BWO – für eine bessere Weltordnung

Fortsetzung von „I LOVE PUTIN!“

von Monica Kraemer

Start: 27. Mai 2014

aktuell bis zum 24. Juni 2014

Welt ohne Geld

http://youtu.be/DTVcb0E6_lo „TimeToDo.ch 16.05.2014, Die vergessene Annunaki Stadt und eine Welt ohne Geld“ Ja, dachte Dimitri, eine Welt ohne Geld, das wäre schön! Wenn man Monalisa glauben konnte, dann gab es im Paradies Gottes auch kein Geld. Und ihr Ziel war es, dass es im Paradies auf Erden auch kein Geld mehr geben sollte. Wenn man sich ihre Schriften aus 2013 durch las, dann war schnell klar, das konnte sehr wohl, sehr gut funktionieren. Wichtig war nur, dass jeder das tat, was er wollte und dies möglichst so oft, dass er mehr tat als für ihn und seine kleine Familie notwendig war. Wenn einer zum Beispiel gerne mit Holz arbeitete und sich dafür eine kleine Werkstatt aufgebaut hatte, dann hatte er nach ein paar Jahren so viele Möbel hergestellt, dass seine Frau sagte: „Du, ich weiß nicht mehr wohin mit den ganzen Stühlen, ich denke, ich gehe damit Freitag auf den großen Markt und werde sie anbieten.“

Ihr Mann, der vielleicht noch nicht ganz so vertraut war mit dem neuen System, der würde wahrscheinlich erst mal protestieren: „Frau, da habe ich viel Arbeit hinein gesteckt, schau, ich habe die Stuhlbeine alle so wunderschön gedrechselt, die kannst Du doch nicht einfach verschenken!“

„Ich bekomme doch dafür etwas Anderes, weißt Du, ich hätte gerne schöne Gardienen an den Fenstern, dafür benötige ich Stoff. Und ich habe letzte Woche gesehen, da ist eine Frau, die hat jede Menge davon. Ich habe gehört ihr Mann ist Maschinenbauer und er hat ihr mehrere Webstühle fit gemacht. Jetzt weiß sie nicht mehr wohin mit den ganzen Ballen. Sie meinte, sie hätte keinen Platz mehr, ihr Speicher platze aus allen Nähten. Sie hat auch einige, gute Nähmaschinen im Angebot.“

„Willst Du etwa anfangen zu nähen,“ fragt ihr Mann dann vielleicht etwas überrascht.

„Warum nicht? Ich habe neben dem Garten und den Kindern doch noch genug Zeit, gerade im Winter. Und nächsten Frühling mache ich dann eine kleine Modenschau. Ich wollte immer schon Modedesignerin werden.“

„Also gut, dann nimm die Stühle, von mir aus kannst Du auch den Schrank hier anbieten. Wir werden dafür aber einen kleinen Transporter benötigen.“

„Das ist doch kein Problem, den leihen wir uns, im Ort gibt es jetzt einen kollektiven Fuhrpark.“

„Und das Auto kostet uns nichts?“

„Natürlich nicht, mein Lieber, Du brauchst nur mit dem Rad hinzufahren und Deinen Führerschein vorzeigen.“

„Und was ist mit dem Sprit?“

„Die Fahrzeuge brauchen keinen Sprit, es gibt andere Möglichkeiten. Einige Autos fahren mit Wasserstoff, andere sogar nur mit Wasser. Kann sein, dass der Transporter elektrisch betrieben wird, aber das ist ja kein Problem, unser Bombini im Keller liefert so viel Vakuumenergie wie Du brauchst.“

Ja, dachte Dimitri, so müsste es laufen, jeder macht genau das, was er immer schon am liebsten tun wollte und die Überschüsse wurden verschenkt. Dies gab einem dann ein gutes Gefühl, wenn man von anderen ebenfalls etwas geschenkt bekam. Geld war so absolut überflüssig, denn die Menschen waren so verschieden in ihren Begabungen, Talenten und Interessen, wenn eine Stadt dafür sorgte, dass alle glücklich ihren Neigungen nach gehen konnten, dann würde es von Allem im Überfluss geben. Er hatte seiner Frau davon erzählt und die hatte skeptisch reagiert und gefragt: „Und wer holt den Müll ab? Es gibt doch immer auch viele, notwendige Tätigkeiten, die keiner gerne macht.“

„Das kommt darauf an, was Du unter Müll verstehst. Da alles biologisch angebaut wird, landen Deine Kartoffelschalen und Dergleichen auf Deinem Komposthaufen. Plastikverpackungen sind kein Müll, das ist ein Rohstoff, der gerne von Leuten eingesammelt wird, die daraus wieder neue Produkte herstellen. Vieles, was wir heute noch gedankenlos weg werfen, existiert entweder gar nicht oder es wird recycelt. Was gar nicht mehr zu gebrauchen ist, dass wird unter hohem Druck und Wasserstoff-Zugabe in Erdöl verwandelt. Im Paradies wird der natürlich nicht mehr verbrannt, das ist absolute Verschwendung und auch noch ungesund. Aber aus Erdöl lassen sich natürlich wieder sehr viele, sinnvolle Produkte herstellen. Das entscheidende Schlüsselwort heißt „Kreislaufwirtschaft“.“

Er hatte seiner Frau die beiden Filme „Monalisa International“ gezeigt und danach hatte sie das Prinzip verstanden. Klar, sie hatte auch hier einen nicht unberechtigten Einwand angeführt. „Was meinst Du wie die Ölindustrie darauf reagieren wird? Du glaubst doch nicht, dass die sich so einfach aus dem Geschäft zurück ziehen werden.“

„Freiwillig sicher nicht, aber wenn keiner mehr ihren Scheiß kauft, dann gehen sie schlicht pleite. Die Umwandlung der Weltordnung wird nicht ohne Schmerzen für die heutigen Machthaber von Statten gehen, das ist klar. Aber was kümmert uns die Zukunft von Rockefeller und Co.? Diese Leute sind so reich, die kommen auch ohne dieses Geschäft gut über die Runden.“

„Ich denke, Geld ist dann nicht mehr gefragt?“

„Nö, aber sie können ja aus den Tonnen von Dollarscheinen ja Klopapier machen, dass wird immer sehr gefragt sein.“

„Und was ist mit den Faullenzern, denen, die weder Gemüse anbauen, noch schreinern oder nähen wollen?“

„Was glaubst Du, wie langweilig und unbefriedigend das auf die Dauer ist? Letztendlich wird jeder etwas finden, was er gerne macht. Und wenn es nur ist, weil man nicht allein in seiner Hütte sitzen möchte. Ein Mann, der nichts gebacken bekommt, der wird nur schwer eine Frau finden. Aber selbst wenn es einige geben sollte, die nichts anderes im Kopf haben, als abzuhängen, na und? Jeder hat die Freiheit sich mal auszuruhen und nichts zu tun. Der Markt steht trotzdem allen offen, ob sie nun etwas anbieten oder nicht.“

„Aber das ist doch total ungerecht,“ meinte seine Frau.

„Warum? Jeder macht es so wie er lustig ist. Im Grunde sind die Faulen doch in der absoluten Minderheit, ja, eigentlich sind sie total zu bedauern. Was haben sie vom Leben?“

„Aber, wer geht dann noch in eine Fabrik und stellt sich an ein Fließband?“

„Warum sollte dies in der Zukunft noch nötig sein? Das können doch vollautomatische Maschinen machen. Da brauchst Du nur noch ein paar Männer, die den Betrieb beaufsichtigen. Es gibt sicher genug Elektriker, denen es Spaß macht solche Anlagen zu warten. Das ist eigentlich ein ganz cooler Job. Und gerade Männer lieben es mit großen, komplizierten Maschinen zu arbeiten. Nicht jedem liegt das Handwerk. Es wird immer Techniker und Ingenieure geben, die in ihrer Aufgabe aufgehen. Auch heute arbeiten sie doch nicht unbedingt nur wegen des Geldes.“

„Na, ich weiß nicht, das muss dann aber alles sehr gut aufeinander abgestimmt werden, das wird nicht leicht zu organisieren sein,“ sagte seine Frau.

„Auch für solche Tätigkeiten findest Du auf der Welt immer jemanden. Es gibt Menschen, die lieben es zu planen, zu rechnen und zu konstruieren. Im Grunde bleibt Vieles beim Alten, es gibt nur kein Geld mehr für die Tätigkeit. Aber das braucht man ja schließlich auch nicht mehr. Wer Hunger hat, geht in einen Laden und besorgt sich dort, was er benötigt. Eine Kasse gibt es nicht, an der man Schlange stehen müsste.“

„Aber einige Dinge wird es dann bestimmt nicht mehr geben,“ meinte seine Frau, denn so ganz wollte sie es noch nicht glauben. So einfach konnte es einfach nicht sein.

„Schau Dich doch heute mal in so einem Supermarkt um, da gibt es so viel unnützes Zeug, dass auch noch die Umwelt belastet, was wäre so schlimm daran, wenn es diese Dinge nicht mehr gäbe?“

„Und wer baut all die vielen Handys, Computer und so? Glaubst Du die Chinesen haben dann noch Lust sich damit abzugeben?“

„Erst mal kann sehr viel maschinell gemacht werden und dann, was braucht die Welt jedes Jahr ein neues Handymodell? Wenn die Produkte qualitativ gut gemacht sind, dann halten sie locker 10 Jahre. Es ist doch gar nicht nötig, dass so viele Produkte wie heute hergestellt werden. Ab einer bestimmten Menge ist der Bedarf gedeckt. In dem heutigen System produzieren wir doch in vielen Fällen viel zu viel.“

„Nun ja, klingt ja vielleicht wirklich alles ganz schön, aber dass wird zu einem großen Umbruch in der Weltwirtschaft führen,“ sagte sie.

„Klar, aber das ist nötig, so wie es jetzt läuft, funktioniert es nicht mehr lange. Und wenn Du den Mensch und das Gemeinwohl im Blick hast, dann kann man nur sagen, das momentane System ist nur für ein paar superreiche Ausbeuter interessant. Nur, ob diese Leute damit in ihrem Herzen auch glücklich sind, ich habe da meine Zweifel. Schau Dir ihre Gesichter doch nur mal an! Die sehen doch alle total schlimm aus! Nein, ich bin überzeugt, es geht alles sehr viel besser ohne Geld. Monalisa meint, dass wäre vielleicht nicht unbedingt in einem Rutsch zu realisieren, denn der Mensch müsse sich erst mal wieder daran gewöhnen, nicht in Geld und Gewinn zu denken, aber als Ziel sollte es angestrebt werden. Und in der Übergangszeit führt jede Region erst mal ihr eigenes Geldsystem ein, sei es fließend, wie im Plan B der Wissensmanufaktur, sei es auf der Basis von Gold oder einfach nur digital. Das kann in den einzelnen Regionen und Ländern ganz unterschiedlich geregelt sein.“

„Und Du glaubst, dann verkauft Dir ein Chinese noch etwas, der kann mit Deinem Geld doch gar nichts anfangen.“

„Also, der Handel ist keine Erfindung der Neuzeit, das hat immer schon funktioniert. Wenn ich dem Chinesen etwas anbiete, was er gerne haben will, dann werden wir uns schon einig werden.“

„Und was glaubst Du sagt Putin dazu? Wenn Russland kein Öl mehr verkaufen kann, dann ist hier schnell Feierabend.“

„Nun, auch dieser Mann wird umdenken müssen, daran führt kein Weg vorbei. Aber er ist zum Glück nicht auf den Kopf gefallen, ich bin sicher, er wird das Ziel selbst auch gut finden. Ich halte ihn nicht für krankhaft geldgeil. Letztendlich will er, dass es seinem Land und seiner Bevölkerung gut geht, und dass die Weltherrschaft der satanischen Finanzelite radikal eingeschränkt wird. Ich glaube, am Ende wird er über die BWO sehr glücklich sein, denn wenn es einmal geschafft ist, dann hat er bestimmt auch wieder mehr Zeit zum Angeln und Jagen. Oder aber er macht aus Russland die größte Raumfahrernation der Geschichte und vertritt uns bei der Galaktischen Föderation.“

„Du bist und bleibst ein Träumer, aber gut, wenn es soweit ist, sage mir Bescheid. Ich muss jetzt los, ich habe einen Termin beim Frisör.“

„Oh je, was hast Du vor, willst Du Dir etwa die Haare abschneiden lassen?“

„Keine Sorge, mein Guter, ganz im Gegenteil.“

Die Rückkehr der Götter

 

http://youtu.be/QQcTNRVJcXY „Erich von Däniken Total 2010“ Ja, ja, dachte Benedikt, der Zeitgeist, der war wirklich ein großes Hindernis für die Wahrheit. Wenn er laut sagen würde, was er dachte und glaubte, niemand würde ihn mehr für voll nehmen. Ja, er müsste ernstlich befürchten, dass man ihn in seinem hohen Alter noch in die Irrenanstalt bringen würde. Aber zumindest würde man ihm keine Gelegenheit mehr geben, seine Gedanken vor einer größeren Menschenmenge zu verbreiten. Ja, er würde ganz sicher ein ausdrückliches Redeverbot bekommen und vielleicht würde man ihm auch dieses schöne Haus nehmen, denn jeder, der der Macht des Vatikan schadete, der war hier fehl am Platze. Auch wenn den Eingeweihten unter ihnen völlig klar war, dass Däniken Recht hatte.

Aber zum Glück, mit Monetti konnte er offen reden und er hatte es auch vor ein paar Tagen getan. Sicher, dem erzählte er nicht wirklich etwas Neues, denn an die Bibel glaubte der schon lange nicht mehr. Benedikt hatte ihm allerdings gesagt, dass nicht alles erstunken und erlogen war, was darin stand. Die Bibel sprach schon die Wahrheit, nur, man musste die richtigen Schlüsselwörter kennen um den Text zu dechiffrieren. Däniken hatte einige von ihnen in dem Video genannt und auch Monalisa verstand man nur richtig, wenn man auch bei ihr einige Schlüsselwörter einsetzte. Joseph zum Beispiel, er hieß natürlich nicht wirklich so und ob er der liebe Gott war, nun, dass wusste der Mann selber nicht so genau. Es war aber durchaus möglich, denn Gott konnte schließlich in Jedem lebendig werden. Monalisa war im klassischen Sinne auch keine Sonnengöttin, natürlich nicht. Aber die Tochter eines Kommandanten eines riesigen Raumschiffes konnte sie sehr wohl sein. Die Bezeichnung Sonnengöttin war mehr eine Berufsbezeichnung, eine Berufungs-Bezeichnung. Sie wollte gerne die Göttin – also Erschafferin – eines neuen Sonnensystemes sein. Dabei wollte sie nicht eine Sonne und mit ihr die um sie kreisende Planten erschaffen, warum auch, es gab schon genug davon im Universum und es kamen automatisch ständig neue Sonnensysteme hinzu. Nein, die Betonung lag auf dem Begriff System. Sie wollte ein neues System, eine neue Ordnung. Eine „Bessere Weltordnung“, kurz die BWO, oder auch die Bombini-Weltordnung.

