Vereinigt Euch und gewinnt!

Start 16.Juli 2014

Aktuell bis zum 4.August 2014

Teil 4 der Reihe „I LOVE PUTIN“

„Liebe Leute, vereinigt Euch und gewinnt!“

http://youtu.be/6kWbuozCyE4 „Andreas Popp: Interview bei bewusst.tv über Montagsdemo“ oder klickt am Besten gleich auf die Internetseite der Wissensmanukaktur: http://www.wissensmanufaktur.net/interviews. Und dann, liebe Leser, dreht das satanische Prinzip „Teile und herrsche!“ einfach um, und macht das, was der liebe Gott immer schon gesagt hat: „Vereinigt Euch und gewinnt!“

http://youtu.be/7FAs8wVAs_4 „KenFM im Gespräch mit Evelyn Hecht-Galinski über: GAZA 2014“ Wenn Ihr Euch dieses Interview angehört habt, dann fragt Ihr Euch vielleicht auch, was der liebe Gott wohl zu diesen ungeheuerlichen Dingen sagt, die da von SEINEM (angeblich!) auserwählten Volk, bzw. dessen Regierung und Militär begangen werden. Und wie gut, dass es das „Kosmische Handy“ gibt!
Da wir die Sprache der Götter recht gut beherrschen und zum Glück zumindest den „Götterboten“ mit dem Handy jederzeit erreichen können, habe ich, noch während ich Evelyn Hecht-Galinski zuhörte, die Karten gelegt und noch mal nachgefragt. Denn unsere treuen Leser werden es wissen, wir haben die Karten wegen der aktuellen Situation in Israel schon mehrfach befragt. (Nachzulesen im Beitrag „Krieg und Frieden“/Politisches Kartenlegen) Damals bekamen wir zur Antwort, dass der liebe Gott sehr wohl bestens über die unseligen Machenschaften der israelischen Führung und ihrem Mossad Bescheid weiß, ER den Palästinensern aber dennoch Hoffnung machen möchte, dass ER baldmöglichst eine Lösung für ihre unglückliche Lage finden wird. Nun, und was habe ich heute für eine Antwort erhalten?

Bild 1

Ich will hier jetzt keine vollständige Analyse des Kartenbildes durchführen, wer alles ganz genau verstehen und nachvollziehen will, den verweise ich auf die Lehrbücher (Nachzulesen unter der Rubrik „Der Götterbote“). Aber es ist ganz klar, die Karten nehmen direkten Bezug auf das Interview „Ich mache mir sorgenvolle Gedanken (Kreuz 8) – Kreuz Dame (Evelyn Hecht-Galinski) – Kreuz 9 – Herzensmann (Ken Jebsen)“.
Wichtig ist jetzt vor allen Dingen, was der Götterbote (Herz Bube) dazu sagt: „Das Gespräch bzw. das Versprechen (Kreuz Bube) des Glücks (Karo Ass)“ – „Die große Veränderung, bzw. die Veränderung über den großen Weg/Reise (Kreuz 10) – die Gemeinschaft – Kreuz König (der Herrscher/Präsident oder sogar tatsächlich der liebe Gott selbst)“

Bild 2

Es wurde also wieder gesagt, dass Hilfe von ganz Oben kommen wird, denn die Karten in dieser Spalte beziehen sich auf die Zukunft. Und weil ich wissen wollte, ob ich das auch wirklich richtig verstanden habe, habe ich noch mal drei Karten hinzu gelegt. Und diese besagen, dass sich diese Antwort auf meine (Herz Dame) Frage, bzw. Information (Kreuz Ass), bezüglich der „israelischen Lumpereien“ (Pik Bube) bezieht. Ich kann also Frau Hecht-Galinski und allen anderen Menschen, die an diesen grausamen und hinterhältigen Machenschaften der israelischen Regierung zu verzweifeln drohen, nur Mut machen. An dieser absolut untragbaren Situation der Palästinenser wird sich in Zukunft etwas ändern, die Gemeinschaft (Herz 10) der Götter (Kreuz König) wird für eine Veränderung (Kreuz 10) sorgen.
Doch, wie schnell dies geschehen wird, da kann ich leider keine so konkrete Antwort drauf geben, denn unglücklicher Weise liegt keine Pik 8 dabei. Diese Zeitkarte würde ankündigen, dass es bald geschieht. Stattdessen liegt die Kreuz 10 und die bedeutet wortwörtlich, „Veränderung über den großen Weg“, was auch oft einen langen und weiten Weg beschreibt. Es ist also nicht damit zu rechnen, dass sich morgen der Himmel auf tut und der liebe Gott persönlich aus seinem Raumschiff steigt, um den Israelis die Leviten zu lesen.
Ich meine, dies werden wir schon selbst tun müssen. Wir werden unseren eigenen Regierungen auf die Füße treten, und ihnen zur Not einen Tritt in den Hintern geben müssen, wenn sie nicht endlich aufhören, sich von den Israelis und ihrer Antisemitismus-Keule einschüchtern zu lassen. Es kann doch nicht wahr sein, dass sich jetzt nur noch ein paar aufrechte Juden und Jüdinnen wie Frau Hecht-Galinski trauen, die Wahrheit über die israelischen Völkerrechts- und Kriegs-Verbrechen zu sagen. Der liebe Gott hat einfach Recht, wenn ER sagt: „Vereinigt Euch und gewinnt!“
Wir sollten es also nicht mehr zulassen, dass uns die Antisemitismus-Keule auseinander treibt. Im Gegenteil, sobald sie irgendwo auftaucht, sollten wir uns zusammenstellen und die Angreifer schallend auslachen. Dann werden wir vielleicht noch mal erleben, wie diese Keule plötzlich zum Bumerang wird und die wahren Antisemiten trifft.

Mit lieben Grüßen, Eure Sonnengöttin Monalisa

 

17.Juli 2014

Jetzt ist aber Schluss mit Lustig!

 

http://bewusst.tv/zeichen-des-wandels/ Michael Elrahim Amira im Gespräch mit Jo Conrad über Zeichen des Wandels, Prophezeiungen für einen dritten Weltkrieg und unsere bewußte Erschaffung einer besseren Zeit.

Oh, die Göttin hatte sich doch tatsächlich einmal ganz persönlich an die Erdenbewohner gewandt. Das war wirklich interessant, dachte Dimitri. Aber, wenn er gedacht hatte, er hätte die Bombini-Theorie längst bestens verstanden und sei im Prinzip schon fast so etwas wie ein Experte ihrer Seifenblasenphysik, dann musste er jetzt feststellen, dass er sich doch ganz schön getäuscht hatte. Diese Theorie schien zwar auf den ersten Blick wirklich total simpel zu sein, doch, nachdem er sich die Filme unter der Rubrik „Gottes Beweis“ angesehen hatte, wurde ihm klar, dass er nichts begriffen hatte, gar nichts! Die Sache war viel komplexer und allumfassender als er es bisher gedacht hatte. Dies lag nicht daran, dass die Grundlagen der Theorie so kompliziert waren, dass nicht, die waren tatsächlich sehr leicht zu verstehen. Aber was die Vereinigung der beiden gegenläufigen Lichtringe für Folgen hatte und was geschah, wenn dann noch die Magie, bzw. der Magnetismus Gottes dazu kam, also, wirklich, diese Seifenblasenphysik hatte es echt in sich.

Überhaupt war er total überrascht, denn die Filme, welche zum Gottesbeweis gehörten, die kannte er noch gar nicht. Sie waren größtenteils aus der Zeit vor dem Sommer 2006 und Monalisa hatte sie ganz offensichtlich gut versteckt gehabt, zumindest waren sie nicht auf ihrem Rechner abgespeichert gewesen. Doch nun hielt sie den Zeitpunkt anscheinend für gekommen, damit herauszurücken. Und Dimitri musste Olga Recht geben, diese Filme waren der Hammer! Sie hatten sie sich gemeinsam angeschaut und waren aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen. Olga war zwar bisher schon ganz angetan gewesen von dieser verrückten Monalisa, aber jetzt war sie hin und weg. Und Dimitri ging es genauso. Er hatte ja sowieso schon ein emotional sehr enges Verhältnis zu seiner Zielperson, aber jetzt war er wirklich entflammt. Diese Frau mochte wahnsinnig sein, aber dann war er es jetzt auch. Sie hatte vollkommen Recht, wenn man die Magie der Geschichte erst mal verstanden hatte, dann konnte man gar nicht anders, dann musste man einfach begeistert sein, und hoffen, dass Monalisa in Allem Recht behielt. Ja, er wollte nun wirklich, dass alles genauso war, wie sie es sagte. Und er wollte auch, dass sie endlich ihren Herzensbrecher zurück bekam, denn dann, das war klar, dann würden die alten Prophezeiungen tatsächlich wahr und das Paradies auf Erden würde nicht nur für die Zwei, sondern für alle Menschen auf der Welt Wirklichkeit. Und zwar ohne, das zuvor alles zusammen brach und 90% der Weltbevölkerung ins Jenseits befördert werden mussten. Nein, wenn man Monalisas Rat ernst nahm und die Menschen sich rechtzeitig „wendeten“, dann würde es nicht zum satanischen Orgasmus kommen und die Welt würde nicht in Krieg, Leid und Elend versinken.
Jetzt verstand er auch, warum Osram allein in seinem Zimmer schlafen musste. Obwohl, besonders schwer schien es ihm nicht zu fallen, im Gegenteil. Dies lag möglicher Weise daran, dass auch Satan Junior keine Hölle, sondern ein Paradies auf Erden haben wollte. Der Typ wusste anscheinend sehr genau, was dazu nötig war. Er hatte zumindest unterbewusst Monalisas Zauber verstanden und war dabei ihr bester Mitarbeiter. Denn, wenn sie drohte, in dem ganzen Spiel einen Fehler zu machen, dann sorgte er dafür, dass sie wach wurde. Gut, dabei fand er nicht immer die nettesten Worte, man musste nur an seinen Guten-Morgen-Spruch an ihrem Geburtstag denken. Und auch gestern hatte er Madame ziemlich genervt, ja wahrscheinlich sogar gekränkt. Und auch Olga meinte, den Mann, den würde sie achtkantig aus ihrer Wohnung werfen und ihm ganz bestimmt nicht mehr nur ein Brot schmieren. Bei ihr wäre jetzt echt Feierabend und der Typ müsste sehen, dass er Land gewinnt.

Aber wie so oft, Monalisas Reaktionen auf seine Provokation war relativ harmlos ausgefallen. Gut, sie hatte ihm durchaus gesagt, was sie von seiner Art hielt, aber immerhin, er erzielte eine durchgreifende Wirkung damit. Er hatte den Eindruck, ihre Gedanken zu kennen. Er las ihr Tagebuch und wusste: Nun war Schluss mit Lustig, denn weigerte sich Monalisa weiterhin für ihn zu kochen. Sie wollte auch nicht mehr mit ihm Frühstücken. Sie wusste schließlich auch, dass er im Grunde Recht hatte, sie war einfach zu dick für ihren Herzensbrecher. Und nun saß sie in ihrem Garten im Schatten ihres Haselnuss-Baumes und trank Wasser. Und Osram, der von seinem gewohnt ausgiebigen Hundespaziergang mit einer großen Tüte voller Brötchen gut gelaunt zurück kam, der saß nun irritiert allein am Frühstückstisch. Wahrscheinlich dämmerte ihm jetzt, was die Uhr geschlagen hatte. Jetzt war Schluss mit Vollpension! Jetzt war auch endgültig Feierabend mit seinem Cowboy-Kaffee! Eine Wende stand an!

Olga stand im Waschraum des Campingplatzes und schaute in den großen Spiegel, der über den Waschbecken hing und sie drehte sich zur Seite. Auch sie war etwas zu dick, ganz klar. Ihr Hintern sah zwar irgendwie gerade deshalb ziemlich geil aus, aber schön fand sie ihn plötzlich gar nicht mehr. Sie wollte auch so schlank sein wie Monalisa es in ihren Filmen war. Bei ihrer Figur war es kein Wunder, dass sie sich traute, sich nackt vor die Kamera zu stellen. Klar, es gab noch schönere, noch schlankere und wohl geformtere Frauen als sie, aber wer sah schon aus wie eine Claudia Schiffer? Monalisa war ja auch kein berühmtes Fotomodell und sie wollte auch ganz sicher Keines sein, wenn man bedachte, wie sie sich kleidete. Auch schien sie sich nie zu schminken. Nein, sie sah aus wie eine ganz normale, natürliche Frau ohne jeden Firlefanz, ohne Tamtam.

Olga schaute sich selbst unter diesen Vorgaben an und beschloss, ebenfalls in Zukunft den Zucker aus ihrem Kaffee zu lassen. Sie wollte zwar nicht auf ihr gemeinsames Frühstück mit Dimitri verzichten, aber etwas Diät, dass konnte auch ihr wirklich nicht schaden. Dimitri sagte zwar jede Nacht, dass er ihre Rundungen lieben würde, doch sie hatte seine Augen gesehen, als er Monalisa in die Wanne gleiten sah. Olga war sich sicher, wenn sie selbst auch so eine ansehnliche NichtMehrJungFrau wäre, er würde den Speck nicht vermissen. Sie hatte ja schon öfter versucht zu fasten, aber nach ein paar Tagen hatte sie meistens aufgegeben und sich damit getröstet, dass sie zumindest einen geilen Arsch hatte.

In der Dusche hatte sie sich auch ihre Brüste genauer angeschaut und festgestellt, auch die waren in den letzten Jahren ganz schön groß geworden. Früher hatte sie auch so kleine Dinger gehabt wie Monalisa, aber heute erinnerte ihr Busen an etwas zu groß geratene Pampelmusen und die schienen so langsam zu Flaschenkürbissen zu werden. Das Alter war für eine Frau echt keine besonders erquickende Erfahrung. Da hatten es viele Männer sehr viel leichter. Nicht selten wurden die mit jedem Jahr attraktiver, ja und bei einigen Typen, da musste man feststellen, dass das Alter sie richtig gehend zu lieben schien. In jungen Jahren sahen diese Kerle meist nach Nichts aus, aber ab 50 wurden sie zusehend schöner, männlicher und ihr Sexepil stieg von Null auf 100.
Bei den meisten Frauen verlief diese Kurve genau anders herum. Die waren mit 17 zum Anbeißen schön, aber spätestens ab 40 ging es steil bergab und die eigenen Kinder konnten sich kaum noch vorstellen, dass ihre Mutter einmal eine richtige Schönheit gewesen war. Irgendwie hatte der liebe Gott da nicht ganz aufgepasst, als er Eva erschuf. Gott hatte wohl gedacht, Eva bräuchte nur schön sein, bis sie ihre Kinder bekommen hatte, danach war ihr Aussehen egal. Bei Männern hingegen, insbesondere, wenn sie noch keine eigenen Kinder gezeugt hatten, da wurde es Zeit in die Trick-Kiste zu greifen, damit das mit dem Nachwuchs vielleicht doch noch klappte. Vielleicht sah Osram ja deshalb immer noch so gut aus, der hatte es schließlich erfolgreich vermieden Vater zu werden.

Olga kam zurück zum Wohnmobil und sah Dimitri vor dem großen Bildschirm sitzen. „Und, was machen die Beiden jetzt,“ fragte sie ihn.
„Er liegt in seinem Häuschen auf dem Boden und pennt, sie sitzt vor ihrem Laptop neben ihrer Wasserflasche. Die Stimmung scheint etwas gestört zu sein, jedenfalls hat er mit ihr kein Wort geredet, als er von seinem Frühstück zurück in den Garten kam. Ich frage mich ja wirklich, was weiß der Mann? Geschieht das alles unbewusst bei ihm, oder weiß er Bescheid? Ihre Texte und Filme schaut er sich jedenfalls nie an. Sie ärgert sich zwar darüber, aber ich sage mal, wenn er wüsste, was sie alles über ihn erzählt, vielleicht würde er dann protestieren und den Schutz seiner Persönlichkeitsrechte einfordern.“
„Ich finde, er kommt doch sehr gut weg dabei,“ sagte Olga. „Einen Sohn Satans habe ich mir wirklich schlimmer und vor allen Dingen hässlicher vorgestellt.“
„Von wegen, gerade die Satanischen sehen sehr gut aus, erinnere Dich, Luzifer war der schönste Engel Gottes. Das ist ja die Crux an der Sache, diese Typen blenden die Menschen durch ihr schönes Aussehen, sie besitzen oft großen Charme und schmeicheln nicht nur den Frauen, sie wissen auch die Männer um den Finger zu wickeln. Erst, wenn der Betroffene in der Falle steckt, dann zeigt sich das wahre Gesicht dieser Verbrecher.“
„So gesehen ist Osram wohl eine rühmliche Ausnahme, er ist wahrlich alles andere als charmant.“
„Nun ja, Monalisa sitzt ja auch schon etwas länger in seiner Falle, da braucht er nicht mehr freundlich sein.“
„Ich frage mich, warum hat Monalisa sich nur auf ihn eingelassen, warum hat sie ihn nicht schon längst in seine keine Hütte zurück geschickt. Und jetzt hat er auch noch einen Dauer-Mietvertrag direkt unter ihren Füßen. Sie wird an ihm nicht mehr vorbei kommen, ohne dass er es mit bekommt. Niemand wird zu ihr kommen können, ohne dass er es merkt.“
„Tja, das ist wohl Teil ihres Plans. Sie weiß, es gibt nur dauerhaften Frieden in ihrem Paradies, wenn auch Satan dort wohnt. Du musst wirklich alle ihre Bücher lesen, dann verstehst Du den Sinn, dieser verrückten Geschichte. Monalisa will den Fehler, den Gott gemacht hat, nicht wiederholen. Der hat seinen Widersacher raus geschmissen und was war die Folge? Schau Dich um! Diese Satanisten haben sich derartig breit gemacht im Universum, überall treiben sie ihr Unwesen.“
„Ein Paradies von Satan und Monalisa? Na, ob das was wird,“ fragte Olga, die sich diese Konstellation noch nicht so richtig vorstellen konnte.
„Nun ja, der liebe Gott fehlt natürlich noch.“
„Du meinst Gott zieht auch noch da ein?“
„Vielleicht nicht der alte Mann mit Bart, aber er hat schließlich viele Kinder.“
„Und Du meinst C. ist einer Seiner Söhne?“
„Monalisa scheint dies jedenfalls zu glauben.“
„Aber zu Dritt? Ob das gut geht?“
„Nun, die neue Wohnung von Osram ist groß genug. Wenn der Lust auf Gesellschaft hat, Platz ist genug vorhanden,“ meinte Dimitri. „Aber, so wie ich das sehe, muss zuerst der Hund ins Gras beißen. Der Mann ist ein platonischer Sodomist. Der liebt den Hund viel mehr, als seine Freundin.“
„Das habe ich auch schon gedacht. Aber Sex hat er ja wohl nicht mit ihm,“ meinte sie.
„Der Mann hat kein Interesse an Sex, da ist er auch ganz anders als sein Vater. Satan Senior ist dermaßen pervers, der kann an keiner Frau vorbei gehen, ohne sich die wildesten Geschichten mit ihr auszudenken. Und auch bei Männern kommt er auf andere Gedanken, selbst Kinder sind vor ihm nicht sicher. Was glaubst Du, wieso die Schwarzen Messen so gefährlich für kleine Kinder sind. Dort werden sie zu Tausenden vergewaltigt und gequält. Es ist wirklich unfassbar, aber täglich werden dort Kinder und sogar Babys geschlachtet.“
„Ich habe davon auch schon gehört,“ sagte Olga nun ganz ernst. „In Brasilien sollen jetzt wieder Hunderte verschwunden sein. Überall auf der Welt werden Kinder vermisst. Es sind Tausende, Hunderttausende. Aber kaum einer sucht nach ihnen, selbst die Polizei nicht. Und wenn es Kinder gibt, die das Grauen überlebt und irgendwann den Mut haben, zur Polizei zu gehen um diese Typen anzuzeigen, dann werden sie als verwirrt und psychisch krank abgestempelt. Kein Schwein glaubt ihnen ihre ungeheuerlichen Aussagen. Es gibt bei der Polizei noch nicht mal eine Soko, die sich um Satanismus kümmert. Ja, dort bestreitet man einfach, dass es so etwas überhaupt gibt.“
„Das muss einen nicht verwundern, die meisten Polizeipräsidenten gehören doch mit zu dem Verein. Ohne, dass Du Dich versündigst, kommst Du heutzutage doch gar nicht mehr auf einen solchen Posten. Selbst unsere zwei Päpste haben schon an solchen Messen teilgenommen.“
„Nein, meinst Du das wirklich? Der Papst? Also, dieser Franziskus zumindest sieht doch wirklich aus wie ein Bilderbuch-Opa. Der fickt doch keine Babys!“
„Ich habe Dir doch gesagt, was Du von der äußeren Erscheinung halten musst. Sie ist der Schein Luzifers, sie ist sein Werkzeug der Blendung, Verführung und Täuschung.“
„Na, so gesehen müsste Benedikt dann aber zu den Guten gehören, der Mann sieht schließlich wie der leibhaftige Teufel aus.“
„Tja, da scheint sich selbst Monalisa noch nicht ganz sicher zu sein. Zumindest kommt Benedikt bei ihr relativ gut weg. Aber die Indizien sprechen nicht unbedingt für ihn. Es gibt Zeugen, die behaupten, auch er hat bei so einer Schwarzen Messe nicht nur zugesehen. Beide Päpste haben wohl ganz schön Dreck am Stecken.“
„Du meinst also auch, der Papst ist der Antichrist?“
„Nun ja, ich habe so langsam den Eindruck, diese Rolle ist mehrfach vergeben worden. Antichristen gibt es auf der Erde wahrlich mehr als genug. Zum Glück ist ihr Chef nicht mehr da, so dass ihre Macht mit der Zeit schwinden wird.“
„Ihr Chef? Du meinst Satan Senior?“
„Ja, und der hat bis letzten Sonntag mit Gott zusammen beim Schach gesessen. Was der Mann jetzt macht, dass weiß ich nicht. Angeblich soll der liebe Gott ihm auch ein Plätzchen in Seinem Paradies angeboten haben. Das alte Haus, in dem die satanische Familie früher einmal gelebt hat, ist allerdings von Monalisa besetzt worden. Aber ich nehme an, dieses Haus ist ihm sowieso zu klein, der ist jetzt Größeres gewohnt. Doch in Gottes Paradies gibt es mittlerweile so viele leerstehende Villen, da findet sich auch für die hohen Ansprüche von Satan Senior etwas Passendes.“
„Wieso stehen da denn so viele Villen leer?“
„Nun ja, die Paradiesbewohner haben sich doch zunehmend gelangweilt und wenn man Monalisas Berichten glauben darf, dann wollten immer mehr das Angebot der Wiedergeburt annehmen. Immer nur Frieden, Freude und Eierkuchen, das ist auf die Dauer einfach unerträglich. Die Seele verlangt irgendwann wieder nach einem Abenteuer, und was kann spannender und aufregender sein, als ein Leben als Mensch auf der Erde oder auch auf einem der vielen anderen, bewohnten Planeten im Kosmos.“
„Ich denke, die Christen glauben nicht an die Wiedergeburt,“ warf Olga ein, die ziemlich erstaunt war, was Dimitri alles über das Paradies Gottes wusste.
„Nun, das war nicht immer so, ganz früher gehörte der Glaube an die Wiedergeburt schon zum Christentum. Aber das hat den Mächtigen in der römisch-katholischen Kirche natürlich nicht gefallen, ihnen war es lieber, wenn die Menschen glaubten, nach einem Mal sei Ende, dann ginge es für die Meisten geradewegs in die Hölle. Und die Angst der Menschen vor den Qualen, die dort auf sie warteten, nun, die spülten der Kirche sehr viel Geld in die Kassen, nachdem man den Gläubigen verklickert hatte, dass der liebe Gott bestechlich ist. Diese Halunken haben doch glatt behauptet, man könne sich von seinen Sünden frei kaufen. Das war wirklich ein ziemlich geniales Geschäft für die Bischöfe. Damit konnten sie ihre Kirchen vergolden und auch selbst leben wie die Fürsten. Luther hat dem Treiben zum Glück ein Ende gemacht, aber was die Bischöfe einmal einkassiert hatten, dass gaben sie natürlich nicht zurück. Sie wurden auch nicht wegen des Betruges angezeigt und verurteilt.“
„So wird es wohl auch mit den Super-Reichen von Heute sein,“ sagte Olga. „Das Finanzsystem wird kollabieren, aber das Gold in den Tresoren der Banken, dass wird ihnen wohl niemand entreißen können.“
„Deshalb möchte Monalisa ja das Gold als Währung auch abschaffen. Sie meint, Gold sei im Grunde total wertlos. Gut, in der Industrie und als Schmuck, vielleicht sogar als Medikament will sie es noch gelten lassen, aber eigentlich wünscht sie sich, dass die Menschen erkennen, dass Gold zwar ganz schön, aber letztendlich sinnlos ist.“
„Na, damit wird sie aber kaum Erfolg haben, die Menschen lieben das Gold.“
„Liebe kann sich verändern. Muss ja nicht zum Hass führen, aber eine etwas nüchterne Betrachtung dieses Metalls kann wirklich nicht schaden,“ sagte Dimitri.

„Oh … Madame isst ein Brötchen,“ sagte Dimitri, der während des Gespräches mit Olga immer wieder einen Blick auf seinen Bildschirm geworfen hatte. „In ihren Kaffee hat sie aber keinen Zucker getan.“
„Das werde ich jetzt auch nicht mehr tun,“ sagte Olga.
„Willst Du jetzt etwa mit mir auch nicht mehr zusammen essen,“ fragte Dimitri mit Sorge in der Stimme.
„Keine Angst, ich mache uns schon noch etwas zu Essen,“ sagte Olga, „aber auch mir schadet es nicht, etwas abzunehmen.“
„Für mich musst Du das wirklich nicht tun,“ versicherte Dimitri, „ich finde Dich auch so sehr anziehend.“
„Das ist schön, mein Lieber, aber ich möchte mich auch ohne Komplexe vor einer Kamera ausziehen können.“
„Aber warum solltest Du das tun? Das ist doch überhaupt nicht nötig. Oder willst Du jetzt etwa auch die Sofamuffel der Welt aufwecken?“
„Meinst Du, sie hat es deshalb getan?“
„Klar, nackte Haut zieht immer,“ meinte Dimitri.
„Jetzt würde sie es sicher nicht mehr schaffen, damit zu Punkten,“ sagte Olga.
„Nein, das sicher nicht, die Zeit ist auch an Monalisa nicht vorbei gegangen und ich nehme an, diese scheiß Psychopillen, die haben ihr Übriges getan.“
„Monalisa hat Psychopharmaka geschluckt?“
„Ja, und das viel zu lange. Sie schreibt es irgendwo selbst, das mit dem Zunehmen, dass fing gleich mit der ersten Pille an. Damals war sie aber so dünn, da machte das nichts aus. Doch, dann wurde es zusehends schlimmer, jedes Jahr kamen 10 Pfund hinzu, und es war dabei fast egal, was sie aß oder wie viel sie sich bewegte, der Bauch wurde immer dicker. Jetzt siehst sie aus wie eine Schwangere im 8. Monat.“
„Ja, ihr Bauch ist echt krass, da habe ich ja noch Glück,“ sagte Olga.
„Du bist wunderschön, so wie Du bist,“ sagte Dimitri, der wusste, was man einer Frau sagen musste, um von ihr bekocht zu werden.
Olga roch den Braten und lachte: „Komm, ich sehe es Dir an der Nasenspitze an, Du hast Hunger!“
„Ich meine es ernst, ich finde Dich sehr schön, das mag an meiner rosaroten Brille liegen, aber ich empfinde es wirklich so. Du hast wunderschöne Augen, herrliches Haar und nun, an Dir ist wahrlich alles dran. Männer wollen in Wahrheit kein Brett im Bett. Das wird den Frauen nur eingeredet, damit sie möglichst viel Geld für Schlankheitsmittelchen ausgeben. Doch das Zeug ist heraus geworfenes Geld, ehrlich, ein richtiger Mann liebt richtige Frauen, keine Besenstiele.“
Und Olga war zufrieden. Ihr Dimitri schien kein Osram zu sein. Er wusste, dass man eine Frau nicht wegen ihres Äußeren beleidigen durfte, das war ein echtes NoGo. Selbst wenn der Mann Recht hatte, er hatte in diesem Punkt sehr, sehr diplomatisch und extrem vorsichtig zu sein.

„Oh, sei mal still, Osram geht zu Monalisa, ich will hören, was er sagt,“ meinte Olga.
Und sie schauten auf ihren Bildschirm und sahen Osram mit einem großen Speißkübel zu Monalisa an den Tisch kommen. Er stellte ihn auf den Kopf und setzte sich darauf. Dann hörten sie ihn mit sanfter Stimme sagen: „Um Dich bei Deinen Bemühungen zu unterstützen, will ich Dir vorschlagen, also Bewegung ist immer gut, und wenn es nicht mehr so heiß ist, dann könnten wir doch zusammen die Nadeln hinter dem Häuschen weg machen. Ich habe diesen Kübel jetzt geleert, den brauchen wir dafür. Was meinst Du dazu?“
Monalisa sah ihn an und antwortete auch ganz ruhig: „Gut, das können wir heute wirklich mal machen, aber nicht jetzt.“
„Nein, ich dachte, später, wenn es in der Sonne nicht mehr so heiß ist.“
„Einverstanden,“ sagte Monalisa und Osram stand auf und verschwand mit seinem Kübel wieder.
„Mann, also wirklich, es ist irgendwie wirklich wahnsinnig wie die Beiden miteinander umgehen,“ sagte Olga. „Ich würde dem Typen etwas pfeifen, den ganzen Tag redet er kein Wort mit ihr und dann kommt er so an.“
„Aber wieso? Er war doch total nett, ich finde, er macht das einzig Richtige, er unterstützt sie so gut er es kann.“
„Ja, aber mal ein Kuss, eine Umarmung, was soll das denn für eine Beziehung sein? Der Typ müsste sich bei ihr, meiner Meinung nach, mit einem Strauß Blumen entschuldigen.“
„Ach was, die kauft Monalisa sich selbst, hier, hast Du gesehen, auf dem Esszimmer-Tisch, sie hat sich selbst rote Rosen geschenkt.“
„Ist nicht nur mir aufgefallen, dieser Satan hat es auch bemerkt, und zu ihr gesagt: „Machst Du jetzt etwa einen Altar daraus?““
„Ja, ich weiß, er ist wirklich manchmal echt blöd, aber wer weiß, vielleicht hat er auch den richtigen Riecher. Bei Monalisa weiß man nie so genau, was die Dinge für eine Bedeutung haben, die sie tut. Sie hat sogar eine weiße Gardine an die Fenster gehangen, das hat sie noch nie getan. Vor ihren Fenstern hing nie etwas, aber jetzt scheint sie alles zuhängen zu wollen. Siehst Du die zwei Kartons da am Ofen stehen, die sind voller Stoff.“
„Und das ist ungewöhnlich bei ihr?“
„Absolut. Und wenn ich diesen bestickten, weißen Läufer auf ihrer roten Tischdecke sehe, also, ich finde, Osram hat ganz Recht, das sieht wirklich nach einem Altar aus.“
„Hm, stimmt, sie essen auch gar nicht mehr an diesem Tisch, sie sitzen eigentlich, seit Monalisa den kleinen Tisch hat, immer nur in der Küche. Und Du meinst, das hat eine Bedeutung?“
„Garantiert, wenn schon das Zusammenlegen der Wäsche und der Zustand der Kaffeebecher eine Bedeutung hat, dann garantiert auch diese Inszenierung. Ich habe den Eindruck, sie erwartet Besuch.“
„Hm … der kommt besser nicht, bevor sie die Fenster geputzt hat.“
„Oh je … das ist für die Satanisten aber gar nicht gut,“ sagte Dimitri.
„Wieso? Was haben denn geputzte Fenster mit den Verbrechern zu tun,“ fragte Olga.
„Nun, wenn Madame die Fenster putzt, dann bekommen auch die Menschen auf der Erde den Durchblick. Das ist bei Göttinnen so, wenn die etwas tun, dann hat das Folgen auch im ganz großen Maßstab,“ erklärte ihr Dimitri.
„Ach Du Schreck, dass ist ja der Horror! Was für eine Verantwortung!“
„Ja, dass war auch Monalisa damals im Winter 2006 klar geworden. Damals hat sie sich noch nicht einmal mehr getraut ein Brot mit Ei zu essen.“
„Wieso denn das,“ fragte Olga, die diese Geschichte immer mehr faszinierte.
„Nun, Eier stehen für Fruchtbarkeit, und sie befürchtete, sie würde die Fruchtbarkeit der Welt aufessen. Ja, das Ganze ging so weit, dass sie sich nicht mehr getraute sich zu bewegen. Sie wusste einfach nicht, was ihr Tun für Folgen haben würde. Eine echt schwierige Situation.“
„Woher weißt Du das alles,“ fragte Olga.
„Ich habe ihre Texte wirklich sehr gründlich gelesen, alles, was sie so aufgeschrieben hat. Klar, am Anfang habe ich auch gedacht, die Frau ist wirklich total bekloppt, doch heute sehe ich das völlig anders. Denke nur an den Satz von Jesus: „Lieber Gott verzeihe ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.““
„Mann-oh-Mann, was für eine Story, was für ein Wahnsinn!“ Olga war echt geplättet. „Ich würde jedenfalls verrückt werden, wenn ich nicht mehr in Ruhe ein Ei essen könnte. So ein bisschen gedankenlos und unwissend zu sein, das ist doch erheblich angenehmer. Wie hat sie das nur ausgehalten?“
„Was blieb ihr anderes übrig. Damals kurz nach dem Blitz, da wollte sie sich das Leben nehmen, ja ehrlich, sie war kurz davor, ihr Bombini unter Hochspannung zu setzen, aber dann hat sie sich wieder beruhigt und den Trafo wieder weg gestellt.“
„Und Du hast dabei die ganze Zeit zugesehen?“
„Was sollte ich denn machen? Ich saß in Moskau und mir waren die Hände gebunden. Wir durften ihr nicht helfen.“
„Aber ihr das Gehirn löschen, das durftet ihr offensichtlich schon,“ sagte Olga und schaute Dimitri fast schon böse an.
„Es war nicht meine Idee und Du musst wissen, auch Joseph hatte diesem Angriff zugestimmt. Alle waren dafür, auch der Papst.“
„Ja, aber warum denn? Warum habt ihr sie nicht einfach machen lassen, wir könnten heute dem Paradies auf Erden schon erheblich näher sein,“ regte Olga sich auf.
„Alle hatten aber nun mal Angst davor. So eine revolutionäre Angelegenheit, die bringt einfach alles durcheinander. Der Papst befürchtete Mord und Totschlag, Krieg und Elend überall auf der Welt. Und die Satanisten, nun, die hatten zudem totale Angst vor ihrer Bombe.“
„Was für eine Bombe bitteschön, das Bombini ist doch keine Atombombe.“
„Von wegen, sie selbst sagt es ja auch, wenn man das Bombini missbraucht, dann geht das halbe Universum dabei drauf.“
„Ach Quatsch, die hat Euch nur einen Schreck einjagen wollen,“ sagte Olga, die immer noch empört über die Sache mit dem Blitz war. Diese hinterhältige Form des Angriffs auf eine Person lehnte sie nämlich total ab. Das war ein Verbrechen, dafür gab es keine Entschuldigung. Sie wusste ziemlich genau wie schlimm die Auswirkung dieser Skalarwellen-Technologie sein konnte. Damit war wirklich Jeder auszuschalten, und nicht nur das, diese Technik war so perfide, dass es praktisch unmöglich war sich dagegen zu wehren. Sie war wahrlich absolut teuflisch. Sie schüttelte mit dem Kopf.„Und ausgerechnet wir haben ihr das angetan, schrecklich, wirklich schrecklich.“
Dimitri wusste dem nichts zu entgegnen, denn Olga hatte Recht, die Skalarwellen-Technologie war tatsächlich schlimm, sehr schlimm. Aber man konnte sie auch zum Positiven einsetzen und dann war sie genial. Er hatte es damals ja auch nicht verstanden, wieso sogar Joseph dazu Ja gesagt hatte. Und auch Monalisa hatte es nicht verstanden und hatte sich wie Jesus gefragt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“

„Oh je … Olga, komm mal,“ rief Dimitri nach draußen. Olga stand mit Charlie auf der Wiese vor dem Wohnmobil. Sie unterhielten sich. Olga drehte sich um und Dimitri winkte sie herbei. Olga lächelte Charlie an und sagte: „Mein Mann ruft, ich muss schauen, was er hat … war ein nettes Gespräch, wirklich. Wir können es ja später fortsetzen.“
Charlie sagte: „Gerne, ich lade Euch zu mir ein, ich habe ein paar Flaschen Bier zu viel.“
„Einverstanden,“ Olga lächelte ihr süßestes Lächeln und Charlie musste schmunzeln. Er war nun mal ein Frauentyp und er kannte den Blick. Aber Olga fiel in keiner Weise in sein Beuteschema. Er mochte es möglichst schlank. Olga spürte es jedoch zum Glück nicht, sie sah vor allen Dingen seine Augen. Mann, was waren die toll, dieses Blau, und damit konnte der Kerl schauen, einfach himmlisch. Also, wenn das dieser C. war, dann konnte sie Monalisa verstehen. Der Mann hatte eine Ausstrahlung, einfach unglaublich. Und diese Brille, total cool. Sie riss sich zusammen und drehte sich um, gespannt, wie Dimitri diese Herbeirufung erklären würde. Das war doch ihre große Chance, dem Typen musste unbedingt auf den Zahn gefühlt werden.

Als sie zu Dimitri ins Wohnmobil stieg schaute sie etwas verärgert drein und Dimitri sagte: „Komm, dazu ist noch Zeit genug, wir haben ein ganz anderes Problem.“
„Wieso, was ist denn passiert,“ fragte Olga etwas überrascht.
„Monalisas Handy wird gehackt! Da verliert einer möglicherweise die Geduld und fängt mit Störungen an.“
„Was ist denn mit ihrem Handy?“
„Ihr Handy wird mit SMSen überschüttet, immer die Gleiche. Sie kann soviel Löschen wie sie will, es kommen unentwegt welche nach. Und selber verschicken, nun, sie hat bisher nur versucht dem Absender eine Nachricht zu schicken, doch das funktioniert nicht.“
„Wer ist denn der Absender?“
„Angeblich ist es eine Werbebotschaft von O2. Entweder spinnt deren Rechner oder sie wird persönlich attackiert.“
„Wer hat denn ihre Nummer?“
„Ach, alle, da kannst Du von ausgehen. Es kann jeder sein oder es ist ein wild gewordener Computer. Ich weiß es nicht, aber wir sollten dies als Warnung begreifen, es kann sein, dass unsere Kollegen die Nerven verlieren, ihre Filme sind einfach krass, für den alten Papst Benedikt gar nicht lustig. Sie nennt ihn in ihren Videos ja einfach nur Herr Ratzinger! Das wird dem Vatikan nicht gefallen und der Rest erst Recht nicht. Was sie da alles sagt, dass ist für eingefleischte Katholiken ein Skandal! Es könnte durchaus sein, dass man dort die Brisanz schnell kapiert. Der normale Zuhörer wird sich vielleicht gar nicht so aufregen, aber die Kirche selbst, das ist eine totale Demontage, die sie da veranstaltet.“
„Ach, jetzt mal ruhig Blut, vielleicht ist es ja ein Computer, der spinnt.“
„Sollen wir uns darauf etwa verlassen? Olga, vergiss jetzt mal diesen Charlie, wir müssen aufpassen.“

Olga sah das Ganze erheblich nüchterner, was sollte mit so einer Attacke denn bewirkt werden? Monalisa schrieb doch praktisch fast nie eine Mail. Und sie bekam auch im Grunde keine. Andererseits, in der heutigen Zeit war die Möglichkeit per SMS erreicht zu werden eine Selbstverständlichkeit. „Kann Sie denn noch telefonieren?“
„Hat sie noch nicht versucht,“ sagte Dimitri und zündete sich eine Zigarette an. Er war nervös, er war hell wach. Los Mädchen, versuche es doch mal!…
Auch Olga starrte nun auf den Bildschirm und tatsächlich Madame stand auf. Sie ging in ihr Dachzimmer, wo sie den Brief mit der PIN aufbewahrte und tippte den Code in ihr kleines Handy. Dann wählte sie Osrams Nummer, diese konnten sie auf ihrem Rechner aufblinken sehen. Es war nichts zu hören, unten blieb alles still und Osram strich seelenruhig an seiner Decke weiter. Monalisa wartete und ging dann mit dem Handy in der Hand die Treppe hinunter. Sie betrat das Zimmer und fragte Osram: „Sag mal, wo ist eigentlich Dein Handy?“
„Ach, bist Du immer noch mit dem Handy dran?“
„Ja, ich wollte ausprobieren, ob wenigstens telefonieren noch funktioniert.“
Osram ging in den hinteren Raum und schaute auf sein Handy. „Deine Anrufe stehen hier, hm … ich habe nichts gehört. Er fummelte an dem Akku herum, doch es ließ sich nicht heraus nehmen. Er gab auf und sie sagte: „Ruf mich mal an.“
Es dauerte etwas, aber dann klingelte es bei ihr. Das funktionierte also noch, dachte Dimitri, und auch Monalisa sagte: „Oh, das geht zum Glück noch! Dann ist ja gut.“ Und sie drehte sich um und ging zurück nach Oben. Dimitri fragte sich, ob Monalisa und Osram eigentlich gar keinen Hunger bekamen, außer dem Brötchen hatte zumindest sie noch nichts gegessen. Zu einem Esspresso mit Zucker hatte sie sich von Osram verleiten und einladen lassen. Das wurde aber auch Zeit, dachte er, die Beiden hatten jetzt schon länger nicht mehr miteinander geredet.

Das Gespräch war ungeheuer interessant für ihn gewesen, spannender als jedes Hörspiel, ja, es war wirklich sehr, sehr aufschlussreich gewesen.Diesen Tag müsste man sich im Kalender notieren, denn nun hat Osram endlich mal gesagt, wie er sich fühlt, was er von der gemeinsamen Zukunft erwartet. Er sagte doch tatsächlich: „…also, ich finde es mittlerweile so schön hier, ich möchte nirgendwo anders sein, eine große Halle auf dem Land mit Zufahrt und sehr zentral gelegen, also, so wie ich sie mir vorstelle, dass kann ich mir nicht leisten. Und ich will es auch nicht. Das Haus ist so toll, wenn es in Köln stünde, ich würde darin wohnen, selbst mit 8 Leuten, allein schon um die Miete bezahlen zu können. Ich benötige hier so wenig Geld, also, da könnte ich auch einfach zur Not mal Taxifahren, ich habe gelesen, in Düsseldorf suchen sie Leute.“ Und an anderer Stelle sagte er: „Es ist einiges zu Tun, aber wenn man bedenkt, dass wir hier gemeinsam bis zum Altersheim oder Friedhof leben können … „
Oh je, dachte Dimitri, der wusste anscheinend noch nichts von dem kommenden Herzensmann. Er war sich einfach sicher, dieser C. würde irgendwann auftauchen, garantiert, das konnte gar nicht anders sein. Und was dann? Wie würde Osram auf so einen Charlie reagieren? Ob ihm das wirklich so egal war?
Denn, Olga hatte Recht, er küsste sie nie, sie küsste ihn, sie nahm ihn in den Arm, er kam einfach nicht auf so eine Idee. Ja, wenn er die Beiden genau beobachtete, dann bekam er fast den Verdacht, dass ihm diese Küsse so unangenehm waren, wie damals bei ihrem ersten Frühstück. Also, Dimitri musste es zugeben, so bekam man keine Frau herum. Wenn er sich Olga gegenüber so verhalten würde, also, dann hätte er in diesem Wohnmobil mit ihr die Hölle auf Erden.
Doch bei den Beiden konnte von Hölle nicht die Rede sein. Im Gegenteil. Er zückte sein kleines Notizbuch hervor und schrieb: „17.Juni 2014 – Das Paradies hat seinen ersten, dauerhaften Mitbewohner!“ Dimitri empfand echt Neid, so würde er auch gerne leben und Monalisa hatte Recht, dieses kleine Osterath eignete sich als Standort hervorragend. Im Grunde war man mitten Drin und trotzdem war es friedlich und schön. Der Ort bot praktisch alles, was zum Leben nötig war. Das Haus selbst war echt billig und für zwei Leute riesig. Und der Garten, gut, mittlerweile sah er anders aus, als auf den Filmen, das war schließlich 8 Jahre her. Damals war er sehr groß gewesen, man konnte fast überall in den Himmel und auch in die direkten Nachbar-Gärten sehen. Jetzt war es das genaue Gegenteil, denn die Pflanzen hatten sich ungehindert ausbreiten und entfalten können. Der Haselstrauch war gigantisch und schuf viel Schatten. Aber, Monalisa, obwohl sie eine Sonnengöttin war, saß gerne im Schatten. Das war wirklich merkwürdig, er hätte vermutet, dass eine Sonnengöttin die Sonne liebt. Andererseits, warum waren sie und Satan nur auf die Erde gekommen? Konnte es sein, dass es der frisch gebackenen Göttin auf ihrer Sonne nicht gefallen hatte? Zu heiß, womöglich? Und auch Satan, er hatte auch keine Lust gehabt, dort zu bleiben. Das war für Dimitri auch absolut erstaunlich gewesen, die Sonne war bislang der Wohnort der satanischen Familie gewesen. Der Vater war allerdings nur selten vor Ort und auch die Mutter und Schwester hatten sich schnell verdrückt. Satan Junior war irgendwann allein zurück geblieben. Ja, und dann kam Monalisa angeflogen mit ihrem tollen Bombini. Leider ging es kaputt und Satan Junior weigerte sich es zu reparieren. Er mähte den Rasen, aber zu mehr war er erst mal nicht bereit gewesen.
Tja, und als Monalisa sich entschied auf die Erde zu gehen, da folgte er ihr. Diese Geschichte hatte Monalisa leider nicht zu Ende geschrieben, aber letztendlich war dies auch gar nicht nötig. Obwohl, die Ankunft der Beiden hatte Wirbel verursacht, es gab auch gleich erst mal einen Toten. Satan Junior war nämlich schnurstracks in das Haus eines Bischofs gerannt und hat dem Mann den Kopf abgeschlagen. Echt, eine schlimme Szene. Klar, den Bischhof gab es nicht in echt, doch das war egal, diese Tötung würde dennoch seine Auswirkungen haben, hatte es vielleicht sogar schon, wenn man an den Rummel wegen der ganzen Missbrauchsfälle dachte, der seit dem stattfand. Ständig wurden neue Vorfälle bekannt. Und in der Politik mochte keiner die bisher schon bekannten Opferzahlen zusammen rechnen. Dann würde der Bevölkerung das ungeheure Ausmaß dieser Verbrechen erst mal so richtig klar. Doch da sah es ja leider auch nicht besser aus, gerade in den Familien gab es die meisten Grenzüberschreitungen. Das Ganze war ein dermaßen heißes Eisen, das mochte niemand anfassen. Doch für Monalisa war gerade dies ein wichtiges Thema, hatte sie es doch selbst erlebt. Oh je … wo würde das alles noch hinführen? Man konnte nur hoffen, dass dieser Typ bei Bewusst.TV Recht hatte und die Propheten aller Jahrhunderte Unrecht. Es würde demnach vielleicht wirklich keinen Weltuntergang geben müssen, wichtig war nur, dass Monalisa und Satan sich wie Geschwister verhielten, denn wenn er das Ganze richtig verstanden hatte, dann war der satanische Orgasmus mit dem 3. Weltkrieg verknüpft. Ach … wo war er da nur hinein geraten!

http://youtu.be/j4vtI_A8V-g „Zeitreisende hält Rede vor dem Brandenburger Tor Sommer 2014 – Exopolitik“Zeitreisende Ausserirdische erklärt vor dem Brandenburger Tor in Berlin, wie ihre Zivilisation es geschafft hat sich von Monetären Strukturen zu befreien und wie sich eine Gesellschaft selbst organisieren kann.

http://youtu.be/5-KH-vwdxwk  „KenFM im Gespräch mit: Bilbo Calvez“ Sieht die Welt aus, wie sie aussieht, da in sämtlichen Chefetagen vor allem Menschen mit der Sprachzentrum auf die linke Seite des Gehirnes die Strippen ziehen? Wäre der Planet in einem anderen Zustand, weniger der Industrie ausgeliefert, wenn mehr Menschen mit der Sprachzentrum auf der rechte Seite des Gehirnes in Spitzenpositionen wären?
Auf der Suche nach einem Muster !
Bilbo Calvez ist Künstlerin und Wissenschaftlerin. Nach einem Studium der Genetik in ihrem Heimatland Frankreich kam sie vor nunmehr 27 Jahren nach Berlin, um sich hier der Kunst widmen zu können. Weitere Informationen unter http://www.bilbo.calvez.info/

18.Juli 2014

Auf eine gute Nachbarschaft!

