTb3ulj4RA „Chemtrails Griff nach der Weltherrschaft alpenparlament tv“.

„Nun ja,“ sagte Reinhard, „das Thema wird sich garantiert nicht auf Dauer unterdrücken lassen, Du brauchst ja nur in den Himmel zu schauen.“

„Ich frage mich, warum machen unsere Politiker da nur mit? Der Dreck regnet doch auch auf ihre Köpfe. Auch sie haben Kinder und Enkel um deren Gesundheit sie sich eigentlich Sorgen machen müssten,“ meinte Michaela.

„Was sollen sie denn machen, wenn einer von ihnen das Wort Chemtrail nur in den Mund nimmt, ist er schnell weg vom Fenster.“

„Und warum sagt unser Haus nichts dazu? Hier geht es doch um einen Angriff auf die Volksgesundheit. Gibt es denn keine Arbeitsgruppe zu diesem Thema,“ fragte Michaela und setzte sich an den großen Küchentisch, wo Reinhard mit seinem kleinen Laptop schon saß. Sie hatten glücklicher Weise Beide gleichzeitig eine Woche Urlaub genehmigt bekommen und gerade ihr spätes Frühstück hinter sich.

„Soweit ich weiß, wird das Thema nur bei den Militärischen behandelt. Doch auch dort sieht man keine Möglichkeit sich dagegen zu wehren. Im Gegenteil, auch unsere Flieger sprühen fleißig mit, denn sie unterstehen nun mal den Direktiven der NATO. Ich höre immer wieder das Argument, dass, wenn man nicht mitmachen würde, dann würden die Amerikaner bei uns schon für entsprechend überzeugendes Wetter sorgen. Was glaubst Du denn, die wissen alle sehr genau wie dramatisch die Folgen dieser Technik sein können. Und bevor man selbst zum Angriffsziel wird, macht man lieber mit. Die drei Affen, nichts sehen, nichts sagen, nichts hören, die kennst Du ja.“

Michaela schaute aus dem Fenster. „Es gibt jetzt ganz aktuelle Videos vom Himmel über Berlin, da sollen nicht nur diese Chemtrails zu beobachten sein,“ sagte Michaela mit Besorgnis in der Stimme.

„Wenn wir erst mal die Revolution hinter uns haben, dann wird mit all diesen teuflischen Dingen Schluss sein,“ versuchte Reinhard nicht nur seine Freundin zu beruhigen. „Im Moment können wir nicht viel dagegen unternehmen, erst muss der Laden hier aufgeräumt werden.“

„Wir Vier werden das sicher nicht alleine schaffen, wir müssen unbedingt in unserem Hause nach Verbündeten suchen,“ sagte Michaela.

„Darin liegt aber nun mal das Problem, wenn wir da an den Falschen geraten, dann sind wir schnell nicht nur arbeitslos. Es kann gut sein, dass wir vor einem Gericht landen.“

„Was soll’s? Wenn ich mich vor einem Richter verantworten muss, dann werde ich ihm eine Menge über seine Legitimität erzählen können,“ sagte Michaela.

„Das wird er abbügeln und wenn Du nicht schnell ganz still bist, dann kommt Deine Verteidigung auch noch in den Knast.“

„Hm … was ist denn jetzt mit heute Abend, kommst Du mit zur Demo,“ fragte Michaela. Reinhard schaute sie jetzt sehr ernst an und sagte: „Ich würde mir das an Deiner Stelle wirklich noch mal gut überlegen, Thomas hat Recht, wir sollten alles vermeiden, was auf uns und unsere Gesinnung aufmerksam macht.“

„Wenn alle so denken, dann wird aus der Revolution garantiert nichts,“ widersprach Michaela vehement. „Nur wenn auch wir Flagge zeigen, dann kann sich etwas verändern.“

„Liebes, dafür ist es einfach noch zu früh. Noch müssen wir uns im Hintergrund halten, was haben wir davon, wenn wir ins Fadenkreuz unserer eigenen Leute geraten. Wir müssen uns wie Du ja selbst sagst erst mal im eigenen Haus nach Unterstützern umschauen.“

Michaela nahm ihren Tabak und ihr kleines Döschen zur Hand und begann damit einen Joint zu drehen. „Hm, meine Liebe, Du fängst aber früh an,“ sagte Reinhard, obwohl auch er Lust drauf hatte. Michaela antwortete mit einem Achselzucken und sagte: „Na und? Was soll der Geiz? Wir haben doch zum Glück Urlaub, mein Schatz!“

 

HAARP

 

http://youtu.be/-aNwBpoGJlE „HAARP – Die Büchse der Pandora“ Sandy legte die Akte zur Seite und starrte auf ihre Hände. Was sollte sie denn diesmal General Redding sagen? Das war doch ebenfalls alles total illegal! In was für einem Staat lebte sie denn nur? Für wen und in wessen Interesse arbeitete sie in Wirklichkeit? Was waren das für Leute, die so etwas Schreckliches und Unmenschliches planten und einsetzten? Auch sie hatte damals die völlig verstörten irakischen Soldaten gesehen, doch auf die Idee, dass diese mit Hilfe solcher Strahlenwaffen in diesen Zustand gezwungen worden waren, also, sicher, es gab auch damals Stimmen, die so etwas behauptet hatten, doch die waren natürlich von der breiten Bevölkerung nicht ernst genommen worden. So eine Technik, das war Sience Fiction, das gab es nur im Kino, aber in der Realität doch nicht. Amerikaner kämpften schließlich fair und hatten so etwas gar nicht nötig. Sie hatte auch schon von den sogenannten Wetterkriegen gehört, aber auch das war im Grunde nicht wirklich vorstellbar gewesen. Jetzt jedoch musste sie erkennen, all diese Dinge von der Bewusstseinsmanipulation bis hin zu Erdbebenwaffe waren Wirklichkeit und das war einfach nur noch beängstigend und schauderhaft. Schließlich diente diese Technik nicht nur dazu einen möglichen Angriff auf ihr Land abzuwehren, nein, es wurde ganz klar daran gedacht, diese Strahlenwaffen auch gegen das eigene, möglicherweise protestierende Volk einzusetzen. Auch sie selbst durfte nicht glauben, dass sie nicht auch irgendwann einmal mental und psychisch mittels dieser Methoden angegriffen werden konnte. Vielleicht nicht um sie vollkommen verrückt zu machen, aber vielleicht sollte sie ja aggressiver werden oder einfach an ihrem Schreibtisch einschlafen. Diese Waffe in den falschen Händen konnte in wenigen Minuten einen ganzen Staatsapparat lahmlegen und die gesamte Bevölkerung in Agonie, Depression und Wahnsinn verfallen lassen. Und wenn man dann noch an die FEMA-Camps dachte, dann konnte einem nur noch Angst und Bange werden. Dagegen war der Angriff mit einer oder auch mehreren Atombomben Kinderkram. Zum Einen führte so ein direkter, brutaler Angriff nur zur entsprechenden Gegenwehr, zum Anderen war das Land danach ziemlich zerstört, also eine recht fragliche Beute. Mit so einer Mikro- und Skalarwellenwaffe hingegen brauchte man keine Angst vor der gegnerischen Armee und seiner bewaffneten Bevölkerung zu haben. Das Land, welches man in Besitz nahm, war auch keine Trümmerlandschaft, nein, man konnte mit seinen Leuten einfach an einem Schreibtisch Platz nehmen, während der vormalige Senator oder Beamte dumm daneben stand und die Welt und seinen Kopf, seine Gefühle, ja selbst seinen Körper nicht mehr selbst kontrollierte. Sandy musste sich schütteln und in den Arm kneifen, nein, dies war kein Alptraum, dies war auch nicht irgendein Hollywood-Krimi, dies war ihre Realität. Doch dann dachte sie: „Ihr Schweine, noch sitze ich an diesem Schreibtisch und mein Kopf gehorcht mir. Ich werde Euch aufhalten, ich werde diese Zukunft niemals zulassen!“

General Redding wusste, die Akten, die er Sandy zu lesen gab, die waren keine leichte Kost, aber wenn er mit ihr arbeiten wollte, dann war es wichtig, dass sie verstand worum es ging. Sie musste Verstehen, dass ihr Amerika, aber auch der Rest der Welt, vor seiner größten Herausforderung stand, denn „der stille Krieg“, der hier schon seit vielen Jahren statt fand, der war unsichtbar. Es war ein ungleicher Kampf, denn die Angegriffenen wussten und merkten nichts davon. Das war sehr geschickt, denn so gab es auch keine Verteidigung die überwunden werden musste. Weder hatte die Bevölkerung etwas von den Vorbereitungen gemerkt, noch merkte sie jetzt, dass sie geradewegs auf den Weg in die Sklaverei geführt wurde. Und besonders krass, sie zahlten auch noch Hunderte von Milliarden Dollar hart erarbeitetes Steuergeld dafür.

Der normale Amerikaner hatte mittlerweile ganz andere, drängendere Sorgen. Hunderttausende lebten schon in Zelten und mussten sich in die lange Schlangen vor den Suppenküchen einreihen. Das Land bot immer weniger produktive Arbeitsplätze, denn die großen Player ließen ihre Produkte in Asien von billigen Arbeitskräften fertigen ohne sich mit irgendwelchen sozialen oder ökologischen Standards auseinander setzen zu müssen. Amerika verarmte auf vielen Ebenen und es war in einem wahrlich ungeheuerlichen Ausmaß verschuldet und musste darum immer mehr Zinsen an die Kreditgeber bezahlen. Das diese Geldverleiher schlimmer als jede Mafia waren, dass war den Amerikanern nicht bewusst, sie bildeten sich ein, die FED würde durch die Regierung und den Senat kontrolliert. Das war aber totaler Quatsch, derjenige, der das Geld gab oder eben nicht, der entschied was Sache war. Man musste sich einfach mal genauer ansehen, wer heute in der Regierung auf den einflussreichen Posten saß und wenn er sich dann anschaute, wo der Mann zuvor gearbeitet hatte, nun, dann brauchte er nicht viel Fantasie um zu erkennen, dass die Banken nicht mehr nur das Geld als Solches gaben, nein, sie bestimmten auch, was damit gemacht wurde. Redding war das alles vollkommen klar und mit ihm auch noch einigen Anderen im Haus. Überall wurde man wach und musste eine Gewissensentscheidung treffen. Wollte man auch in Zukunft noch zu den Gewinnern zählen, dann war es verführerisch sich auf die Seite des Stärkeren zu begeben. Wollte man jedoch nicht zum Erfüllungsgehilfen einer satanischen Weltelite werden, wollte man seine Ehre und seine Menschlichkeit bewahren, dann musste man gut überlegen, ab wann man die Seiten wechselte. Er hatte sich vorerst entschieden aus dem Innern heraus Einfluss auf die Entwicklung zu nehmen. Irgendwie erinnerte ihn seine Situation der Rechtschaffenden zu Beginn der Nazi-Zeit. Da hatten bestimmt auch viele überlegt, ob sie mitmachen, oder wie so viele Andere das Exil wählen sollten.

