I LOVE PUTIN Teil 3

 

Martina Müller

 

Martina hatte ungewöhnlich lange geschlafen und saß nun mit ihrem Kaffee im Bett und schaute sich im Internet das ziemlich aktuelle Jung&Naiv-Interview mit Ken Jebsen an. Und sie fragte sich, wie diese Jutta Dittfuhrt nur darauf kam, dass Ken Jebsen ein rechtes Gedankengut vertreten würde. http://youtu.be/0B2kNovtXMU „Ken Jebsens ideale Welt – Jung & Naiv.“ Die Frau war doch völlig durchgeknallt, dachte sie, wer hatte diese Ex-Grüne nur für diese öffentliche Diffamierung der Montagsdemos angeheuert, wer hatte sie dafür bezahlt? Was hatte 3SAT ihr dafür wohl gegeben? Oder war es die jüdische Lobby, die dahinter steckte? Denn natürlich stellte sich die Frage, warum diese Frau mit dieser unverschämten Antisemitismuskeule um sich schlug? Jutta Dittfuhrt bewarf damit Leute, denen sie Schwulen- und Judenfeindlichkeit sowie rechts-nationales Gedankengut unterstellte, nicht, weil diese vielleicht etwas in dieser Richtung gesagt hätten. Nein, sie behauptete einfach, dass alle Menschen, die die amerikanische FED für die Probleme auf der Welt verantwortlich machen würden, in Wahrheit nur etwas gegen Juden hätten, denn die Bankiers der Banken, die die FED bildeten, seien nun mal Juden. War es etwa nicht erlaubt die Entscheidungen und Handlungen einer derart mächtigen Organisation zu kritisieren, wenn diese Juden gehörte? Martina hatte sich die Arbeit von Journalisten wie Ken Jebsen, Jürgen Elsässer oder auch Jo Conrad in den letzten Monaten immer wieder angehört und  angesehen, darum wusste sie, dass Jutta Ditfuhrts Behauptungen, diese Leute kämen aus der rechten Ecke, totaler Bullshit waren.

Bisher hatte sie diese Ex-Grüne ja immer ganz interessant gefunden und ihre Kritik an ihrer alten Partei nicht selten auch geteilt, aber jetzt zeigte sie offensichtlich ihr wahres Gesicht. Martina regte sich darüber richtig auf und als sie aufstand um sich endlich etwas anzuziehen, da war sie sogar richtig verärgert. Was fiel dieser Frau nur ein? Warum wurde ihr für ihre haltlosen Thesen in der Kulturzeit ein Forum geboten? Martina sah diese Sendung regelmäßig, doch der offensichtliche Versuch die Montagsdemos auf diese Weise zu verunglimpfen, das war ganz sicher kein Zufall. Sie hoffte sehr, dass sich die Zuschauer jetzt erst mal ihr eigenes Bild machen würden, im Internet war dies zum Glück leicht möglich, und dass sie dann am nächsten Montag alle zur nächsten Demo gingen. Denn ein Gutes hatte diese Kulturzeit-Sendung ja gehabt, immerhin hatten die Zuschauer jetzt überhaupt mal in den Medien von diesen neuen Montagsdemos gehört. Bisher hatten diese in den Medien nämlich noch keine Erwähnung gefunden. Und die gestrige Diffamierung war ein offensichtliches Zeichen, dass die Herrschenden langsam Angst vor dieser Friredensbewegung bekamen. Denn, die Veranstalter der Demonstrationen kamen nicht von irgendeiner politischen Organisation, sei es einer Partei oder einer der vielen anderen Nicht-Regierungs-Organisationen. Es waren einfach engagierte Bürger, absolut unabhängig und nirgendwo organisiert. Das war natürlich für die Herrschenden ein Problem, denn wo es keine Organisation oder Partei gab, da konnte man auch nichts unterwandern. Sie hatte ihrem Mann ja versprochen nicht zu den Demonstrationen hinzugehen und sie hatte es auch nicht getan. Aber dass hieß nicht, dass sie sich nicht wünschte, dass es möglichst viele Andere taten. Und Martina fragte sich natürlich auch, was ihr Thomas gerade so geheimes trieb, dass er es vermeiden musste, irgendwie aufzufallen. Sie hatte versucht ihm etwas von seinen Plänen zu entlocken, doch er meinte, die Sache sei so brisant und gefährlich, dass es notwendig sei, vorerst absolute Geheimhaltung zu bewahren. Er bat sie, ihm zu vertrauen, und das tat sie natürlich auch. Sie wusste, ihr Thomas war ganz sicher einer der ganz Guten. Ja, er hatte sich immer schon für die Freiheit der Menschen und die Bewahrung der Gerechtigkeit eingesetzt. Aber, er hatte ihr einen kleinen Tipp gegeben. Er meinte, sie solle sich mal mit dem Thema Souveränität auseinandersetzen. Vielleicht könne sie darüber ja dann auch mal etwas Künstlerisches machen. Sie setzte sich darum mit ihrem Laptop und einem zweiten Kaffee an ihren Schreibtisch und googelte als erstes mal den Begriff: Souveränität der BRD.

MX 01

 

Michail saß an seinem Arbeitstisch im Labor und untersuchte ein Bauteil, dass ihm nun schon seit Monaten Rätsel aufgab. Es sah aus wie ein großer Kristall in einer Silber-Fassung. Das Metall war jedoch kein Silber, es sah nur so aus und auch der Kristall war mit keinem Mineral auf der Erde zu vergleichen. War dieses Ding also ein Objekt von einem anderen Planeten oder war es hier auf der Erde vielleicht künstlich erschaffen worden? Wenn der Bausatz nicht von Außerirdischen gekommen war, sondern wie sein Kollege zu wissen glaubte, es sich dabei um ein Geschenk von diesen geheimnisvollen Menschen aus der Zukunft handelte, dann war dieser Kristall möglicherweise doch irdischen Ursprungs. Er hatte ihn im Labor genauestens untersuchen lassen, doch mit den Ergebnissen konnte er bisher noch nicht viel anfangen. Da sie nur diesen einen Kristall hatten, konnten sie mit ihm nicht alles machen, was für eine vollständige Analyse notwendig wäre, denn sie mussten befürchten, dadurch den Kristall in seiner Funktion zu beeinträchtigen. Und das ging natürlich nicht, Michail wollte am Ende schließlich ein funktionierendes BFO haben. Einen offiziellen Namen gab es für sein Flugobjekt noch nicht, bisher existierte es in den Akten nur als MX 01 und er nannte es einfach nur „Football“.

Er ging hinüber in die große Werkhalle und bewunderte MX 01 wunderschöne äußere Hülle. Ihr Bau war eine sehr knifflige Angelegenheit gewesen und wenn er nicht die Erlaubnis bekommen hätte, mit Miti, ihrem außerirdischen Gast zu reden, dann wäre es ihm wohl nie gelungen. Mitis „Landsleute“ verstanden sich wie so viele andere Außerirdische auch in der Kunst des nahtlosen Baus von Flugobjekten. Der Preis für die Gespräche mit ihm war allerdings ziemlich hoch, denn seit dem war es ihm nicht mehr erlaubt Arsamas zu verlassen. Er würde hier also leben, arbeiten und sterben müssen. Seiner Frau hatte er dies noch nicht gesagt, denn er wollte ihren Traum von einem gemeinsamen Spaziergang am Schwarzen Meer nicht zerstören. Doch, wenn sich nicht irgendetwas gravierend verändern würde, dann war er praktisch genauso gefangen wie Miti.

Die Kommunikation mit ihm hatte erstaunlicher Weise sehr gut funktioniert. Es ging überwiegend ganz ohne Worte mit Hilfe der Telepathie. Miti hatte ihm erklärt, dass alle Sternenreisenden diese Kommunikationsform nutzten, denn nur so war es möglich sich auf einem fremden Planeten verständlich zu machen. Miti war optisch kaum von einem Erdenbewohner zu unterscheiden, einzig seine Augen würden vielleicht etwas stutzig machen, denn sie waren ungewöhnlich groß und sie standen auch etwas weiter auseinander als es für Menschen normal war. Aber seine Größe und seine Figur ähnelte seiner eigenen. Mit der Zeit hatte Miti gelernt ein ganz passables russisch zu sprechen, doch wenn es um technische Feinheiten ging, dann reichte sein Wortschatz nicht ganz aus. Das lag nicht an ihm, es lag an den fehlenden, russischen Begriffen für vielerlei Dinge, die auf Mitis Planeten völlig selbstverständlich waren.

Miti war mit ihm jedenfalls in die große Werkhalle gegangen und sie hatten sich den Bausatz gemeinsam angeschaut. Er war allerdings kein Ingenieur oder etwas Vergleichbares. Aber immerhin er hatte Ahnung vom Karosseriebau, dass heißt er wusste, wie so eine nahtlose Hülle hergestellt wurde und als er es ihm erklärte, da fiel es Michail wie Schuppen von den Augen. Die Hülle war ein 3D-Druck! Nun, das war natürlich erst mal eine sehr erfreuliche Nachricht, denn diese Technik war zum Glück seit ein paar Jahren auch auf der Erde bekannt. Nur, einen Drucker, der etwas in dieser Größe drucken konnte, den gab es natürlich nicht einfach zu kaufen. Michail hatte zwar gehört, dass es neuerdings Drucker gab, die schon ganze Häuser drucken konnten, doch die Hülle von MH01 war nicht aus Beton sondern aus Metall. Aber nachdem erst mal klar war, dass die Hülle ausgedruckt werden musste, konnte er auch endlich verstehen wozu die vielen Säcke mit metallischen Granulat gedacht waren, die zum Bausatz gehörten. Doch damit waren die Probleme natürlich nicht weniger geworden, denn jetzt mussten sie erst mal einen entsprechend großen 3D-Drucker konstruieren und bauen. Das hatte fast ein ganzes Jahr und ziemlich viel Geld gekostet, da sie alle Teile des Druckers speziell anfertigen mussten.

Aber immerhin, irgendwann stand der Drucker in der Halle und oh Wunder, er funktionierte praktisch gleich einwandfrei. Erst hatten sie mit ihm kleine Testobjekte ausgedruckt, und eines davon hatte man später Präsident Putin zu seinem erneuten Amtsantritt geschenkt. Dann kam der große Tag und sie druckten die Hülle von MX01 aus. Es war absolut faszinierend gewesen dabei zuzuschauen wie dieser „Football“ langsam vor ihren Augen entstand. Die Daten für die Hülle hatten dem Bausatz zum Glück beigelegen, nur ohne zu wissen, dass es Daten für einen 3D-Druck waren, hatte er damit nichts anfangen können. Er entdeckte dann noch viele weitere Bauteile, die ausgedruckt werden mussten und da das Drucken eine fixe Angelegenheit war, waren sie eine Zeit lang unglaublich schnell voran gekommen. Doch jetzt war alles ins Stocken geraten, denn wie der „Motor“ funktionierte, das war immer noch nicht ganz klar. Sicher, grundsätzlich handelte es sich dabei um einen großen Zwei-Platten-Kondensator, doch das war offensichtlich nicht alles. Dieser Kristall musste dabei auch eine entscheidende Rolle spielen. Wenn man die wenigen mitgelieferten Zeichnungen studierte, dann gehörte der Kristall zu einem etwas kuriosen Gebilde, das in der Mitte der Scheiben platziert war. Nur, welche Funktion hatte dieses Ding?  Michail kam an diesem Punkt nun schon seit Wochen nicht weiter und er trug sich mit dem Gedanken, einen Antrag zu stellen, dass seine Frau sich das Ganze mal genauer anschauen durfte.

Das Problem größerer interdisziplinärer Auseinandersetzung war die besondere Geheimhaltungsstufe seines Projektes, es gab wirklich nur sehr wenige, die davon wissen durften. Aber ohne seine Frau sah er langsam keine Möglichkeit mehr, er brauchte ihr spezielles Wissen über fliegende Zwei-Platten-Kondensatoren. Vielleicht erkannte sie ja, welche Funktion dieser sonderbare Kristall in seiner Hand hatte.

Rachel

 

Rachel lag auf der wunderschönen Terrasse des Hotel de Russie und genoss die herrliche Aussicht über die großartige, weltberühmte Stadt. Ja, George hatte Recht, Rom war wirklich eine Reise wert! Was für tolle Straßen, was für wunderbare Gebäude, Geschäfte und Cafes! Und dann die vielen Kirchen, die antiken Stätten, das Colosseum, ach was hatte sie heute nicht wieder alles gesehen! Ihre Füße hatte sie sich platt gelaufen und sie war aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen. Und George war ja so entspannt! So gut hatten sie sich schon ewig nicht mehr verstanden, ja, es war fast wie in ihrer Verlobungszeit. Er war richtig charmant zu ihr und er sah sie manchmal mit einem Blick an, der sie ganz verlegen machte. Auch im Bett war er in den letzten Tagen kaum wieder zu erkennen. Rom schien ihm genauso gut zu tun wie ihr. Und der gestrige Abend bei Stephano war auch sehr schön gewesen. Sie hatte gar nicht gewusst, dass Lisas Vater so gut kochen konnte.

Und dann war George auch noch so großzügig! Das war wirklich nicht ganz normal. Er ermunterte sie regelrecht in die Geschäfte zu gehen und nach schönen Dingen Ausschau zu halten. Und sie hatte auch tatsächlich ein sehr schönes Kleid gefunden, in ihm sah sie so betörend und sexy aus wie Sofia Loren, hatte George gesagt. Er hatte ihr dazu sogar noch eine ziemlich kostspielige Kette spendiert. Ja, sie konnte es nicht anders sagen, ihr Mann verwöhnte sie wirklich nach Strich und Faden.

Ob dies alles auf Monettis Kekse zurück zu führen war? George hatte diese Zauberkekse mit ihr zusammen probiert und sie musste gestehen, dieses Gebäck war wahrlich das Verrückteste, was sie jemals gegessen hatte. George hatte sie zwar auch gewarnt und gesagt, nicht jeder vertrage sie zu jeder Zeit, aber sie konnte nur sagen, diese Kekse waren ein großartiges Erlebnis. So befreit hatte sie den Sex noch nie erlebt, sie wurde schon rot im Gesicht, wenn sie nur daran dachte. Sex war nie ein großes Thema für sie gewesen, ja, eigentlich hatten sie diese körperlichen Dinge nie wirklich interessiert um nicht zu sagen, sie war wohl bisher ziemlich langweilig im Bett gewesen. Doch das sah jetzt ganz anders aus. George hatte ihr letzte Nacht ins Ohr geflüstert: „Meine Liebe, Du bist einfach großartig, wunderbar … oh ja, Du bist meine beste und größte Sexbombe!“

Allerdings hatte ihr Mann auch ein paar berufliche Termine, denen er nachgehen musste. Er sprach nur sehr selten über die Dinge, mit denen er sich beschäftigte, aber das war nur natürlich, schließlich war er ein NSA-General. Er meinte immer, es sei das Beste, wenn sie möglichst gar nichts wüsste. Sie ahnte daher nur, dass er mit den wirklich geheimsten Projekten des Landes zu tun hatte.

Diesmal aber hatte er eine kleine Ausnahme gemacht, denn er hatte ihr anvertraut, dass er einen Termin für einen Besuch beim Papst, dass heißt beim ehemaligen Papst, bekommen habe. Er war am kommenden Samstag zusammen mit Monetti zu einem kleinen Abendessen eingeladen und dies sei wahrlich eine sehr große Ehre, denn schließlich begannen gerade die größten und wichtigsten Feiertage der katholischen Kirche. Aber es war Monetti dennoch gelungen, diesen Termin zu bekommen, dies sei sehr wichtig, hatte ihr George erklärt, und er hoffe, sie würde Verständnis dafür haben, dass er den Samstagabend leider nicht mit ihr verbringen könne.