Und Benedikt hatte auch gar nichts mehr dagegen. Im Gegenteil. Wenn Monalisa Recht hatte und er Josephs Versprechen ernst nahm, dann würde er nach seinem Tod in einem riesigen Raumschiff erwachen, jung und schön. Er würde dort eine Aufgabe bekommen und viele interessante Persönlichkeiten wiedersehen. Sicher, es würde zu einer Gerichtsverhandlung kommen, dort würde er sein Handeln auf der Erde erklären müssen, denn natürlich musste Rechenschaft abgelegt werden. Und es würden wahrscheinlich einige sehr unangenehme Fragen gestellt werden, aber er war schließlich nie ein echter Satanist gewesen, zumindest hatte er keine kleinen Kinder gequält und aufgegessen. Klar, er hatte auch mal von dem Blut getrunken, da war er nicht drumherum gekommen, aber tat er das nicht auch bei jeder heiligen Messe? Warum sollte es in Ordnung sein das Blut Jesu zu trinken, das Blut kleiner Kinder aber nicht?

Monetti hatte ihn bei dieser Erklärung entsetzt angeschaut und gesagt: „Ja, aber in der Messe wird das Blut doch nur symbolisch getrunken, in dem Becher ist doch einfach nur etwas Wein.“

„Sicher ist da Wein drin, aber was glaubst Du verbirgt sich hinter den Worten „Ich trinke sein Blut und esse seinen Leib, der für Euch hingegeben wurde.“

„Willst Du damit sagen, dass Jesus geschlachtet worden ist?“

„Nun ja, wenn man diese Worte ernst nimmt,“ meinte Benedikt und zog an seiner kleinen, neuen Wasserpfeife. Monetti hatte sie ihm als Geschenk mitgebracht. „Ich könnte mir vorstellen, dass es so auch zu der Geschichte mit der Himmelfahrt kam, denn irgendwie musste man schließlich erklären, wo der Leichnam abgeblieben war.“

„Ich fasse es nicht, Deine Worte sind derartig grauenerregend…“

„Wieso? Der Körper ist doch vergänglich, nur der Geist, das Bewusstsein lebt ewig. Und wenn Jesus in einem Raumschiff wach wurde, dann sowieso in einem anderen Körper.“

„Trotzdem, kleine Kinder, aber auch Erwachsene zu Tode zu quälen und dann ihr gestresstes Blut zu trinken, gar ihr Fleisch zu essen, dass ist ein absolut unerträgliches und zutiefst bestialisches Verbrechen,“ sagte Monetti und Benedikt widersprach ihm auch nicht. Natürlich war es das, da gab es keinen Zweifel. Nur, wenn man selbst nicht solchen Ritualen zum Opfer fallen wollte, dann musste man sich mit solchen Äußerungen in bestimmten Kreisen sehr zurück halten und den Becher trinken, der einem gereicht wurde.

„Und, wie hat das Blut geschmeckt, welche Wirkung entfaltet es?“

„Es ist eine sehr stark berauschende Droge,“ sagte Benedikt und wenn Du am nächsten Tag erwachst, dann musst Du kotzen. Nicht wegen des Blutes, sondern wegen der grausamen Bilder in Deinem Kopf. Aber nicht jeder reagiert so empfindlich, einige macht das Blut richtig süchtig, sie lieben es und auch die Rituale. Sie sind verrückt danach.“

„Das glaube ich gerne, diese Wahnsinnigen müssen verrückt sein, anders ist das nicht zu erklären. In meinen Augen, ja in den Augen aller normalen Menschen ist das einfach nur ein Verbrechen, es ist unmenschlich, es ist satanisch.“

„So ist es wohl, aber aus der Sicht eines Reptils sieht das ganz anders aus, für die ist das Fleisch eines Babys so köstlich wie für uns diese Erdbeeren hier,“ sagte Benedikt und griff zu seinem Nachtisch. Es gab heute gezuckerte Erdbeeren mit Schlagsahne.

„Willst Du damit sagen, dass diese satanischen Rituale von den Reptiloiden stammen,“ fragte Monetti, der mit einem Mal Probleme mit seinem Schälchen Erdbeeren hatte.

„Ich denke schon, einige ihrer Rituale haben sicher bei uns Eingang gefunden.“

Monetti und Benedikt schwiegen eine Weile, denn Pater Mario kam, um den Tisch abzuräumen. Er servierte anschließend noch den Kaffee. Die Pfeife übersah er ohne ein Wort zu sagen. Wenn seine Heiligkeit jetzt auf seine letzten Tage eine Pfeife nach dem Essen rauchen wollte, bitte, warum auch nicht? Er selbst rauchte ja auch ab und zu ganz gerne mal eine. Nur, warum Benedikt eine Wasserpfeife rauchte und dann auch noch diesen süßlichen Tabak, also, wie er auf diese Idee gekommen war, das wusste er nicht zu sagen. Vielleicht hatte Seniore Monetti ihn dazu verführt, der Mann war sowieso recht undurchsichtig. Man wusste im Vatikan nur wenig über ihn und seine Geschäfte. Aber seine Eltern waren schon im Vatikan ein und aus gegangen und da nie etwas Schlechtes über deren Sohn bekannt geworden war, konnte Seniore Monetti sich hier relativ frei bewegen. Und Benedikt schätzte seine Freundschaft offensichtlich sehr, jedenfalls taten ihm die gemeinsamen Gespräche wohl ganz gut, denn er hörte sie oft miteinander lachen. Nur jetzt hatten sie wohl gerade ein ernstes Thema und wollten vor ihm nicht offen reden. Dabei war er doch wirklich absolut verschwiegen, er würde nie etwas weiter tragen, was hier in diesem Hause gesagt oder getan wurde. Aber bei den Schwestern konnte man da nicht immer so sicher sein, wenn die seine Heiligkeit mit der Wasserpfeife hier sitzen sähen, dass würde schnell die Runde machen. Er verließ die Terrasse und ging zurück in seine Küche, dort wartete der Abwasch und dann wollte er zur Nachtmesse gehen, denn er war den ganzen Tag noch nicht dazu gekommen, sich auch mal um sein persönliches Seelenheil zu kümmern. Seine Heiligkeit und Senior Monetti kamen, so wie es aussah, auch ganz gut alleine klar.

„Also gut, Benedikt, von mir aus ist Gott ein Außerirdischer, ich habe nichts dagegen, nur die Frage ist, kommt er uns denn irgendwann auch mal leibhaftig besuchen, in absehbarer Zeit meine ich?“

„Das ist sehr wohl möglich, er hat zumindest mal versprochen wieder zu kommen.“

„Also war dieser Joseph schon mal hier gelandet?“

„Er war schon oft da und stell Dir vor, er hat hier sogar mal als ganz normaler Mensch gelebt.“

„Du meinst jetzt diesen Jesus,“ sagte Monetti.

„Nein, oder ja, auch in dem kann Gott lebendig geworden sein, aber ich spreche von diesem Joseph, er hat mit erzählt, dass er hier auf der Erde geboren worden sei, zur Schule gegangen wäre, studiert hätte, eine Familie gegründet und Kinder in die Welt gesetzt hätte. Einfach ein ganz normales Leben habe er gelebt, rechtschaffend und als Brückenbauer wäre er beruflich ziemlich erfolgreich gewesen.“

„Du willst also damit sagen, dass der liebe Gott hier Brücken gebaut hat?“

„Klar, passt doch wirklich gut zu ihm, oder etwa nicht?“

„Wo hat er denn gelebt und wann?“

„In Deutschland, er wurde kurz nach dem 1. Weltkrieg geboren und ist 1983 oder 84 gestorben.“

„Ja, und das hat niemand mitbekommen? Ich meine, wenn er doch der liebe Gott ist, dass hätte doch auffallen müssen.“

„Nun ja, er hatte das natürlich auch zuvor geglaubt, er hatte gedacht, seine große, seelische Reife würde einen entsprechend großen Eindruck machen, doch leider, so meinte er, auch er sei als Mensch nicht unfehlbar gewesen, auch er hätte ab und an gesündigt und sogar seine Frau verhauen.“

„Nein, was Du nicht sagst! Gott hat gesündigt?“

„Ja, und er meint, seit dieser Erfahrung hätte er erheblich mehr Verständnis für die Fehlbarkeit des Menschen. So ein Leben sei kein Kinderspiel, im Gegenteil, es sei eine sehr große Herausforderung. Und niemand könne es ohne Sünde hinter sich bringen, darum ginge es hier ja auch gar nicht. Man war schließlich auf der Erde um Erfahrungen zu machen. Und da würde die Sünde zwangsläufig zugehören. Insofern sei für IHN dieses Leben sehr wichtig gewesen, sein Verständnis für die Probleme der Menschen sei dadurch sehr gewachsen und er hoffe, dass nun seine gerichtlichen Entscheidungen von noch größerer Gerechtigkeit getragen sein würden.“

„Ach, ER ist ein Richter? Ich dachte ER ist Kommandant eines Raumschiffes,“ meinte Monetti, der die Geschichte wirklich versuchte zu verstehgen.

„Als Kommandant hat er nicht viel zu tun, sein Riesen-Bombini fliegt praktisch von allein. Aber natürlich, ein Kapitän auf einem Schiff muss auch Recht sprechen und Hochzeiten durchführen.“

„Interessant, also, wenn ich da so drüber nachdenke, ich würde nach meinem Tod auch gerne dort wach werden.“

„Siehst Du, ich habe es Dir ja gesagt, wenn man einmal sich auf diese Sache einlässt, dann will man, dass es wahr ist.“

„Ja, aber ich meinte, wird der liebe Gott mit seinem Raumschiff irgendwann hier landen, Franziskus hat an Gründonnerstag so etwas angekündigt, er sagte, wir würden bald Besuch von unseren Brüdern und Schwestern im All bekommen.“

„Ich weiß nicht, ob es sich dabei um Joseph und seine Leute handelt, im Universum treiben sich schließlich viele undurchsichtige Gestalten herum.“

Monetti war nach diesem Besuch immer noch ziemlich high, denn die Wasserpfeife war tückisch. Die jungen Leute sagten dazu: „Sie knallt gut.“ Mann, wenn er doch nur früher auf die Kifferei gekommen wäre, so ein Cannabis-Rausch war doch wahrlich etwas ganz anderes als ein besoffener Kopf. Außerdem hatte man am nächsten Tag keinen Kater. Das war mit Alkohol ganz anders. Bekifft schlief man sehr gut und am nächsten morgen war man relativ fit. Gut, der Antrieb ließ mit der Zeit etwas nach, aber was soll’s, er war Pensionär und konnte schließlich tun und lassen was er wollte. Und wenn er den Tag verpennte, dann interessierte das letztendlich niemanden. Und pennen, das wollte er jetzt auch endlich, es war wie so oft recht spät bei Benedikt geworden. Aber wie immer, es war sehr interessant gewesen. Seit Benedikt sich dieser Droge zugewendet hatte, war er wirklich ein sehr unterhaltsamer Gastgeber geworden. Und seine Offenheit war bestechend. Ja, seit sie sich ausgesprochen hatten, war alles gut und seine Zweifel an seinem Freund waren zusammen geschrumpft. Gut, es mochte sein, dass Benedikt nicht alles gebeichtet hatte, aber wenn der liebe Gott ihm verzeihen konnte, warum sollte er es dann nicht auch tun können.

Die Heilige Maschine

 

http://youtu.be/avLb3q9a2LA „Die heilige Maschine von Erich von Däniken“ Das war ja mal wieder eine ganz neue Interpretation der berühmten Bundeslade, dachte Jack. Aber warum auch nicht, warum sollte in der Truhe keine außerirdische „Brotmaschine“ gewesen sein. Allerdings, er selbst würde dieses Manna nur ungern essen, wenn die Energiequelle tatsächlich ein kleiner Atomreaktor gewesen war, ihm wäre das Zeug dann doch etwas zu verstrahlt. Da war Monalisas Idee einer Vakuum-Energie-Espressomaschine ihm doch erheblich sympathischer. Der Kaffee auf ihrem Raumschiff wäre sicher sehr viel bekömmlicher.

Er trieb sich heute schon den ganzen Tag auf ihrer Internetseite herum, denn mit wahrlich großem Erstaunen hatte er dort ihr interaktives Buch „I LOVE PUTIN“ entdeckt und damit auch sich selbst. Gut, er hieß in Wahrheit gar nicht Jack und auch sein Enkel trug einen anderen Namen, aber sonst stimmte fast alles. Das war natürlich sehr mysteriös und so langsam begann auch er daran zu glauben, dass es sich bei Monalisa um eine ganz besondere Persönlichkeit handeln musste. Ja, es war eigentlich nur zu erklären, wenn sie tatsächlich so etwas wie eine Göttin war. Oder war es so, dass ihr ihre Karten von ihm und seinen Gedanken, ja Konflikten erzählt hatten? Diese Frau war wirklich ziemlich unberechenbar, denn sie hatte ganz offensichtlich vor, an dieser „I LOVE PUTIN“- Geschichte weiter zu schreiben, ja im Grunde war er eingeladen daran mit zu wirken. Eine verführerische Idee, ein interessantes Angebot. So könnte er eigenes Wissen einbringen und den Fortgang der Geschichte vielleicht mit beeinflussen.

Ob die anderen heimlichen Mitleser ebenfalls darüber nachdachten? Wer war alles dabei? Also erst mal dieser Dimitri und sein Chef, der Alexander vom russischen Geheimdienst. Dann dieser Ivan und sein Freund Sascha, die Kremelmitarbeiter, außerdem noch die Physikerin Maria und ihr Mann Michail aus der geheimen Forschungsstadt Arsamas. Ob diese Personen auch alle existierten, nur unter anderem Namen vielleicht? Damit wäre die russische Seite komplett. Dann gab es da noch diesen NSA-General Redding und seine Sekretärin Sandy, und ja, ganz verrückt, diesen „Weißen Drachen“ Li aus Hongkong, über den er ja schon länger etwas wissen wollte. Sehr interessant war auch der Bruder von Sandy, Charlie, auch ein „Weißer Drache“, der jetzt sich seit einigen Tagen in Berlin herum trieb.