Sein Gespräch mit Benedikt war auch nicht so verlaufen wie gehofft. Er wusste zwar, das Benedikt sich von den Freimaurern zurück gezogen hatte, doch als aktiven Unterstützer im Kampf gegen diese Satanisten-Brut hatte er ihn nicht gewinnen können. Noch nicht. Aber man spürte, dass Benedikt so langsam begann das Problem zu erkennen. Er war zwar bei der Heiligsprechung jetzt am letzten Sonntag dabei gewesen und die Presse hatte die Umarmung von Franziskus in schönen Aufnahmen festgehalten und diese in den großen Medien prominent präsentiert, aber das war viel Show. Franziskus war Show und Franziskus war ein Problem. Denn, dieser Mann war ein Überzeugungstäter, er glaubte mit der Einen Weltregierung tatsächlich der Menschheit etwas Gutes zu tun. Alle Jesuiten glaubten dies. Sie sahen den Teufel nicht, sie waren selber teuflisch. Sicher, nicht alle waren Satanisten, aber das war ja auch egal, denn das Ziel war gleich. Eine von Rom aus gesteuerte Eine-Weltregierung und eine Eine-Weltreligion. Damit wären sie eigentlich ein guter und starker Gegner der Rothschild-Bande in London, aber die waren auch nicht doof, sie unterwanderten alle. Sie saßen nicht nur im Vatikan, sie saßen in allen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen. Selbst Greenpeace war in ihren Fängen, denn natürlich galt die Stimme eines großen Spenders mehr, als die Bedenken, Sorgen und Nöte der Kleinspender. Und wer war bei Greenpeace aktiv, Rockefeller und Co. Das erklärte auch das Schweigen dieser Umweltaktivisten zu den Chemtrails und ihr Geheule wegen des angeblich drohenden Klimawandels durch das CO2. Nun, und von HAARP und dem Gift in den Nahrungsmitteln war gar nichts zu hören. Im Grunde war es ein vom Teufel persönlich gesponserter Abenteuerverein geworden. Und wenn man sich in Amerika umschaute, dann musste man sagen, dort interessierte man sich im Allgemeinen sowieso nur für sein geliebtes I-Phone, sein Fastfood und sein Fernsehprogramm. Klar, Sandy hatte Recht, es gab auch immer mehr, die wach wurden und Protest organisierten. Obamas Liste gebrochener Versprechen war einfach zu lang und die Leute fragten sich natürlich, warum sie auf ihn und sein „Yes we can“ hatten reinfallen können. Und wenn man darauf eine vernünftige Antwort suchte, dann kam man schnell auf die Kabale. Das Internet half bei der Suche nach den Ursachen für die Probleme. Die Reaktionen der Erwachten sahen jedoch sehr unterschiedlich aus. Die einen gingen zum Protest auf die Straße, andere deckte sich mit Schnellfeuerwaffen ein und legte ein Lebensmittel-Depot an. Dann gab es Leute, die produzierten ein Video nach dem Anderen um über das Internet aufzuklären. Doch da waren sie nicht alleine, auch die Satanisten waren dort aktiv. Entweder sie machten Kasse mit Snuff-Videos oder sie betrieben intensiv jede Form von Desinformation. Es war wirklich nicht einfach den Widerstand zu bündeln. Ja, er verpuffte immer wieder. Er hatte allerdings auch schon von den Montags-Demonstrationen in Berlin gehört, denn natürlich wurde diese Bewegung auch von der NSA vollständig überwacht. Man war über diese Bewegung daher auch hier in Washington ganz gut im Bilde, man brauchte schließlich nur ins Internet zu gehen.

Insofern hatte sich die Arbeit eines Geheimdienstmitarbeiters in den letzten Jahren doch auch sehr verändert, überlegte er. Jetzt schlich man sich nicht mehr in irgendeine Wohnung und versteckte dort seine Wanzen, nein, jetzt ging man zu Facebook und Co, legte dort eine Leitung und gut war’s. Der Erfolg des Internet war wirklich ein großer Glücksfall für sie alle, es erleichterte die Arbeit sehr. Er saß im Grunde die ganze Zeit vor dem Bildschirm und klickte sich von einer Zielgruppe zur Nächsten. Früher hatte er schon mal ein paar Stunden im Regen gestanden, jetzt hatte er jeden Tag pünktlich Feierabend. Sein persönliches Problem war jedoch sein schlechtes Gewissen. Seine Frau hielt ihn für einen Helden und das wollte er auch gerne weiterhin so haben. Doch sie klickte sich neuerdings auch durch das Netz und besuchte immer wieder Seiten, die ihm zu Denken gaben. Er wartete ja nur darauf, dass sie den Mund aufmachte und einige sehr unangenehme Fragen stellte. Darum war er nach ihrem Osterurlaub auch erst mal ganz froh gewesen, dass sie sich mit der Innenraumgestaltung ihres Hauses beschäftigen wollte. Doch wenn er sah, was sie da alles veränderte, nun ja … es war zwar alles sehr schön und ökologisch unbedenklich, aber es war auch verdammt teuer.

 

Die Zeitschleife

 

http://youtu.be/x3fejwZvdRs „Der Geheimcode der Bibel (BBC-Doku)“ Monetti besuchte mal wieder seinen Freund Benedikt. Es war Dienstag und der große Rummel in der Stadt Rund um die Heiligsprechung der beiden Päpste war zum Glück vorüber.

„Oh, ich hoffe ich störe Dich nicht bei Deinen wichtigen Studien,“ sagte Monetti als er in das Arbeitszimmer von Benedikt eintrat und ihn vor seiner großen, wertvollen Bibel sitzen sah. Benedikt schaute auf und setzte die Brille ab: „Schön, dass Du kommst, Stephano, Du störst mich nicht, ich bin erst mal fertig.“

„Sag, kennst Du das Buch nicht langsam auswendig,“ versuchte Monetti seinen Freund etwas aufzuziehen.

„Man entdeckt immer wieder neue Weisheiten darin, Du solltest es ruhig auch öfter mal zur Hand nehmen,“ antwortete Benedikt mit einem leicht tadelnden Ton, denn er wusste, sein Freund war nicht unbedingt ein Musterkatholik. Klar, auch Monetti glaubte an den lieben Gott, aber die Zeiten, in denen er den Katholizismus für den einzig selig machenden Glauben gehalten hatte, die waren für ihn schon lange vorbei. Sein Gott war wahrlich kein alter Mann mit Bart wie er in der Sixtinischen Kapelle zu sehen war und es kam bei aller persönlichen Freundschaft mit Benedikt durchaus öfter vor, dass er mit ihm über sein persönliches Gottesbild in einen Disput geriet, denn Monetti weigerte sich auch, Jesus als den Sohn Gottes zu betrachten. Für ihn war Jesus zwar eine sehr beachtenswerte, außergewöhnliche Persönlichkeit, ja, vielleicht sogar ein Heiliger, aber eben kein Gott.

Mit der Gottesfrage hatte sich Benedikt fast sein ganzes Leben lang auseinander gesetzt, denn auch er kannte den Zweifel, nicht nur an Jesus Göttlichkeit. Aber nicht nur auf Grund seiner vielen Jahren des Studiums der Schriften war er sich sicher, Jesus war Gottes Sohn. Nur, Gott hatte womöglich mehr Kinder als gedacht. Sicher, solche Gedanken behielt er kluger Weise für sich, denn das Donnerwetter, dass losbrechen würde, wenn er als (emeritierter) Papst so etwas auch nur andeuten würde, das wollte er lieber nicht erleben. Er hatte schon wegen Weniger, sehr viel Ärger bekommen. Und die katholische Kirche legte nicht umsonst größten Wert darauf, dass die einmal verkündeten Lehren und vor allen Dingen ihre Dogmen unverändert bestehen blieben. Die Unfehlbarkeit des Papstes durfte nicht in Frage gestellt werden. Würde man nämlich einmal damit beginnen, diese auch nur in einem Punkt in Frage zu stellen, dann würde womöglich eine ganze Lawine des Zweifels unter den Gläubigen losgetreten, welche die Kirche nicht nur erschüttern, sondern sogar zerstören konnte. Und Benedikt war nicht zum Oberhirten geworden, um die Kirche zusammen brechen zu lassen, ganz im Gegenteil, ihm war nicht nur sehr daran gelegen, diese und den Glauben ihrer Mitglieder zu stärken, er wollte auch so verlorene Schafe wie die Piusbrüder, in den Schoß der Kirche zurück holen. Dafür war er allerdings von vielen Seiten sehr kritisiert worden, denn die Piusbrüder wollten vom 2. Vatikanischen Konzil und mindestens einer von ihnen wollte sogar auch vom Holokaust nichts wissen. http://youtu.be/nZtxfGT8wKw „Piusbruderschaft zur Aufhebung der Exkommunikation (Kerner, 2009)“ Benedikt erinnerte sich nur sehr ungern an diese Geschichte.

http://youtu.be/n5NwUR8RtpU „Religions-Mafia in Deutschland (Koalition der Frommen)“ Pater Mario kam mit einem Tablett mit Kaffee und Kuchen ins Arbeitszimmer und er deckte den kleinen Tisch, an den sich Monetti und Benedikt gesetzt hatten. „Danke, Mario, Dein Kuchen sieht heute aber besonders köstlich aus,“ bemerkte Benedikt und der Gelobte freute sich, denn tatsächlich, der Rhabarber-Kuchen war ihm sehr gut gelungen, seine Decke aus Baissier hatte diesmal eine besonders schöne Farbe angenommen.