 

„Oh, darauf habe ich schon gewartet,“ sagte Dimitri zu Olga, die mit dem Spül beschäftigt war. „Monalisa hat mal wieder ihre Karten befragt, diesmal wegen des Abschusses der MH 17. Die Antwort ihres Götterboten dürfte auch Alexander interessieren.“
„Kann der die Karten nicht mittlerweile selber legen,“ fragte Olga und legte das Handtuch zur Seite um auch zu lesen, was Monalisa zu dieser Katastrophe am Himmel zu sagen hatte. „Hm … meinst Du auch, dieser Angriff galt unserem Putin? Das wäre ja echt ein dickes Ding!“
„Ich traue den Satanisten alles zu, die wissen jetzt garantiert ebenfalls, dass ihr Chef das Turnier verloren hat. Und damit ist auch für sie das Spiel gelaufen, es kann nicht mehr lange dauern und alle werden es bemerken, die NWO wird sich nicht durchsetzen können, im Gegenteil, diese ganze Brut wird mit ihr untergehen. Und wie das bei den Typen immer schon war, sie werden versuchen alle Anderen mit sich in den Abgrund zu reißen. Putin natürlich möglichst als Ersten. Aber daraus wird nichts werden, denn Putin ist der weiße König und Gott der beste Schachspieler, den das Universum kennt.“
„Du redest schon wie die Sonnengöttin,“ meinte Olga und gab ihrem Dimitri einen Kuss auf den Mund.

Olga schwebte auf Wolke Sieben, denn in der letzten Nacht hatte Dimitri sie nach Strich und Faden verwöhnt. Dieser Kollege wusste im Gegensatz zu ihrem Schein-Ehemann wirklich sehr genau, was sie sich im Bett wünschte. Und das Tolle war, auch Dimitri kam dabei voll auf seine Kosten.
Der stellte nämlich fest, dass er sich an die Nächte mit seiner Frau schon gar nicht mehr erinnern konnte, bzw. wollte. Er hatte von ihr eine Mail bekommen, sie wollte die Scheidung, denn ihr großartiger Hecht hatte ihr einen Heiratsantrag gemacht. Nun, ihm war es Recht, je ehr desto besser. Doch dazu würde er nach Moskau fahren müssen, nicht sofort, aber in ein paar Wochen konnte die Sache schon soweit gediehen sein, dass er sich vor Ort darum kümmern musste. Noch aber war Zeit und er genoss diese gemeinsam mit seiner wunderbaren Kollegin Olga. Sein Job hatte ihm tatsächlich noch nie so viel Spaß gemacht wie in den letzten Wochen. Endlich hockte er nicht mehr nur im Büro und musste zusehen wie andere lebten. Jetzt lebte er selbst. Und seine berufliche Aufgabe erfüllte ihn mit Stolz, denn er wusste, er befand sich auf der Gewinnerseite, ja, er war mittlerweile fest davon überzeugt, der liebe Gott sprach nicht nur deutsch, er verstand auch sehr gut russisch. Ach ja, dachte er, das Leben konnte wirklich wunderschön sein! Und die letzte Nacht war geradezu fantastisch gewesen.

Er stand auf um vor dem Wohnmobil eine Zigarette zu rauchen. Olga hatte ihm einen Espresso gemacht und ein geschmiertes Brot gab es auch. Zum Glück gab es für ihn ja noch Vollpension, Osram hingegen musste jetzt zusehen wie er satt wurde. Aber der Mann schien damit keine großen Probleme zu haben, letztendlich war es wohl sogar so, dass ihm diese regelmäßigen Mahlzeiten auch genervt hatten. Dimitri brauchte nur an das letzte Frühstück der Beiden zu denken, die Stimmung war doch sehr frostig gewesen. Er hingegen genoss es sehr mit Olga zusammen im Schatten der Markise zu sitzen und sich durch das vielfältige und gute Vollkornbrot-Angebot probieren zu können. Darin waren die Deutschen auch absolute Weltmeister. Er war in seinen ersten Berufsjahren viel in der Welt herum gekommen, doch nirgendwo backte man so gut wie hier. Allerdings musste man dafür schon in eine richtige Bäckerei gehen, im Supermarkt gab es meistens auch nur diese Pappe zu kaufen. Hier in Deutschland wurde BIO ja sehr groß geschrieben und auch er sympathisierte mit dieser Form der Natur nahen Landwirtschaft. In Monalisas Paradies müsste daher, so überlegte er, BIO eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. „Macht Euch die Erde Untertan“, dass hieß schließlich nicht: „Raubt sie aus, vergiftet und vergewaltigt sie!“
Er trank seinen Espresso und biss in das Leberwurstbrot, welches Olga ihm geschmiert hatte. Diese Frau liebte es offensichtlich zu verwöhnen. Sie hielt den Wagen sauber, sie spülte und kochte. Ja, sie hatte ihm sogar angeboten, sich um seine Wäsche zu kümmern. Aber, das hatte er dann doch abgelehnt. Um seine dreckige Wäsche wollte er sich lieber selber kümmern. Zum Glück war dies hier kein Problem, denn neben den Waschräumen gab es auch einen Raum mit den hervorragenden und von allen Frauen der Welt sehr geschätzten Waschmaschinen von Miele.

„Hallo, wie geht’s,“ hörte er die Stimme von Charlie zu ihm herüber schallen. Dimitri schaute auf und sah seinen Nachbarn vor dessen Wohnmobil stehen.
„Danke gut, sehr gut sogar. Ist ein herrliches Wetter, nicht wahr? Fast schon etwas zu heiß.“
„Ja ja, der Sonnengott heizt uns ganz schön ein,“ sagte Charlie.
„Na, ich weiß nicht, ich glaube, da Oben wohnt kein Gott mehr, sind alle ausgeflogen und treiben sich auf der Erde herum,“ nahm Dimitri den Ball auf.
„Das glaube ich nicht, so heiß wie es heute ist, ich könnte mir vorstellen, Einer ist zurück gekehrt und bringt das Leben wieder in die kalte Bude.“
„Und was für ein Gott soll das sein, heutzutage gibt es ja anscheinend wieder so viele von ihnen?“
„Na, der einzig Wahre natürlich, nur der weiß, wie man einen Sonnen-Ofen richtig betreibt.“
„Ist ja interessant,“ sagte Dimitri und stand auf um auf Charlie zuzugehen. „Tut mir Leid, dass es gestern mit dem Bierchen nicht geklappt hat, aber wie wäre es mit heute Abend? Olga will etwas Leckeres kochen, ich bin sicher, das reicht auch locker für uns Drei.“
„Ich komme gerne, Danke. Habt Ihr von dem Flugzeug-Drama in der Ukraine gehört? Schlimme Sache, doch wenn man hier in der Sonne steht und auf den wunderbaren Rhein schauen kann, dann ist das Elend der Welt sehr weit weg, geschweige denn zu verstehen. Warum kann es nicht überall so friedlich und schön sein wie hier?“
„Ja, das haben Olga und ich auch gedacht, hier ist es schön wie in einem Paradies.“
Dimitri bot Charlie seinen Tabak an und der nahm ihn dankend entgegen. „Ja, ja, der gute alte Drum, den habe ich oft vermisst.“
„Ich rauche ihn auch gerne, aber manchmal denke ich, die haben da etwas hinein geschmuggelt, irgend so ein Gift-Zeug, dass total abhängig macht. Mir schmeckt anderer Tabak schon gar nicht mehr.“
„Das kann gut sein, ich traue diesen Typen alles zu, für ihr Geschäft gehen sie über Leichen.“
„Filterzigaretten sind in diesem Zusammenhang aber noch schlimmer,“ sagte Dimitri. „Diese Glimmstengel ist garantiert vergiftet.“
„Am Besten, man lässt es, doch wenn man so lange raucht wie ich, dann ist das ein Problem,“ meinte Charlie
„Ex-Raucher sind mir die unsympathischsten Nichtraucher, ganz ehrlich,“ sagte Dimitri. „die verbiestern derart, dass sie niemandem mehr ihren Spaß gönnen können. Ich meine, wenn einer nicht rauchen will, gut, dann soll er es lassen, aber wieso darf der Rest der Welt es dann auch nicht mehr? In immer mehr Staaten wird das Rauchen sogar in Kneipen verboten.“
„In einem Restaurant kann ich es noch verstehen“, meinte Charlie, „Essen und Rauchen zusammen, dass ist ja tatsächlich nicht besonders appetitlich, aber die Begründung, man wolle die Gesundheit der Nichtraucher und Kellner schützen ist in meinen Augen vorgeschoben. Als ob sich die Politik für das Los der Kellner interessiert! Aber ein Volk in zwei Gruppen zu teilen, in böse Raucher und gute Nichtraucher, dass ist schon interessanter für die Herrschenden. Diese beiden Seiten kann man dann problemlos gegen einander aufhetzen. Und wie Du richtig sagst, wenn die Verbiesterten die Oberhand gewinnen, nun, dann ist ein Ziel der Satanisten mal wieder erreicht.“Charlie und zündete sich seine Selbstgedrehte an. Er blies den Rauch aus und sagte: „Ich habe auch was Gutes zum Hineindrehen, wenn ihr Lust habt, dann rauchen wir heute Abend Gottes Lieblingspflanze, die ist nicht nur gut für die Seele, sie macht den Kopf frei und manchmal denke ich, sie vermindert auch die Wirkung der suchterzeugenden Tabak-Zusätze.“
„Haschisch hilft dagegen,“ fragte Dimitri erstaunt.
„Ja, ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich viel kiffe, dann schmeckt mir selbst der Drum nicht mehr. Dann würde ich das Gras am Liebsten pur rauchen, nur dummerweise, das brennt dann nicht mehr so gut.“
„Ich habe auch etwas Gras, Olga hat einen niederländischen Pass und bekommt zum Glück das Zeug ohne Probleme.“
„Na dann, vielleicht kann sie mir das nächste Mal etwas mitbringen, ich habe nur noch ein kleines Tütchen, ein Gramm vielleicht.“
„Um so freundlicher, dass Du dies mit uns teilen willst. Aber, mach Dir keine Gedanken, morgen fahren Olga und ich wieder nach Venlo.“
„Na prima! Dann, auf gute Nachbarschaft,“ sagte Charlie. „Ich will jetzt noch mal eine kleine Runde mit dem Rad drehen, muss ein paar Sachen besorgen. Wann soll ich denn zu Euch kommen?“
„Wie wäre es so gegen Sieben,“ fragte Dimitri und musste Olga im Geiste Recht geben, Charlies Sonnenbrille sah tatsächlich total cool aus.

Als Dimitri wieder vor seinem Bildschirm saß und Monalisa und Osram in ihrem kleinen Paradies an ihren jeweiligen Baustellen arbeiten sah, Osram hatte das ehemalige, völlig verrußte Wohnzimmer endlich weiß bekommen und entfernte nun den alten Teppichboden und Monalisa saß im Garten und schrieb an ihrem speziellen Tagebuch, da fragte er sich, ob Charlie nicht auch einen Zugang zu den allmächtigen Kameras hatte.
Damals im Herbst 2006 waren diese von Josephs Leuten heimlich angebracht worden und allen Beteiligten war der Zugang zu den Bildern ermöglicht worden. Das war nötig, denn alle sollten mitbekommen, was bei ihr abging, damit niemand auf eigene Faust aktiv wurde, und alle sich in gleicher Weise über das Geschehen bei ihr informieren konnten. Außerdem wurde so sicher gestellt, dass niemand sich bei Monalisa ungesehen einschleichen konnte. Es war also auch ein Schutz für sie gewesen. Dann, nach dem Blitz hatten aber fast alle die Beobachtung bald schon eingestellt, denn spätestens mit ihrer Einweisung in die Klinik war klar, das Spiel war aus und für Madame zum Glück, wie er selbst es damals auch gesehen hatte, verloren.
Joseph hatte die Kameras aber nicht abgebaut und seit dem klar war, dass Monalisa wieder aktiv wurde, musste man damit rechnen, dass so langsam aber sicher alle wieder vor ihren Bildschirmen saßen. Die Welt hatte sich allerdings seit 2006 ziemlich gewandelt und es war nicht mehr sicher, dass heute immer noch alle gegen sie und ihre Bombini-Revolution waren. Er jedenfalls war zu einem ihrer treuesten Fans geworden. Aber auch schon 2006 hatte er heimlich zu ihr gehalten. Sicher, am Ende hatte er auch gedacht, besser, sie wird gestoppt, denn ihre damalige Internetseite wäre doch sehr angreifbar gewesen. Heute sah diese dagegen sehr viel besser aus. Sie war sehr viel strukturierter, klarer und durchdachter. Und, um ein vielfaches gefährlicher für die Machtelite. Die wäre damals noch mit einem blauen Auge davon gekommen, doch diesmal würden sie alle einen Kopf kürzer gemacht werden. Ja, wenn sie sich nicht rechtzeitig weg duckten, dann würden sie vollständig ausgelöscht werden. Und der Vatikan stand offensichtlich ganz Oben auf Madames Liste. Für die Israelis sah es auch nicht gut aus und was die NWO-Kabale anging, nun, die war im Grunde schon erledigt. Das wäre 2006 nicht passiert. Insofern behielt Joseph Recht, denn der hatte ihn damals getröstet und gesagt: „Monalisa wird wieder auferstehen, es mag vielleicht etwas dauern, aber sie ist nun mal unsterblich.“
„Aber ist es auch ihr Kopf? Wenn dieser Blitz alles auslöscht, wie soll sie dann ihre Revanche gewinnen können?“
Joseph hatte ihm seine große und schwere Hand auf die Schulter gelegt und gesagt: „Sie hat die Erinnerung zur Bedingung gemacht und so wird es auch geschehen.“
„Wie, weiß sie etwa, dass ihr Gehirn gelöscht werden soll?“
„Nun, so genau weiß sie es nicht, ich habe ihr nur gesagt, dass wir sie umbringen müssen, um zu beweisen, dass sie unsterblich ist.“
„Und dem hat sie zugestimmt,“ hatte er ungläubig gefragt.
„Sie hat es sofort verstanden und ihre Bedingung genannt. Sie meinte: „Gut, aber ich will mich danach an alles wieder erinnern können, denn, dass was ich an Erkenntnissen gesammelt habe, dass darf nicht verloren gehen … Nun, ich habe es versprochen und ich halte meine Versprechen immer.“

Na ja, dachte Dimitri, klar, Joseph hatte sein Versprechen gehalten, doch wenn man Monalisas Tagebücher kannte, dann wusste man auch, dass sie sich diese Erinnerung schwer erarbeiten musste. Zum Glück war wenigstens Osram da gewesen und hatte ihr den Rücken frei gehalten, ohne ihn wäre es sicher nicht gelungen. Ja, Dimitri musste zugeben, Osram war zu dieser Zeit wirklich ihr allerbester Freund gewesen. Und im Grunde war dieser missratene Sohn Satans es immer noch, auch wenn er nicht der Charmanteste war. Aber, er wollte nun mal nicht schmeicheln und lügen wie sein Vater, dieser hinterhältige Verführer und unglaublich grausame Verbrecher.

 

19.Juli 2014

Die Gotin und der Nubier

 

http://bewusst.tv/das-goettliche-ich/
http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/537-geheimnisse-der-menschheit-aufgedeckt „Ende der Manipulation – Geheimnisse der Menschheit aufgedeckt“ Rasmin Banedj-Schafii im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Seit Anbeginn der Menschheit tobt ein Kampf um den Umgang mit den Erdenbewohnern. Nach dem das atlantische Reich unterging und die Hochtechnologie in Form der Hochkulturen neue Blüten hervorgebracht hatten ging das Spiel der Dualität in die nächste Runde. Die sumerischen Götter waren die neuen Taktgeber der Zivilisation. Wissenschaftlich ist es völlig unbekannt woher diese Zivilisation kam und wieso diese wieder urplötzlich verschwand. Die Götter der Sumerer, die ANNUNAKI waren die Kulturbringer und die Übersetzung lautet die Götter die von den Sternen zur Erde kamen. Kein Wunder also, wieso die Wissenschaft hierfür keine Erklärung hat.
Der außerirdische Einfluß auf diesem Planeten und deren menschlichen Stellvertreter (und deren Kriege) hat sich also schon von Anbeginn an in zwei Hauptlager, zwei Bruderschaften geteilt. Diese beiden Bruderschaften gehen auf die Götter ENKI und ENLIL zurück, die bald im Streit waren, wie man mit dem erschaffenen Menschensklaven umgeht. Seitdem gibt es das Lager, das die Menschheit als Vieh betrachtet und als Ressource nutzt und das Lager, dass den Menschen als spirituelles Wesen sieht, das zur gänzlichen Reife begleitet und gefördert werden soll. Wie und warum sind diese Lager in Geheimgesellschaften organisiert sind und wie sind die Symbole der sumerischen Götter heutzutage überall präsent?
(Anm. d. Autorin: Wichtig, unbedingt anschauen!)

„Ach Du grüne Neune! Olga, Liebste, komm doch mal her, schau Dir das an!“ Dimitri war langsam echt in Sorge, denn Monalisas neueste Karten-Deutung war der Hammer! „Wo bleibt die Hilfe?“ hatte sie ihren Götterboten gefragt. Es ging um den Krieg in Gaza und Madame nahm wirklich kein Blatt vor den Mund. Das musste Konsequenzen haben, es konnte gar nicht anders sein, denn niemand legte sich derart offen mit Israel und der jüdischen Lobby an. Dimitri sah die Keule schon fliegen und er überlegte, ob die Sache mit dem zugemüllten Handy und dann auch noch das mit der angeblich ungültigen Konto-Karte nicht schon die Vorboten waren. Er wusste, dass Monalisa Probleme mit ihrer Bank-Karte hatte, nicht erst seit heute, auch als sie das letzte Mal versucht hatte, an ihrem gewohnten Bankautomaten bei der Deutschen Bank, Geld abzuheben, hatte der Automat die Karte abgelehnt. Und so war es ihr auch heute ergangen und sie erhielt die Meldung, dass ihre Karte ungültig sei und sie sich bei ihrem Bankinstitut melden solle. Das hatte sie dann auch gleich getan und war zur nahe gelegenen Poststelle gegangen. Dort bekam sie ihr Geld allerdings ohne Probleme und die Mitarbeiterin, die sich ihrer Sache annahm, konnte sich die Meldung des Automaten auch nicht erklären. Monalisa hatte sie gefragt, ob die Deutsche Bank jetzt generell die Karten der Postbank-Kunden ablehnen würde, doch dies verneinte die Frau.
Dimitri wunderte dieses Problem jedoch nicht, denn so fing es immer an. Erst wurde das Handy lahm gelegt, dann wurde der Zugang zum eigenen Konto erschwert, oder sogar ganz verhindert. Klar, es konnte alles Zufall sein, aber er glaubte nicht mehr an Zufälle, insbesondere nicht in diesem Fall.

Olga kam von Draußen ins schattige und relativ kühle Wohnmobil, denn es besaß glücklicher Weise eine Klimaanlage. Diese Investition war kein übertriebener Luxus, sondern notwendig, denn die Rechner sollten selbst in der Hitze der Wüste nicht schlapp machen. Der Wetterbericht hatte für diesen Samstag den heißesten Tag des Jahres angekündigt und er und Olga waren froh, als sie nach ihrem Venlo-Besuch endlich wieder in ihrem Wohn- und Arbeitsmobil sitzen konnten.
Olga hatte gewaschen und die Wäsche in der Sonne aufgehängt. Sie selbst war auch nass geschwitzt und sehnte sich nach einer kalten Dusche. Außerdem wollte sie sich endlich etwas ausruhen und in Ruhe einen dieser tollen Super-Joints probieren, die sie sich geleistet hatte. Aber Dimitri verlangte, dass sie sich erst mal zu ihm setzte, damit sie sich die neueste Deutung zum Krieg in Gaza durch las.

„Oh wei! … Das ist tatsächlich ziemlich krass! Und Du sagst, dass mit dem Handy ist immer noch so?“
„Ja, und ihre Karte ist aus irgendeinem Grund bei der Deutschen Bank gesperrt.“
„Kommt sie jetzt etwa nicht mehr an ihr Geld?“
„Bei der Post hat sie noch welches bekommen,“ erklärte Dimitri.
„Und Du meinst, da steckt mehr als Zufall hinter?“
„Ich würde mich darüber nicht wundern, im Gegenteil, ich frage mich, wann die Sache ernst wird. Bisher haben sie Monalisa ignoriert und so getan, als interessiere sie deren Internetseite nicht. Sie hat bislang ja auch kaum Werbung dafür gemacht, ich denke mal, sie ist noch nicht ganz fertig. Da kommt noch etwas.“
„Ich war vorhin auch mal kurz auf ihrer Seite, ich wollte mir den Text zu ihrem Gottesbeweis noch mal genau durchlesen und da habe ich gesehen, sie hat einen weiteren Film hoch geladen: „Die Gotin und der Nubier Teil 1“. Angeschaut habe ich ihn mir noch nicht, aber das Foto zu dem Film ist recht interessant. Es ist ein Schwarz-Weiß-Bild, auf dem scheint sie dem Fotografen die Zunge heraus zu strecken.“
„Dann sollten wir uns dieses neue Werk vielleicht gemeinsam anschauen, was meinst Du? Ein Kaffee dazu wäre nicht schlecht.“
„Ich wollte eigentlich duschen und anschließend meinen Feierabend mit einem dieser tollen Akavit-Joints versüßen,“ sagte Olga, drehte sich aber um, um sich um den Kaffee zu kümmern.
„Machen wir doch alles zusammen, Duschen, Kaffee, Joint, Bett und Film, dass ist doch ein super entspannender Wochenend-Beginn,“ schlug Dimitri vor. Olga war begeistert und so kam es, dass sie etwas später in ihrer Koje lagen und sich den Joint teilten, während sie sich Monalisas neuesten Film anschauten.

„Entweder bin ich total breit und weiß nicht mehr was real und was Fiktion ist, oder aber diese Frau ist wirklich eine Unsterbliche, eine Göttin,“ sagte Dimitri und zündete sich eine Zigarette an.
„Der Film ist am 22.06.2006 entstanden, dass würde heißen, das neue Zeitalter ist schon 8 Jahre alt,“ überlegte Olga. „Im letzten Film meinte sie, der Beginn wäre der 21.Juni 2006. Ich dachte allerdings bisher, wenn, dann begann es am 21.12.2012.“
„Und ich habe mir den 13.Juli 2014 notiert,“ meinte Dimitri.
Na, dann finde ich den 21.06.2014 schon besser, da war die Sommer-Sonnen-Wende. Der 13.Juli ist doch ehr ein satanischer Tag. 13 ist schließlich eine Unglückszahl.“
„Wenn sich aber mit dem neuen Zeitalter alles umdreht, dann könnte die 13 ab jetzt eine Glückszahl sein, und immerhin, der liebe Gott hat an einem 13. das Schach-Turnier gegen Satan Senior gewonnen.“
„Hm … vielleicht hat Satan deshalb verloren, wahrscheinlich wusste er nichts von dem sich drehenden Ei,“ meinte Olga.
„Ich denke schon, dass die Satanisten davon wissen, das ist womöglich ja auch der Grund für ihre Eile. Der große Krieg muss endlich her, denn sie wissen, der Polsprung kommt und dann ist Schluss mit Lustig für sie, dann geht es ab nach Unten. Aber wahrscheinlich kennen sie den genauen Termin nicht. Sie haben mit ihren ständigen Kalender-Fuschereien so viel durcheinander gebracht, dass sie selbst auch nicht mehr durch blicken.“
„So oder so, das neue Zeitalter hat begonnen und das heißt, alles ist jetzt umgedreht,“ meinte Olga. „Und dass müsste eigentlich heißen, dass Du jetzt kochst und staubsaugst.“
„Ist das ein Wink mit dem Zaunpfahl,“ fragte Dimitri, dessen schlechtes Gewissen anfing zu klingeln.
„Ich meine, wir sollten Beide dafür sorgen, dass wir hier nicht einstauben. Und, was das kochen angeht, kannst Du das überhaupt?“
„Eier zum Frühstück bekomme ich schon hin,“ antwortete er.
„Na, dann werde ich Dir wohl das Eine oder Andere beibringen müssen,“ sagte Olga und kuschelte sich an ihn. „Im Bett jedenfalls bist Du großartig!“
Dieses Lob hörte Dimitri und vor allen Dingen sein „kleiner Mann“ sehr gerne und darum richtete sich der auch gleich auf und wenig später war er schon zu einem richtigen Riesen worden. Lag es am Akavit, oder war es Olgas Engagement? Jedenfalls wurde dieser Samstagnachmittag für Beide zu einem echt tollen Erlebnis.

 

20.Juli 2014

Sonntag

 

http://quer-denken.tv/index.php/670-mondscheintarif (Anm. d. Autorin: Sehr interessant!)

http://quer-denken.tv/index.php/680-das-wissen-um-die-13-strang-dns

http://youtu.be/vwtjrjVOqYc „Welche Rolle spielt der Kosmos für den Menschen? – Dieter Broers“

„Schade, den Vortrag würde ich mir gerne komplett anschauen können,“ meinte Olga. „Die Sonne, aber auch alle anderen Himmelskörper scheinen tatsächlich sehr viel mehr Einfluss auf den Körper, den Geist und die Seele des Menschen zu haben, als man es bisher geglaubt hat. Dieser Broers sagt, die Sonne ist nicht nur ein einfacher Ofen …In seinen drei Büchern „Matrix Code“, „Die Realitätenmacher“ und „Transformation“ widmet er sich den neuesten Erkenntnissen der Bewusstseinsforschung. Sein Fazit: Menschliches Verhalten und Denken wird offenbar durch Faktoren beeinflusst, die sich unserer Vorstellungskraft entziehen. Im ersten Teil berichtet Broers von seinem persönlichen Weg zu revolutionären neuen Erkenntnissen. Durch komplexe Wechselwirkungen zwischen Sonnenaktivität und Erdmagnetfeld entstehen spezifische Prozesse im Gehirn, die entweder bewusstseinserweiternd oder -einschränkend wirken. Broers zeigt auf, dass der Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und großen Revolutionen auf der Erde historisch belegt ist. So geht die Entstehung und Zerstörung von Hochkulturen geschichtlich einher mit starken Sonneneruptionen, die das Erdmagnetfeld treffen…Weißt Du was, ich abonniere mal diese Seite von EXOPOLITIK, da gibt es den ganzen Vortrag zu sehen.“

Dimitri stand vor dem kleinen Spülbecken und kümmerte sich um den Abwasch. Ja, ja, dachte er, irgendwelche Pole hatten sich garantiert gedreht, vielleicht nicht der Pol der Erde, das mochte erst noch kommen, aber vielleicht die Pole der Sonne oder sogar der Galaxie. Anders war es nicht zu verstehen, dass er diesen Rollentausch so einfach mitmachte. Er und spülen? Das wäre ihm in der Beziehung mit seiner Frau nie in den Sinn gekommen. Als die anfing zu mosern wegen des Haushaltes, da hatte er ihr eine Spülmaschine gekauft. Allerdings, so ging es ihm durch den Kopf, im Bett war es spätestens seit diesem Zeitpunkt auch ziemlich maschinell zugegangen. Ob da wirklich ein Zusammenhang bestand? Monalisa besaß auch eine Spülmaschine, ob vielleicht deshalb zwischen ihr und Osram nichts lief?

„Ach, schau her, Monalisa hat den 3. Teil von „Die Gotin und der Nubier“ hoch geladen, den Film müssen wir uns unbedingt ansehen.“
„Ich bin hier gleich fertig, dann können wir ja noch mal in die Koje gehen,“ schlug Dimitri vor.
„Einverstanden, aber vorher schicke ich Alexander erst mal noch unseren Bericht. Ihn wird das mit dem Handy und der Bank-Karte sicher auch sehr interessieren …“
„Hoffentlich kümmert Madame sich morgen endlich um das Problem mit ihrem Handy, Osram meint ja ein Anruf bei O2 würde reichen, sie aber will lieber in so einen Shop gehen und die Sache persönlich klären. Ich nehme an, sie hat Lust auf ein neues Handy.“
„Ja und was kann sie wegen der Bank machen, auch anrufen?“
„Ich würde es mal versuchen, ist sicher nicht uninteressant, welche Erklärung sie dort für die Sperrung bekommt.“
„Also, weißt Du, was ich denke,“ überlegte Olga, „Wenn sie wirklich eine Sonnengöttin ist, dann ist jeder Furz von ihr oder auch ihrem Umfeld wichtig. Wir haben uns bisher immer nur auf sie konzentriert, aber ich meine, auch ihr Umfeld, Osram, die Nachbarn, die Familie, der Sohn, einfach alles spielt eine Rolle. Ich sage mal, ein Gott kommt selten allein. Wahrscheinlich sind die Anderen auch alle Unsterbliche oder sogar Götter, sie wissen es nur nicht.“
„Hm … ich hatte mich ja auch etwas über den Anfang des Films „Die Gotin und der Nubier“ gewundert. Was haben darin diese Pharaonen zu suchen, Teje und Nofretete? Ob dies etwa die anderen Mitspieler dieses Spiels sind? Wenn Monalisa die unsterbliche Seele Maria Magdalenas oder sogar Isis ist, wer weiß, vielleicht ist ihr Sohn dann tatsächlich Tutenchamun.“
„Und wer ist dann Tutmosis der Dritte? Und wer ist Echnaton,“ fragte Olga, die diese Idee gar nicht so abwegig fand.
„Und die Mutter Gottes, die wurde auch erwähnt. Ob das ihre eigene Mutter ist? Die hat sich nach dem Blitz auch ins ferne Ungarn zurück gezogen und ich weiß, diese Frau hatte wie die Mutter Jesu auch große Probleme mit ihren Augen.“
„Oh wei, ich fürchte, da haben wir ein Fass aufgemacht, dass wird nicht einfach zu leeren sein,“ meinte Olga.
„Da hilft nur viel kiffen, meine ich,“ sagte Dimitri und schaute sich um. Alles war jetzt wieder schön sauber. „Also gut, meine Liebe, ich bin soweit, dann lass uns noch mal in die Koje gehen.“

 

Sonntag – 18:13 Uhr

Das Spiel läuft weiter!

 

http://kulturstudio.wordpress.com/ „Interessante Seite,“ dachte Charlie laut, „die kannte ich noch gar nicht…“Er hatte sich einen Apfel geholt und dachte wie so oft an Monalisa. Ihr Gottesbeweis war jetzt wohl erst mal soweit fertig. Klar, den Beweis hatte sie zwar noch nicht vollständig erbracht, aber das lag schließlich auch an IHM. ER entschied, wann Schluss war und ganz offensichtlich wollte der liebe Gott noch etwas weiter spielen. ER war wohl auf den Geschmack gekommen, ging es Charlie nicht nur durch den Kopf, sondern eben auch durch den Magen. Einen kleinen Joint hatte er sich auch gegönnt. Draußen war der Himmel zum Glück bedeckt und die Hitze des gestrigen Tages war einer Ruhe gewichen, die hoffentlich nicht der Vorbote eines Sturms werden würde. Hier im MONALISALAND herrschte jedenfalls noch echter Friede, hier wurden jetzt die Beine hochgelegt, und in den meisten Fällen wie immer in die Glotze geschaut.
Er konnte sich diesen Mist allerdings nicht mehr in Ruhe anschauen, außer vorhin, da hatte er in eine wirklich interessante Folge der Sendereihe „Tag 7“ hinein gezappt. Es ging um das Nerv-Thema „Geld“. Aber immerhin, am Ende war die Botschaft des Films die Frage: „Brauche ich das überhaupt?“ Wenn die Menschen in den Industrienationen sich diese Frage öfter stellen würden, dann wären die Probleme der Mutter Erde schon ein gutes Stück gelöst. Interessant fand er diesen jungen Mann in dem Film, denn der kam schon seit drei Jahren völlig ohne Geld aus, und schien damit weit gekommen zu sein, selbst nach Mexico. Hunger litt er auch nicht, im Gegenteil, er aß nur BIO.
Charlie schaute sich in seinem Wohnmobil um und dachte: „Hm … was brauche ich mehr? Nichts!“ Monalisa hatte wirklich Recht, eine Welt ohne Geld ist ein Paradies. Schade, dass ihr MONALISALAND noch so klein war, wenn es größer wäre, dann könnte er dort einziehen und wenn mit der Zeit das MONALISALAND immer größer werden würde, weil immer mehr Menschen in Ihrem Paradies leben wollten, nun, dann kämen alle Bewohner garantiert auch ohne jedes Geld super über die Runden. Die Runden des Spiels. Das Spiel des Lebens … ach Herrje … worauf hatte er sich da nur eingelassen …

Es war vor vielen, vielen Jahren gewesen, eine halbe Ewigkeit. Er hatte es allerdings wie alle Mitspieler völlig vergessen, ja, manch einer hatte gar nichts davon gewusst. Er selbst schon, er war zwar nicht gleich von alleine darauf gekommen, aber sein Bauch hatte es sofort gewusst, als er SIE auf sich zukommen sah. SIE war noch sehr jung gewesen, gerade 17. Aber, man brauchte nur in ihre Augen zu schauen und dann sah man sofort, SIE war uralt! Ja, diese Augen, sie waren wirklich das aller Schönste an ihr. Sie waren so tief, so schwarz und sie schaute damit in die Welt hinaus mit einem Blick, der alles wahrnahm, selbst die verstecktesten Schweinereien. Wie Sie das machte? Nun, SIE schaute nicht weg, und so gesehen hatten alle Menschen diese Fähigkeit, doch meistens wollten sie den Dreck nicht sehen. Dafür putzten sie sich in ihren eigenen vier Wänden dumm und dämlich. Nur, wenn irgendwann eine Sanierung an stand, dann waren alle schnell weg.
Monalisa war da ganz anders, für sie gab es das Wort Arbeit gar nicht, für sie waren es notwendige Herausforderungen. Und dabei ging sie erst mal alles an, was vor ihren Füßen lag. Doch wenn sie merkte, dass die Erkenntnis-Gewinne zu Wünschen übrig ließen, nun, dann wurde alles auch ganz schnell wieder liegen gelassen. Aber, wenn sie sich einmal an etwas fest gebissen hatte, dann machte sie auch dann noch weiter, selbst wenn die ganze Welt die Hände über dem Kopf zusammen schlug und sie anflehte, doch bitte damit aufzuhören. Sie war wirklich sturer als jeder Bock. Aber ihm war gerade dies total sympathisch. Ja, er liebte diese Bullterrier-Mentalität an ihr. Und er wusste, sie liebte seine Arroganz. Ja, ja, dass hatte ihm ein guter Freund gesteckt. Er hatte es natürlich erst mal gar nicht verstanden, denn, wo war er denn jemals arrogant gewesen? Die meisten Menschen liebten ihn wegen seiner Freundlichkeit, seiner Aufmerksamkeit, ja, seinem Charme. Er hatte vom lieben Gott die Fähigkeit vererbt bekommen, die Menschen begeistern zu können. Warum also liebte sie an ihm also ausgerechnet die Arroganz? Seit er dies gehört hatte, ging ihm diese Sache nicht mehr aus dem Kopf. Er wollte nicht, dass sie seine Arroganz liebte. Wenn er so etwas schon mal in Ansätzen an sich bemerkte, dann hasste er sich dafür.

Er stand auf, und machte sich einen Tee. Es war grüner Tee. Grün war zwar ansonsten nicht unbedingt seine Lieblingsfarbe, aber bei Tee machte er eine Ausnahme. Was allerdings die Grünen Politiker anging, nun, die hasste er so langsam wirklich. Was war das doch nur für ein verlogener Verein! Dieser Fischer hatte wirklich ganze Arbeit geleistet und alle Guten vertrieben und die frei werdenden Stellen mit Schwachköpfen besetzt, die in erster Linie an ihre Diäten dachten. War ja auch cool: Von der Straße direkt in den Bundestag. Dort konnte man dumm herum sitzen und bekam scheiße viel Geld dafür, dass man möglichst nichts tat. In seinen Augen waren es alles Versager, echte Charakterschweine. Nur ganz wenige von ihnen bildeten eine Ausnahme und die wurden benutzt wie ein Feigenblatt. Tat man dies zur Seite, dann waren die Grünen schlimmer als die Schwarzen. Dass er dies einmal so sehen würde, dass hätte er zum Zeitpunkt ihrer Gründung niemals für möglich gehalten. Aber alle Pessimisten hatten Recht behalten, die GRÜNEN waren nichts weiter als eine Schein-Alternative. Aber auch alle anderen Politiker waren nur Statisten, oft wirklich besetzt mit Schwachmaten, die immer nur das nachplapperten, was man ihnen sagte. Wenn er heute das Wort Demokratie hörte, dann bekam er das Kotzen! Aber, letztendlich hätte er es wissen müssen, denn diese Regierungsform war eine Erfindung der Satanisten. Damals hatte er gedacht, Prima!, endlich mal eine gute Idee auch von dieser Seite, aber heute war klar, diese Demokratie diente nur der Volksberuhigung und Verarschung. Dann war eine Monarchie schon besser, da wusste man genau, woran es lag, wenn das Leben Scheiße war. Der König war Schuld! Und man konnte nur hoffen, dass der Sohn besser geeignet war. Aber in einer Parteien-Demokratie musste niemand die Verantwortung übernehmen und so machten alle Scheiße. War ja egal, Hauptsache das eigene Konto sah gut aus.

Klar, er selbst wollte den Job eines Königs auch nicht machen, das war einfach zu viel Arbeit. Er wollte malen, schreiben, filmen … er wollte kreativ sein und schöne Dinge erschaffen. Warum sollte er sich mit den Problemen anderer auseinander setzen. Das Leben war einfach zu kurz um es sinnlos zu verplempern. Er wollte am Ende seines Lebens sagen können: „Es war eine schöne Zeit, ich komme bestimmt bald wieder!“
Als König war so etwas kaum möglich, es sei denn, man war ein König im MONALISALAND. Einer von Vielen womöglich, aber egal. Die Position des Kreuz König war wohl vergeben. Aber ein Karo König, warum nicht? Ein Herzkönig, nein, dass wollte er lieber nicht sein, dass brachte sicher nur Probleme, denn da gab es ja schließlich auch noch den Pik König. Sicher, Monalisa kam im Allgemeinen ganz gut mit ihren Exen aus, wenn es Schwierigkeiten gab, dann lag es selten an ihr. Sie liebte eben alle, selbst wenn die das gar nicht mehr wollten und dies, seiner Meinung nach, auch nicht verdienten.
Was diesen Moslem anging, nun, der hatte jetzt wirklich seine eigenen Probleme, bei ihm ging es nun um Sein oder Nicht-Sein. Die Karten sahen zur Zeit nicht gut aus, aber auch er hatte Aussicht auf Erfolg. Die Suppe hatte er sich aber auch wirklich selbst eingebrockt, ganz klar. Es war eben ein Problem, wenn man sich nicht gut genug überlegte, womit man sein Geld verdiente, und wessen Interessen man diente. Aber, jeder Mensch hatte zu jeder Zeit und an jedem Ort die Chance kehrt zu machen, sich zu besinnen und wie Monalisa nicht auf ein Paradies im Jenseits zu hoffen, sondern es auf der Erde zu erschaffen.

Charlie schaute aus dem Fenster. Iim Westen klarte es etwas auf und die Sonne schaffte es noch ein paar letzte Strahlen auf die Erde zu schicken. Dann würde auch dieses Wochenende wieder vorbei sein und eine neue Arbeitswoche würde beginnen. Auch für ihn. Nur, zum Glück musste er nicht in ein Büro. Er konnte alles ganz bequem von seinem Wohnmobil aus erledigen. Diese neue Technik machte ihn praktisch vollkommen unabhängig, was er benötigte, dass war nur ein bisschen Strom und Wasser. Ja, wenn Monalisas Bombini schon heute eine Selbstverständlichkeit wäre, dann könnte er nicht nur zu jeder Zeit und an jedem Ort seinen Strom selber machen, nein, selbst das mit dem Wasser wäre dann nur noch ein geringes Problem. Er würde einfach das Wasser aus dem Rhein nehmen, reinigen und fertig. Das war im Grunde doch nur eine Frage der Energie. Und wenn man davon im Überfluss hatte, nun, dann musste man sich darum wirklich nur noch in der Wüste oder im Weltall Gedanken machen.
Er schaute an seine Pinnwand. Dort hatte er eine kleine Zeichnung angesteckt. Sie zeigte seine Vorstellung von einem Bombinimobil. Monalisa hatte sich so eine Zeichnung auch gemacht und Charlie überlegte, das sich am Besten alle Menschen so eine Zeichnung machten, musste ja nicht unbedingt ein Kunstwerk sein. Aber so als Wunschtraum, so etwas konnte Wunder bewirken und in 20-30 Jahren flogen die Dinger dann tatsächlich herum und der Ausblick auf einem Campingplatz würde etwas schöner sein. Diese Wohnmobile waren doch ganz schön hässlich zum größten Teil. Seine Nachbarn besaßen ja zu Glück ein relativ schickes, modernes Fahrzeug, sie besaßen sogar eine Klimaanlage wie sie stolz erzählt hatten. So etwas war bei ihm und dem Budget seiner Auftraggeber nicht drin. Das waren zwar keine armen Schlucker, aber was nicht unbedingt nötig war, dass wurde nicht finanziert. Er musste schon seine paar Groschen zusammen halten, denn auch seine Spesen wurden nur bedingt anerkannt. Das Hotel in Berlin, das war eine Ausnahme gewesen, denn auch er sollte zwischendurch mal Urlaub machen dürfen. Die paar Wochen in dem Hotel hatten ihm auch tatsächlich ganz gut getan nach all der Reiserei. Er war wirklich über den halben Erdball von einem Termin zum Nächsten gehetzt, ein Problem hatte das Nächste gejagt, überall mussten Informationen beschafft und ausgewertet werden, denn sein Buch sollte schließlich kein Liebesroman, sondern ein super Polit-Thriller werden. Und da waren nun mal auch jede Menge Fakten gefragt.