Nun, sie hatte natürlich Verständnis dafür, denn ein Termin bei einem Papst und sei er auch zurück getreten, das war nun wirklich etwas ganz Besonderes, ja, es war eine große Ehre. Sie hatte sich darum noch mal mit ihrer alten Schulfreundin verabredet, und die wollte mit ihr gerne in ein kleines, aber zur Zeit sehr angesagtes Theater gehen. Insofern, auch sie hatte etwas Schönes vor.

Leider würden sie am Dienstag schon wieder zurück in die Staaten fliegen müssen. Die Zeit hier verging einfach wie im Fluge. Aber, sie war sich sicher, diese 10 Tage in Rom, die würde sie niemals vergessen. Ja, und wenn sie zurück in ihrem Haus war, dann würde sie in ihrem Garten so eine Cannabispflanze haben wollen. Sie hatte bisher gar nicht gewusst, wie schön die Blätter dieser so verteufelten Pflanze waren. Ja und über ihre außerordentliche Zauberkraft hatte sie auch nichts gewusst. George meinte, sie sei eine Pflanze mit ganz besonderen Heilkräften und er sei sehr froh, dass man dies langsam auch in Regierungskreisen erkennen würde. Immer mehr Staaten würden nämlich begeistert feststellen, dass die Legalisierung von Cannabis viele Millionen Dollar in die leeren Steuerkassen spülte. Dies seien sicher sehr überzeugende Argumente, meinte Rachel, doch ihr sei wichtiger, dass es in den amerikanischen Betten mit Hilfe dieser Pflanze in Zukunft wieder richtig spannend werden würde.

Briefe an Putin

 

http://gesichtspunkt.wordpress.com/2014/04/06/offener-brief-an-putin-nd-russland-jetzt-reichts-uns/ „Jetzt reicht es uns! | Postswitsch“ Thomas Müller klickte sich durch die vielen Seiten und Kommentare, die es zu diesem und anderen offenen Briefen an Putin gab. Der Letzte kam von Jochen Scholz, einem ehemaligen Oberstleutnant der Nato-Luftwaffe. Es war unbestreitbar, ein großer Teil der Bevölkerung war eindeutig auf ein weiterhin gutes Verhältnis zu Russland bedacht und man verstand Putins Sicht der Dinge, was die Krim, die Nato und den Raketen-Abwehrschirm anging, ebenfalls sehr gut. Das konnte man von der deutschen Regierung und den meisten sich öffentlich dazu äußernden Politikern leider gar nicht sagen.

Sie stecken alle tief im amerikanischen Arsch, dachte Thomas, ja, es war einfach nur widerlich wie sich diese Sesselfurzer gebärdeten. Keiner hatte den Mumm für die wahren, deutschen Interessen einzutreten, obwohl es nicht nur Merkel klar sein musste, dass nur eine friedliche, kooperative Zusammenarbeit mit Russland wirtschaftlich und politisch das einzig vernünftige war. Aber diese fruchtbare europäisch-asiatische Nachbarschaft wollte Amerika nun mal gar nicht und als braver, deutscher Politiker tat man natürlich nur das, was dem großen Bruder gefiel. Es war zum verzweifeln! Womit hatte das deutsche Volk nur solche Schwachmaten verdient?

Thomas saß in seinem Büro und stützte den Kopf auf seine Arme. Wurde er jetzt langsam auch schon zum Verfassungsfeind? Nur, was für eine Verfassung? Es war doch alles reine Augenwischerei! Es gab doch gar keine Verfassung! Das Grundgesetz oder eben eine Verfassung waren nie von der Bevölkerung durch ein zustimmendes Kreuzchen bestätigt worden. Letztendlich war daher nicht nur seine Arbeit illegal. Alle Behörden, Gerichte, Parlamente, die Polizei, alle arbeiteten ohne Legitimation durch das Volk. Auch die Wahlen waren im Grunde alle ungültig und immer mehr Bürger begriffen dies und gingen nicht mehr in die Wahllokale. Aber, was sollten sie da auch? Die OSZE hatte Deutschland zu alldem auch noch massive Wahlfälschungen attestiert. Es war einfach nur noch zum Kotzen! Es wurde wirklich Zeit, dass dieses ganze Demokratieschauspiel ein Ende hatte!

Warum nicht zurück zur Monarchie, fragte er sich ernsthaft. Dieser Peter Fitzek zeigte ihnen doch jeden Tag, wie man es machen konnte, ohne dass man am Ende einem Verrückten mit einer Krone auf dem Kopf ausgeliefert war. In NeuDeutschland soll der König gewählt und abgewählt werden können. Allerdings nicht von einer manipulierten, Politik fernen, Konsum süchtigen und ungebildeten Volksmasse, sondern von Menschen, die sich zuvor ihr Wahlrecht erwirkt hatten. Da reichte es nicht einfach nur 18 geworden zu sein, nein es musste ein Wahlschein gemacht werden, mit dem man seine Wahlfähigkeit nachwies. Dazu gehörte natürlich auch die Kenntnis der eigenen Verfassung. In der BRD musste niemand das Grundgesetz kennen, in Gegenteil, das war gar nicht erwünscht, denn dann würden die Menschen schnell erkennen, dass die ganze BRD ein unrechtmäßiger Scheißhaufen war.

Oh je, wenn er letzten Samstag doch nur im Lotto gewonnen hätte! Dann würde er sofort kündigen und zu diesem Fitzek gehen um ihm beim Aufbau seines Reiches zu helfen. Das wäre wirklich eine großartige Aufgabe! Stattdessen saß er in der Arbeitsgruppe „NeuDeutschland verhindern!“ Doch diese Arbeit war bisher ziemlich erfolglos. Man hatte natürlich versucht den Laden zu unterwandern und diesen Fitzek zu entmachten, doch das hatte natürlich nicht funktioniert. Als er die Berichte über diesen gescheiterten Putschversuch gehört hatte, da hatte er sich total zusammenreißen müssen um nicht laut zu lachen.

Warum er in dieser Arbeitsgruppe war? Nun, man hatte ihn gebeten daran teil zu nehmen. Zu dem Zeitpunkt hatte er allerdings noch gar nichts über dieses NeuDeutschland gewusst und erst mal hatte er wie alle anderen auch geglaubt, dieser Fitzek sei genauso ein Spinner wie viele andere Sekten-Führer auch. Doch nachdem er sich gründlich mit der Sachlage auseinander gesetzt hatte, war ihm klar geworden, dass nicht das sich gerade bildende Königreich illegal war, sondern die BRD. Und seit dem saß er in der Arbeitsgruppe um zu verfolgen, was man dort gegen diesen Fitzek unternahm. Doch da der Typ zum Glück mit allen Wassern gewaschen war, holten sie sich bei ihm eine Klatsche nach der anderen ab. Und nicht nur er freute sich jedes Mal diebisch darüber.

Klar, seine Gefühle und Gedanken musste er dennoch für sich behalten. Zum Glück war es noch nicht möglich die Gesinnung eines Menschen an seinen Gehirnströmen zu erkennen, auch wenn man dies versuchte. In Amerika wollte man jetzt darum nicht mehr nur die Bevölkerung ausforschen um deren politische Haltung einschätzen zu können, nein, jetzt nach der Snowden-Geschichte wollte man auch alle NSA-Mitarbeiter einer vollständigen Kontrolle unterziehen. Das hieß, man wollte auch die Überwacher überwachen. Nur wer überwachte die Überwacher der Überwacher? Das alles war doch total paranoid und im Grunde eine Folge des allgemeinen Misstrauens der Regierenden, denn sie waren letztendlich die größten Verräter an der Verfassung. Oh ja, er war wirklich aufgewacht! Endlich begriff er die Zusammenhänge! Die Zeit der Verarschung war endgültig vorbei! Nur, was sollte er jetzt tun? Wie konnte er einen Beitrag dazu leisten, dass auch für die breite Bevölkerung die Verarsche vorbei war?

Dieser KenFM zum Beispiel, der war frei zu sagen und tun was er für richtig hielt, doch dies ging nur, weil er sich unabhängig gemacht hatte. Er selbst hatte dummerweise gerade das Gegenteil getan, denn er hatte sich eine ziemlich teure Wohnung zugelegt, die nun abbezahlt werden musste. Er brauchte dafür ein möglichst hohes und vor allen Dingen sicheres Einkommen. Und der Staat bezahlte ihn wahrlich nicht schlecht für seine illegalen Dienste. Wahrscheinlich war sein gutes Gehalt eine Art von Bestechung. Was würde seine Frau wohl sagen, wenn er ihr erklären würde, dass er seinen Dienst quittieren wolle? Ob sie damit klar kommen würde, wenn der Kühlschrank am Ende des Monats leer war?

Nein, er würde einen anderen Weg finden müssen um seinen inneren Frieden zurück zu gewinnen. Vielleicht war es ja gerade von Vorteil, dass er hier an diesem Schreibtisch saß. Er hatte Zugang zu fast allen geheimen Informationen, er kannte die Strategien, er wusste, was gerade an Projekten lief. Zum Beispiel die Sache mit den abgeschalteten Web-Cams, um Livebilder von den Montags-Demonstrationen zu verhindern. Mittlerweile hatte sich dies allerdings auch bei den Demonstranten herum gesprochen und die berichteten davon im Internet, so dass es jetzt fast alle wussten. Der Staat versuchte außerdem eine faire Berichterstattung über die Inhalte der Demonstrationen zu verhindern, was allerdings auch nicht mehr funktionierte, denn jedermann konnte sich im Internet die Reden anhören. Und nun hatte man Jutta Ditfuhrt eingespannt um die Ambitionen der Organisatoren der Demonstrationen zu diffamieren, doch er hatte nicht den Eindruck, dass ihre Lügen verfingen. Der Fernsehzuschauer brauchte schließlich nur ins Internet zu gehen und konnte sich ein eigenes Bild von den Leuten machen. Nein, die Zeiten, in denen sich das Volk verarschen ließ, die waren mit dem Internet vorbei. Und auch er ließ sich nicht mehr missbrauchen. Wenn er jetzt Informationen suchte, dann schaute er immer erst mal im Netz nach, was da so erzählt wurde. Dort konnte man dann die ganze Bandbreite von der Wahrheit bis zur Desinformation und Lüge studieren. Es war wirklich eine berechtigte Frage, wozu brauchte man noch den Geheimdienst? Es gab keine Geheimnisse mehr, selbst die vertraulichen Telefongespräche von hochrangigen Politikern konnte man sich im Netz anhören. „Fuck the EU?“ Er würde lieber sagen „Fuck the Demokratie!“ Demokratie war in Wahrheit nichts als ein Schauspiel, die wichtigen Entscheidungen traf nicht das Volk und auch nicht deren Repräsentanten. Der Seehofer hatte es ganz richtig gesagt: „Die, welche gewählt sind haben nichts zu sagen, und die, die etwas zu sagen haben, wurden nicht gewählt.“

Es klopfte an der Tür und Reinhard kam herein. „Na, was ist, sollen wir zusammen Mittag machen?“

„Aber nicht in der Kantine, ich muss mal raus hier. Wie wäre es mit dem Italiener gegenüber, seine Pizza ist erstklassig.“

„Gute Idee, ich hole nur noch meine Jacke, dann können wir gehen.“

„Will Michaela nicht auch etwas essen?“

„Nein, die will abnehmen und brütet daher lieber weiter über der Verfassung.“

Doch, das stimmte nicht ganz, denn in diesem Moment hörte sie sich ganz gebannt im Internet die Rede von KenFm auf der 5. Montags-Demonstration vor dem Brandenburger Tor an, und so wurde auch sie gerade so richtig wach.

Li hat Herzklopfen

 

Li verstand die Welt nicht mehr. Was war nur mit ihm und seiner inneren Ruhe geschehen? Warum klopfte sein Herz so laut? Warum konnte er nun schon seit Montag an nichts anderes mehr denken, als an Charlies Schwester? Sollte es wirklich passiert sein und Amors Pfeil hatte ihn getroffen? War dies der Grund, warum er nicht mehr vernünftig schlafen konnte? Wenn er die Augen zu machte, dann sah er immer nur sie, wie sie ihn so unendlich zauberhaft anlächelte und ihn fragte: „Kommst Du noch mal vorbei?“ Bis jetzt hatte er sich gezwungen, dies nicht zu tun, aber nun konnte er es einfach nicht mehr aushalten. Er sprang aus dem Bett und schaute in den Spiegel des Badezimmers und sein Gegenüber sagte: „Alter, Du bist verknallt! Dusche Dich und besuche sie endlich!“

Auch Sandys Herz hatte seine Ruhe verloren und wie schon die ganzen letzten Tage schaute sie immer wieder aus dem Fenster auf die Straße. Sobald die Tür aufging und jemand die Galerie betrat, drehte sie sich um und hoffte. Und immer wieder empfand sie eine kleine, schmerzliche Enttäuschung, wenn sie feststellte, dass es auch diesmal kein Li war. Sie hatte versucht von ihrem Bruder etwas mehr über seinen Freund zu erfahren, doch der wollte ihr nichts über ihn erzählen. Er wusste auch nicht, in welchem Hotel Li wohnte. So war es immer mit ihrem Bruder, er interessierte sich nur für sich selbst, reiste durch die Weltgeschichte und niemand konnte sagen, wann und wo er wieder auftauchen würde. Wie er seine Reisen finanzierte war auch völlig unklar. Ihre Mutter war wegen seines unsteten Lebens ziemlich unglücklich und auch oft in Sorge. Sie fragte sich nicht selten, was sie nur falsch gemacht hatte, dass ihr Sohn weder einen ordentlichen Beruf gelernt hatte, noch dass er eine Familie gründete. Auch sie wusste nicht, was Charlie immer wieder fort trieb. Und jetzt war Charlie wieder irgendwo hin verschwunden, dabei hatte Lucia ihn mit aller Macht, die einer liebenden Frau zur Verfügung steht, versucht zu halten. Aber es war sinnlos, Charlie kam und ging wie immer, wann und wohin er wollte.

Sandy war gerade dabei, ihrer Tante bei der Auswahl einiger, neuer und noch ungerahmter Drucke zu helfen, als die kleine Glocke an der Tür wiedermal anschlug. Diesmal unterdrückte sie ihr Verlangen zu schauen, wer da kam, denn diese ewige Enttäuschung machte sie nur fertig. Aber ihre Tante schaute natürlich auf und sagte: „Oh, was für eine Überraschung! Schau mal Sandy, wer da gekommen ist!“ Und sie hob den Kopf und sah direkt in die schwarzen Augen ihres so sehnsüchtig erwarteten Chinesen. Ihr Herz zuckte und schlug ihr augenblicklich bis zum Hals. Li lächelte sie an und sagte zu Sandys Tante gewendet: „Bitte, darf ich ihre Nichte zu einem Kaffee entführen?“

„Na, wenn sie es denn will,“ antwortete diese und grinste. „Vielleicht fragst Du sie aber erst mal selbst.“

Li bekam rote Ohren und schaute Sandy an. Dann räusperte er sich und fragte: „Willst Du mit mir frühstücken gehen?“

Sandy konnte nur nicken, denn sie traute ihrer Stimme nicht. Ihr Herz klopfte und ihr Gesicht wurde ganz heiß. Sie schaffte es dennoch ganz ruhig zu sagen: „Klar, gerne, ich hole mir nur meine Jacke …“ und schon drehte sie sich um und ging in das Büro, wo sie ihre Sachen abgelegt hatte. Als sie zurück kam, sagte ihre Tante: „Aber bitte, rufe mich an, wenn es später wird, ja?“

„Natürlich, mache Dir keine Sorgen,“ meinte Sandy und strahlte.