Und ganz herausragend, der ehemalige Papst Benedikt und sein Freund Monetti. Beide offensichtlich seit einigen Wochen regelmäßig ziemlich bekifft, wie auch die Vier aus Berlin. Wie hießen sie noch gleich Thomas, Reinhard und Michaela, alle Mitarbeiter des BND und Martina die künstlerisch ambitionierte Frau von diesem Thomas. Ja und dann er selbst. Die anderen Personen waren bisher nur Beiwerk und für die Geschichte nicht so wichtig, bis auf Sir Henry vielleicht noch, sein angeheirateter Onkel und hohes Tier in der Londoner City. Was für eine verrückte Truppe! Aber durchaus eine mit Potential! Ja, wenn er es richtig einschätzte, dann war mit weiteren Überraschungen zu rechnen und er konnte darauf Einfluss nehmen, indem er sich beteiligte. Diese Monalisa war wirklich eine ziemlich außergewöhnliche Frau, entweder war sie schlicht wahnsinnig oder absolut genial, entschieden hatte er sich in seiner Einschätzung noch nicht so ganz, denn es war einfach schwer zu glauben, dass diese Frau da vor der Tafel eine Göttin sein konnte. Wenn man sie allein nach ihrem Äußeren beurteilen würde, also, dann konnte man eigentlich nur an eine Wahnsinnige denken, zumindest aber an eine Frau, die auf Äußerlichkeiten nur wenig Wert legte. Eine Göttin stellte er sich irgendwie anders vor, edel gekleidet, schön frisiert, vielleicht etwas geschminkt, aber auf jeden Fall sehr gepflegt. In seiner Vorstellung ließ eine Göttin auch nicht alle Welt dabei zuschauen wie sie sich in der Wanne die Haare wusch.

Wenn man dann auch noch darüber nach dachte, was diese angebliche Göttin so erzählte, also dann hatte das wenig Göttliches. Gut, sicher, inhaltlich ging es schon um Gott und die Welt, aber trotzdem, er hatte nun mal Schwierigkeiten damit, in dieser Frau eine Göttin zu sehen. Sicher, sie war nicht unattraktiv, aber sie schien sich darüber kaum Gedanken zu machen, und bisher hatte er immer geglaubt, eine Göttin ähnelte mehr einer Greta Garbor. Aber vielleicht war es ja auch wirklich so und eine Göttin hatte einfach etwas anderes im Kopf als ihre Schminke. Vielleicht war es ja tatsächlich so und eine Göttin entwarf lieber ein Spielzeug-UFO, um damit die Kinder zu begeistern und zugleich die Welt zu retten. Wenn Monalisa mit ihrem Bombini wirklich richtig lag, dann würde dies eine Manna-Maschine wie sie ja angeblich in der Bundeslade versteckt worden war, doch ziemlich in den Schatten stellen. Ihr Bombini hatte wirklich das Potential zu einer heiligen Maschine. Ja, so langsam gehörte er auch zu denen, die sich sehnlichst wünschten, dass ihre Bombini-Theorie stimmte. Und er musste an den Schlusssatz ihres „Auferstehungs-Filmes“ denken. Ja, auch er würde in dem Fall, dass die Theorie Unsinn war, ihren Beschwerdebrief an den lieben Gott unterschreiben wollen und wie sie verlangen, dass das nächste Universum so gemacht wird, dass zumindest dort dann ihr Bombini fliegen kann.

28. Mai 2013

NeuDeutschland

 

http://youtu.be/Za8XdbK0bkk „TimeToDo.ch 16.04.2014, Video von RTL gesperrt – Andere Meinungen zählen nicht“

http://youtu.be/oqWX4d4bAuM „Königreich Deutschland | Eröffnung der „Königlichen Reichsbank“ 16.09.2013“

„Reinhard, schau mal! Hier ist ein Video über die Königliche Reichsbank! Was meinst Du, sollen wir dort nicht auch ein Konto eröffnen,“ rief Michaela und Reinhard kam aus dem Bad zu ihr ins Wohnzimmer.

„Ein Konto? Ich weiß nicht, wenn dass unser Arbeitgeber erfährt, dann wird es unangenehme Nachfragen geben.“

„Wie sollten die das denn erfahren? Die Bankenaufsicht hat hier keinen Zugriff. Wenn ich das richtig verstehe, dann erfährt da niemand von. Und unser Geld wäre im Falle eines Banken-Crachs sicher, auch kann da nichts gepfändet werden. Und eine Kapitalsteuer muss man auch nicht bezahlen. Man kann doch wirklich nicht wissen, was noch alles auf uns zu kommt. Wer weiß, vielleicht macht man hier bald schon, was auch in Zypern geschehen ist? Unsere Einlage wäre davor dann sicher.“

„Ich muss mich erst mal genauer mit dieser Bank beschäftigen, wir können unser Geld doch nicht einfach so weg geben,“ meinte Reinhard.

„Na, was weißt Du denn, was mit Deinem Geld bei unserer jetzigen Bank geschieht? Wo wird investiert, was unterstützen wir mit unserem Geld für Geschäfte? Und dieser Fitzek ist ein schlauer Hund, der weiß, wie er vorgehen muss, um sich von der BRD und ihrer Bankenmacht unabhängig zu machen,“ sagte Michaela und Beide gingen in die Küche um zu frühstücken.

„Trotzdem, man muss sich das vorher gut anschauen, ich würde mich ja gerne mal persönlich mit diesem Fitzek unterhalten.“

„Dann lass uns doch am Wochenende hin fahren, oder Morgen, da ist doch ein Feiertag,“ schlug Michaela vor.

„Hm … wir könnten Thomas und Martina fragen, ob sie mitkommen, die sind sicher auch interessiert.“

„Ja, und wenn uns jemand fragt, was wir da wollten, sollte es heraus kommen, dann sagen wir, wir wären aus rein beruflichem Interesse da gewesen. Schließlich ist dieses Königreich für mich als Mitarbeiterin des Verfassungsschutzes eine wichtige Angelegenheit.“

„Also gut, wenn ich Thomas gleich sehe, dann frage ich ihn.“

„Prima, und ich sammle schon mal ein paar Informationen. Was benötigen wir für Unterlagen um ein Konto zu errichten, und so weiter.“

„Wieviel Geld haben wir denn auf unserem gemeinsamen Sparbuch?“

„12860 Euro.“

„Nun, dann könnten wir ja erst mal die Hälfte zur Königlichen Reichsbank tragen,“ schlug Reinhard vor.

„Gute Idee, und wenn wir dann sehen, dass die Sache koscher ist, dann überweisen wir auch noch den Rest. Es gibt auch da die Möglichkeit des Online-Banking.“

„Also, wenn das raus kommt, das gibt garantiert Ärger,“ sorgte sich Reinhard nicht ganz ohne Grund.

„Wie soll es raus kommen, unserer Bank sagen wir einfach, wir wollen ein Auto kaufen. Wir tragen das Geld dann Bar dort hin und gut ist, so kann keiner heraus bekommen, was wir mit dem Geld gemacht haben.“

Reinhard trank seinen Kaffee aus, und sagte: „Tut mir Leid, Mäuschen, ich muss los, habe heute ein Meeting um 8.30 Uhr, ich muss da pünktlich sein.“

„So früh? Um was geht es denn?“

„Die Reichsbürger-Bewegung, es werden immer mehr, die sich den Freistaaten anschließen wollen, der Finanzminister macht sich langsam sorgen, denn auch von denen bekommt er keinen Euro mehr. Im Gegenteil, der Staat ist tatsächlich gezwungen, den Reichsbürgern ein Gehalt zu zahlen, 1850 Euro, das ist kein Pappenstiel.“

„Wieso denn das?“

„Nun, wir sind im Grunde alle immer noch Kriegsgefangene und denen steht diese Besoldung nach dem Gesetz zu.“

„Wir sind Kriegsgefangene, von wem denn?“

„Na, von den Alliierten natürlich.“

„Und die müssen die Reichsbürger bezahlen?“

„So sieht das wohl aus, aber nach dem Meeting weiß ich sicherlich mehr darüber,“ Reinhard stand auf und gab Michaela einen Kuss. „Ich muss jetzt los, bis später, wir können in der Mittagspause ja zum Italiener gehen, dann erzähle ich Dir was ich weiß.“ Und er griff zu seiner Lederjacke. Die hatte er einige Jahre im Keller aufbewahrt und vergessen, doch am Wochenende beim Aufräumen dort wieder neu für sich entdeckt.

„Die Jacke steht Dir wirklich gut,“ sagte Michaela. „Du siehst aus wie ein Rebell.“

„Das bin ich auch.“

Gottes Alpträume

 

http://bewusst.tv/tagesenergie-56/ Monetti hatte ganz entspannt auf dem Sofa gelegen und der Tagesenergie gelauscht, ja, beinahe wäre er darüber sanft eingeschlafen. Doch plötzlich schoss er hoch und war hell wach. Was erzählte dieser Jo Conrad denn da schon wieder? Das konnte doch einfach nicht stimmen! ITCCS … zu dumm, er hatte keinen Stift zur Hand, aber er würde es schon noch finden, Goggle machte es einem ja zu Glück leicht bei der Recherche. Die rechtliche Grundlage war das alte Landrecht, so so so … aber die Anklage, die Anklage war doch einfach ungeheuerlich! Angeblich gab es 8 Augenzeugen, die behaupteten tatsächlich dabei gewesen zu sein, als Papst Franziskus eine Vergewaltigung während einer Schwarzen Messe vor ihren Augen durchgeführt hatte. Das war zwar nicht so schlimm wie diese angebliche „Babyverkostung“, aber immerhin.

Zum Glück, Jo Conrad behauptete diesmal nicht, dass sein Freund Benedikt so etwas gemacht hat, er war wenn, wohl nur anwesend gewesen … oh je, diese ganze schlimme Geschichte, er wurde sie einfach nicht los. Und der Vatikan offensichtlich auch nicht. Franziskus musste tatsächlich aufpassen nicht von irgendwem verhaftet zu werden. Jetzt war sich Monetti doch ziemlich sicher, dass diese drohende Festnahme der Grund dafür war, dass Franziskus nicht in die Sommerresidenz fahren, sondern den Sommer lieber hinter den vatikanischen Mauern verbringen wollte. Nur da war er wirklich vor einer Verhaftung geschützt. Und Benedikt blieb auch lieber in seinem Ruhesitz, denn auch gegen ihn gab es diesen internationalen Haftbefehl. Es war also wirklich wahr, die Beiden hatten richtig Dreck am stecken.

Als er bei seinem vorletzten Besuch mit Benedikt über das sehr schwierige Thema der Schwarzen Messen gesprochen hatte, da hatte Benedikt ihm absolut glaubhaft versichert, in diese Kreise ganz unschuldig und unbemerkt hinein geschliddert zu sein, ja, dass er befürchtet hatte, selbst einer Vergewaltigung unterzogen zu werden. Er hatte sich als Beinahe-Opfer dargestellt, dass sich leider nur selbst hatte schützen können, dem tatsächlich dargebrachten Opfer hatte er auf Grund der eigenen prekären Lage nicht helfen können. Diese geheimen Kreise seien schlicht unberechenbar und hätten eine derartig allumfassende Macht, dagegen könne selbst ein Papst nichts tun.

Doch, hatte Benedikt wirklich die Wahrheit gesagt? Wenn Franziskus der Vergewaltiger war, dann hieß dass doch, er war der Oberpriester dieser satanischen Messen. Und war es nicht logisch, dass auch Benedikt in seiner Zeit als Papst so ein Oberpriester gewesen war? Hatte Benedikt wirklich nur mal am Blut genippt, oder war er doch viel tiefer in diese satanische Welt verstrickt, als er ihm gegenüber zugegeben hatte?

http://www.postswitch.de/wissenswertes/ex-papst-ratzinger-ein-kindermoerder.htm  “Ich sah wie Joseph Ratzinger ein kleines Mädchen ermordete”:  Augenzeugin einer rituellen Opferung von 1987 bestätigt Bericht von Toos Nijenhuis aus Holland. http://youtu.be/-A1o1Egi20c „Child Sacrifice and Trafficking in Holland An Eyewitness speaks out Introduction)“

Monetti war sprachlos! Diese Augenzeugin war keine Verleumderin im Auftrag der Feinde der Kirche, sie war eine wirkliche Betroffene, daran konnte es keinen Zweifel geben. Seine Vermutung, dass interessierte Kreise den Papst mit Hilfe dieser ungeheuerlichen Vorwürfe nur in den Dreck ziehen wollten, diesen Verdacht konnte er nicht aufrecht erhalten, nein, diese Frau hatte wirklich erlebt, was sie in dem Video schilderte. Was für ein übler Sumpf, was für ein Dreck, was für eine unglaubliche Verbrecherbande! Aber er wusste es ja seit ein paar Tagen selbst, auch er war ein Betroffener, auch seine Eltern hatten solche Verbrechen begangen. Es gab keinen Zweifel mehr! Diese ganzen Geschichten waren eine grausame Realität! Oh je, wie sollte er damit jetzt umgehen? Wie konnte er sich jetzt noch an Benedikts Kaffeetafel setzen? Er konnte ihn doch nicht so davon kommen lassen! Diese Satanisten gehörten endlich angeklagt und hinter Gitter gesteckt! Oder musste man wirklich auf den lieben Gott vertrauen und hoffen, dass der schon die richtige Strafe für Benedikt und Co. finden würde?

War dies vielleicht der Grund, warum Benedikt die Geschichte mit dem Joseph so gerne glauben wollte? Hoffte er bei diesem Raumschiff-Kommandanten etwa auf Nachsicht? Hatte dieser Joseph ihm vielleicht angeboten, ihn vor seinem persönlichen Jüngsten Gericht zu bewahren? Schließlich, wenn er Monsalisas Geschichte noch richtig in Erinnerung hatte, dann hatte auch dieser Joseph sich mit Hilfe einen Tricks diesem Gericht entzogen. Ach, das wäre wirklich eine Erklärung für Benedikts Wunsch auf ein Plätzchen in Josephs fantastischem Riesen-Bombini!

http://www.postswitch.de/wissenswertes/der-schwarze-papst-tritt-zurueck.htm Adolfo Pachon, der 30igste Ordensgeneral der Jesuiten, soll am 20. Mai 2014 “unerwartet” angekündigt haben, dass er beim nächsten Jesuitenkongress zurücktreten werde. Der General (schwarzer Papst), sowie Papst Franziskus und der Erzbischof von Canterbury Justin Welby sind angeklagt, an satanischen Kindsopferungen und Kindsvergewaltigungen teilgenommen zu haben, die durch den von Jesuiten geleiteten “Ninth Circle cult” in den Jahren 2009 und 2010 zelebriert wurden (Aussagen von Augenzeugen!). Nebenbei bemerkt sind auch die englische Königin, der englische Premierminister David Cameron, sowie 27 weitere Mitglieder der weltweiten Elite des sexuellen Kindsmissbrauchs in einem internationalen Pädophilenring angeklagt. Nach der Anklage besuchte Königin Elisabeth II den Papst, nachdem sie etwa 2 bis 3 Jahre nie mehr ins Ausland gereist war!