In Berlin hatte er alles gründlich gesichtet und dann war ihm dieser Campingplatz eingefallen, er kannte ihn noch von früher. Und als er auf den Platz gefahren war, da hatte er festgestellt, es hatte sich fast nichts verändert. Alles war wie damals, als er das erste Mal begriffen hatte, dass alles im Leben nur ein Spiel war. Das Spiel des Lebens eben. Und, nun ja, in diesem Spiel wollte er schon gerne auch die Hauptrolle spielen. Aber dafür müsste er eben auch ein Herzkönig sein wollen.

http://quer-denken.tv/index.php/680-das-wissen-um-die-13-strang-dns

 

21.Juli 2014

Wer ist hier erleuchtet?

 

http://youtu.be/vrzhjlnfLHQ „ILLUMINATI Planen Angriffe mit Dämonen auf die Welt!!!“
Charlie wurde von einem lauten Trommeln geweckt. Er schaute noch völlig verschlafen aus dem kleinen Fenster seiner Schlafkoje und stellte fest, es schüttete wie aus Eimern. Der Krach, der dadurch verursacht wurde, war enorm. Dennoch drehte er sich wieder um, und versuchte noch etwas weiter zu schlafen, da es in der letzten Nacht wiedereinmal sehr spät geworden war. Wenn er möglichst alles mitbekommen wollte, was sich auf Monalisas Internetseite tat, wenn er sich alle verlinkten, aber eben auch ihre selbst gemachten Videos anschauen, und ihre Texte und Karten-Deutungen durchlesen wollte, dann kam er kaum noch dazu, an seinem eigenen Buch zu schreiben. Aber diese Arbeit war nun mal auch sehr wichtig und er benötigte dafür ebenfalls viel Zeit, denn auch dafür musste er viel im Internet recherchieren. Es war nämlich gar nicht so einfach, die dort verbreiteten Lügen von der Wahrheit zu trennen.
Ein Beispiel war dieses Video über die angeblichen Pläne der Illuminaten. Sein Bauch sagte ihm, dass dieses Video letztendlich ein Beitrag der Illuminaten selbst war, denn, würde darin die Wahrheit gesprochen, dann müsste die Invasion der Dämonen schon längst stattgefunden haben. 2012 aber war ohne diese Invasion ausgekommen und auch jetzt sah es nicht danach aus, dass es dazu kommen würde.

Der Regen ließ nach und Charlie stand auf um sich einen Kaffee zu kochen. Sein Blick fiel dabei auf eine Postkarte, er hatte sie am Samstag in seinem neuen, geheimen Postfach gefunden. Die Karte kam aus Washington und war von Li geschickt worden. Li hatte sich demnach entschieden für ein paar Wochen nach Europa zu kommen und er wollte sich mit ihm treffen. Wie es aussah, würde Li nicht alleine reisen. Sandy würde bei ihm sein. Hm … das war unter Umständen ein Problem, denn deren Spürnase würde sicher wieder kräftig anfangen zu jucken, wenn sie ihn sah. Noch glaubte sie ja daran, dass er ihr Halbbruder war, aber wie lange würde er diese Legende noch aufrecht erhalten können? Nun ja, alles zu seiner Zeit, dachte er, und ging mit seinem Kaffee zurück unter seine Wolldecke. Er hatte sie in der Nacht hervor geholt, denn es war ihm unter seinem Laken doch tatsächlich etwas kalt geworden. Das heiße Wetter war anscheinend schon wieder vorbei. Dieser Sommer war wirklich nicht besonders toll. Vielleicht war an dieser Bauern-Weisheit zum Siebenschläfer ja doch etwas dran.

Von seiner Koje aus konnte Charlie direkt auf das Wohnmobil von Dimitri und Olga schauen, auch dort war die Tür noch geschlossen. Die beiden Turteltauben wussten bei diesem Wetter sicher etwas Schöneres zu tun. Charlie hatte bisher relativ erfolglos die wahre Herkunft der Beiden zu klären versucht, trotz seiner coolen Brille. Die NSA wusste offensichtlich nicht besonders viel über sie. Dimitri war Russe, das war klar und Olga wohl auch, auch wenn sie einen niederländischen Pass besaß und schon ewig in Amsterdam lebte. Sie war, so sagte es der Zentralrechner der NSA, seit 10 Jahren dort mit einem Holländer verheiratet, doch diese Ehe war ganz offensichtlich in einer größeren Krise wie Charlie sehen konnte. Olga hatte als Beruf Hausfrau angegeben, doch Charlie kamen Zweifel an dieser Geschichte. Nicht weil sie nicht kochen konnte, im Gegenteil, das Abendessen, zu dem er am Freitag eingeladen worden war, zeigte, dass Olga mit Töpfen und Pfannen zu zaubern verstand. Auch sah er sie die Wäsche ordentlich aufhängen und meistens hatte sie einen Lappen oder ein Handtuch in der Hand. Dennoch sagte ihm sein Bauch, dass dies alles nur Show war.

Und auch dieser Dimitri … Charlie fragte sich von welchem Geld die Zwei sich so ein komfortables Wohnmobil leisten konnten. Er hatte Dimitri nach seinem Beruf gefragt, doch die Antwort war unbefriedigend gewesen. Irgendwie hatte der Typ es geschafft einer konkreten Antwort auszuweichen. Ja, und dann saßen die Beiden fast den ganzen Tag in ihrer Behausung. Ab und zu trat Einer vor die Tür um eine Zigarette zu rauchen oder die Beiden saßen unter der Markise und aßen zusammen. Aber die meiste Zeit hockte zumindest Dimitri garantiert vor einem großen Bildschirm. Charlie war das typische Flimmern gleich am ersten Tag aufgefallen. Jetzt war ein dichter Vorhang vorgezogen, doch Charlie war sich sicher, die Beiden verschwanden nicht ständig in ihrer Koje, auch wenn ihre Liebe offensichtlich echt und noch sehr frisch war.
Wenn er Monalisas Geschichte las, dann beschlich ihn immer mehr der Verdacht, dass es sich bei seinen Nachbarn, so wie sie es behauptete, um russische Agenten handelte. Klar, die Beiden hießen nicht Dimitri und Olga, aber er hieß ja auch nicht Charlie. Zu Anfang hatte er ja immer noch gedacht, dass Madame sich ihre „I LOVE PUTIN“ – Geschichte aus den Fingern saugte, doch so langsam war er sich da nicht mehr so sicher. In dieser verrückten Story war wohl nicht nur ein Funke Wahrheit versteckt. Manchmal hatte er sogar den Eindruck, dass es genau anders herum war. Sie schrieb zwar eine Fantasie-Geschichte, aber je länger sie wurde, desto mehr wurde sie zur Realität. Dieser Verdacht erhärtete sich noch, als er ihr Kapitel von Gestern gelesen hatte. Jetzt schlich diese Möchtegern-Prinzessin doch auch noch in seinem Kopf herum. Bisher hatten sich ihre Indiskretionen, was ihn anging, ja noch in Grenzen gehalten, doch nun schien sie sich immer stärker auf ihn zu konzentrieren.

Unter normalen Umständen wäre das für ihn kein all zu großes Problem, schließlich hieß er nicht Charlie, doch da sie die Geschichte praktisch live schrieb, also ihre Kapitel immer noch am gleichen Tag auch den Besuchern ihrer Internetseite präsentierte, konnte die halbe Welt ihm praktisch beim Leben zusehen. Was nützte ihm seine Super-Legende jetzt noch? Wenn sein Nachbar ihr russischer Agent Dimitri war, dann wusste der jetzt nicht nur, dass er Monalisa kannte, nein, Dimitri würde sich fragen, ob er nicht sogar Monalisas Herzensmann war. Und das war alles andere als lustig. Er wollte niemandes Herzensmann sein, nie wieder! Seine Herzensdame war nicht von dieser Welt, ja, er war zu dem Schluss gekommen, seine Traumfrau war einfach nur ein Traum, ein Hirngespinnst, eine Illusion. Die Frau, nach der er sein ganzes Leben gesucht hatte, die gab es nicht. Nicht in diesem Universum jedenfalls. Und was Monalisa anging, nun, er hatte ihr schon vor über 30 Jahren gesagt, dass sie es nicht ist. Und damit war die Sache für ihn erledigt. Sie musste sich einen anderen Herzensmann suchen und wenn er es richtig verstand, dann hatte auch sie den Verdacht, dass dieser sich in einem Parallel-Universum aufhielt. Insofern teilten sie tatsächlich das gleiche Schicksal.

http://youtu.be/nS3UojRcETI „Kartenspiel der sich selbst erfüllenden Prophezeiung“ Charlie fragte sich nun wirklich ganz ernsthaft, ob Monalisa mit ihrem „Spiel des Lebens“ versuchte, den miesen Taschenspielertricks der Satanisten ein Schnippchen zu schlagen. War sie vielleicht wirklich eine zaubernde Unsterbliche, dass heißt, eine Karten spielende Göttin? Nur, welche Prophezeiung versuchte sie zu erfüllen? Von ihrer BWO und einem „Frieden ohne Krieg“ hatte bisher noch kein Prophet gesprochen, alle sahen vor der Errichtung eines Paradieses auf Erden, den großen Zusammenbruch voraus. Die Apokalypse, das Armageddon, den 3. Weltkrieg. Monalisa hingegen wollte paradiesische Zustände ohne zuvor alles kurz und klein zu schlagen. Sie wollte auch zukünftig in einer technisierten Welt leben und nicht bei Adam und Eva wieder anfangen. Sie wollte eine Welt, in der Bombinis durch die Lüfte und das Weltall flogen, sie wollte ein Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden auf der Welt. Sie wollte eine Welt, in der sich der Mensch selbst beherrscht, und dass hieß nicht mehr und nicht weniger, als die Abschaffung der pyramidalen Herrschaft, ja auch der Demokratie. Zumindest wollte sie keine Parteien-Demokratie in ihrem Land haben. Doch, so fragte er sich, waren diese Schauspieler ohne Gewalt von der Bühne zu jagen? War es wirklich so einfach, die Regie des Stückes zu ändern? War es möglich, ohne die Rückkehr ihres Herzensmannes? Wenn er es richtig verstanden hatte, war genau dieser Punkt in dem Spiel der entscheidende Schachzug. Doch, dazu müsste sich dieser Herzensmann zumindest mal telefonisch melden. Monalisas Nummer hatte er im Internet tatsächlich gefunden, Google sei Dank, doch ihr Telefon war ausgeschaltet. Woher er das wusste? Nun, er hatte gerade eben versucht sie anzurufen. Er wollte zwar nicht mit ihr sprechen, aber wenn sie abheben würde, dann würte er an ihrer Stimme erkennen, dass sie es auch wirklich ist. Denn, klar, nicht nur er hieß nicht Charlie, sie hieß ja auch nicht Monalisa.
Aber ihr Telefon funktionierte wohl immer noch nicht. Er wusste natürlich, dass sie mit ihrem Gerät Probleme hatte, irgendwer verstopfte ihre Leitung mit Werbemüll. Nur, so etwas konnte doch mit einen kurzen Anruf beim Mobilfunk-Anbieter geklärt werden. Warum kümmerte sie sich nicht darum? Wie sollte ihr großartiger Herzensmann denn mit ihr Kontakt aufnehmen? Erwartete sie etwa, dass der wie ein Prinz auf einem weißen Pferd zu ihr galoppierte, vom dampfenden Ross sprang und sie den Händen ihres Satans entriss? Das konnte sie sich abschminken! So etwas gab es schließlich nur im Märchen!
Tja, und da war er nun bei einem ganz heiklen Thema. Drosselbart! Das von ihr so ungeliebte Märchen „König Drosselbart“! Sie hatte ihm die Tür vor der Nase zugeschlagen, als er ihr den Titel dieses Märchen aufgesagt hatte. Ja, er sah ihr Gesicht noch vor sich, erst hatte sie ihn begeistert und hocherfreut angestrahlt, sie hatte die Tür weit aufgemacht und er hatte wie gefordert alle 10 Märchen aufgezählt, aber, als er den letzten Titel nannte, da war sie rot angelaufen und sie hätte ihn fast geschlagen. Sie war so wütend geworden, dass er schnell zusah, dass er Land gewann. Er hörte die Haustür hinter sich mit einem lauten Knall zuschlagen und als er noch mal kurz zu ihren Fenstern hoch sah, da hörte er sie fluchen. Was hatte er nur falsch gemacht? Es waren doch nicht seine Märchen, es waren Ihre! Sie hatte sie doch selbst ausgesucht! Aber, als er damit bei ihr aufkreuzte, da schien sie damit gar nicht mehr einverstanden zu sein. Wenn er an seinen damaligen Vorstoß dachte, dann wurde auch er wütend. Was machte er nur in ihren Augen immer wieder falsch? Er hatte doch immer nur das getan, was sie wollte! Aber wenn er versuchte, sich ihr zu nähern, dann endete es immer nur in einem Wutausbruch. Immer war er irgendetwas Schuld, immer war er der Böse! Und, wenn er dann sich vorstellte, mit welchen Engelszungen sie diesen Osram um den Finger wickelte, dann war ihm danach, wie sie selbst es so gerne hemmungslos tat, laut auf zu brüllen. Diese Frau war wirklich unberechenbar. Unberechenbar und wahnsinnig stur, ein Bullterrier eben.
Dimitri schaute auf die Uhr: 16:22 … hm, eigentlich Zeit für einen Kaffee und vielleicht ein Stück Kuchen. „Olga, was meinst Du, soll ich in den Ort fahren und uns ein paar Teilchen besorgen?“
„Nix da, ich will abnehmen, ein einfaches Brot tut es da auch,“ rief sie aus der anderen Ecke des Wohnmobils. „Ich bin aber noch etwas beschäftigt, wenn Du Kaffee möchtest, dann mache schon mal welchen, ich komme gleich.“
„Was treibst Du denn da hinten,“ fragte Dimitri in ihre Richtung. Er stand von seiner Bank auf und streckte sich. „Monalisa hat doch tatsächlich noch einen Film in ihrem Versteck gefunden, ich frage mich, wann ihr endlich das Material ausgeht.“ Er setzte Wasser auf und ging zu Olga um zu sehen, was sie machte.
„Guck nicht so, ich rasiere mir die Beine,“ sagte sie, als sie Dimitris Gesicht sah.
„Wozu Frauen das machen, das verstehe ich nicht, es ist doch schon schlimm genug, dass ein Mann sich rasieren muss,“ sagte er, jedoch nicht ohne sich an dem sexy Bild zu erfreuen.
„Ich will halt schön für Dich sein, mein Guter.“
„Und was ist mit Deinen Haaren?“
„Da habe ich eine spezielle Kurpackung drin, muss ich gleich noch ausspülen, dann bin ich soweit.“
„Was hast Du denn noch vor,“ fragte er.
„Ich habe Charlie zu einem Pfeifchen eingeladen, oder besser, er bringt die Pfeife mit.“
„Davon weiß ich ja noch gar nichts,“ fragte Dimitri, nicht ganz ohne etwas aufkommende Eifersucht.
„Habe ich Dir aber gestern schon gesagt,“ erinnerte ihn Olga ganz entspannt, doch eine innere Stimme sagte leise zu ihr: „Der Typ neigt zu Eifersucht…“ Sie sagte daher: „Mein Lieber, bitte, das ist alles rein beruflich, manchmal müssen die Reize einer Frau etwas betont werden, ich bin keine 17 mehr, ja?“
„Das wäre alles kein Problem für mich, wenn der Mann nicht so umwerfend gut aussehen würde.“
„Nun komm, er ist kein Geroge Clooney … aber Du hast Recht, er hat was Besonderes an sich.“
Dies beruhigte Dimitri in keiner Weise, im Gegenteil. Er wusste, er war nicht der Schönste, noch nie gewesen und es sah auch nicht danach aus, dass für ihn die Sache besser würde, obwohl er noch keine Kinder hatte. Wahrscheinlich war dies für ihn auch nicht vorgesehen. Und seine Stimmung rutschte bei diesen Gedanken erst mal in den Keller. Olga merkte, das etwas nicht stimmte und sagte ganz sanft: „Liebster, hier, denke daran, mein Herz schlägt für Dich …“
Dimitri schaute sie an, und sagte: „Für mich bist Du zur schönsten Frau der Welt geworden, ich will Dich nicht an diesen Herzkönig verlieren.“
„Was für ein Herzkönig?“
„Weißt Du, ich glaube, Charlie ist unser Mann.“
„Wie kommst Du darauf,“ fragte Olga nun sehr interessiert.
„Er ist blond, er hat wunderschöne, blaue Augen, er hat eine Halbglatze, er malt gerne und will ein super cooler Schriftsteller sein, seine Vita ist getürkt und er treibt sich hier herum.“
„Was ist denn mit seiner Vita?“
„Er ist nicht Sandys Bruder.“
„Ach …“
„Ja, Alexander hat sich darum etwas intensiver als üblich gekümmert und ihm ist seine Geburtsurkunde zu Gesicht gekommen. Ja, und die sieht etwas anders aus, als die Urkunden, der in Frage kommenden Abiturienten. Da passt etwas nicht.“
„Dann sind es vielleicht nicht die selben Personen.“
„Das kann sein, aber ich glaube auch nicht an so viel Zufälle. Und, wenn er es ist, dann ist er ein Weißer Drache. Ich verwette mein Jahresgehalt, der Mann ist C.“
„Nun, dann ist es um so wichtiger, dass ich ihm etwas näher rücke,“ sagte Olga und lächelte ihr aller süßestes Lächeln. „Komm, Kollege, immer schön professionell bleiben, ja?“
Sie stand auf und legte ihre Arme um seinen Hals und flüsterte ihm ins Ohr: „Ich liebe Dich.“
Oh, das tat so gut, Dimitris Eifersucht wehte davon und seine Stimmung hellte sich auf. Auch sein kleiner Mann. Doch dem machte er schnell klar, erst die Arbeit und dann das Vergnügen.

Charlie saß in diesem Moment an seinem Tisch und tippte seine Geschichte in seinen Laptop. Plötzlich hielt er inne und fragte in den Raum: „Was willst Du von mir?“
„Ich will Deinen Text lesen.“ Er drehte sich um und da stand SIE.
„Warum? Kennst Du ihn etwa noch nicht?“ Er war bei ihrem Anblick ins Herz getroffen, Freude, Glück, Alles … doch dann stutzte er. Warum kannte SIE nicht den Inhalt seiner Geschichte, wenn sie SIE war, dann musste SIE auch alles wissen, auch, was er gerade schrieb.
Plötzlich tat sich vor ihm die Wand seines Wohnmobils auf und er sah in einen großen, weißen Raum. Er erinnerte an ein Labor- oder Kellergebäude. Er war hell erleuchtet und in der Mitte des Raumes stand ein Typ und der rief: „Sag mal willst Du den Mann in den Wahnsinn treiben, hau da ab!“
Und augenblicklich war SIE wieder weg. Die Wand des Wohnmobils war auch wieder da. Na, so etwas hatte er ja noch nie erlebt! Was ging denn hier ab? Das war doch keine Einbildung gewesen! Das war ja total verrückt! Charlie musste sich erst mal wieder setzen, denn er war vor Überraschung SIE zu sehen, aufgesprungen. Hatte er etwa gerade einen Blick in eine andere Dimension geworfen? Hatte sich für ihn die Dimensions-Grenze einen Moment geöffnet? Aber warum stand dort in diesem Labor sein alter Kumpel Andreas? Was hatte der denn mit der ganzen Geschichte zu tun? Andreas war ein Freund aus Jugendtagen. Werde ich jetzt etwa auch bekloppt, fragte sich Charlie. Oder war das wirklich geschehen? Lief hier etwa wirklich ein göttliches Spiel? Bisher hatte er die ganze Geschichte für im Grunde nicht wirklich real gehalten, es war alles reine Fantasie, aber dass, was er gerade erlebt hatte, nun, dass ließ die Sache etwas anders aussehen. Charlie schüttelte sich und gab sich einen Ruck. Er stand auf und klappte seinen Laptop herunter, Schluss, Feierabend! Ich bin schon so drin in meiner Geschichte, ich bekomme schon Hallus. Ich sollte unter Menschen aus Fleisch und Blut gehen, morgen ist auch noch ein Tag.

Dimitri und Olga erwarteten ihn schon, sie saßen unter ihrer Markise, es tröpfelte immer noch ein wenig. Der Himmel war verhangen und es war ziemlich kühl. Aber die frische Luft tat gut und Dimitri winkte ihm zu. Olga stand auf und sagte: „Komm, Charlie, ich hole Dir einen Kaffeebecher.“
Charlie nahm auf dem Stuhl Platz, den Dimitri ihm freundlich anbot. „Und, wie geht’s, was macht der Polit-Thriller?“
Charlie war gar nicht danach, jetzt über sein Buch zu reden und so fragte er zurück: „Ich komme voran. Und was macht Deine Arbeit, ich habe den Eindruck, Du sitzt auch viel vor dem Rechner. Bist Du Freiberufler?“
„Kann man so sagen,“ wich Dimitri aus.
Olga kam mit dem Becher und Charlie ließ sich einschenken.
„Schwarz?“
„Ja, woher wusstest Du das,“ fragte er mit einem breiten Lächeln.
„Schwarzer Kaffee mach schön.“
„Habe ich das etwa nötig,“ fragte Charlie und lachte ein wunderbares, sehr gewinnendes Lachen. Olga fand dies jedenfalls. Bei Dimitri zog sich hingegen im Innern etwas zusammen. Na, das konnte ja noch heiter werden, sagte er zu sich selbst.
Olga beschloss aufs Ganze zu gehen und fragte Charlie: „Sag mal, kennst Du die Internetseite MONALISALAND?“
Dimitri erschrak und auch Charlie zuckte zusammen. Scheiße, was sollte er jetzt sagen? Er griff nach seinem Tabak und sagte: „Noch nie was von gehört.“
„Echt nicht,“ hakte Dimitri nach, „dann solltest Du Dir die Sache aber unbedingt mal ansehen. Die Seite ist total cool.“
„Wie heißt sie denn …“
„Www.monalisa.land“
„Ist ziemlich politisch,“ schaltete sich Olga ein. „Die Frau, die die Seite macht, lebt hier ganz in der Nähe.“
„Ach, nun, dann werde ich mir das wohl mal ansehen müssen,“ sagte Charlie und zündete sich seine Zigarette an.

Es war kurz nach Neun, als er zurück in sein Wohnmobil ging. Es war ganz nett gewesen mit seinen Nachbarn, bis auf diese eine Situation, ganz zu Anfang. Er hatte nicht vor sich zu outen, auf keinen Fall. Er überlegte vielmehr möglichst unerkannt wieder abzureisen. Diese Geschichte wurde ihm langsam zu heiß. Solche Halluzinationen konnten ein Problem werden, wenn sie öfter auftraten. Er kannte das, so etwas verselbständigte sich womöglich und in einem halben Jahr brachte ihn die Polizei in die Klapse. Noch konnte er aussteigen, noch hatte er die Sache im Griff. Aber wenn er befürchten musste, dass SIE hinter jeder Ecke auftauchen konnte, dann würde er wahnsinnig werden. So konnte er nicht arbeiten und er hatte wirklich genug zu tun. Er bekam sein Geld schließlich nicht fürs Nichtstun. Einen festen Termin für die Fertigstellung gab es zwar wohl nicht, aber die Zeit drängte trotzdem. Sein Buch sollte schließlich nicht erst in Druck gehen, wenn alles zu spät war. Er wollte die Menschen vorher aufwecken, damit die Welt nicht mit ihm unterging. In dieser Hinsicht war er ganz Monalisas Meinung, ein 3. Weltkrieg war einfach Scheiße! Ihren Slogan „Frieden ohne Krieg“, den konnte er gut unterschreiben. Warum sollte die Welt bei Adam und Eva wieder von Vorne beginnen müssen, nur weil da ein paar etwas verpennt hatten und nicht merkten, dass die Satanisten fleißig weiter an ihren Zielen arbeiteten. Zumindest war Osram ganz schön auf Zack und hoch motiviert, sich seine Vier Wände herzurichten.

Er setzte sich an seinen Tisch und klickte sich auf Monalisas Seite. Oh je … schon wieder ein neuer Film! Er hatte geglaubt, der Gottes Beweis sei fertig. „Adams Auferstehung“, aha … was schrieb sie denn zu dem Film? Er las die paar Zeilen, die unter dem Titel-Bild geschrieben standen und ihm wurde heiß. Was war das denn nun schon wieder? Sollte er sich das überhaupt noch antun? Sollte er nicht besser einfach seine Sieben Sachen zusammenpacken und schnellstmöglich verschwinden, am Besten mitten in der Nacht? Er sah sich diesen jungen Mann auf dem Bild an, irgendwie konnte er sich total gut in ihn einfühlen. So schaute er gerade bestimmt auch aus. Klar, er war gegen diesen hübschen Kerl ein altes Wrack, aber in dessen Alter hatte er auch keinen Bock auf Nachhilfe gehabt. Sein Abitur hatte er mit Ach und Krach geschafft. Nicht weil er vielleicht zu dumm gewesen war für bessere Noten, aber ihm hatte die Schule einfach keinen Spaß gemacht. Dieser scheiß Frontal-Unterricht und dann diese langweiligen Referendare, die meinten mit ihren tollen Ideen irgendwas reißen zu können! Einer verteilte ständig irgendwelche kopierten Zettel, ein anderer wollte lieber Gruppenunterricht und sie mussten ihre Tische zusammen schieben, wieder ein Anderer wünschte sich ein großes U. Was hatte es gebracht? Gar nichts! Echte Pädagogen, so wie er sie sich vorstellte, die gab es nur ganz selten. Charlie fragte sich wirklich, was diese Lehramt-Studenten eigentlich auf ihren Hochschulen lernten. Mittlerweile war er zu der Ansicht gekommen, dass man die Kinder möglichst selbst entscheiden lassen sollten, was sie lernen wollten. Wenn Einer Bock auf Mathe hatte, bitte schön! Ein Anderer entdeckte vielleicht die Geschichte oder liebte Sprachen. Warum mussten alle den Faust lesen? In dem Alter begriff den doch eh noch niemand. Er klickte den Film an und sagte laut, damit Monalisa es auch hören konnte, falls sie mal wieder bei ihm herum geisterte: “Wenn der Film nicht gut ist, meine Liebe, dann fahre ich!“

 

 

22.Juli 2014

Letzter Aufruf!

 

http://quer-denken.tv/index.php/683-last-call-letzter-aufruf
http://quer-denken.tv/index.php/682-randnotiz-zu-flug-mh-17
http://quer-denken.tv/index.php/681-flug-mh17-es-stinkt-meilenweit-nach-false-flag
http://quer-denken.tv/index.php/beitraege/11-archiv/652-der-verratene-widerstand
http://www.alternativ.tv/good-news-from-america-luke-rudkowski-wm-mahnwache-19-juli/
(Anm. d. Autorin: Gerade die letzten drei Links sind sehr aufschlussreich! Aber es gibt im Netz zum Glück noch viel, viel mehr gute, interessante und motivierende Informationen, klicken Sie sich einfach durch!)

Charlie hatte den Campingplatz in der Nacht nicht verlassen. Das bislang letzte Video von Monalisas Gottes Beweis hatte ihn doch so sehr berührt, ja tatsächlich, er konnte es auch nicht erklären, aber er fühlte sich von dieser jungen Eva total angesprochen. Dabei war ihm klar, sie meinte gar nicht ihn, sondern eben diesen jungen Nachhilfe-Schüler aus dem Video davor. Er wollte es immer noch nicht ganz wahrhaben, aber er selbst war wohl tatsächlich Monalisas Adam, es war eindeutig, denn letztendlich ließ SIE diese junge Eva für sich sprechen. Es stimmte, auch er hatte Monalisa damals gesagt, sie sei zu jung für ihn und sein angestrebtes, aufregendes Künstlerleben. Auch er hatte ihr erklärt, er wolle in Zukunft unbedingt auch noch mit anderen Frauen schlafen, auch er hatte gesagt, er bereue nichts und von ihr hatte er verlangt, es ebenso nicht zu tun. Auch sie teilten ein Geheimnis, was Monalisa im Gegensatz zu dieser Eva jedoch offensichtlich nicht mehr für sich behalten wollte, im Gegenteil. Nur seinen Namen, und dafür war er sehr dankbar, den hatte sie selbst dieser hübschen Eva nicht verraten.
Er stand auf und goss sich einen zweiten Kaffee ein, denn irgendwie fühlte er sich gerädert, die Knochen taten ihm weh. Sollte er in der Nacht etwa doch noch an einem Kreuz gehangen haben? Er hatte zudem auch ziemlich wüst geträumt, das ganze Bett war zerwühlt. Er machte die Tür seines Wohnmobils auf und stellte fest, die Wolken von gestern hatten sich verzogen und die Sonne schien vom blauen Himmel. Der Rhein floss träge vorbei und es würde wohl ein ganz schöner Tag werden. Wie gut, dass er nicht abgereist war, zumal Li ihn hier besuchen wollte. Denn klar, bei der NSA kannte man diesen schönen Platz direkt am Rhein jetzt natürlich auch und wahrscheinlich kam Li nicht nur aus eigenem Antrieb. Die Tatsache, dass Sandy mitkommen würde, die konnte eigentlich nur bedeuten, dass General Redding ihre wahnsinnige Spürnase entdeckt hatte. Diese Nase war wirklich etwas ganz Besonderes, denn vor ihrem Riecher war selbst er nicht sicher. Gut, bislang hatte sie nicht laut daran gezweifelt, dass er ihr Halbbruder war, aber sie meinte schon immer zu ihm: „Ich weiß nicht, Du musst viele Geheimnisse in Dir tragen, ich bekomme fast so etwas wie Heuschnupfen, wenn ich Dich sehe.“

Und so war es ja auch, sein Kopf war voller sehr interessanter Geheimnisse. Und die wollte er in seinem Thriller peu a peu offenbaren. Nur, bis das Buch fertig sein würde, konnte die Welt schon längst untergegangen sein. Und wen würde dann seine Geschichte noch vom Hocker reißen. Wenn die Welt in den Abgrund gefallen war, dann würde jeder wissen, was für ein mieses Spiel auf ihr gelaufen war. Nur, dann würde es zu spät sein. Zu spät für ein Paradies auf Erden. Monalisa hatte wohl Recht, es war Schwachsinn mit der Warnung zu kommen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen war. Nur, was sollte er machen? Er schrieb jetzt seit Wochen jeden Tag mehrere Stunden, er musste zudem natürlich weiter recherchieren und Zeit für die Korrekturen benötigte er auch. Und dann, wenn das Buch fertig sein würde, dann musste er erst mal noch einen mutigen Verleger finden und auch der würde Zeit benötigen, schließlich sollte sein Buch in mehreren Sprachen übersetzt werden. Ja, und dann musste man damit auf eine möglichst große, internationale Buchmesse, damit die Buchhändler es bestellen konnten. Und nicht nur dort musste es professionell beworben werden, damit die Leser auch herbei strömten um das Buch zu kaufen. T’ja und dann brauchte der Leser etwas Ruhe und Zeit um es hoffentlich zu verschlingen. Erst dann würde er wissen, ob sein Buch ein Erfolg werden würde. Wenn er dies alles mit in die Rechnung einbezog, dann konnte das locker noch ein ganzes Jahr dauern, vielleicht sogar Zwei, es kam halt darauf an wie schnell er mit allem voran kam.

Monalisa machte es hingegen ganz anders. Sie sparte sich alle Zwischenschritte und veröffentlichte jeden Tag ihr neuestes Kapitel auf ihrer Internetseite. Damit war sie schneller als jeder andere, denn schneller ging es einfach nicht. Nur eine Live-Reportage konnte sie noch überholen. Und wer wenigstens ein paar Stunden vor der Veröffentlichung wissen wollte, was auf ihre Seite kam, ja, der war tatsächlich gezwungen sich in ihren Rechner  zu hacken. Er wusste, dass Li dazu die Möglichkeit hatte und es auch ganz sicher tat. Die NSA und auch die Russen taten es garantiert auch. Und was den Vatikan anging, nun, Monalisas Gottesbeweis hatten die sich bestimmt schon angesehen, wenn nicht, dann waren sie einfach zu verpennt. Doch davon sollte man bei diesem Verein wirklich nicht ausgehen. Was die Israelis anging, nun, die interessierten sich langsam aber sicher auch für Monalisas Seite, insbesondere für ihre Karten-Deutungen. Wenn nicht, dann waren auch sie mit Blindheit geschlagen. Was die Briten anging, nun, die City war immer sehr gut informiert, denn hier sammelten man die Informationen aus allen Geheimdiensten der Welt. Das war zwingend nötig, nicht nur, wenn man an der Börse erfolgreich spekulieren wollte. Vom London aus wurde letztendlich die Welt regiert, hier war das Geld zu Hause. Hier saßen die Köpfe der großen Banken und die entschieden, was auf dem Globus finanziert wurde, und was nicht. In der City liefen daher alle Fäden zusammen und ganz Oben saß eine fette Spinne und die fraß jeden auf, der ihr zu nahe kam. Doch, sein Buch sollte dieser Spinne nun endlich auch mal das Fürchten lehren. Er hatte sich mit seinen eigenen Augen auf der  Welt umgesehen, er hatte hinter fast jede Kulisse geschaut und er wusste, diese Spinne musste endlich da weg, denn solange sie in der Mitte ihres Netzes saß, solange würde sie die Kontrolle über Alles in der Welt haben.

Das Internet war an sich auch ihr Produkt, sie hatte es zumindest finanziert. Doch diese Investition ging so langsam aber sicher nach hinten los, denn immer mehr Insekten lernten dieses Netz für sich selbst zu nutzen. Klar, so ein Insekt war dadurch in dem Netz wie eine Beute gefangen, doch da es immer mehr wurden, bekam die Spinne so langsam ernste Probleme. Sie konnte einfach nicht alle gleichzeitig auffressen. Im Grunde blieb ihr nur die Möglichkeit ihr eigenes Netz zu zerstören, damit nicht immer mehr Insekten damit herumspielten. Doch, dann würde ihr dicker Bauch auch schnell weg sein. Und, was das Schlimmste war, unter den Insekten waren neben den fleißigen Bienen, Hummeln,Wespen und Fliegen auch winzig kleine Spinnen. Und die waren durchaus in der Lage ihr eigenes Netz zu knüpfen. Doch das wollte die fette Spinne auf keinen Fall, denn über deren Netze würde sie dann so schnell keine Kontrolle ausüben können.
Insofern, so überlegte Charlie, war davon auszugehen, dass die Spinne sehr genau beobachtete, was Monalisa auf ihrer Seite veranstaltete. Sie bewegte sich dabei möglichst nicht einen Millimeter, denn sie wollte nicht auch noch von Monalisas unheimlichen Geist besucht werden. Aber natürlich fand sie es sehr interessant zu lesen, was Monalisa in den Köpfen, der von ihr Besuchten, alles so entdeckte, denn bei aller Kontrolle, die sie als Ober-Spinne hatte, in die Köpfe ihrer Beute hineinschauen, das funktionierte zu ihrem Leidwesen nur sehr begrenzt.

Charlie erkannte, Monalisa hatte zwar bisher nur sehr wenige Besucher auf ihre Seite locken können, aber die Wenigen waren ganz sicher die Interessantesten. Denn, wer konnte schon von seinem Buch sagen, dass es von solch mächtigen Personenkreisen so begierig gelesen wurde, dass man noch nicht mal abwarten wollte, bis sie es auf ihrer Internetseite veröffentlichte. Und dies, obwohl sie sich doch wirklich damit sehr beeilte. Und er überlegte nicht zum ersten Mal, ob er es ihr nicht einfach nach machen sollte. Das Problem war nur, wenn er dies tat, dann würde er aus dem Schatten ins Licht treten müssen und damit würde er gesehen werden, zumindest würde man wissen, dass er existiert. Bisher hatte er dies sehr erfolgreich vermieden. Wenn man seinen Namen googlte, dann bekam man keinen Treffer. Die Personen, welche die Suchmaschinen ausspuckten, die hießen zwar vielleicht wie er, doch er war nicht unter ihnen. Insofern wäre es kein so großes Problem, wenn Monalisa seinen Namen nennen würde. Doch, in dem Moment, wo er mit seinem Buch bekannt würde, in dem Moment würden es alle erkennen. Alle würden wissen, dass er der gesuchte Herzensmann war. Und alle würden wissen, was er ihr damals angetan hatte. Ja, er wusste genau, wofür er sich bei ihr vielmals entschuldigen musste. Er war wirklich ein richtiges Schwein gewesen. Aber ihm ging es dabei wie diesem Nachhilfe-Schüler, er bereute nichts, was er getan hatte. Sicher, er hatte damals einen JungFrauenTraum zerstört, er hatte sie damit sehr enttäuscht, t’ja und er hatte nicht erkannt, dass diese Träume ihn mit Hilfe ihres magischen Rituals verzaubert hatten.

Sicher, ihr Großvater hatte ihm damals alles genau erklärt, doch wer glaubte  schon an so etwas Verrücktes? Warum sollte durch eine Entjungferung ein neues Universum entstehen? Ein Kind konnte gezeugt werden, das war klar, aber da hatten sie schließlich mit Hilfe der Pille vorgesorgt, doch ein ganzes Universum? Er hatte es nicht verstanden und es leuchtete ihm auch jetzt noch nicht ganz ein. Die Frage war schließlich, passierte dies bei jeder Jungfrau? Wohl sicher nicht, denn dann gäbe es selbst am unendlichen Himmel Gottes keine einzige freie Stelle mehr. Die Voraussetzung war aber ja auch, dass Beide noch „unschuldig“ waren und so etwas kam immer seltener vor. Ihm war dieser Umstand als junger Bursche sehr wichtig gewesen, auch wenn er nicht hätte sagen können warum. Nun ja, und als er dann das Glück hatte, endlich eine hübsche und nette Jungfrau gefunden zu haben, da war die Entscheidung für sie eine Leichte gewesen. Dass er mit dieser Jungfrau jedoch ein Universum zeugen würde, also, darauf wäre er niemals gekommen. Davon hatte er einfach noch nie etwas gelesen oder gehört. Und selbst heute fiel es ihm schwer, daran zu glauben. Oder wollte er es einfach nur nicht wahr haben?
Dabei war es ja eigentlich wirklich eine sehr schöne Vorstellung. Es war zumindest mal ein fantasievoller Vorschlag wie ein Universum entstehen könnte. Denn, selbst die klügsten Wissenschaftler von Heute konnten darauf trotz aller kostspieligen und intensiven Forschung immer noch keine befriedigende Antwort geben. Sie sprachen fast alle immer nur von einem gigantischen Knall aus dem Nichts, also dem so viel beschriebenen und in aufwendigen Animationen dargestellten Urknall. Sie behaupteten zu wissen, was bis eine Millionstelsekunde vor diesem Knall passiert sein musste, aber die eigentliche Ursache, die war ihnen völlig schleierhaft. Einige Forscher gingen davon aus, dass der Urknall eine Folge eines Zusammenstoßes zweier Ur-Universen war, andere meinten, der Knall sei auf die Explosion eines wahnsinnig energiereichen Schwarzen Loches zurück zu führen. Dieses sollte zum Beispiel dadurch entstanden sein, dass es zuvor ein ganzen Universum verschluckt hatte. Sicher, es gab auch nicht wenige Wissenschaftler, die ein göttliches Wirken nicht ausschließen wollten. Aber so eine genaue Beschreibung der Ursachen wie Monalisa sie in ihrem Gottes Beweis auf die Tafel brachte, also wirklich, die gab es bislang von Niemandem. Ihre Idee mochte verrückt sein, aber sie war logisch nachvollziehbar und, seiner Meinung nach, so leicht zu verstehen, dass er nur fragen konnte: „Warum eigentlich nicht?“ Vielleicht hatte diese Wahnsinnige ja wiedereinmal einfach nur voll ins Schwarze getroffen. Wer konnte es schon wissen, wer konnte ihre Argumente widerlegen? Sicher, so ging es ihm durch den Kopf, man könnte natürlich die berechtigte Frage stellen: „Und, wo ist dieses Universum heute? Sollte es etwa wie ihre angeblich existierenden Torsionsfelder auch unsichtbar sein?“ Aber so wie er die Sache mittlerweile sah, konnte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis es für alle sichtbar werden würde.

 

Dimitri hatte wie immer alles fest im Blick und als er sah, dass Monalisa ihren Schreibtisch verlassen hatte um im Ort etwas einzukaufen, stand auch er von seinem Platz auf, und setzte sich mit einem Kaffee zu Olga in die Sonne. Es war wieder ziemlich warm und leider auch recht schwül geworden. Bei diesem Wetter hatte selbst Satan Junior keine Lust auf seine Baustellen und so saß er in seinem Deckchair im Garten und las in einem Buch. Heute sah er seinem eigentlichen Ich ausnahmsweise so richtig ähnlich, er hatte sogar schwarze Klamotten an. Die kurze Hose, das wusste Dimitri, die hatte er sich in einem NATO-Shop gekauft, und das T-Shirt, nun ja, wahrscheinlich bei Aldi, denn da kleidete sich dieser Sohn der Finsternis am Liebsten ein. Das „faul“ musste man langsam ja wirklich weglassen, denn faul war er überhaupt nicht mehr.
Im Gegenteil, wenn man sich das kleine MONALISALAND heute anschaute, dann war es nicht zu übersehen, Osram hatte in den letzten Wochen ganze Arbeit geleistet. Das Dach des alten Gartenhäuschens war neu gedeckt und endlich wasserdicht, die unkontrolliert vor sich hin wachsenden Apfelbäume waren zumindest schon mal etwas gelichtet, und die wuchernden Brombeeren zum Teil entfernt. Die unsachgemäße Stromverlegung im Keller war in Ordnung gebracht, und wenn man in Osrams neue Wohnung schaute, dann war schon viel geschafft. Sicher, bis er da vollständig einziehen konnte, würde es noch etwas dauern, aber diesen faulen Tag in Monalisas Paradies hatte sich dieser Sohn der Sonne wirklich verdient.
Oh ja, Osram war ein „Sohn der Sonne“, da war sich Dimitri mittlerweile sicher, denn Satan Senior war, so wie er es sah, der ägyptische Gott RA. Osram war somit ein Pandira, ein „Sohn der Sonne“. Auch Jesus hatten eingeweihte Kreise einst diesen Namen gegeben. Und warum auch nicht? Vielleicht waren Satan Junior und Jesus auf einer höheren Ebene ja Brüder. Wer wusste das schon so genau?

Dimitri hatte zwar schon vor einiger Zeit damit begonnen, so etwas wie einen göttlichen Familienstammbaum zu zeichnen, doch so ganz klar war ihm die Sache noch immer nicht. Was er zu wissen glaubte, dass war, dass Satan Senior der Bruder vom lieben Gott war. Wenn es jetzt stimmte und Monalisa war nicht die Enkelin vom lieben Gott, sondern seine Tochter, nun, dann wären Satan Junior und Monalisa Verwandte 2. Grades. Dies würde erklären, wieso sie sich praktisch wie Geschwister verhielten. T’ja und Monalisas Herzensmann? War der nun ein einfacher Sterblicher wie Monalisa es in dem Film zu verstehen gab, den sie gerade renderte? Oder war dies auch wieder nur so eine Finte? Ja, Madame machte es ihm nicht gerade leicht, denn durch ihr ständiges Zurechtstutzen der Filme verschwanden plötzlich Informationen, die er zuvor für bedeutend gehalten hatte. Doch gerade eben hatte sie mal wieder eine Person entfernt, und diesmal war es nicht irgendwer, diesmal war es ihre Tochter. Klar, Monalisa hatte keine, aber er hatte angenommen, dass sie dieses Kind vielleicht irgendwann noch bekommen würde. Allerdings, sie hatte mittlerweile ihren 50. Geburtstag hinter sich gebracht und da war eine zweite Schwangerschaft sehr unwahrscheinlich. Nun, und ihr Sohn war nun mal kein Mädchen, so gesehen war es nur richtig, dass sie diese kleine Göre in dem Auto entfernt hatte. Zumal, dieses Mädchen hätte, so wie es aussah, die magischen Kräfte ihrer Mutter geerbt, und dies schien dann doch nicht erwünscht zu sein.

Ach ja, es war wirklich wie immer hochinteressant zu zu sehen, was seine Zielperson an ihrem Rechner so trieb und er konnte sich zu den ganz wenigen Auserwählten zählen, die zumindest ein paar Stunden vor der Veröffentlichung wussten, was auf sie alle zu kam. Denn, Eines war mittlerweile ziemlich sicher, Monalisas Filme waren mehr als nur eine harmlose, kreative Spielerei. Nein, diese Filme waren ein sehr wichtiger Aspekt ihrer Zauberei. Und so wie er die Sache hatte beobachten können, war sie nicht ganz allein dafür verantwortlich. Der Andere war zwar selbst über seine allsehenden Kameras für ihn nicht zu entdecken, aber Monalisa hatte wohl tatsächlich einen sehr engagierten, aber eben unsichtbaren Mitarbeiter. ER versorgte sie mit Allem, was sie benötigte und ER bewahrte sie vor Dingen, die sie nur stören würden. ER schien auch sehr genau zu wissen, wann so ein geschnibbelter Film fertig war, denn erst dann kam es auch dazu, dass er auf ihrer Internetseite zu sehen war. Irgendwie musste er ebenfalls in ihrem Laptop stecken. Aber ER war nicht nur dort aktiv, dieser Mitarbeiter, so schien es Dimitri, saß auch im Fernseher, im Radio, ja, dieser Typ nutzte alle Medien. Sicher, kein anderer außer Monalisa und er hörten ihn, denn Dimitri glaubte nicht, dass die anderen Schnüffler es registrierten, aber wenn Monalisa schon mal eine kleine Pause machte, sich vor den Fernseher setzte und mit ihrer Fernbedienung anfing wie wild herum zu zappen, dann war es zumindest für ihn kein Problem mehr zu verstehen, was dieser geheimnisvolle Unsichtbare zu sagen hatte. Aber, davon hatte er selbst Olga noch nichts erzählt, denn die Gefahr war einfach zu groß, dass sie ihn für verrückt erklären würde. Wer von so etwas redete, der landete schnell in einer Krankenheilanstalt. Und da wollte er nun mal nicht hin.