„Ich werde ihre Nichte ganz sicher wohlbehalten zurück bringen,“ sagte Li und schon waren beide zur Tür hinaus. Nelly schaute ihnen hinterher und griff zum Telefon.

„Lea, ich bin’s Nelly, Du, ich glaube Deine Tochter hat sich gerade einen Mann geangelt … ja, sie ist soeben mit ihm zur Tür hinaus … er heißt Hu Li und ist ein Chinese …“

Jack in New York

 

Jack rief seinen Enkel :„Sammy, was ist, willst Du etwa doch nicht mit?“

„Ich komme sofort Grandpa, ich muss nur noch meine Turnschuhe anziehen,“ rief der Junge aufgeregt. Er war ja so glücklich, dass sein Opa da war und jeden Tag mit ihm etwas neues Tolles unternahm. Heute sollte es in den Zoo gehen! Ach, wenn sein Opa doch nur immer in New York leben würde! Er rannte die Treppe hinunter und warf sich in die Arme seines wartenden Großvaters. „Na, da bist Du ja endlich, dann wollen wir mal, … Merthe, wir sind pünktlich zum Abendessen wieder da,“ rief er in Richtung Küche, wo die Köchin mit dem Spül beschäftigt war. „Viel Spaß, Mister Jonson, viel Spaß Little Sam.“

Jack nahm Sammy an die Hand und sie überquerten die Straße um zur U-Bahn hinunter zu steigen. „Oh, Grandpa, wenn Du doch immer bei mir wärst! Ohne Dich ist es oft soooo langweilig zu Hause.“

„Deine Eltern müssen halt viel arbeiten, aber bald gehst Du ja in die Schule und dann wirst Du kaum noch Langeweile haben. Dort gibt es so viele andere Kinder mit denen Du spielen und lernen kannst, ich bin sicher, es wird Dir sehr gefallen.“

„Trotzdem, heute ist doch ein Feiertag, alle Eltern sind jetzt bei ihren Kindern, nur meine sind immer weg.“

„Ja, Du hast Recht, ich finde auch, sie arbeiten viel zu viel. Aber sie wollen nun mal hoch hinaus und sind dafür viele Verpflichtungen eingegangen. Wenn Du mal groß bist, und Politiker wirst, dann wird es Dir vielleicht genauso gehen.“

„Ich werde bestimmt kein Politiker, ich hasse Politiker, sie reden und reden ununterbrochen und wenn ich Mami etwas fragen will, dann werde ich immer nur weggeschickt.“

„Das ist wirklich nicht sehr schön,“ musste Jack dem Jungen bepflichten. Er hatte mit seiner Tochter schon öfter darüber geredet, doch sie schaltete wie immer auf stur. Ihre Karriere war das Einzige, was sie interessierte. Und ihr Mann war ganz genauso. Nicht zum ersten Mal fragte sich Jack, warum die Beiden bloß ein Kind gemacht hatten. Wenn er noch etwas jünger wäre, dann würde er Sammy mit zu sich nach London nehmen, dort gab es hervorragende Schulen und mit Hilfe einer Haushälterin wäre es sicher zu schaffen. Er hatte im Prinzip sehr viel Zeit, denn er konnte es sich finanziell durchaus leisten, seine Beratertätigkeit einzuschränken oder auch ganz einzustellen. Andererseits, Kinder brauchten nun mal auch und gerade die Zuwendung ihrer Eltern. Was sollte er also tun? Nach New York ziehen? Bestimmt nicht, diese Stadt war für ein paar Tage oder Wochen ja ganz schön, aber hier leben wollte er auf Dauer nicht. Es war hier einfach zu laut, zu schnell, zu hektisch. London war da ganz anders.

Sie bestiegen die U-Bahn und nur wenige Minuten später befanden sie sich auch schon vor dem Eingang des Central Park Zoo. Jack war mit Sammy schon oft hier gewesen, eigentlich gingen sie immer dort hin, wenn er in New York war. Allerdings nicht, weil dieser zugegebener Maßen ziemlich kleine Zoo besonders beeindruckend und aufregend gewesen wäre, sondern weil er so leicht zu erreichen war. Sammy liebte den Zoo, denn er liebte Tiere über alles. Und darum wünschte er sich auch sehnlichst einen Hund, doch seine Mutter war strickt dagegen. Ein Hund gehöre nicht in die Stadt, sagte sie immer, wenn er damit ankam.

Sammy lief zu den Seehunden und war begeistert, denn sie wurden gerade gefüttert. Jack setzte sich auf eine Bank, allerdings ohne eine Zeitung zu lesen, denn diese hatte er schon nach den Frühstück ausgiebig studiert. Für ihn war es immer sehr aufschlussreich auch die internationale Presse zu lesen. Und gerade im Moment war es sehr interessant zu verfolgen wie die großen Zeitungen versuchten ihre Leser auf den Kriegspfad zu bringen. Doch so einfach wie noch vor 10 bis 15 Jahren war es offensichtlich nicht mehr, denn die Menschen machten sich immer häufiger auch mit Hilfe des Internets schlau. Und dort gab es viele Informationen, die niemals in der Zeitung stehen würden. Auch er hatte sich schon früh einen Computer zugelegt und nutzte ihn für seine Recherchen. Ohne das Netz wäre er niemals in der Lage seine Kunden richtig zu beraten. Hinzu kam, dass er in einigen sehr exklusiven Foren angemeldet war und so erfuhr er oft Dinge, die selbst sehr engagierten Verschwörungstheoretikern nicht bekannt waren.

Er schaute zu seinem Enkel, der mit einem Pärchen ins Gespräch gekommen war. Ja, ja, sein Enkel hatte von seiner Schüchternheit zum Glück nichts vererbt bekommen. Im Gegenteil. Der Mann, mit dem sein Enkel da gerade sprach, kam ihm irgendwie bekannt vor und es dauerte nicht lange und er wusste auch woher er ihn kannte. Es war der Mann, der im Flugzeug vor ihm gesessen hatte. Er war ihm aufgefallen, weil er ein Asiate war. Eigentlich war es für einen Europäer nicht leicht sich das Gesicht eines Asiaten zu merken, aber Jack erkannte dessen Jacke und Rucksack wieder. Jack stand auf um zu seinem Enkel zu gehen, denn Sammy drehte sich nach ihm um.

Als er auf die keine Gruppe zu ging, sah er auch in dem Gesicht des Asiaten ein Wiedererkennen. „Oh, ich glaube, wir sind uns schon mal begegnet,“ sagte der Chinese freundlich lächelnd, „im Flugzeug, Sie erinnern sich vielleicht nicht, sie saßen eine Reihe hinter mir.“

„Ich erinnere mich sehr wohl, ihre Jacke ist mir aufgefallen.“ sagte Jack.

„Oh,“ sagte Li lachend, „dann muss ich sie schnell los werden. Darf ich mich vorstellen, mein Name ist Hu Li. Und dies ist Sandy. Wir sind gerade in ein sehr nettes Gespräch mit ihrem Enkel geraten, er weiß ja wirklich alles über die Seehunde.“

„Ja, Sammy ist ein großer Tierfreund. Mein Name ist übrigens Johnson, Jack Johnson.“

„Ihr Enkel erzählte, sie sind aus London  und …“

„Hat mein kleiner Freund etwa schon wieder mal seine ganze Familiengeschichte ausgeplaudert,“ sagte Jack mit einem tadelnden Blick auf seinen Enkel.

„Ich habe nur gesagt, dass ich mich freue, dass Du da bist,“ verteidigte sich Sammy.

Bei Li waren jetzt wirklich alle Warnlampen an, dreimal begegnete man sich einfach nicht nur aus Zufall. Er griff nach seiner Sonnenbrille und setzte sie auf, während er weiter freundlich mit Sammy und seinem Großvater plauderte. Auch Sandy brachte sich ein und so hatte er genug Zeit um ein Foto zu machen. Jack fand es etwas merkwürdig, dass sich dieser Li eine Sonnenbrille aufsetzte, denn besonders grell schien die Sonne gerade nicht. Doch dies schien dieser Li dann auch zu merken, denn er nahm die Brille bald schon wieder ab. Sandy ließ sich derweil von Sammy noch mehr über die Seehunde erzählen und da sie sehr aufmerksam zuhören konnte, ging Sammy mit ihr auch noch hinüber zu den Giraffen, denn auch über die wusste Sammy so gut wie alles.

Jack und Li folgten ihnen und es dauerte nicht lange und die beiden Männer sprachen über die Schlagzeile des Tages: „Putin beschwert sich. Obama antwortet auf Briefe, die nicht an ihn gerichtet sind.“

„Ja, ja,“ sagte Jack, „so ist das, wenn man heutzutage Briefe schreibt, irgendwer liest immer mit.“

„Ja, das ist wirklich nichts Neues,“ sagte Li, „in China macht man das schon immer.“

„Nun gut, aber Amerika ist eine Demokratie, da sollte man sich bei so etwas besser nicht erwischen lassen.“

„Ich denke, die Amerikaner sind diesbezüglich mittlerweile ohne große Scham. Seit Snowden weiß es doch jeder, die USA liest und hört immer mit,“sagte Li.

Jack konnte es später nicht erklären, aber er war tatsächlich den ganzen Zoo-Rundgang mit Li im Gespräch geblieben, doch am Ende wusste er praktisch nichts über ihn. Aber er selbst hatte den Eindruck viel zu viel über sich erzählt zu haben. So etwas passierte ihm normalerweise nur sehr selten, offensichtlich war er nicht mehr in Übung. Seine Zeit als Agent des Militärs lag ja nun auch schon lange zurück. Aber dieser Li hatte eine so freundliche, natürliche und zuvorkommende Art, da merkte man gar nicht, dass man gerade ausgefragt wurde. Erst jetzt wo er im Bett lag, fragte er sich, ob dessen Interesse wirklich nur reine Freundlichkeit gewesen war und er nahm sich vor, bei nächster Gelegenheit mehr über diesen Chinesen in Erfahrung zu bringen. Denn immerhin, etwas hatte er schon auch über ihn erfahren. Li lebte in Hongkong und arbeitete dort als freier Programmierer. Eigentlich war er nur für ein paar Tage nach New York gekommen, doch nun überlegte er, doch etwas länger als geplant in den Staaten zu bleiben. Und Jack ahnte, dies lag ganz sicher an dieser hübschen Sandy. Ihr war es an der Nasenspitze anzusehen gewesen und auch dieser Li konnte es nicht verbergen, die beiden waren offensichtlich gerade erst von Amors Pfeil getroffen worden.

Das okkulte Netzwerk

 

http://youtu.be/8tvDKfNFAx0 „Wolfgang Eggert – Erst Manhatten, dann Berlin“ ist nur ein sehr wichtiges Interview mit Wolfgang Eggert, und wenn Sie, lieber Leser, die zukünftigen Ereignisse verstehen wollen, dann ist es eigentlich unerlässlich, dass Sie sich die Zeit nehmen und diesem Historiker sehr genau zu hören. Unter Umständen ist es notwendig, dass Sie sich seine Ausführungen und Erklärungen auch mehrmals anhören, denn die Hintergründe, die er offen legt, erscheinen zunächst sehr komplex. Aber ohne seine gründliche, geschichtliche Analyse und vor allen Dingen seine Kenntnisse über das okkulte Netzwerk der Macht versteht man eigentlich so gut wie gar nichts, was auf der Welt geschieht.

Das wusste auch General Redding und darum nahm er sich die Zeit, vor seinem Papstbesuch das eine oder andere Interview noch mal anzuhören, denn er wollte sicher sein, dass er wirklich alles verstanden hatte. Klar, der Historiker und Journalist Wolfgang Eggert wird vom Mainstream als Verschwörungstheoretiker diffamiert, aber General Redding wusste es mittlerweile besser. Noch vor einigen Jahren hätte er diesen Mann sicher für verrückt erklärt. Doch seit er sich mit diesem Josef unterhalten hatte, wusste er, dieser Eggert hatte nicht nur Recht mit dem, was er über die sich nicht von selbst erfüllenden Prophezeiungen der Geschichte sagte. Wenn man die Zusammenhänge verstand, dann wusste man auch, was dies für die wahren Hintergründe der aktuellen politischen Ereignisse bedeutete. Und dann musste es selbst einem NSA-General mulmig werden. Gegen diese Verschwörer war die NSA und wohl auch die CIA ein Kindergarten. Und wenn NSA, CIA, MI6, der Mossad, der russische Geheimdienst aber auch alle anderen, kleineren Geheimdienste wie zum Beispiel der BND nicht aufpassten, dann wurden sie auch diesmal zum blinden Werkzeug dieses fanatischen, okkulten Netzwerkes von menschenverachtenden Satanisten gemacht.

Was er nun bei seinem Besuch beim ehemaligen Papst herausfinden musste, das war, inwieweit Benedikt in diesen Kreis heute noch verstrickt war. Oder hatte er sich mit seinem Rücktritt endlich von diesen satanischen Kreisen befreien können? Und würde er der Forderung nach einen „Frieden ohne Krieg“ diesmal zustimmen können? Kein Armageddon, keine Apokalypse, kein 3. Weltkrieg und kein Weltuntergang mehr? Würde er endlich einsehen, dass ein Paradies auf Erden auch ohne ein ungeheures Blutopfer zu erreichen war, und dass ganz im im Gegenteil, der von so vielen Gläubigen herbeigesehnte Messias in Wahrheit nur kam, wenn die Welt in Frieden und Freiheit lebte. Hatte Benedikt auch erkannt, dass die angeblichen Prophezeiungen der Bibel in Wahrheit das hinterhältige Werk eines gegen Gott kämpfenden Satans gewesen waren?

General Redding hatte die reale Existenz eines Satans immer für ziemlichen Unsinn gehalten und er hatte auch an keinen real existierenden Gott geglaubt. Für ihn war Gott nie eine lebendige Person gewesen, die, wie es die Propheten der Bibel angeblich vorhergesehen hatten, irgendwann (wieder) leibhaftig auf der Erde weilen würde. Das war für ihn nichts weiter als Kinderkram. Doch seit dem letzten Gespräch mit Josef wusste er, es war die Wahrheit, Gott wollte die Erde tatsächlich besuchen. Allerdings nur, wenn Frieden und Freiheit, Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit auf der Erde herrschten. Josef hatte ihm die Augen geöffnet und seit dem wusste er, Gott und Satan waren real und sie kämpften nicht nur um diesen einen Planeten Erde. Satan mit dem Mittel der Lüge, und Gott mit der Wahrheit. Und Joseph hatte ihm klar gemacht, dass er, George Redding, in diesem Kampf eine wichtige Rolle spielen sollte. Ihm stand es dabei frei, für welche Seite er sich einsetzen wollte. Er konnte dabei mitwirken, die Erde in ein satanisches Reich zu verwandeln oder eben in ein Paradies Gottes, und da er für Satanisten noch nie etwas übrig gehabt hatte, deshalb war er jetzt auf dem Weg zu Benedikt. Denn dieser alte Mann kannte Joseph ebenfalls und er hoffte sehr, dass auch Benedikt sich diesmal für den Weg „Frieden ohne Krieg“ einsetzen würde.

http://youtu.be/_uunHQUb1WY „Papst Benedikt XVI. tritt zurück – die Wahrheit! Die CIA Seilschaft m Vatikan“

http://youtu.be/CnPG4urKVEU „Der verlorene Sohn Israels – Im Vatikan ist der Teufel los“

und unbedingt: http://youtu.be/IGX9_QHsSis „Vatileaks – Verrat im Vatikan“ und wenn Sie noch etwas Zeit haben, dann Schauen Sie sich vielleicht auch noch http://youtu.be/WOCgAhMlzDo „Alltag im Vatikan“an.