Monetti war endlich aufgewacht! Es stimmte also, die Welt wurde von Kinder mordenden Satanisten regiert! Es war unfassbar, aber offensichtlich hatte Monalisa Recht gehabt mit ihrer Anklage. Und es war zu hoffen, dass ihre Klage nun endlich vom lieben Gott gehört worden war! Ja, Monetti war sich sicher, auch Gott war endlich aufgewacht! Und jetzt würde es den Verbrechern endlich an den Kragen gehen! Alles würde heraus kommen, diese unmenschlichen, satanischen Praktiken mussten einfach endlich ein Ende finden! Oh ja, Gott würde das nicht weiter zulassen, ER würde der Wahrheit zum Sieg verhelfen! Ach, warum hatte ER nur all die Jahrhunderte dem Treiben zugesehen? Warum hatte ER es zugelassen? ER konnte doch nicht immer nur auf den Freien Willen der Menschen verweisen! Zumal dieser angeblich so Freie Wille ja in Wirklichkeit gar nicht bestand, wenn man der Hirnforschung glauben konnte. Im Grunde wurden wir doch alle von unserem Unterbewusstsein gesteuert. Selbst ob man sich ein Eis kaufte oder eben nicht, diese Entscheidung fällte das Unterbewusstsein schon eine Minute bevor man überhaupt daran dachte, ein Eis haben zu wollen. Der Freie Wille war doch letztendlich eine einzige Illusion! Wenn es stimmte, was Monalisa behauptete, nämlich, dass der liebe Gott irgendwo in seiner Badewanne lag und sich uns und unsere Welt nur erträumte, warum träumte er dann solch schlimme Dinge wie rituelle Kindstötungen, Folterungen und Vergewaltigungen? War Gott sich der Verantwortung für seine Träume denn nicht bewusst? Wenn es wirklich stimmte, dass das Universum ein Traum Gottes war, dann wurde es wirklich Zeit, dass der Mann aufwachte! Und ja, vielleicht war es ja so und ER kletterte gerade aus seiner Wanne, zog sich an und schritt zur Tat… es war wirklich nur zu hoffen, denn SEINE Alpträume waren unsere Realitäten.

 

29. Mai 2014

Agenten Satans

 

http://youtu.be/uW5cB-PBYDU „Der Teufel im Vatikan Teil 1

http://youtu.be/_FPHWdlCXeE „Der Teufel im Vatikan Teil 2 “

http://youtu.be/CYaYIoWJFo0 „Der Teufel im Vatikan Teil 3“

http://youtu.be/bWIup25lRhc „Der Teufel im Vatikan Teil 4“

Tja, diese Videos sollte man schon gesehen haben, bevor man sich ein Bild vom Vatikan und seinen Herrschern machte, dachte General Redding. Er saß bei sich zu Hause an seinem Schreibtisch und fragte sich: „Was war mit Benedikt? Er hatte bei seinem letzten Besuch wirklich den Eindruck gehabt, der Mann hätte sich von diesen Verbrechern endgültig losgesagt. Doch nun fragte er sich ernstlich, war dieser alte Papst in Wahrheit immer noch ein Agent Satans?“ Er legte den Brief Monettis zur Seite. Der Vater seiner Schwiegertochter glaubte dies sehr wohl, ja, er berichtete ihm in dem Brief von seinem Gespräch mit Benedikt, welches er erst vor einigen Tagen mit ihm geführt hatte. Bei diesem Gespräch hatte er Benedikt auf den Zahn gefühlt, wegen der satanischen Rituale, die ganz offensichtlich im Vatikan praktiziert wurden. Er hatte ihn auch auf den internationalen Haftbefehl angesprochen, doch Benedikt hatte ihm versichert, bei den Anklägern würde es sich nur um lügnerische Verleumder der Kirche handeln. Er hatte ihm hoch und heilig versichert, dass er bei diesen unbestreitbar stattgefundenen Schwarzen Messen niemals einen Kindermord begangen habe, ja, er hatte Monetti erklärt, dass er unwissend in diese Kreise hinein gerutscht sei und nur aus Angst vor der eigenen Folter und Vergewaltigung den Blut-Kelch getrunken hätte. Monetti hatte ihm das durchaus geglaubt, doch nun hatte der ihm eine Mail mit diesen Links „Der Teufel im Vatikan“ geschickt und gesagt, er würde sich jetzt doch nicht mehr so sicher sein. Monetti hatte ihm auch einen Link zur Internetseite des ITCCS geschickt und ihn gebeten, ihm zu sagen, was die NSA darüber wusste. Er habe doch als General sicher Zugang zu allen Informationen, die die NSA gesammelt habe und da die NSA konsequent alle Staaten ausschnüffle, gäbe es doch sicher auch intime Informationen über das wahre Treiben im Vatikan.

Hm, dachte General Redding, das war eine heikle Angelegenheit, denn die Daten zum Vatikan unterlagen der absolut höchsten Geheimhaltungsstufe. Sicher, er konnte sich darin umschauen, doch sein Interesse bliebe kaum unbemerkt und dies konnte ihm gefährlich werden. Es war nämlich seit Snowden so, dass auch die Mitarbeiter, selbst die Generäle der NSA einer Beobachtung unterzogen wurden.

Aber, am letzten Samstag, auf seiner Gartenparty zu seinem 60. Geburtstag, hatte er endlich diesen Li, den neuen Freund seiner Sekretärin Sandy kennen gelernt und sie waren sich gleich sehr sympathisch gewesen. Sie hatten sich auf dem Fest nur relativ kurz gesprochen, doch am Sonntag hatte er sich mit Li zu einem ausführlicherem Gespräch getroffen. Er und seine Frau waren mit ihm und Sandy ans Meer gefahren und dort hatten sie einen langen Spaziergang am Strand gemacht. Er war mit Li hinter den Frauen her gegangen, sie hatten sich etwas zurück fallen lassen und dann hatte er Li ganz direkt gefragt, wer er sei, für wen er arbeite, was die Ziele der Weißen Drachen waren, welchen Auftrag er gerade ausführe, ob seine Zuneigung zu Sandy echt sei und so weiter. Li hatte sich zunächst etwas überrascht gezeigt, aber es war ihm dann wohl schnell klar geworden, dass er einem altgedienten und sehr erfahrenen NSA-General besser nichts vormachte und so hatte Li seine Karten offen gelegt. Er hatte ihm auch verraten, dass er ein ganz besonders trickiges Spähprogramm entwickelt habe, damit käme er ungesehen in jeden Computer, auch in das Herz der NSA-Datenbank. Er nannte sein Programm ein „unsichtbares Mäuschen“, denn es sei wirklich nicht aufzuspüren. Dieses Programm hätte er vor einigen Monaten dann mit einer kleinen Änderung an den chinesischen Geheimdienst verkauft, was ihm heute ermögliche finanziell relativ unbesorgt leben und arbeiten zu können. Seine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Geheimdienst sei jedoch rein geschäftlich.

Redding hatte ihn natürlich gefragt, um was für eine kleine Änderung es sich denn bei dem verkauften Programm handle, und nun, es überraschte ihn nicht, Li erklärte ihm, dass er selbst schließlich nicht unbemerkt ausgeschnüffelt werden wolle und darum ein kleine Glöckchen an dem chinesischen Mäuschen angebracht habe. Und das würde bei ihm klingeln, sollte der chinesische Geheimdienst es wagen, bei ihm in den Rechner einzubrechen. Aber für alle anderen sei deren Mäuschen garantiert unsichtbar.

Das war natürlich sehr interessant zu wissen und er hatte Li gebeten, ihm auch so ein Mäuschen zu verkaufen, er würde auch eine Klingel akzeptieren, damit Li sicher sein konnte, dass er nicht bei ihm einbrach. Aber es sei für ihn ungeheuer wichtig, dass er unbeobachtet in den geheimen Schubfächern der NSA-Datenbank schnüffeln könne. Nur so hätte er eine Chance den Laden richtig einzuschätzen. Und dann hatte er Li von seinem Plan erzählt, die Welt aus dem Innern der NSA heraus zu retten. Auch er wolle keine NWO, ja, er gäbe es zu, er sei ein Bewunderer der BWO Monalisas. Ihre Bombini-Theorie sei einfach großartig und er wünsche sich für seine Enkel ebenfalls kleine Bombinis unter dem Tannenbaum. Li und er waren sich schnell einig geworden, sie mussten einander vertrauen und möglichst eng zusammen arbeiten. Die Tatsache, dass Sandy seine neue Liebe sei, die wäre wirklich ein großes Glück. Und da erzählte Li ihm, dass er, was diese Liebe anginge, nicht mehr an einen Zufall glauben könne, wenn er sich die Umstände ihrer Begegnung genau betrachtete, dann könne er nicht anders, als darin ein Werk Gottes zu sehen. Er spüre es ganz deutlich, er befände sich in einem Spiel, bei dem der Allmächtige seine Finger drin hatte. Ja, er habe den Eindruck ein kleiner Bauer in einem kosmischen Schachspiel zu sein. Und da er sehr großes Vertrauen in Gottes Spielkünste habe, deshalb sei er sicher, Gott würde das Spiel der Könige ganz bestimmt gewinnen. Und auch ihre Begegnung sei garantiert kein Zufall, ja, alles was in den letzten Wochen geschehen sei, verlief nach SEINEM Plan.

Dann empfahl er Redding unbedingt noch mal auf Monalisas Internetseite zu gehen und ihre Geschichte „I LOVE PUTIN!“ zu lesen, er würde sicher sehr überrascht sein. Wenn er ihr Konzept richtig durchschaue, dann könne er nicht anders, er sei überzeugt, diese Frau war eine ganz große Magierin, ja eine wahrhaftige Göttin.

General Redding hatte diesen Eindruck bei seinem letzten Besuch von Monalisas Seite zwar nicht unbedingt gewonnen, aber es war auch schon ein paar Tage her. Für Redding war Monalisa zwar auch etwas ganz Besonderes, doch eine Göttin hatte er in ihr nicht unbedingt gesehen. Joseph hatte ihm da etwas anderes erzählt. Aber gut, jedenfalls war das Gespräch mit Li sehr aufschlussreich gewesen. Auf Monalisas Seite würde er allerdings erst morgen gehen können, jetzt musste er hinunter gehen, denn seine Frau rief ihn zum Essen. Und zum Nachtisch würde es den Letzten der Einschlaf-Kekse von Monetti geben, schließlich war morgen ein Feiertag. Seine Frau war schon ganz aufgeregt, und nicht nur sie versprach sich eine aufregende Nacht, denn die Kekse hatten auf sie eine unglaubliche Wirkung. Und weil er von dieser Wirkung auch nicht genug haben konnte, deshalb hatte er auch zugestimmt, dass seine Frau in ihren neuen, kleinen Gewächshaus ein paar Cannabispflanzen großzog. Es wurde wirklich Zeit, dass dieses Wunderkraut endlich legalisiert wurde. Die ersten amerikanischen Staaten hatten ja schon den Anfang gemacht, und es war sehr zu hoffen, dass ihr Beispiel schnell Schule machte.

Die Macht des Bösen

 

http://youtu.be/R7zmG20VpIg „Teufels Werk und Gottes Beitrag (Doku)“ Benedikt hatte sich diese Dokumentation schon einmal angesehen und auch diesmal war er der Meinung, das es richtig gewesen war, den Exorzismus zu rehabilitieren, so weit es ihm möglich gewesen war. Der Teufel existierte nun mal und musste gebändigt werden. Man konnte die von ihm Besessenen schließlich nicht mit ihren Leiden alleine lassen. Man sah es in dieser Dokumentation doch ganz deutlich, diese Frauen waren nicht psychisch erkrankt, sie waren tatsächlich von teuflischen Dämonen besetzt worden. Und außerdem war es wichtig, dass die übrigen Menschen erkannten, ja, es gab IHN, den Herrn der Finsternis, Luzifer, Satan oder wie immer man die Macht des Bösen nennen wollte. Die Idee, Gott hätte keinen Gegner, war naiv, natürlich gab es die Negative Kraft, die Finsternis. Genauso wie das göttliche Licht real war, so gab es auch Orte der Abwesenheit von Licht. Wer wüsste das nicht besser als er selbst? Er war an solchen dunklen Orten gewesen und er wusste, ihre Macht waren sehr, sehr groß. Gut, gegen das Licht der Wahrheit und Liebe hatte die Finsternis am Ende wohl doch keine Chance, aber es gab wahrlich noch genügend dunkle Keller, in denen sich die Macht des Bösen immer wieder ungehindert austoben konnte. Wer, wenn nicht er wusste es? Und ja, auch er war ein Satanist gewesen, ja, er gab es zu. Oder besser, er hatte es Joseph gestanden. Ihm hatte er gebeichtet und Joseph hatte ihm verziehen. Nur, die Buße, die er auferlegt bekommen hatte, die war ein Problem. „Frieden ohne Krieg!“, wie sollte er das hin bekommen, jetzt, wo auch noch Franziskus an der Spitze der Kirche stand? Wer besuchte ihn, den alten Papst denn noch? Wer fragte nach ihm? Ja, gut, der ITCCS, der ließ nicht locker, diese Leute wollten ihn doch tatsächlich vor den Richter zerren und ihn dort vor den Augen der Öffentlichkeit der Kindstötung anklagen! Das war einfach unerhört, das war infam, das war unerträglich! Er hatte so etwas nie getan! Nein! … nein, wirklich nicht? … Benedikt wehrte sich, aber es half nichts, die grausamen Bilder drängten mit Macht nach oben. Er brauchte einen Keks, oder besser gleich die Wasserpfeife, sie wirkte schneller. Er ging um das Fenster zu öffnen und setzte sich dort an ein kleines Tischchen. Hektisch stopfte er sich das Gras pur in die Pfeife und machte sie an. Ah, ja, das tat gut! Er füllte das Pfeifenköpfchen noch mal und danach noch ein mal. Oh ja, die Wirkung war heftig, vielleicht etwas zu stark sogar, denn ihm wurde schwindelig. Eine innere Stimme warnte ihn, doch er zog noch ein viertes Mal.