„Sag, hast Du schon mal von dem evangelischen Jugendpfarrer Lothar König aus Jena gehört?“

„Der Name sagt mir nichts,“ sagte Benedikt und probierte von dem Kuchen, „Hm, Mario, sehr gut, Danke …“ Pater Mario deutete eine Verbeugung an und ging zurück in die Küche. „Muss man diesen König denn kennen,“ fragte Benedikt wieder an seinen Freund gerichtet.

„Nun ja, Du bist in einem ARD-Beitrag mit diesem evangelichen Pfarrer in einem Atemzug genannt worden, es hieß da, Du hättest wie dieser Rebell die Entweltlichung der Kirche gefordert. Nur, wenn man sich diesen ungepflegten Typen anschaut, dann denke ich doch, Euch trennen Welten. Aber ich fand den Beitrag trotzdem gut, denn dort kamst Du endlich auch mal ganz gut weg, was man ja bisher leider nicht unbedingt immer sagen konnte.“

„Ja, meine Presse war nie besonders gut, das sieht bei Franziskus hingegen ganz anders aus, der kann mittlerweile sagen und tun was er will, alle klatschen begeistert Beifall. Dabei sind wir Zwei uns oft näher, als man vielleicht glauben mag.“

„Nun ja,“ sagte Monetti und nahm einen Schluck von seinem Kaffee. „in allen Nachrichtensendungen hat man am Sonntag die Szene gezeigt, wo er Dich nach der Messe umarmt hat.“

„Wir verstehen uns tatsächlich gut, trotzdem mache ich mir einige Sorgen, ich weiß nicht, ob er es nicht zu weit mit seiner Modernisierung treibt, wenn das so weitergeht, dann werden wir am Ende nur noch eine Kirche unter Vielen sein. Dies ist eine Entwicklung, die ja auch die Piusbrüder immer wieder so umtreibt. Auf ihrer Internetseite kommt Franziskus darum gar nicht gut weg. Und ich kann ihre Sorge verstehen, wir müssen den wahren Glauben vertreten und die einzig wahre Kirche bleiben. Diese ganzen Versuche, jeden Glauben gleich zu stellen, scheint mir am Ende zu einer Abwertung des Glaubens als Ganzes zu führen.“

Monetti nahm sich ein zweites Kuchenstück und sagte: „Ich sage immer, viele Wege führen nach Rom.“ Darunter verstand er jedoch etwas anderes als Benedikt, denn Monetti war überzeugt, dass der liebe Gott jeden Menschen liebte, sei es ein streng gläubiger Katholik, Evangele, Moslem, Jude oder auch Buddhist. Selbst die Atheisten hatten Gottes Sympathie, solange sie gute Menschen waren. Benedikt verstand unter diesem alten Spruch jedoch die zum Ausdruck gebrachte Hoffnung, das am Ende alle Gott-Suchenden zur wahren Kirche Gottes finden werden. Und die wahre Kirche konnte nur die Katholische sein, denn ihre Lehren gründeten sich auf die Lehren seines geliebten Sohnes Jesu, d.h. auf den Einen Gott, der Mensch geworden war.

Monetti wechselte das Thema und fragte Benedikt: „Sag mal, ich habe im Internet eine Dokumentation der BBC gesehen, darin ging es um den Bibel-Code. Glaubst Du auch, dass in diesem Buch der Bücher göttliche Prophezeiungen versteckt sind?“

„Ich kenne diese Diskussionen, aber ich bin da skeptisch, denn zumindest die Vorhersage, dass 2006 ein atomarer Krieg ausbrechen würde, diese Prophezeiung hat sich (glücklicher Weise) nicht erfüllt.“

„Vielleicht stimmt ja etwas mit der Zeitberechnung nicht,“ sagte Monetti.

„Oder der Krieg wurde im letzten Moment verhindert,“ gab Benedikt zu bedenken.

„Wenn Gott alles weiß, dann hätte er diese Wendung der Geschichte aber vorhersehen müssen,“ wandte Monetti ein.

„Das kommt darauf an,“ sagte Benedikt. „Vielleicht ist 2006 etwas geschehen, dass so nicht vorgesehen war.“

„Wie meinst Du das,“ fragte Monetti und goss ihnen Beiden Kaffee nach.

„Nun ja, … Du musst es es aber wirklich für Dich behalten, Stephano, ich denke, das Jahr 2006 war kein normales Jahr, in dem Jahr sind Dinge passiert, die konnte selbst Gott nicht wissen.“

„Na, also, ich denke, allwissend heißt, alles wissen,“ widersprach Monetti.

„Was würdest Du sagen, wenn ich Dir sage, dass das Jahr 2006 nicht unser Jahr war.“

„Verstehe ich nicht, was soll das heißen,“ fragte Monetti, der wirklich nicht verstand, was Benedikt damit sagen wollte.

„Nun, es ist nicht so einfach zu erklären, aber in dem Jahr haben wir ein Jahr in einer Parallelwelt erlebt. Vielleicht nicht das ganze Jahr, aber die entscheidenden Monate.“

„Wie soll das denn funktioniert haben,“ fragte Monetti, der jetzt doch etwas an Benedikts Verstand zweifelte.

Benedikt ärgerte sich mal wieder über sich selbst und dachte: „Warum habe ich nicht den Mund gehalten? Jetzt denkt Monetti noch, ich sei verrückt geworden.“ Aber er versuchte es trotzdem noch ein mal: „Ich habe Dir doch von diesem Joseph erzählt, erinnerst Du Dich?“

„Klar, der Mann, der plötzlich in Deinem Schlafzimmer stand.“

„Genau der, sein Name ist Joseph. Und der hat mir erklärt, dass es so etwas wie eine Zeitschleife gegeben habe, wie das funktioniert, das habe ich auch nicht ganz verstanden. Der Effekt war jedoch, dass wir nicht das Jahr in unserem Universum erlebt haben, sondern ein Jahr in einer der vielen Parallelwelten.“

„Ach was! Meinst Du nicht, dass wir das hätten bemerken müssen,“ fragte Monetti.

„Wie sollten wir, wenn wir die Geschehnisse unseres eigentlichen Jahres nicht kennen,“ fragte Benedikt.

„Das ist doch total schizophren,“ entschlüpfte es Monetti.

„Du meinst also, ich sei nicht ganz bei Trost,“ fragte Benedikt und ärgerte sich nun erst Recht, dass er etwas über dieses große Wunder erzählt hatte.

„Nicht Du bist verrückt, aber dieser Joseph vielleicht,“ versuchte Monetti Benedikt zu besänftigen, denn er merkte sehr wohl, sein Freund war gekränkt, dass er ihm nicht so recht glauben wollte.

Benedikt stand auf und ging an seinen Schrank. Es war ein sehr schöner, sehr alter Schrank. Seine Schnitzereien zeugten von einer großen Handwerkskunst. Er öffnete eine der Türen und holte eine lederne Mappe heraus. Er kam zurück an den Tisch und legte die Mappe vor Monetti und sagte: „Lies das und danach kannst Du Dir überlegen, ob auch Du schizophren sein willst.“

„Huch,“ dachte Monetti, „mein Freund ist offensichtlich ziemlich eingeschnappt.“ Benedikt konnte auch zornig werden, dass wusste er, aber mit dem Alter hatte sich diese Eigenschaft weitestgehend verflüchtigt. Doch als Monetti seinem Freund beruhigend die Hand auf seinen Arm legte, da schaute Benedikt schon wieder entspannt aus. „Lies es und entscheide, was Du glauben willst. Ich sage nur, ich fände es wunderbar in Zukunft in einem göttlichen Raumschiff zu leben. Es ist bestimmt sehr aufregend darin mit Gott durch das Universum zu reisen. Ich weiß auch nicht ob es wirklich so ist, aber Joseph hat ganz Ähnliches erzählt. Doch, wer weiß es schon? Ich werde es ja bald erfahren und dann, also dann … die Autorin schreibt, es sei ein riesiger Garten Eden, in dem wird auch Landwirtschaft betrieben. So haben sie immer frische Lebensmittel.“

„Seit wann hat ein Gott Hunger?“

„Nun, was glaubst Du, warum die Menschen Jahrtausende lang ihren Göttern so fleißig geopfert haben?“

„Du meinst, die haben das Zeug für Außerirdische gesammelt?“

„Daher könnte zumindest dieses Ritual gekommen sein. Vielleicht war es ja nur einmal der tatsächliche Grund und seit dem sammelte man das Gemüse und das Fleisch, in der Hoffnung, dass diese „Götter“ wiederkommen oder sie zumindest für ihre Gaben belohnt werden. Der Mensch hat immer schon um alles mögliche gebetet.“

„Interessanter Gedanke, aber seit wann können Außerirdische Regen machen,“ gab Monetti zu bedenken.

„Wieso, das geht doch auch auf der Erde, noch nie etwas von HAARP gehört,“ fragte Benedikt.

„HAARP, nein, was soll das sein?“ Monetti hatte das Wort noch nie gehört.

„Musst es mal Googlen,“ empfahl Benedikt seinem Freund. „Erinnere Dich an die Chinesen, die haben zu den Olympischen Spielen doch für strahlendes Wetter in Peking gesorgt. Und was die Chinesen können, dass können wir schon lange.“

„Also gut, Du willst mir also erzählen, Gott ist mit einem Raumschiff im Universum unterwegs und Du hoffst da mitfliegen zu können?“

„Warum nicht? Ist doch eine sehr schöne Vorstellung.“

„Und dieser Joseph kommt von diesem Raumschiff,“ fragte Monetti mit dem größten Ernst, den er aufbringen konnte.

„So soll es sein, lies das Manuskript. Ich habe es von einer speziellen Quelle. Das Buch ist noch nicht veröffentlicht, es bricht auch irgendwann einfach ab. Nicht alles was drin steht muss genau so sein wie es beschrieben ist, denn es handelt sich um eine Innenweltreise, da ist nicht immer alles genau 1 zu 1, aber das Grundbild ist sehr interessant. Erst habe ich auch gedacht, was für ein langweiliger Sience Fiktion, aber lies einfach weiter und überlege Dir, ob Du Dir nicht anschließend auch wünschst, dass es genau so ist.“

„Ist das etwa auch von dieser Designerin,“ fragte Monetti.