Plan B

 

http://youtu.be/S0Sq1-XIfsc „Kulturstudio Klartext No 92 – Lars Mährholz & Andreas Popp – Die Montagsdemos 2.0“

Michaela und Reinhard saßen zusammen mit Martina und Thomas im „Massai“, einem afrikanischem Restaurant mitten im beliebten Viertel Prenzlauer Berg. Das Wetter war wunderbar und so konnten sie auf der Außenterrasse sitzen. Das Essen und das Ambiente war tatsächlich sehr afrikanisch und alle Vier waren glücklich mit ihrer Antilope, ihrem Zebra und ihrem Huhn. Nur Martina war eine konsequente Vegetarierin, aber auch für sie gab es etwas leckeres zu Essen. Es war Ostersonntag und sie hatten sich zufällig getroffen, denn beide Pärchen waren zu einem Stadtbummel hinaus in die Sonne gegangen.

„Man, ist das köstlich, man darf dabei nur nicht an irgendwelche Tierfilme denken,“ sagte Michaela.

„Also, mir schmeckt mein Zebra,“ sagte Reinhard. „Das ist doch total archaisch, leider kann man sie hier nur im Zoo anschauen, aber wenn ich ein Massai wäre, der Hunger hat, ich würde mir sicher Pfeil und Bogen zulegen.“

„Trotzdem, es ist schon auch ganz schön dekadent,“ sagte Thomas und biss in seine Antilope.

„Das ist echte Völkerverständigung,“ sagte Reinhard kauend.

„Habt ihr etwa jetzt doch ein schlechtes Gewissen,“ fragte Martina und schaute auf das Stück gegrilltes Huhn auf ihrem Nachbarteller.

„Fleisch vom Huhn ist doch total gesund,“ sagte Michaela. „Ich finde, ohne Tiere ist ein Bauernhof langweilig. Autarke und ökologische Landwirtschaft braucht auch das Tier. Allein der Mist, der da entsteht, ist wertvoll. Es kommt mir daher in erster Linie auf die Haltungsweise an, die muss dem Tier ein schönes, Art gerechtes Leben ermöglichen, dann ist Fleischverzehr für mich kein Problem. Ich bin allerdings ein großer Gegner der Massenproduktion, ich kaufe lieber weniger und zahle mehr, am Ende rechnet sich das auch noch.“

„Ich esse schon seit meiner Jugend vegetarisch,“ sagte Martina, „für mich ist das eine ethische Frage, ich will nicht töten um zu leben, es geht auch so. Aber lasst es Euch trotzdem gut schmecken.“

„Sag mal, anderes Thema, kommst Du morgen mit mir mit zur Montagsdemo, da spricht dieser Alexander Popp,“ fragte Michaela ihre Tischnachbarin.

„Der heißt Andreas Popp … nun ja, der Mann ist sehr interessant, ich würde ihn gerne mal persönlich hören, doch Thomas meint, ich solle da lieber nicht hingehen, dass könnte Euren Arbeitgeber irritieren, denn diese Demos werden sehr genau beobachtet.“

Reinhard sagte: „Mir ist das scheißegal, die haben die Webkameras doch ausgeschaltet, nix sehen, nix hören ist die Devise. Doch das ist heutzutage sinnlos, ich wette Du kannst Dir den ganzen Kram nur wenige Stunden später im Netz anschauen.“

„Ich befürchte allerdings schon, dass wir Probleme bekommen, wenn wir dort von unseren Kollegen gesehen werden,“ sagte Thomas. „Diese Bewegung ist für die Regierung Brand gefährlich, das kann eine Lawine auslösen und an ihrem Ende steht und fällt womöglich das ganze System.“

„Wäre das so schlimm,“ fragte Martina.

„Nun ja, unsere Arbeitsplätze hängen davon ab.“

„Die sind auch so in Gefahr,“ sagte Michaela. „Ich habe mich mal genauer mit unserer Verfassung, bzw. dem Grundgesetz, beschäftigt. Also, ich muss Euch sagen, wir arbeiten alle illegal. Die ganze BRD ist illegal. Und wenn ich diesen Popp richtig verstehe, dann sind wir überflüssig wie ein Kropf. Die wollen keine Parteien mehr, die wollen sich selbst regieren.“

„Ja, es geht denen ganz klar um die Überwindung der repräsentativen Demokratie. Kennst Du den Plan B? Da gibt es keinen Verfassungsschutz mehr und im Reichstag sitzt auch kein Kanzler, kein Minister, die wollen das alles ohne eine Regierung machen. Sie wollen Volksabstimmungen über das Internet,“ sagte Reinhard an Thomas gerichtet.

„Ja, da scheint wirklich etwas in Bewegung zu kommen, und ich gebe zu, ich bin nicht dagegen,“ sagte Thomas leise. „Doch wenn wir eine so spontane Revolution wie in der DDR bekommen, dann wird ein Vakuum entstehen, und wer da hinein fällt, der geht unter. Ich weiß nicht wie darauf in unserem Haus reagiert werden wird. Ich schätze mal, es wird versucht werden, die Sache zu unterwandern und in vorbereitete Kanäle zu leiten. Nur, welche Partei wird da die Nase vorn haben, die LINKEN doch wohl kaum.“

„Du verstehst das nicht, wenn diese Leute sich nicht auseinander definieren lassen, dann gibt es gar keine Parteien mehr. Dann gibt es eine direkte Demokratie, Internet macht es möglich.“

„Im Moment geht es doch erst mal nur darum den 3. Weltkrieg zu verhindern,“ sagte Martina.

„Wenn Du das willst, dann musst Du die FED ausschalten und das wird erst Recht zu einem 3. Weltkrieg führen,“ sagte Thomas.

„Die Sache ist wirklich ziemlich gefährlich und es ist die Frage, wie wird der Staat reagieren? Die Presse kann die Sache nicht kanalisieren, die hat sich in den letzten Wochen selbst ins Aus geschossen, die Leute glauben der Tagesschau kein Wort mehr. Es läuft zur Zeit ein riesiger Shitstorm gegen ihre einseitige Berichterstattung, die Menschen merken, dass sie mit deren Propaganda manipuliert und krass belogen werden. Ich schätze, es wird nicht leicht werden, diese Bewegung in den Griff zu bekommen, auch und gerade wegen solchen Juttas.“

„Ich frage mich, wer die dafür bezahlt hat so eine Scheiße zu reden …“ sagte Martina und legte ihr Besteck auf den Teller. „Wenn die Medien nicht aufwachen, dann fallen auch sie ins Vakuum. Es gibt schon Aufrufe, die GEZ-Gebühren kollektiv zu verweigern.“

„Ich bin ja mal gespannt, was uns Dienstag im Büro erwartet. Ich wette dort gibt es mindestens eine Krisensitzung, gleich um Acht,“ sagte Reinhard.

„Die Frage ist doch, sollen wir für die Aufrechterhaltung eines illegalen Staatsapparates arbeiten,“ fragte Michaela in die Runde.

„Nun, ich mache Kunst, ich warte einfach ab was passiert,“ antwortete Martina.

„Und was ist mit Euch,“ fragte Martina.

„Da sollten wir hier nicht drüber reden,“ sagte Thomas leise.

„Hast Du einen Plan,“ fragte Reinhard auch sehr leise.

„Ich würde sagen, ich lade Euch nach dem Essen zu einem Kaffee zu uns nach Hause ein,“ sagte Martina und sie sah ihren Thomas an.

„In Ordnung, reden wir bei einem Kaffee,“ sagte dieser und Reinhard nickte. Und so verzichteten sie auf den Nachtisch und machten sich bald schon auf den Weg, bis zu Martina und Thomas Wohnung war es nicht weit.

http://youtu.be/XtRTfrAxfGM „Rechte auf Montagsdemos?“ http://youtu.be/SNeuRw8LogI „VLOG | Nachlese Tagespropaganda |ARD | Presse – Erklärung Merkel Nr 7“ http://www.youtube.com/watch?v=kv1Obhs2QEc&feature=share&list=UUXBF5yTiHZ2VxQO8ezwgHHA „Die merkwürdigen „Geschäfte“ des BUNDESVERFASSUNGSGERICHTS – WAKE NEWES RADIO/TV“ und viele weiter Videos mehr. Das Netz ist tatsächlich voller interessanter Beiträge, die es dem interessierten Leser ermöglichen sich ein Bild von der „Problemlage“ der BRD zu machen, der sich nicht nur die drei von der Autorin erfundenen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes und des BND im April 2014 gegenüber sahen.

Frieden ohne Krieg!

 

http://youtu.be/wwu7UuV_MTQ „Wir wollen Frieden . Die „Eliten brauchen Krieg“ – Wake News Radio/TV“

Alexander konnte es immer noch nicht fassen, warum hatte er von diesem Zeitungsartikel bisher noch nie gehört? Wie war es möglich, dass er und seine Abteilung nicht darüber informiert worden war? Warum musste er dies alles von einem amerikanischen NSA-General erfahren? Er persönlich konnte sich aber auch jetzt noch nicht vorstellen, dass Putin an diesem Szenario derart destruktiv beteiligt war. Es war einfach undenkbar, dass Putin diesen Krieg wollte. Doch General Redding hatte ihm andere Informationen vorgelegt und steif und fest behauptet, dass Putin sehr genau wüsste, was gespielt wurde, und er war sich sicher, dass der russische Präsident in diese wahnwitzigen Pläne nicht nur eingeweiht war, sondern ganz bewusst eine vorherrschende Rolle darin spielte.

In Alexander wehrte sich alles gegen diese Vorstellung, denn das konnte und durfte einfach nicht wahr sein! Putin tat doch wirklich alles um die kritische Situation zu entspannen, er hatte sogar dieser blöden Timoschenko ihre Verbalangriffe und Morddrohungen verziehen und erklärt, er könne sie sich sehr wohl als Präsidentin der Ukraine vorstellen. Er würde jedenfalls trotz ihrer dummen Äußerungen mit ihr gerne fair verhandeln wollen. Natürlich hatte dies nicht nur Alexander etwas gewundert, aber dass dies alles eine reine Show gewesen sein soll und in Wahrheit der Krieg beschlossene Sache war, also, wirklich, das war einfach unvorstellbar. Warum spielten Obama und Putin in diesem satanischen Spiel mit? Wer oder was zwang sie dazu?Waren sie wirklich von de Royal Arch Freimaurerei gehirngewaschen worden?

War es wie General Redding sagte so, dass Russland den Krieg verlieren, und anschließend als der Verursacher und Aggressor des 3. Weltkrieges da stehen sollte? Oder stimmte, was Benedikt zu Redding gesagt hatte und Russland würde nach dem großen Krieg die vorherrschende Macht in der kommenden Eine-Welt-Regierung werden, um den Armen in der Welt zu helfen, indem die Reicheren enteignet wurden? Und Putins Aufgabe war es diese Drecksarbeit der Satanisten zu machen? Das war doch alles nicht zu glauben! Wer hier die Fäden zog und die Welt in die NWO bomben wollte, dass war doch nicht Putin! Russland hatte noch nie einen Weltkrieg angefangen und es würde dies auch jetzt nicht tun, das schwor sich Alexander, während er neben seiner Frau im Flugzeug saß um nach Moskau zurück zu kehren.

Swenja schaute ihren Mann fragend und auch etwas besorgt an. Sie spürte, dass er wegen irgendetwas ziemlich irritiert und bedrückt war, doch wie immer behielt er seine Sorgen für sich. Die Frau eines Geheimdienstagenten musste damit leben, dass sie die Sorgen ihres Mannes selten kannte. Sie nahm seine Hand und drückte sie leicht. Er schaute sie an und versuchte zu lächeln und er fragte sie: „Und, hat Dir unser Rom-Wochenende gefallen?“

Es war etwas überraschend aber sehr schön, danke, dass Du mich mitgenommen hast. Nur, mir scheint, Dir hat es nicht ganz so gut getan.“

Alexander schaute weg, denn er befürchtete sie könnte in seinen Augen lesen. Swenja hatte einen 6. Sinn und seit sie sich in diesen neu modischen Esoterik-Kreisen herum trieb und dort immer wieder neue Kurse belegte, schien sich dieser Sinn weiter zu verschärfen.

Mache Dir keine Gedanken, meine Liebe,“ sagte er, „es wird alles gut werden.“

 

Auch General Redding saß im Flugzeug neben seiner Frau und grübelte. Unter und über ihnen war alles blau, kein Wölkchen störte dieses monochrome Bild. Rachel hatte ihre Augen geschlossen und träumte. Sie würde in Zukunft einiges anders machen und als erstes war ihr Schlafzimmer dran. Ja, so entschied sie, sie würde schon morgen einen Termin bei der jungen Innenarchitektin machen, die sie auf der Party einer Freundin kennen gelernt hatte. Rachel wollte sie beauftragen, ihrem ganzen Haus einen neuen Anstrich verpassen.

Ihr Mann hatte allerdings ganz andere Sorgen. Er dachte an den Abend bei Benedikt. Er hatte Benedikt leider nicht von seinem Plan überzeugen können und er fragte sich, ob ein globaler Frieden ohne vorherigen Weltkrieg auch ohne ihn zu erreichen war. Oder waren die langjährigen, gezielten Kriegs-Vorbereitungen tatsächlich schon zu weit fortgeschritten, so dass eine Wendung der Geschichte einfach nicht mehr möglich war?

Benedikt hatte ihm diesbezüglich nur wenig Hoffnungen gemacht. Er meinte, die Entscheidung läge weder bei Obama, Putin oder ihm, sie alle seien nie mehr als Schauspieler gewesen. Der Regisseur sei eine Macht ganz anderer Personenkreise und diese säßen auch nicht in Washington, Moskau oder Rom. Er müsse sich in der City of London umschauen, denn das Geld regiere nun mal die Welt.

Und was seinen Plan anging, so hatte Benedikt gesagt, selbst Jesus sei es damals nicht gelungen, den Krieg mit Rom zu verhindern, wie sollte es also einer arbeitslosen Designerin gelingen? Diese Frau sei zudem, seiner Kenntnis nach, immer noch ziemlich durch den Wind. Er habe gehört, sie vertreibe sich jetzt die Zeit mit der Kartenlegerei. Damals 2006 hätten man sie unterstützen müssen, doch da seien sie alle, er eingeschlossen, vor Angst vor ihr und ihren Bombini ja fast wahnsinnig geworden. Nun, und was ihre große Revolution anginge, so meinte Benedikt, die hätte vielleicht schon längst begonnen. Benedikt hatte ihn gefragt, ob er nicht über diese Montags-Demonstrationen informiert sei. Dort spiele jetzt die Musik. Benedikt erzählte dann noch von einer uralten Prophezeiung, die Deutschland als die Quelle der globalen Bewusstseinserweiterung nannte. Von dort aus würde sich eine Bewegung verbreiten, die das kommende Wassermann-Zeitalter einleiten würde. Aber Monalisa spiele da keine sichtbare Rolle. Im Gegenteil, wenn er Joseph richtig verstanden hätte, dann sei es absolut unerlässlich, dass sie unsichtbar bliebe. Er wüsste, Monalisa sei im Besitz einer sehr, sehr großen Macht, doch diese könne nur wirken, wenn sie in Ruhe gelassen würde. Ein direkter Kontakt und Einflussnahme wie sie Redding vorschwebte sei der falsche Weg. Wichtiger sei, dass Madame endlich regelmäßig ihre Fenster putzte. Redding musste darüber lachen und schlug vor, ihr eine Putzhilfe zu spendieren, doch Benedikt winkte ab und sagte: „Sie muss es selber tun, sonst wirkt ihr Zauber nicht.“

Die Frage aber, ob Putin immer noch Royal Arch Freimaurer war, die schien beantwortet zu sein, wenn man sich nur das Foto von einer offiziellen Begrüßung von Putin und Julia Timoschenko ansah, ihr gegenseitiger Freimaurerhandschlag war darauf gut zu erkennen. Benedikt hatte ihm und Monetti noch einige andere Bilder in einem dicken Album gezeigt. Dort waren viele, ja eigentlich fast alle Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens verewigt und alle zeigten mehr oder weniger offen freimaurerische Symbole oder Gesten. Benedikt selbst, so sagte er, war schon länger dabei sich von diesen Kreisen ab zu wenden. Er meinte, er hätte leider viel zu spät begriffen, das Gott unter den höheren Graden nur sehr wenige Freunde hätte. Ihr Herr sei nicht der Seine, doch darüber laut zu reden sei nicht ratsam.