 

22:23 Uhr

„Ami go home!!“

 

http://youtu.be/lzrMl93KIOI „Jeder anständige Deutsche hat die Pflicht, der Kriegshetze zu widerstehen!“ (Veröffentlicht am 21.07.2014)

«Einen schönen guten Tag, Ihr alle. Mein Name ist Jürgen Elsässer, und meine Zielgruppe bleibt — das Volk! «Wir sind das Volk» riefen die Menschen an dieser Stelle, auf dem Alexanderplatz in Berlin, am 4. November 1989. Mit diesem Slogan und mit dieser Demonstration begann die friedliche Revolution 1989. Der 4. November 1989 zeigte, dass die Deutschen ein mutiges Volk sind. Man kann nicht alles mit uns machen. «Wir sind das Volk» — Frau Merkel, Herr Gabriel — dieser Ruf soll Euch in den Ohren klingen. Wenn das Volk aufsteht, ist Schluss mit Eurer Herrschaft!

In Zeiten der Krise versuchen die Regierenden, ihre Untertanen stärker zu kontrollieren. Früher machten sie das mit plumper Zensur, heute wollen sie vor allem unsere Kommunikation beherrschen: Krieg heißt Frieden, Sklaverei wird Freiheit genannt und Unwissenheit als Stärke gerühmt. Indem man die Sprache verarmt, schränkt man das Denken ein und macht Kritik zahnlos: Wer ein Wort wie «Volk» ausmerzt, verhindert eine Diskussion um die Weiterentwicklung der Demokratie, die ohne diesen Grundbegriff nicht vorstellbar ist. Wer vom «Zionismus» nicht reden darf, muss auch vom Faschismus schweigen.(Jürgen Elsässer auf der Friedensdemo).

Also reden wir vom Zionismus. Lassen wir uns den Mund nicht verbieten von den politisch-korrekten Scharfrichtern! Es ist eine Schande und ein Verbrechen, was die Zionisten derzeit in Gaza machen. Sie ermorden wehrlose Frauen, Kinder und alte Menschen. Das ist ein völkerrechtswidriger Krieg. Israel hat, wie jeder Staat, das Recht auf sichere Grenzen. Aber es hat kein Recht, seine Nachbarn immer und immer wieder zu überfallen. Kein Staat hat so oft das Völkerrecht gebrochen wie Israel. Die Toten in Gaza schreien zum Himmel. Frau Merkel, hören Sie diese Schreie nicht? Es ist eine Schande, dass Sie die Verteidigung Israels als deutsche Staatsräson bezeichnen. Es ist ein Verbrechen, dass Sie deutsche Waffen, insbesondere atomwaffenfähige U-Boote, an Israel liefern! Es ist eine Schande, dass deutsche Steuerzahler die Kriege Israels mitfinanzieren! Frau Merkel: Sorgen Sie für Frieden im Nahen Osten! Erkennen Sie endlich den palästinensischen Staat an! Keine Waffen und kein Geld für das zionistische Regime!

Fast auf den Tag genau 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges stehen wir auch heute wieder am Rande eines Höllenschlundes, der diesmal ein atomarer wäre. So wie die Schüsse von Sarajevo 1914 der Auslöser für das Völkerschlachten waren, so könnte es jetzt der Abschuss eines malaysischen Jumbo-Jets vorgestern in der Ukraine sein.

Wer hat uns an den Rand des atomaren Abgrundes gebracht? Es war die NATO, es waren vor allem die USA. Obamas Europabeauftragte Victoria Nuland hat zugegeben, dass Washington den Umsturz in Kiew mit 5 Milliarden Dollar finanziert hat. Unter Bruch der ukrainischen Verfassung wurde eine Regierung installiert, besser gesagt eine Putsch-Junta. Die Bundesregierung unterstützt diese Putsch-Regierung, auch mit unseren Steuergeldern. Schämt Ihr Euch nicht? Die Kiewer Putsch-Regierung hat fünf rechtsradikale Minister, die so rechtsradikal sind, dass sich die NPD dagegen wie ein Hasenzüchter-Verein ausnimmt. Diese Putschisten bombardieren das eigene Volk in der Ostukraine! Anfang Juli brüstete sich der sogenannte Verteidigungsminister in Kiew damit, in den Vortagen wortwörtlich 1.000 Menschen — er nennt sie Separatisten — getötet zu haben. Das ist der Weg zum Völkermord! Das ist NATO-Faschismus! Diese Regierung muss gestürzt werden! Merkel, Steinmeier — hört auf, die Faschisten-Regierung in Kiew weiter zu unterstützen!
weiterlesen auf: https://www.compact-online.de/demonst…

 

Meine lieben Leser,

ich melde mich ja selten ganz persönlich zu Wort, aber in diesem Fall und in diesen sich zuspitzenden Zeiten möchte ich es ausnahmsweise doch mal tun. Ich will mich hiermit ganz klar und offen hinter Jürgen Elsässer, diesen „Kremelpropagandisten (Agenten)“ stellen, und damit auch hinter all die anderen „braunen Esoteriker“, „Neu-Rechte“, „Putin-Versteher“ und „Verschwörungstheoretiker“.
Ich habe mir heute ausnahmsweise die Nachrichten im Fernsehen angeschaut und ich muss einfach sagen, es ist kaum noch zu ertragen, was dort für eine schlimme Lügen-Propaganda stattfindet. Ich bin wirklich heilfroh zu wissen, dass ich mit meinen Empfindungen nicht alleine da stehe, sondern feststellen darf, dass es immer mehr werden, die aufgewacht sind.
2005, als ich das erste Mal durch meine Wahlheimat Meerbusch-Osterath spazieren ging, da war ich von diesem kleinen Ort durchaus sehr angetan, ich hatte mich nur gewundert, warum hier und auch im Rest des Landes so gut wie alle offenen Auges schliefen. Heute ist es zum Glück ganz anders und darum bin ich auch ganz sicher, WIR GEMEINSAM werden unsere Forderung nach Souveränität, Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden für ALLE auf der ganzen Welt durchsetzen. Mutter Erde wird darum auch nicht untergehen, sondern unser aller Paradies werden.
Und zwar ohne Gewalt! Ihr braucht nur die Augen für die Wahrheit offen zu halten, dann werdet Ihr es sehen: Der „FRIEDEN OHNE KRIEG!“ wird ganz sanft und friedlich zu unser Realität werden!

Bis dahin, alles LIEBE, Eure Sonnengöttin Monalisa

P.S: http://youtu.be/s0va72_41eI „Kriegsvorbereitungen gegen Russland“ Dieses Video macht allerdings auch klar, dass leider immer noch sehr mächtige und Gewalt suchende Kräfte am Wirken sind. Ohne, dass WIR dagegen aufstehen, wird es die Wahrheit schwer haben, es alleine zu schaffen.

 

 

Oh je, dachte Dimitri, die Göttin wollte sich morgen offensichtlich zum zweiten Mal in recht kurzer Zeit persönlich zu Wort melden. Normalerweise hielt SIE sich ja sehr zurück und ließ ihre Mitarbeiterin, diese Objekt-Desigerin, alles machen. Sie gestaltete in Madames Auftrag die Seite und hatte damit auch wirklich viel zu tun.
Doch die Rede von Jürgen Elsässer am 19. Juli auf der großen Mahnwache in Berlin muss SIE besonders angesprochen haben, wie auch das Interview von Ken Jebsen mit Willi Wimmer, denn beide Videos hatte SIE als Empfehlung verlinkt, ja, SIE hatte sogar einen Teil von Elsässers Rede kopiert. Damit bezog SIE eindeutig IHRE Stellung und die Kapitel-Überschrift war genauso klar formuliert. „Ami go home!!“ Und es war sicher kein Tippfehler, dass hinter dieser Aufforderung sich gleich zwei Ausrufezeichen befanden. Ob SIE wohl wusste, dass Monalisas Herzensmann ein Möchtegern-Amerikaner war? Wollte SIE IHREN Herzkönig etwa doch nicht mehr? Oder aber war es genau anders herum? Wollte SIE dass ER endlich nach Hause kam? Es war wie so oft nicht ganz klar, was IHRE Worte bedeuteten. Doch was IHRE Stellung zu den sogenannten Montagsdemonstranten und ihren Rednern anging, da war SIE mit diesem persönlichen Beitrag unmissverständlich.
„I LOVE PUTIN“ – dieser Titel war ganz offensichtlich sehr ernst gemeint. Dimitri war sich diesbezüglich nicht immer so sicher gewesen, denn Monalisa hatte wohl auch öfter gewisse Zweifel gehabt und befürchtet der russische Präsident könnte auch ein falscher Hund sein. Aber nun war er sich sicher, die Göttin liebte seinen Präsidenten wohl tatsächlich, denn erst vor ein paar Tagen hatte er einen Kommentar von ihr in einem sehr speziellen, geschlossenen Forum gelesen, in dem Putin als Marionette der NWO bezeichnet worden war. Dem hatte sie klar widersprochen, und sie hatte auch ein, wie er selbst es auch sah, überzeugendes Argument für ihre Einschätzung geliefert, allerdings nicht ohne hinzuzufügen, dass sie im Interesse aller Menschen hoffe, dass ihr Vertrauen in Putin am Ende nicht doch noch enttäuscht werden würde.

Dimitri schaute auf die Uhr, es war gleich Mitternacht und er wollte so langsam wirklich gerne zu Olga in die Koje kriechen. Er sah zu Monalisa ins Zimmer, die tippte aber immer noch. Alexander hatte ihm heute mal wieder Druck gemacht und verlangt, dass Olga und er nun rund um die Uhr die Augen und Ohren offen halten müssten. Dimitri hatte ihn darauf hin gefragt, wie sie dies zu Zweit bewältigen sollten, er wüsste offensichtlich nicht wie viel Arbeit das wäre. Doch Alexander blieb hart und sagte, die nächsten zwei Monate seien von größter Wichtigkeit, denn Uranus, Neptun und Pluto seien ab heute bis zum 22. September rückläufig. Dimitri hatte geglaubt sich verhört zu haben, aber Alexander meinte es tatsächlich ernst und er erklärte ihm, dass diese drei Planeten zwar im allgemeinen sehr subtil wirken würden, doch er hätte Informationen bekommen, die ihn darauf schließen ließen, dass diese besondere Zeit für Monalisa sehr wichtig sein könnte.

Trotzdem hatte Dimitri protestiert, denn er hatte keine Lust 12 Stunden vor seinem Bildschirm zu sitzen um sich dann mit Olga abzuwechseln. Er wollte nun mal mit ihr zusammen in einem Bett schlafen. Doch Alexander ließ ihn gar nicht lange deswegen herum diskutieren und meinte: „Fange nicht gleich an zu weinen, ihr zwei Turteltauben werdet bald Verstärkung bekommen. Ich weiß nicht wann genau sie eintrifft, aber Euer Charlie wird bald Besuch bekommen, ein gewisser LI und seine Freundin Sandy. Ihr könnt denen vertrauen, sie kommen in Reddings Auftrag.“
„Wir sollen mit der NSA zusammen arbeiten,“ fragte Dimitri entsetzt.
„Diese Zwei sind völlig in Ordnung, vereinigt Euch und gewinnt!“
„Also gut,“ hatte Dimitri geantwortet, doch wirklich begeistert war er von dieser Aussicht nicht gerade. Ihm waren Amerikaner immer schon ziemlich unsympathisch gewesen, ihre Mentalität bereitete ihm durchaus gewisse Schwierigkeiten. Alexander war dies natürlich bekannt und so sagte er: „Eh, mein Lieber, mach mir bloß keinen Ärger, immer schön professionell bleiben, das sind nicht Deine Flitterwochen. Hier geht es um Krieg und Frieden.“
Nun ja, Dimitri sah das natürlich schnell ein und nach dem er eine Weile darüber nachgedacht hatte, freute er sich sogar auf Li und seine Sandy. Jetzt würde er diese Beiden endlich persönlich kennen lernen können und vielleicht sogar ihre richtigen Namen erfahren.

 

23.Juli 2014

Die„Zauberfee“ ist früh erwacht!

 

http://youtu.be/y9HZUaCp9Ls „Was erwartet uns 2014 2015“
http://youtu.be/z5Kx7PkLnNs „Deutschland Erwacht Teil 1: Die van Rensburg Prophezeiungen“

„Aber wieso, mein Lieber, da saß doch ein Kind im Auto,“ sagte Olga, die sich mit Dimitri noch vor dem Frühstück „Die 3. Physikstunde“ angesehen hatte. Monalisa war nämlich sehr früh aufgestanden. Sie waren Beide von den Geräuschen, die aus Monalisas Wohnung zu ihnen ins Wohnmobil herüber kamen, wach geworden und als Olga noch völlig verschlafen auf die Uhr schaute, sah sie, dass es erst halb Sieben war. Sie standen Beide auf und schauten auf den großen Bildschirm und sahen, auch Osram war schon auf den Beinen, doch der putzte sich nur schnell die Zähne und verschwand dann mit dem Hund, ohne ein Wort mit Monalisa zu wechseln. Madame stand ebenfalls auf und machte sich einen Kaffee. Olga registrierte sehr wohl, dass sie Zucker in ihren Becher getan hatte. Sollte sie vielleicht ihre Speckrollen behalten wollen? Olga jedenfalls blieb standhaft und tat in ihren Kaffee nur etwas Milch. Damit war sie dann wieder in ihre Koje geklettert, denn Dimitri hatte festgestellt, dass der Film über die Interferenz endlich online war und er hatte Olga vorgeschlagen, dass sie ihn sich Beide vom Bett aus anschahen. Und so hatte sich Olga wieder in Dimitris Arme gekuschelt um sich von Monalisa erklären zu lassen, was es mit dem Phänomen der Interferenz auf sich hat.

„Oh … wie romantisch! Also ich finde, das ist wirklich ihr bester Film! Einfach zauberhaft! Nur, dass am Ende nicht sie, sondern ihr Herzensmann den Nobelpreis bekommt, also, dass finde ich echt Scheiße. Ich finde sie allein hat den Preis verdient, ehrlich! Ich kenne keine wissenschaftliche Theorie, die so einleuchtend und logisch ist! Und dabei kommt sie ganz ohne Formeln und Fremdwörter aus, ja diese Physik versteht jeder, selbst ein Analphabet kann das nachvollziehen!“
„Monalisa wird für ihre Bombini-Theorie niemals einen Nobelpreis bekommen, wenn sie nicht aufpasst, dann kommt sie ehr in den Knast,“ sagte Dimitri. „Du glaubst doch nicht, dass sie von diesen engstirnigen Materialisten ernst genommen werden wird. Wenn dort der Wille nach echter Erkenntnis bestehen würde, dann hätte Tesla gleich mehrere Nobelpreise bekommen müssen. Auch Thomas Taunsend Braun wäre heute ein berühmter Mann und viele andere kluge Köpfe ebenso. Stattdessen werden Theorien belohnt, die kein normaler Mensch nachvollziehen kann. Manchmal denke ich, das ist Absicht, damit niemand merkt, für welchen Schwachsinn dieses Komitee da in Stockholm seine Preise vergibt. Ja, und was diese so weltberühmte Relativitätstheorie angeht, also, wusstest Du, dass Einstein die Theorie geklaut hat und die kruden Berechnungen dazu von seiner Frau gemacht worden sind. Einstein war in Wirklichkeit ein ziemlicher Schwachkopf, dem die Satanisten einfach etwas Geld zugesteckten, um ihn für ihre Ziele zu gewinnen. Anschließend haben sie die Medien so manipuliert, dass alle Welt ihn heute immer noch für das größte Genie des Jahrtausends hält. Und keiner traut sich, seinen Scheiß-Theorien zu widersprechen, obwohl den meisten Wissenschaftlern, die sich eingehender damit beschäftigt haben, vollkommen klar ist, dass sein materialistisches Weltbild totaler Unsinn ist. Doch, jeder, der es wagt, diesen elenden Betrüger zu entlarven, der wird für verrückt erklärt. Nun, und das werden sie bei Monalisa auch tun. Und wie passend, sie war ja auch tatsächlich in der Klapse. Drogeninduzierte, paranoide Schizophrenie hat man ihr attestiert, darum ist sie ja zum Ärger der ARGE auf dem Arbeitsmarkt nur so schwer zu vermitteln. Kein Arbeitgeber will eine Wahnsinnige in seiner Belegschaft, denn nachher steckt diese Verrückte die anderen mit ihren tollen Ideen auch noch an. Nein, nein, egal wie wunderbar einfach und nachvollziehbar, wie logisch und innovativ ihre Theorien sind, niemand wird sie in der etablierten Wissenschaft ernst nehmen. Man wird auf ihre Theorie erst gar nicht eingehen, sondern irgendwelche nicht bewiesenen Argumente vortragen, die all ihre Ideen wie eine Seifenblase zerplatzen lassen. Es ist wie es schon dieser Millikan, auch so ein merkwürdiger Physik-Nobelpreis-Träger, mal gesagt hat: „Was nicht sein darf, dass nicht sein kann!“Und fliegende Bombinis dürfen nun mal nicht sein, denn dann ist für die Satanisten das Spiel endgültig gelaufen. Dann würden die Menschen nämlich nicht mehr von ihrer dreckigen und teuren Energie abhängig sein. Die ist aber nun mal die Grundlage ihrer Macht. Ohne Geld mag ihre NWO ja noch funktionieren, aber ohne ihre Drecks-Energie eben nicht.“

Olga ließ die Schultern hängen und sagte frustriert: „Schade … ich würde gerne mal mit so einem Bombini fliegen. Ich fände es einfach großartig in einem Wirlpool zu liegen und die Sterne und Galaxien an mir vorbei ziehen zu sehen.“
„Nicht traurig sein, meine Liebe, Monalisa hat schließlich noch lange nicht aufgegeben. Gut, das „Spiel des Lebens“ hat sie im Dezember 2006 vielleicht verloren, aber es ist ihr wohl gelungen eine 2. Chance zu bekommen, denn sie konnte den lieben Gott anscheinend davon überzeugen, dass beim dem großen Spiel von der satanischen Seite her ziemlich gefuscht worden war. Damit wurde, wenn ich das richtig sehe, das Spiel für ungültig erklärt und jetzt scheint es mir, ist sie erheblich besser vorbereitet und ihr Sieg ist nicht mehr unmöglich. Die Frage ist nur, ob ihr Herzkönig noch Lust darauf hat.“
Olgas Gesicht hellte sich auf und sie sagte: „Wenn ihr C. unser Charlie ist, dann wird sie gewinnen, ganz bestimmt!“

Charlie hatte jedoch erst mal ganz andere Sachen im Kopf. Ihm ging es um sein eigenes Buch, seinen eigenen Beitrag zur Verbesserung der Weltlage. Aber er hörte das Gespräch der Beiden trotzdem und empörte sich: Einen Nobelpreis ohne eigenes Dazutun, also wirklich, er hieß doch nicht Einstein! So etwas würde mit ihm niemals zu machen sein! Wenn die Seifenblasenphysik jemals einen Preis bekommen würde, dann würde er sich diesen bestimmt nicht an die Brust heften lassen. Er wollte, wenn, dann sowieso lieber einen Nobelpreis für Literatur bekommen. Da er jedoch auch wusste, dass mit diesen Nobelpreisen etwas nicht stimmte, war er letztendlich an dieser Ehre auch nicht interessiert. Wichtiger war ihm, dass möglichst viele Menschen sein Buch lasen. Denn, wie viele dieser preisgekrönten Ladenhüter wurden schon zu Bestsellern? Wer, außer den Juroren, hatte denn diese hochgelobten Werke tatsächlich gelesen? Wer kannte die Namen dieser angeblich so großartigen Autoren?
Nein, er war überzeugt, die Preise waren im Grunde nur dazu da, die normalen Leser abzuschrecken. Echte Bildung und eine wahrheitsgetreue Information der breiten Bevölkerung war alles andere als erwünscht. Im Gegenteil, die Mächtigen wussten sehr genau, je dümmer das Volk, desto leichter ließ es sich verarschen. So war es schon immer gewesen, und das war es auch, was zur Zeit stattfand. Die Menschen sollten mal wieder so richtig für dumm verkauft werden, denn anders war die NWO nun mal nicht durchzusetzen. Jeder, der noch halbwegs bei Verstand war, würde diese satanistische Weltordnung ansonsten selbstverständlich ablehnen und sich weigern dabei mit zu machen. Dies galt selbst für Politiker, Wissenschaftler und Journalisten. Darum mussten diese Kreise ja auch entweder mit viel Geld bestochen werden oder sie wurden schlicht erpresst. Und wenn dies nicht ausreichte, nun, dann gab es noch andere Methoden, diese Leute zum Schweigen zu bringen. Früher waren dafür eigene Abteilungen in den jeweiligen Geheimdiensten zuständig. Heute waren selbst diese Leute nicht mehr nötig. Es reichte eine handvoll Personen, die mit der neuesten und supergeheimen Skalarwellen-Technologie vertraut waren. Dann benötigte man nur noch den genauen Aufenthaltsort der Zielperson und es reichte ein Knopfdruck und der Betroffene war nicht mehr Herr seiner Sinne. Ja, man war sogar in der Lage aus großer Entfernung so gezielt zuzuschlagen, dass dem Wissenschaftler, dem Politiker oder wem auch immer Hören und Sehen verging. Und dann wurde das Gehirn des Opfers nicht nur ganz gezielt gelöscht, nein, man konnte ihn sogar völlig umprogrammieren. So wurde in kürzester Zeit aus einem Revolutionär ein angepasstes Arschloch gemacht.

Er wusste, bei Monalisa hatte man es auch versucht und zunächst hatte es auch ganz danach ausgesehen, als hätte man Erfolg damit gehabt. Nur, wenn er sich ihre „3. Physikstunde“ ansah, dann kamen ihm daran doch gewisse Zweifel. Vielleicht hatte dieser Joseph doch Recht gehabt und Monalisa hatte nur so getan, als ob sie verrückt geworden wäre. Dann jedoch, hatte sie ihre Rolle hervorragend gespielt.
Woher er das alles wusste? Nun, er hatte damals im Frühjahr 2005 auch sehr überraschenden Besuch bekommen.
Erzählt hatte er niemandem davon, denn dann wäre auch er für verrückt erklärt worden. Außerdem hatte dieser Joseph ihm nach seinem letzten Besuch bei Monalisa die Erinnerung an diese Zeit gelöscht. Ja, ja, auch die Allmächtigen verstanden sich sehr gut auf die Skalarwellen-Technologie und sie setzten sie auch nicht gerade selten ein, denn allen sogenannten Entführten wurde die Erinnerung an ihre Entführung und ihre Zeit auf dem Raumschiff mit Hilfe dieser Technik gelöscht, oder besser, die Erinnerung wurde blockiert. Unter Hypnose wurden die Erlebnisse oft wieder freigelegt. Aber auch in Träumen kamen hin und wieder einzelne Erlebnisse ins Bewusstsein.
Bei ihm hatte es bis gerade eben gedauert, doch nun war er ganz klar im Kopf, denn er erinnerte sich wieder an Alles. Und jetzt war ihm auch klar, warum Monalisa bei ihm verbotener Weise aufgetaucht war. Sie wollte mit ihrem Erscheinen wohl seiner Erinnerung etwas auf die Sprünge helfen, denn genau diese Situation hatte sie damals im Frühjahr 2007 erlebt. Sie hatte an ihrem Schreibtisch gesessen und geschrieben. Und plötzlich hatte er neben ihr gestanden. Sie war völlig überrascht, aber als sie ihn erkannte, da strahlte sie über das ganze Gesicht. Dann jedoch schaute sie ihn mit einem Mal ganz entsetzt an und die Wand ging auf, und HaPe, ihr alter Kumpel aus Jugendtagen, stand dort in einem hell erleuchteten, fensterlosen Raum und schnauzte ihn an: „Willst Du sie etwa in den Wahnsinn treiben?“ Nun, und schon war er nicht mehr bei ihr im Zimmer, sondern er befand sich wieder auf dem riesigen Raumschiff. Ihr Auftritt hier bei ihm im Wohnmobil hatte ihn offensichtlich genau daran erinnern sollen, damit er endlich wach wurde. Doch es hatte noch eines Traumes bedurft und den hatte er in der letzten Nacht gehabt. „Ach, Herrje,“ dachte er, „in was für eine unglaubliche Geschichte bin ich da nur hinein geraten?“ Was hatte er in seinen letzten Leben nur verbrochen, dass er nun in dieser Scheiße steckte? Konnte es wirklich möglich sein, dass er sich auf dieses blöde Spiel freiwillig eingelassen hatte? Das wäre dann wirklich Wahnsinn gewesen. Warum sollte er so bescheuert gewesen sein, damit einverstanden gewesen zu sein, sich seine Traumfrau von diesen hinterhältigen Satanisten stehlen zu lassen? Warum hatte er nicht einfach mit ihr zusammen das Spiel des Lebens gespielt? Also, er war sich eigentlich ziemlich sicher, diese ganze Geschichte hatte er garantiert anders geplant. Und sie auch, ganz bestimmt!

In Charlie war jetzt jedoch erst mal der Teufel los, denn einmal angefangen, kamen immer mehr Erinnerungen nach Oben. Er stützte seinen Kopf auf seine Arme und ihm kamen fast die Tränen. Was für eine große, unendliche Schweinerei! Was für ein Blödmann war er doch gewesen? Wie sollte er ihr das nur erklären? Wie konnte er sein Versagen nur wieder gut machen? Oh … dieser Scheißkerl, er hatte ihn ja so übel gelinkt! Und alles nur wegen dieser schönen Augen! Oh …hätte er doch nur ihrer Liebe vertraut! Oder wenigsten sich selbst! Er hatte sich durch diesen Schönling, diesem angeblichen Sexualtherapeuten, völlig verunsichern und zu einer riesigen Dummheit verleiten lassen. Ja, er war diesem Scheißkerl auf den Leim gegangen. Wäre diese Geschichte nicht passiert, er hätte nicht bis ans Ende der Welt ziehen müssen, er hätte nicht ständig nach seiner Traumfrau suchen müssen, denn sie hätten glücklich und zufrieden eine ganz normale Familie gründen können, er hätte neben seinem Beruf in der Freizeit gemalt und sie geschrieben, sie hätten ein schönes Haus und sicher auch Kinder gehabt. Alles wäre gut gewesen und er würde sich heute auch keine Gedanken wegen seiner Halbglatze machen müssen, denn er wüsste ganz sicher, dass seine Frau ihn mit dieser Glatze und selbst mit einem total dicken Bauch von Herzen lieben würde. Sein Leben wäre in völlig anderen Bahnen gelaufen, vielleicht wäre er kein Maler geworden, aber wen hätte es interessiert? Er hätte dafür aber total süße Enkelkinder gehabt, Zwillinge vielleicht sogar …
Andererseits, sein Leben am Ende der Welt war in Vielem sehr viel spannender und aufregender als dieses Biedermeier-Leben gewesen. Er hatte sogar richtig tolle Abenteuer erlebt, nicht nur mit den Frauen. Ja, wenn er so zurück schaute, dann ging ihm der Satz dieses Nicht-Einser-Kandidaten, den diese junge Eva so toll fand, durch den Kopf: „Ich bereue nichts!“
Bereute er es wirklich nicht? Er sah zurück und er musste über viele Bilder, die er vor seinem geistigen Auge sah, schmunzeln. „Nein,“ sagte Charlie laut, damit die ständig um ihn herum schleichende Monalisa es auch gut hörten konnte. „Meine Liebe, bei aller Liebe, ich bereue nichts!“

Dimitri runzelte die Stirn. Was hatte Monalisa denn jetzt vor? Er hatte wirklich geglaubt, jetzt sei endlich Schluss mit den Filmen, ihre Seite platzte ja so langsam aber sicher aus allen Nähten. Aber irgendwo zauberte sie immer wieder etwas Neues hervor, was neue Fragen auf warf. Und dieser „Türchenfilm“, also, was sollte er damit anfangen? Er hatte die Fertigstellung des Filmes genauestens beobachtet und darum wusste er, dieser Film war fast unbeschnitten, nur an ganz wenigen Stellen hatte sie eine Szene etwas gekürzt. Dabei wäre ihm einiges eingefallen, was er für überflüssig gehalten hätte. Klar, die Sache mit dem Boxer Felix, die hätte er auch drin gelassen, denn da war die Interpretation ein leichtes Spiel, allein schon wegen des richtigen Namens. Aber diese blonde Frau, wer sollte das sein? Und eine Sache, die hätte Monalisa wirklich unbedingt wegschneiden sollen, sie hatte es wohl auch überlegt, doch dann hat sie es drin gelassen. Also, wenn dieser Film das war, was er vermutete, dann hatte sie damit ihre zukünftige Todesursache bestimmt. Warum hatte sie dies nur stehen gelassen? Wollte sie etwa nicht steinalt werden? Wollte sie wirklich an Krebs sterben? So etwas machte doch niemand!

Dimitri ging zu Olga, die sich mit ihrem Laptop in die Sonne vor das Wohnmobil gesetzt hatte und er erzählte ihr von seinen Beobachtungen. „Warum will sie an Krebs sterben,“ fragte er sie.
„Meinst Du wirklich, dass dies zwingend ist, nur wegen so einem Film?“
„Ich glaube daran, ja … ich habe jetzt schon so oft festgestellt, dass ihre Filme wahr werden …“
„Aber ich bitte Dich, dass ist doch wirklich Unsinn! Sie scheint es ja auch nicht so zu sehen, denn dann hätte sie diese Szene bestimmt entfernt,“ meinte Olga leicht genervt. „Mach Dir nicht solche Gedanken, Monalisa weiß ganz sicher was sie tut.“
„Vielleicht hat sie ja Angst ansonsten tatsächlich ewig leben zu müssen,“ überlegte Dimitri nicht ganz im ernst. Doch Olga stutze und sagte: „Vielleicht hast Du Recht, vielleicht wollte sie ihrer Unsterblichkeit einen Riegel vorschieben.“
„Aber warum gleich so etwas Schlimmes wie Krebs? Ein Herzinfarkt, der ist kurz und schmerzlos, und sie hat es ja erst vor Kurzem von ihrem Ex gehört, wie schrecklich Krebs sein kann. Ich verstehe es nicht, warum tut sie sich so etwas nur an? Sie könnte ohne ihre ständige Raucherei locker 100 Jahre alt werden.“
„Vielleicht raucht sie deshalb so viel, damit sie früher stirbt.“
„Das ist doch Wahnsinn!“ Dimitri regte sich richtig auf.
„Sie wird schon wissen, warum sie die Erde so schnell wieder verlassen will. Vielleicht will sie möglichst schnell zurück in ihr Raumschiff.“
„Du glaubst also auch, dass sie eine der Allmächtigen ist?“
„Nein, ich denke diese Allmächtigen sind ganz normale Zeitreisende.“
„Zeitreisende sind nicht normal,“sagte Dimitri und setzte sich auf den Türtritt um sich eine Zigarette anzuzünden.
„Ich glaube, da Oben wartet ihre wirklich große Liebe schon sehnsüchtig auf ihre Rückkehr.“
„Wie kommst Du denn darauf,“ fragte Dimitri.
„Ich lese hier gerade in ihrem Tagebuch, da schreibt sie von einem ganz besonderen Traum. Klingt total verrückt, aber so langsam halte ich auch alles für möglich.“
„Du meinst diesen Traum, wo sie in den Raumschiff steht und auf die Erde hinunter schaut?“
„Genau der! Ihr Mann ist Oben geblieben, er beschützt sie von dort aus.“
„Ich bin mir da nicht so sicher,“ sagte Dimitri. „Er hat zu ihr gesagt, sie solle sich keine Gedanken wegen ihrer zukünftigen Liebesbeziehungen machen, er würde immer in diesen Männern drin stecken. Das würde bedeuten, er steckt gerade in Osram drin. Und der, Du siehst es ja selbst, der ist so fleißig dabei, es sich unter ihr gemütlich zu machen, der will da alt werden und von da direkt ins Altenheim oder auch gleich auf den Friedhof.“
„Ich glaube nicht, dass ihre große Liebe noch in diesem Typen steckt. Wenn, dann würde der doch garantiert mit ihr in einem Bett schlafen und vor allen Dingen wegen der massiven Raucherei schimpfen, oder aber er würde auch eine nach der anderen qualmen, denn was soll er hier auf der Erde bleiben, wenn sie nicht mehr da ist.“
„Mann-o-Mann die Geschichte wird immer komplizierter. Und dann noch dieser Film jetzt, es ist nur der erste Teil, sie hat noch ein paar von diesen Türchen.“
„Was für Türchen?“
„Sie nennt sie Türchen ins Paradies. Bei diesem Ersten hat sie vier Stück aneinander gefügt.“
„Hm … ich muss mir das erst mal selber anschauen, wie lange braucht der Film denn noch?“
„Oh, ich glaube nicht, dass er heute noch auf ihre Seite kommt, sie rendert ihn gerade und da er eine ganze Stunde lang ist, dauert das hochladen bestimmt die halbe Nacht.“
„Nun gut, dann werden wir morgen eben noch mal Kino im Bett erleben,“ sagte Olga und lachte. „Komm, mach Dir keine Sorgen um sie, Madame wird schon nicht gleich abkratzen.“
„Nun ja, die Mutter von diesem Boxer war auch schon etwas älter.“
„Na, siehst Du, vielleicht hat Monalisa ja auch einfach keine Lust auf ein Altersheim. Vielleicht will sie gehen, bevor das mit den Alterserscheinungen so richtig los geht. Wenn ich wüsste, dass mich nach meinem Tod meine große Liebe in einem riesigen Raumschiff erwartet, also, ich würde das Leben auch nicht unnötig in die Länge ziehen.“

Charlie hatte dieses Gespräch mit großer Aufmerksamkeit verfolgt und dachte: „Wie gut, dass meine Mikrofone so empfindlich sind.“ Doch das Gehörte gab ihm als Strafe für seine Lauscherei auch schwer zu denken. Jetzt hatte er gedacht, er hätte diese Geschichte endlich begriffen und nun tauchte plötzlich dieser Zeitreisende in seinem Raumschiff auf. Wer war dieser Kerl? Und was sollte das heißen, „Keine Sorge, ich stecke in all Deinen Männern!“ Charlie war sich sicher, dass in ihm niemand steckte. Damals nicht und heute auch nicht.
Vielleicht sollte er doch besser einfach abreisen und seine eigenen Wege gehen, diese Geschichte war ihm wirklich eine Nummer zu hoch. Andererseits, war er jetzt noch in der Lage einfach zu gehen? Nun, wo er wusste, dass er seine Traumfrau nirgendwo anders finden würde? Er saß wirklich in der Scheiße, jetzt, wo er sich wieder erinnern konnte. Wäre es nur nicht geschehen, dann könnte er jetzt in aller Ruhe seine Sachen packen und Li eine Karte schreiben, dass er in Frankreich oder auch in Schweden zu finden sei. Doch seit er Bescheid wusste, seit dem war alles anders. Er konnte nicht gehen, nicht ohne Gefahr zu laufen, von einer Katastrophe in die Nächste zu geraten. Vielleicht würde er sogar einen schweren Unfall erleiden und den Rest seines Lebens im Rollstuhl verbringen müssen oder Schlimmeres. Mann-o-Mann, worauf hatte er sich da nur eingelassen?

 

 

21:13UHR

START:

 

„Das Spiel beginnt!“

 

„Was hat sie denn jetzt vor? … Olga, komm doch mal, ich glaube ich raste gleich aus!“
Olga kam sofort. Sie hatte mit ihrem Laptop in der Koje gelegen und einen von Monalisas Filmen aus der Reihe „Die verschwiegenen Früchte“ angesehen.
„Was ist,“ fragte sie ganz entspannt.
„Ich kriege gleich die Krise, will DIE FRAU uns jetzt etwa verarschen? Ich habe es doch gewusst, SIE führt etwas im Schilde, ich wette damit geht sie schon lange schwanger!“
„Vielleicht hat sie davon einen dicken Bauch bekommen,“ sagte Olga.
„Von wegen, einen dicken Kopf! Ich glaube mein Schwein pfeift, ich wette Alexander hat es auch mitbekommen nur nicht nur der … wenn SIE damit irgendwie durchkommt, also das wäre der Hammer!“
„Ja, aber was macht sie denn, ich sehe nichts,“ Olga war etwas genervt. Warum sagte er nicht endlich, was los war.
„Ich weiß nicht, aber, wenn ich sie richtig verstehe, dann will sie mit uns Theater spielen. Mit ihren Lesern.“
„Na, da muss sie aber erst mal Leser finden.“
„Braucht sie nicht, sie hat uns. Wir sollen Theater spielen.“
„Wozu?“
„Um ihre „I LOVE PUTIN“ – Geschichte wahr zu machen …“
„Ach … wie stellt sie sich das denn vor?“
„Wir sollen einfach mitmachen und ja, also, ich sage mal, wahrscheinlich um den Mörder in der ganzen Geschichte zu finden.“
„Ein Mörder? Ich denke, sie ist wiederauferstanden.“
„Na und? Ich meine, sie fragt sich immer noch, wer sie erschossen hat.“
„Sie ist aber doch nicht tot, wen will sie da anklagen, ohne Leiche kein Mörder!“
„Das hieße aber, dass man Unsterbliche straflos erschießen darf. Dass will sie aber nicht. Unsterbliche haben auch das Recht auf Unverletzlichkeit. Körperliche und geistige Unversehrheit. Vielleicht will sie ja Schadenersatz für den entgangenen Erfolg 2006. Wenn ich sie richtig verstehe, dann argumentiert sie so: Wenn große Weltkonzerne Staaten für ihre möglicherweise entgangenen Gewinne verklagen dürfen, dann möchte sie das auch tun können. Sie ist schließlich eine Firma/Person mit Steuernummer und all den, sie will aber keinen Schadenersatz für ihre Desingtätigkeit, nein, sie will den entgangenen Erfolg als Schauspielerin und Filmemacherin.“
„Das ist krass.“
„Krass ist, dass sie das aufschreibt, während wir es sagen. Olga, alle Welt weiß jetzt, dass wir hier sind!“
„Die Welt kennt Monalisas Geschichte doch nicht.“
„Das kann sich sehr schnell ändern. Du, ich glaube sie dreht gerade den Spieß um.“

Olga setzte sich auf die Bettkante. „Das wäre natürlich der Hammer! Wie sollen wir da dann noch verdeckt arbeiten. Ich wette Charlie liest ihre Geschichte auch schon. Da können wir und ja gleich ein Schild an die Tür des Wohnmobils machen. „Ehemaliger KGB – Außendienst.“
„Und Charlie malt sich einen weißen Drachen auf sein Auto.“
„Und wenn diese Amerikaner kommen, dann steht auch noch auf einem der Wagen NSA.“
„Nun, für uns wäre es ganz praktisch. Dann brauchen wir kein Theater zu spielen,“ sagte Dominik.
„Spielst Du etwa Theater mit mir,“ fragte Olga halb im Spaß, aber sie meinte es durchaus auch etwas ernst.
„Natürlich nicht, Ich liebe Dich.“
Olga war gerührt. Sie gab ihm einen Kuss. „Was soll’s dann werden wir eben als Schauspieler berühmt. Vielleicht ist das unser größter Fall unsere größte Chance. Ich finde die Idee gar nicht so falsch. Was soll sie sonst machen? Irgendwen muss sie schließlich verzaubern. Vielleicht sind wir dazu auf der Welt.“
„Vielleicht gehören wir ja zu ihrer Crew.“
„Welche Crew,“ fragte Olga.
„Na, auf dem Raumschiff! Vielleicht sind wir auch Zeitreisende und erinnern uns nur nicht daran.“
„Quatsch, ich komme von diesem Planeten, aber ganz bestimmt,“ protestierte Olga.
„Wäre doch cool, ich fände es klasse ein Zeitreisender zu sein. Dass hieße, ich würde nach erfolgreicher Mission zurück in die Zukunft reisen.“
Olga begriff,und machte große Augen. „Sage so etwas besser nicht so laut, sonst bist Du schnell weg vom Fenster.“
„Öffentlichkeit kann ein besonders guter Schutz sein,“ erinnerte sie Dimitri an eine alte Agentenregel.“
„Ja und was sollen wir tun?“
„Den Mörder suchen, denke ich.“
„Aber das ist doch ehr etwas für die Polizei, das ist ein Kriminalfall.“
„Dann schau Dir unbedingt mal den 2. Türchenfilm an. Da kannst Du der Polizei bei der Arbeit und ihrer Ermittlung zusehen.“
„Im Film meinst Du?“
„Theater, Film, Realität, alles wird Eins.“
„Und das Drehbuch schreibt sie!“
„Du hast es erfasst. Wir können uns auch direkt einbringen, sie will Anregungen gerne an die Regisseurin weiterleiten.“
„Und wer ist das?“
„Die Göttin vielleicht?“
„Monalisa ist keine Göttin! Sie kommt aus der Zukunft,“ sagte Olga.
„Vielleicht ist da der Unterschied gar nicht so groß.“

In Olgas Kopf drehte es sich und sie legte den Joint weg, den sie gerade rauchte. „So ein Mist, wenn Alexander uns kiffen sieht, oder besser über uns so etwas liest, im Internet. Ich glaube wir sind unseren Job bald schon wieder los.“
„Muss nicht sein, Alexander ist auch ein Fan von Monalisas bekifftem Univerum..“
„Aber Putin nicht!“
„Dann werden wir ihn wohl überzeugen müssen. Ich habe gehört, in Arsamas kommen sie auch nicht wirklich weiter, dort würde man sich gerne mal mit ihr intensiver unterhalten.“
„Monalisa geht doch niemal nach Sibirien. Außerdem, sie hat doch alles erzählt. Nix da, die Frau will ihren Prinzen im Gartenstuhl sitzen sehen und nicht immer nur ihren Osram.“
„Der ist aber nicht so gastfreundlich veranlagt, siehst Du doch, er schlägt alle in die Flucht.“
„Aber wieso denn, der Typ ist doch sehr nett?“
„Ihm geht aber dennoch der Charme seines Vaters ab, ist halt kein typischer Satanischer, vor ihm haben die Leute Angst.“
„Die Zeugen Jehowas vielleicht, aber warum scheißt sich der Sohn in die Hose? Der Kerl hat sie zu ihrem Geburtstag nicht angerufen.“
„Da gibt es irgendwelche Probleme,“ meinte Dimitri, der in diesem Punkt auch schon länger etwas ratlos war. Er wusste nicht, was der Junge seiner Mutter vorwerfen konnte. Im Gegenteil, er selbst würde sich ziemlich schämen, an seiner Stelle. Aber vielleicht war das auch das Problem, er kannte den Jungen nicht, den hatte sie deshalb so gut vor ihnen geschützt, einfach, weil er gar nie da war. „Er wird seine Mutter spätestens in die Augen sehen müssen, wenn sie im Internet ein Star ist und alle Welt von ihr spricht.“
„Na toll! Dann anzukommen, das wäre ja noch Schöner! Nix da, der wird wohl mal um Verzeihung bitten müssen.“
„Vor aller Welt?“
„Nun ja, sie hat doch einen guten Vorschlag gemacht. Das 5-Minuten-Video …erinnerst Du Dich? In dem „Eva ohne Adam“-Film,“ sagte Olga.
„Das wäre natürlich interessant.Angerufen werden möchte sie offensichtlich nicht mehr. Ihr Handy ist immer noch aus und sie macht keine Anstalten daran etwas zu ändern.“
„Kein Handy? Das ist aber doof für uns alle.“
„Wieso, sie ist doch praktisch den ganzen Tag online. Sie schaut öfter am Tag in ihren E-Mail-Postkasten.“
„Und wer hat ihre E-Mail-Adresse?“
„Nicht nötig, kannst Dich ja über die Internetseite an sie wenden.“
„Und Du meinst, dass will sie?“
„Warum nicht, ist doch sehr zeitsparend. Wer wissen will wie es ihr heute geht, kann ja persönlich vorbei kommen, weiß Du was, das ist total vernünftig. Dieser Alexander Gottwald macht das anscheinend auch.“
„Welcher Gottwald,“ fragte Olga.
„Ihr bevorzugter Astrologe, unser Chef ist auch ein Fan von ihm.“
„Hat der etwa auch nur eine Ínternetseite, über die er zu erreichen ist?“
„Der hat sogar einen eigenen Mitgliederbereich, kostet Geld, wenn Du dort seine Deutungen zu politischen Ereignissen hören willst.“

Olga tippte in ihr Laptop und sagte: „Bei You Tube gibt es aber auch Videos von ihm.“
„Ja, der Mann weiß, Er berät via Skype, glaube ich.“
„Das könnte Monalisa auch machen.“
„Nicht so laut,“ meinte Dimitri, „nachher verlangt sie von uns noch Geld.“
„Glaube ich nicht, sie ist gar nicht auf Geld aus. Die Frau will viel mehr.“
„Sieht ganz so aus,“ Dimitri lehnte sich zurück und meinte: „Ich will jetzt Feierabend machen.“
„Und ich will die neuen Filme sehen.“
„Das dauert noch. Komm, Süße zeige mir mal wie toll Du schon abgenommen hast.“
„Ach, da sieht man doch noch gar nichts von.“
„Olga, mein Engel, ich merke jedes Gramm, das fehlt. Und bevor die Kilos weggehen, will ich noch mal T’schö sagen.“
Und Olga schmolz dahin.