„So ist es, es ist wohl als ein Versuch unter Vielen zu werten, irgend etwas hat sie bewogen, das Bild und die Geschichte nicht zu Ende zu erzählen. Wurde zum Ende wohl auch etwas schwierig, denke ich, aber wie schon gesagt, das Grundbild, dass gefällt mir sehr und da dieser Joseph ganz Ähnliches erzählt hat, nun, vielleicht ist da ja etwas dran. Ich würde es mir jedenfalls wünschen.“

„Hm,“ Monetti nahm die Mappe und schlug sie auf. Vor ihm lag ein Ausdruck auf einfachem Druckerpapier. Er las den Titel Laut: „Satan und Monalisa“… nun, also, klingt interessant, aber so einen Titel hätte ich nicht bei Dir vermutet,“ sagte Monetti ganz ruhig, aber innen drin dachte er an die Satanismus-Vorwürfe und er dachte an tote Kleinkinder.

„Das ist ein besonderer Satan, mit dieser Figur könnte ich mich schnell anfreunden, immerhin, ich bin bereit mit ihm meine Kekse zu teilen. Diesen Satan nennt sie Satan Junior, „der faule Sohn des Herrn der Finsternis“, Satan Seniors Sohn.

„Und wer ist diese Monalisa?“

„Eine frischgebackene Sonnengöttin, dies ist aber wohl mehr als Titel zu verstehen.“

„Interessant, und diese Beiden leben in dem Raumschiff?“

„Nein, sie sind hier auf der Erde, Joseph ist in dem Raumschiff.“

„Und Gott, den darfst Du nicht unerwähnt lassen.“

„Joseph ist Gott.“

„Nein, wirklich?“ Monetti war nun doch ziemlich irritiert. Vielleicht war Benedikt doch nicht mehr so ganz klar im Kopf. „Es ist ein Roman, sagst Du?“

„So etwas Ähnliches … sie nennt es eine Innenweltreise, Synergetik ist der dazugehörige Fachbegriff. Kannst Du auch gerne mal Googln,“ schlug Benedikt ihm vor.

„Also gut, wenn Du es wünschst, ich werde das Manuskript lesen, kaufen kann man es ja wohl noch nicht. Wo hast Du es denn her?“

„Ich habe es überreicht bekommen, von wem kann ich Dir nicht sagen, ist eine spezielle Quelle.“

„Ich verstehe. Die Frau weiß also nicht, dass Du es gelesen hast,“ sagte Monetti.

„Diese Frau weiß alles was geschieht.“

„Stimmt, ich vergaß, sie ist eine Sonnengöttin,“ versuchte Monetti die Geschichte zu verstehen.
„Es ist ein Mirakel, es hat etwas mit Magie zu tun.“

„Auch das noch!“ Monetti konnte nicht mehr anders, er musste lachen. „Benedikt, also wirklich, Du willst mich verschaukeln!“

„Ich sage Dir nur, lies es und frage Dich dann, ob Du es auch so haben willst, je mehr Menschen sich diese Realität wünschen, desto ehr wird sie wahr. Das ist halt Zauberei auf sehr hohem Niveau.“

„So so, Außerirdische die Zaubern.“

„Nein, es sind nicht alles Außerirdische, es sind vor allen Dingen Menschen aus der Zukunft.“

Monetti wusste dazu einfach nichts mehr zu sagen, er hatte keine Erfahrung mit Schizophrenie. Da sah der Betroffene Dinge, die niemand sonst sehen konnte, er hörte Dinge, die kein anderer Verstand. Die Welt eines Schizophrenen war einem gesunden Menschen nicht nachvollziehbar. Aber wie sollte man darauf reagieren? Sollte man zumindest zum Schein zustimmen oder den Betroffenen für ganz klar verrückt erklären?

„Ich weiß, was Du jetzt denkst,“ sagte Benedikt, „Kein Wunder, Magie ist eine schwierige Angelegenheit.“

„Was weißt Du denn von Magie,“ fragte Monetti seinen Freund.

„Stephano, was glaubst Du, wer das größte und geheimste Wissen auf der Erde beherbergt, und zwar sein Jahrtausenden. Wir haben doch konsequent das Wissen der Welt gesammelt. Glaubst Du denn, wir würden die Dinge nicht auch lesen?“

„Hast Du vielleicht zu viele von meinen Keksen gegessen,“ fragte Monetti.

„Magie und Priesterschaft, das ist eine uralte Verbindung, um nicht zu sagen, Priester sind immer schon die Hüter des magischen Wissens gewesen. Und sie wollten ihre Geheimnisse auch immer schon gerne für sich behalten, denn ihnen ist klar, dass das Leben sehr kompliziert wird, wenn alle herum zaubern. Es ist zum Wohle der Menschen, wenn die Kirche nicht möchte, dass sich das Wissen um die Kräfte der Magie im breiten Volk verbreitet, das ist eine Frage der Erfahrungen, die man selber gemacht hat.“

„Ich verstehe, und diese Leute auf dem Raumschiff haben gezaubert?“

„Monalisa war es wohl und dabei hat sich die ganze Welt verändert.“

„Interessant. Was für Rituale führt sie denn durch, frisst sie etwa kleine Kinder,“ fragte Monetti nicht ohne Grund.

„Nein, natürlich nicht, Madame braucht es nur zu wünschen, intensiv zu wünschen.“

„Klar, als Göttin hat sie natürlich sicher auch ganz besondere Kräfte,“ versuchte Monetti auf Benedikt einzugehen.

„Es ist alles etwas komplizierter, sie hat noch mehr geschrieben, musst es nur lesen, sie hat alles dokumentiert. Sie will nämlich ihren Zauber beweisen. Sie will Gottes Existenz und Macht beweisen.“

„Aha. Da hat sie sich aber viel vorgenommen.“

„Tja, ich kann nur sagen, ich hoffe es gelingt, sie ist zum Glück katholisch.“

„Es handelt sich demnach um eine katholische Göttin.“

„Sie ist die Tochter oder auch Enkelin von diesem Joseph, der Gott ist.“

„Und ist es ein alter Mann mit Bart,“ fragte Monetti, der sich wirklich gar nichts von seinen Gedanken anmerken ließ.

„Er kann jung oder alt sein, er ist nicht an ein Erscheinungsbild gebunden. Warum auch? Er hat einen Spiegel und wenn er da hindurchgeht, dann kommt er auf der anderen Seite vielleicht sogar mit Deinem Äußeren wieder hervor. Das Aussehen ist absolut nebensächlich.“

„Dann könnte er ja als Jedermann hier auf der Erde herum laufen,“ überlegte Monetti.

„So ist es, Du kannst nie wissen, ob Du ihm nicht gerade auf der Straße begegnet bist.“

„Ach herrje, was wird er wohl zu dem Tun der Menschen von Heute sagen?“

„Nun, er macht sich Sorgen,“ sagte Benedikt.

„Das ist ja wirklich ein dickes Ding!“

http://youtu.be/UNwO1gTnTs0 „Argumente gegen die Existenz Gottes“ (Eine besondere Video-Empfehlung der Autorin)

 

Kein Kontakt

 

Dimitri wollte wie jeden Tag einen Blick in Monalisas Rechner werfen, doch oh Wunder, er kam nicht bei ihr hinein. Das war aber sehr merkwürdig, denn normalerweise war das nie ein Problem, sie musste ihren Rechner dazu gar nicht eingeschaltet haben, Hauptsache, er war mit dem Internet verbunden. Aber es lag möglicherweise gar nicht daran, dass sie ihr Kabel nicht eingesteckt hatte, stellte er fest, er bekam schon keine Verbindung mit ihrer Internetbox. Komisch, Madame war aus irgendeinem Grund vom Netz abgeschnitten. Hatte sie etwa ihre Rechnung nicht bezahlt? Oder was steckte da dahinter? Er öffnete das Programm mit den Telefonaufzeichnungen und siehe da, ihr Telefon schien es noch zu tun, denn es war ein ganz aktueller Mitschnitt gemacht worden. Er setzte sich seine Kopfhörer auf und lauschte. Aha … Madame hatte also auch schon gemerkt, dass sie nicht ins Internet konnte. Sie telefonierte mit einem gewissen Mikel, offensichtlich ein Freund, der mit ihr zusammen in der letzten Woche die Domain angemeldet hatte … hm, den Typen sollte er sich auch noch mal genauer anschauen … offensichtlich gab es mit ihrer Domain auch Probleme … ach wie gut, dieser Mikel nannte Monalisa seine E-Mail-Adresse. Er notierte sie sich auf einen Zettel.

Dimitri fragte sich, ob es da vielleicht irgend wen geben könnte, der ihr bewusst Steine in den Weg legte? Oder war das alles jetzt Zufall? Komisch war nämlich, dass bei ihrem letzten Versuch eine Internetseite zu registrieren, das war vor ein paar Wochen irgendwann im Februar gewesen, da hatte gleich ihr ganzer Rechner den Geist aufgegeben. So wie er es hatte feststellen können, hatte sie sich irgendwie einen sehr aggressiven Wurm eingehandelt. Danach hatte sie dann vernünftiger Weise endlich ihr Betriebssystem auf Linux gewechselt. In der Liste stand noch ein Telefonat. Er lauschte. Aha, dachte Dimitri, hinter der Domain-Geschichte steckte schon mal kein böser Geist, ihr Mikel hatte sich wohl bei ihrer E-Mail-Adresse vertippt. Die Domain war jedenfalls jetzt ihre, monalisa.land. Doch zuerst würde sie die Sache mit ihrem Internetzugang klären müssen, sonst stand nicht nur er auf dem Schlauch. Alle anderen nutzten schließlich auch das Internet für ihre Überwachung. Wer stand denn heute noch stundenlang im Regen im Schatten einer Straßenlampe?