Das hätte er aber besser nicht getan, denn plötzlich krochen in ihm unbeschreibliche Ängste nach Oben. Oh je, was war das denn? Was waren dies nur für entsetzliche Gefühle? Er wollte schreien, doch er hatte Angst Pater Mario aufzuwecken. Benedikt versuchte aufzustehen, doch es ging nicht. Er konnte noch nicht einmal mehr den Kopf zur Seite drehen. Er hatte Angst, schreckliche Angst. Was geschah auf einmal mit ihm? Woher kamen diese ungeheuerlich bedrängenden Gefühle? Sein Herz raste, ihm wurde übel und er roch auf einmal einen bestialischen Gestank. Ja, er sah den Rauch Satans in seinem Zimmer, er war schwarz und sein entsetzlicher Geruch war unbeschreiblich. Oh je … was kam denn jetzt? … War das etwa ein Horrortrip? Er hatte davon gelesen, doch, dass es so schlimm war, dass hatte er sich niemals ausdenken können. Irgendeine Kraft zog an ihm und wollte ihn in die Tiefe reißen. Er klammerte sich an die Armlehnen seines Stuhls. Was war das, wollte ihn jetzt etwa der Teufel holen? Das wäre dann aber gegen die Abmachung, empörte er sich, schließlich hatte er dem Herrn der Finsternis doch gehuldigt und geopfert, damit er nicht in die Hölle kam! Und dann hatte doch auch noch dieser Joseph ihm versprochen zu helfen! Er wollte ihn rechtzeitig abholen und mit auf sein fantastisches Raumschiff nehmen. Nein! Er wollte nicht in die Hölle, Nein! Und noch mal Nein!

Dieser Horrortrip sollte für Benedikt noch lange nicht zu Ende sein, denn er hatte ja nun mal gerade erst angefangen. Im Allgemeinen musste man in so einem Fall damit rechnen, dass es ungefähr 3-4 Stunden dauern konnte, bis man wenigsten so halbwegs wieder den Boden  unter seinen Füßen spürte und die lähmende, erschütternde und absolut beklemmende Angst sich wieder verflüchtigte. Das einzige, was Erleichterung versprach, war laut zu schreien, doch das wollte Benedikt nicht. Niemand sollte ihn so leiden sehen! Niemand! Und so zog sich auch Monalisa zurück und ließ Benedikt diesen Trip alleine durchstehen. Hier half weder ihre Anwesenheit, noch die eines erfahrenen Exorzisten. Sie wusste aus eigener Erfahrung, hier half einem gar nichts. Selbst wenn Benedikt sich in die tröstenden Arme seines besten Freundes hätte sinken lassen können, die Ängste und der Gestank würden so schnell nicht weg gehen. Vielleicht aber half ja ein Gebet zum lieben Gott, doch darauf musste Benedikt jetzt selber kommen.

Der Herausforderer

 

http://youtu.be/NZRfIRSn2Vg „Der Fall Luzifers“ Eine spannende und „erleuchtende“ Dokumentation über die Geschichte des Luzifer.
Luzifer (Lichtbringer,Lichtträger) wurde als einer der Schönsten Engel im Himmel erschaffen. Doch die Sünde von Stolz kam in Luzifers Herz, denn er wollte sein wie der allmächtige Gott. Nach einer Schlacht im Himmel warf Gott Luzifer und 1/3 der Engel auf die Erde. Aus Luzifer wurde Satan und aus den gefallenen Engeln wurden Dämonen.

Nun ja, dachte Jack, so einfach war die Geschichte mit Satan und seinen Anhängern leider nicht, aber wie so oft, bei Allem war immer auch ein Körnchen Wahrheit dabei. Es war Feiertag, Christi Himmelfahrt, er hatte lange geschlafen und während des Frühstücks sich dieses Video angeschaut, einfach nur so zur Entspannung. Außerdem interessierte er sich für die Anfänge des Satanismus, der wie er nur zu gut wusste, eine große Karriere gemacht hatte, nicht nur auf dem Planeten Erde. Beinahe wäre er selber ein Satanist geworden, doch nach seinem ersten Besuch einer sogenannten Schwarzen Messe hatte er sich von diesen Kreisen zurück gezogen. Dabei war dort kein Baby ermordet worden, es war auch zu keiner Vergewaltigung gekommen. Aber ihn hatte diese alberne Verkleiderei und dieser Möchtegern-Hokuspokus abgestoßen. Er war nun mal ein Realist und kein Esoteriker. Ja ja, in diesen Kreisen glaubte man tatsächlich an Magie und all den Kram. Und es blieb dabei nicht bei Geisterbeschwörung und Tischerücken, auch die Astrologie und das Kartenlegen wurde mit großem Ernst praktiziert. Außerdem gab es jede Menge kurioser Rituale und Regeln, die beachtet werden mussten.

Klar, damit konnte man Neugierige schon begeistern, denn auch wenn er sich zu den Realos zählte, es war schon beeindruckend, wenn sich Gegenstände plötzlich wie von Geisterhand bewegten oder ein Verstorbener aus einem Lebenden sprach. Er hatte allerdings die ganze Zeit immer nur nach dem Trick gesucht, irgendein unsichtbarer Faden, ein Magnet unterm Tisch, oder ein Tonband, das erklärte warum eine Frau in diesem Kreis, auf einmal mit einer Männerstimme sprach und Dinge erzählte, die sie eigentlich gar nicht wissen konnte. Magie war also durchaus eine sehr spannende Angelegenheit, aber ihn hatte man damit nicht von der Existenz Satans überzeugen können. Diese Leute, die ihn zu diesem Abend eingeladen hatten, meinten jedoch, dass sie mit IHM im Bunde seien, denn Luzifer sei nun mal der Herr über die magischen Kräfte. Und überhaupt das Bild Satans würde in der Bevölkerung völlig falsch verstanden. Satan, also Luzifer sei nichts anderes als der von Gott selbst eingesetzte Kritiker und Herausforderer Gottes, der angetreten sei, Gott zu beweisen, dass SEINE Idee des Freien Willens eine Schlechte war. Diese Kreise waren jedenfalls ziemlich harmlos, selbst, wenn sie ein blutiges Tieropfer ihrem Herrn dar brachten. Aber er wusste, diese Möchtegern-Satanisten waren nur das Schaufenster der wahren Satanisten, hier rekrutierten sie ihren Nachwuchs.

Er wusste zum Beispiel von einem jungen Mann, der auch zu so einem Schnupperabend eingeladen worden war. Dort war er dann von einer schönen Frau angesprochen worden und die hatte ihn gefragt, ob er an der echten Magie interessiert sei, ob er die Wahrheit kennen lernen wolle. Nun, der Mann war jung und fand die Frau faszinierend und so ging er mit ihr zu einer anderen Veranstaltung. Sie fand in einem sehr schönen Haus, in einem wohlhabenden Stadtviertel statt. Und dort lernte er interessante Persönlichkeiten kennen, alle hatten beruflich großen Erfolg und sie besaßen entsprechenden, gesellschaftlichen Einfluss. Nun, und dort wurde er wieder gefragt, ob er die Wahrheit kennen lernen wolle und natürlich, er sagte nicht Nein. Ja, und da wurde er in den Keller des Hauses geführt und von allen der Reihe nach vergewaltigt. Man machte unsagbare Dinge mit ihm, die ihn in einen unglaublichen Rausch versetzten und danach fühlte er sich einfach nur großartig. Ja und dann verlangte man von ihm, dass er einen Menschen tötete. Dazu bestellte man Pizza und als der Bote mit den Pappschachteln an der Tür klingelte, da war sein Schicksal besiegelt. Der junge Mann tat, was man von ihm verlangte und danach war er ein Eingeweihter.

In den Jahren danach brachte er noch viele Menschen ums Leben, ohne je ein schlechtes Gewissen zu bekommen. Im Gegenteil, die Macht über das Leben anderer war ein Genuss. Beruflich hatte die Mitgliedschaft in dieser verschworenen Gemeinschaft große Vorteile und so kletterte auch er die Karriereleiter in großen Sprüngen nach Oben. Erst 25 Jahre später sollte er ins Nachdenken kommen und es plagten ihn Gewissensbisse. Er schrieb ein Buch über sein Leben und es wurde sogar veröffentlicht. Aber wer glaubte diese Geschichte schon? Nun, Jack wusste, sie entsprach der Wahrheit, denn genau so funktionierte die Welt Satans. Er war der große Verführer, der Gott beweisen wollte wie schlecht der Mensch in Wahrheit war. Seine These war, wenn dieser die freie Wahl hatte, dann entschied er sich wirklich nicht selten für den Weg des Bösen. Satans Angebot war einfach lukrativer, als der Weg Gottes. Als Satanist schwamm man schnell im Geld, man machte Karriere, man besaß politischen und gesellschaftlichen Einfluss, man hatte Macht. Auf dem Weg Gottes erwarteten einen jedoch oft ein Leben in Armut.

Das Jack, auch ohne ein Satanist geworden zu sein, eine gewisse Karriere gemacht hatte, das lag auch an seiner verwandtschaftlichen Beziehung zu Sir Henry. Der war ein Satanist durch und durch, dass wusste Jack ziemlich sicher. Ja, wäre Sir Henry kein Satanist, dann würde er ganz bestimmt nicht einen solch großen, ja immensen Einfluss besitzen. Und Sir Henry hatte immer ein Auge auf ihm gehabt und ihn gefördert, so gut es ihm möglich war. Dafür hatte Jack ihm immer wieder mal mit geheimdienstlichen Interna versorgt. Hilfst Du mir, helfe ich Dir, so funktionierte nun mal das Spiel. Und als Jack den britischen Geheimdienst verließ, half Sir Henry ihm dabei, in der City of London als Berater Fuß zu fassen. Ohne seine Empfehlungsschreiben wäre er schon an der Eingangspforte abgewiesen worden. Doch mit den Schreiben in der Hand öffneten sich ihm eigentlich alle Türen und bald schon konnte er sich vor Anfragen nicht retten. Militärische Entwicklungen waren nun mal entscheidend, wenn es darum ging politische Entwicklungen und damit auch Börsenentwicklungen vorherzusehen.

Auch jetzt befanden sich mehrere Terminanfragen auf seinem Schreibtisch, doch er hatte irgendwie keine Lust darauf zu reagieren. Ja, er überlegte sich ernsthaft sich aus dem Geschäft zurück zu ziehen. Er wollte lieber möglichst viel Zeit mit seinem Enkel verbringen, den er Anfang Juli erwartete. Sechs Wochen würde der kleine Sammy bei ihm sein und da wollte er keine beruflichen Verpflichtungen haben. Er wollte stattdessen mit ihm in den Zoo gehen, Eis essen und Spielplätze aufsuchen. Er wollte mit ihm auch hinaus aufs Land fahren und ihm einige Reitstunden spendieren. Außerdem hatte Sir Henry sie auf seinen beeindruckenden Landsitz eingeladen. Dort würde Sammy eine ganz neue Welt kennen lernen können, das absolute Gegenprogramm zu seinem Leben in New York. Ja, überlegte Jack, ich sollte mich auf den Ruhestand vorbereiten und den Beruf an den Nagel hängen. Er hatte Lust ein Buch zu schreiben. Ein Buch über sein Leben als Agent der Queen. Er war sich eigentlich ziemlich sicher, dass dieses Buch ein Bestseller werden könnte. Oh ja, in Zukunft das geruhsame Leben eines Schriftstellers zu führen, das war doch wirklich eine großartige Idee. Geld hatte er schließlich satt und genug, er konnte es sich durchaus leisten, zum Schreiben aufs Land zu gehen. Ein kleines, hübsches Häuschen mit Garten, ein beschaulicher Ort in der Nähe und viel Natur drumherum … vielleicht sogar das Meer. Jack zog seinen Laptop zu sich heran und tippte in die Suchmaschine: „Suche Haus mit Meerblick ….“

Die Anzeige

 

http://quer-denken.tv/index.php/540-strafanzeige-gegen-merkel-co Oh, dachte Thomas, jetzt wird es tatsächlich ernst, denn diese Anzeige betraf ihn auch ganz persönlich, denn er war kein kleines Licht im BND und so wie er das Spiel kannte, würden, sollte es zu einer staatsanwaltlichen Ermittlung kommen, Köpfe wie seiner rollen. Dass Merkel und Co. eingesperrt würden, das war unwahrscheinlich, aber möglicher Weise würde es Bauernopfer geben. Doch noch hatte der Staatsanwalt keine Ermittlung eingeleitet und wenn alles wie üblich ablief, dann würde es auch nicht dazu kommen. Welcher Staatsanwalt war schon so unabhängig, dass er es wagen konnte, dieser Anzeige ernsthaft nach zu gehen. Aber einfach abbügeln ließ sie sich möglicherweise nicht, denn dass die Regierung, der BND, MAD und der Verfassungsschutz mit der NSA illegaler Weise zusammen arbeitete, das war zu offensichtlich. Natürlich hatte man es getan, schließlich standen sie alle letztendlich im Dienst der Amerikaner. Deutschland war nun mal ein besetztes Land und alles andere als souverän. Die Deutschen waren Kriegsgefangene ohne Rechte. Außer, dass sie ihre Post mit 4 Cent-Marken frankieren durften, doch das wusste kaum jemand. Ja, und eigentlich stand ihnen allen auch ein Gehalt zu, doch das wusste auch keiner. Im Gegenteil, sie wurden alle ausgepresst wie eine Zitrone.