 

24.Juli 2014

Die ersten Türchen sind online!

 

Olga und Dimitri waren sprachlos! Damit hatten sie wirklich bei all Ihrem professionellen Einfühlungsvermögen nicht gerechnet. Es war mittlerweile schon Mittag und die Sonne stand hoch am blau-weißen Himmel. Es ging ein angenehm kühler Wind und sie hörten die Blätter der Pappeln, die überall und gerade auch am Ufer des Rheins standen, sanft rauschen. Auf ihrem Tisch, der sich wie immer unter ihrer Markise im Schatten befand, stand nur eine Flasche Wasser. Keine dieser schrecklichen Plastik-Flaschen, denn seit Dimitri erfahren hatte, dass man von den darin gelösten Weichmachern unfruchtbar wurde, machte er sich die Mühe extra in einen Getränke-Markt zu fahren. Er hatte sich für die „Schloss Quelle“ entschieden, denn sie war preiswert und schmeckte sehr gut. Auch ihre Zielpersonen tranken neuerdings  Wasser in Glasflaschen, denn Monalisa hatte sich nun schon mehrfach über den schlechten Geschmack des PED-Flaschen-Wassers beschwert. Osram war zwar nicht unbedingt begeistert, dass er nun einen gewissen Mehraufwand zu bewältigen hatte, aber offensichtlich hatte auch er Lust auf besseres Wasser. Nicht, weil er noch Kinder zeugen wollte, nein, ganz bestimmt nicht. Aber es kam nicht selten vor, dass er nach einigem Nachdenken auf Monalisas Wünsche einging. Olga jedoch äußerte den Verdacht, dass Osram vielleicht nur deshalb diese Mühe und auch die Kosten auf sich nahm, weil selbst sein geliebter Siux das Wasser nicht anrührte. Dimitri meinte darauf allerdings zu ihr: „Das ist nicht der Grund, es stimmt zwar, Osram scheint das Wohl dieses alten Hundes sehr am Herzen zu liegen, aber ich habe es nun schon sehr oft beobachten können, wenn Monalisas Argumente vernünftig sind, dann ändert er seine Meinung spätestens nach ein paar Tagen und reagiert darauf. Sein scheinbarer Geiz ist in Wirklichkeit keiner, ehrlich, er will seine paar Kröten nur nicht aus dem Fenster werfen. Außerdem hat er mittlerweile verstanden, dass man nicht aus jeder Scheiße Gold machen kann, manchmal muss man für Qualität auch etwas in die Tasche greifen. Und da nur er etwas in der Tasche hat, muss er in diese schauen und sehen, was er sich leisten kann.“

„Was meinst Du, soll ich uns einen Kaffee machen,“ fragte Olga ihren geliebten Kollegen.
„Warum nicht, aber ich bekomme Zucker dazu, ich brauche zwischendurch auch mal etwas Nahrung für meine Nerven.“
„Sind die denn so angespannt,“ fragte Olga, und stand auf um in die kleine Küche ihres Wohnmobils zu gehen.
„Wie sollten sie es nicht sein, nach diesen zwei Türen. Ich bin immer noch fassungslos, dass sie es tatsächlich wagt, den Spieß derart um zu drehen. Jetzt hängen wir an ihrer Leine und können nichts dagegen tun.“
„Warum sollten wir auch,“ sagte Olga, „diese Türen führen uns ins Paradies.“
„Aber sicher nicht ohne unser Dazutun. Ich frage mich, was Menschen zu den Filmen sagen, die ihre Geschichte nicht kennen, die verstehen doch wirklich nur Bahnhof.“
„Na und, sie sagt ja auch, es ist als Herausforderung für „Einser-Kandidaten“ gedacht. Ich war in der Schule immer schon bei den Besten, ich freue mich auf diese zugegebener Maßen knifflige Aufgabe. So eine interessante Zielperson habe ich wirklich noch nie kennen gelernt, es ist wahr, Monalisa ist einzigartig.“
„Ja, ich weiß, sie macht ihrem Namen tatsächlich alle Ehre.“

Als Olga mit dem Kaffee wieder zu Dimitri unter die Markise kam, sahen sie auch Charlie aus seinem Wohnmobil kommen und Olga rief ihm zu: „Hallo Charlie, hast Du auch Lust auf einen Kaffee?“
Charlie zögerte einen kurzen Moment, doch dann kam er über die Wiese und setzte sich zu den beiden Agenten. „Hallo Ihr Zwei, schönes Wetter heute, nicht wahr?“ Olga ging um ihm einen Becher zu holen und Charlie suchte in seinen Hosentaschen nach seinem Tabak.
„Hast Du heute lange geschlafen oder kommst Du von Deinem Schreibtisch,“ fragte Dimitri und drehte sich auch eine Zigarette.
„Nein, ich war heute schon früh auf den Beinen und bin eine Runde mit dem Rad gefahren. Ich war auch in Osterath und schau mal, was ich da auf der Straße gefunden habe.“
Charlie legte eine kleine, durchsichtige Plastiktüte auf den Tisch und Dimitri erkannte sie sofort wieder. Sie enthielt kleine Kippen, etwa 20 Stück.“
„Das sind meines Erachtens Joint-Kippen,“ sagte Charlie. „Ich frage mich, wer so etwas sammelt.“
Dimitri fragte sich das nicht, denn er wusste, wer dieser Verrückte war. Aber er wollte diesen Mann nicht verraten, und sagte darum: „Vielleicht ist die Tüte von einem Polizisten, der Beweise sammelt.“
„Meinst Du das im Ernst? Ich habe noch nie davon gehört, dass die jetzt sogar schon soweit gehen, bei ihrer Drogenfahndung die weggeworfenen Kippen einzusammeln,“ sagte Charlie. Doch Dimitri wollte dieses Thema nicht unbedingt vertiefen und fragte daher: „Und, hast Du jetzt mal einen Blick ins MONALISALAND geworfen?“
„Ich bin noch nicht persönlich bei ihr vorbei gegefahren, aber die Seite habe ich mir inzwischen angesehen. Ist eine ganz lustige Frau, diese Monalisa.“
„Die meint es aber dennoch ziemlich ernst,“ sagte Dimitri, und Olga, die an den Tisch kam fragte: „Redet ihr von Madame?“
„Ja, Charlie war auf ihrer Seite.“
„Und, wie findest Du ihren Auftritt,“ fragte Olga und versuchte Charlies Gesichtsausdruck zu ergründen. Doch der konnte nicht nur malen, er pokerte auch ganz gerne.
„Nun ja, solche Weltverbesserer gibt es viele auf der Welt.“
„Und, gehörst Du auch dazu,“ fragte Olga mit ihrem süßestem Lächeln.
„Ich wäre schon gerne mit dabei, wenn die Welt sich dreht, und die Frauen oben liegen,“ sagte er und lächelte zurück.
„Das soll aber nicht die einzige Änderung sein, mein Lieber,“ warf Olga den Ball zurück.
„Nun ja, was ihre konkreten Vorstellungen von ihrem Paradies auf Erden sind, darüber habe ich auf ihrer Seite noch nicht so viel gefunden,“ sagte Charlie und drückte seine Zigarette aus.
„Die Antwort darauf findet sich vielleicht hinter zur Zeit noch verschlossenen Türen,“ sagte Dimitri. „Ich denke, sie sieht sich nicht in der Rolle eines Diktators, der in allen Details vorgibt, wie das Leben in ihrem Paradies organisiert werden soll. Wenn man aber ihr interaktives Buch gründlich ließt und sich auch die damit verlinkten Videos angeschaut hat, dann bekommt man schon eine Vorstellung vom Leben im Paradies.“
„Ich habe bisher nur verstanden, dass es dort kein Geld gibt,“ sagte Charlie und drehte sich noch eine zweite Zigarette.
Olga registrierte dies und fragte sich, ob Charlie nicht hinter seinem Pokerface auch ganz schön nervös wurde.
„Nun,“ sagte Dimitri, „wenn das auf der Welt so weitergeht, dann wird es auch ohne paradiesische Zustände bald schon kein Geld mehr geben. Dann bekommt jeder eine Kreditkarte und damit muss er dann überall bezahlen, denn das Bargeld wird dann endgültig abgeschafft sein.“
„Ja, das ist eine ernst zu nehmende Gefahr,“ sagte Charlie, „selbst im Mainstream warnt man jetzt schon vor dem Kollaps der Finanzwelt.“
„Ach, die City wird dabei nicht zusammenbrechen, im Gegenteil, wenn wir nicht hellwach sind, dann wird in Zukunft der ganze Globus von dort aus mit Hilfe dieser Kreditkarten regiert, und dann ist der Schritt zu diesen Implantaten auch nicht mehr weit,“ sagte Olga und verzog das Gesicht, denn sie hatte sich Zucker in ihren Kaffee getan und der schmeckte ihr gar nicht mehr so gut. Es war wirklich verrückt, wenn man den Zucker einfach mal eine Weile weg ließ, dann merkte man erst, dass er in Wahrheit gar nicht so gut schmeckte, wie man zuvor geglaubt hatte.

„Hast Du denn auch schon die Türchen entdeckt,“ fragte Dimitri, den sich gerade entspannt zurück lehnenden Charlie.
„Diese Geschichte ist wohl nur für Einser-Kandidaten gedacht,“ antwortete dieser und fügte hinzu: „Ich habe mein Abitur nur mit Ach und Krach geschafft.“
„Ach, dass ist doch kein Problem, Einstein hatte auch nur eine Vier in Mathe,“ sagte Olga und lachte.
„Der Mann war vielleicht ein Genie, ich bin es nicht unbedingt,“ erklärte Charlie.
„Einstein war ein Schwachkopf,“ sagte Dimitri. „Ich könnte dem Kerl die Rübe abreißen, sein Beitrag zur Weltverbesserung hält sich wahrlich sehr in Grenzen, wenn man nicht sogar sagen muss, dass er erheblich zur Verschlechterung der Lage beigetragen hat.“
„Da muss ich Dir Recht geben, der Typ war wohl tatsächlich nicht ganz frisch in der Birne,“ meinte Charlie. „Aber so etwas kommt in dieser Welt öfter vor, die größten Dummköpfe, erhalten die größten Kartoffeln.“
„Das waren die dümmsten Bauern, die die dicksten Kartoffeln ernten,“ sagte Olga. „Einstein aber war kein Bauer, sondern ein Jude.“
„Was hat seine Religion denn damit zu tun,“ fragte Charlie.
„Mehr als man vielleicht denkt,“ sagte Dimitri. „Es kommt bei Jedem darauf an, welchen Gott er anbetet. Die Juden kennen Zwei, den Einen nennen sie Herr oder auch Aton, der andere ist der Allmächtige, also Jahwe.“
„Und Aton ist in dem Spiel der Böse und Jahwe der Gute,“ sagte Olga.
„Was für ein Spiel spielen diese beiden Götter denn,“ fragte Charlie vorsichtig.
„Na, Schach, was sonst, Schach ist immer schon ein sehr beliebtes Spiel der Könige gewesen,“ erklärte Olga mit einem gekonnten Augenaufschlag.
„Hm … und ich dachte, die betreiben Fußball-Wetten,“ sagte Charlie und grinste. Lange würde es nicht mehr dauern und er würde sein Lachen nicht mehr unterdrücken können. Diese Frau versuchte ihn wirklich mit allen Mitteln einzufangen. Aber er dachte gar nicht daran in ihre Falle zu stolpern.
„Du musst unbedingt die Geschichte „I LOVE PUTIN“ lesen,“ sagte sie. „Dort wirst Du viele Antworten auf viele, sehr interessante Fragen finden.“

Charlie drehte sich eine weitere Zigarette und fragte: „Und ihr wollt bei dem Türchen-Spiel mitmachen?“
„Klar, ist doch total spannend, so etwas hat es im Internet noch nie gegeben. Die meisten Autoren suchen den Weg über einen Verlag, doch Monalisa scheint davon nicht viel zu halten. Sie will ihr eigener Verleger sein. Klar, ab und zu findet man darum auch ein paar Tippfehler bei ihr, aber wen stört es, die meisten Menschen sehen das schließlich gar nicht so eng, sie machen schließlich auch welche.“
„Ich gebe zu,“ sagte Charlie, „auf ihre Weise ist sie sehr schnell beim Leser, die Frage ist nur, ob die sich auf ihre Seite locken lassen, ohne etwas zusätzliche Werbung zu betreiben.“
„Vielleicht sieht sie es anders und sagt sich, wer das Korn findet, der darf sich glücklich schätzen zu den Beschenkten zu zählen. Heutzutage werden die Menschen mit soviel Schrott zugemüllt, sie will ihre Perlen nicht vor die Säue werfen. Wer die Wahrheit sucht, muss etwas graben und wer das Paradies im Blick hat, der muss sich vom Zufall leiten lassen. Ich habe mich eingehender mit ihrer Philosophie beschäftigt, und auch, wenn ich nicht unbedingt zu den Besten in der Schule gehörte, nur Übung macht den Meister! Alle anderen sind Scharlatane. Monalisa aber will keinen Schnellkurs geben, sie weiß, alles braucht seine Zeit.“
„Ist es denn wahr, ist sie wirklich erschossen worden und wieder auferstanden,“ fragte Charlie nun ganz ernst.
„Ja, und sie ist immer noch auf der Suche nach dem Mörder. Ich nehme an, sie will ihn persönlich zur Rechenschaft ziehen. Sie meint, auch Unsterbliche hätten ein Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit. Und ich muss ihr Recht geben, wo kommen wir hin, wenn die Welt glaubt, sie könne eine Göttin einfach erschießen, nur, weil sie wieder aufersteht. Mit Jesus hatte man es ja auch gemacht und wir sehen ja, wo uns das hingeführt hat.“
„Nun ja, aber der Typ ist danach einfach abgehauen,“ sagte Charlie, „das spricht natürlich nicht unbedingt für ihn.“
„Monalisa meint, dass mit der Himmelfahrt sei so möglicherweise gar nicht so gewesen. Sie glaubt, er hat im Untergrund gegen die Römern gekämpft. Und zwar dreißig Jahre lang.“
„Ach … tatsächlich? Davon will die Kirche aber nichts wissen,“ sagte Charlie.
„Klar, denen ist ein in den Himmel aufgefahrener Sohn Gottes lieber, als ein Rebell, der sie oder besser die Römer mit Waffen bekämpft hat. Jesus war ja auch gegen das Geld und den Wucher. Er wollte wie sie das Übel an der Wurzel packen.“
„Dumm nur, dass sein Kampf verloren ging,“ sagte Olga. „Wenn er gesiegt hätte, dann sähe es heute hier ganz anders aus.“
„Ja,“ meinte Dimitri, „dann würden wir sicher längst ganz selbstverständlich in einem herrlichen und wunderschönen Paradies leben. Doch es kam ja leider nicht dazu, die folgenden 2000 Jahre wurden für sehr viele Menschen die reinste Hölle. Und wenn Monalisa ebenfalls scheitert, dann werden die nächsten 2000 Jahre auch nicht besser.“
„Ihr scheint echte Fans von ihr zu sein,“ sagte Charlie.
„Aus gutem Grund,“ meinte Olga, „wir finden das Leben in einem Paradies auf Erden auch schöner als die Hölle. Und in die möchten gewisse Kreise die Erde verwandeln. Du hast doch sicher auch von den Plänen der NWO gehört, das Internet ist schließlich voll davon.“
„Klar, ich bin diesen Arschlöchern schon länger auf der Spur, in meinem Buch will ich von dieser Verfolgungsjagd erzählen.“
„Na, wenn Du jetzt erst mit Deinem Buch beginnst und dann erst noch einen Verleger finden musst, der sich zutraut, damit ein gutes Geschäft machen zu können, dann könnte Dein Thriller zu spät auf den Markt kommen. Kann gut sein, dass so etwas mit der Kreditkarte nicht zu kaufen sein wird. Schließlich, warum sollen die Banken das Geschäft genehmigen, wenn es gegen ihre Interessen gerichtet ist.“

Hm … daran hatte Charlie noch nicht gedacht. So eine hinterhältige Schweinerei war den Satanisten und ihren Mitarbeitern sicher zuzutrauen. Und wieder hörte er eine Stimme tief in seinem Innern: „Geh ins Netz, solange es noch frei zugänglich ist.“
„Vielleicht hat Monalisa Recht,“ sagte er, „und es ist eine kluge Idee, nicht auf einen Verleger zu warten, nur, Geld verdient man so nicht.“
„Schreibst Du Dein Buch um damit reich zu werden?“
„Nicht unbedingt reich, aber von irgendetwas muss man schließlich seine Brötchen bezahlen, der Standplatz hier ist zwar recht günstig, doch auch dafür braucht man Geld.“
„Monalisa sagt, wer in Gottes Auftrag unterwegs ist, der verdient zwar keine Millionen, aber satt wird er immer sein. Und wenn Du Monalisa mal persönlich triffst, dann wirst Du sehen, sie ist nicht verhungert.“
„Im Gegenteil sogar,“ sagte Olga, „ihr geht es wie mir, ich habe auch etwas zu viel Pfunde drauf. Der liebe Gott scheint runde Frauen zu mögen.“
„T’ja, wenn das so ist, ich werde darüber nachdenken. Das Problem ist nur, ich habe noch kein gescheites Ende für mein Buch gefunden. Einfach so ins Blaue zu schreiben, dass kann zu einem Problem werden.“
„Aber so ist es doch viel spannender,“ sagte Charlie. „Im Leben weiß man ja auch nie, was geschieht. Plötzlich kommt es zu unkontrollierbaren und völlig unerwarteten Entwicklungen, die niemand vorausgesehen hat, außer Gott selbst. Und auch der will nicht immer wissen wie eine Geschichte ausgeht, wenn man immer schon genau weiß, was passieren wird, das ist doch echt langweilig.“
„Also gut, ich sage dann mal Danke für den Kaffee. Ich werde jetzt am Besten einen ausgiebigen Spaziergang machen und darüber gründlich nachdenken. Ist nur blöd, wenn ich alles Bisherige in die Tonne tun muss.“
„Ach, dass ist sicher gar nicht nötig, Charlie, nimm Dir ein Beispiel an diesem Satan Junior, der verwertet so gut wie alles, selbst Mülltonnen sind vor ihm nicht sicher. So hat er sich allein in den letzten Wochen allerhand Schätze zusammengesammelt. Und so wie ich das sehe, wird er daraus irgendwann vielleicht sogar richtig tolle Kunstwerke erschaffen.“ sagte Olga und sie lachte dabei und zwinkerte Charlie zu.

 

19:00 Uhr

„Wer nichts weiß,

muss alles glauben“

 

„Olga, was sagt man dazu, Monalisas „Seifenblasenphysik“ macht schon Karriere im Kabarett! Sie zeigen es sogar im Fernsehen. Das ist doch der Wahnsinn, selbst das Bild mit dem lieben Gott in der Badewanne haben sie gezeigt!“
„In der Wanne lag aber eine Frau, mein Lieber!“
„Das ist doch wirklich egal, Gott kann locker Beides sein, wie es IHM oder IHR beliebt.“
„Interessant fand ich auch die Sache mit der fehlenden Dunklen Materie um unser Sonnensystem herum. Das ist doch wirklich etwas sehr merkwürdig, warum soll bei uns etwas fehlen, was im ganzen Universum existiert,“ überlegte Olga.
„Das ist doch die Frage, existiert diese ominöse Dunkle Materie überhaupt? Vielleicht gibt es sie ja gar nicht.“
„Aber aus irgendeinem Grund muss man doch auf die Idee gekommen sein, dass sie existiert, man hat ja sogar gesagt, mit wie viel Prozent sie am Universum beteiligt ist, ungefähr ein Viertel soll es sein.“
„Ach, ich gebe auf solche Zahlen bei den Physikern nichts mehr, die behaupten alles mögliche, und wir sollen es glauben,“ sagte Dimitri. „In meinen Augen sind die Meisten von ihnen nichts als Dummschwätzer! Du musst nur an die Geschichte der Schwarzen Löcher denken, erst wurden diese Löcher als Märchen abgetan, dann als Spinnerei und heute schwören sie alle Stein und Bein, dass diese Löcher existieren.“
„Ja, und Du wirst sehen, irgendwann wird man auch eine in Universen Badende Göttin nicht mehr für ein Märchen halten.“
„Wie Monalisa es immer sagt: „Alles kommt zu seiner Zeit!“

Olga schaute aus dem Fenster, es regnete und sie hörte es auch donnern. „Es gibt bestimmt heute noch ein Gewitter.“
„Hoffentlich ist Charlie nicht total nass geworden und rechtzeitig von seinem Spaziergang zurück gekommen,“ meinte Dimitri. „Vielleicht fängt er jetzt ja auch an, seine Geschichte direkt ins Netz zu setzen.“
„Na, ich weiß nicht, dann wird er nicht mehr lange den Unbeteiligten an diesem Spiel der Götter spielen können. Ich wette er ist C., ich kann es fast riechen.“
„Nun ja, es wird wohl Zeit, dass diese Sandy endlich kommt, die soll eine Zauber-Nase haben, sie riecht die Unwahrheit.“
„Dann ist mit unserem Theater aber auch Schluss. Ich könnte mir vorstellen, dass diese beiden Amerikaner auch einen Wink von General Redding bekommen haben.“
„Li ist kein Amerikaner, er ist Chinese.“
„Aha … auch ein Weißer Drache?“
„Nun, wenn Charlie und Li sich gut kennen, wäre dies sehr gut möglich.“
„Dann wären wir also schon zu Dritt, Russen, Chinesen und Amerikaner.“
„Na ja, wenn Charlie C. ist, dann sind die Deutschen auch dabei.“
„Der arbeitet doch nicht für den BND, da wäre er ganz schön blöd, würde ich sagen.“
„Ich frage mich ja, was aus den vier Berlinern geworden ist. Beim BND hat es ja in der letzten Zeit viel Ärger gegeben, ein einziger Maulwurfbau scheint ihre neue Zentrale zu sein.“
„T’ja, vielleicht machen die ja auch hier Urlaub,“ sagte Olga.
„Das fehlte uns noch!“
„Wieso? Ich finde diese Leute sehr sympathisch, wenn man Monalisas Beschreibungen glauben kann.“
„Hm … ihre Seite kennen sie natürlich, wäre gar nicht so abwegig, wenn die sich hier auch in unserer Nachbarschaft niederließen,“ stöhnte Dimitri.
„Ein Schild werden sie sicher nicht an ihre Tür hängen,“ meinte Olga, „wir sollten uns vielleicht wirklich so langsam mal etwas genauer umsehen. Wäre ja zu blöd, wenn die uns identifiziert haben, und wir sie nicht.“

„Eh, Olga, eine neue Tür ist online! Komm, das schauen wir uns sofort zusammen an, ich bin schon total neugierig!“
„Oh ja, ich mache nur noch schnell einen Kaffee, warte, bis ich da bin.“
„Ich drehe den Bildschirm, damit wir vom Bett aus zusehen können. Mensch, diese Frau arbeitet echt wie eine Irre, zumindest uns hält sie ganz schön auf Trapp.“
„Ich denke, sie hat es eilig, denn wenn ihr C. endlich auftaucht, dann wird sie für uns und unsere Geschichte keine Zeit mehr haben.“
„Ich sage mal, wenn Charlie plötzlich weg ist und kein C. bei ihr in der Küche auftaucht, dann ist er nicht der Mann, nach dem Madame sucht. Wenn er C. ist, dann wird es in ihm jetzt wohl sicher ganz schön rund gehen. Ihre Einladung ist einfach zu deutlich.“
„Vielleicht ist er es ja auch nicht.“
„Na, Alexander meint, vom Bild her könnte er es schon sein, leider existiert wohl kein gutes Foto von ihm, oder dem, den er dafür hält.“
„Hat er alle damaligen Abiturienten überprüft?“
„Ja, aber es gibt mehrere C’s unter ihnen. Christoph, Christopher, Carsten, Christian … es gibt viele Jungennamen, die mit C beginnen,“ sagte Dimitri.
„Ich frage mich, warum sie den Namen nicht nennt?“
„T’ja, das muss etwas mit ihrer Magie zu tun haben, soweit ich es verstanden habe, darf sie es nicht. Sonst funktioniert der Zauber nicht.“
„Zu dumm aber auch, aber gut, mach den Film an, ich bin neugierig, was sich hinter dieser Tür verbirgt,“ sagte Olga, kuschelte sich in Dimitris Arme . Das Kino konnte beginnen.

„Oh, es dauert leider noch ein paar Minuten … wir werden tatsächlich die Ersten sein, die es sich ansehen können.“
„Dann mache ich uns noch einen kleinen Joint fertig, ich finde, um diese Filme richtig zu verstehen, muss man etwas bekifft sein,“ sagte Olga.
„Ich meine, man muss vor allen Dingen möglichst viel über sie und die Zeit vor Weihnachten 2006 wissen. Wer ihre Biografie nicht kennt, wer zu faul ist „I LOVE PUTIN“ zu lesen, wer ihre Filme nicht anschaut, der hat kaum eine Chance den Mörder zu finden, so gesehen habe ich die besten Voraussetzungen,“ sagte Dimitri.
„Na, mal ganz vorsichtig, die anderen schlafen schließlich auch nicht. Und außerdem, ich bin eine Frau und verstehe ihre Gefühle sicher viel besser als Du.“
„Wir werden ja sehen, wer von uns den Mörder zu erst findet,“ sagte Dimitri.
„Sollen wir wetten,“ fragte Olga.
„Schauen wir erst mal den Film, dann werden wir ja sehen, ob das Rätsel wirklich so schwer zu knacken ist.“

Auch Charlie war zurück in seinem Wohnmobil und lausche dem Gespräch von Olga und Charlie. Wer der Mörder war? Nun, so wie er die Sache sah, würde niemand jemals dahinter kommen. Dazu gehörte wahrlich mehr als eine gute Spürnase. Er glaubte es allerdings zu wissen, doch seinen Verdacht würde ihm niemand glauben, noch nicht mal Monalisa würde ihn teilen, ganz bestimmt nicht. Und die Polizei natürlich auch nicht, und so brauchte der Täter wirklich keine Angst vor ihrer Klage zu haben, die konnte, wenn, dann nur einen Unschuldigen treffen. Und, wenn Monalisa doch dahinter kommen würde, dann würde sie die Anzeige ganz sicher wieder zurück ziehen.

 

25.Juli 2014

Die 4. Tür geht auf!

 

http://youtu.be/h72Wdd-Lhig „Tagesenergie 59“ bewusst.tv: Alexander Wagand im Gespräch mit Jo Conrad über die Ereignisse Mitte Juli 2014 und die dahinter liegenden Energien.
http://quer-denken.tv/index.php/688-mh-17-original-filmmaterial-von-der-absturzstelle „Leichen im Gemüsegarten – MH17 – Original-Filmaufnahmen“An der Absturzstelle liegen die Leichen zu Hauf. Man sieht auch schwere Beschädigungen an den Körpern, aber die Wunden sind nicht blutverschmiert sondern wie abgeputzt sauber. Auch ein Körper, der auf die Straße aufgeschlagen ist und noch „in situ“ daliegt, wie er hingestürzt ist, liegt nicht in einer Blutlache, wie es sein müßte. Bei den Toten im Feld könnte das ganze Blut noch im Boden versickert sein, aber nicht auf dem Asphalt. Und das ist nicht nur bei einer Leiche so, sondern bei allen. Hier ist es klar zu sehen.
Die Beschreibung der Anwohner, daß die Toten des Absturzes schon ein paar Tage tot gewesen sein mußten, scheint zu stimmen. Auch die ersten Berichte der internationalen Gruppen, die am Unglücksort eintrafen, sprachen ja von unerträglichem Verwesungsgeruch. Manche seien von dem Gestank fast umgefallen. Später wurde das nicht mehr erwähnt, als wäre ein offizielles „Drehbuch“ in Kraft getreten.
Diese Bilder hier unterstützen die Information, die Maschine sei mit toten Passagieren bestückt gewesen.
http://quer-denken.tv/index.php/684-flug-mh-17-in-der-luft-abgeschossen „Wurde Flug MH 17 in der Luft abgeschossen?“(Anm. d. Autorin: Unbedingt anschauen, wenn man wissen will, und nicht nur glauben!)

„Ja, es ist wahr, die Wahrheit lässt die Lüge weichen,“ sagte Dimitri leise zu sich selbst. Er war noch wach, obwohl es schon 10 Minuten nach 2 Uhr nachts war. Olga schlief schon, doch da seine Zielperson noch aktiv war, blieb ihm nichts anderes übrig, als ebenfalls vor seinem Bildschirm zu sitzen. Monalisa war anscheinend erst sehr spät dazu gekommen ihre übliche Runde durch das Internet zu ziehen um sich über die aktuellen Entwicklungen auf ihren von ihr bevorzugten Internetseiten zu informieren. Wahrscheinlich wollte sie wissen, ob ihre Karten-Deutungen zum Beispiel in der MH17-Frage zutrafen, und es sah ganz danach aus. Dieser Vorfall war eine Operation des ukrainischen Militärgeheimdienstes unter amerikanischer Leitung, davon musste man jetzt wirklich ausgehen, dachte Dimitri. Und die Sache war auch kein Versehen, sondern eiskalt geplant. Demnach hatte die vermeintliche Rakete auch nicht Putin gegolten, dass musste man klar feststellen. Vielleicht war die zeitliche und räumliche Nähe zu seiner Maschine ja nur als eine Warnung an ihn gedacht. Denn, es war wohl tatsächlich so, die Passagiere waren schon tot, bevor sie in die Maschine gekommen waren. Nur, wer waren diese Leute? Es war ihm ja schon gleich zu Beginn dieser Geschichte komisch vorgekommen, dass es keine sichtbar trauernden Angehörige gab. Normalerweise hätten sie im Zielflughafen in Tränen ausbrechen müssen und bei dieser auffälligen Medien-Ausschlachtung dieses angeblichen Terroraktes wären solche Bilder sicherlich sehr hilfreich gewesen. Doch es gab nirgendwo Interviews von trauernden Müttern oder Vätern in der Presse. Ja, er war sich sicher, diese Story war ein ukrainisches 9/11, es war eine False Flag-Operation, die dazu dienen sollte, Putin in der westlichen Öffentlichkeit endgültig zum Aggressor zu machen. Jetzt wurde seine Regierung ja schon als „Putin-Regim“ bezeichnet und dies war nur noch ein Schritt bis zum Diktator. Danach kam dann der Massenmörder und Schlächter, zum Schluss war er dann Satan persönlich. Es war wirklich krass, im Grunde musste man die Journalisten in den Mainstream-Medien bedauern, dass sie gezwungen waren bei dieser Lügerei mitzumachen. Ihnen musste doch klar sein, dass sie alles verdrehten. Wer hier der Böse in der Geschichte war, das konnte jeder sehen und hören, der dies auch wollte. Und Millionen wollten dies und suchten darum die Wahrheit darum im Internet und dies durchaus mit recht guten und immer weiter wachsenden Erfolgschancen.
Schade, dachte er, dass Monalisas Seite nur von so wenigen bisher entdeckt worden war, aber ihr unsichtbarer Mitarbeiter hielt den Zeitpunkt wohl noch nicht für gekommen, SIE ins Licht zu stellen. Und Madame anscheinend auch nicht, ja, sie kümmerte sich überhaupt nicht darum. Nur er und seine Kollegen in den anderen Diensten hatten bisher die Ehre, an ihrer Arbeit teilzuhaben. Doch, war dies wirklich genug? Was wollte Monalisa von ihnen? Was sollten sie tun? Musste ein Regisseur denn seinen Schauspielern keine Anweisungen geben? Was war das für ein Theaterstück, indem sie mitspielten? Diese Fragen gingen ihm durch den Kopf, der jedoch langsam echt müde wurde. Hallo Mädchen, willst Du nicht endlich mal schlafen gehen? Es ist schon halb Drei! Das 4. Türchen wird noch eine gute halbe Stunde benötigen, bis es hochgeladen ist. Willst Du wirklich so lange noch aufbleiben?
http://www.apa.at/News/6219485742/hinweise-auf-kriegsverbrechen-durch-israel-in-gaza.html …In Genf beschloss der UN-Menschenrechtsrat eine Untersuchung möglicher Menschenrechtsverletzungen. Die Hohe Kommissarin der UN für Menschenrechte, Navi Pillay, sagte, es gebe Anzeichen dafür, dass Israel im Gazastreifen Kriegsverbrechen begehe. Die Tötung von Kindern und die Zerstörung von Palästinenser-Häusern machten dies sehr wahrscheinlich. Zugleich verurteilte sie das wahllose Abfeuern von Raketen auf israelische Siedlungen durch die Hamas.
Der israelische Vertreter bei dem UN-Rat, Eviatar Manor, wies die Vorwürfe zurück. Das Selbstverteidigungsrecht Israels sei im Völkerrecht verankert. Die Hamas begehe Kriegsverbrechen, indem sie von Schulen, aus Krankenhäusern und aus Wohngebäuden heraus Raketen abschieße oder dort Waffen verstecke. Der palästinensische Außenminister Riad al-Malki forderte dagegen in der Debatte, die internationale Gemeinschaft müsse Israel „für seine Verbrechen“ haftbar machen. Durch die Bombardierungen starben nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF bisher 121 Kinder, mehr als 900 Kinder seien verletzt worden.
Dimitri gähnte, aber nur, weil er müde war. Das Thema Gaza und Israel war ja auch wirklich kein Grund zu gähnen. Ob Monalisas Karten in diesem Fall auch zutreffen würden? Würde die Weltgemeinschaft jetzt endlich erkennen, was diese Israelis in Wahrheit für Verbrecher waren? Warum ging die dortige Bevölkerung (Juden, Christen und Araber)nicht auf die Straße und jagte diese schreckliche Regierung ins Meer? Stattdessen hörte man von Demonstrationen, in denen gefordert wurde, Israel solle alle palästinensischen Kinder zu töten, denn aus ihnen würden sowieso nur Terroristen werden. Was für ein Zynismus! Was für eine Unverschämtheit! Da war Herodes ja noch human gewesen, der hatte jedenfalls nicht gleich alle Kinder töten lassen, wenn dieser Vorwurf denn tatsächlich stimmte. Die wirklichen Terroristen waren doch die israelischen Soldaten! Wer verbreitete denn sonst noch solchen Schrecken, Mord und Gewalt? Diese Typen beschossen Schulen, Moscheen und Krankenhäuser, dass waren eindeutige und ungeheuer dreiste Kriegverbrechen! Aber noch trauten sich zumindest die westlichen Politiker nicht offen dagegen aufzustehen um Israel endlich deswegen zu verurteilen. Alle drucksten nur herum. Bei Putin tat man sich da sehr viel leichter. Dabei hatte der doch wirklich alles getan um Blutvergießen zu vermeiden. Dimitri wurde richtig wütend. Ja, es war eine total verkehrte Welt, die unbedingt umgedreht werden musste. Oh lieber Gott, betete er, lass die Pole sich endlich drehen, es sterben sonst immer mehr Kinder!
Dimitri hörte eine Stimme in sich, und die sagte: „Lasst die Kinder zu mir kommen!“Ja, also, konnte das denn wahr sein? Was war das nur für ein Gott, der diese Kinder so bereitwillig opferte, entrüstete sich Dimitri. Warum mussten denn immer Unschuldige daran glauben? Warum starben nicht die Verbrecher an ihren eigenen Taten? Nein, sagte sich Dimitri, mir reicht es, ich gehe jetzt ins Bett! Dieser Gott ist mir einfach zu krass! Nun ja, und so war Dimitri nicht der Erste, der das 4. Türchen ins Paradies öffnete.

Was er und Olga am nächsten Tag jedoch sahen, das war dieses Video hier:
http://youtu.be/qeQXlnPqm_c „War die Apollo-Mondlandung echt? – Natürlich nicht!“ (Anm. d. Autorin: Unbedingt anschauen!!)
Olga war geschockt! Das konnte doch niemals wahr sein! Und Dimitri dachte: „Scheiße, jetzt sind wir wohl mit der Wahrheit dran!“
„Dieser Wisnewski hat sie doch nicht mehr alle, das ist doch alles totaler Schwachsinn,“ empörte sich Olga. „Das glaube ich einfach nicht!“
Dimitri schwieg zunächst, aber Olga regte sich total auf. „Wer ist dieser Mann, dass er solche Behauptungen aufstellt? Natürlich war Gagarin der erste Mann im All!“ Sie schaute Dimitri an, und fragte ihn: „Kennst Du den Typen?“
„Klar kenne ich ihn, er ist einer der besten investigativen Journalisten, die es gibt. Seine Erkenntnisse sind immer sehr spektakulär.“
„Ja, aber dann hat er hier doch völlig ins Klo gegriffen, oder etwa nicht?“ Olga schaute Dimitri mit großen Augen an, doch der wich ihrem Blick aus.
„Dimitri, warum sagst Du nichts dazu,“ fragte Olga.
Dimitri wusste nicht, was er machen sollte, er war kein guter Lügner. Sicher, wenn es beruflich war, da konnte er ein großer Schauspieler sein, aber Olga war nicht nur eine Kollegin, so langsam aber sicher begann er sie wirklich sehr zu lieben. Er räusperte sich und sagte dann: „Meine Liebe, ich weiß, es ist schockierend, was ich Dir jetzt sage, aber dieser Wisnewski sagt die Wahrheit. Gagarin war nicht in der Kapsel, seine Stimme kam tatsächlich von einem Band. Und er ist auch nicht bei einem Flugzeug-Absturz ums Leben gekommen.“
Olga starrte ihn ungläubig an und Dimitri legte seine Hand auf ihren Arm. „Liebes, da Oben herrscht eine so starke Radioaktivität, es ist nicht möglich dort länger als ein paar Stunden zu überleben. Wir überleben hier auf unserer Erde auch nur wegen unseres wunderbaren Magnetfeldes. Das ist ja auch jetzt das Problem, denn das Feld ist dabei zusammenzubrechen.“
„Ja, aber was ist mit der ISS,“ fragte sie und ihr Kopf suchte verzweifelt nach Argumenten, die die Geschichte von der großen Raumfahrer-Nation Russland bestehen ließ.
„Die ISS ist natürlich real, aber sie umkreist die Erde in einer Höhe, wo das Magnetfeld noch genügend Schutz vor der tödlichen Strahlung bietet. Weitere Entfernungen können nur unbemannt stattfinden.“
„Dann ist die Mondlandung also tatsächlich ein Fake?“
„Klar, und die Geschichte von Gagarin auch.“
„Und warum schlachtet die USA die Sache mit Gagarin nicht aus?“
„Hast es doch gehört, die Lüge war und ist für beide Seiten sehr lukrativ,“ antwortete Dimitri. Irgendwie war er erleichtert, denn diese peinliche Propaganda-Lüge hatte auf seiner Seele gelegen, seit er die Wahrheit erfahren hatte.
„Und warum weißt Du davon, und ich nicht,“ fragte Olga.
„Ich habe es nicht selbst heraus gefunden, es ist ein Geheimnis, dass nur Eingeweihten bekannt gemacht wird. Die Beteiligten, die wissen es natürlich, aber der Kreis ist recht klein, immer noch. Nein, ich habe es auch erst 2006 erfahren. Joseph hat mich aufgeklärt.“
„Monalisas Joseph, Du kennst ihn?“
„Ja, er stand einfach plötzlich bei mir im Zimmer und … nun ja, dann hat er mir so einiges sehr Interessantes erzählt. Unter Anderem eben auch die Sache mit der Radioaktivität im Weltall. Er meinte zu mir, unser einziger Schutz kann nur ein sehr starkes Magnetfeld sein, deshalb sei Monalisas Bombini auch die beste Lösung, denn ihr Bombini würde dieses Feld erschaffen, ja, es sei letztendlich die Voraussetzung für den Antrieb. Ohne so ein Feld könne niemand sich im Kosmos bewegen.“
„Ich fasse es nicht! Was ist das denn nur für eine verlogene Welt, wenn selbst die Mitarbeiter der Geheimdienste betrogen werden!“
„Die Wahrheit lässt die Lüge weichen, das betrifft nicht nur die Amerikaner, wir sind im Grunde diesbezüglich auch nicht besser.“
„Ja, aber, warum hat denn niemand irgendwann mal ausgepackt, mit so einem Wissen kann man doch nicht in Ruhe leben?“
„Du kannst nur in Ruhe leben, wenn Du mitlügst, meine Liebe, wer redet, der lebt nicht lange. Aber Wisnewski hat Recht, man sieht es den meisten Lügnern an der Nasenspitze an und da muss man keine Zaubernase für haben. Deshalb gibt es auch keine großen Pressekonferenzen mit den angeblichen Helden der Nation, keine ausführlichen Interviews, keine großartigen Biografien, kaum authentische Bilder. Denn nicht jeder schafft es, vor der Weltöffentlichkeit sein Märchen zu erzählen. Dafür gibt es dann spezielle Persönlichkeiten, wie dieser Harald Lech zum Beispiel. Er ist ein Meister darin, das materialistische Weltbild zu verkaufen, er ist sogar so gut, dass er Satan Junior hinters Licht führen konne. Du musst wissen, Osram ist ein großer Fan von diesem Professor.“
„Also, darauf brauche ich einen Schnaps,“ sagte Olga und sie öffnete ein kleines Fach, welches in die Wand zum Schlafbereich eingebaut war. Dimitri war dieses Fach bisher nie aufgefallen und er staunte nicht schlecht, als er all die Flaschen sah.
„Was hast Du denn da,“ fragte er ziemlich erstaunt.
„Den Kram brauche ich schon mal, sind ja nicht alle Kiffer in dieser Welt.“
„Aber Du hast doch wohl kein Alkohol-Problem,“ fragte er irritiert.
„Nein, aber so ein Schnäpschen löst die Zunge und wenn ich jemanden die Wahrheit aus der Nase ziehen möchte, dann ist diese Droge ganz hervorragend geeignet. Aber so ein Schnaps hilft auch bei der Verarbeitung der Lügen und auch beim Begreifen der Wahrheit. Willst Du auch einen?“
Dimitri hatte nun schon seit Wochen keinen Alkohol getrunken, außer mal ein Bierchen, und er dachte: „Warum eigentlich nicht? Ist ja schließlich Freitag und das Wochenende steht vor der Tür.“

Charlie sah sich derweil das 4. Türchen nun zum dritten Mal an und er begann zu begreifen, dass dieser Film sehr viel Wahrheit enthielt, Wahrheit über ihn. Die Wahrheiten lagen jedoch schon lange zurück und er hätte sie beinahe vergessen. Aber es stimmte, Monalisa war sein Admiral. Zumindest in der anderen Welt. Sie war dort keine Kommunikations-Designerin, nein, sie war Teil der Führung und eine großartige Physikerin. Sie war DIE PHYSIKERIN. Ihr Verständnis für die Zusammenhänge der Natur des Universums war für sie alle ganz entscheidend gewesen, denn nur durch sie war es ihnen gelungen in die Vergangenheit zu reisen. Und nicht nur das. Sie hatte auch das Geheimnis der Wiedergeburt gelöst, welches den Inkarnierten es ermöglichte sich an ihre Herkunft zu erinnern. Dies war ihr jedoch nur möglich gewesen, weil sie diese Erfahrung selbst gemacht hatte. Dabei musste sie allerdings einiges Erdulden, zu dem kaum ein anderer die Nerven gehabt hätte. Er hatte sie jedenfalls nicht gehabt und dadurch ihre Mission mehrmals in Gefahr gebracht. Er hatte es einfach nicht ertragen zuzusehen. Zum Teil war es so schrecklich gewesen, dass er laut aufschreien musste. Die Anderen hatten es da leichter gehabt, denn ihr Herz war … nun, wie sollte er es sagen, sie waren nicht unbedingt kalt, aber … doch auch irgendwie ziemlich gnadenlos. Nicht, weil sie böse Menschen waren, nein, gar nicht, aber sie wussten, dass Monalisa die einzige war, die sie wieder zurück bringen konnte.
Ja, so langsam fiel ihm wirklich alles wieder ein und diese Türchen waren ihm dabei eine sehr große Hilfe, denn sein Unterbewusstsein klingelte jedes Mal, wenn eine Wahrheit zur Sprache kam. Es war keine leichte Kost, aber mit jeder Tür, die sich öffnete erinnerte er sich an immer mehr. Und ihr erging es sicher ganz ähnlich. Ach, mein geliebter Admiral, was für eine unglaubliche Leistung hast Du nur vollbracht? Du bist wahrlich die Größte Zauberin im ganzen Universum. Es war kein Wunder, dass der Liebe Gott sie so sehr liebte. Hoffentlich blieb sie weiter so fleißig dabei, ihm und den Anderen den Weg zu leuchten, damit sie sicher auf ihr Schiff zurück kamen. Jetzt würde er sie gerne in den Arm nehmen, aber es war noch zu früh. Sie war noch nicht fertig und solange würde er warten müssen. Er und auch sie. Aber am Ende, so hoffte er, würde ihr Traum wahr werden und nicht nur die Welt, sondern auch ihre Mission würde erfolgreich beendet werden können.