Redding hatte am Tag darauf Alexander über seine Erkenntnisse aufgeklärt und ihm versucht klar zu machen, dass sein Präsident wie auch Obama in Wahrheit nur von langer Hand aufgebaute Spielfiguren im großen Spiel der Einen-Welt-Regierung seien. Ja, dass sie Beide ihren Präsidenten sowie ihren eigenen Häusern nicht trauen durften. Er hatte ihm von dem Inhalt seines Gespräches während seines vor kurzem stattgefundenen Treffen mit Joseph auf der Area 51 berichtet und ihm hoffentlich klar gemacht, dass sie Beide jetzt unbedingt an einem Strang ziehen mussten. Alexander war regelrecht erschüttert, wollte aber keine sofortigen Entscheidungen treffen. Er meinte, er müsse das Gehörte erst mal verdauen und verarbeiten. Redding hoffte sehr, dass Alexander sich bald ein umfassendes Bild gemacht haben würde, damit sie dann gemeinsam gegen diese alles beherrschenden Satanisten vorgehen konnten um der göttlichen Forderung eines „Frieden ohne Krieg!“ den Weg zu ebnen.

Redding wusste, Alexander glaubte nicht an einen lebendigen, allmächtigen Gott, zumindest war er nicht Mitglied in irgendeiner Kirche, aber dass die Royal Arch Freimaurer Satanisten waren, das wusste er sehr wohl. Allerdings war es für ihn ein Schock zu hören, dass sein bislang verehrter Putin nach deren Willen zum Antichristen des 21. Jahrhunderts gemacht werden sollte. http://new.euro-med.dk/20140320-ist-putin-immer-noch-freimaurer.php

Vier erwachte Berliner

 

 http://www.youtube.com/watch?v=AR9HLQcVquc&list=PL3b4e6P8dy4sE8x0GcSu7xGrK7VLm3ZGx&feature=share „Fürchte Dich Nicht!“, ein Wort zum 21.12.2012 von Jo Conrad. http://www.youtube.com/watch?v=AR9HLQcVquc&list=PL3b4e6P8dy4sE8x0GcSu7xGrK7VLm3ZGx&feature=share „Anruf im Bundeskanzleramt, Teil 1wmv“ Wer ist die Gruppe 13? Diese und sehr viele andere Fragen drängen sich auf, wenn man auch in die anderen Videos dieser Playlist hineinschaut. Doch, es geht noch krasser: http://youtu.be/4Wc7aqsTpRc „Das gesperrte Video „Die Wahrheit, die niemand wissen darf“. Die Autorin bittet den Leser sich hier selbst hinein zu klicken und darüber nachzudenken, ob es wirklich möglich ist sich nicht zu fürchten. Klar, Angst ist selten ein guter Ratgeber, doch, dass man unbesorgt bleiben kann, wenn man sich mit all dem hier auseinandersetzt, das darf bezweifelt werden.

Und so ging es auch unseren vier Berlinern. Denn, nachdem sie erst einmal angefangen hatten über ihre vertrackte, persönliche Lage als Geheimdienst-Mitarbeiter eines nur scheinbar souveränen, in Wahrheit aber sogar völlig illegalen Staatsapparates zu sprechen, kamen sie von einem Problem zum Nächsten. Die NWO, die NSA, die Finanzmafia Rothschilds und Co, der Vatikan, die undurchsichtigen Machenschaften von Geheimgesellschaften aller möglichen Interessengruppen, Illuminaten, Jesuiten, Zionisten … ein Thema nach dem anderen kam auf den Tisch, und sie stellten bald fest, dass sie sich in einem Gespinnst von Täuschung, Lüge und Verrat befanden. Und dann ging es noch mal um die Montags-Demonstrationen und ihre möglichen Folgen.

Martina schaute aus dem Fenster und stellte fest, die Sonne ging schon wieder auf. Sie hatten tatsächlich die ganze Nacht diskutiert und ein Ende, oder gar eine Lösung war noch nicht gefunden. Sie stand von ihrem Sofa auf und ging in die Küche, wo sie noch einmal Kaffee aufsetzte. Sie wollte den Tisch für ein Frühstück decken und Michaela kam zu ihr um ihr zu helfen. Die Männer diskutierten immer noch ohne müde zu werden, doch den Frauen ging so langsam die Puste aus.

Ich frage mich, ob ein Königreich alla NeuDeutschland nicht eine gute Lösung wäre,“ sagte Michaela. „Wir müssen einfach einsehen, dass die repäsentative Parteiendemokratie ein gescheitertes Modell ist. Unsere Politiker sind letztendlich alle Verräter, wenn sie erst mal an der Macht sind. Alle spielen das Spiel mit, keiner hat den Mumm die Wahrheit zu sagen.“

Haben wir den denn? Thomas hat ja schon Angst um seinen Arbeitsplatz, wenn ich nur zu dieser Friedensdemonstration gehen will. Flagge zeigen ist offensichtlich Karriere schädigend. Alle machen darum einfach weiter, auch wenn sie wissen, dass der Laden gewaltig stinkt. Welcher Richter oder Staatsanwalt gibt denn zu, dass er ohne gesetzliche Grundlage arbeitet? Sie wissen es alle, aber sie haben sich auch alle an ihr gutes Gehalt gewöhnt. Und wir sind auch nicht gerade unabhängig, denn wir haben erst gerade diese Wohnung gekauft und müssen den Banken den Kredit natürlich zurück zahlen.“

Mir geht es ja auch nicht anders, ich habe als Alterssicherung eine kleine Eigentumswohnung gekauft, sie ist zur Zeit vermietet.“

Uns geht es zu gut und darum sind wir sind letztendlich genauso korrupt,“ sagte Martina. „Wirkliche Revolutionäre wissen selten, was sie am nächsten Tag zu Essen haben werden, vielleicht haben sie noch nicht einmal mehr eine Wohnung, es sei denn, sie lassen sich von wem auch immer sponsern. Und schon kämpfen sie nicht mehr für sich, sondern für ihre Geldgeber. Darum vertraue ich ja auch diesem Ken Jebsen und den anderen Leuten, die da seit einigen Jahren im Internet aktiv sind. Sie finanzieren ihre Arbeit und ihr Leben mit Hilfe vieler kleiner Spenden von Unterstützern ihrer Internetaktiviztäten. Oder auch die Macher des Compact-Magazins, dieser Elsässer finanziert sich auch nur durch den Verkauf seines Magazins und Spenden. Da ist kein großer Geldgeber im Spiel, der die Bewegung kaufen und manipulieren kann. Die eigene Unabhängigkeit geht schnell flöten, wenn das große Geld fließt. Denke nur an die Abhängigkeit der Presse von ihren Werbeeinnahmen. Und das heißt, eine teure Wohnung ist wohl nicht drin, wenn man gegen das System ankämpfen will.“

Könntest Du denn darauf verzichten,“ fragte Michaela und zeigte auf die chice Einbauküche.

Ich gebe zu, die Küche wäre ein schmerzliches Opfer, aber wenn es sein müsste um sagen und tun zu können was ich denke und will? Ich bin ganz ehrlich, so wichtig ist mir das alles eigentlich gar nicht. Ich habe immer recht bescheiden gelebt bevor ich Thomas kennen gelernt habe, und da konnte ich immerhin auf eine Demo gehen, wenn ich es wichtig fand.“

Ich habe mir die Eigentumswohnung zugelegt, damit ich unabhängig bin. Später jedenfalls mal.“

Wir haben bei dem Kauf dieser Wohnung auch an unser Alter gedacht.“

Vielleicht ist das der Fehler, wir müssen vorher unabhängig sein, schon mal von der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommen gehört,“ fragte Michaela.

Klar, das Internet ist ja voll davon. Ich halte es für eine sehr gute Sache, dann ist endlich jeder frei zu entscheiden, was er mit seinem Leben machen will. Arm und Reich! Aber da kannst Du Gift drauf nehmen, mit keiner dieser Parteien wird das je etwas werden. Die Arbeitgeber würden ihnen schon beim ersten Gedanken daran die Bude einrennen und ihre nicht selten sehr großzügige Spendentätigkeit einstellen. Und wenn es um die Kassen ihrer Parteien geht, dann sind die Politiker schnell wieder auf Linie gebracht.“

Hier reicht es nach Frühstück,“ sagte Thomas, der mit Reinhard in die große Küche trat. „Wir haben einen Bärenhunger!“

Habt ihr etwa eine Lösung gefunden,“ fragte Michaela.

Das kommt darauf an, ob wir in unserem Haus auch noch andere Mitstreiter finden können. Aber auf jeden Fall brauchen wir erst mal einen guten Verfassungsentwurf. Wie sieht es damit aus, könntest Du so etwas erarbeiten?“

Was soll es denn für eine Staatsform sein?“

Wir dachten, wir schauen uns mal das Konzept dieses NeuDeutschland an.“

Ein Königreich?“

Warum nicht, besonders viele Rechte muss der König ja nicht haben. Die entscheidenden Gesetze machen sich die Menschen selbst. Dank des Internets ist das ja kein großes Problem mehr.“

Dann empfehle ich, dass ihr als erstes mal Kontakt mit diesem Andreas Popp aufnehmt,“ sagte Martina. „Ihr seid nicht die Ersten, die sich Gedanken um die Zukunft gemacht haben. So und jetzt, setzt Euch, das Rührei ist fertig.“

DUMBS

 

 http://youtu.be/Ix2aPqbOmGc „DUMBS – Städte tief unter der Erde (Kanal von conrebbi)“

http://youtu.be/XtWeXa1TkhU „Ein Politiker aus Norwegen packt aus“

General Redding betrat am Dienstag morgen sein Büro und war etwas überrascht, dass Sandy noch nicht da war. Er schaute auf die Uhr, es war 5 Minuten nach Acht. Komisch, sie war doch noch nie zu spät gekommen, ob sie verschlafen hatte? Oder hatte sie ihn missverstanden und glaubte sie hätte noch Urlaub? Da hörte er ein Geräusch im Vorzimmer und als er nachschaute, da sah er sie sich eilig ihre Jacke ausziehen. „Oh, ich muss mich entschuldigen,“ sagte sie, „es tut mir Leid, aber ich habe tatsächlich etwas verschlafen.“

Ich hatte mich schon gewundert,“ sagte General Redding, „nun ja, so etwas kann vorkommen. Kein Problem. Wie haben Sie die freien Tage denn verbracht?“

Oh, ich habe meine Tante in New York besucht. Sie hat dort eine gut gehende Kunst-Galerie.“

Sagen Sie bloß, Sie haben dort gearbeitet?“

Och, das war keine Arbeit, mir hat es Spaß gemacht Bilder zu sortieren und etwas mit den Künstlern zu plaudern. War es denn in Rom auch so schönes Wetter wie hier?“

Rom war wunderbar, meine Frau und ich hatten eine ausgesprochen schöne Zeit. Nun ja,“ sagte Redding, „dann hatten wir ja Beide Gelegenheit uns zu erholen. Ist die Post denn schon da?“

Ich habe sie mitgebracht, hier bitte, der Kaffee kommt sofort.“

Schön, aber bitte ohne Zucker, meine Frau meinte, ich sei zu dick.“

Oh, das ist aber krass,“ sagte Sandy und füllte Wasser in die Kaffeemaschine. Sie war etwas erstaunt, General Redding hatte bisher noch nie etwas von seiner Frau erzählt und solch persönliche Dinge schon mal gar nicht. Der Urlaub schien ihm tatsächlich gut getan zu haben. Sie klopfte leise an seine Tür und trat ein um ihm den Kaffee zu bringen. General Redding saß an seinem Schreibtisch und hielt ein Schreiben in der Hand. Sie stellte den Kaffee auf den Tisch und fragte: „Gibt es heute etwas Wichtiges, oder könnte ich ein Stündchen ehr gehen?“

Erst zu spät kommen und dann auch noch früher gehen,“ fragte General Redding mit hochgezogenen Augenbrauen.

Nun ja, ich habe Besuch zu Hause sitzen …“ sagte Sandy und ihre Wangen erröteten.

Aha, dachte Redding, was mag das nur für ein besonders netter Besuch sein? Aber, so dachte er, er war ja auch mal jung und sehr verliebt gewesen. „Also gut, mir soll es Recht sein, aber morgen sind Sie hoffentlich wieder pünktlich.“

Selbstverständlich, ihr Kaffee wird schon auf sie warten. Vielen Dank General Redding,“ sagte Sandy und strahlte. „Gibt es sonst noch etwas, dass ich unbedingt tun muss,“ fragte sie in der Hoffnung nicht wieder nur am Telefon sitzen zu müssen.

Nun, ja, … ich muss erst mal sehen, was mich in der Post erwartet. Aber, sie haben vielleicht ganz Recht, immer nur das Telefon, dass ist keine große Herausforderung. Ich werde mir wohl überlegen müssen, womit ich Sie besser beschäftigen kann.“

Danke, General Redding,“ mehr konnte sie dazu nicht sagen, aber sie freute sich, dass das Eis zwischen ihnen zu schmelzen schien. Er lächelte sie kurz an und wendete sich wieder seinem Schreiben zu. Sandy verließ das Büro und hätte hüpfen können, endlich, endlich würde sie richtige Arbeit bekommen.

General Redding las das Schreiben zu Ende und packte sich an den Kopf. Das durfte doch nicht wahr sein! Schon wieder war eine der unterirdischen Städte angegriffen worden! Der Schaden war gewaltig, an eine Besiedlung war vorerst nicht mehr zu denken. Das war nun schon die vierte Stadt, die gerade fertiggestellt, in die Luft gejagt worden war. Wenn man dabei nur an das viele Geld dachte, dann konnte man schon verzweifeln, aber diesmal waren mehr als 100 Mitarbeiter gestorben und sehr viele schwer verletzt. Und immer noch war nicht klar, wer dahinter steckte. Joseph und seine Leute waren es nicht, das war er sich sicher. Die Zeitreisenden versuchten sehr penibel jedes Menschenopfer zu vermeiden, denn sie konnten nie wissen, wer dadurch in ihrer Zeit plötzlich vom Erdboden verschwand. Die Reptis waren es sicherlich auch nicht, denn mit deren Hilfe hatten sie die Dinger schließlich gebaut. Auch alle anderen Außerirdischen beteuerten immer wieder, dass sie friedlich wären und keine gewalttätigen Angriffe durchführen würden. Ihre Aktionen seien wenn dann nur defensiver Natur, d.h. sie legten schon mal zur Warnung einige Atomraketen lahm. Wer war für diese Opfer also verantwortlich? Technisch waren wohl alle dazu in der Lage, überlegte Redding, doch wer von ihnen hatte etwas gegen diese unterirdischen Städte? War es eine Strafaktion? Oder hatten sie es hier mit außerirdischen Terroristen zu tun? Gab es innerhalb der kosmischen Föderation vielleicht eine Gruppe, die nicht länger zusehen wollte, wie sich die Kabale immer tiefer in die Erde eingrub?