Aber diese Anzeige und der Umgang damit konnte dies durchaus auf die Tagesordnung bringen. Wenn diese Anzeige nämlich im Sande verlief, was wahrscheinlich war, dann war damit zu Rechnen, dass der CCC die Trommeln auspackte und Krach machte. Und der CCC hatte durchaus ein gewisses Renomee, im Gegensatz zu seinem amerikanischen Partnerclub. Der galt schlicht als ein Verein von verbrecherischen Hackern. In Deutschland hingegen sah man im CCC einen sehr sachkundigen Verein von intelligenten Computerspezialisten, die auch im politischen Berlin als Berater gern gesehen waren. Man schätzte ihre Expertise, ja, man war auf ihre Informationen regelrecht angewiesen, denn welcher Parlamentarier verstand schon etwas von der Programmierung, geschweige denn von der Hackerei. Selbst der BND rekrutierte regelmäßig junge Hacker, die bereit waren ihr Wissen zur Verfügung zu stellen. Klar, Leute vom CCC waren nur selten darunter, denn sie verstanden sich als ein unabhängiges Kontrollorgan. Und sie machten gute Arbeit, man musste sich nur an die Aufdeckung der „Sicherheitslücken“ der staatlichen Troianer erinnern. Aber nun war der CCC offensichtlich zum Angriff auif die Bundesregierung übergegangen und provozierte das System mit einer wirklich brisanten Anzeige. Es wird interessant sein zu verfolgen wie sich die Staatsanwaltschaft aus der Affäre ziehen würde, dachte Thomas.

http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/519-stop-dem-datenklau Thomas verfolgte das Interview mit Robert Vogel, dem Macher der Enigmabox und Michael Vogt mit großem Interesse, und er las auch den dazugehörigen Beitrag:

“ … Wenden Sie Ihre eigene dezentrale Spionageabwehr an. Das Anti-Spy Equipment kann überall und jederzeit verwendet werden. Wo keine Daten anfallen, da gibt es auch nichts zu schnüffeln. In diesem Netz sind alle Dienste dezentral. Nur Sie können sehen, welche Mails Sie versendet und empfangen haben. Nur Sie und Ihr Kommunikationspartner wissen von den Mails.

Das Gleiche passiert beim Telephonieren. Die Enigmabox schickt nur verschlüsselte Datenströme durch die Leitungen. Egal, was Sie gerade auf dem Netz tun. Man sieht nur verschlüsselte Datenströme.

Es werden Inhalt (Content) und Kontext (Meta-Daten) verschlüsselt. Wenn die Daten das Ziel erreicht haben, wird der verwendete Schlüssel weggeworfen. Von im Netz installierten Daten-Bremsvorrichtungen, um die Netzneutralität zu untergraben, bis zu den bekannten Bespitzelungsvorrichtungen, alles wird unbrauchbar.

Auch die ICANN, welche die IP-Adressen herausgibt, oder auch wieder entzieht, kann ihre Tore schliessen, oder ein Museum darin einrichten. Das war der erste Internetprotoyp. Ein großer Flop. Wieder einmal wurde der „Fehler“ beim Anwender gesucht. Aber er lag eindeutig beim alten Internet.

Das neue Internet, noch nicht fehlerfrei, aber deutlich besser: Im neuen Internet können die IP-Adressen selbst generiert werden. So viele wie man nutzen möchte. Ein Vorteil von IPv6 Internetadressen: Ihre Menge ist unvorstellbar groß und es ist nahezu unmöglich, daß es eine Adreßkollision gibt. Ein Sechser im Lotto ist dabei geradezu einfach.

Und jede Verbindung ist verschlüsselt. Immer verschlüsselt und mit einem Fingerprint versehen. Beim Routing wird der schnellste Weg ausgesucht. Die Staatsgrenzen verwischen. Es können nicht einfach IP-Adreßgruppen abgestellt werden. Eine Länderzuordnung fehlt. Eine Zensur wird damit deutlich schwieriger.

 

Wer macht mit:

  • Journalisten, die Ihre Quelle und sich selbst schützen wollen.
  • Und wenn Sie Ihren Arbeitsplatz zu einem Werkplatz umfunktionieren wollen.
  • Ein Werk erschaffen und nicht einfach einen Job abarbeiten.
  • Politisch engagierte Leute, die Ihre Ziele mit einer gewissen Strategie erreichen wollen.
  • Sie wollen der Opposition eventuell nicht Ihre Strategie auf dem Tablett servieren.

 

Surfen soll Spaß machen. Manchmal ist es einfach nur praktisch, wenn beim Surfen die Werbung nicht dazwischen funkt. Oder man schnell mal das Land, in dem man surfen will, wechseln kann. Oder wie ein Nutzer schreibt: „Die Enigmabox funktioniert auch hier in Indien, trotz miserabler Bandbreite. Nur etwa 250 bis 1000kbs download und upload zwischen 50 und 250kbs. Ob Sie in Indien oder in Berlin sind, überall, wo es Internet gibt, funktioniert die Enigmabox.““

Thomas war schnell überzeugt und klickte gleich zur Internetseite www.enigmabox.net Er bestellte sich dort ohne weitere Diskussionen so eine Box für den privaten Gebrauch, denn so wie es aussah, musste er davon ausgehen, dass auch seine Daten im Netz abgefischt wurden. Wenn er sich aber zukünftig aktiv für eine „Bessere Weltordnung“ stark machen wollte, dann war es unerlässlich, dass er und seine Aktivitäten vor den Schnüffeldiensten der NSA und auch der Neugierde seines Arbeitgebers geheim blieben. Er hatte nämlich erst mal nicht vor zu kündigen, im Gegenteil, es war gerade jetzt wichtig, dass er Mitten im Netz der Spinne saß. Klar, dass er diese Bestellung gemacht hatte, das würde nicht unbemerkt bleiben, aber es war schließlich nicht verboten. Ganz im Gegensatz zu dem Joint, den er sich jetzt genüsslich reinziehen würde. Ah, ja … das tat gut. Ob Martina auch mal ziehen wollte? Vielleicht bekam sie dann auch Lust auf ein kuscheliges Nachmittagsschläfchen…

 

30. Mai 2014

Mut zur Wahrheit

 

http://youtu.be/j4amkDtyFiM „COMPACT 6/2014 – Der Kriegsminister – Wie Steinmeier den Frieden verrät“ Charlie hatte das COMPACT-Magazin für Juni an einem Kiosk entdeckte und natürlich sogleich gekauft. Von diesem Magazin hatte er schon viel gehört, denn bei You Tube gab es einige Interviews mit Jürgen Elsässer, dem Herausgeber dieser Zeitschrift. „Mut zur Wahrheit“ war ihr Slogan und ja, dachte Charlie, die Wahrheit hatte es zwar immer schon sehr schwer, doch gerade zur Zeit war sie echte Mangelware. Wenn er sich das deutsche Fernsehprogramm anschaute, dann schockierte ihn diese Tatsache besonders. Die deutschen Mainstream-Medien fuhren wirklich eine ziemlich dreiste Propaganda, ja, wenn man genau hinsah, dann konnte man nur zu der Feststellung gelangen, die rhetorische Kriegsvorbereitung nahm Fahrt auf. Und der deutsche Außenminister Steinmeier stellte sich sogar auf einen öffentlichen Platz und beschimpfte die Friedens-Demonstranten in einer derart aggressiven Art und Weise, dass es kaum zu fassen war. Dieser Mann galt bisher als ruhig und bedächtig, doch seine Angriffe gegen die Menschen, die Montags für den Frieden auf die Straße gingen, war alles andere als gelassen. Ganz offensichtlich fühlte sich die SPD und ihre Führung durch diese Demonstrationen persönlich angegriffen. Niemand bräuchte der SPD etwas über Frieden und den Kampf gegen den Faschismus zu erzählen, so oder so ähnlich empörte sich. Damit spielte er wohl auf die Geschichte der SPD im Dritten Reich an. Nur, diese Zeit lag mittlerweile 70-80 Jahre zurück. Der Kosovo-Krieg lag da sehr viel näher, und immerhin, es war die SPD mit den Grünen gewesen, die Deutschland in diesen Krieg hinein gezwungen hatte. Und Schröders „bedingungslose Solidarität“ hatte die Bundeswehr 10 Jahre Afghanistan-Krieg beschert. Ja, und wenn man an den politischen Preis dachte, den dieser Westerwelle für seine berechtigte Zurückhaltung in der Libyen-Geschichte zahlen musste, nun, dann wusste man, die SPD hatte diese Botschaft offensichtlich genau verstanden, und jeden Mut zur Wahrheit verloren. Ganz besonders krass aber war das Verhalten zu den Vorgängen in der Ukraine. Janukowitsch wurde noch vor 2 Monaten laut und deutlich aufgefordert ja keine Gewalt und schon mal gar kein Militär gegen die Maidan-Kämpfer einzusetzen, doch nun ging Kiew mit massiver Gewalt gegen die Ost-Ukrainische Freiheitsbewegung vor und kein westlicher Politiker empörte sich darüber. Auch die Medien schwiegen.

„Das ist doch wirklich krass, oder etwa nicht,“ fragte er Uta, die ihm das Frühstück auf die kleine Terrasse auf dem breiten Bürgersteig vor dem Hotel brachte. Heute regnete es endlich mal nicht, die Sonne schien sogar. Er zeigte ihr das Titelbild des COMPACT-Magazins mit dem tobenden Steinmeier drauf.

„Oh ja, ich war auf der Demonstration, ich sage Dir, der Mann ist völlig durchgeknallt, aber ich weiß es schon länger, die SPD ist ein total falscher Hund. Ich habe diese Leute ja ein mal gewählt, damals als Schröder gegen Kohl antrat. Es war meine erste Bundestagswahl und ich dachte wirklich, dieser Schröder ist ein toller Kerl, ein Macher, ein Mann aus einfachen Verhältnissen, einer der das Leben kennt. Aber, was für eine Enttäuschung, der war ja noch viel schlimmer als Kohl … und das will schon etwas heißen. Seine scheiß HartzIV-Reform war nichts anderes als die Enteignung der arbeitenden Bevölkerung, ihnen wurden damit ganz dreist ihre Rechte genommen. Plötzlich gab es für 20 Jahre Einzahlen in die Arbeitslosenversicherung nur noch ein Jahr Arbeitslosengeld, danach wurdest Du Hartzianer. Und das bedeutet echte Armut. Ich weiß wovon ich rede, ich musste auch schon länger mal von der Hand in den Mund leben. Aber zum Glück fand ich dann dieses Hotel hier, ich hoffe Du fühlst Dich wohl bei uns.“

„Natürlich, ich bin sehr zufrieden und ich denke, ich werde auch erst mal bleiben.“

„Musst Du nicht arbeiten?“

„Ich habe mein Büro immer bei mir, dank Laptop und Internet kann ich mein Geld überall verdienen.“

„Was arbeitest Du denn, wenn ich fragen darf?“

„Nun, ich suche die Wahrheit.“

„Oh, dafür braucht man heute aber wirklich Mut,“ sagte Uta und zeigte wieder mal ihr schönes Lächeln. Sie wollte nicht indiskret sein, aber sie fragte dennoch nach: „Bist Du Journalist?“

„So etwas ähnliches, ich bin ein Schriftsteller.“ antwortete Charlie. „Und ich versuche heraus zu finden, was wirklich abgeht auf der Welt. Ich will ein Buch darüber schreiben.“

„Oh, das ist ja interessant, ich schreibe auch, wenn ich Zeit dazu finde,“ sagte Uta.

„Liebesromane,“fragte Charlie.

„Nein, so romantischer Kram interessiert mich weniger, ich schreibe ein politisches Tagebuch. Darin gehe ich auf alle möglichen, gesellschaftlichen Themen ein. Natürlich geht es da auch viel um die Homosexuellen-Bewegung. Ich bin lesbisch, musst Du wissen.“

„Ist mir nicht entgangen, alle Mitarbeiter des Hotels sind wohl vom anderen Ufer,“ sagte Charlie ohne jeden Unterton.

„Du bist aber ganz sicher ein Hetero,“ sagte Uta mit Bestimmtheit.

„Ist es so auffällig,“ fragte Charlie.

„Mit so einer Sonnenbrille, klar,“ sagte Uta.

„Gefällt sie Dir nicht,“ fragte Charlie etwas überrascht.

„Im Gegenteil, so eine hätte ich auch gerne,“ meinte sie und zeigte wieder ihr besonders schönes Lächeln.

„Willst Du sie mal aufsetzen?“

„Darf ich?“

„Bitte, hier nimm sie.“

Uta nahm die Brille und schaute sie genauer an. Dann setzte sie sie auf ihre Nase und betrachtete sich im spiegelnden Fenster.

„Dir steht sie auch gut,“ sagte Charlie.

Uta schaute erst etwas kritisch, doch dann lächelte sie und sagte: „Cooles Ding, Danke.“ Sie nahm die Brille wieder ab und reichte sie ihm zurück. Dabei berührten sich ihre Hände und es gab einen Funken, den Beide spürten.

„Oh, hast Du es auch gespürt,“ fragte Uta überrascht.

„Allerdings, Du scheinst sehr viel Energie zu haben,“ sagte Charlie.

„Du aber auch,“ meinte Uta. „Ich muss jetzt aber endlich wieder hinter die Theke, möchtest Du vielleicht noch einen Kaffee?“

„Oh ja, und wenn Du irgendwann etwas Zeit hast, dann können wir gerne auch mal zusammen einen Trinken.“

„Schaun‘ wa mal,“ sagte sie und verschwand.

http://youtu.be/ZWSj0M132e8 „Die strategische Bedeutung der Ukraine“

http://youtu.be/m53XxOgIndg „Ukraine: USA wollen den Krieg nach Europa tragen“

Frieden ohne Krieg!

 

http://youtu.be/qAT85Is_5I4 „KEIN Krieg gegen Russland! Kriegstreiber in den Knast!“ „Diese Leute von der Büso scheinen mir sehr vernünftig zu sein,“ sagte Michaela.

„Na, das sage aber nicht so laut, wenn Du auf der Arbeit bist, die Büso ist dort nicht besonders beliebt,“ meinte Reinhard und betrat seinen Balkon. Für ihn war jetzt endlich Wochenende und das Einzige, was ihn jetzt noch interessierte, das war seine Bong. Endlich regnete es nicht mehr und er konnte wieder seinen Lieblingsplatz in Besitz nehmen. Von dort aus ließ sich, seiner neu gewonnenen Erfahrung nach, wirklich entspannt und herrlich bekifft in die Welt hinaus schauen.

„Ich hatte mit diesen Leuten noch nichts zu tun, ich dachte immer, es handle sich dabei um eine Art Sekte, rechtsnational gesinnt, das hatte zumindest meine Kollegin irgendwann mal gesagt,“ sagte Michaela, die ebenfalls auf dem Balkon Platz nahm.