Dimitri holte sich einen Tee und als er zu seinem Rechner zurück kam, da sah er, dass ein weiteres Gespräch aufgezeichnet worden war. Er hörte hinein und die Frage nach dem fehlenden Internetanschluss war geklärt. Tausende Kunden hatten wohl schon bei dieser Hotline angerufen, denn auch bei ihnen war das Netz weg. Der Mitarbeiter erklärte, dass es ein technisches Problem in ihrer Gegend gebe, die Techniker der Telekom seien schon vor Ort, und würden sich bemühen den Fehler zu beheben. Doch wann das sei, dass wusste der Mann auch nicht zu sagen. Na, damit war ja alles geklärt, dachte Dimitri. Wie gut, dass Monalisas Telefonate alle automatisch aufgezeichnet wurden, so wusste auch er im fernen Moskau immer schnell was los war. Ob die NSA wohl auch schon Bescheid wusste? Oder schnitten sie nur alles fleißig mit, ohne dass zeitgleich auch ausgewertet wurde? Das machten sie in Russland ja nicht, sie lauschten lieber ganz gezielt und werteten auch nicht maschinell sondern persönlich aus. Warum sollten sie sich die Gespräche von Millionen ganz normaler Bürger anhören, das war einfach nur Zeit- und Energieverschwendung. Was das alles an Speicherplatz benötigte! Die spinnen wirklich, diese Amerikaner, dachte Dimitri nicht zum ersten Mal.http://youtu.be/p3E37qIaZDU „NSA – Die Fabrik der Spione – DOKU“

Aber dass er jetzt nicht in ihren Rechner kam, das wurmte ihn schon. Er war es mittlerweile einfach gewöhnt ihr regelmäßig bei der Arbeit zu zu sehen. Wenn er wie im Moment nicht wusste, was sie tat, dann machte ihn das nervös. Und den anderen Schnüffelnasen ging es wahrscheinlich ganz ähnlich. Und morgen war auch noch ein Feiertag, er würde also frühestens Freitag wieder etwas mitbekommen. Aber da war ja noch dieser Mikel, dem würde er jetzt auch erst mal in die Festplatte schauen. Monalisa hatte sich mit diesem Mann für Samstag verabredet, da wollten sie sich um die Gestaltung ihrer Internetseite kümmern. Es konnte also nicht mehr so lange dauern und er würde sich ihre Sachen ganz offiziell anschauen und durchlesen können. Ob sie dann auch ihre „Satan und Monalisa“ – Texte dort veröffentlichen würde? Welche Videos würde sie wohl hoch laden? Sie hatte wirklich so viel Kram, eine einzige Seite würde dafür wohl nicht reichen. monalisa.land? Monalisas Land? Man durfte wirklich gespannt sein, denn wenn sie all das realisierte, was sie Osram erzählt hatte, nun, dann Prost Mahlzeit!

 

Blackrock & Co

 

„Blackrock und Rothschild, Nutznießer des Verschwindens von MH 370“ http://www.voltairenet.org/article183543.html, nachdem Thomas sich am Nachmittag zum erholen auf das Sofa gelegt und dabei die Dokumentation „Geld regiert die Welt“ auf Phönix angeschaut hatte, sah er die angeblich so absurden Verschwörungstheorien zum Verschwinden der MH 370 in einen anderen Licht, insbesondere, nach dem er sich im Internet auch noch den aktuellsten Artikel von voltairenet zu diesem Thema durchlas. Wenn man sich allein die besonderen Fachgebiete der 20 Ingenieure anschaute und dann auch noch klar wurde, in welch krasser Weise mal wieder Blackrock und damit die Rothschilds von dem Verschwinden der 4 Patentinhaber profitierte, also, wer da nicht stutzig und sehr skeptisch wurde, der war, seiner Meinung, nach mit dem Klammerbeutel gepudert. „Also, an der Sache ist doch wirklich so gut wie alles faul!“ sagte er und Martina, welche die Dokumentation über die Macht der Finanzkonzerne auch mit großem Interesse verfolgt hatte, sagte: „Ich finde es ja etwas merkwürdig, Thomas, aber, dass diese Krake Blackrock den Rothschilds gehört, das wurde in der Dokumentation mit keinem einzigen Wort erwähnt.“

„Den Namen Rothschild traut sich niemand auszusprechen. Ich finde es schon bemerkenswert, dass sie bei Phönix überhaupt das heikle Thema „Bankenmacht“ angefasst und nicht nur den Namen Blackrock genannt haben, sondern auch ihre Bedeutung und ihren Einfluss beleuchtet haben . Ich bin sicher, von der Bank hat die Mehrheit der Menschen noch nie etwas gehört. Dabei ist es nicht nur die größte, reichste und einflussreichste Bank der Welt. Du hast es ja gehört, sie ist letztendlich der eigentliche Entscheider auf diesem Planeten und nicht nur bei der Deutschen Bank der größte Aktionär. Ohne Blackrock läuft auf diesem Planeten nichts mehr. Es wird wirklich Zeit, dass sich das herum spricht und die Menschen sich endlich mal um die Ursache ihrer Probleme kümmern.“

„Nun ja, die haben in der Doku schon sehr offen berichtet,“ meinte Martina, „im Grunde haben sie die ganze Organisation und ihre Machenschaften doch sehr genau aufgezeigt. Immerhin, unsere Presse ist vielleicht doch noch nicht ganz so blind, wie man manchmal denken könnte.“

„Nur, wer mag diese Sendung gesehen haben,“ fragte Thomas, „heute ist Walpurgisnacht, die Menschen denken jetzt alle an ihren freien Tag morgen und wollen möglichst entspannt in den Mai tanzen. Und wenn jemand wie wir doch in die Glotze schaut, dann schaltet er nicht Phönix ein.“

„Das ist ja das Dilemma, den Menschen hier geht es einfach noch viel zu gut. Sie merken nicht, dass dies nur so lange so bleibt, wie die Finanzelite es will. Frage mal die Griechen! So ein Absturz geht ganz schnell, wenn Blackrock & Co es wollen. Wenn nur Jacob Rothschlid es will, dann bricht morgen eine Weltwirtschaftskrise aus.“

„Es ist ja nicht dieser Mann alleine, der Typ ist an sich sogar total egal. Wenn den jemand mit einer Kugel ins Jenseits befördern würde, dann sitzt halt der Nächste da, und sorgt dafür, dass diese 148 Unternehmen, die gemeinsam und gut vernetzt, die Welt beherrschen, nach seiner Pfeife tanzen.“

„Es ist wirklich krass, wenn man einmal dahinter kommt, wie und wer die Welt in Wahrheit regiert. Obama ist dagegen wirklich nicht viel mehr als eine Schaufensterpuppe. Man sagt zwar immer „Geld regiert die Welt“, aber das es tatsächlich so ist, dass wird einem eigentlich gar nicht wirklich bewusst,“ sagte Martina. http://youtu.be/qSbCxmO5fXE „DOKU Geld regiert die Welt“

http://youtu.be/yNc5Dl1q15U „Flucht von der Erde – Doku Dokumentation“ sahen sich die Beiden dann zusammengekuschelt auf ihrem Sofa auch noch an. „Hm,“ meinte Martina, ich weiß nicht, ob ein Meteoritenschauer nötig ist um die Erde unbewohnbar zu machen, wenn ich mir das alles so betrachte, dann sind wir jetzt schon auf dem besten Wege dazu.“

„Ich habe mich immer gegen den Gedanken gewehrt, es könne wirklich im Interesse der Machtelite sein, dass die Erde vernichtet wird, doch wenn es stimmt, was ich gehört habe, dann ist das Weltraum-Eroberungs-Projekt schon sehr viel weiter fortgeschritten, als man offiziell zugibt. Es ist durchaus vorstellbar, dass die Elite und ihre Gefolgsleute schon ihre Tickets in der Tasche haben. Die haben aber nicht vor, alle 7 Milliarden Erdbewohner mit zu nehmen, was aus uns wird, wenn alles zerstört ist, das ist denen völlig gleichgültig. Die fliegen einfach zum nächsten Planeten und vernichten auch diesen.“

„Ich habe von tief unter der Erde entstehenden Städten gehört,“ sagte Martina.

„Und, hast Du dort schon eine Wohnung gemietet? Ich glaube nicht, dass da Platz für alle ist.“

„Ich fürchte, wir gehören wohl zu denen, die verrecken werden,“ sagte Martina. „Wie gut, dass wir keine Kinder haben, ich möchte mir ihre Vorwürfe nicht anhören müssen.“

„Trotzdem wäre so ein kleiner Hosenscheißer auch ganz schön,“ sagte Thomas, der unter ihrer Kinderlosigkeit stärker litt als Martina. Es lag nämlich nicht an ihr, er war es, der keine Kinder zeugen konnte. Es war sein wunder Punkt, denn er war immer davon ausgegangen, dass er ein ganzer und vor allen Dingen gesunder Mann war. Doch sein Arzt hatte ihm erklärt, Umweltgifte würden heutzutage immer mehr Männer unfruchtbar machen. Ob dies auch bei ihm daran lag, dass seine Samen verkümmert waren, dass konnte sein Arzt zwar nicht mit Bestimmtheit sagen, aber es war nicht unwahrscheinlich.

„Was meinst Du, sollen wir etwas auf unseren schönen Balkon gehen,“ fragte Thomas seine Frau, die entspannt in seinen Armen lag. Er küsste zärtlich ihren Mund.

„Du willst an Deine Pfeife, gib es ruhig zu,“ war Martinas Antwort. „Aber klar, warum nicht, uns erwartet schließlich ein herrliches, langes Wochenende.“

„Reinhard und Michaela sind jetzt bestimmt auch total zu, ich wette, die verkiffen ihren ganzen Urlaub,“ sagte Thomas.

„Und Du möchtest dem in nichts nachstehen, nehme ich an,“ sagte Martina und löste sich aus seinen Armen. „Aber bitte, mir ist es Recht, ich hole uns einen Kaffee und ein Stück Kuchen habe ich auch noch.“

„Du solltest auch noch Wasser für Deine Tomaten mitbringen, die sehen etwas traurig aus,“ sagte Thomas, als er den Balkon betrat.

Martina ging in die Küche und dachte, dass so ein bekiffter Kurzurlaub auf Balkonien wirklich sehr entspannend sein konnte. Sie schaute auf ihre angebrochene Weinflasche und stellte sie in den Kühlschrank. Alkohol und Haschisch war nun mal keine gute Mischung.