Dann las Redding ein Memo zur Rede von Papst Franziskus, die er an Gründonnerstag vor den überraschten Gläubigen gehalten hatte. Er war zu dieser Rede nicht hingegangen, denn er hatte persönlich nicht viel mit der Kirche am Hut. Doch er hatte offensichtlich etwas verpasst, denn er las: „Liebe Brüder und Schwestern, ich wollte euch noch sagen, dass wir im Universum nicht allein sind. Die Wissenschaft hat bereits entsprechende Fortschritte gemacht und wird höchst-wahrscheinlich bald unsere neuen Brüder und Schwestern kennenlernen, mit denen wir ein Zeichen des Friedens austauschen wollen. An jenem Tag wird Verwunderung herrschen; bedenkt aber, dass da Ein Gott ist, der über uns Alle wacht.“ Nun, wenn dies jetzt schon von der Kanzel aus verbreitet wurde, dann brauchte er auch vor Sandy dieses Thema nicht mehr geheim zu halten, dachte Redding.

http://youtu.be/Se5DkifWMDE „Alien-Implantate – Entführt von Außerirdischen?“

Hm, auch dieses Thema war offensichtlich nicht mehr lange unter den Teppich zu kehren, dachte Redding. Bisher hatte man es ja geschafft, diese Entführungen zu verheimlichen oder ins Lächerliche zu ziehen, aber wenn erst mal klar war, dass die Menschheit tatsächlich von Außerirdischen umgeben war, dann würden auch diese Dinge in einem anderen Licht da stehen, und das Verhalten der Offiziellen natürlich auch. Denn, dann würde die Bevölkerung fragen, warum die Regierung diese mysteriösen Entführungen nicht schon früher genauer untersucht hat. Er hatte es ja immer schon gesagt: „… unser hartnäckiges Leugnen wird uns noch mal böse auf die Füße fallen.“

 http://youtu.be/J7ZpMRcnMS4 „MICHELLE OBAMA IST EIN MANN! Kein Scherz! – Wird die Welt von zwei Schwulen regiert?“ Na, das ging doch jetzt wirklich zu weit, dachte Redding. Allerdings, der Verdacht war nicht neu und es war wirklich dumm, dass die Obamas ihre Geburtsurkunden nicht vorzeigten. Redding trank von seinem Kaffee. Uh, er war kalt und schmeckte scheußlich. Er drückte auf das Knöpfchen an seinem Telefon und sagte: „Sandy, bitte bringen Sie mir doch noch einen Kaffee und bitte, tun sie Zucker hinein, ohne schmeckt er mir einfach nicht.“

 

Dann las er: „65 Tote bei Drohnenangriffen über Ostern“ … während Obama mit seiner Familie die Ostermesse besuchte … Obama gleichzusetzen mit Stalin, Hitler und Mao, auch sie ließen ihre vermeintlichen Gegner einfach abknallen … Ostern, das große Fest des Friedens … Obama ist ein Diener des Satans …

Hm, die Presse des Präsidenten ist wirklich nicht mehr die Beste, dachte Redding, vor allen Dingen, wenn man bedachte, dass er ein Friedensnobelpreisträger war. Es wurde wirklich Zeit, dass diese Drohnen-Geschichten ein Ende fanden, denn er fand diese Form dieses Kampfes einfach nur noch feige. Die Soldaten standen nicht mehr im Feuer, nein zunehmend saßen sie nur noch in ihren kuscheligen Büros und erledigten ihr Geschäft am Computer. Abends gingen sie dann nach Hause zu ihrer Frau und den Kindern. Seiner Meinung nach hatte das mit einem ehrlichen Kampf nichts mehr zu tun. Zu seiner Zeit hatte es noch eine Beziehung zwischen ihm als Soldaten und dem Feind gegeben. Da war Mut und Stärke, Geschick und Taktik gefragt gewesen. Doch im Warmen zu sitzen, einen Kaffee in der Hand zu halten und dann auf ein Knöpfchen zu drücken um mal eben 10 Leute umzubringen, nicht selten waren Frauen und sogar Kinder unter den Opfern, also, dass stieß ihn einfach nur noch ab. Klar, so hielten sich ihre eigenen Opfer in engen Grenzen und jeder General freute sich, wenn seine Truppe unverletzt blieb, aber einen Krieg vom bequemen Sessel aus zu führen, dass war nichts anderes als feiger Mord.

Sandy kam mit dem Kaffee und General Redding sagte zu ihr: „Nun, Sandy, wenn wir ab jetzt unsere Zusammenarbeit etwas vertiefen wollen, dann ist es für mich von größter Wichtigkeit, dass Du Dir darüber im Klaren bist, dass ich 1000% Verschwiegenheit von Dir erwarten muss. Und dass heißt, nichts aber auch gar nichts dringt nach Außen, noch nicht einmal ins Büro nebenan. Darauf muss ich mich völlig verlassen können.“

Sie können mir ganz sicher vertrauen, ganz bestimmt,“ sagte Sandy und sie glaubte es in diesem Moment sogar selbst. Das General Redding sie geduzt hatte, bekam sie gar nicht mit.„Ich weiß Ihr Vertrauen wirklich sehr zu schätzen, General.“

Redding schaute sie eindringlich an, doch Sandy zuckte nicht mit einer Wimper. „Gut, fangen wir ganz klein an,“ sagte er, „nimm diese Akte hier und lies sie durch. Danach kommst Du zu mir und wir werden uns darüber unterhalten. Ich schätze, Du wirst nach der Lektüre einige Fragen haben.“

Oh, Danke, ich Danke für Ihr Vertrauen, ich … ich …“ Sie wusste einfach nicht, was sie sagen sollte.

Schon gut, lies erst mal und dann reden wir weiter.“

 

Revolutionäre Entwicklungen

 

http://youtu.be/QBo4mP5mrcU „Permakultur Revolution“ ist die eine Seite der Medaille, http://youtu.be/pJvKHoWcx6g „Digitale Welten – Überwachung per RFID-Chip – Perspektiven des Polizei- und Überwachungsstaates“ ist die andere Seite. Dimitri neigte mal in die eine Richtung, dann wieder in die Andere. Klar aus seiner beruflichen Sicht war die flächendeckende Einführung der RFID-Technik ein erstrebenswerter Meilenstein, denn seine Arbeit würde dadurch sehr vereinfacht. Aber wenn er an sein persönliches Wohlergehen dachte, dann würde er sich lieber mit der Permakultur auseinandersetzen. Diese Bewegung beobachteten sie hier in Russland auch schon länger und es war klar, diese Leute würden sich mit RFIDs kaum überwachen lassen können, denn sie kauften nichts in irgendwelchen Supermärkten. Sie wollten keinen Bankkredit und suchten auch keine feste Anstellung. Er hatte mit seiner Frau schon mal darüber gesprochen und sie gefragt, was sie davon halten würde, wenn sie sich irgendwo aufs Land zurück ziehen würden um autark zu leben, aber da war er an der völlig falschen Adresse gelandet. Natascha war nun mal eine begeisterte Städterin. Sie liebte ihr Moskau, ihr I-Phone und den Luxus. Sich in Gummistiefeln früh morgens auf den Weg in den Stall zu begeben, das war wirklich nicht ihr Ding. Sie brauchte möglichst hohe Pfennigabsätze um glücklich zu sein. Dimitri musste zugeben, ihre Pömps hatten natürlich sehr viel mehr Sex als schmutzige Stiefel, aber was das Sexuelle anging, so ließ bei ihm die Freude daran schon länger nach.

Er zündete sich eine Zigarette an und lehnte sich zurück. Was war das nur für ein Job, den er hier machte? Er schnüffelte im Leben anderer herum ohne selbst zu leben. Wenn er jetzt die Augen schloss, dann sah er sich in festen Schuhen und einer alten Arbeitsjacke über die sandige Straße eines kleinen Dorfes gehen. Er begrüßte einige Nachbarn, die wie er entspannt ihr Tagewerk beginnen wollten. Die Sonne schien und er betrat eine kollektiv geführte Werkstatt. Dort wurden Trecker und anderes Gerät repariert und er würde an diesem traumhaften Tag zusammen mit einem guten Kumpel an einem alten Transporter herum schweißen, oder sonst etwas Vernünftiges tun, was der Gemeinschaft zu Gute kam. So stellte er sich sein Leben in Wahrheit vor. Stattdessen saß er in diesem bestens gesicherten Gebäude und schaute den überall aus dem Boden sprießenden Revolutionären bei ihren Planungen und Aktionen zu.

Und da er von dort aus gestern mal wieder ein Gespräch zwischen Monalisa und Osram belauscht hatte, wusste er jetzt endlich auch, was Madame vor hatte. Die Idee war ziemlich genial und kaum einer würde sie jetzt noch groß aufhalten können, denn große Hilfe benötigte sie dafür nicht. Klar, sie könnten noch einmal einen Blitz in ihr Gehirn jagen, doch was hätte dieser Angriff dann wieder für weitreichende Folgen? Diese waren durch keinen Rechner der Welt abzuschätzen. Joseph hatte wirklich Recht, das Beste war, man ließ diese Frau in Ruhe ihren Weg gehen, die Zukunft war nun mal nicht aufzuhalten und jeder Kampf dagegen machte alles nur noch schlimmer. Sie hätten 2006 schon so klug sein sollen, jetzt würden die Auswirkungen nur um ein Vielfaches drastischer werden. Denn, nun ging es nicht mehr nur um kleine Spielzeig-Bombinis, jetzt ging es um den ganzen Kuchen. Und Dimitri würde einen Teufel tun um Monalisa am Verspeisen selbst der ganzen Kaffeetafel zu hindern. Er hatte nichts gegen dicke Frauen. Aber wenn Monalisa endlich alles verputzt haben würde, dann würde er aufs Land gehen und mit anderen zusammen Permakultur betreiben.

Sir Henry

 

Sir Henry stieg in seinen wie immer blank polierten Rolls Royce, sein Fahrer ließ den Motor an und fuhr los. Während der Fahrt schaute Sir Henry in seine Papiere und ging auch die Tagesordnung noch mal Punkt für Punkt durch. Er war immer etwas nervös, wenn er mit seinem Chef einen Termin hatte. Der war kein besonders angenehmer Zeitgenosse, denn unlösbare Probleme akzeptierte er nicht. Für ihn war alles nur eine Frage des Geldes. Seiner Meinung nach waren bis auf sehr wenige Spinner alle Menschen käuflich. Und Dank des global erzwungenen Zinses-Zins-Kredit-Systems regierten sie über die Zentralbanken fast die ganze Welt ohne große Schwierigkeiten, daran war nicht zu deuteln. Und insbesondere die Macht seines Chefs war so gut wie allumfassend. Es gab nur sehr wenige Grenzen.

Eine betraf die Sicherheit der DUMBS. Was der reichste und tatsächlich mächtigste Mann der Erde zum Beispiel zu dem neuerlichen Angriff auf eine seiner unterirdischen Städte sagen würde, da war sich Sir Henry nicht sicher. Er reagierte immer sehr empfindlich, wenn ein finanzieller Verlust zu verzeichnen war, und der jetzige war enorm. Die über 100 Toten und über 1000 Verletzte brauchte Sir Henry hingegen gar nicht zu erwähnen, denn die interessierte in seinen Kreisen niemanden. Im Gegenteil, je mehr Opfer es gab, selbst auf der eigenen Seite, desto besser. Sie waren alle pures Gold wert, wenn es darum ging den Allmächtigen zufrieden zu stellen. Ihren Herrn günstig zu stimmen, war letztendlich das Wichtigste, alles andere war nachrangig. Eine positive Meldung betraf den Zugriff auf das ukrainische Gold, ein Projekt, dass sehr erfolgreich verlaufen war. Kaum einer hatte etwas davon mitbekommen. Nun lagerte die Barren sicher in einem der vielen Tresore und der nächste Besuch des Herrn konnte kommen. Der Herr verlangte nämlich nicht nur regelmäßige Blutopfer, die waren selten ein Problem, wichtiger war der Tribut. Denn, eines war klar, ohne diese regelmäßigen Gold-Abgaben sähe es für sie alle schnell sehr düster aus. Ihr Herr verstand in diesem Punkt überhaupt keinen Spaß. Blut oder Gold, das war seine Währung.

Dafür jedoch gab er reichlich zurück. Seine Tipps und seine praktische Unterstützung waren bisher, das konnte Sir Henry nur bestätigen, alle sehr wertvoll gewesen, ja, ohne diese Hilfen wäre es ihrer Bruderschaft sicher niemals gelungen den kolossalen Reichtum und die Macht auf der Erde an sich zu ziehen. Am Ende waren sie alle jedoch nur ein kleines Rädchen in diesem großartigen Spiel, denn die Erde war nur ein kleiner, weiterer Planet, der in das unermesslich große Reich des Herrn eingegliedert werden sollte. Aber der Dank war ihnen sicher, sobald sie ihm die Erde samt ihren Milliarden toten Menschen zu Füßen gelegt hatten. Dann würde ein Teil der Bruderschaft in das große Raumschiff einziehen um auf dem nächsten Planeten denn gleichen Job zu erledigen. Der Rest würden unter die Erde gehen und von dort aus die Hölle auf Erden verwalten. Denn, dass der Planet zu einer Hölle werden würde, dass war unabwendbar, sobald erst mal die ersten Atomraketen auf dem Weg waren. Diese würden jedoch nur der Auftakt zu der alles zerstörenden Apokalypse sein, die nun schon seit über 2000 Jahren geplant und vorbereitet wurde. Ja, das Schicksal des Planeten war besiegelt und Mutter Erde würde bald schon vollkommen und auf ewig zu Grunde gerichtet sein.

Warum, fragen Sie. Nun, weil die Erde eines der schönsten Paradiese Gottes war. Und das Ziel des großen, satanischen Spiels war nun mal die Zerstörung aller göttlichen Lebensräume in diesem Universum. Lieber Leser, Sie glauben nicht an ein solches Spiel? Sie wissen also nichts von dem Jahrtausende alten Kampf zwischen Satan und Gott? Sie glauben noch nicht mal an deren Existenz? Nun, dann geben Sie den Beteiligten doch einfach andere Namen. Die „Weisen der galaktischen Föderation“ und das „Machtzentrum der Reptiloiden“ zum Beispiel. Oder nennen Sie die eine Seite, die „Kinder des Lichts“ und die Andere die „Kräfte der Dunkelheit“. Nur eines sollten Sie nicht tun, glauben Sie bitte nicht, die Menschen seien eine zufällige und absolut einzigartige Erscheinung, die es nur auf dem Planeten Erde gibt. Und ich denke, wenn es selbst Papst Franziskus schon öffentlich verkündet, dann sollten Sie darauf gefasst sein, dass es bald auch in der Tageszeitung steht. Wir sind nicht allein im Universum und nicht alle sehen in der Lichtgeschwindigkeit die Grenze der maximal möglichen Fortbewegung-Geschwindigkeit. Die Raumschiffe unserer Brüder und Schwestern im Universum nutzen vielleicht die unerschöpfliche und kostenfreie Energie des leeren Raumes, also die berühmte Vakuum-Energie und erschaffen damit Wurmlöcher, die sie in kürzester Zeit von einem Ende des Universums zum Anderen bringen, oder sie reisen einfach über die sehr kurzen Wege mit Hilfe einer vierten Raum-Dimension.

http://youtu.be/q5fr34N5IN8 „Genialer Vortrag! Glücksgefühle (Prof. Gerald Hüter)“ ist ein guter Einstieg in die Beantwortung der Frage, warum sind unter den vielen Millionen, ja Milliarden Menschen immer auch einige, die für die Liebe zu Mutter Erde sowie zu ihren vielfältigen Geschöpfen nichts übrig haben. Warum gibt es in jeder Gemeinschaft immer auch destruktive Gestalten, Betrüger und auch Mörder? Wie ist es möglich, dass der Menschen verachtenden, satanischen Gesellschaft immer wieder neue Mitarbeiter zuwachsen? Nun, wenn Professor Hüter Recht hat, dann bilden sich die potentiellen Mitglieder schon im Alter von einem Jahr heraus. Und wenn diese Einjährigen dann entsprechende Erfahrungen (siehe im Internet unter „Kindheit unter Satanisten“ nach) machen, dann werden sie zu den „großen Satanisten“ werden, die dann das grausame Spiel weiter betreiben.