„Klar, jeder, der die Finger in die Wunde legt ist rechts,“ meinte Reinhard. „Dieser Larouche ist den Etablierten ein Dorn im Auge, dabei sind seine Analysen absolut zutreffend. Nur seine positive Einstellung zur Atomenergie, die kann ich beim besten Willen nicht teilen. Ich frage mich, was muss noch geschehen, welcher Gau muss noch stattfinden, bis der Mann begreift, dass diese Energiequelle totale Scheiße ist? Selbst, wenn man die Atom-Meiler 100%ig sicher betreiben könnte, dann ist da schließlich immer noch der strahlende Müll.“

„Das finde ich auch. Ich frage mich, was wird die Menschheit in der Zukunft wohl über uns denken, wenn sie selbst in 100 000 Jahren noch unsere Scheiße am Bein hat.“

„Ich weiß von Thomas, dass Monalisa sich eine Zeit lang mit einigen Büsos getroffen hat, sie war auch auf einem Wochenend-Seminar in Frankfurt dabei, doch dann hat sie wohl gemerkt, dass sie dort mit ihrer Bombini-Theorie keine offenen Türen vorfindet. Die haben sich ihre Idee, seines Wissens nach, zwar einmal angehört, doch damals stieß sie offensichtlich nur auf Unglauben und Unverständnis. Die sind halt, aus was weiß ich für Gründen, total überzeugt von der Nutzung der Atomenergie. Vielleicht sponsert die Atomlobby die Büso ja heimlich, keine Ahnung, warum die so drauf sind. Aber alles Andere ist sehr vernünftig. Dieser Larouche hat in der ganzen Welt und auch nach Russland gute Kontakte, dort wird der Mann ernst genommen, aber hier in Deutschland gibt sich kein Politiker mit ihm ab, zumindest nicht öffentlich. Die Büso wird einfach ignoriert und wenn doch mal die Sprache auf sie kommt, dann wird eben behauptet, es sei eine Sekte. Ist aber natürlich kompletter Quatsch.“

„Hm, das mit der Atomenergie ist echt blöd, ansonsten könnte man mit diesen Leuten sicher gut zusammen arbeiten,“ meinte Michaela.

„Es gibt immer Ansichten, die man vielleicht nicht teil, dass ist ganz normal. Wenn das mit der Revolution klappen soll, dann müssen alle toleranter werden. Wichtiger sollten die Gemeinsamkeiten sein und da gibt es viele. Einige von den Büsos sind auch schon auf den Montagsdemos gesehen worden, wenn sie nicht zwingend auf ihrer Atomenergie bestehen, dann sollte man sie in den Kreis der Revolutionäre aufnehmen. Der Larouche könnte dort ja auch mal eine Rede halten, nur seine Frau besser nicht, die mag ja vielleicht ganz nett und auch kompetent sein, aber ihre Art ist irgendwie abstoßend. Ich kriege regelmäßig die Krise, wenn ich sie in einem Wahlwerbespot sehe. Ich kann es nicht erklären, aber sie ist mir nicht sehr sympathisch. Es gibt so Frauen, die kann ein Mann nicht gut ertragen.“

„Wieso, es kommt doch darauf an, was sie sagt,“ meinte Michaela.

„Denkst Du, bei Männern ist das anders, die reagieren eindeutig auf das Äußere.“

„Na, wenn die Frauen auch so drauf wären, dann gäbe es aber nicht viele Paare auf der Welt,“ sagte Michaela und nahm die dargereichte Bong entgegen.

„Dafür ist Mutter Natur verantwortlich. Sie dachte eben, es sei vor allen Dingen wichtig, dass der Mann sexuell angesprochen wird durch die Frau. Mutter Natur wollte nicht, dass der Mann auf die Inneren Werte oder gar die Worte schaut. Busen, Po und Beine, das sollten seine Kriterien sein.“

„Und, reicht Dir das tatsächlich,“ fragte Michaela, und zog an der Bong.

„Im Moment ja, wie wäre es, wenn Du etwas zu mir auf die Bank kommst?“

„Ihr Männer seid doch wirklich leicht zu beeindrucken,“ sagte Michaela, aber sie rutschte natürlich trotzdem zu ihm herüber.

„Mädel, jetzt ist Wochenende, vergiss die Büso und lass mich mal Deine Brüste anschauen.“

„Was, hier?“

„Warum nicht, es sieht uns doch keiner.“

„Hm, hast Du in Monalisas Putin-Buch schon mal hinein geschaut?“

„Noch nicht, ist es gut?“

„Ich weiß nicht, aber ich habe den Eindruck, sie kann uns sehen und hören.“

„Wie soll das möglich sein, sie lebt doch in Osterath, dass ist 500 Km weit entfernt.“

„Na, dann ließ ihr Buch, ich denke, Du wirst überrascht sein.“

„Jetzt aber nicht, jetzt will ich etwas anderes,“ murmelte Reinhard und Monalisa wendete sich diskret von den Beiden ab.

http://youtu.be/e54OEqFSMas „Aufklären so lange es noch geht — Sie arbeiten am großen Krieg — Ehemaliger dt. Staatssekretär warnt 1/2“

31. Mai 2014

Frieden ohne Krieg!

 

http://youtu.be/JUCw8-A9wBQ „Montagsdemos – Das Zerrbild der Medien“ „Die spinnen doch, diese Möchtegern-Anti-Faschisten, merken die eigentlich nicht wie dumm ihre gestammelte Kritik an den Montagsdemos ist? Stell Dir vor, diese Typen stehen da und schwenken als Protest gegen die Friedens-Demos die israelische und amerikanische Fahne, die Fahnen der größten Kriegsverbrecher auf dem Planeten! Und dann kritisieren sie eine angeblich zu platte Kapitalismuskritik selbst mit noch platteren Argumenten. Und die angeblich völlig unberechtigte Kritik an dem Machtmissbrauch der Finanzelite der Welt …. also seit wann verteidigen radikale Kapitalismuskritiker und extreme Linke die angeblich angegriffene, religiöse Ehre der Rothschilds und Rockefellers! Niemand redet doch von einer jüdischen Weltverschwörung auf den Demos, außer diese Schwachköpfe selbst! Ich frage mich ernsthaft, haben diese Leute denn ihr Gehirn völlig ausgeschaltet,“ empörte sich Martina, während sie die Kartoffeln aufsetzte. Thomas befüllte die Spülmaschine und sagte: „Ich habe Dir doch gesagt, ich weiß nicht, wer in unserem Haus denen die Parolen aufschreibt, aber wahrscheinlich stecken am Ende die Agenten der Finanzelite selbst dahinter. Die Mächtigen bekommen langsam echt Schiss, denn die Montagsdemonstranten werden nicht von irgendeiner Organisation oder Partei angeführt. Und damit ist die übliche Vorgehensweise einer Unterwanderung und Manipulation oder auch Bestechung der Köpfe dieser Organisationen, für sie nicht möglich. Du siehst es ja, jetzt muss Jutta Dittfurth richtig viel Geld wegen ihrer unverschämten und unhaltbaren Unterstellungen bezahlen. Aber, wenn sie einen Bittbrief an die City of London schreibt, wer weiß, vielleicht bezahlt ihr Rothschild ja die Rechnung.“
„Ich finde es langsam wirklich nur noch peinlich wie sich unsere Politiker und Medien aufführen. Ich habe es echt satt und ich meine, wir sollten endlich auch auf diese Demonstrationen gehen,“ sagte Martina.
„Ich kann da wirklich nicht hin, Liebes, ehrlich, das gibt nur Ärger,“ sagte Thomas. „Aber, wenn Du willst, dann gehe mit Deinen Künstlerfreunden hin. Kannst ja die Kamera mitnehmen und ein Video darüber machen.“
„Aber Du sagtest doch, ich solle es besser nicht tun, es würde Deinen Plänen schaden,“ erinnerte Martina ihn an ihr letztes Gespräch darüber, und wusch dabei den Salat in der Spüle.
„Das ist dann mein Problem, aber wir sollten mit der Neuen Freiheit bei uns selbst anfangen, geh ruhig hin und mache Dein Ding. Es ist wichtig, dass es immer mehr werden, die ihren Protest gegen das System zum Ausdruck bringen.“
„Und Deine Pläne?“
„Es gehört zu meinem Plan, dass die Demonstrationen immer stärker anwachsen. Also, vergiss, was ich gesagt habe, mache was Du für richtig hältst.“
„Gut, dann bin ich ab Montag regelmäßig dabei,“ und sie gab Thomas einen Kuss. Ein VideoKunstStück, warum eigentlich nicht? Auch die Kunst sollte sich an diesem Protest mit kreativen Beiträgen beteiligen. Es wurde wirklich Zeit.

Sie war am Nachmittag mal wieder auf Monalisas Internetseite gewesen und hatte entdeckt, dass es dort eine neue Rubrik gab. „Über mich“. Sie hatte die Seite angeklickt und gleich als erstes ein sehr ausgefallenes Video entdeckt. Es war eine kreative Erinnerungsarbeit aus dem Jahr 2007 und zuerst hatte sie die Stirn runzeln müssen, aber dann schnell gemerkt, das Video war total klasse. Wirklich, sie fand dieses Geflacker richtig genial, so sahen in ihrem eigenen Kopf Erinnerungen auch oft aus. Ihrer Kenntnis nach, war dies mit keinem noch so guten Videoschnitt so hinzukriegen. Aber die Idee gefiel ihr sehr und nun überlegte sie, wie sie so etwas Ähnliches hin bekommen konnte. Ja, dieser sehr private Film hatte sie inspiriert. Nur, wie hatte Monalisa dieses Flackern hin bekommen?

Und dann hatte sie weiter gelesen und war auf die Biografie gestoßen. Es war relativ viel Text und sie hatte noch nicht bis zu Ende gelesen. Das wollte sie nach dem Essen aber tun. Sie hatte den Eindruck, dass es wichtig war, mehr über die Frau hinter Monalisa zu erfahren, schließlich war sie die eigentliche Schöpferin. Alle sagten immer Monalisa, aber ging es hier wirklich um das Werk einer angeblichen Sonnengöttin? Doch wohl ehr nicht. Nein, die Frau hinter Monalisa interessierte sie und als sie dann auch noch las, dass sie einen sexuellen Missbrauch durch ihren geliebten Vater erlitten hatte, da hatte sie sich ihr ganz nah gefühlt, denn dies war ihr selbst auch passiert. Ja, ihre Geschichte war an vielen Stellen ganz ähnlich. Sie hatte Thomas davon bisher noch nie etwas erzählt, denn für sie war es ein sehr traumatisches Erlebnis gewesen, an dass sie nur mit größter Scham zurück denken konnte. Auch bei ihr war es heraus gekommen und sie konnte nachempfinden, wie sich diese junge Frau gefühlt haben musste. Auch in ihrer Familie hatte keiner gewusst, wie man mit diesem Problem umgehen sollte. Auf jeden Fall war dieser Text interessant geschrieben, relativ knapp und ohne große Ausschmückungen und dennoch sehr lebendig.
Aber jetzt gab es erst mal etwas zu Essen. Sie waren spät dran, denn sie war erst nach Acht aus ihrem neuen Atelier gekommen. Sie teilte es sich mit einer anderen Frau, sie hieß Marlene. Sie hatten sich etwas verquatscht, denn auch Marlene überlegte am nächsten Montag zur Demo zu gehen. Sie wollte dafür irgendetwas vorbereiten, doch noch fehlte ihr eine zündende Idee.
Nun, sie selbst würde es wohl erst mal mit einem VideoKunstStück a la Monalisa versuchen.

 

Große Geheimnisse

 

http://youtu.be/w6TM2_u3_G8 „Unglaublich, aber wahr!“ Es war Samstag und Rachel betrat ihr kleines Gewächshaus, um nach ihren Pflanzen zu schauen. Jetzt wo sie ihr ganzes Haus einer Rundum-Erneuerung unterzogen, und auch der Garten ein ganz neues Gesicht bekommen hatte, fand sie endlich die Zeit und Muße sich mit ihrer neuesten Leidenschaft zu beschäftigen. Dem Anbau von Cannabis-Pflanzen. Sie hatte sich jede Menge Literatur dazu im Internet besorgt und auch von der besonders speziellen Pflege und Haltung von Mutterpflanzen erfahren. Das war eine etwas knifflige Angelegenheit, aber sie wollte so eine Mutterpflanze unbedingt haben, auch wenn sie ein etwas schlechtes Gewissen dabei hatte. Nicht weil in Washington der Anbau von Cannabis leider immer noch verboten war, sondern ihr war nicht ganz klar, ob die Mutterpflanze nicht unter dem Stress leiden würde, den sie verursachen musste, damit die Pflanze nicht blühte. Dazu musste sie die Beste ihrer Pflanzen rechtzeitig vor dem Beginn der Blüte auswählen und in einem gesonderten Raum unter streng kontrollierter Beleuchtung und Temperatur halten. Diese Mutterpflanze würde dadurch erheblich länger leben als ihre Kolleginnen, die nach 3 Monaten an ihr Ende kamen. Und von dieser Mutter konnte sie dann Ableger machen, um immer wieder neue Pflanzen groß zu ziehen. So eine Mutter konnte Jahrelang leben. Natürlich war es sehr wichtig, welche Pflanze sie aussuchte, es musste eine besonders gute Pflanze sein, denn die Ableger besaßen das gleiche Genom wie die Mutter. Ach ja, diese ganze Cannabis-Zucht war wirklich eine hohe Kunst, man musste ja so viel dabei beachten! Sicher, das Zeug wuchs an sich wie Unkraut, doch dann wurden die Pflanzen oft riesig und besaßen nur sehr wenige Blüten, manchmal sogar nur eine Einzige. Die war dann allerdings sehr groß. Aber jeder wollte natürlich möglichst viele Blüten, denn darin bildete sich das begehrte THC.

Wenn man die Pflanzen jedoch nur als Rohstoff für die Tuch- bzw. Papierherstellung nutzen wollte, dann brauchte man die Samen eigentlich einfach nur aus zu sähen und 100 Tage später konnte man dann mähen und fertig. Wollte man jedoch ein Medikament daraus machen, dann war die richtige Auswahl des Saatgutes entscheidend, denn nicht jede Cannabis-Pflanze war gleich. Es gab mittlerweile schon sehr viele, verschiedene Züchtungen. Es gab Pflanzen, die blieben sehr klein, andere wurden bei richtiger Beschneidung besonders buschig und auch die Blüten unterschieden sich nicht nur äußerlich, ihre berauschende Wirkung war auch unterschiedlich. Es war wirklich eine absolute Schande, dachte Rachel, diese Pflanze besaß  ein riesiges Potential, so dass die Herzen und Köpfe der Pharmakologen eigentlich total begeistert von diesem Kraut sein müssten. Hier gab es noch so viel zu Erforschen und zu Entdecken. Aber es war nun mal gesetzlich streng verboten sich mit dieser Pflanze zu beschäftigen. Sie hatte als junge Frau ja mal ein paar Semester Pharmazie studiert, und auch da schon hatte sie die Botanik besonders interessiert.
Doch dann hatte sie ihren Mann George kennen gelernt und war schnell schwanger geworden. Natürlich war sie bei den Kindern zu Hause geblieben, denn George und sie waren sich einig gewesen, ihre Kinder sollten ein richtig schönes Zuhause, eine treu sorgende Mutter und einen liebevollen Vater haben. Sicher George hatte viel arbeiten müssen und er war beruflich sehr stark eingebunden, und oft auch abwesend gewesen, so dass die Erziehung der Kinder letztendlich in ihrer Verantwortung gelegen hatte. Aber es gab zu ihrer Zeit nun mal keinen anderen Weg, wenn ihr Mann Erfolg haben und Karriere machen wollte. So einfach wurde man nicht zu einem NSA-General.