 

Das Ticket

 

http://youtu.be/h0O0Ty9LVVs „Bilderberger – Erschreckende Enthüllungen eines schweizer Bankinsiders Interview“ Jack stand vom Schreibtisch auf und ging an seine Mini-Bar. Dort goss er sich einen Whisky ein und tat wie immer einen Eiswürfel hinein. Ja, die Satanisten, die gab es wirklich überall, aber in der City gab es besonders viele von ihnen. Man konnte durchaus sagen, die City of London war ihr Hauptquartier, hier befand sich ihre Machtzentrale und er unterhielt mit nicht wenigen von ihnen enge Geschäftsbeziehungen. Das war immer eine sehr heikle Angelegenheit, denn ein falsches Wort und man landete auf ihrem Speiseteller. Aber er galt ihnen nach wie vor als sehr vertrauenswürdig. Man schätzte seine Kompetenz und war ihm gegenüber relativ offen, obwohl er kein Mitglied ihrer geheimen Kreise war. Er war noch nicht einmal ein einfacher Freimaurer. Aber er genoss das Vertrauen von Sir Henry und dies war in der City bekannt. Womit er sich dieses Vertrauen verdient hatte? Nun, seine verstorbene Frau war eine Cousine von ihm gewesen, seine Ehe war zwar schon 40 Jahre her, aber Familie war nun mal Familie. Sie sprachen allerdings nur selten etwas Persönliches miteinander. Durch diesen Kontakt hatte Jack aber immer wieder sehr profitiert, denn mit Sir Henrys Aufstieg im Rothschild-Imperium öffneten sich auch für Jack zuvor verschlossene Türen. Er wurde als außerordentlicher Berater in militärischen Fragen bald schon sehr geschätzt, denn er konnte den Bankern geheime, technische Details bestimmter neuartiger Patente erklären und ihnen dadurch helfen spezielle, finanztechnische Entscheidungen zu treffen. Mit den Jahren hatte er so einen ganz guten Überblick über die Arbeitsweise und Ziele der City gewinnen können. Und ja, auch er besaß seit einigen Jahren ein Ticket. Das Ticket sicherte ihm einen Platz in einem der vielen Raumschiffe, die unter Hochdruck für den Tag X gebaut wurden. Er gehörte damit zu dem Teil der Elite, die den Planten verlassen würde, wenn es soweit war. Sir Henry hatte ihm diese Eintrittskarte in eine neue Zukunft gegeben und gesagt: „Vielleicht wirst Du sie nie benötigen, aber wenn der Tag X da ist, dann möchte ich, dass Du weißt, wo Du hin gehörst. Das Ticket gilt für Dich, Deine Tochter und Deinen Enkel.“

„Und was ist mit Andrew, ihrem Mann,“ hatte Jack gefragt.

„Der wird sein Ticket erhalten, wenn er seine Aufgabe erfolgreich gemeistert hat,“ war die knappe Antwort. Jack hatte nicht weiter nachgefragt um was für eine Aufgabe es sich dabei handelte, denn darauf hätte er sowieso keine Antwort erhalten, Familienbande hin oder her.

Jack schaute auf das Bildnis seiner Frau. Er hatte sie geliebt und sie hatte ihn geliebt, obwohl er wahrlich keine Traumprinz-Erscheinung gewesen war. Gut, auch sie sah objektiv betrachtet nicht unbedingt wie eine Traumprinzessin aus, aber die Liebe veränderte die Wahrnehmung doch sehr. Ihr Wesen war sehr einnehmend gewesen, obwohl oder gerade weil auch sie sehr schüchtern gewesen war. Und mit jedem Gespräch wurde sie in seinen Augen schöner und als er sie zwei Jahre später im Krankenhausbett mit ihrer neugeborenen Tochter liegen sah, da war sie für ihn zur schönsten Frau der Welt geworden. Leider erkrankte sie plötzlich und unerwartet an einer unbekannten Krankheit und sie verlor in kürzester Zeit 30 Kilo an Gewicht, ja am Ende war sie nur noch Haut und Knochen. Dann starb sie, ohne dass die Ärzte dies hätten verhindern oder auch nur erklären können. Es war und blieb ein Mysterium. Er blieb mit seiner kleinen Tochter zurück und hatte seine liebe Not mit ihr und ihrer Erziehung gehabt, so dass er sie schon sehr früh in ein privates Elite-Internat gegeben hatte. Sie sahen sich Jahrelang nur in den Ferien oder bei seinen gelegentlichen Besuchen. Ihr Verhältnis war schwierig, denn seine Tochter entwickelte eine Persönlichkeit, die ihm fremd war und blieb. Erst als Sammy geboren wurde, änderte sich ihr distanziertes Verhältnis etwas, denn Sammy war sein Sonnenschein. Er liebte diesen Jungen und ihm lag sehr daran, dass es diesem Kind gut ging. Leider fehlte seiner Tochter jedoch das richtige Muttergefühl, Jack führte dies auf den frühen Verlust ihrer Mutter zurück. Seine Tochter war offensichtlich nicht in der Lage Gefühle aufzubringen und zu leben, die sie selbst nicht kennen gelernt hatte. Jack nahm die Karte zur Hand, die er heute im Briefkasten vorgefunden hatte. Sie zeigte ein Bild von einem Seehund, der mit einem großen, roten Ball spielte. Sein Enkel hatte auf die Rückseite mit großen Buchstaben den Satz: „LIEBER OPA, KOMM BALD WIEDER!“ geschrieben. Jack nahm an, dass Merthe, die Haushaltshilfe, seinem Enkel bei dieser Karte geholfen hatte, denn dass seine Tochter sich neben ihren Sohn setzen würde, um mit ihm seine erste Karte zu schreiben, dass glaubte er nicht. So viel Geduld hatte sie einfach nicht. Für sie gab es nur das Haifischbecken der Politik. Sammy war darum viel mit sich alleine und seit Jack ihm das Alphabet erklärt hatte, saß er oft bei Merthe in der Küche und übte Buchstaben zu schreiben. Diese Karte war sicher auch an diesem Küchentisch entstanden. Sammy vermisste ihn, doch, was sollte er dagegen machen?

Jack öffnete seine Schreibtischschublade und holte eine Ansichtskarte von London hervor, er hatte immer mehrere solcher Karten auf Vorrat. Dann nahm er seinen Füller und schrieb seinem Enkel eine Antwort ebenfalls in Großbuchstaben. „LIEBER SAMMY, ICH VERMISSE DICH AUCH. VIELLEICHT MAGST DU JA IN DEN FERIEN ZU MIR KOMMEN, DANN GEHEN WIR ZUSAMMEN IN DEN ZOO…“ Jack nahm sich vor, am Abend mit seiner Tochter zu telefonieren. Vielleicht war sie ja einverstanden damit, dass ihr Sohn im Sommer zu ihm nach London kam. Schließlich war der Junge doch mittlerweile groß genug um auch alleine kommen zu können. Wozu gab es denn die professionelle Flugbegleitung für Kinder? Im Grunde trennte sie doch nur ein paar Stunden Flug.

 http://youtu.be/QA_vULhjL0E „N23 Bilderbergtreffen 2013“ Mindestens 20 000 Menschen hatten im Laufe des letzten Jahres dieses Video gesehen, doch Jack sah auch die vielen Handys und Kameras, welche die Menschen in diesem Video hoch hielten und insofern war die Zahl um den Faktor X zu erhöhen. Und wenn er sah, wie viele weitere Videos es zu den Bilderbergern und dem Rothschild-Imperium gab, dann musste man davon ausgehen, dass es mittlerweile schon Millionen waren, die Bescheid wussten über die Pläne der Elite. Sicher, nicht alles war an ihren Vermutungen richtig. Zumindest die Sache mit den Reptiloiden hielt Jack dann doch für ein Horror-Märchen. Aber es war schon richtig, die Elite plante den ganz großen Coup. Sie wollten tatsächlich eine faschistische Eine-Welt-Regierung unter der diktatorischen Kontrolle der Banken. Und wenn die Erde und ihre Bewohner dann ein paar Jahre später völlig ausgesaugt war, dann würde man sich auf den Weg zum nächsten Planten machen. Und er würde dabei sein dürfen. Er brauchte auch nicht befürchten, dass seine Konten geplündert würden. Er brauchte sich um sein persönliches Wohl und das Wohl seines Enkels also nicht zu sorgen. Sie würden dabei sein, wenn es hieß: „Auf geht’s zu neuen, fernen Welten!“ Doch, wollte er wirklich dort hin? Wollte er die Erde immer kleiner werden sehen? Wollte er wirklich hinaus in den unendlichen Weltraum? Eigentlich war der Planet Erde doch wirklich ein sehr, sehr schöner Ort. Ja, war sie nicht ein herrliches Paradies, oder zumindest, konnte sie es nicht sein? Sie besaß doch wahrlich ein unendlich großes Potential. Aber ein kleiner Kreis von Leuten hatte schon vor Jahrhunderten ihren Untergang beschlossen, warum eigentlich?

Jack ging noch mal an seine Mini-Bar. Er trank eindeutig zu viel in letzter Zeit, dachte er, aber er goss sich dennoch einen weiteren Whisky ein. Die Wahrheit war für ihn nur noch mit Alkohol im Blut zu ertragen, denn nüchtern plagten ihn neuerdings Gewissensbisse und er hörte immer wieder die leise Stimme seiner Frau. Sie stellte ihm viele unangenehme Fragen, auf die er keine Antwort geben mochte. Sie fragte ihn nach seinen Gefühlen beim Anblick der vielen Missgeburten, die seit dem letzten Irakkrieg in der einstigen Wiege der menschlichen Zivilisation geboren wurden. Sie fragte ihn nach den gesundheitlichen und ökologischen Auswirkungen der immer häufiger verwendeten Uran-Munition. Sie wollte von ihm wissen, was es mit HAARP auf sich hatte und ob es stimmte, dass die Menschen mit Aluminium, dass in der Luft versprüht wurde, vergiftet werden sollten. Sie fragte, ob die Zunahme an Alzheimer-Erkrankungen auf diese Chemtrails zurück zu führen sei. Dabei sah er nicht nur Tränen in ihren Augen, ihr Blick schien auch einen persönlichen Vorwurf und Abscheu auszudrücken. Das machte ihn ziemlich fertig und nur wenn er trank, konnte er diesen Blick ertragen. Ja, wenn sie nicht so früh gestorben wäre, dann hätte er sich beruflich sicherlich anders entwickelt, denn ihr war es auch damals schon wichtig gewesen, dass ihr Mann ein Held für das Gute in der Welt war. Sie war davon überzeugt gewesen, dass seine Agententätigkeit dem Wohl des Landes und seiner Menschen diente. Klar, das war eine naive Vorstellung gewesen, das Militär diente immer schon nur der Macht. Aber das hatte er ihr natürlich nicht gesagt, im Gegenteil, er hatte ihr erklärt, dass seine Arbeit dem Frieden in der ganzen Welt dienen würde.