Monetti ist geschockt

 

Seniore Monetti saß im Schatten seines Innenhofes vor seinem neuen Laptop und tat etwas, dass er bisher noch nie getan hatte, er surfte im Internet. Wenn Benedikt dies auf seine alten Tage tat, dann wollte er es auch mal versuchen. Doch schon nach wenigen Klicks stieß er auf eine absolut ungeheuerliche Behauptung.„Der Papst bleibt im Vatikan um Haftbefehl einer europäischen Regierung zu vermeiden“, die Nachricht war über ein Jahr alt und sie betraf Benedikts Rücktritt. Angeblich soll der Papst in Panik zurück getreten sein, weil eine ungenannte europäische Regierung einen Haftbefehl gegen ihn erlassen hatte, und zwar wegen der Vergewaltigung von Kindern! Das konnte doch niemals wahr sein, empörte sich Monetti. Sicher, auch er wusste, im Vatikan gab es nicht wenige, die der Satan einmal abholen würde, aber sein guter und immer so liebenswerter Freund Benedikt gehörte garantiert nicht zu diesen Verbrechern. Monetti war jedenfalls nach dem Artikel total schockiert und brauchte jetzt erst mal einen Schnaps.

Er ging in sein Wohnzimmer an seinen großen Schrank. Dort befanden sich die feinen Tropfen und er überlegte nicht lange, jetzt half ihm nur sein bester Cognac. Er trank einen Schluck und spürte der wohligen Wärme nach. Dann schüttelte er sich und sagte laut: „Ich glaube einfach nicht, dass mein alter Freund ein Kinderschänder ist!“

Wer ist ein Kinderschänder,“ fragte Maria, die gekommen war um zu sagen, dass sie jetzt gehen würde.

Ach, Du gehst schon, ist es denn schon so spät?“

Ich muss noch beim Arzt vorbei.“

Hast Du Probleme,“ fragte Monetti.

Ist nichts Ernstes, ich will nur zu einer Vorsorgeuntersuchung.“

Dann ist es ja gut, gibt es denn etwas zu Essen?“

Steht alles bereit, also, bis morgen Stephano und dann putze ich mal die Fenster hier im Wohnzimmer, die sehen ja schon wieder schlimm aus.“

Bringst Du dafür Anna mit?“

Ja, sie will sich zur Zeit gerne etwas dazu verdienen, für den Sommer plant sie eine Europareise um einige Universitäten zu besuchen. Sie will ihr Hauptstudium gerne im Ausland machen.“

Na, dann könnte sie ja hier mal einen richtigen Großputz machen, ich werde sie gut dafür bezahlen.“

Ich frage sie und ich könnte mir vorstellen, sie wird dieses Angebot begeistert annehmen.“

Also gut, dann bis morgen, Maria,“ verabschiedete Monetti seine Haushälterin. „Einen schönen Abend wünsche ich Dir.“

Monetti ging mit seinem Glas in den Innenhof zurück. Was für ein schlimmer Vorwurf, dachte er, ob man Benedikt damit wirklich in Panik hatte versetzen können? Es war nämlich schon etwas merkwürdig, dass Benedikt nie den Vatikan verließ. Hatte er etwa wirklich Angst verhaftet zu werden? Von einer größeren Altersschwäche, die er damals als Rücktritts-Grund angegeben hatte, konnte eigentlich keine Rede sein. Und auch geistig war Benedikt fit wie eh und je. Monetti hatte ja immer geglaubt, es hätte mit den Mord-Drohungen der Mafia wegen der von Benedikt eingeleiteten Untersuchungen zu den illegalen Machenschaften der Vatikan-Bank zu tun. Nur, vielleicht hatte man mit dem Kindersex-Vorwurf noch zusätzlichen Druck gemacht. Benedikt wäre nicht der Erste, der auf diese Weise zum Rücktritt gezwungen worden wäre. Doch das funktionierte natürlich nur, wenn es entsprechende Beweise gab, ob fingiert oder nicht. Monetti war nicht naiv, er kannte die Methoden gut, mit denen potentielle Machthaber schon weit im Vorfeld erpressbar gemacht wurden. War es möglich, dass man auch Benedikt in der Hand hatte? Und was war mit Franziskus, war auch er in eine solche Falle geraten? Gab es überhaupt einen Menschen mit Einfluss, der nicht erpressbar war?

Wie er auf der Seite von Pravda TV lesen konnte, war nun auch Hollywood im Visier der Ermittler und offensichtlich schien dort eine Welle von Anklagen wegen sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung von Kindern und Jugendlichen auf die Gerichte zu zu rollen. Monetti dachte an die Kinderschänder-Affaire in Belgien vor einigen Jahren und wenn man diesen Fall sich genau betrachtete, dann musste klar sein, auch in der Politik schien Kindesmissbrauch an der Tagesordnung zu sein. Wenn man richtig hinsah, dann gab es diese Ungeheuerlichkeiten wohl überall, ja es war sogar von einem weit verbreiteten satanischen Netzwerk die Rede, welches dazu diente, die Mächtigen und Einflussreichen zu kontrollieren. Nicht durch das Volk und seine Justiz sondern durch die satanische Elite. Und Monetti war nicht dumm, er wusste sehr wohl, wer sich hinter dieser Elite verbarg. Doch, dass sein alter Freund Benedikt zu diesen Kreisen gehört haben könnte, also, dass konnte und wollte er einfach nicht glauben. Das durfte einfach nicht wahr sein!

Monetti klickte sich weiter und geriet auf eine Seite, die nannte sich www.alternativ.tv es war eine deutschsprachige Seite, doch das war für ihn kein Hindernis, denn er hatte in seiner Jugend viel Zeit in Deutschland verbracht und dort auch die Sprache erlernt. Allerdings war er jetzt schon länger nicht mehr dort gewesen und als er sich auf der Seite umschaute, da entdeckte er einige Videos von Reden, die auf einer sogenannten „Montagsdemonstration“ mitten in Berlin gehalten worden waren. Die Redner hießen Andreas Popp, Rico Albrecht, Lars Mährholz und Jürgen Elsässer. Von diesen Leuten hatte er noch nie etwas gehört, aber er bekam sehr schnell den Eindruck, dass man sich diese Namen merken musste und bald auch in Italien bekannt sein würden. Und er erinnerte sich an Benedikts Äußerungen bezüglich alter Prophezeiungen, die davon sprachen, dass von Deutschland eine Bewegung ausgehen würde, die der ganzen Welt den Frieden bringen würde. Noch schien diese Bewegung in ihren Anfängen zu stecken, aber wenn er sah, mit welcher großen Zustimmung die Demonstranten auf diese Redner reagierten, dann konnte Monetti sich sehr gut vorstellen, dass diese Friedensdemo mehr war als nur ein einfaches Druckablassventil. Ja, dass was von dort ausging, das hatte das Potential ganz Europa auf die Straße zu bringen, denn auch da war man unzufrieden mit den herrschenden Verhältnissen in der Politik. Und wenn er die Forderungen der Demonstranten richtig verstand, dann bedeuteten sie nicht weniger als die Abschaffung der Parteien-Demokratie. Das Finanzsystem wollten diese Leute auch nicht mehr hinnehmen. Und auch die Massenmedien bekamen ihr Fett weg, ja es wurde sogar zum Medien-Boykott aufgerufen. Diese Menschen dort hatten die Nase voll von deren Propaganda, ja sie wollten ein völlig neues Politik- und Gesellschafts-System. Von Alternativen, die zur Zeit erarbeitet würden, war die Rede. Na, das wird sich die Machtelite aber sicher nicht so einfach gefallen lassen, dachte Monetti und er leerte sein Cognac-Glas. Es war schon sein Drittes. Ich denke, ich gehe jetzt erst mal in die Küche und mache mir Marias Essen warm, sagte er laut zu sich selbst. Und einen Keks zum Nachtisch, den sollte ich mir heute auch noch gönnen, grummelte er noch und verschwand in Richtung Küche.

 

Das Netzwerk

 

http://youtu.be/yyJkWb8C-To „Der mysteriöse Tod des Ermittlers Kröll – Staatsaffäre Kampusch & NSU-Märchen“ Martina atmete tief durch, denn so langsam aber sicher bekam sie die Krise. Je mehr sie sich mit der tatsächlichen Verfassung der staatlichen Gewalten: Legislative, Exikutive und Judikative beschäftigte, desto empörter wurde sie. In was für einer unglaublichen Scheinwelt hatte sie bisher nur gelebt. Warum war sie nicht von selbst auf all diese Dinge gestoßen? Wurden sie hier denn auch in diesem Hause alle nur verarscht? Viele angebliche Zufälle fielen ihr ein, die einfach so hingenommen wurden, weil das ganze Ausmaß der ungeheuerlichen Verschwörung offensichtlich kaum jemandem bewusst war. Und in diese allumfassende Verschwörung war nicht einfach nur eine kleine Gruppe von Kriminellen verwickelt, nein, der ganze Staat war durchsetzt von Mittätern, die vielleicht im Einzelfall nur einen „kleinen Job“ machten, aber sobald man sich die Zusammenhänge genau anschaute, dann wurde das übergreifende System klar und deutlich sichtbar. Die ganze Welt befand sich in dem Würgegriff einer, sie konnte es nicht anders nennen, einer satanischen Herrschaft von Dunkelmännern. Ob sie sich die Politik, die Medien oder auch die Wissenschaft anschaute, überall zogen diese Verbrecher ihre Fäden. Und wenn man diesen Fäden nach ging, dann landete man immer wieder bei den selben Kreisen. Die Hochgrad-Freimaurer! Nicht zu verwechseln mit den oft sehr ehrenwerten, einfachen Mitgliedern der unteren Grade. Sie stützte ihren Kopf in ihre Hände und dachte: „Das ist wirklich absolut krass! Diese Schweine! Diese Verbrecher! Wenn ich nur an all die vielen Kinder denke, die sich in diesem Moment in ihren Fängen befinden, dann wird mir schlecht. Warum tut niemand etwas dagegen, warum machen alle mit?“

Was ist mit Dir, Michaela, geht es Dir nicht gut,“ fragte ihre Kollegin Irene.

Was sollte sie jetzt darauf antworten? Womöglich hing diese Frau ja auch mit drin.

Ach, ich habe schlecht geschlafen …“

Probleme mit Reinhard?“

Nein, ich denke, ich bekomme bald meine Tage, da habe ich das schon mal.“

Irene schaute sie etwas komisch an, fand Michaela, aber vielleicht bildete sie sich das auch nur ein. So funktioniert es wohl, wer das System einmal durchschaut hatte, der verlor auch gleich das Vertrauen in seine Kollegen, denn man konnte ja nie wissen, ob die oder der nicht auch ein Satanist war. Diese Typen sahen aus wie Jedermann und möglicherweise waren gerade sie besonders nett zu einem. Wie gut, dass sie wenigstens Thomas und Martina vertrauen konnte.

http://youtu.be/4tk_ULDza2o „Kulturstudio Klartext No 83 – RA Thorsten van Geest – Reale Verschwörungen & Netzwerke der Macht“ hörte sich Martina an, als sie abends wieder zu Hause war. Sie hatte nicht ganz gelogen, als sie gesagt hatte, dass sie schlecht geschlafen hatte und auch diese Nacht würde sie wieder erst spät ins Bett kommen. Denn an ihrem Arbeitsplatz traute sie sich nicht mehr, sich all diese vielen, sehr aufschlussreichen Internet-Videos zum Thema Staats-Verschwörung anzuschauen, da sie davon ausgehen musste, dass von der entsprechenden Abteilung ihre Recherche im Netz beobachtet und analysiert wurde. Es war auch nicht sicher, ob dies nur in ihrem Büro der Fall war und nicht in ihrem Rechner zu Hause auch ein Trojaner steckte. Reinhard hatte ihren Laptop zwar gründlich danach untersucht und gesagt, er könne nichts dergleichen feststellen, aber er konnte nicht sagen, ob es nicht auch schon Wege gab, ihnen noch unbekannte, unsichtbare Trojaner einzupflanzen.

Lieber Leser, bitte nehmen auch Sie sich die 3 Stunden Zeit, hören Sie sich diesen Klartext-Beitrag in Ruhe an und ziehen Sie ihre Schlüsse daraus. Ein wichtiges Fazit wird danach sicherlich sein, dass die Forderung der Redner der Montags-Demonstrationen, unbedingt friedlich zu demonstrieren, zwingend eingehalten werden muss. Und sollte bei einer Demonstration, die Sie vielleicht in der Zukunft besuchen, so ein schwarzer, sog. Autonomer Block auftauchen und aggressiv werden, dann tun Sie das, was Lars Mährholz sagte: „Setzt Euch einfach hin, nehmt den Kopf in die Arme und verhaltet Euch ruhig. Die, welche dann noch stehen und randalieren, die können um so leichter von der Polizei festgenommen werden.“ Nun muss man natürlich sagen, wenn diese Autonomen mit Teilen der Polizei gemeinsame Sache machen, dann wird dies vielleicht nicht viel bringen, aber wenn die Polizei dann nicht die Handschellen klicken lässt, wird ihre geheime Zusammenarbeit mit diesen Störern zumindest sichtbar. Ich würde sagen, Dank der vielen Handys müsste es in den Tagen darauf viele aufschlussreiche Videos im Netz geben, die zumindest diese Verschwörung belegen können. http://youtu.be/yuxNqGwDiH4 „Ken Jebsen – Die Lügen-Mechanik der Massenmedien“ und wenn Sie diesen Auftritt von Ken Jebsen gesehen haben, dann werden Sie daraus vielleicht auch den Schluss ziehen, dass Sie ihre Informationsquellen zukünftig wie meine vier Berliner im Internet suchen sollten.