 

Das 5. Türchen

 

Es war genau 21:00 Uhr, als es an Charlies Tür klopfte. Ach, das waren sicher seine Nachbarn, dachte er, und klappte seinen Laptop herunter und stand auf um die Tür zu öffnen. Doch es war weder Olga noch Dimitri.
„Hallo alter Sack! Ich hoffe wir stören Dich nicht!“
„Li! Sandy! Welche Überraschung! Ich habe noch nicht mit Euch gerechnet, kommt herein!“ Charlie klopfte Li auf die Schultern und gleich danach nahm er Sandy in die Arme. „Hallo meine Kleine! Wie geht es Dir? Hattet Ihr einen guten Flug? Mann, ich habe gar nichts eingekauft … aber einen Kaffee kann ich machen.“
Sandy griff nach ihrem Taschentuch und musste schnäuzen: „T’schuldige, aber ich habe etwas Schnupfen.“ Sandys Nase juckte mal wieder wie der Teufel.
Dann schaute sie sich im Wohnmobil um, und sagte: „Du verstehst es wirklich, es Dir gemütlich zu machen.“
„Ihr müsst entschuldigen, so chaotisch sieht es bei mir nicht immer aus. Aber ich bin so in meine Arbeit vertieft.“
„Hast Du mit Deinem Buch endlich angefangen,“ fragte Li und setzte sich an den Tisch, auf dem auch der Laptop stand. Charlie setzte Wasser auf und spülte ein paar Becher kurz mit Wasser aus.
„Ja, schon, aber ich musste noch mal ganz von Vorne beginnen. Habe mir das Ganze etwas anders überlegt.“
„Kein Polit-Thriller mehr,“ fragte Sandy und musste schon wieder niesen.
„Doch, das Thema bleibt, nur … ach, es ist etwas kompliziert zu erklären, ich lese Euch später mal etwas vor. Aber erst erzählt mir, wie geht es Euch? Die Liebe scheint Euch gut zu tun, ihr sehr blendend aus. Habt richtig Farbe bekommen.“
„Wir waren erst noch ein paar Tage in Italien, dort ist es richtig heiß zur Zeit. Hier scheint das Wetter dagegen recht wechselhaft zu sein.“
„Oh, das kann man wohl sagen, Sonne und Gewitter lösen ständig einander ab.“
Charlie stellte die Becher auf den Tisch, und goss das Wasser in den Filter, seine kleine Espressokanne reichte leider nicht für sie alle Drei.

„Und … hast Du sie schon gesehen,“ fragte Li, der es nicht erwarten konnte zu erfahren, was in den letzten Tagen im MONALISALAND geschehen war. In Italien hatte er einfach keine Zeit gefunden, andere Probleme hatten Vorrang gehabt.
„Ich werde mich hüten,“ sagte Charlie. „Sie arbeitet zur Zeit ganz intensiv und kann Besuch nicht gebrauchen.“
„Ach, ich hatte den Eindruck, dass ihre Seite nun endlich fertig sein müsste,“ sagte Li und auch Sandy schaute überrascht.
„Nun ja, das haben sicher alle gedacht, aber jetzt scheint die Sache erst richtig los zu gehen.“
„Was soll das heißen? Ihre Seite platzt doch jetzt schon aus allen Nähten,“ meinte Li.
„Ich kann das unmöglich in ein paar Sätzen erklären, ihr müsst es Euch selbst ansehen. Wenn ihr wollt, dann schauen wir uns nachher gemeinsam die Sache an. Aber ich sage Euch, diese Schnitzeljagd wird Euch schwer heraus fordern.“
„Schnitzeljagd? Was soll das denn sein,“ fragte Sandy, die dieses Wort nicht kannte.
„Nun, die „I LOVE PUTIN“- Geschichte werdet ihr sicher aufmerksam verfolgt haben, doch nun gibt es dazu Filme, die als eine Art Rätsel für sogenannte „Einser-Kandidaten“ gedacht sind.“
„Was für Kandidaten? Einser, was sind Einser,“ Sandy hatte immer noch etwas Probleme mit der deutschen Sprache, auch wenn sie die mittlerweile ganz gut verstand. General Redding hatte ihr ein spezielles Training ermöglicht, damit war es leicht in wenigen Tagen eine Sprache zu erlernen, zumindest war man danach in der Lage, sich recht gut zu verständigen. Auch Li hatte an diesem Kurs teilgenommen. Sandys Chef hatte es geschafft, ihm eine Stelle in seiner Abteilung zu besorgen. Li hatte diese Chance natürlich gerne ergriffen, denn so konnte er nicht nur Geld sparen, er bekam sogar diese Reise hier bezahlt. Ein schickes Wohnmobil inklusive, ausgestattet mit allem Drum und Dran. Sie hatten es in Frankfurt übernommen und waren nach einer kurzen Einweisung in die spezielle Überwachungstechnik, mit der das Wohnmobil ausgestattet war, gleich zu Charlie gefahren.

Sie erzählten von ihrem Italienaufenthalt. General Redding hatte ihnen eine Adresse gegeben, wo sie übernachten sollten. Auf diese Weise hatte sie Senior Monetti kennen gelernt und der hatte seine speziellen Beziehungen zum Vatikan genutzt, so dass sie tatsächlich mit dem alten Papst Benedikt hatten sprechen können. Es hatte sogar Kaffee und Kuchen gegeben. Charlie staunte nicht schlecht.
Noch überraschender war, was Sandy über Benedikt zu erzählen wusste. Sie sagte, ihre Nase hätte dermaßen rebelliert, dass Benedikt ganz besorgt gewesen sei, und ihr ein spezielles Medikament angeboten habe.
„Du willst mir doch nicht sagen, dass Benedikt Dir Drogen angedreht hat,“ sagte Charlie, der es nicht fassen konnte, was Sandy berichtete.
„Doch, er hat mir ein paar Kekse in die Hand gedrückt und gesagt, davon würde ich gut schlafen können. Ich hatte ihm erzählt, dass ich Probleme mit dem Einschlafen hätte, weil ich immer niesen müsste.“
„Er hat Dir von Monettis Keksen abgegeben? Unglaublich!“
„Ja und Monetti hat uns noch eine ganze Schachtel hinzu gegeben. Willst Du einen? Es sind keine Gewürzkekse mehr, diese hier sind mit viel Honig gemacht. Schmecken zum Kaffee ausgezeichnet.“
„Und, helfen sie gegen Deinen Schnupfen,“ fragte Charlie seine Möchtegern-Schwester.
„Wie sollten sie, bei der ganzen Lügerei um mich herum. Erst kam die Sache mit den drei entführten Israelis, dann die Sache mit dem Flugzeug in der Ukraine …“ Sie griff wieder zu ihrem Taschentuch.
„Also, ich habe ihr jetzt verboten, den Fernseher auch nur anzuschauen. Der bleibt aus, sonst steckt sie mich noch an und ich bekomme auch Schnupfen,“ sagte Li und lachte. „Mann, Alter, was sagtest Du, Du hast nichts eingekauft? Wir haben auch noch nichts im Kühlschrank. Kann man hier vielleicht irgendwo etwas Essen gehen?“
Charlie schaute auf die Uhr, es war kurz nach Zehn: „Wenn wir uns etwas beeilen, dann bekommen wir im „Fährhaus“ bestimmt noch etwas. Ist ganz nett dort, zumindest, wenn man einen Tisch in deren Wintergarten bekommt, für die Terrasse ist es jetzt sicher zu spät.“
„Gut, dann lass uns gehen, ich habe einen Bärenhunger,“ sagte Li. Sandy knurrte ebenfalls der Magen, denn seit sie am Morgen in Rom aufgebrochen waren, hatten sie nur diese Kekse gehabt. Und davon durfte man sich nun wirklich nicht satt essen. Einer musste reichen, bei Zweien war man schon ganz schön daneben.

http://youtu.be/339XaQO2ODk „Flug MH17: Russland entlarvt USA! Kampfjet & US-Satelit über Absturzstelle“ 21 Juli 2014. Moskau. Presse-Konferenz des russischen Verteidigungsministeriums Flug MH17:Russland entlarvt USA.Ukrainische Kampfjet & US-Satellit über Absturzort.Warum zeigt die U.S.A. die Bilder nicht?!
http://youtu.be/XWb_IZMdAQU Auffälligkeiten zu den Pässen von Flug MH17″

http://youtu.be/DAZ6-wn28SU „1.Weltkrieg und 2014: Auffallende erschreckende Parallelen“ SWR1 Leute night: Historiker Prof. Gerd Krumeich.
Erklärung wie es zum Ersten Weltkrieg kam. Erschreckende Parallelen die auffallen! 1914 und 2014/2015. Das Original Interview in ganzer Länge hier: http://x2t.com/312201

http://youtu.be/pLVGWHtSqSE „Ukraine-Konflikt als Zünder für Weltkrieg 3 – NATO steht Gewehr bei Fuß“ Größte internationale Spannungen seit der Kuba-Krise – Analyse der Akteure u. Hintergründe des Konfliktes in der Ukraine u. der Autonomen Region Krim. Heuchler schüren Krieg, bzw. bewaffnete Konflikte mit Russland. Warum? Antworten aus verschiedenen öffentlichen Quellen. Christen! Betet bitte für den Frieden!

http://youtu.be/EYdIIIxFvco „Erste Politiker erkennen Merkels Steuerung der Gewalt in der Ukraine“  BIA-Stadtrat Karl Richter weißt auf die erhebliche Verantwortung westlicher Politiker und Parteien für die Eskalation in der Ukraine hin und forderten dazu auf, die Einmischung unverzüglich zu stoppen.Besonders perfide, so Richter, sei es, daß bundesdeutsche Parteien in der Ukraine mit „faschistischen Banden“ zusammenarbeiteten, während sie in der Bundesrepublik gleichzeitig versuchten, die NPD zu verbieten.

http://youtu.be/JNSoktWTpZM „BUDDHIST OHRFEIGT ANGELA MERKEL“

 

 

26.Juli 2014

Sind etwa Saboteure unterwegs?

 

Das fragte sich Dimitri auch schon die ganze Zeit. Mittlerweile war es 6 Uhr in der früh und er wusste immer noch keine Antwort auf diese Frage. Er hatte Monalisas Rechner gründlich durchsucht, aber die Ursache, warum ihre Startseite plötzlich so scheiße aussah, konnte er nicht finden. Sicher gab es Leute, die den Internet-Auftritt der Göttin sehr gerne versauen würden, doch damit würden sie gegen eine der wichtigsten Regeln in diesem Spiel verstoßen, auf die man sich schließlich allseits geeinigt hatte, hatte einigen müssen. Niemand durfteIHR helfen aber es durfte SIE auch niemand sabotieren. Bei Zuwiderhandlung war allen klar, was passieren würde und das wollte Keiner. Uns so hatte diese Vereinbarung auch tatsächlich gehalten und die Frage war, hatte jetzt vielleicht doch jemand von ihnen die Nerven verloren? Oder, so überlegte Dimitri, steckte mal wieder Monalisas unsichtbarer Mitarbeiter dahinter? Nur, warum sollte der diese Verunstaltung herbei geführt haben? Gerade das Design ihrer Startseite war doch wirklich sehr schön gewesen.
Jetzt hingegen wurde der Besucher ihrer Seite sicher erst mal etwas abgeschreckt. Gut, wenn er dann trotzdem auf „Continue Reading“ drückte, kam er auf die Seiten mit ihrem alten, und wie er fand, sehr ansprechenden Design, die Bilder und das Layout erschienen dort so wie zuvor. Aber wer würde das jetzt noch tun, so wie es jetzt aussah, war der erste Eindruck vom MONALISALAND alles andere als einladend. Ja, diese Startseite machte einen ähnlich schlechten Eindruck wie der Zustand ihrer Küche, auch dort musste unbedingt etwas aufgeräumt werden. Normalerweise hatte Monalisa sich ja gerade erst wieder  daran gewöhnt, abends alles schön weg zu räumen, aber gestern hatte sie nach dem Abendessen einfach alles stehen und liegen lassen. Ob da etwa ein Zusammenhang bestand?

Kein Mensch würde normalerweise auf so eine Idee kommen, aber bei Monalisa hatte Dimitri solche Verknüpfungen schon des Öfteren festgestellt. Bei ihr galt: „Im Kleinen wie im Großen“, und dass hieß, wenn Madame die Fenster putzte, dann gewann auch die restliche Menschheit an Durchblick, wenn sie die Karten legte, die eine göttliche Botschaft erhielt, dann erfuhren zumindest die direkt Betroffenen auch davon, ob sie nun von ihrer Karten-Deutung wussten, oder nicht.
Ihm war es erst gestern wieder so richtig bewusst geworden, als er sich im ZDF die Heute-Nachrichten angesehen hatte und er dort einen Palästinenser hörte, der zur Situation in Gaza Stellung beziehen bezog. Seine Äußerungen klangen wirklich so, als hätte er, und nicht nur er, sondern alle zur Zeit so schrecklich leidende Menschen im Gaza-Streifen, Monalisas Botschaft vom Lieben Gott im Internet gelesen. „Gott ist groß,“ hatte der Mann gesagt, „und ER ist auf unserer Seite. ER wird uns helfen, auch wenn wir dafür große Opfer bringen müssen, und noch mehr unserer Kinder sterben müssen. Aber die Welt wird jetzt endlich das wahre Gesicht der Besatzer unseres Landes erkennen und das wird uns die Freiheit bringen!“
Konnte es wirklich sein, dass es zwar egal war, ob die Menschen ihre Sonnengöttin kannten, dass es aber nicht egal war, ob SIE ihre Küche aufräumte oder nicht? Er traute sich nicht, Olga davon zu erzählen, deshalb weckte er sie auch nicht, denn möglicher Weise würde sie ihn für verrückt erklären. Aber er machte den Job nicht erst seit ein paar Tagen, sondern er beschäftigte sich mit diesem Fall nun schon, mehr oder weniger seit 8 Jahren. „Los, Mädchen,“sagte er leise, „steh auf und räume die Küche auf!“
„Sag mal, sprichst Du etwa mit mir,“ hörte er Olga aus ihrer Koje sich empören. „Du spinnst doch wohl, weißt Du wie spät es ist? Wenn Du eine saubere Küche haben willst, dann räume sie doch selber auf!“
„Ach, Liebes, ich meinte doch nicht Dich,“ beruhigte Dimitri seine Freundin, „ich rede mit Monalisa. Sie muss dringend ihre Küche aufräumen, ihr unsichtbarer Mitarbeiter scheint sich über die Unordnung zu ärgern.“
„Wie kommst Du denn nur auf so einen Schwachsinn,“ fragte Olga noch ziemlich verschlafen.
„Monalisas Startseite ist sabotiert worden, sieht aus irgendeinem Grund plötzlich total scheiße aus.“
„Und Du meinst das liegt an ihrer Küche? Ich glaube, Du bist nicht ganz bei Trost! Warum sollte Gott sich an dem Zustand ihrer Küche stören, der hat doch wahrlich andere Probleme um die ER sich kümmern muss.“
„Wer weiß, vielleicht ist ihre Küche mit etwas Größerem verknüpft worden,“ versuchte Dimitri seine Überlegungen zu erklären.
„Ach Du meine Güte!Du meinst doch nicht, dass dies wie mit den Eiern ist? Das wäre ja schrecklich! Wenn das bei allen Menschen so ist, na, dann brauchen wir uns über den Zustand auf unserem Planeten ja nicht mehr zu wundern.“
„Na ja, ich meine, es könnte nicht schaden, wenn alle eine ordentliche Küche hätten, dennoch hoffe ich, dass es nur bei IHR so ist. Sie sagte es ja selbst mal, man muss den Dingen zunächst eine bestimmte Bedeutung geben, dass heißt, wer es nicht tut, der hat solche Probleme wahrscheinlich nicht. Die Frage ist nur, womit hat sie ihre Küche verknüpf?“

Olga schaute zu ihrer kleinen Küche und sagte: „Ich habe gestern auch nicht gespült, ich hatte gehofft, dass Du das machst.“
„Ich, äh … nun, ich hatte dafür keine Zeit, tut mir Leid. Aber, wenn Du Dich hier an den Bildschirm setzt, dann mache ich das jetzt gleich, schließlich, wer weiß, vielleicht ist unsere Küche ja mit ihrer verknüpft. Willst Du einen Kaffee haben,“ fragte Dimitri und stand auf um schon mal Wasser auf zu setzten.
Olga rieb sich die Augen und schaute auf die Uhr. 17 Minuten nach Sieben, es war Samstag, der 26.Juli und Neumond, soweit sie wusste. Alexander hatte dies in seinem gestrigen Bericht extra erwähnt, er meinte, dieser Neumond sei sehr speziell, an diesem Tag müsse man mit allem Möglichen rechnen. Na, das fängt ja schon gut an, dachte sie, und ging sich erst mal die Zähne putzen.

Eine gute Stunde später: Dimitri trank gerade seinen letzten Schluck Kaffee und Olga begann damit den Frühstückstisch abzuräumen, da hörten sie Monalisa ihre Küche betreten. Sie hatte die Küche aufgeräumt, war mit dem Hund raus gegangen und hatte offensichtlich auch etwas eingekauft, denn sie fragte Osram freundlich, ob er Lust auf Frühstück hätte. Der stand in Unterhose mit dem Rücken zu ihr und bereitete sich gerade seinen Morgen-Espresso zu. Eine hörbare Antwort bekam sie anscheinend nicht, denn sie fragte: „Hast Du meine Frage nicht gehört?“
„Doch, doch, klar, ich möchte frühstücken,“ sagte Osram und drehte sich nun auch um. Monalisa begann ihre Einkäufe in den Kühlschrank zu räumen und da fiel ihr offensichtlich ihr Startseiten-Problem ein. Sie sagte zu Osram: „Sag mal, irgendwas stimmt mit meiner Internetseite nicht, die Startseite ist völlig verändert, alle Bilder sind weg, es sieht aus, als hätte da jemand dran herum gefummelt.“
Osram reagierte mit einem Schulterzucken und wollte mit seinem Espresso kommentarlos durch die Tür verschwinden. Doch, das war ganz eindeutig die völlig falsche Reaktion auf ihr Problem, denn ohne jede weitere Vorwarnung rastete Monalisa aus und Osram erlebte ein unglaubliches Donnerwetter.

Olga und Dimitri schauten sich an und wagten nicht mehr sich zu rühren. Diese Seite von Monalisa kannte Olga noch nicht, und sie war darum mehr als überrascht über die Heftigkeit, mit der Madame sich Luft machte. Dimitri hingegen hatte durchaus schon einen Streit zwischen den Beiden erlebt, aber diesmal war es tatsächlich ungewöhnlich heftig. Es war nicht zu überhören, Monalisa kochte vor Wut. Und Osram reagierte alles andere als einsichtig auf ihren Ärger. Im Gegenteil, er versuchte jetzt seinerseits Monalisa anzugreifen. Doch damit wurde es natürlich nicht besser, denn mit jedem seiner Versuche sich zu verteidigen, wurde sie nur noch aggressiver, sie knallte die Türen und wurde richtig laut. Ja, ihr platzte der Kragen.

Natürlich wollte Osram jetzt kein Frühstück mehr und zog sich in sein Zimmer zurück. Allerdings nicht, ohne dabei Stühle umzuwerfen und ebenfalls die Türen zu knallen. Aber irgendwie wirkte er dabei nicht sehr überzeugend. Monalisa setzte sich an den von ihr trotz allem gedeckten kleinen Tisch in der Küche und schaffte es in relativer Ruhe ihr Brötchen zu essen. Sie machte sich sogar eine Kerze an. Osram saß derweil auf seiner Bettkante und rauchte eine Zigarette.
Nachdem Monalisa den Tisch wieder abgeräumt hatte, ging sie nach oben und ließ sich Badewasser ein. Dann ging sie zu Osram und sagte in gefährlicher Ruhe: „Ich weiß, warum Du Dich einen Scheißdreck für meine Arbeit interessiert, das machst Du, damit Du Dein Scheiß-Bild von Dir und mir aufrecht erhalten kannst. Du bist der wahre Held, der alles alleine machen muss und ich bin die Böse, die die ganze Zeit faul herum sitzt und nichts tut.“ Er schwieg dazu und sie ging hinunter an ihren Schreibtisch, denn klar, ihre Arbeit wartete wie immer auf sie.

15:30 Uhr: „Oh, Monalisa gönnt sich ein Stück Pflaumenkuchen, ja, dass hat sie sich jetzt wirklich verdient,“ sagte Olga. „Ich glaube, ich hole uns jetzt auch ein Teilchen, im Bistro gibt es vielleicht welche.“
Dimitri streckte sich und sagte: „Gut, ich mache den Kaffee und decke schon mal den Tisch.“ Es war doch immer wieder das Gleiche, wenn bei Monalisa Probleme auftauchten, dann stellte sich etwas später heraus, dass die zunächst scheinbar unerklärlichen Schwierigkeiten einen guten Grund und ihren Sinn hatten. Denn, sobald sie das Problem gelöst hatte, konnte man sehen, das Ergebnis war am Ende wirklich viel besser, als der alte, vermeintlich so gute Zustand. Jetzt sah ihre Startseite nämlich noch viel besser aus.. Und sie hatte einiges überarbeitet, was sie wahrscheinlich erst mal nicht getan hätte. Dimitri war sich jetzt sicher, diese Scheiß-Seite von heute Morgen hatte ihr unsichtbarer Mitarbeiter zu verantworten und nicht irgendwelche Kollegen, die die Nerven verloren hatten.

Klar, Osram konnte in diesem Fall wirklich nicht von sich behaupten, dass er für diesen Fortschritt die Verantwortung trug. Aber, zum Glück hatte Monalisa ja ihren Kumpel Mike und der war immer sofort bereit, ihr wie selbstverständlich zu helfen, zumindest, wenn es um ihre Internetseite ging. Olga und Dimitri hatten das Telefonat zwischen den Beiden mit großer Spannung verfolgt, denn auch sie wollten natürlich gerne wissen, was die Ursache der Veränderungen auf der Seite waren, und vor allen Dingen, ob es den Beiden gelingen würde das Problem zu beheben.
Erst hatte Dimitri ja gedacht, dieser Mike wäre ein Drückeberger, aber dass sah er jetzt gar nicht mehr so. Im Gegenteil. Mit so jemanden konnte man Arbeiten, und dies eindeutig auch mit Erfolg. Prima! „Gut gemacht Ihr Zwei,“ sagte er laut und Olga, die mit dem Kuchen zurück kam, sagte: „Glaubst Du die hören Dein Lob?“
„Er vielleicht nicht, aber SIE bestimmt!“
Olga stellte den Kuchen auf den Tisch, und Dimitri sagte: „Ich meine, dies ist ein guter Zeitpunkt für das 6. Türchen ins Paradies.“

Die 6. Tür

 

Der Film lief und Olga wunderte sich, denn irgendwie passte der Film tatsächlich sehr gut jetzt. Nur, warum hatte Monalisa diese komische Bundestagsrede zur richtigen Haltung von Hühnern in den Film eingefügt. Für was standen die Hühner? Wenn sie beim Zappen darauf gestoßen wäre, sie hätte garantiert schnell das Programm gewechselt. Aber als dann der Wechsel kam, da musste sie doch schmunzeln. Ja, man musste offensichtlich auch etwas Geduld haben und als dann auch noch das mit den Aliens kam, und sie den Text der Musik hörte, da glaubte sie zu verstehen, wo der Witz zu suchen war. Aber auf die darauf folgende Wiederholung der Anfangs-Szene, runzelte sie doch die Stirn. Eine Wiederholung, dass musste doch eine besondere Bedeutung haben? Und es ging weiter Schlag auf Schlag … ach und da war ja Monalisa sogar selbst! Und dann wieder ein Wechsel, jetzt ging es um Philosophie.
Dimitri hörte sich diesen Film jetzt schon zum 3. Mal an, denn in der Nacht hatte er dazu genug Gelegenheit gehabt. Aber langweilig wurde es für ihn nie, denn er entdeckte immer wieder Neues, dass ihm bemerkenswert erschien. Das Gespräch zwischen Monalisa und der kleinen Franzi zum Beispiel. Was hatte der tote Baum, der den Beiden auffiel, wohl zu bedeuten? Was erkannte Monalisa in dieser Szene, denn die hatte sie doch bestimmt nicht zufällig ausgewählt? Es musste etwas mit Philosophie zu tun haben. Und dann die Sache mit dem angeblichen Wunsch der Menschen nach einem Guru, der den Menschen sagte wo es lang ging, eine Forderung, die modern Philosophen nicht mehr bedienen wollten. Man musste wirklich gut hinhören, dachte Dimitri, er war sich sicher, hier gab es kaum ein Wort, das überflüssig war, ansonsten hätte Monalisa die Passage garantiert weggeschnitten, denn bevor sie diese „Türen ins Paradies“ bei You Tube hoch lud, kontrollierte sie alles noch mal sehr genau und ab und zu kürzte sie eine Kleinigkeit weg, aber er hatte es in seiner Nachtschicht ja genau beobachten können, viel landete nicht in dem Mülleimer.
Und dann die Schnitte, die waren in den meisten Fällen sehr gezielt gesetzt, manchmal sehr überraschen, aber die darauf folgende Szene passte oft so gut, dass ihm das Wort genial immer wieder durch den Kopf ging. Also, es sah ganz danach aus, dass er zu einem Fan dieser Filme werden würde und auch Olgas Verständnis wuchs und gerade das Thema Sex und Koran fand sie sehr interessant. Und diese Wechsel, einfach verrückt, total verrückt. So etwas konnte doch nicht zufällig entstehen. Sie selbst lag auch öfter auf dem Sofa und zappte durch das Programm, aber so interessant war das bei ihr nie.

Bei Monalisa klingelte das Telefon. Na, das war ja mal etwas ganz Neues, denn Telefongespräche konnten sie wirklich nur sehr selten belauschen. Dimitri drückte auf Pause und Olga drückte auf den Aufnahmeknopf. Am anderen Ende war ihr krebskranker Ex und als Monalisa aufgelegt hatte, schauten Olga und Dimitri sich ganz betroffen an. Dass, was sie da gerade mitbekommen hatten, das war einfach nur schrecklich, ja, dies war tatsächlich so etwas wie ein Anruf aus der Hölle gewesen. Und wer weiß, dachte Dimitri, der Monalisas Geschichte über den Besuch des lieben Gottes in der Hölle von Satan Senior gelesen hatte, war die Situation von Monalisas alten Freund um einiges Schlimmer, denn dass was sie gehört hatten, das war einfach unfassbar, es war unendlich grausam und selbst Olga, die schon einige Krebsfälle in ihrer Familie erlebt hatte, dachte, so schlecht war es Keinem von ihnen ergangen. Es war wirklich schlimm, was dieser Ex durchmachen musste und es wäre auch ihr sehr schwer gefallen, die richtigen Worte zu finden. Mitleid, klar, aber wie baute man so jemanden am Telefon auf, wie machte man Mut? Das Einzige, was Monalisa dazu einfiel, dass waren ihre Karten. Sie hatte ihrem EX das Ergebnis ihrer Kartenlegung zu seiner Erkrankung auch schriftlich gegeben, mehrfach sogar und auch jetzt konnte sie ihn nur noch mal deutlich daran erinnern, dass ihre Karten einen glücklichen Ausgang vorhersagten, nicht nur ein einfaches Karo Ass, also die Karte für den Erfolg, hatte sie gezogen, es lag sogar eine Karo Acht dabei und die stand für das höchste, persönliche Glück. Demnach würde ihr Ex diese wahrlich schwere Prüfung meistern, doch dass dies gar nicht so leicht zu erdulden war, was er mitmachen musste, dass war klar. „Mann,“ sagte Dimitri, „dass war krass, total krass.“
„Heute ist ein besonderer Neumond, hat Alexander gesagt, und er scheint Recht zu behalten, heute ist ein sehr außergewöhnlicher Tag.“
„Ja, und wenn Du bedenkst, dass ihr Ex ein ein Moslem ist, dann wissen wir jetzt auch, wie es den Menschen in Syrien und Gaza geht.“
„Meinst Du, da besteht auch ein Zusammenhang,“ fragte Olga.
„Na, wenn nicht hier, wo dann?“
„Hm,“ überlegte Olga, „auch für die Palästinenser hat sie ein glückliches Ende vorhergesagt.“
„Und die glauben sogar daran, obwohl sicher keiner ihre Botschaft vom Lieben Gott kennt.“
„Ihr Ex sollte auch fest daran glauben, nur so schafft er es und in ein paar Jahren wird er wie so Viele sagen, dass diese Hölle das Beste war, was ihm passieren konnte.“
„Trotzdem möchte ich nicht in seiner Haut stecken,“ sagte Dimitri. „Was hat der Mann nur verbrochen, dass er so hart bestraft wird?“
„Du meinst wirklich, dass er unter einer Strafe Gottes leidet,“ fragte Olga und legte ihre Stirn in Falten.
„Ob diese Strafe von Gott kommt, das mag ich nicht beurteilen, wenn man daran glaubt, dass sich jeder Mensch die Prüfungen seines Lebens selbst ausgesucht hat, dann hat er sich vielleicht auch selbst bestraft. Möglicherweise muss er ein schlechtes Karma abarbeiten.“
„So etwas macht doch kein Mensch freiwillig,“ meinte Olga.
„Der Mensch sicher nicht, aber die unsterbliche Seele vielleicht schon. Vielleicht waren die Alternativen noch grauenvoller?“
„Ich weiß nicht,“ sagte Olga, „ich meine, klar, ich glaube auch an die Wiedergeburt, aber ob man wirklich ermessen kann, auf was man sich in seinem Leben einlässt? Denke nur an Monalisas Einleitung ihrer Biografie, sie kann sich wohl tatsächlich daran erinnern, dass sie ihr Leben selbst gewählt hat, aber als sie dann durch ihre persönliche Hölle gehen musste, da konnte sie sich nicht vorstellen, zu all dem Ja gesagt zu haben. Zumindest von dem Blitz will sie nichts gewusst haben.“
„Der war vielleicht auch wirklich nicht vorgesehen gewesen, warum sonst war Joseph zu ihr gegangen und hat ihr Einverständnis für ihre Ermordung eingeholt. So etwas ist doch sehr, sehr ungewöhnlich. Ich denke, in ihrem Lebensplan hatte es eine nicht geplante Änderung gegeben.“
„Und sie hat ohne zu zögern Ja dazu gesagt?“
„So sagt sie es. Sie schreibt, dass sie in dem Moment des Erscheinens von Joseph sofort wusste, wer sie in Wirklichkeit war. Und sie hat IHM wohl voll vertraut und nur eine einzige Bedingung gestellt. Sie wollte sich nach ihrer Ermordung und Wiederauferstehung an alles aus ihrem vorherigen Leben erinnern können. Ich denke mal, dass war sehr klug von ihr, denn ohne ihre Erinnerung wäre ihr neues Leben sinnlos, denke ich.“
„Mann-oh-Mann, was für eine verrückte Geschichte,“ sagte Olga.
„Ich weiß es klingt unglaublich, aber ich weiß, es ist wahr. Ich habe Joseph auch kennen gelernt und die gleiche Erfahrung gemacht.“
„Echt? Und wer bist Du in Wirklichkeit?“
„Na, ein Crew-Mitglied, ich komme aus der Zukunft. Und ich weiß, ohne unseren Admiral sind wir aufgeschmissen.“
„Und Monalisa ist der Admiral? Ist sie etwa ein Mann?“
„Nein, sie ist wohl Beides, so wie Joseph auch.“
„Monalisa ist ein Zwitter?“
„Alle Götter sind Zwitter. Sie haben die Wahl.“
„Du etwa auch?“
„Das weiß ich nicht. Ich habe nach der Begegnung mit Joseph auch sehr viel schnell wieder vergessen. Das ist zwar blöd, aber offensichtlich notwendig, denn, wenn man alles weiß, dann ist es so, als ob Du das Buch, dass Du liest, schon auswendig kennst. Ich lese Bücher aber nur ungern zweimal.

20:37Uhr: „Oh wei, was war das denn,“ sagte Sandy in die Stille, „das war jetzt aber eine Kriegserklärung! Was für ein Mist!“
„Für Wen?“
„Für die Satanisten. Satan Junior ist mit ihnen verknüpft. Und Mutter Erde hat da gerade eine Kampfansage gemacht. Das geht garantiert nicht nur in die Wolken.“
„Noch scheint die Sonne.“
„Aber der Neumond kommt,“ sagte Li.
„Alexander Gottwald hat es angekündigt,“ sagte Sandy. „Er ist ein unglaublich guter Astrologe, General Redding war für diese Quelle sehr dankbar und wir haben Gottwalds politische Deutungen immer sehr gespannt erwartet. Zusammen mit den Karten von Monalisa, also, da kannst Du den Satanisten die Hosen ausziehen, ach was, die packen ein oder werden wach. Die Satanisten wissen genau, dass es ohne den guten Willen von Mutter Erde auch für sie sehr ungemütlich wird. Und wir haben es nun nicht mehr mit einem Fürsten der Finsternis zu tun, der in irgendeinem Banken-Tempel sitzt, dieser Typ wie immer er auch heißt, es ist egal, wird untergehen oder ins All flüchten müssen. Er geht entweder in den Ruhestand auf irgendeinem anderen Planeten, und betreibt dort Terraforming oder aber er begreift, wer hier auf diesem Planeten die Gesetzte macht. Ihr habt doch sicher auch diesen Palästinenser in den Nachrichten gehört, und spätestens da war klar, die Sache ist längst entschieden. Eine neue Spinne sitzt im Zentrum des Netzes. Sie ist winzig klein und trotzdem riesengroß, denn Ihre Macht ist Ihre Größe. Und davor hatten die Satanisten immer schon Angst. Und ihr hört es ja. Satan ist platt.

Charlie sagte gar nichts. Er hörte nur zu und überlegte wie er an Osrams Stelle auf die zur Sprache kommenden Tatsachen reagieren würde und er hatte Mitleid ihm. Auf der anderen Seite wusste er, dass Monalisa vollkommen Recht hatte. Noch wehrte sich Osram gegen die Erkenntnis und bezweifelte ihre Macht, denn er hatte offensichtlich selbst keine guten Erfahrungen mit der Zauberei gemacht. Aber Magie war kein Poker-Spiel, es war reine Wissenschaft, es war Physik. Seifenblasenphysik. Und dieser Theorie war nur schwer zu widersprechen, wenn man sie erst mal begriffen hatte. Und er hatte sie begriffen, denn im Gegensatz zu Osram kannte alle Filme von Monalisa.

 

28.Juli 2014

Der Erste Kreis

http://youtu.be/C5MZvz69_D0 „Rückverbindung der Seele – bewusst.tv“

http://bewusst.tv/kriegshetze-in-den-medien/

Dimitri hatte die halbe Nacht kein Auge zu getan, denn er ahnte, jetzt war der Zug nicht mehr aufzuhalten. Die Erde würde nun ihr Blaues Wunder erleben, denn nicht nur Monalisa tat, was sie am Besten konnte, auch Satan Junior, der seit Gestern kein Junior mehr war, sondern der neue „Fürst der Finsternis. Satan hatte endlich begriffen, wohin die Reise ging. Dazu hatte die Göttin allerdings ein ziemliches Donnerwetter veranstalten müssen, denn zunächst musste einiges klar gestellt und von dem neuen Herrscher der „Unteren Etage“ verstanden und auch akzeptiert werden. Ja, dieser Gottwald hatte Recht behalten, dieser spezielle Juli-Neumond 2014 war etwas ganz Besonderes. Die Satanisten der Welt würden es garantiert bald schon merken. Ihr Fürst war endlich aufgewacht und bereit, die ihm von der Göttin angetragene Macht zu übernehmen und konstruktiv zum Wohle der ganzen Erde und ihrer Bewohner einzusetzen. Das war für ihn keine leichte Entscheidung gewesen, ja, er hatte sogar geweint. Aber diese Tränen hatten ihm geholfen, das Unabänderliche zu akzeptieren. Er war nun mal kein einfacher Elektriker, für den es reichte, regelmäßig seinem Job nachzugehen. Er war der Fürst der Finsternis, und dass bedeutete, er war in nicht nur in Monalisas Karten ein König, sondern auch in der Realität. Er hatte dies nie gewollt, im Gegenteil, er hatte sich viele Jahre hartnäckig geweigert dieses ICH anzunehmen. Und dies nicht erst seit er Monalisa begegnet war, und sie ihn gleich als den erkannte, der er immer schon gewesen war.

Er hatte allerdings damals von ihrer sogar schriftlich gegebenen Rollenzuweisung nichts wissen wollen, er glaubte nicht an die Macht der Magie, für ihn war sie eine krankhafte Einbildung, der er nicht noch mal aufsitzen wollte. Denn, es hatte in seinem Leben durchaus Zeiten gegeben, in denen er sein wahres ICH erkannt hatte. Und er hatte auch versucht seine Aufgabe zu erfüllen, doch leider, auch er hatte mit seiner Inkarnation vergessen wie man zaubert. Und so musste er feststellen, dass es nicht reichte, einfach nur drauf los zu stürmen. Zaubern war eine hohe Kunst, die man erst erlernen musste, und man musste schon sehr genau wissen, was man erreichen wollte. Die Wege zum Ziel waren sehr vielfältig. Nur in einem Punkt hatte ER einfach keine Wahl. Er war, was er war, und wenn seine uralten Träume Realität werden sollten, dann musste er sein wahres ICH erkennen und annehmen. Monalisa hatte die große Kraft des Juli-Neumondes dazu genutzt, ihm diese Einsicht zu ermöglichen. Dazu hatte sie allerdings ihre eigene Macht wohl auch voll ausspielen müssen.

Dimitri und Olga waren Augen- und Ohrenzeuge dieser wirklich sehr aufschlussreichen und ungeheuer spannenden Auseinandersetzung gewesen. Und Beide waren sich einig, dieser erste Akt „Des Ersten Kreises“ war wirklich außergewöhnlich gewesen und sie hatten ebenfalls sehr viel dabei gelernt. Auch ihnen war jetzt klar, der Zug war tatsächlich abgefahren und das Ziel war auch bekannt, allein, wo der Zug zwischendurch Halt machen würde, damit auch noch andere einsteigen konnten, dass war ihnen nicht bekannt. Sie würden die Bewegung des Zuges also weiterhin sehr genau beobachten müssen.

Dimitri schloss die Augen und er sah Satan, den neuen Herrscher der Unterwelt, den unendlich langen Zug der Menschheit in Bewegung setzten. Zum Glück wusste er sehr genau wie man eine Lok sicher über die Gleise bringt, denn er hatte zusammen mit Osram nicht nur gelernt, wie so ein Zug zusammengebaut wurde, er konnte eben auch damit fahren. Er konnte auch die etwas versteckten, weil nicht selten zugewachsenen Schilder auf der Strecke nicht nur gut erkennen, er wusste auch, was sie bedeuteten. Ja, dachte Dimitri, nichts was man im Leben einmal gelernt hatte war umsonst, auf dem Weg ins Paradies wurde alles gesammelte Wissen und alle gemachten Erfahrungen dringend benötigt. Dies galt für Jeden Mitreisenden, aber ganz besonders für den Lokführer. Er trug die Verantwortung dafür, dass der Zug auf der langen und möglicherweise auch gefährlichen Strecke nicht entgleiste. Er musste das Tempo bestimmen, und dazu musste er sehr genau auf alle Zeichen achten, die auf dem Weg auftauchten. Wenn der Zug zu schnell wurde, musste er bremsen, wenn eine Steigung kam, dann lag es seiner Verantwortung, die Energie so gezielt zuzuführen, dass der Zug nicht stehen blieb. Einen festen Zeitplan gab es zum Glück diesmal nicht, die einzige Vorgabe war das Ziel, und dieses sollten so viele Menschen wie möglich mit ihm erreichen.

Doch noch befanden sich in seinem Zug nur er und die Sonnengöttin. Und die saß ganz in seiner Nähe und sorgte nicht nur dafür, dass er während der Fahrt genug zu Essen hatte. Er brauchte Kraft und auch viel Liebe, denn diese war nötig, ohne Liebe funktionierte diese Reise nämlich nicht. Madame studierte außerdem die Routenpläne und schaute aus dem Fenster, um zu sehen, wo der nächste Halt zu finden war, damit weitere Menschen einsteigen konnten. Denn sie fuhr nicht zum Spaß mit diesem langen Zug, sie erfüllte sich damit einen großen Traum. Andere mochten vielleicht sagen, für Ihre Träume von „Energie für einen Apfel und ein Ei“ müsse man zaubern können und so Etwas gäbe es nun mal leider nicht. Monalisa sah das jedoch ganz anders, denn sie wusste nun endlich ganz genau wie man die Kräfte der Magie kontrollierte. Und SIE machte es zum Glück nicht zu ersten Mal.

29.Juli 2014

Die Kinder des Lichts

 

http://quer-denken.tv/index.php/693-webtrolle-und-bezahlte-blogger (Anm. d. Autorin: „Lügen sind teuer, die Wahrheit gibt es umsonst!“)
http://quer-denken.tv/index.php/bibliothek/668-kosovo-die-kriegsluegen-der-nato (Anm. d. Autorin: Sehr wichtig zu wissen!!)
http://www.gmx.net/themen/nachrichten/ausland/30bes52-gazastreifen-angriffe-raketenalarm-tel-aviv#.hero.Angriff%20auf%20Kraftwerk%20in%20Gaza.267.356

„Dimitri, Dimitri, komm schnell, hier ist gerade ein Auftrag für Dich eingegangen,“ rief Olga ganz aufgeregt und Dimitri kam von Draußen herein gelaufen, denn er hatte die Markise noch mal etwas besser gesichert, da der Himmel immer dunkler wurde, und ein Gewitter im Anmarsch war.
„Was ist los? Hat sich Alexander gemeldet?“
„Nein, hier, lies die gerade ganz frisch auf Monalisas Seite erschienene, neueste Karten-Legung zum Gaza-Drama. Sie will, dass Du eine Botschaft an Putin weiter gibst.“
„Meinst Du wirklich, dass sie mich persönlich meint,“ fragte Dimitri. Er setzte sich vor seinen Bildschirm und las: „Helft endlich Gaza!!!“
Danach lehnte er sich zurück, und Olga sagte: „Du bist doch ihr russischer Geheimdienstmann, sie meint Dich, da kann es keine Frage geben! Du musst Putin endlich über Monalisas Seite informieren! Du oder eben Alexander, da sein Zugang zum Präsidenten besser ist. Aber dies ist eine Botschaft, von der Putin erfahren muss! Er muss nach diesem Karo König Ausschau halten!“
„Nun rege Dich nicht so auf, ich mach ja schon…“ und Dimitri schickte eine Nachricht an seinen Vorgesetzten. Alexander war der Richtige für diese Angelegenheit, denn er hatte persönlichen Kontakt zum Präsidenten und konnte ihn zur Not einfach anrufen.

Mann, dachte Olga, dass ist ja ein dickes Ding! Die Sonnengöttin verteilt Aufträge an sie! Oh, war das aufregend! Überhaupt waren die letzten drei Tage der absolute Hammer gewesen. Was sie alles erfahren hatten! Wenn sie nicht mittlerweile so gut informiert wäre, also, sie würde dies alles für absolut unmöglich halten, ja, sie würde denken, dass sie träumt. Aber sie war wach, und zwar vollkommen! Und sie hatte eine ganz persönliche Entscheidung getroffen. Sie würde in diesen verrückten Zug einsteigen, mit dem Monalisa und ihr toller Satan durch das weltweit gespannte Netz fuhren. Die Frage war nur, wo konnten sie zusteigen, wo war der nächste Halt? „Die Kinder des Lichts“ wussten es vielleicht selbst noch nicht so genau.