Davon konnte aber natürlich keine Rede sein, im Gegenteil, gerade in seiner Rolle als Berater, diente er vor allen Dingen den Interessen einer kleinen, exklusiven Finanz-Elite, die immer schon ihre größten Gewinne mit Kriegen machte. Und der Ukraine-Konflikt bot die Chance auf ganz außerordentliche Gewinne und nicht wenige hofften sehr darauf, dass sich diese Geschichte zu einem Weltkrieg entwickeln würde, denn dann würden ihre Gewinne astronomisch werden können. Nun, und für den Fall, dass die Sache letztendlich zu ungemütlich wurde, hatte man ja sein Ticket. Dieses kleine Stückchen Papier war die Versicherung, dass man selbst unter den Folgen der eigenen Taten nicht würde leiden müssen. Im Gegenteil, zur Belohnung erwartete einen das größte Abenteuer der Menschheit, die Eroberung des Weltraums. Und er und sein Enkel würden dabei sein. Nur, wollte er das wirklich? Diese Frage kehrte wie das vorwurfsvolle Gesicht seiner Frau immer wieder. Er trank sein Glas aus. „Meine Liebe, ich bin nun mal in Wahrheit kein Held…“, sagte Jack, mit einem Blick auf Monalisas Bildschirm. Aha … Madame wollte offensichtlich heute gebratenes Lachsfilet machen, denn sie suchte im Internet dazu nach einer Anleitung. Hm … auch er bekam langsam Hunger. Lachs war gar keine schlechte Idee. Vielleicht sollte er mal ins Gefrierfach schauen, wenn ihn nicht alles täuschte, dann hatte er dort auch noch etwas Fisch eingefroren. Oh, ja, er sollte in die Küche gehen und sich etwas Feines zubereiten. Ja, ja, wenn seine Frau jetzt da wäre, dann würde er sie mit einem richtig guten Diner verführen, schließlich war heute ein Feiertag. Obwohl, überlegte er, wenn seine Frau nicht gestorben wäre, dann hätte er sicher nie kochen gelernt.

Li

http://youtu.be/iklciDfyXWs „Astrologie Horoskop Mai 2014 – tantrisches Jod, Beltane Vollmond, USA, Ukraine Spannung – Wandlung“ Li hatte dieses Horoskop schon sehnsüchtig erwartet, denn mittlerweile war er wirklich überzeugt, dass man mit Hilfe einstmals geheimer, okkulter Techniken wir der Astrologie, aber auch dem Kartenlegen einen Wissensvorsprung erhalten konnte. Nicht umsonst hatten sich die mächtigen Herrscher zu allen Zeiten ihre Magier kommen lassen, um zum Beispiel den bestmöglichen Termin für einen kriegerischen Angriff zu erfahren. Zu wissen wie die Sterne für ihre Vorhaben standen, um sich dann von ihnen auch leiten zu lassen, das war für sie sehr wichtig gewesen. Und auch heute musste man davon ausgehen, dass sich die Mächtigen der Welt diesen Rat einholten. Insbesondere war dies bei den Satanisten der Fall, denn das Okkulte war im Grunde die Grundlage ihrer Macht. Und da es immer besser war, wenn man das Wissen alleine besaß, denn, Wissen ist Macht, deshalb kamen gerade aus ihrer Ecke auch die größten Diffamierungen und Desinformationen zum Thema Esoterik. Menschen, die sich damit beschäftigten galten in der veröffentlichten Meinung als irrationale Spinner, die auch an den Weihnachtsmann glaubten. Zumindest war ihre Vorstellung, dass es positiv wirkende, übernatürliche Kräfte geben könnte, die einen Bewusstseinssprung der Menschheit unterstützen konnten, für den nicht in diese Themen Eingeweihten ziemlicher Humbug. Weder glaubte der moderne, aufgeklärte, wissenschaftlich orientierte, materialistische Mensch an positive noch an negative kosmische Kräfte. Und das war auch ganz im Sinne der Satanisten. Denn, so suchten diese Menschen weder die Unterstützung der Weißen Kraft, noch schützten sie sich vor den Dunklen Kräften. Und das war immer zum Vorteil der satanischen Kreise, die mit ihren Ritualen natürlich die ganze Zeit das Dunkle befeuerten. Warum wohl quälten und schlachteten sie regelmäßig unschuldige Kinder? Warum opferten sie auf möglichst grausame Weise unschuldige Tiere? Warum hielten sie überall und immer wieder geheime, schwarze Messen ab? Li kannte neben dem Grund, dass damit Satan gehuldigt wurde noch eine weitere, schreckliche Motivation, die, als er davon gehört hatte, ihm einen echten Schauder verursacht hatte. Ihm war erklärt worden, dass die Satanisten ihre Opfer deshalb so schrecklich lange leiden ließen, damit sich in dem Blut der Gefolterten möglichst viele Stresshormone bildeten. Wenn sie dann das Blut des toten Tieres oder Kindes tranken, dann nahmen sie damit diesen Hormoncocktail auf. Und der darauf folgende Rausch musste nicht nur sehr erregend sein, nein, er machte auch süchtig.

Li machte zur Zeit allerdings nur eines süchtig und diese Droge hieß Sandy. Ihre Beziehung entwickelte sich mit jedem Tag immer tiefer und auch im Bett machten sie Beide große Fortschritte. Es war eine Freude für Li zu erleben wie diese Frau unter seinen Händen aufblühte zu einer ungeheuer erotischen Blume. Sicher, er hatte schon viele Frauen intim kennen gelernt, doch Sandy war für ihn eine besondere Erfahrung. Er hatte das Gefühl, dass all seine Erfahrungen nur dazu gedient hatten ihn für diese Frau zum besten Liebhaber aller Zeiten werden zu lassen. Und sie dankte es mit viel Liebe. Sie wollte am Liebsten alles mit ihm teilen, und es war ihr sehr wichtig, ihm alles was sie beschäftigte und bewegte mitzuteilen. Und so wurde er ohne selbst viele Fragen stellen zu müssen, bestens über das Innenleben der NSA informiert.

Der Feindstaat

http://youtu.be/iklciDfyXWs „Schachzug gegen die Wahrheit (Propaganda in den Medien)“ „Ist das wahr, Thomas, Deutschland ist eine amerikanische Kolonie und ein Feindstaat?“

„Wenn man die Sache genau betrachtet, dann muss man tatsächlich zu dem Ergebnis kommen,“ bestätigte Thomas.

„Und Dein Arbeitgeber ist in Wahrheit ein Amerikaner? Die CIA?“fragte sie weiter.

„Dies gilt zumindest für meine Vorgesetzten. Ja, sie wurden von amerikanischen Stellen ausgesucht, ihnen sind sie verpflichtet,“ antwortete er, „aber nach Außen wird das natürlich nicht kommuniziert. Mir selbst war dies auch lange nicht bewusst, denn ich ging natürlich davon aus, dass ich im Auftrage und Interesse Deutschlands eingestellt wurde. Und so geht es letztendlich allen. Es wurde 1948 ein Scheinstaat mit einer Scheinverfassung gebildet und dies wird nicht in Frage gestellt, die meisten halten die BRD für einen echten souveränen Staat. Doch das ist leider nicht so. Ja, wir sind eine amerikanische Kolonie, wir sind  zudem ein Feindstaat und können jederzeit von jedem ohne Kriegserklärung militärisch angegriffen werden. Und ganz praktisch, der potentielle Angreifer hat seine Truppen schon im Land und wir bezahlen auch noch dafür.“

„Ja, aber warum wehrt sich denn niemand gegen diese Besatzung,“ fragte Martina mit Empörung in der Stimme.

„Nun, uns geht es doch damit ganz gut. Nur wenige Angestellte der Wirtschaftsverwaltung BRD haben Grund sich über ein zu geringes Gehalt zu beschweren. Unsere Büros sind schön und unser Auto ist groß genug um den Nachbarn zu beeindrucken. Nun, und unser Lebensstandard ermöglicht uns ein im globalen Maßstab sehr angenehmes Leben. Warum sollen wir uns also gegen unsere Arbeitgeber auflehnen,“ meinte Thomas. „Erst wenn wir Ärger machen, werden wir feststellen, was es bedeutet eine besetzte Kolonie mit Feindstaatenklausel zu sein. Selbst Willi Brand konnte sich nicht dagegen wehren, er war gezwungen dies stillschweigend hinzunehmen. Du hast es ja gehört, nach drei Tagen Depression hat er dieses Papier unterschrieben und er hat anschließend auch nicht dagegen opponiert oder wenigstens die Bevölkerung darüber nicht aufgeklärt. Und auch Merkel wird es nicht tun. Dieses Eisen ist zu heiß.“

„Aber Gysi spricht es öffentlich an,“ sagte Martina.

„Auch Schäuble, Gabriel und andere sagen es offen, doch kaum ein Bürger versteht das Problem. Du hast es ja gesehen, als Gabriel es öffentlich sagte, da haben alle nur gelacht. Wie schon gesagt, alles ist gut. Alles ist schön, denn das Gehalt stimmt.“

„Wenn das mal so bleibt,“ sagte Martina und räumte den Frühstückstisch ab.

„Es kann durchaus sein, ja, es ist sogar wahrscheinlich, dass sich dies ändern wird. Zumindest, wenn wir ernsthaft daran denken unsere korrupte, verlogene und illegale Parteien-Möchtegern Demokratie abzuschaffen. Dann haben wir nicht nur die Alliierten gegen uns, auch der Scheinstaat wird sehr böse werden und auf sein Gewaltmonopol zurück greifen . Deshalb ist es wichtig, dass erst mal allen Bürgern die Sachlage klar gemacht wird. Dank Internet scheint diese Aufklärung ja langsam zu greifen. Nur, bis die Menschen für eine Alternative auf die Straße gehen, muss diese erst mal formuliert werden. Wenn wir keine Besatzung und keine Parteien mehr wollen, dann muss etwas anderes her. Du hast es ja an der DDR gesehen, die Leute wussten nur, was sie nicht wollten, aber was nach der Honecker-Regierung kommen sollte, das wurde im Vorfeld nicht genügend diskutiert. Und so war es ein Leichtes für uns, die Parole „Wir sind das Volk!“ in „Wir sind ein Volk!“ um zu münzen.“

„Ihr stecktet dahinter?“

„Ich war damals noch nicht in Diensten, aber die Losung kam ganz klar aus unserem Haus. Du musst wissen, die ganze Revolution in der DDR war durch den Westen gesteuert. Wenn die Vereinigung nicht gewollt gewesen wäre, dann hätte sie es nicht gegeben. Die DDR sollte verschwinden, damit der eiserne Vorhang fallen konnte. Letztendlich war es ein sehr geschickter Angriff des Westens auf den Osten und da der Kalte Krieg für beide Seiten nicht mehr von Interesse war, hat sich die Sowjetunion auch nicht gegen ihre Auflösung gewehrt. Und es ist ja auch klar, wer eine Eine-Welt-Regierung installieren will, der muss zunächst erst mal die Zweiteilung überwinden.“

„Und Gorbatschow war der Mann, der die Tür aufmachte.“

„So ist es, darum liebt ihn der Westen ja auch so sehr, nur im Osten kann er sich nicht ohne Boddygards bewegen. Dort weiß man, was für ein Spiel er gespielt hat.“

„Aber warum hat er das getan?“

„Nun, er ist ein Freimaurer des 33. Grades, mehr geht nicht. Und das Ziel der Hochgrad-Freimaurer ist nun mal die NWO, die Neue Weltordnung. Und das heißt, die Kontrolle der Welt durch eine sozialistisch-faschistische Eine-Welt-Regierung.“

„Sozialistisch? Faschistisch? Na, da werden die Freimauer im Westen wohl nicht mit einverstanden sein,“ meinte Martina.