 

FEMA

 

http://youtu.be/7p-FYFEKiYY „FEMA-Lager, Überwachung! Auf was bereitet sich die USA vor?“ Sandy hatte in der Akte, die General Redding ihr gegeben hatte, auch Informationen über die FEMA-Camps vorgefunden, doch nachdem sie zusammen mit Li sich dieses Video angesehen hatte verstand sie erst richtig, zu welchem Zweck diese Haftlager eingerichtet worden waren. Die Begründungen, die in der Akte beschrieben waren, die hatte sie erst mal sehr gut nachvollziehen können. Denn, es schien ihr im Falle eines schwerwiegenden Ausbruchs einer hoch ansteckenden, tödlichen Viruspandemie, die sich zudem durch die Atemluft verbreitete, nachvollziehbar und berechtigt, ja sogar notwendig zu sein, betroffene Gebiete zu evakuieren und selbstverständlich war es auch wichtig, dass ein Staat darauf so gut es ging vorbereitet war. Doch nun, nach diesem Video, sah sie die ganze Geschichte sehr viel kritischer, zumal Li ihr erklärte, dass eine große Pandemie wirklich ein wenn überhaupt sehr, sehr seltenes Ereignis in der Geschichte der Menschheit war. Sie verwies darauf hin auf die Spanische Grippe, die kurz nach dem ersten Weltkrieg in kurzer Zeit 50 Millionen Menschen getötet hatte. Doch Li meinte, diese Grippe sei keine tödliche Grippe, sondern im Gegenteil die Folge einer Massenimpfung gewesen. Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-spanische-grippe.html

Sandy las sich den Artikel durch und verstand nun auch endlich die große Skepsis vieler Bürger vor einer Zwangsimpfung. Ja, wenn man die Sache mit offenem Verstand betrachtete, und Li half ihr sehr dabei, dann war klar, was für eine ungeheuerliche Verschwörung sich hinter der ganzen Geschichte verbarg. Was sollte sie also General Redding morgen sagen, wenn er sie nach ihrer Meinung zu diesem Thema fragte? Sollte sie offen sagen, was sie über diese FEMA-Camps dachte? Sie arbeitete jetzt schon ein halbes Jahr für den General, aber sie wusste praktisch nichts über ihn. War er vielleicht sogar einer dieser Satanisten, welche Li für diese Pläne verantwortlich machte und tat nur plötzlich so nett?

Li erklärte ihr, dass man Satanisten leider nicht an ihren Hörnern erkennen könne, im Gegenteil, oft seien sie ganz besonders charmant, zumindest auf den ersten Blick. Aber so sagte er, die Haltung General Reddings zu diesen FEMA-Camps sei ein sehr guter Test. Er schlug ihr vor, ihre Bedenken freimütig zu äußern und dann sehr genau darauf zu achten, wie er reagierte. Wenn er ihre Befürchtungen nicht teilen würde, sondern im Gegenteil sogar, diese Camps gut hieß und vielleicht sogar von einer bevorstehenden, möglichen Pandemie reden würde, dann sollte sie ihre wunderschöne Nase benutzen. Vielleicht konnte diese zauberhafte Nase ja den Höllengestank riechen, der möglicherweise von ihm ausging. Nach außen hin sollte sie jedoch Einsicht zeigen, denn sollte er ein Satanist sein, dann war Vorsicht geboten. Sie müsste dann überlegen, ob es nicht besser war zu kündigen. Würde ihr Chef ihre Bedenken jedoch ernst nehmen und sogar teilen, dann wüsste sie alleine dadurch sehr viel mehr über ihn, als dieser ihr vielleicht zu offenbaren bereit war.

Sandy meinte nach einigem Überlegen, dass es vielleicht gar keine schlechte Idee sei, den Job zu behalten, auch wenn Redding ein Satanist wäre, denn bei entsprechender Vorsicht könne sie sicher wertvolle Informationen über dieses satanische Netzwerk gewinnen. Doch davon wollte Li nichts wissen, er meinte, dies sei viel zu gefährlich, denn je mehr sie wüsste, desto gefährlicher würde es für sie werden. Und er wolle auf keinen Fall, dass ihr etwas Schlimmes zustoße. Er schaute sie mit seinen glühenden, schwarzen Augen voller Liebe an und sie schmolz dahin. Was war Li doch für ein wunderbarer Mann! Sie sank in seine Arme und genoss die herrlichen Zärtlichkeiten, die Li zu schenken wusste. Chinesen, so dachte sie, schienen nicht nur in der Kampfkunst ganz besonders geschulte Meister zu sein.

 

Thomas geht ins Wochenende

 

www.youtube.com/watch?v=mAEZrGoEQjc „KenFM im Gespräch mit Andreas von Bülow (Teil1)“ Thomas hörte sich beide Teile dieses Interviews mit großem Interesse an, denn dieser alte Hase Bülow durchschaute aus eigener, beruflicher Erfahrung das Spiel der Mächtigen und hatte zu seiner Zeit offensichtlich auch einen relativ guten Einblick in die Arbeit des BND gewinnen können. Ja, ihr Verein war wirklich nicht so ahnungslos wie viele glaubten, im Gegenteil. Zumindest was die Weltpolitik anging, konnte man ihnen so leicht nichts vormachen. Nur was nützte es, am Ende mussten die Informationen, die an das Kanzleramt gingen, derart ausgewählt sein, dass man dort nicht zwangsläufig in eine Spannungslage zum Großen Bruder kam. Wie schnell es kompliziert werden konnte, das sah man ja an Schröders Weigerung bei der Irak-Lügengeschichte mit zu machen. Schröders später gescheiterte Vertrauensfrage war kein Zufall und die, wenn auch knapp verlorene Wahl auch nicht. Wenn ein Kanzler im Amt bleiben wollte, und Angela Merkel wollte dies unbedingt, dann war das Heulen mit den anglo-amerikanischen Wölfen zwingend erforderlich. Kritische Analysen zum Beispiel über das permanent völkerrechtswidrige Verhalten der USA waren da nicht gern gesehen und blieben besser in der Schublade. Was zur Zeit hoch im Kurs stand, das waren Argumentationshilfen, mit denen das russische Verhalten kritisiert und sanktioniert werden konnte. Diese Hilfen durften durchaus auch etwas kreativ sein, wie diese alten Satellitenbilder, die auf neu getrimmt worden waren. Doch solche Fakes machte der BND selten selbst, meistens wurden sie so wie sie waren von den amerikanischen, britischen oder israelischen Diensten übernommen. Man hatte zwar in vielen Fällen eigene und nicht selten anders lautende Informationen, doch die wollte kaum einer hören. Thomas hatte einige Jahre aktiv in der Auslandsaufklärung gearbeitet und wusste, wie das Spiel dort funktionierte. Doch Ende 2003, kurz vor seiner Hochzeit, war er in den Innendienst gegangen und mit der Beobachtung des Feindes im eigenen Land betraut worden. Dies erklärte, wieso er überhaupt in die streng geheime Monalisa-Akte eingeweiht worden war.

Er ging an sein Regal und holte sie hervor. „Die habe ich ja ganz vergessen ….“ murmelte er in seinen Bart. Er hatte sich auch nur deshalb an die Sache erinnert, weil er eine Benachrichtigung darüber bekommen hatte, dass Monalisa vor drei Tagen eine Domain angemeldet hatte. Sie lautete www.monalisa.land. Noch gab es unter dieser Adresse nichts zu sehen, aber natürlich war man sehr alarmiert. Was sollte man sich unter dieser Domain vorstellen? Was wollte sie damit? monalisa.land … Monalisas Land?… was hatte sie vor? Vielleicht hätte er sich doch gleich mit der Geschichte beschäftigen sollen…

Er rief seinen Kollegen Heinrich an und bat ihn, ihm einen direkten Zugang zu Monalisas Rechner zu legen und schon eine Stunde später durchstöberte er ihre Festplatte. Im Ordner „Data“ wurde er fündig. „Kartenlegen für politisch Interessierte“ Er schaute kurz hinein und stellte fest, dort war seit 1 Woche kein neuer Eintrag hinzugekommen. Er lud sich die Datei herunter auf seinen Stick, denn es war halb Eins und er hatte Feierabend, da es schon wieder mal Freitag war. Das Wochenende stand vor der Tür und er hatte Martina versprochen mit ihr heute einen Großeinkauf zu machen. Er steckte den Stick in seine Hosentasche und nahm sich vor, die 85 Seiten irgendwann am Wochenende durch zu lesen, der Titel mindestens eines Kapitels versprach eine interessante Lektüre zu werden, wenn er es sich später auf dem Balkon auf seiner neuen Liege bequem machen würde. Er wollte an diesem Wochenende mal so richtig ausspannen und den lieben Gott einfach nur einen guten Mann sein lassen.

Doch als er nach Hause kam, da eröffnete ihm seine Frau, dass sie bei Reinhard und Michaela am Samstag zum Abendessen eingeladen waren. Davon hatte Reinhard aber wohl am Morgen auch noch nichts gewusst, denn der hatte ihm gesagt, er wolle am Wochenende einen Ruhigen machen. Martina erklärte ihm denn auch, dass es Michaela gewesen sei, die sie gerade angerufen hätte. Sie hätte gesagt, dass es Zeit sei sich über ihre weitere Vorgehensweise zu beraten, am kommenden Montag sei die nächste Friedensdemo und da wolle sie unbedingt hin gehen, es sei für sie wichtig sich ein eigenes Bild zu machen.

Thomas war darüber gar nicht begeistert, denn er wusste, dass diese Demonstrationen mittlerweile genauestens überwacht wurden, und dass es auch nicht ausgeschlossen war, dass man schon bald versuchen würde Unruhe dort hinein zu bringen. Die V-Leute der Antifa-Organisationen waren instruiert und so war es nur noch eine Frage der Zeit, bis es zu den ersten gewalttätigen Zwischenfällen kommen würde. Die Antifaschisten waren leicht zu mobilisieren, denn die sahen immer sofort Rot, wenn sie nur das geringste braune Gedankengut irgendwo entdeckten. Es reichten Begriffe wie Volk, Familie und Nation, dann regten sie sich schon auf. Und Geld konnten diese Typen auch immer gut gebrauchen, so dass es vermutlich schon sehr bald zu Gegendemonstrationen kommen würde, meinte Thomas zu Martina.

Ja, aber was wollen die Antifas denn machen? Wollen sie etwa für einen Krieg mit Russland demonstrieren?“

Ich bin nicht in dem Team, dass die Argumente für diese Leute erarbeitet. Ich weiß nicht, was genau geplant ist, aber ich denke, so oder so, der Schuss wird nach Hinten los gehen, denn die Sympathiewerte der Antifaschisten sind in der Bevölkerung nicht besonders groß. Vielleicht bieten sie aber Jutta Dittfuhrt eine weitere Möglichkeit sich zu profilieren.“

Die Frau hat sie doch nicht mehr alle,“ regte sich Martina auf.

Aber sie wird der Presse die benötigten Bälle zuspielen, damit sie auf die Montags-Demonstrationen einschlagen zu können.“

Das ist doch einfach nur widerlich! Was soll das?“ Martina wurde richtig wütend.

Rege Dich nicht auf,“ versuchte Thomas sie zu beruhigen, „sie werden keinen Erfolg haben, im Gegenteil, wenn die Massenmedien so weiter machen, dann wird es schneller als gedacht einen bundesweiten Aufruf zum Boykott der Rundfunkgebühren geben.“

Na, da wäre ich sofort dabei,“ sagte Martina schon etwas entspannter, „wenn ARD und ZDF kein Geld mehr bekommen, dann ist bei denen sicher schnell Schluss mit dieser elenden Lügen-Propaganda.“

Du siehst, am Besten ist, es läuft alles einfach seinen Gang, ich denke, der liebe Gott wird schon wissen, was er will.“

Ach, seit wann hoffst Du denn auf den lieben Gott?“

Das ist eine lange Geschichte, die erzähle ich Dir ein anderes Mal. Wolltest Du nicht einen Großeinkauf mit mir machen?“

Ach ja, klar, dann lass uns los gehen.“

Gehen?“

Ja, der neue Bio-Supermarkt ist gleich um die Ecke und Du bist ein starker Mann, der locker vier Tüten auf einmal tragen kann.“

Oh je, warum fahren wir nicht nach REAL?“

Weil sich etwas ändern muss in der Welt.“

Das ist doch bestimmt alles super teuer da.“

Klar, aber zum Glück wirst Du gut bezahlt und das sollten wir den Bauern auch gönnen.“

 

Reinhard muss putzen

 

Och, muss das denn sein? Ich wollte mich eigentlich aufs Ohr legen,“ stöhnte Reinhard, der gerade einen Eimer in die Hand gedrückt bekommen hatte, um die Treppe zu putzen.

Unsere Nachbarin hat sich beschwert, wir wären das letzte Mal nicht gründlich genug gewesen,“ sagte Michaela. „Und Du behauptest ja immer, Männer könnten besser putzen als Frauen. Also, dann zeige mal, was Du kannst und mache Frau Lemming glücklich.“

Diese alte Schachtel, die kann mich doch mal,“ stöhnte Reinhard, aber er nahm den Schrubber, den Michaela ihm reichte und trollte sich ins Treppenhaus. So eine Scheiße, dachte er, nie hat man seine Ruhe.

Michaela machte den Staubsauger an und schaute kritisch auf ihre frisch geputzten Fenster. Wenn Martina und Thomas kamen, dann wollte sie es wenigstens schön sauber haben, denn ihre Wohnung war leider nicht so toll eingerichtet wie von den Beiden. Aber sie würde etwas ganz Besonderes kochen, etwas Vegetarisches, damit Martina sah, auch sie verstand etwas davon. Sicher, sie aß gerne Fleisch, aber für sie war nicht unbedingt notwendig. Sie kannte auch einige sehr gute, fleischlose Gerichte, denn in ihrer Studienzeit hatte sie nie genug Geld gehabt um sich an der Fleischtheke zu bedienen. Sie wollte einen Lauchkuchen aus Blätterteig machen und einen bunten Salat mit ihrem Superdressing dazu. Als Nachtisch hatte sie an Mousse au Chokolat gedacht, das war ihre Spezialität. Es würde dazu Espresso mit einem guten Brandy geben. Ja und eine kleine, aber feine Vorspeise würde sie auch noch vorbereiten.

Reinhard und Michaela waren also gut beschäftigt und als Frau Lemming sich mit ihren Einkäufen die Treppe hoch schleppte, da war diese sehr zufrieden, denn Reinhard kam ihr entgegen und nahm ihr die schwere Tüte ab. „Oh, das ist aber nett und die Treppe sieht ja auch wieder richtig gut aus.“ Reinhard riss sich zusammen und lächelte freundlich. In seinem Gehirn kreiste aber im Grunde nur ein einziger Satz: „Hilfe, ich will endlich auf mein Sofa!“ Doch, als er zurück in seiner Wohnung war und den Eimer ausschüttete, da kam Michaela und sagte: „Ach Reinhard, ich habe den Wein vergessen, willst Du nicht noch mal eben zum Antonio rüber gehen und zwei Flaschen Weißwein besorgen?“

Geht das nicht morgen noch,“ versuchte Reinhard sich zu drücken, aber seine Freundin schüttelte mit dem Kopf und sagte: „Der hat morgen ausnahmsweise zu, seine Tochter heiratet.“

Also gut, aber danach habe ich endlich Feierabend, dann gehe ich auf mein Sofa und bin für nichts und niemanden mehr zu sprechen.“

Oh, mein Lieber, tatsächlich,“ fragte Michaela und drückte sich von hinten an ihn und schlang ihre Arme um ihn.

Nun ja, Du kannst mir gerne etwas vortanzen, während ich es mir gemütlich mache,“ sagte Reinhard und drehte sich zu ihr um.

Sie küssten sich und Michaela flüsterte: „Wenn Du ganz brav bist, dann lass ich Dich mal an meinem Joint ziehen.“

Du hast etwas zu Rauchen?“

Ja, aber davon gibt es nur etwas, wenn Du sehr lieb zu mir bist.“

Bin ich das nicht immer,“ fragte Reinhard und seine Hände glitten über ihre Brüste.

Alles der Reihe nach, erst der Wein,“ stoppte Michaela seine spontanen Ambitionen.

Gut, meine Gebieterin, aber wenn ich auf dem Sofa liege, dann bestimme ich, was Du zu machen hast.“

 

 

 

 

 

7 Comments

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