Dimitri hatte Olga von diesem magischen Zug erzählt und sie war sogleich begeistert gewesen, denn Dimitri erklärte ihr, dass Osram, und damit auch Satan, tatsächlich die Fähigkeit hatten, eine große Lok zu fahren. Osram hätte nämlich bei den Kölner Verkehrsbetrieben gelernt und auch viele Jahre dort als „Fehlersucher“ gearbeitet. Da wäre es nötig gewesen, dass er selbst mit kaputten Straßenbahnen fahren konnte. Später hatte er dann gelernt, wie man eine richtig große Lok zusammenbaut und in Betrieb nahm. Er war viele Nächte mit diesen Zügen zwar immer nur im Kreis gefahren, doch er verstand die Beschilderung auch auf der freien Strecke, und wusste somit alles, was für eine sichere Fahrt, selbst in unbeleuchteten Tunneln, nötig war. Diesem Lokführer konnte man wirklich vertrauen. Die Göttin tat es jedenfalls und sie schien ein sehr gutes Gespür für die besonderen Fähigkeiten Anderer zu haben. Sie hatte schon bei ihrer ersten Begegnung mit Osram erkannt, wer sich in ihm versteckte. Und sie wusste auch, dass Putin, ihr Präsident, ein ganz ausgezeichnet guter Agent Gottes war. Warum sie da so sicher war, hatte Olga Dimitri gefragt, und Dimitri überlegte und sagte dann: „Nun ja, wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat sie es kurz nach dem Blitz erkannt. Obwohl sie diese Erkenntnis gar nicht glauben wollte. Sie war überzeugt, wir hätten ihr mit dem Blitz diese Liebe zu Putin gemeiner Weise eingepflanzt. So nach dem Muster: „Wir löschen Dir nicht nur das Gehirn, nein wir sind sogar so dreist, dass wir Dir die Liebe zu Deinem Feind aufzwingen, die dafür sorgt, dass Du, den, für Deine Geistesstörung Verantwortlichen, gezwungen bist zu lieben.“ Und es war wohl tatsächlich in der ersten Zeit eine sehr romantische Liebe, die sie empfunden hat, d.h. empfinden musste. Sie schreibt irgendwo, dass sie allein bei seinem Anblick im Fernseher Sehnsucht, Vertrauen und den Wusch nach einer Umarmung empfunden hatte. Und da ihr diese Gefühle zuvor völlig fremd gewesen waren, hatte sie uns verdächtigt, dass wir ihr dies mit Hilfe der Skalarwellen-Technik aufgedrückt haben. Das ist aber Unfug, so etwas haben wir nicht gemacht. Wir haben ihr nur die Erinnerung an die zurück liegenden 3-4 Monate gelöscht, sonst nichts, ehrlich,“ sagte Dimitri, der in Olgas Gesicht ab las, dass sie ihm nicht so leicht Glauben schenken wollte. Olga hasste die Skalarwellen-Technik und sie misstraute jedem, der damit herum fummelte. In ihren Augen war die Gefahr des Missbrauchs riesengroß. Es mochte ja sein, dass die Allmächtigen sie gerne und auch sinnvoll einsetzten, aber der Mensch von Heute, dem traute sie in diesem Punkt in keiner Weise zu, mit der Macht dieser Technik verantwortlich umzugehen.
Aber Dimitri betonte nochmals, dass sie wirklich keine solche Schweinerei wie eine erzwungene Liebe verursacht hätten, zumindest waren sie sich dessen nicht bewusst. Aber Joseph hätte bei der Zusammenstellung der skalaren Wellen des Blitzes seine Finger im Spiel gehabt. Vielleicht war ER also dafür verantwortlich.

Li betrat seine mobile Behausung und sah seine Freundin Sandy mit Charlie zusammen am großen Tisch sitzen. Sie tranken eine Tee, während Sandy ein Auge auf ihren großen Topf hatte, denn sie war mal wieder mit Kochen dran. Mittlerweile hatte sie zum Glück ein etwas größeres Repertoire an Kochrezepten, die sie aus dem Ärmel schütteln konnte. Es gab zwar wie so oft Spaghetti, aber nicht mehr mit einer Tomatensoße aus dem Glas. Heute würde es die Nudeln mit einer Gorgonzola-Sahne-Sauce geben. Die war sehr einfach zuzubereiten und nun ja, Nudeln kochen, dass konnte sie immerhin ganz gut. Außerdem hatte sie einen bunten Salat vorbereitet und das Dressing war auch nicht aus einer Tüte.
Charlie staunte darüber nicht schlecht, denn so lange er Sandy kannte, hatte sie noch nie Interesse an der Kocherei gezeigt. Er selbst kochte hingegen sehr gern, aber für sich alleine machte er sich nur selten die Mühe.
Li legte einige Zeitungen auf den Tisch, und sagte: „Ich habe Monalisa gesehen, sie kam mir mitten in Osterath mit dem Hund entgegen. Auf ihrem Rücken trug sie diesen karierten Rucksack, er war prall gefüllt.“
„Dann war sie bestimmt etwas einkaufen,“ sagte Sandy. „Und, welchen Eindruck machte die Göttin auf Dich?“
„Ganz normal, sie sieht aus wie eine etwas freakige Frau. Ihre bunte Hose hatte sie auch wieder an. Sie hat mir direkt in die Augen gesehen. Ich denke mal, ich bin ihr wegen meines asiatischen Aussehens aufgefallen. Jetzt wird sie wahrscheinlich auch mein Alter genauer einschätzen können.“
„Du meinst, sie wusste, wer Du warst?“
„Da schwöre ich Stein und Bein drauf. Ihre Augen sehen alles.“

 

 

30.Juli 2014

Ein bodenloses Loch?

 

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/07/monsterklage-uber-250-milliarden-gegen.html#ixzz38aXDGnrV (Anm. d. Autorin: „Das ist der Anfang vom Ende!“)
http://youtu.be/Br-QsVYwWLc „IRAN ist anders als man denkt!“
http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/07/die-flache-von-gaza-wird-um-44-reduziert.html Wann werden der Massenmörder Benjamin Netanjahu und die Kommandeure seines Sonderkommando zur ethnischen Säuberung endlich zur Rechenschaft gezogen und vor den internationalen Strafgerichtshof gebracht? Wie lange will die Welt noch zuschauen und das Abschlachten der Palästinenser dulden? Den einzigen Frieden den die Zionisten mit den Palästinensern akzeptieren, ist der eines Friedhofs! (Anm. d. Autorin: „Israel ist leider auch ganz anders als die Viele denken!“)
http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/07/washington-will-einen-atomkrieg-mit.htmlStudiert mal „Operation Northwood“. Kann man auf Wikipedia nachlesen. 1963 wollten die Kriegshetzer in Washington eine amerikanische Linienmaschine voll besetzt mit Zivilisten über Kuba abschiessen und dann den Kubanern in die Schuhe schieben. Die weltweite Empörung wollten sie nutzen um eine Invasion gegen Kuba zu rechtfertigen, was automatisch einen Krieg mit der Sowjetunion nach sich gezogen hätte. Kommt euch dieses Szenario irgendwie bekannt vor? Genau das ist jetzt in der Ukraine passiert. Boeing abgeschossen und sofort wird Russland dafür verantwortlich gemacht. Die ganze Welt ist geschockt und verlangt Rache…
(Anm. d. Autorin: „Und die Amerikaner sind leider auch ganz anders, als man es sich wünscht!“)
http://quer-denken.tv/index.php/692-war-es-doch-die-mh370 (Anm. d. Autorin: „Und die MH17 ist der MH370 dafür verdammt ähnlich!!!“)

„Guten Morgen, Liebster, Du musst aufstehen, Alexander hat sich gerade gemeldet, er will wissen, mit wem unser Präsident verknüpft ist,“ fragte Olga und brachte Dimitri einen Kaffee ans Bett.
„Ist es denn so dringend, ich bin erst gerade ins Bett gekommen…“ Dimitri zog sich die Decke über den Kopf.
„Alexander sagt, Putin will es sofort wissen!“
Dimitri setzte sich auf und rieb sich die Augen. Es war wiedereinmal total spät geworden, denn Monalisa hatte wie immer noch lange im Internet herum gesurft. Er schaute auf die Uhr, es war kurz nach Neun. „Was ist denn los, warum plötzlich diese Eile?“
„Ich weiß es nicht, aber vielleicht will Putin wissen, wo er den Karo König findet, den er suchen soll. Die Amerikaner haben sich nun wohl endgültig mit ihrer Sanktions-Strategie durchgesetzt. Obama sagt zwar, dies sei kein Kalter Krieg, aber dass ist natürlich Quatsch, wenn es nach den Marionetten-Spielern geht, dann ist der Krieg zwar heute noch kalt, aber der Druck wird jetzt täglich so erhöht, dass es zwangsläufig heiß werden wird.“

Dimitri nahm den Becher mit dem Kaffee entgegen und trank einen Schluck. Olga setzte sich zu ihm auf die Bettkante. „Vielleicht wird es wirklich bald ernst. Die westlichen Massenmedien sind ja schon länger auf Kriegs-Kurs. Ich raffe das nicht, Israel kann die Palästinenser aus ihrem eigenen Land mit Bomben und Raketen vertreiben, es kann Krankenhäuser und Schulen bombardieren, es kann das einzige Stromkraftwerk zerstören, es kann Tausende töten und verletzen, es kann sich jede Einmischung in seine Angelegenheiten verbieten, und jeden Friedensprozess torpedieren. Und zwar alles mit nur einem Satz: „Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung!“
Und der Westen akzeptiert dies als Gottgegeben. Russland wird jedoch in die Zange genommen, ohne irgendwem etwas angetan zu haben. Die Welt steht wirklich auf dem Kopf, und muss dringend gedreht werden. Monalisa hat Recht, das Ei liegt falsch herum.“
„Das Problem ist, jetzt sind Sommerferien, die Leute wollen ihren hart erarbeiteten Urlaub genießen. Das nutzen die Kriegstreiber aus, denn wen interessiert schon die Politik, wenn er auf einer Palmeninsel seinen Cuba-Libre trinkt.“ Dimitri machte seinen Job ja normalerweise ganz gerne, aber ohne Schlaf war auch ihm nach Sonne, Strand und Palmen. Olga gab ihm einen Kuss, und sagte: „Los, spring unter die Dusche, ich mache uns Frühstück und dann sehen wir uns die „Kinder des Lichts“ noch mal an, da ist ein neuer Film online.“
„Ich weiß, habe ihn mir schon drei Mal angesehen. Das Einzige, was ich da erkennen konnte, dass war das Loch im Boden. Das muss eine wichtige Bedeutung haben. Nur, auf was dieses Loch uns hinweisen soll, ich weiß es nicht.“

Olga stand auf und ging in die Küche um sich um das Frühstück zu kümmern und Dimitri schleppte sich unter die Dusche. Er war immer noch halb am Schlafen. Aber, so war das nun mal als Agent, da musste man auf Zack sein, wenn es brannte. Obwohl, dann war es im Grunde zu spät, wichtig war, dass es gar nicht erst zu einem Feuer kam. Nur, wenn überall Schwachköpfe mit dem Feuer spielten, dann war es eine schwierige Aufgabe als Feuerwehrmann erfolgreich zu sein. Und wenn einiger der  Schwachköpfe dann auch noch von der Feuerwehr waren, dann war alles aus, dann brannte es bald schon überall lichterloh. Er drehte am Wasserhahn und hoffte, dass dieses Wasser auch verknüpft war, denn dann würde es vielleicht die Feuerstellen der Schwachköpfe löschen können.

http://youtu.be/_rBs4WWCnWQ „Putin erzählt einen Witz über einen US-Spion“
http://youtu.be/XGm7QAZPLeU „Putin – Will Deutschland wieder mit Holz heizen oder was?“
http://youtu.be/w4TeCCthrsg „Wladimir Putin entkräftet die Nazi Keule“
(Anm. d. Autorin: Liebe Leser, das Netz ist ein guter Ort, um sich ein genaueres Bild von der Persönlichkeit des russischen Präsidenten zu machen. Dann ist auch klar, mit wem er sehr eng verbunden ist.)
Olga schreckte die Eier mit kaltem Wasser ab und Dimitri kam mit nassen Haaren an den gedeckten Tisch. Eier, Marmelade, ein Glas Orangensaft und Vollkornbrot, mehr gab es nicht. Sie müssten bald mal wieder richtig einkaufen fahren, überlegte Olga, denn die wenigen Vorräte, die sie in ihrem Wohnmobil unterbringen konnten, gingen zusehends zur Neige.
„Das Loch ist nicht bodenlos,“ sagte Dimitri und griff nach dem Brot.
„Was für ein Loch,“ fragte Olga und klopfte auf ihr Ei.
„Das in dem Zimmer mit der Badewanne. Da ist Monalisa gestern hinein getreten. Osram wusste zwar, dass der Boden an der Stelle nicht in Ordnung war, doch Madame ist wohl etwas härter aufgetreten und durchgebrochen. Aber, das Loch ist nicht bodenlos, da ist noch die Betondecke des Kellers zu sehen.“
„Und was heißt das jetzt,“ fragte Olga und stellte enttäuscht fest, dass ihr Ei  hart gekocht war. Sie mochte ihr Frühstücksei eigentlich lieber weich. Aber gut, dachte sie, es gibt Schlimmeres.
„Wenn wir bedenken, dass Osram der neue Herrscher der Satanisten ist, und die Wohnung des Teufels übernommen hat, nun, dann hat das Loch vielleicht mit der Klage gegen die Banken zu tun. 250 Milliarden sollen die an betrogene Anleger als Entschädigung bezahlen. Das ist für die Banken zwar kein Loch ohne Boden, aber dennoch keine Kleinigkeit.“
„Aber ist Black Rock nicht selbst der größte Verbrecher, wieso verklagen die jetzt ihre Kollegen, haben doch alle Dreck am Stecken in dieser Bruder-Geschichte.“
„Vielleicht weht bei Black Rock jetzt ein etwas anderer Wind. Die wissen, entweder, sie spielen mit und versuchen sich auf die Siegerseite zu schleichen, oder sie müssen in einem anderen Sonnensystem Terrafoming betreiben. Vielleicht hat Rothschild ja begriffen, dass die Erde doch der schönere Ort zum Leben ist. Da gibt es genau die richtige Atmosphäre, da gibt es eine gute Infrastruktur, da gibt es genügend zu Essen und zu Trinken. Und ich sage mal, in seinem Alter, da will man doch nicht wirklich noch mal von Vorne beginnen müssen. Ich schätze mal, der Mann ist endlich wach geworden, und arbeitet nun für Monalisa Plan B.“
„Das glaube ich nicht, niemals macht der Typ das, der als aller Letzter. Dieser Scheißkerl ist doch für die ganze Misere auf der Welt verantwortlich,“ Olga schüttelte mit dem Kopf und köpfte ihr zweites Ei.
„Was soll Rothschild machen, er gehört ganz schnell zu den Verlierern, wenn er nicht rechtzeitig die Seiten wechselt. Ich nehme an, darüber denken jetzt einige der Satanisten ernsthaft nach. Sie sind nun mal Anhänger des „Herrn der Finsternis“ und der hat gestern den Teppich zur Seite getan und sich um das Loch gekümmert. Aber, wie gesagt, es ist nicht bodenlos. Das dürfte die Bankenwelt beruhigen. Und mir scheint die Betondecke ist noch ganz gut in Schuss. Die Kosten für die Sanierung werden sich in Grenzen halten, 250 Milliarden werden es am Ende nicht sein, zumindest nicht für Rothschild.“
„Du meinst, Osram ist mit den Rothschilds verknüpft?“
„Klar, Monalisa hat auf der ganzen Welt nach Satan Senior gesucht und landete immer wieder bei dieser Familie.“
„Ja, dann wundert es mich aber, dass diese Leute noch keinen Killer zu ihr geschickt haben.“
„So einfach ist es halt für einen Vater nicht, die große Liebe seines einzigen Sohnes zu töten.“
„Rothschild hat aber doch bestimmt mehr als nur einen Sohn,“ sagte Olga.
„Hier auf der Erde vielleicht, aber in der Ewigkeit nicht, da gibt es nur einen Sohn und eine Tochter.“
„Und wer ist diese Tochter?“
„Keine Ahnung,“ sagte Dimitri und trank seinen Kaffee aus.

Charlie stockte der Atem. Was er da gerade mitbekommen hatte, dass schlug bei ihm ein wie ein Blitz. Ja, es konnte gar nicht anders sein! Er schlug sich mit der Hand vor die Stirn. Wenn er es richtig durchschaute, dann war vollkommen klar, wer die Schwester Satans war. Oh je, oh je… das wäre dann aber wirklich der Oberhammer! Er suchte nach einem möglichen Fehler in seiner Gedankenkette, aber die Wahrheit war so offenkundig, die Geschichte war so eindeutig, ein Irrtum war ausgeschlossen. Das änderte natürlich Alles!

 

21:22 Uhr: Charlie wusste nicht, was er jetzt machen sollte. Wer war Monalisa wirklich? Er wusste irgendwie gar nichts mehr. Ja, er wusste noch nicht mal, wer er selber war. Und mit wem und was er alles verknüpft war. Mit Monalisa, das war klar, aber er fragte sich, warum hatte SIE ausgerechnet IHN für die Zeugung ihres Seifenblasen-Universums ausgesucht? Oder war ER als Mensch im Grunde irrelevant gewesen, war es IHR etwa nur um diesen scheiß String gegangen?

Monalisas Liebeserklärung an ihren tollen Satan lag ihm den ganzen Tag schon im Magen. Nicht weil er Osram scheiße fand, im Gegenteil, der Typ schien wirklich schwer in Ordnung zu sein und arbeiten konnte er offensichtlich auch. Und unsympathisch aussehen tat dieser Fürst der Finsternis auch nicht unbedingt. Gut, an seinem Charme wurde etwas herum gemäkelt, aber was erwartete man von einem Menschen, der darauf spezialisiert war, Fehler zu suchen. Nein, dieser neue Untermieter war nicht der Grund für seinen Frust. Madame regte ihn auf.

Machte diese NichtMehrJungfrau die Filme vielleicht nur um ihn zu ärgern? Wollte sie IHM vielleicht damit zeigen, dass IHR Universum auch ohne IHN funktionierte? Ja, dass IHR der liebe Gott am Ende gestohlen bleiben konnte? War SIE mittlerweile dermaßen größenwahnsinnig, dass Monalisa glaubte, SIE könne auf IHN verzichten? Satan und die selbsternannte Sonnengöttin als die neuen Götter der herbei gezauberten, besseren Weltordnung? Das hatte sich Satan dann ja toll ausgedacht! Hatte der Fürst der Finsternis deshalb nur so wenig Ärger gemacht nach dem WM-Sieg der Deutschen? Hatte der Verbrecher in Wahrheit auch auf Weiß gesetzt? Glaubte dieser alte Sack, dass er damit Joseph auf ewig ins Weltall geschossen hatte? Kämpften Satan  und Gott etwa um die selbe Frau? Hatte Osram nur für des Teufels faulen Sohn den Weg frei gemacht? Würde ISA ihren Mann jetzt nie mehr wiedersehen? Musste der liebe Gott im Himmel bleiben und Satan Senior genoss derweil seinen ewigen Ruhestand auf der Erde?

Charlie fragte sich, was Joseph zu dieser Aussicht jetzt wohl sagen würde? War es womöglich IHRE Rache für den nicht erwarteten Blitz aus heiterem Himmel? Oh Mann, dieser scheiß Refrain ging ihm einfach nicht mehr aus dem Schädel! Er fragte sich sowieso, wie Monalisa diese neuen Filme so schnell fertiggestellt bekam. Vom Knipsen bis zum veröffentlichten Film dauerte es keine 24 Stunden. Das ganze Konzept der göttlichen Magie auf diese Weise den Menschen verklickern, ja offenbaren zu wollen, dass war doch einfach verrückt! Was würden all die Magier auf der Erde dazu sagen, wenn sie es wüssten? So etwas war doch Jahrtausende altes Geheimwissen. Und sie plauderte einfach ihre ganzen Erfahrungen aus. Wäre sie in einer Geheimgesellschaft, dann würde sie jetzt schon einen Kopf kürzer sein. Zum Glück musste man schon große Langeweile und viel Zeit haben, doch welcher Leser hatte die schon? Gut diese Russen. Wahrscheinlich waren sie und ihre Schnüffelkollegen die Einzigen, die sich auf Monalisas Seite herum trieben. Ob IHR das genug war? Glaubte sie wirklich so alle ausgetricksen zu können? Sie brauchte für ihre Zauberei schon auch möglichst viele Fans oder zumindest 100 000 Freunde bei Face Book. Bekannt sein allein reichte nicht. Damit sie sicher war vor Angriffen, musste sie ein Star sein, ein Star im Netz. Sie brauchte Leser, so viele wie möglich. Sie musste zitiert werden, die Menschen mussten Mundpropaganda machen. Einer musste zumindest mal englische Untertitel unterlegen. Gut, bei den neuen Filmen, die würden im englichsprachigen Raum verstanden werden. Er könnte es ja machen, aber er war kein Hartzianer, er hatte sein eigenes Buch zu schreiben. Na, egal, dachte Charlie, wenn SIE meint, ohne IHN aus zu kommen, Bitte! Was glaubte sie wohl, wer SIE war und wie die Menschen gepoolt waren, die SIE für Ihre Bessere Weltordnung gewinnen wollte! Eine Schnitzel- oder besser Schnibbeljagd, so ein Schwachsinn!Charlies Laune war im Keller. Wenn er seine Fantasie einfach laufen ließ, dann schwante ihm etwas ganz, ganz … Böses… Diese Satanisten-Familie war einfach ungeheuerlich. Sie gingen zwar nicht unbedingt gleich über Leichen, die meisten Opfer kamen mit dem Leben davon, aber ab und zu musste doch einer über die Klinge springen. Und dieses Schicksal war für IHN vorgesehen. Charlie fiel es wie Schuppen von den Augen … der Plan hieß garantiert Plan C.

Es klopfte an seiner Tür und Charlie kroch aus dem Bett um die Tür auf zu machen. Ihm war eigentlich jetzt gar nicht nach Besuch, am Liebsten hätte er einfach nur die Augen zu gemacht und in Ruhe seinen Joint geraucht. Der half ihm meistens, wenn er schlecht drauf war. Vor der Tür stand Li, und sagte: „Ich hoffe, Du bist noch aufnahmefähig, aber ich denke, das solltest Du Dir vor dem Schlafengehen noch ansehen. Monalisa hat gerade drei, oder sogar vier interessante Filme auf ihre Seite getan. Zwei Eigene und wieder so spezielle Verlinkungen.“

Hat das nicht Zeit bis morgen?“

Ach komm, Alter, es wird Dir gefallen,“ ließ sich Li nicht abwimmeln. Er hatte gemerkt, Charlie war den ganzen Tag schon mies drauf und er ahnte auch warum. Er war schließlich nicht auf den Kopf gefallen, und außerdem schon lange hellwach. Er wusste sehr wohl, dass Charlie nicht Sandys Schwester war.

Also gut, Du Nervensäge,“ sagte Charlie und lachte schon wieder etwas. Wenn man nett und aufmerksam zu ihm war, dann konnte er nur freundlich sein. Er machte bei sich das Licht aus, und ging mit Li zu seinem Standplatz. Sandy hatte Tee gemacht und Charlie fragte sie: „Sag mal, was macht Dein Schnupfen?“

Oh, zum Glück, er verzieht sich. Ich muss halt den Fernseher aus lassen, dann geht es. Die Nachrichten sind wirklich unerträglich. Diese scheiß Sanktions-Geschichte, und dann auch noch Palästina. Das macht einfach krank. Aber komm, setze Dich und schau Dir die neuen Filme an.“

Als sie alle am Tisch saßen und der Tee in ihren Bechern dampfte, startete Li den ersten Film. „Türen ins Paradies – 30.Juli 2014“ – Teil 7

Ob Monalisa Gedanken lesen konnte? Der Film war wie für ihn ganz persönlich gemacht! Nur, es war doch absolut unmöglich, dass sie so schnell auf seine Fragen und seine emotionale Stimmung eingehen konnte. Das war einfach mit keinem Zufall zu schaffen, insbesondere, wenn man bedachte, dass diese Türen ins Paradies schon 2006 geschnitten worden waren. Das war wirklich reinste Zauberei, es war verrückt!

Aber Charlies Laune war nun schon besser und Li klickte erleichtert den nächsten Film an: „Die Kinder des Lichts – Teil 4“ – Was macht Monalisa heute?

Und ohne große Pause ging es gleich weiter zu Teil 5 und Teil 8. Danach war Charlie wieder im Gleichgewicht und sehr zufrieden. Vielleicht war Plan C doch gar nicht so schlecht.

31.Juli 2014

Die Sonne scheint!

 

http://youtu.be/YhgTWp8raRg?list=PLPY93jZMySl1kuTzjvW9hgz2yFRQ0T8mi „Compact 8/2014 – Ami go home! Deutschland muss souverän werden“
http://youtu.be/0uYe8gw0kqY „Aliens und der Vatikan“
http://youtu.be/lC4jTOEsHQo „Top 5 Alien-Rassen“ (Anm.d. Autorin: Kommentare zum Video sind recht interessant.)
http://youtu.be/XQynUOW0rso „Botschaft an uns Erdlinge – Das ist Eure Welt!“ (Anm. d. Autorin: „Wer Augen und Ohren hat, der schaue und höre sehr gut zu!“)

Sandy machte sich, seit sie sich mit Monalisas Internetseite auseinandersetzen musste, denn schließlich hatte General Redding, ihr Chef, ihr diese Aufgabe anvertraut, ihre ganz eigenen Gedanken zu all dem und selbst Li erzählte sie nicht alles, was ihr so durch den Kopf und vor allen Dingen durch die Nase ging. Sie hatte nun mal einen ganz besonderen Riecher und der offenbarte ihr Dinge, die sie meistens erst mal gar nicht glauben konnte. Doch mit der Zeit hatte sie die Erfahrung gemacht, dass sie sich auf ihr empfindliches Näschen verlassen konnte. Und nachdem sie sich die „Botschaft an die Erdlinge“ angehört hatte, juckte diese nicht, sondern sie roch einen unglaublich herrlichen und angenehmen Duft und ihr war sofort klar, dieser Duft war nicht von dieser Welt. Sie hoffte dieser faszinierende Duft würde nicht so schnell verfliegen, denn ihr Körper, ihre Seele und ihr Geist reagierten mit größtem Wohlgefallen und tiefen Glücksgefühlen. Sie gab sich diesem Erlebnis hin und schloss die Augen.
Sie atmete ruhig ein und aus, dann schaute in ihre Innenwelt hinein. Dort sah sie einen Mann mit langen, blonden Haaren, er trug ein feines, weißes Hemd. Der Mann saß gebückt auf einer Bank und weinte. Sie ging zu ihm und fragte ihn: „Schöner Mann, was weinst Du? Ist etwas Schlimmes geschehen?“
„Ich bin ein Amerikaner, zumindest auf dem Papier,“ und bei diesen Worten musste er ein heftiges Schluchzen unterdrücken.
„Na und? Das bin ich auch. Ein amerikanischer Bürger zu sein, ist doch kein Grund zum Weinen, es sei denn, Du weinst über unseren MöchteGernPräsidenten Obama und seine kriegslüsternen Hintermänner.“
„Auch wenn dies wahrlich ein Grund für Tränen wäre, das ist es nicht, was mich verzweifeln lässt. Ich weine, weil die Sonnengöttin mich mit Amerika verknüpft hat.“
„Und was ist daran das Problem, wenn Du doch ein Amerikaner bist,“ fragte Sandy.
„Als Amerikaner kann ich aber nicht ihr Herzkönig werden. Amerika ist dem Untergang geweiht und darum werde ich wohl schon bald mit dem Land untergehen.“
„Ach,“ versuchte Sandy zu trösten, „warum willst Du unbedingt IHR Herzensmann sein? Sei mein Herzkönig, ich finde Dich so schön, ich könnte Dich von ganzem Herzen lieben.“
„Ich mag Dich auch, doch, was soll ich machen, die Göttin hat mich nicht nur mit Amerika, sondern zu allem Überfluss auch noch mit ihrer Liebe verknüpft. Ich bin daher nicht frei. Ich hänge an IHR, ich bin in IHREM Netz gefangen.“

Sandy überlegte einen Moment, und sagte dann: „Wer weiß, vielleicht ist dies gerade IHR großer Trick. Wenn SIE Dich und damit dann auch Amerika liebt, und ihr Beide miteinander glücklich werdet, dann wird Amerika bestimmt nicht untergehen. Du musst vielleicht nur den Weg zu IHR finden, dann bist Du der Herzkönig in ihrem Spiel und nicht mehr dieser Putin.
„Ach ja, Putin, was für ein Macho! Ich habe gehört, der Mann schläft bis in den späten Vormittag, dann macht er 2 Stunden Sport und danach arbeitet er nicht selten bis tief in die Nacht. Ich weiß nicht, was Madame an so einem Typen so toll findet. Er lächelt fast nie, Charme versprüht er auch nicht und an Sex mit Frauen scheint er gar kein Interesse zu haben. Er spricht am Telefon nur das Nötigste, er surft selbst nur höchst selten im Internet herum, ihr Bombini will er auch nicht und, wenn ich es richtig verstehe, dann will er noch nicht mal Präsident sein. Er macht es angeblich nur, weil er befürchtet, dass sonst wir, die verhassten Amerikaner kommen, und sein geliebtes Land zerstören. Er sieht in uns die größten Schurken des Planeten, ja, für ihn sind wir ehrlose Diebe und Mörder. Und das Schlimme ist, wenn ich unsere Elite betrachte, dann hat er damit leider sogar Recht. In Washington ist von Gemeinwohl, Nachhaltigkeit, Fairness und solchen Dingen nie die Rede. Dort herrscht allein das Recht des Kapitals. Nur, warum hat die Göttin mich ausgerechnet mit diesen Verbrechern verknüpft? Ich bin doch in Wirklichkeit kein Amerikaner! Ich bin ein Deutscher, so wie SIE!“
Sandy öffnete ihre Augen und sah in diesem Moment Charlie aus seinem Wohnmobil steigen. Aha, dachte sie, ich wusste es doch, Du bist kein gebürtiger Amerikaner! Du bist ein Deutscher, das ist ja wirklich hoch interessant!

Olga stieg zur gleichen Zeit aus Dimitris Auto. Sie war damit nach Büderich gefahren, denn dort gab es nicht nur einen gut sortierten Bioladen, in Büderich, einem Nachbarort von Osterath, befand sich auch eine psychiatrische Tagesklinik und genau da hatte Monalisa heute einen Gesprächstermin mit ihrer Psychiaterin. Olga hatte sich gedacht, dass dies eine sehr gute Gelegenheit sein könnte, Monalisa leibhaftig zu begegnen. Sie stellte ihr Auto auf den Parkplatz, direkt vor das Fenster der Psychiaterin. Die Örtlichkeiten waren schon 2007 von einem Kollegen erkundet worden, sie brauchte also nur einen Blick in Monalisas Akte zu werfen, und dort hin zu fahren. Den Termin kannte sie natürlich, denn dieses Gespräch bei der Psychiaterin war während des großen Neumond-Donnerwetters auch ein großes Thema zwischen Satan und Monalisa gewesen. Ja, es klang zwar etwas verrückt, aber Satan wollte tatsächlich auch einen Termin bei dieser Ärztin. Natürlich nicht wegen seines eigenen, zugegebenermaßen ziemlich angespannten Geisteszustandes, nein, er wollte mit der Frau über Monalisas magische Spinnerei reden. Vielleicht hoffte er in seiner Not, dass diese Psychiaterin Monalisa deswegen in eine Klinik steckten würde. Das wäre für die Satanisten der Welt natürlich eine sehr bequeme Lösung, denn dort würde man die Göttin mit Psychopharmaka so voll stopfen können, dass sie nicht mehr handlungsfähig sein würde. Eventuell konnte man Einfluss auf die Art der Medikamente nehmen. Haldol zum Beispiel, das Zeug machte entsprechend dosiert so platt, damit konnte Madame dann wirklich nur noch dumm herum sitzen und sich von den Pflegern den unkontrollierbaren Speichelfluss abwischen lassen.
Aber, zum Glück, von diesem Trip war Satan schnell wieder herunter gekommen, denn, was so eine Einweisung für Folgen auch für ihn und seine Situation auf der Erde haben würde, dass war selbst mit den größten Hochleistungsrechnern nicht zu berechnen. Aber, so wie Satan Monalisa kannte, würden die Konsequenzen für ihn existentiell bedrohlich sein. Nein, Satan hatte an diesem Neumond durchaus erkannt, dass er diesen Hebel besser nicht bediente. Nicht nur er wusste mittlerweile aus leidvoller Erfahrung, dieser Angriff würde garantiert nach Hinten losgehen, denn Monalisa war perfekt darin, einen Pfeil in einen Bumerang zu verwandeln.

Olga fand Dimitri unter der großen Trauerweide und sie setzte sich neben ihn. Er reichte ihr seinen Joint und fragte: „Und, wie war’s?“
„Es war interessant, ich habe mich sogar ganz persönlich mit ihr unterhalten können. Wir haben zusammen eine Zigarette geraucht.“
„Echt? Das ist ja cool…“
„Sie hat mich über unseren Campingplatz ausgefragt, sie wollte wissen, wie die sanitären Anlagen sind, ob es Waschmaschinen gibt, und ob man außer einem Eis und eine Bockwurst noch etwas anderes in dem Kiosk einkaufen könne.“
„Sie wusste, dass Du auf dem Campinplatz wohnst?“
„Nein, ich habe es ihr gesagt, ich sage Dir, wenn SIE einen anschaut, dann kannst Du nicht mehr lügen. Ich war dazu jedenfalls kaum im Stande. Sie schaut einen an und man hat den Eindruck, sie weiß alles.“
„Aha, hm, dann ist es gut, dass wir hier campen, in Osterath selbst würden wir ihr nur ständig in die Arme laufen und unsere Tarnung würde sich in Luft auflösen. Ich habe vorhin mit Li, dem weißen Drachen, gesprochen. Er ist ihr auch begegnet und er ist sich sicher, dass sie ihn erkannt hat, dabei ist er nur einfach an ihr vorbei gegangen. Aber er meinte, ihre Blicke hätten sich getroffen und in dem Moment hätte er den Eindruck gehabt, sie schaut nicht nur in sein Herz, nein, ihr Blick ging bis in die hinterste Ecke seines Gehirns. Er meinte, er könne so unmöglich arbeiten, denn man müsse ja immer befürchten, dass Madame ihre Beobachtungen und Erkenntnisse in die Welt hinaus posaunt.“
Olga schaute etwas bedröpelt und sagte: „Monalisa weiß jetzt jedenfalls, dass ich ein paar Jahre älter bin, als sie es vielleicht angenommen hat. Ich hatte mich ja darüber gefreut, dass sie mich jünger und mit einem tollen Hintern beschrieben hat, aber jetzt weiß sie, ich bin eine alte Schachtel.“
„So ein Unsinn, das bist Du doch gar nicht! Olga, für mich bist und bleibst Du die schönste Frau der Welt! Ich liebe Dich jeden Tag inniger und ich meine, das ist doch das Entscheidende, oder?“
„Ach Dimitri, Du bist für mich das größte Göttergeschenk, wirklich. Mit Dir fühle ich mich jeden Tag jünger und schöner.“
Dimitri legte seinen Arm um Olga und küsste sie auf den Mund. „Komm, wir rauchen noch Einen zusammen.“ Und so kam es, dass diese Beiden den strahlenden Sonnentag im Schatten unter der Trauerweide verbrachten und gar nicht traurig waren. Im Gegenteil, wer in der Nähe vorbei ging, der konnte sie lachen und kichern hören.

 

http://bewusst.tv/eine-unbekannte-macht/ (Anm. d. Autorin: Unbedingt anschauen!!)

 

 

1.August 2014

Magische Zeiten

http://youtu.be/SB__I96wdOM „Kornkreis am Ammersee – Robert Stein berichtet aus Raisting“ Unweit der weltgrößten Erdfunkstelle direkt auf einer Linie mit dem Kornkreis von Fischen/Ammersee von 2007 und Andechs von 2012 liegt dieser wunderschöne Kornkreis. Der Kornkreis in Raisting, südlich des Ammersees hat einen Durchmesser von rd. 85 Metern. Am Donnerstag dem 17.07.14 abends war er noch nicht da. Das bestätigte der Mähdrescherfahrer vom Nachbarfeld. Am Freitag dem 18.8. wurde er dann von einem Ballon aus entdeckt. Am 21.8. (montags) erst von der Bäuerin gesichtet. Das Seegespräche-Team mit dem Moderator Robert Stein konnte sich bereits kurz nach der Sichtung mit dem Bürgermeister, der Bäuerin und einigen Besuchern unterhalten…
http://youtu.be/HUBkjGc6hwg „Magie des Wandels – Andreas Popp“ Andreas Popp auf dem Kongress „Magie des Wandels“ am 21. September 2013 in Amriswil bei Zürich. Andreas spricht über Machtgefüge und die Probleme – aber auch über Wege in die Lösung. Was für eine Demokratie haben wir? Und wie war sie denn eigentlich einmal gemeint? Und welche Art von Herrschaft bestimmt heute eigentlich unser Leben? Andreas Popp philosophiert über Machtstrukturen, Demokratie, Wahlen und den Plan B.
Das Gemeinwohl ist unparteiisch. Die Ausprägung der Demokratie, die wir heute haben, ist im besten Fall aber die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit. Das ist an sich schon nicht gut, meint Andreas. Aber die wahre Macht liegt wo ganz anders. Das ganze demokratische Prinzip, wie wir es heute haben, funktioniert gar nicht. Ganz kleine, geschlossene Zirkel haben heute – den meisten Menschen vollkommen unbekannt – die Macht über den ganzen Erdball. Und das ist zu einem großen Teil die globale Hochfinanz. Denn Geld regiert die Welt.
Aber wer regiert eigentlich das Geld? Eigentlich ist die ursprünglichen „Demokratie“ nichts anderes, als die Selbstverwaltung des Dorfes oder Volkes. Denn die „Deme“ (griechisch) ist das Dorf, und „kratein“ heißt verwalten, ordnen. Das bedeutet aber eine regionale Struktur, keine globale. Die Demokratie bedeutet eigentlich, daß der örtliche Bürgermeister mehr Macht haben muß als die Kanzlerin, und so ist es ja gerade nicht.
Also muß das ganze System überdacht werden. Der Dauerkampf zwischen der globalen Übersteigerung des römisch-zentralistischen Systems gegen das „germanisch“-regionale System muß wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden.

Olga saß vor dem großen Bildschirm und verfolgte das Gespräch, welches Osram und Monalisa gerade miteinander führten. Monalisa lag noch unter ihrer Bettdecke und trank ihren ersten Kaffee. Es war kurz nach halb Zehn. Osram war wie so oft schon früh auf den Beinen gewesen und kam gerade von seinem Besuch bei Monalisas Psychiaterin zurück. Er erzählte ihr von seinen Eindrücken, dem Inhalt des Gespräches und der Absprache, die er mit der Psychiaterin getroffen hatte. Olga dachte, dass es doch immer wieder total erstaunlich war wie diese Beiden mit ihren Konflikten umgingen. Sie hatte die Bilder der Neumond-Auseinandersetzung noch gut vor Augen, aber jetzt, nur ein paar Tage später, sagte auch Osram, dass dieser Zweikampf sinnvoll und fruchtbar gewesen sei.
Olga lehnte sich zurück und streckte sich. In der Koje bewegte sich etwas und Dimitri kam noch recht verschlafen hervor gekrochen.
„Na, mein Lieber, auch schon wach?“
„Oh je, ich fühle mich wie durch den Wolf gedreht, ich brauche jetzt erst mal einen starken Kaffee.“
„Spring am Besten unter die kalte Dusche, ich mache derweil das Frühstück,“ sagte Olga.
„Ich soll kalt duschen,“ fragte Dimitri entsetzt, und verzog sein Gesicht.
„Davon wird man schnell wach, schau aus dem Fenster, die Sonne scheint. Ich glaube heute wird ein besonders schöner Tag.“
„Soll ich ehrlich sein, ich würde am Liebsten wieder ins Bett gehen. Ich habe so übel geträumt.“
„Ach, kannst Du Dich noch an den Inhalt Deines Traumes erinnern,“ fragte Olga interessiert, denn Träume hielt sie grundsätzlich für sehr wichtig, insbesondere, wenn man sich gut an sie erinnern konnte.
„Ich weiß nicht mehr so viel, nur dass unser Präsident geweint hat.“
„Putin hat geweint? Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Warum denn?“
Dimitri öffnete die Tür zum kleinen „Badezimmer“ und hockte sich auf die Toilette. Die Tür ließ er leicht geöffnet, damit Olga ihn hören konnte: „Du wirst es mir nicht glauben, aber Putin war auf einem riesigen Raumschiff, das Ding war wirklich gigantisch. Und dort hat er etwas gesehen oder gehört, dass ihm Probleme machte. Aber was es war, dass weiß ich nicht.
Ich selbst war jedenfalls auch auf dem Schiff und Jetzt denke ich, es muss mit einer Szene zu tun haben, die ich zuvor geträumt hatte. Da stand ich mit zwei Männern an einer Art Pult mit eingebautem Bildschirm. Sie hatten mich herbei gerufen, denn sie wollten mir etwas zeigen. Tja, und dann sah ich auf dem Bildschirm Monalisa. Der Eine von den Beiden, er war blond, wischte mit der Hand die Bilder weiter, so wie man es heute bei den Smartphones macht. Und auf allen Bildern war Monalisa zu sehen. Ich erkannte ihre Filme wieder und ich wunderte mich irgendwie gar nicht, dass unsere verrückte Zielperson selbst auf diesem Raumschiff die Leute begeisterte. Zumindest der Blonde lachte bei ihrem Anblick und schien bester Laune zu sein. Doch, dann kam Putin um die Ecke, er blieb wie angewurzelt stehen und schaute plötzlich sehr unglücklich aus. Er winkte irgendwem, doch sehen konnte ich die Person nicht. Du hättest seine Augen sehen sollen, sie waren plötzlich so traurig. Ja, und dann drehte er sich ohne ein Wort zu sagen um, und ging. Später sah ich ihn dann weinen.“
„Was für ein bemerkenswerter Traum, mein Lieber. Na, dann dusche erst mal, ich decke den Tisch, danach reden wir über darüber. Vielleicht finden wir ja gemeinsam heraus, was dieser Traum Dir sagen will.“

Charlie lag derweil in seinem Bett und verfolgte das Gespräch der beiden Russen mit großem Interesse, denn auch er hatte geträumt. In seinem Traum lag er auf einem weißen Sofa im Wohnzimmer seines Elternhauses, das aber ganz anders eingerichtet war. Ja, er hatte den Eindruck, dass er dort wohnte und zwar nicht allein. Die Sonne schien herein und er las in einem Buch. Weil aber jemand das Zimmer betrat, schaute er auf. Da sah er Monalisa im Türrahmen stehen. Sie schaute ihn mit ihren großen, schwarzen Augen an, und fragte: „Und, wie gefällt Dir mein Buch?“
Was er geantwortet hatte, hatte ihn überrascht, denn er sagte: „Oh, es ist toll, mir gefällt es sehr gut.“ Monalisa strahlte ihn darauf hin überglücklich an. Dann war er aufgewacht.

Konnte es sein, dass die Geschichte mit Satan und Monalisas ko(s)mischer Beziehung noch nicht das Ende war? War Putin in Dimitris Traum vielleicht deshalb so traurig gewesen? Gab es womöglich noch ein anderes Happy End, dass dieser Mann nicht wollte? Denn Eines war Charlie klar geworden, Putin war zwar der Herzkönig, nicht aber Monalisas Herzensmann, auch wenn Putin der weiße König in Gottes Schachspiel war. Monalisa wollte aber ganz sicher einen Mann, der sie auch körperlich begehrte, da war er sich sicher. Doch davon konnte sie bei Osram wie bei Putin nur träumen. Diese Zwei, und Satan Junior musste man letztendlich auch noch dazu rechnen, wollten keinen Sex mit ihrer Schwester. Ja, Charlie war sich jetzt sicher, Satan war tatsächlich der Bruder von Monalisa und dass hieß, SIE war ein Mitglied der satanischen Familie. Es stimmte, Monalisa war nicht Gottes Enkelkind, auch nicht die Tochter, wenn er alles richtig zusammenfügte, dann war SIE seine Schwester! Klar, das bedeutete, dass Satan Gott war, aber so verrückt war dieser Gedanke auch wieder nicht, denn Gott war ALLES. ER war Gut und Böse zugleich, Satan war nichts anderes als sein eigenes Spiegelbild. Die Freimaurer wussten dies schon sehr lange und darum verehrten die Hochgrade auch Luzifer als ihren Gott. Das Problem war nur, Luzifer war eben nur das Spiegelbild und nicht das Original.
Er selbst hatte in seiner Jugend ja große Probleme mit Spiegelbildern gehabt, insbesondere mit seinem Eigenen. Ja, er hatte sich selbst eine Weile sogar strickt verboten auch nur einen flüchtigen Blick hinein zu werfen. Warum er damit solche Probleme gehabt hatte, das konnte er sich nie so richtig erklären. Aber nun dachte er, vielleicht ging es ihm wie dem lieben Gott, auch der hatte sein Spiegelbild nicht sehen wollen. Ja, er hatte es sogar aus dem Paradies geworfen, einfach, weil er dessen Kritik an ihm und seiner Schöpfung nicht ertragen konnte. Hatte der liebe Gott etwa Probleme mit der Selbstkritik?

Li und Sandy schliefen an diesem Tag bis in die Puppen, denn sie hatten erst spät den Weg ins Bett gefunden. Und weil sie selten einschliefen, ohne sich ausgiebig zu lieben, ging bei ihnen die Tür ihres Wohnmobils erst kurz nach Zwölf auf.
„Oh, Li, schau! Draußen scheint die Sonne vom strahlend blauen Himmel! Ich würde ja gerne mit dem Kaffee ans Ufer des Flusses gehen, was meinst Du, soll ich uns ein kleines Picknick vorbereiten?“
„Mir würde ein Kaffee schon reichen,“ sagte Li, der gerade aus der kleinen Dusche kam. „Aber, Du hast doch Erdbeeren gekauft, wir könnten daraus einen Fruchtquark machen.“
„Quark zum Frühstück,“ Sandy war etwas skeptisch.
„Schau mal in den Himmel, es ist nicht mehr früh,“ meinte Li, und öffnete den Kühlschrank. „Die Erdbeeren müssen gegessen werden, die werden nicht frischer vom herumstehen.“
„Also gut, wie Du meinst, dann essen wir eben Quark,“ sagte Sandy und ging nun ihrerseits duschen.
Li schnitt die Erdbeeren klein und füllte eine Thermoskanne mit Kaffee. Seit er Sandy kannte, trank er diesen mit Milch und Zucker. Das war zwar nicht ganz sein Fall, aber was tat man nicht alles aus Liebe. Er packte alles, was sie brauchten in ein Körbchen und er suchte auch noch eine Decke, damit sie sich darauf in den Sand setzen konnten. Das Ufer des Rheins erinnerte auf dieser Seite des Flusses an einen karibischen Inselstrand, zumindest, wenn man sich einbildete, die Pappeln seien Palmen. Er setzte sich vor das Wohnmobil in die Sonne und wartete darauf, dass Sandy aus der Dusche heraus kam. Er wusste aus Erfahrung, das konnte etwas dauern und so zündete er sich genüsslich eine Zigarette an und trank den letzten Rest Kaffee, der nicht mehr in die Kanne gepasst hatte.