„Im Gegenteil, die sind davon begeistert. Die Freiheit des Volkes ist wahrlich nicht in ihrem Interesse. Sie wollen Macht und Kontrolle und keine Menschen, die ihre eigenen Vorstellungen entwickeln, geschweige denn, dass sie sich selbst organisieren und regieren. Alle sollen unter den gleichen Gesetzen leben, ihren diktatorischen Gesetzen.“

„Das muss unbedingt verhindert werden, ich will nicht, dass die Macht in den Händen einer kleinen, korrupten Politiker-Elite fällt.“

„Letztendlich werden auch diese Leute nicht machen können was sie wollen, das Geld regiert die Welt, und dies bedeutet, Blackrock und Co werden die wahren Regierenden sein. Und wer nicht spurt, dem wird einfach der dann obligatorische Chip ausgeschaltet. Und da es kein Bargeld mehr geben wird und alle über diesen Chip bezahlen, wird der Gute einfach verdursten. Das Wasser wird nämlich so verpestet sein, so dass Du umkommst, wenn Du aus einem Bach oder Brunnen trinkst. Ohne die Produkte der Mineralwasserkonzerne wird es nicht mehr gehen. Und dann reicht ein Skanner in der Hand eines Polizisten und derjenige wird aus dem Verkehr gezogen.“

„Und kommt in ein FEMA-Camp,“ fügte Martina hinzu.

„Das Schlimme ist, gegen diese Diktatur werden wir machtlos sein, denn es gibt dann keinen Staat und keine Armee  mehr, der dagegen ankämpfen könnte. Wenn wir diese Entwicklung nicht stoppen, dann können wir nur noch auf die Hilfe Gottes hoffen.“

„Na, der Mann hat bestimmt Besseres zu tun,“ sagte Martina und verschwand im Bad.

http://youtu.be/dfTBIg6cxEg „David Icke & die ECHSENAPOKALYPSE 2012“ Mit den Echsen, die angeblich hinter den Hochgrad-Freimaurern und den Rothschilds stecken sollten, kam Thomas allerdings noch nicht so ganz klar. War das wirklich eine reale Geschichte? Andererseits fragte er sich auch immer wieder, warum diese NWO-Aktivisten überhaupt die Welt so unter ihre Fuchtel bringen wollten. Warum waren diese unverschämt reichen Menschen nicht damit zufrieden auf ihrer Privatinsel das süße Leben zu genießen? Warum wollten sie nur alleine in einem Paradies leben und den Rest in eine Hölle verbannen? Warum verdarb ihnen ihre Macht und ihr Reichtum derartig den Charakter? Warum strebten sie nicht wie alle normalen Menschen nach Frieden und Freiheit, Wohlstand und Glück für Alle? Warum trieben sie sich in Kreisen herum, die eindeutig menschenfeindliche Pläne verfolgten? War die Queen wirklich eine Echse? Waren alle Mächtigen hinter ihrer äußeren Fassade Reptiloiden? War ihr asoziales Wesen eine Frage ihrer Echsennatur? Oder spinnte dieser Icke langsam wirklich? Oder noch schlimmer, wollte Icke selbst seine Glaubwürdigkeit zerstören? Wenn man ihm zuhörte, gerade in diesem Interview, dann konnte man das nicht unbedingt glauben. Thomas vertraute seiner Menschenkenntnis und dieser Icke meinte ganz offensichtlich, dass was er sagte total ernst. Ihn störte es nicht, dass man über ihn und seine Echsen lachte, er war von der Existenz dieser Kreaturen überzeugt und sah sich gezwungen darüber aufzuklären. Hm, dachte Thomas, vielleicht sollte ich mir noch ein paar Vorträge von ihm anhören oder noch besser seine Bücher lesen, bevor ich mir ein Urteil bilde.

Denn, es war ihm klar, das Universum war voller Leben. Und nicht alle Außerirdischen waren der Menschheit gegenüber freundlich gesonnen. Warum auch? Wir selbst kannten ja auch den Drang unsere Feinde zu vernichten, sagte er sich. Thomas wusste, die Erde war umringt von den verschiedensten, außerirdischen intelligenten Lebensformen. Bisher war er immer davon ausgegangen, dass diese den Menschen gegenüber wohlgesonnen waren, so wurde es jedenfalls intern von Seiten der Regierung behauptet. Nur, war das realistisch? Warum sollte es keine feindlich gesonnenen, außerirdischen Lebensformen geben, die schon seit Jahrtausenden versuchten die Menschen auf der Erde zu ihren Sklaven zu machen. Was sie von uns wollten? Nun, wenn man sich die Sache genau anschaute, dann war es gestresstes Blut und möglichst alles Gold der Welt. Thomas stützte seinen Kopf in seine Hände, es war krass, sehr krass, aber es ergab Sinn. „Puh,“ sagte Thomas leise zu sich selbst, „ich glaube ich gehe jetzt erst mal auf den Balkon und begrüße meine Bong, so eine Sicht auf die Welt kann ich nur total bekifft ertragen.“

 

Das Spiel wird ernst

 

http://youtu.be/7I923rk-OxI „David Icke: Das ist kein verdammtes Spiel!“ Nein, das ist es tatsächlich nicht, dachte General Redding, der sich nun endlich auch mal selbst auf Monalisas Seite eingeklinkt hatte. Bisher hatte er sich ja immer nur Berichte über ihre Aktivitäten geben lassen, doch so langsam wurde es Zeit, dass er die Sache selbst in die Hand nahm, denn … oh Wunder Madame hatte nun endlich und tatsächlich eine Domain angemeldet. So weit war sie in diesem Spiel noch nie gekommen. Bei ihrem letzten Versuch eine Seite anzumelden hatte seine Abteilung ohne dies zuvor mit ihm abzusprechen, in einer gewissen Panikreaktion gleich erst mal ihren ganzen Rechner lahmgelegt. Doch das hatte nur etwas Zeit gebracht und nun war dies so ohne Weiteres jedoch nicht mehr möglich, denn jetzt nutzte Monalisa nicht mehr Windows, sondern das Linux-Betriebssystem. So war das bei einer Göttin, da kam man immer nur vom Regen in die Traufe, wenn man versuchte gegen sie quer zu schießen. Und wenn er sich ihre aktuellen Dateien anschaute, dann wäre es besser gewesen, man hätte auch 2006 nichts gegen sie unternommen. Denn nun war ihre Botschaft noch viel umfassender. Jetzt war sie wirklich eine ernsthafte Systemgefährdung. Er hatte zwar noch keine konkrete Vorstellung, was sie mit ihrer Domain konkret machen wollte, doch wenn man ihr Material durch sah, dann musste man sich auf einiges gefasst machen.

monalisa.land … Monalisas Land? Nun, wie das aussah, das konnte man ja ihren Texten von 2013 entnehmen. Darin entwickelte sie ihr Konzept einer „Besseren Weltordnung“ und nachdem er die dazugehörigen 5 Bücher gelesen hatte, war er dermaßen gehirngewaschen, dass er sich ebenfalls nichts Besseres und Schöneres mehr vorstellen konnte, als diese Alternative zur mittlerweile so viel diskutierten „Neuen Weltordnung“. Ihre“ Bessere Weltordnung“ war dabei genauso radikal wie die NWO der Satanisten, nur dass bei ihr am Ende ein Paradies und keine Hölle heraus kam.

Nun, er hatte ihren Fall jetzt jedenfalls zur Chefsache erklärt und die Beobachtung ihres Rechners übernommen. So konnte er eine weitere Gegen-Reaktion seines Hauses erst mal unterbinden und, doch das behielt er natürlich für sich, dafür sorgen, dass sie unbehelligt blieb, bis sie mit ihrer Seite online war. Dann jedoch würde wohl nicht mehr zu verhindern sein, dass ihr Konzept bekannt würde, denn irgendeinem Mitarbeiter seines Hauses würde ihre Seite schon ins Auge springen und es war unklar, was dann geschehen würde. Eventuell würde man sie vom Netz nehmen, doch das war dauerhaft nicht durchzuhalten, denn sie konnte ihre Seite schließlich immer wieder hoch laden und die Erfahrung zeigte, solche Formen der Unterdrückung führten letztendlich nur dazu, dass die Aufmerksamkeit auf diese Seite gelenkt und damit immer größer wurde. Alex Jones zum Beispiel hatte mittlerweile Millionen Zuhörer und je mehr man ihn angriff, desto neugieriger wurden die Menschen. Aber er wollte ihre Seite ja auch gar nicht verhindern, im Gegenteil, wenn es erlaubt wäre Madame zu unterstützen, er wäre der Erste, der sich für sie engagieren würde. Doch, weder Behinderung noch Unterstützung waren erlaubt. Sie musste es alleine schaffen, das war der Deal. Insofern hatte Benedikt sicherlich Recht gehabt ihn zurück zu pfeifen, denn auch eine Kontaktaufnahme war eine verbotene Einflussnahme. Darum war er einfach nur glücklich, das ihre Seite nun wenigstens schon mal einen Namen hatte. Jetzt hieß es geduldig warten und hoffen, dass sie mit ihrer Botschaft auch durchdrang.

 

 

 

7 Comments

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