Was war das doch für ein wunderschönes Leben mit Sandy. Sie hatten wirklich nie Streit, sie teilten alles miteinander, die Arbeit, das Geld, das Essen, das Bett. Immer harmonierten sie großartig. Und was das Kochen anging, nun, Sandy hatte schon richtig gut dazu gelernt. Überhaupt machte gerade sie große Fortschritte. In Allem versuchte sie sich stetig zu verbessern und was ihre Nase anging, nun, damit konnte sie mittlerweile nicht nur Lügen gegen den Wind riechen, sie erschnupperte damit auch die Wahrheit. Sandy hatte ihm erzählt, dass die Wahrheit einen unvergleichlichen, absolut betörenden, süßen und berauschenden Duft hatte. Sie hatte ihm auch von dem blonden, weinenden Mann in ihrer Innenwelt erzählt, ein Erlebnis, welches ihr dieser Duft ermöglicht hatte. Und sie hatte ihm gesagt, dass Charlie in Wahrheit ein Deutscher war. Li war seitdem klar, es würde nicht mehr lange dauern und Sandy würde Charlies großes Geheimnis heraus bekommen. Er wusste davon, allerdings nicht, weil Charlie es ihm verraten hatte. Nein, er hatte seine Weisheit von einer ganz speziellen und super geheimen Quelle, die über jeden Zweifel erhaben war.
Sandy schaute zur Tür hinaus: „Ich bin gleich soweit, ich muss mir nur noch die Haare machen.“
„Die trocknen doch in der Sonne ganz schnell,“ sagte Li. „Bei dem Wetter brauchst Du sie nicht unbedingt zu föhnen.“
„Aber, dann sehe ich total scheiße aus am Kopf,“ meinte Sandy.
„So ein Quatsch, ich finde es sehr schön, wenn Deine Locken sich etwas kringeln.“
„Meinst Du wirklich? Nun gut, wie Du willst, dann lassen ich sie so. Von mir aus können wir dann gehen.“
Und so sahen Olga und Dimitri die Beiden gemeinsam zum Wasser gehen und Olga sagte zu Dimitri: „Ach, so jung möchte ich auch noch mal sein.“

Alle Campingplatz-Besucher erlebten an diesem Freitag einen wunderschönen Sommertag, nur Dimitri machte sich mal wieder Sorgen, denn er kam nicht mehr in Monalisas Rechner, zumindest nicht über das Internet. Zum Glück gab es noch einen anderen Weg, aber natürlich fragte er sich, wer oder was nun schon wieder quer schoss. Erst die Sache mit der angeblich ungültigen Bankkarte, dann das zugemüllte Handy und die auf magische Weise veränderte Startseite ihres Internet-Auftritts. Alles möglicherweise Einzelfälle, die irgendwie logisch erklärbar sein konnten, doch wieso war Madame jetzt vom Netz ganz abgeschnitten? Auch Osram kam über das Internet nicht mehr in ihren Rechner. Das waren doch langsam wirklichetwas zu viele Störungen in so kurzer Zeit, so viele Zufälle gab es doch nicht. Dimitri fragte sich, ob wieder mal Monalisas unsichtbarer Mitarbeiter dafür verantwortlich war? Hoffentlich fand Madame schnell heraus, was ihren Mitarbeiter störte, dachte er, und schaute sich Monalisas aktuelle Arbeit etwas genauer an. Dabei entdeckte er einen relativ kurzen Text mit dem Titel „Der liebe Gott ist erleichtert!“

Hm … Dimitri kratze sich am Kopf. Ob dies des Rätsels Lösung war? Wenn Monalisa damit tatsächlich ins Schwarze getroffen hatte, nun, dann standen sie jetzt alle vor einem Problem. Er versuchte ihre Lösung in seinen Götter-Stammbaum einzufügen und Simsalabim, er erkannte sofort, die ganze Geschichte ergab plötzlich einen richtigen Sinn! Also, wenn Monalisa damit Recht hatte, dann, ja dann …
Oh ja, jetzt verstand er, warum ihr unsichtbarer Mitarbeiter ihr mal wieder Steine in den Weg legte, dass hätte er selbst vielleicht auch getan. Dimitri beobachtete Monalisa den ganzen Tag sehr aufmerksam bei ihrer Arbeit und er vermutete, auch ihr war klar geworden, dass diese zwei, drei Seiten besser erst ganz am Ende der Geschichte offenbart würden. Wenn sie damit jetzt heraus rückte, dann würde sie garantiert für verrückt erklärt und womöglich wirklich in die Klapse gesteckt. Ach Herrje, manchmal war die Wahrheit wirklich ein großes Problem.
Dimitri hörte den Himmel weinen, denn dicke Tropfen trommelten auf das Dach. Der Tag hatte so schön angefangen und nun goss es in Strömen. Er stand auf und schloss das Fenster. Draußen war es stockfinster geworden, nur bei Charlie sah er noch Licht brennen. Dieser Mann war der Schlüssel, dachte Dimitri und er hoffte sehr, dass Charlie ihr gesuchter C. war, ja, er musste es einfach sein. Wenn nicht, was sollten sie dann tun? Dieser C. musste unbedingt zurück kehren, ansonsten hatten sie alle die Arschkarte gezogen. Der Einzige, der dann velleicht wieder lachen würde, wäre Putin. Aber für die Amerikaner sah es ohne C. sehr schlecht aus und auch Joseph würde ziemlich dumm aus der Wäsche gucken. Nein, dass durfte nicht geschehen! Die Geschichte brauchte ein anderes Ende. Klar, er war nicht nur auf dem Papier auf Putins Seite, aber in diesem einen Fall musste er wohl überlaufen. Vielleicht war das auch der Grund für Putins Tränen in seinem Traum, vielleicht hatte Putin entdeckt, dass er zwar der weiße König auf Gottes Schachbrett war, aber dass der liebe Gott auch einfach die Seiten wechseln konnte. Oh ja, am Ende war wohl tatsächlich alles nur eine Frage der Liebe.
Dimitri wollte mit dieser neu gewonnenen Erkenntnis eigentlich am Liebsten ins Bett gehen. Olga schlief zwar schon, aber vielleicht würde sie mit etwas zärtlicher Zuwendung ja noch etwas Lust auf Sex haben. Der neue Fürst der Finsternis mochte an solchen Dingen ja kein Interesse haben, aber sein kleiner Mann sah das wirklich anders. Doch Monalisa fand wie immer kein Ende, dabei war es schon fast 1 Uhr. Sie hatte das achte Türchen ins Paradies fertiggestellt und wollte sich den Film offensichtlich noch mal in Ruhe anschauen, hochladen konnte sie ihn allerdings noch nicht, denn ihr Internetzugang war immer noch blockiert. Und so blieb ihm nichts anderes übrig, als sich den Film auch anzuschauen. Er holte sich ein Bier aus dem Kühlschrank und streckte seine Beine auf der Bank aus. Na dann, dachte er, lass mal sehen, was Du heute gezaubert hast!

 

 

 

2.August 2014

Magische Zeichen und ihre Propheten

 

http://sternenstaubastrologie.com/horoskop-august-2014-was-will-die-elite-mit-orcus-ernten/ (Anm. d. Autorin: Also, ich kann nur sagen, der Obolus für den Zugang zum Mitgliederbereich von Alexander Gottwalds „Reikifreundschaft“ist zumindest für mich sehr lohnenswert. Wenn auch Sie wissen wollen, wie die Sterne für die Sonnengöttin stehen, dann sollten Sie hier die paar Euro im Monat investieren. Die Informationen sind durchaus sehr wertvoll, auch und gerade für die „Einser-Kandidaten“ oder die, welche es werden wollen.)
Das konnte Dimitri nur unterschreiben, denn da er alles in Echtzeit beobachten konnte, was sich auf Monalisas Rechner tat, hatte er sogar einen kostenfreien Zugang zu dieser besonderen Quelle. Und er erkannte, dass Madame damit Informationen zur Verfügung standen, die gerade für ihn und seine Kollegen von größter Wichtigkeit waren. Denn, Spione sind zwar immer auch sehr an der Historie einer Person und ihrer Umgebung (Familie, Arbeit, Freunde etc.) interessiert, aber entscheidender war die Prognose für die nähere Zukunft. Man wollte eben wissen, was die Zielperson wann und wo zu Tun beabsichtigte. Nur so war es möglich in irgendeiner Form darauf zu reagieren. Insofern waren für Dimitri die exklusiven Informationen, die er mit den astrologischen Analysen, die er im Mitgliederbereich beziehen konnte, sehr wichtig, zumal er davon ausgehen musste, dass auch seine Kollegen in den anderen Geheimdiensten nicht schliefen. Wahrscheinlich, so überlegte er, saßen die an diesem Samstag auch vor ihren Bildschirmen und schoben Überstunden.

Und wenn Dimitri versuchte zu verstehen und nachzuvollziehen, welche Schlüsse Monalisa aus diesen astrologischen Informationen für sich selbst und ihre Mission zog, dann, nun, dann würden sie wohl alle im Laufe des kommenden Monats August noch so einige Überraschungen erleben. Neues und Großartiges stand auf dem Terminplan der Sonnengöttin. Aber das Entscheidende war nicht nur, dass von Monalisa etwas Großes zu erwarten war, das Tolle an Göttern war ja nun mal, dass ihre Handlungen auch Inspiration und Vorbild für alle unter ihrem Einfluss stehenden Menschen war. Und dieser Einfluss begrenzte sich nicht allein auf ihre direkte Umgebung, eine Sonnengöttin beeinflusste das ganze Sonnensystem. Insofern war damit zu rechnen, dass nicht nur die Bevölkerung des Planeten Erde, sondern auch die um die Erde versammelten, sogenannten „Außerirdischen“ ihre Wirkung spüren würden. Selbst wer sich vor ihren Strahlen im hintersten Winkel des Systems zu verstecken versuchte, es nützte nichts. Es mochte sein, dass dort die Wärmestrahlen der Sonne nur noch sehr geringe Auswirkungen hatten, aber ihre Neutrinos, die durchdrangen alles und jeden. Vor diesen unsichtbaren, geisterhaften Teilchen und Wellen konnte sich niemand abschirmen, ihrer durchgreifenden Wirkung konnte keiner Entgehen.
http://quer-denken.tv/index.php/bibliothek/713-ich-seh-s-ganz-deutlich-die-prophezeiungen-des-alois-irlmaier-teil-4-4 (Anm. d. Autorin: Unbedingt anschauen!!“)

http://www.schildverlag.de/blog/plant-die-kiewer-regierung-false-flag-terroranschl%C3%A4ge (Anm. d. Autorin: Es gibt auch  Prophezeiungen, die nicht von Sehern irgendwann in der Vergangen gemacht wurden, auch ganz aktuell gibt es Personen aus gut informierten Kreisen, die zumindest wissen, was auf der Tagesordnung bestimmter Verschwörer steht. Ich hoffe sehr, dass deren Pläne auf Grund ihrer vorherigen Offenbarung verhindert werden können. Wenn nicht, dann aber, dass der Schuss nach hinten los geht und endlich mal die trifft, die es verdienen.)

http://quer-denken.tv/index.php/714-amerikanische-militaerberater-in-der-ukraine
(Anm. d. Autorin: Im Grunde muss man die Darstellung der westlichen, bzw. amerikanischen Politiker und Massenmedien nur um 180° drehen, dann kommt man der Wahrheit wohl schon sehr nah. Dies ist auch kein neues Phänomen, hören Sie sich einfach mal vergangene Behauptungen der gleichen Kreise an, dann erkennen Sie diese permanente Verdrehung der Tatsachen sehr schnell.)

http://quer-denken.tv/index.php/707-gaza-unwra-sprecher-bricht-vor-kamera-zusammen (Anm.d. Autorin: Offensichtlich ist die Realität, zum Beispiel in Gaza, für einige Journalisten und Sprecher aber nur schwer oder gar nicht mehr zu ertragen)

http://www.livestream.com/kulturstudio/video?clipId=pla_ad6b4a62-5248-4460-a661-61830103817d  (Anm. d. Autorin: 2018 – Zusammenbruch in Europa? Ich meine es ist wirklich Zeit, dass WIR, d.h. die Bevölkerung Europas sich über die Zeit danach nicht nur Gedanken macht. Darum sollten sich alle ernsthaft fragen: „In welcher besseren!!Welt-Ordnung möchte ich nach 2018 leben?“)

 

 

3.August 2014

Krieg der Gene

http://www.alternativ.tv/kenfm-im-gespraech-mit-willy-wimmer-ueber-absturz-der-mh17-und-die-instrumentalisierung/ „Europa soll fit gemacht werden für einen Krieg!“Zu diesem Ergebnis kommt erneut Willy Wimmer. Wir sprachen mit ihm über den Fall „MH 17“, die Hetz-Presse gegen Putin, über das falsche Spiel der amerikanischen, britischen, aber auch der deutschen Politik, und über Doppelstandards. Während man Moskau und damit Putin als Dämon Nr. 1 darstellt, der sich einen Dreck um internationales Recht und das Völkerrecht schert, können wir im Irak sehen, was westliche Politik final leistet. Ebenfalls Thema sind die Verbrechen an der Bevölkerung in Gaza. Willy Wimmer kommt zu dem Schluss, dass wir entweder Organisationen stärken, die auf Diplomatie setzen und die bereits existieren, oder aber wir unser blaues Wunder erleben werden. Krieg wird in Europa nicht immer wahrscheinlicher, so Wimmer. Er wird konsequent vorbereitet.

http://www.alternativ.tv/nachdenken-ueber-stoppt-putin-jetzt-spiegel-redakteure-hetzen-mehr/ Die Zeichen in Europa 2014 stehen auf Krieg. In der West-Presse wird gegen Putin gehetzt, als gäbe es kein Morgen mehr. Was mit der Krim nicht geklappt hat, soll jetzt die havarierte MH 17 richten, und die deutsche Presse, der Spiegel ganz vorne mit dabei, orientiert sich stark an der britischen Krawall-Presse. Was der australische Historiker Clark in seinem Werk „Die Schlafwandler“ beschrieb, das Hineintaumeln in einen Weltkrieg, 1914, spielt sich erneut direkt vor unseren Augen ab. Sind wir in Europa noch bei Trost, oder wie ist die allgemeine Lethargie zu erklären? Im Irak können wir erkennen, was konventionelle Waffensysteme heute anrichten können. Pures Chaos. Und in Gaza erleben wir erneut, wie ein Staat Menschenrechte mit Füßen tritt, und dieser Staat dabei behauptet, westliche Werte zu vertreten. Die Mahnwachen für den Frieden waren nie notwendiger als jetzt, denn unsere Politiker sind Komplizen eines verbrecherischen Wirtschaftssystems, das Krieg, also Mord und Totschlag, inzwischen alltäglich und global anwendet, um sein Bestehen zu sichern. Wer hier weiter passiv bleibt und sich für nicht zuständig erklärt, hat aus der Vergangenheit nichts gelernt, wird aber in der Gegenwart einen hohen Preis zahlen müssen.

http://www.alternativ.tv/schlachtzug-gegen-die-wahrheit-wer-kontrolliert-die-medien/ Sind die großen öffentlichen und privaten Medien gleichgeschaltet und fremdgesteuert? Wer bestimmt eigentlich was gesendet und gedruckt werden darf und was nicht? Regelrechte Hetzkampagnen werden in den Medien veranstaltet in denen Sender und Verlage wie gleichgeschaltet über ihre Opfer herfallen. Am Beispiel von Eva Herman und dem Compact Magazin wird deutlich wie diese Medien arbeiten. Was geschieht wirklich hinter den Kulissen?

Olga hatte etwas Bauchweh. Sie erklärte Dimitri, dass sie sich hinlegen wolle um den ihr schwer im Magen liegenden Thunfischsalat zu verdauen. Der war nämlich vom Abend übrig geblieben und da sie ihn nicht wegwerfen wollte, hatte sie die Reste zum Frühstück aufgegessen. Jetzt quälte sie jedoch nicht nur das Bauchweh, ihr war auch etwas schlecht und ihr Kopf schmerzte.
Dimitri bedauerte sie und schlug vor, ihr einen Tee zu machen, und ging in die kleine Küche. Auch hier muss dringend etwas getan werden, stellte er fest, und brachte seiner angeschlagenen Partnerin einen Becher Kamillentee und kümmerte sich dann um das schmutzige Geschirr. Dabei schaute er aus dem Fenster und sah, dass der Himmel sich wieder mal zu gezogen hatte. „Heute ist irgendwie kein guter Tag“, dachte er. „Und wenn ich so richtig darüber nachdenke, dann ist das auch kein Wunder. Europa hat sich tatsächlich von den Amerikanern dazu überreden lassen, weiteren Sanktionen gegenüber Russland zu beschließen. Ich frage mich, wie blöd muss man sein, um eine solche Entscheidung zu treffen?“
Er hatte sich den sonntäglichen Presseclub im Fernsehen angeschaut und konnte nur mit dem Kopf schütteln. Diese „westlichen Medienvertreter“ waren schlicht bescheuert oder bestochen, denn dass sie ihre Lügenpropaganda selbst glaubten, das konnte er sich kaum vorstellen. Diese Leute waren schließlich intelligent genug und durchaus in der Lage sich im Internet über die wahren Verhältnisse zu informieren. Aber wahrscheinlich wagten sie nicht, sich dort genauer umzusehen und zu recherchieren, geschweige denn, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese öffentlich zu vertreten. Denn, das war ihnen sicher schnell klar gemacht worden, würden sie nicht mit der größtmöglichen Überzeugung den Mist verzapfen, den man ihnen vorlegte, dann wäre ihre Karriere schnell beendet und sie könnten nicht mehr nur den Kredit für ihr neues Häuschen nicht mehr bedienen. Da hatten es so Leute wie Ken Jebsen, Jürgen Elsässer und Co. zum Glück leichter, sie konnten sich Dank des Internets ihre Meinung frei bilden, sich klar zu den aktuellen, politischen Ereignissen äußern und ihre Recherchen einem immer größer werdenden und nach Wahrheit suchenden Publikum darlegen. Ihr Honorar bestand zum größten Teil aus Spenden ihrer Zuschauer. Sie waren damit wirklich unabhängige Meinungsvertreter und darum den Propaganda-Vertretern ganz sicher nicht nur ein Dorn im Auge, nein diese alternativen Medien wurden so langsam zu einem Pfahl im Fleisch der Mächtigen.
Die Frage war daher, wann würden die Mächtigen versuchen diesen Pfahl zu entfernen? Oder war es dafür schon zu spät? Ja, ja, dachte Dimitri, die Wahrheit ist ein Medikament, gegen dass die Lügner kein Gift besaßen, es sei denn, sie würden das Internet komplett abschalten. Denn, man konnte eine einzelne Quelle der Wahrheit zwar problemlos zumindest kurzfristig ausschalten, so wie es Monalisa am Freitag ergangen war. Aber schon am Samstag Morgen war bei ihr alles wieder in Ordnung gewesen und sie konnte ihre Seite wie gewohnt mit neuen Filmen und Texten bestücken. Dimitri hatte die Ursache des gestörten Internetzugangs nicht heraus finden können, und kam zu dem Schluss, dass es ihr unsichtbarer und offensichtlich sehr mächtiger Mitarbeiter gewesen sein musste, der ihr den Zugang blockiert hatte. Und er konnte sich auch denken warum. Es war zwar kaum zu glauben, aber anscheinend hatte auch der liebe Gott etwas zu verbergen. Ja, es stellte sich für Dimitri immer mehr die Frage: „Wer ist Monalisa lieber Gott wirklich?“
Und stimmte es wie Monalisa es vermutete, dass der liebe Gott an speziellen Genen der Menschen interessiert war? „Der Krieg der Gene“, hatte es den wirklich gegeben und fand er womöglich immer noch statt?

Dimitri ging an seinen Arbeitsplatz und klickte sich zum Film „Krieg der Gene“ auf Monalisas Internetseite und er fand ihn bei den „Türen ins Paradies“. Er las den dazu gehörigen Text noch mal durch: „Nun ja, es gibt natürlich auf dem Weg ins Paradies auch einige Türen, an denen man vielleicht gerne vorbei huschen würde, doch es sind alles Durchgangszimmer, die durchschritten werden müssen, Abkürzungen oder Umwege gibt es nicht. Das bedeutet, auch dieses Video muss betrachtet werden, selbst, wenn es nicht besonders einladend auf Sie wirkt. Es geht hier um eine Geschichte, die selbst der liebe Gott gerne aussparen würde. Aber das funktioniert nun mal nicht und darum muss auch ER da durch. Außerdem ist es meiner Erfahrung nach so, dass es immer die Angst ist, die ein Monster erschafft. Weiß man eine Angelegenheit aber richtig zu betrachten und einzuordnen, dann stellt man fest, das auf wunderbare Weise am Ende ein wirklich großes Problem beseitigt wurde. Ich hatte diesen Film in meinem Giftschrank aufbewahrt, denn das Original enthält Szenen, die nicht für Kinderaugen gedacht sind. Dieser Film hier ist daher durch die Selbstzensur gegangen. Sie brauchen also keine Furcht zu haben, die Klinke zu drücken.“

Dimitri überlegte, ob es diese zensierten Aufnahmen waren, die mit der Internetsperre letztendlich verhindert werden sollten. Vielleicht hatte der liebe Gott geahnt, dass dieser Film nun dran war und ER wollte nicht, dass alle Welt, auch nicht die „Einser-Kandidaten“ diese Bilder zu sehen bekamen. Denn klar, die meisten Schnüffler benutzten Monalisas Router als Eingang in ihren Rechner. Er jedoch kam über das Stromkabel und darum hatte er die zensierten Szenen auch gesehen. Seitdem war ihm auch klar, dass die Zensur vollkommen richtig war, auch wenn er persönlich die Bilder sehr erregend gefunden hatte. Aber, so weit musste Madame wirklich nicht gehen um ihre Bombini-Theorie unter das Volk zu bringen. Da war er sich mit dem Allmächtigen offensichtlich ganz einig.

Olga schaute auf die Uhr, es war 13 Minuten nach Neun Uhr abends. Sie hatte den ganzen Tag geschlafen, doch jetzt ging es ihr besser. Ein Donner hatte sie geweckt. Sie schaute aus dem kleinen Kojenfenster. Es blitzte und der Regen trommelte aufs Dach. Was war das nur für ein Sommer? Sie kletterte aus dem Bett. „Dimitri?“
„Oh meine Liebste, bist Du endlich erwacht? Du hast den ganzen Tag verschlafen.“ Ein gewaltiger Donner folgte mehreren Blitzen.
„Ich glaube, ich trinke jetzt erst mal einen Kaffee,“ sagte Olga und gab Dimitri, der sie in den Arm genommen hatte, einen Kuss.
„Dann schläfst Du heute bestimmt nicht mehr,“ meinte Dimitri.
„Wozu auch, ich habe genug gepennt,“ antwortete Olga und fragte: „Willst Du auch Einen?“
„Warum nicht, ich werde auch mit Kaffee tief schlafen.“
„Bist Du so müde? Was war denn heute los bei Madame? War sie in Köln?“
„Nein, sie hat den ganzen Tag am Schreibtisch verbracht und unter Anderem ein neues Türchen fertiggestellt. In 106 Minuten ist es online. Es ist dann das Neunte und so wie ich dass sehe, wird es das Erste des zweiten Aktes werden.“
„Ach, wie ging denn der Erste zu Ende?“
„T’ja, so wie ich das sehe, handelte der erste Akt von Satan und der Göttin, und jetzt ist wohl der Sohn Gottes dran.“
„Jesus?“
„Nicht unser Jesus, es ist ihr Jesus.“
„Verstehe ich nicht,“ sagte Olga und kam mit dem Kaffee an den Tisch.
„Das ist auch gar nicht so einfach zu verstehen,“ sagte Dimitri und nahm den Kaffee entgegen. „Ihr Jesus ist nicht so wie wir uns das so im Allgemeinen vorstellen. Aber wer weiß, heute würde Jesus ja auch nicht mehr in Jesuslatschen daher kommen, nehme ich an.“
„Du meinst also wirklich, Monalisa ist die inkarnierte Seele von Maria Magdalena? Da gibt es aber noch eine andere, die so etwas von sich behauptet, ich meine ich habe mal ein Interview auf Bewusst.TV von ihr gesehen.“
„Na ja, die Klapsen sind auch voller Jesusse. Vielleicht inkarnieren die Kinder Gottes heutzutage gleich mehrmals auf einmal,“ sagte Dimitri und lachte. „Würde mich alles gar nicht mehr verwundern, ehrlich. Das Risiko in einer einzigen Person zu leben ist doch wirklich zu groß. Denke nur an Jesus Kreuzigung.“
„Ist ja interessant…“ Olga schüttelte mit dem Kopf. Das war doch alles der totale Wahnsinn. Ein Jesus war doch wohl wirklich genug, oder etwa nicht?
„Kannst Du Dir vorstellen, dass Jesus Seele in Charlie steckt,“ fragte Dimitri in allem Ernst. Olga stellte ihren Becher mit dem Kaffee auf den Tisch. „Charlie … C. … Christus … Christoph … Christian … warum nicht? Charlie hat jedenfalls eine ganz außergewöhnliche Ausstrahlung und wunderschöne, blaue Augen. Blond ist er auch.“
„Meinst Du der historische Jesus war auch blond? Das wäre aber sehr ungewöhnlich gewesen, da unten in Palästina, bzw. Israel.“
„Wer weiß, vielleicht gab es auch schon damals blonde Juden.“
„Die Arier waren blond, die Juden aber sicher nicht,“ meinte Dimitri.
„Woher willst Du das wissen, auch damals gab es schon eine Vermischung der Völker. Denke nur an die ägyptischen Könige, oft war der Mann tiefschwarz und die Frau weiß. Wenn Monalisa Recht hat, dann war Isis, oder besser Eva, eine germanische Prinzessin, also eine Arierin.“
„Und Du meinst, darum kann Jesus auch damals schon blond gewesen sein? Meinst Du Jesus war genetisch betrachtet ein Arier?
„Warum nicht? Das würde erklären, wieso vielen Menschen ein schwarzhaariger Jesus so falsch vorkommt. Schau Dir doch die Gemälde an, Jesus ist darauf einem Germanen ähnlicher als einem Nordafrikaner.“
„Na ja, das können Wunschträume gewesen sein,“ gab Dimitri zu bedenken.
„Das kann man natürlich nicht ausschließen, aber Monalisas Jesus scheint auf jeden Fall nicht dunkelhaarig zu sein.“
Olga schaute aus dem Fenster, draußen war es stockfinster. Wenn Charlie der inkarnierte Jesus war, also, dass wäre natürlich der absolute Hammer und es wäre sicher besser, wenn sich dies nicht herum sprechen würde. Ja, wenn die Menschen so etwas glauben würden, dann wäre es mit seiner Ruhe sicher schnell vorbei. Olga sah im Geiste schon eine Armada von Übertragungswagen mit jeder Menge aufgeregter Reporter den Campingplatz stürmen. Tausende Menschen würden sich einfinden und nicht nur versuchen einen Blick von IHM zu erhaschen. Es würden Kranke kommen und Heilung erhoffen. Ja, mit der Ruhe und dem Frieden wäre es hier sehr schnell vorbei. Charlie würde dringend Personenschutz benötigen. Nein, dachte Olga, dass wäre wirklich keine wünschenswerte Situation, weder für Charlie noch für Monalisa, denn die Gefahr wäre wirklich sehr groß, dass man ihr den Geliebten wiedereinmal halbtot vor die Füße legen würde.

Dimirti musste sich ähnliche Gedanken gemacht haben, denn er sagte: „Wollen wir hoffen, dass niemand anderes auf solche Gedanken kommt. Ich glaube Monalisa will mit ihrem geliebten Herzensbrecher einfach nur glücklich und in Frieden leben.“
„Das ist die Frage, will sie IHN überhaupt noch? Mir scheint, sie ist so mit ihrer Besseren Weltordnung beschäftigt, und wenn sie wirklich ein Paradies auf Erden erschaffen will, dann hat sie noch sehr viel Arbeit vor sich.“
„Vielleicht braucht sie dafür ja seine Hilfe,“ überlegte Dimitri laut.
„Wozu? Sie hat ihre Internetseite auch ohne ihn hin bekommen,“ meinte Olga.
„Das stimmt, aber ihr fehlt die nötige Begeisterungsfähigkeit. Ist nicht meine Erkenntnis, sondern ihre eigene. Irgendwo hat sie es aufgeschrieben, ich weiß nicht mehr wo genau. Sie meinte da, dass dies eine Hürde sei, die sie nicht überspringen könne.“
„Wieso glaubt sie denn so etwas?“
„Na, weil es ja tatsächlich so ist. Es ist ihre Erfahrung mit der Wirklichkeit. Lies ihre Tagebücher, dann wirst Du es auch erkennen. Obwohl sie wirklich immer schon die tollsten Ideen und Konzepte entwickelt hat, kaum einer wollte sich davon anstecken lassen. Und so ging sie trotz ihrer großartigen Entwürfe pleite. Sie war ihrer Zeit ständig um einige Jahre voraus. Vielleicht hofft sie, dass Jesus ihr da auf die Sprünge helfen kann. Der hatte ja nachweislich keine Probleme damit, die Menschen von seinen Ideen zu begeistern.“
„Nun ja, ihr Untermieter ist dafür jedenfalls eindeutig nicht der richtige Mann, der scheint ja wirklich alle zu vergraulen,“ meinte Olga.
„Weil sie Angst vor seinem Blick haben. Er durchschaut wohl tatsächlich jeden, insbesondere Angeber und Blender,“ meinte Dimitri.
Olga dachte eine Weile nach und sagte dann mit großem Ernst: „Wenn wir hier nicht total auf dem Holzweg sind, dann sind wir des Rätsels Lösung garantiert sehr nah gekommen. Aber das sollte besser unter uns bleiben, ich habe keine Lust irgendwann aus dem Fenster zu schauen und eine Horde von wild gewordenen Reportern hier stehen zu sehen.“
„Da hast Du Recht, aber ich werde Alexander davon berichten müssen, denn, wenn wir den richtigen Riecher haben, dann ist es unbedingt erforderlich, dass er davon erfährt, bevor es in der Zeitung steht.“

 

4.August 2014

Wo ist Charlie?

http://bewusst.tv/eine-unbekannte-macht/ Reiner Feistle im Gespräch mit Jo Conrad über deutsche Geheimtechnologien, Verbindungen zu Aldebaraan und über Hinweise für Eingriffe einer unbekannten Koalition.(Anm. d. Autorin: Wenn Sie dieses Video zuvor übersprungen haben, jetzt sollten Sie es sich wirklich anschauen!)
„Dimitri! Dimitri! Komm, steh auf!“ Olga zog an der Bettdecke und Dimitri machte die Augen auf.
„Was ist los, warum weckst Du mich so unsanft?“ Dimitri wollte schon sauer werden, doch Olga sagte: „Charlie ist weg! Sein Wohnmobil ist nicht mehr da!“
„Ohne sich von uns zu verabschieden? Dann muss er es aber sehr eilig gehabt haben,“ meinte Dimitri. Er schaute aus dem kleinen Kojenfenster. „Vielleicht ist er ja auch nur mal einen Großeinkauf machen, und kommt gleich wieder?“
„Nein, das glaube ich nicht, ich habe gerade Sandy gesprochen, ich traf sie im Waschraum. Sie weiß auch nicht wo Charlie ist.“
„Ach, hast Du unsere NSA-ler angesprochen?“
„Ich finde, nachdem, was wir gestern heraus gefunden haben, ist es wirklich an der Zeit, dass wir unsere Tarnung aufgeben,“ sagte Olga. „Letztendlich ist dies reines Theater, denn auch die Amerikaner können Monalisas Internetseite lesen.“
„Die Wenigsten verstehen von denen die deutsche Sprache,“ meinte Dimitri. Er stand auf um pinkeln zu gehen. „Aber klar, amerikanische Einser-Kandidaten können zumindest ein Übersetzungsprogramm benutzen. Nun gut, Du hast uns also geouted, das hätten wir aber besser zuvor miteinander abgesprochen, finde ich.“
„Ich habe es spontan entschieden, es war in meinen Augen ein Notfall, denn ich wollte unbedingt wissen, wo Charlie steckt,“ erklärte Olga
„Und, wissen die Beiden mehr?“
„Nein, Sandy sagte, sie hätten Charlie gestern den ganzen Tag nicht gesprochen, und dass er weg will, davon wussten sie nichts. Im Gegenteil, eigentlich waren sie heute zum Frühstück verabredet. Sandy meinte, Li glaube, Charlie käme bestimmt bald wieder, zumindest würde er sich garantiert irgendwie melden.“
„Hm, ob Charlie noch in der Nacht Monalisas Text von gestern gelesen hat,“ fragte sich Dimitri laut, der auf ihrer Internetseite nachschaute. „Vielleicht hat er die Flucht ergriffen, aus Angst es könnten tatsächlich Reporter auftauchen und hier auf dem Platz nach dem Messias suchen.“
„Hat sie das mit dem Jesus etwa geschrieben?“
„Allerdings. Natürlich hat sie es mal wieder uns in den Mund gelegt.“
„Dann wundert es mich nicht, dass er die Flucht ergriffen hat,“ sagte Olga. „Ach Herrje, was sollen wir denn jetzt machen?“
„Ich würde sagen, wir frühstücken erst mal in aller Ruhe. Für Panik besteht kein Anlass.“

Auch bei Li und Sandy war die Aufregung groß, denn auch Li schaute bei Monalisa auf der Seite nach und er las Sandy das Kapitel vom 3. August vor. Sie war derweil damit beschäftigt den Spül von letzten Abendessen zu erledigen.
„Das ist doch nicht zu glauben, Charlie soll der inkarnierte Jesus sein, das ist doch Unsinn,“ meinte Sandy und griff nach der Pfanne.
„Nun ja, was spricht dagegen, irgendwo müssen diese Unsterblichen ja schließlich sein? Ich könnte mir schon vorstellen, dass selbst Jesus, der ja keine guten Erfahrungen auf der Erde gemacht hat, heute seine Enttäuschung über die Menschen überwunden hat. Warum also soll er sich nicht wieder inkarniert haben? Wenn Monalisa Isis ist, besser bekannt als Maria Magdalena, und sie sich ebenfalls auf der Erde inkarniert hat, warum dann nicht auch Jesus, auch als Osiris bekannt.“
„Du spinnst,“ sagte Sandy, „Charlie ist doch nicht der liebe Gott!“
„Aber vielleicht sein Sohn,“ meinte Li.
„Und Monalisa ist Jesus Schwester?“
„Das weiß ich nicht so genau, vielleicht ist sie Satans Schwester.“
„Du meinst … hm … warte, ich habe da in Monalisas Dateien mal einen Text gefunden, er ist kurz nach der Sache mit dem Blitz entstanden, der Titel lautete „Dr. M. Satania“ … ich hatte mich damals darüber ziemlich gewundert. Patty fand den Text total verrückt und dann habe ich die Sache auch weg gelegt. Aber jetzt denke ich, vielleicht hast Du Recht. Monalisa ist vielleicht wirklich Satans Schwester. Und die scheint Jesus zu lieben.“
„Und warum heißt ihre neueste Geschichte dann „I LOVE PUTIN!“, der ist doch garantiert kein Jesus,“ meinte Li.
„Vielleicht liebt sie Beide, Satan und Jesus,“ überlegte Sandy. „Auf der einen Seite liebt sie ihren Bruder und auf der anderen Seite den Sohn Gottes. Und ihre Idee ist es vielleicht, die Beiden miteinander zu versöhnen.“
Li schaute Sandy an, und dachte: „Was für eine unglaubliche Spürnase meine Geliebte doch hat!“ Er sagte jedoch: „Das würde aber bedeuten, dass die Russen und Amerikaner miteinander Frieden schließen müssten. Gerade zur Zeit kann ich mir das nur schwer vorstellen.“
„Putin wird sicher total sauer sein, wenn er erfährt, dass er mit Satan und Obama mit Jesus verknüpft ist.“
„Das ist noch die Frage, vielleicht muss Putin sich nicht mit Obama vertragen, möglicher Weise betrifft dies Versöhnung erst Obamas Nachfolger, beziehungsweise die Nachfolgerin.“
„Du meinst Hillary, die Frau ist doch noch viel kriegslüsterner als Obama. Ich habe sie mal lachen sehen, die Frau ist garantiert kein Jesus.“
„Nun, aber Charlie könnte schon ein inkarnierter Jesus sein, findest Du nicht,“ fragte Li seine Freundin.
Die überlegte kurz, und gab dann  zu Bedenken: „Klar, er hat schon etwas Göttliches an sich, aber er ist ein Deutscher.“
„Na und?“

http://quer-denken.tv/index.php/bibliothek/710-recht-in-siegerhand-nuernberg-als-massstab Prof. Dr. Franz W. Seidler im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. US-Präsident Obama bemühte im Zusammenhang mit der Strafverfolgung von Osama bin Laden damals den Vergleich zum Nürnberger Prozeß, an dem sich ein Verfahren gegen bin Laden orientieren müsse. Mittlerweile ist zwar klar, daß Osama Bin Laden niemals einen Prozeß bekommen hat. Und wahrscheinlich auch nicht bekommen hätte. Aber selbst wenn Bin Laden sich einem Prozeß unter amerkanischer Fürhung hätte stellen können – wäre dies ein glücklicher Vergleich? Nein, sagt Prof. Dr. Franz W. Seidler, Historiker an der Bundeswehrhochschule München…(Anm. d. Autorin: Dieses Video ist ein Muss!)
Nachdem Sandy sich dieses einstündige Video, dass ihr Li dringend empfohlen hatte, angesehen hatte, war sie sprachlos. So sah der Blick in die deutsche Vergangenheit wirklich ganz anders aus als sie es gelernt hatte, und, was noch schlimmer war, die Vergangenheit und Gegenwart der Amerikaner auch. Sie fühlte sich so langsam wie eine Verbrecherin, ja, eine echte Scheinheilige. Sicher, auch ihr war die rosarote Brille, mit der sie Obama zuerst betrachtet hatte, längst abgenommen worden, nicht nur durch Li. Auch schon die Informationen, die ihr General Redding offenbart hatte, waren nicht dazu geeignet gewesen, diese Brille auf ihrer Nase halten zu können. Aber, was das so oft schon, zumindest in braunen Kreisen, beklagte Unrecht der Sieger, also der Alliierten, und ihre ungerechte und einseitige Siegerjustiz anging, da hatte sie bisher nie hinhören wollen. Für sie war Amerika immer schon auf der Seite der Guten gewesen, und dass die USA das Lieblingsland Gottes war, daran hatte sie nie gezweifelt. Doch nun fragte sie sich, ob an Monalisas Behauptung „Der liebe Gott spricht deutsch!“nicht doch etwas dran war. Und wenn Gott den Deutschen gegenüber so positiv eingestellt war, warum sollte sein Sohn sich dann nicht auch gewünscht haben, als Deutscher in die Welt des 20. Jahrhunderts geboren zu werden.
http://quer-denken.tv/index.php/718-anonymos-botschaft-an-das-deutsche-volk
„Und, hast Du es gesehen? Die deutsche Fahne ist umgedreht. So wie Monalisa es gegenüber Satan kürzlich auch gefordert hat. Unten muss das Schwarze sein, nicht Oben. Ich sage es Dir, alles was Monalisas will, wird geschehen. SIE ist die wahre Göttin unseres Sonnensystems. Und, wenn ich meinen Informationen glauben darf, dann ist SIE nicht nur unsere Sonnengöttin, nein, SIE ist die Göttin des gesamten Universums, und zwar für die nächsten 26.000 Jahre,“ sagte Li zu Sandy.
„Aber, das kann doch nicht stimmen,“ widersprach Sandy, die immer noch nicht glauben konnte, was ihr heute alles klar gemacht werden sollte. „Amerika ist doch Gottes Land, „God save Amerika““
„Das ist eine Forderung und heißt nur, dass die Amerikaner Gott bitten, Amerika zu schützen. Die Frage ist jedoch, ob ER das will,“ versuchte Li Sandy wach zu rütteln.„So, wie sich die Amerikaner auf dem Globus verhalten, glaubst Du wirklich, dass Gott das tun will?“
„Aber wir sind doch keine Verbrecher! Wir sind genauso gut oder schlecht wie alle Anderen,“ verteidigte sich Sandy.
„Das gilt vielleicht für die Bevölkerung, aber nicht für die Regierung und ihre machtgeilen Hintermänner. Du musst endlich einsehen, es ist nicht entscheidend, was der Einzelne treibt, der kann gut oder böse sein. Was zählt, das ist das Verhalten der Mächtigen. Und denke nur an den Irak-Krieg und die Uran-Munition. Glaubst Du Gott verzeiht diese unfassbar grausame Volksvernichtung? Gerade dort wo die sogenannte Wiege der Menschheit steht? Jetzt werden dort nicht lebensfähige Monster geboren! Glaubst Du wirklich, das weiß Gott nicht? Ich sage Dir eins, der liebe Gott mag in seiner Badewanne einige Jahre gepennt haben, aber Monalisa hat ihn aufgeweckt, und alle Sünden der Welt auf den Tisch gelegt. Sie hat Satan Senior zu ihm geschleppt und einen gründlichen, und natürlich fairen Prozess gefordert. Und ich sage Dir nur Eins, Monalisa bekommt immer was sie will. SIE ist vom lieben Gott zur Göttin des Universums bestimmt worden und damit besitzt SIE eine Macht, dagegen ist Obama ein Fliegenschiss. Selbst seine Hintermänner haben dagegen kein Mittel, im Gegenteil, die bekommen auch noch alle ihren Prozess. Ich sage Dir, mache endlich die Augen ganz auf. Die amerikanische Politik ist das größte Problem auf diesem Planeten. Sie gehört an den Pranger gestellt. Und Deutschland muss endlich befreit werden. Denn, der liebe Gott spricht nicht nur deutsch, ER hat dort im 20. Jahrhundert gelebt und weiß aus eigener Anschauung und Erfahrung, was sich dort in Wahrheit abgespielt hat. IHM kann Keiner etwas vorlügen, ER weiß Bescheid, auch über den wahren Charakter der Nazis. Er weiß, unter vielen dieser braunen Hemden schlug ein gutes Herz.!“
„Die Nazis waren die größten Verbrecher an der Menschheit! Sie haben 6 Millionen Juden vergast,“ empörte sich Sandy.
„Die Zahl ist bei Weitem übertrieben, meine Liebe. Aber, wenn es ums Aufrechnen geht, dann schau Dir mal die Totenliste der Menschen an, die Amerikaner auf ihrem Gewissen haben!“
„Und was ist mit Stalin, ist der jetzt etwa auch ein Menschenfreund gewesen?“
„Das sicher nicht, aber warum nach den Sünden anderer schauen, erinnere Dich doch lieber mal an die Millionen Indianer, die abgeschlachtet worden sind. Erinnere Dich an Hiroshima und Nagasaki. Denke nur an die Babys in Afghanistan und Irak. Nein, meine Gute, wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen.“
„Und die Chinesen? Was ist mit denen? Gehören die etwa auch zu den Guten? Was ist mit Mao und den vielen Toten auf seinem langen Marsch?“
„Diese Leute haben ihr Leben für ihre Freiheit gegeben.“
Sandy war total verunsichert und wusste nicht, was sie zur Verteidigung ihres Weltbildes noch anführen konnte. War es wirklich so, dass sie auf der Seite der Verbrecher stand? Ihr kamen die Tränen.
Li sah ihre Not, und legte den Arm um seine Freundin. „Nicht Du bist ein Verbrecher, es sind die Mächtigen. Und die sitzen auch gar nicht unbedingt in Washington. Letztendlich ist Obama eine Marionette der City of London. Dort muss man hinschauen, dort sitzt die wahre Macht. Das Geld regierte die Welt. Ich sage dies absichtlich in der Vergangenheitsform, denn auch damit ist bald Schluss. Es mag noch ein paar Monate, vielleicht sogar Jahre dauern, denn das Geld ist ein super starker Klebstoff, aber auch diese Macht wird sich auflösen, denn die Göttin will eine Welt ohne Geld.“
http://youtu.be/-fb_x6CXo98 „Verdeckter Vermittler – WECKRUF AN DIE MENSCHHEIT (feat. David Icke & Lio Urlauber)“
http://youtu.be/mOxAGiJsi4w „David Icke – Zu den Hintergründen des politischen Geschehens in der Welt“ Dieser Beitrag David Ickes ist ausgesprochen verdienstvoll. Er fasst zusammen, was man sich ansonsten mühselig aus vielen Stellen zusammensuchen muss und gibt einen guten Einblick in die Hintergründe des politischen Geschehens in der Welt. David Icke erweist sich auch mit dieser Rede als ein beachtenswerter Kämpfer für die Freiheit der Menschen. Viel Freude bei dieser Erfahrung wünsche ich:))(Anm. D. Autorin: Dem kann ich mich nur anschließen!)

 

 

Fortsetzung folgt!

monalisa

One Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.