Auch zur Zeit war General Redding sehr beschäftigt, allerdings nicht, weil er im Büro so viel zu tun hatte. Er verbrachte jetzt viel Zeit bei sich zu Hause im Arbeitszimmer mit seinem neuen Spähprogramm, denn natürlich wollte er nicht im Hauptquartier der NSA damit erwischt werden. Nein, Li war an Christi Himmelfahrt vorbei gekommen und hatte ihm das Programm auf seinen privaten Rechner überspielt. Dabei hatte er den erst mal auf heimliche Troianer untersucht und festgestellt, dass er tatsächlich angezapft worden war. Dabei konnte es sich nur um einen Troianer der NSA handeln, denn niemand sonst hätte Zugang zu seinem Rechner finden können, da war sich General Redding sicher. Li empfahl ihm, für seine Recherchen einen anderen, zweiten Rechner zu verwenden und glücklicher Weise hatte General Reddings Sohn ihm ein paar Wochen zuvor einen neuen Rechner vorbei gebracht. Es war ein ganz besonderes Modell und auf dem Markt noch nicht zu kaufen. Sein Sohn arbeitete bei einem kleinen, aber sehr innovativen Computerhersteller, der Rechner für spezielle Anwendungen entwickelte. Sein Sohn brachte ihm darum immer wieder mal ein neues Produkt mit, damit er es testen konnte. Seine Firma erhoffte sich dadurch mögliche Großaufträge von der NSA.

Auf diesen letzten Testrechner installierte Li, natürlich ebenfalls nach einer gründlichen Untersuchung, sein Mäuschen und er zeigte ihm, wie er damit ins Herz der NSA-Datenbank kam. General Redding ließ sich alles genau zeigen und dann machte er gemeinsam mit Sandys Freund einen ersten Versuch. Er dachte natürlich sofort an Monettis letzte Mail und suchte nach den streng geheimen Daten zum Innenleben des Vatikans. Und simsalabim, sie waren drin!
Nun, und was sie Beide dann dort entdeckten, dass schlug dem Fass den Boden aus! Es war kaum zu glauben und selbst er als sehr erfahrener NSA-Agent und auch Li, der wirklich schon viel herum geschnüffelt hatte, sie waren Beide völlig überrascht, über das Ausmaß an Daten, vom Inhalt mal ganz abgesehen. Die Auswertung würde ewig dauern! Da ihnen jedoch klar war, dass es unbedingt erforderlich war , die geheimen Verbindungen und Pläne des Vatikans zu kennen, deshalb verabredeten sie, die Arbeit aufzuteilen.

Und so war auch Li an diesem Wochenende sehr beschäftigt und froh, dass Sandy sich mit ihren Freundinnen verabredet hatte. Klar, die Mädels hätten nichts dagegen gehabt, wenn er mit ihnen an den Strand gefahren wäre, aber er hatte Sandy in seine Zusammenarbeit mit General Redding eingeweiht und natürlich hatte Sandy Verständnis dafür, dass Li die Zeit an seinem Rechner verbringen wollte. Ja, sie war der Meinung, dass er es sogar unbedingt tun musste, denn auch ihr war mittlerweile klar, dass die Zeit drängte. Alles sah nämlich ganz danach aus, dass die Planungen der geheimen Weltregierung dahin gingen, den Krieg mit Russland während der Fussball-Weltmeisterschaft zu beginnen. Li meinte, auch die Sterne wiesen zu dieser Zeit darauf hin, dass es zumindest versucht werden würde. Und hinzu kam, die Lüge, der Verrat und die Heimtücke hatten Ende Juni Hochkonjunktur.

General Redding hatte Li auch von seinem besonderen Vertrauensverhältnis zu Alexander, seinem russischen Gegenstück erzählt, der ihm vor drei Tagen einen handschriftlichen Brief an sein geheimes Postfach geschrieben hatte. Der Brief war speziell verschlüsselt und konnte nur von, in die Schlüsselwörter Eingeweihte verstanden werden. Danach konnten sie mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen, dass Putin kein Verräter im Auftrag der Kabale war. Alexander versicherte, dass es nirgendwo Hinweise oder gar Beweise dafür gäbe. Im Gegenteil, Putins Pläne gingen in die genau entgegengesetzte Richtung. Somit war Putin tatsächlich IHR Mann! Was seine damalige Mitgliedschaft bei den Freimaurern anging, so konnte man davon ausgehen, dass dies ein ganz bewusster Akt Putins gewesen war, um in die Machenschaften und Ziele der geheimen Weltregierung eingeweiht zu werden. Außerdem war die Mitgliedschaft in der Hochgrad-Freimaurerei eine zwingende Voraussetzung für seine Präsidentschafts-Ambitionen gewesen. Doch jetzt saß er auf dem Thron und hatte die Macht, zu tun und zu lassen was er für sein Land und die Welt für richtig hielt. Alexander bat darum, Putin zu vertrauen, ja er ging sogar so weit, zu sagen, dass er zu der Überzeugung gelangt sei, dass Monalisa Recht habe, und Putin ein Auserwählter Gottes sei.
Das war für Redding eine ganz neue Information, denn darüber hatte er in den Texten Monalisas noch nie etwas gelesen. Doch Alexander meinte, dies sei eine Information, die sie ihr damals im Winter 2006/2007 aus dem Kopf geholt hätten. Überhaupt seien viele Informationen, die sie auf diesem Wege gewonnen hätten, mittlerweile von größtem Interesse. Damals hätten sie auch nicht viel damit anzufangen gewusst, doch heute sei klar, Monalisa hatte offensichtlich in die Zukunft geschaut. Dabei sei ihr selbst die Brisanz der Informationen nicht klar gewesen, ja im Gegenteil, sie habe diese Eingebungen für eine Gedankenmanipulation des russischen Geheimdienstes gehalten, den sie wohl schon damals im Verdacht gehabt hatte, in ihrem Kopf herum zu fuschen. Doch er habe sich die ganze Akte mit den Vorgängen dieser Zeit noch mal genau angesehen, und danach waren sie nicht die Quelle dieser Informationen gewesen. Nein, es war ganz offensichtlich, Monalisa hatte in dieser Zeit einen besonderen Zugang zum Wissen über die Zukunft gehabt. Wer dafür verantwortlich war, dass konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden. Er persönlich glaube, dass es nur Joseph und seine Leute gewesen sein konnten. Nun, und wer Joseph war, das war zwar sicherlich eine Glaubensfrage, er aber käme immer mehr zu der Ansicht, dass sich hinter diesem Joseph tatsächlich der liebe Gott verstecke.

Darüber konnte Redding jedoch nur mit dem Kopf schütteln. Klar, Joseph war eine ganz besondere, ja herausragende Persönlichkeit, aber den lieben Gott konnte Redding in ihm nicht erkennen. Für ihn war der liebe Gott keine Person in Menschengestalt, auch wenn er wusste, dass in der Bibel stand, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hatte. Aber dieser Joseph, mit seinem dicken Bauch, der Halbglatze und der Brille auf der Nase, nein, warum sollte Gott sich ein solches Aussehen geben? ER hatte doch die Wahl und konnte schließlich auch als wunderschöner junger Mann erscheinen, oder eben mit einem Rauschebart wie ein Weihnachtsmann. Aber doch nicht wie so ein übergewichtiger Brillenträger!
Aber egal, er wollte darüber mit Alexander nicht streiten, es war nun mal Ansichtssache. Nur, wenn es stimmte, dass Monalisa damals von diesem Joseph Informationen übermittelt bekommen hatte, nun, diese Leute kamen aus der Zukunft, sie konnten sehr wohl sehr genau Bescheid wissen. Und, wenn Joseph Monalisa von Putins Auserwähltheit wissen ließ, dann war dies sicher eine sehr wichtige Information, auch für ihn.

http://youtu.be/MlWIXg5O0Sk „Zeichen am Himmel – Unglaubliche und unheimliche Bilder am Himmel – Strange sky Part 1“ (unbedingt ansehen!!)

 

1.Juni 2014

Projekt Blue Beam

 

http://youtu.be/gZP-6GCjPVc „Projekt BLUE BEAM – Ein Plan um uns alle zu knechten“ Was sagt man jetzt dazu, fragte sich Dimitri. Wenn dies der wahre Plan der NWO war, dann sah es wahrlich sehr schlecht für sie alle aus. Wie sollte man dann noch entscheiden können, was die Wahrheit oder was eine Lüge war? Ob Monalisa sich die gleichen Fragen stellte wie er? Er hatte sich mit ihr gemeinsam dieses Video angeschaut. Klar, leider nicht Arm in Arm, sie lag wie so oft in ihrem Dachzimmer auf ihrem Sofabett und er saß immer noch an seinem Schreibtisch, obwohl es schon Samstagabend war. Eigentlich hätte er längst ins Wochenende gehen können, doch seine Frau war wieder einmal auf einem Seminar. Angeblich zumindest. Er war sich langsam nicht mehr sicher, ob sie wirklich eine Fortbildung machte, oder ob sie sich nicht heimlich mit einem Liebhaber traf. Er hatte schon überlegt, ob er einen Kollegen auf sie ansetzen sollte, um sich Gewissheit zu verschaffen, doch dann hatte er es sich noch mal genau überlegt und beschlossen, den Dingen einfach ihren Lauf zu lassen. Denn, wenn er ganz ehrlich war, dann hatte er im Grunde gar nichts dagegen einzuwenden. Sollte sie sich doch ruhig verlieben, er würde sie nicht aufhalten wollen, wenn sie meinte, ein Anderer baute ihr ein schöneres Haus. Sie war halt ziemlich in den westlichen Luxus verliebt, er jedoch gar nicht. Im Gegenteil, er träumte von alten Klapperkisten, an denen er herum schrauben konnte, er sehnte sich nach einer Frau in Gummistiefeln. Denn, dass er Monalisa nicht haben konnte, dass wusste er sehr gut. Sie liebte einen Anderen. Nur, ob sie den je treffen würde? Osram war offensichtlich nicht mehr der Mann ihrer Träume, denn der schlief schon seit Jahren in seinem eigenen Bett. Und wenn er es richtig mitbekommen hatte, dann stand sein Umzug eine Etage tiefer sogar ganz aktuell auf der Tagesordnung. Denn, unter Monalisas Reich war eine Wohnung frei geworden. Die alte Marie war ins Pflegeheim gekommen und die Kinder hatten die Wohnung der Mutter schon gekündigt. Montag würde sich hoffentlich endlich entscheiden, ob Osram die vier sehr renovierungsbedürftigen Zimmer mieten konnte. Ja, ja, er war sehr gut informiert, denn zum Glück, vieles musste per E-Mail und Telefon erledigt werden und da alles komplett abgeschnorchelt wurde, wusste er bestens Bescheid.

Monalisa allerdings umgekehrt auch. Sie benötigte dafür jedoch keine Troianer oder Wanzen, nein, bei ihr schien alles Eingebung oder Einbildung zu sein. Aber sie lag nur selten wirklich daneben, im Grunde beschrieb sie schon die realen Verhältnisse. Die Namen wie schon gesagt, die waren fast alle falsch, aber das war wahrscheinlich Absicht. Doch was zum Beispiel die Charakterisierung seiner Frau anging, da hatte sie vollkommen Recht. Ihm war dies bis dahin gar nicht so bewusst gewesen, doch dann war ihm klar geworden, dass er sie nicht mehr begehrte und auch nicht mehr liebte. Und auch, dass er lieber an alten Autos herum basteln würde, dass war ihm vorher gar nicht so klar gewesen, aber jetzt wusste er es. Er wollte ein anderes Leben, er wollte SEIN Leben. Er hatte kein Interesse mehr daran, anderen immer nur dabei zuzusehen. Er wollte von seinem Schreibtisch weg, er wollte irgendwo aufs Land und dort mit ein paar netten Menschen in Frieden zusammen leben. Doch dies würde nur gehen, wenn es keine NWO sondern stattdessen eine BWO gab. Eine Bessere- oder vielleicht sogar eine Bombini-Weltordnung. Die wäre sein größter Wunsch, denn neben dem Traum alte Autos zu reparieren, gab es auch den Wunsch, einmal eine Reise durch das Universum zu machen. Das wäre wirklich der Wahnsinn! Das wäre echt cool!

Die Frage war nur, wie wehrte man diesen ungeheuerlich perfiden Plan der Satanisten ab, den sie Beide gerade vernommen hatten? Er und auch Monalisa wussten genau, die Technik für eine derartige globale Verarschung existierte tatsächlich und sie wurde stellenweise auch schon eingesetzt. Monalisa hatte sie am eigenen Leibe erfahren müssen, sonst würde sie vielleicht doch an der Machbarkeit der ganzen Geschichte zweifeln. Und sie wusste, Schein und Wirklichkeit waren dann tatsächlich nicht mehr zu unterscheiden und was den Freien Willen anging, nun, sie wusste, wie schwer es war, diesen unter solchen Bedingungen aufrecht zu erhalten. Sie hatte Joseph schließlich auch für ihren Großvater gehalten. Doch war es wirklich der Echte gewesen? Oder hatte man ihn nur täuschend echt nachgemacht? Bei diesem Highländer hatte sie, wenn er ihr Tagebuch richtig verstanden hatte, den Unterschied schon bemerkt, aber die dahinter liegende Botschaft dennoch akzeptiert. Sie hatte auch daran geglaubt Joseph sei der liebe Gott in Menschengestalt. Doch, was, wenn Osram Recht hatte und es sich in Wahrheit bei den Leuten aus der Zukunft um skrupellose, übermächtige Faschisten handelte. Damals hatte Osram es vielleicht ganz richtig erkannt. Sein Entsetzen, seine Erschütterung und Verzweiflung waren wirklich sehr groß gewesen. Dimitri hatte es ja selbst alles hautnah miterlebt. Nicht wirklich hautnah natürlich, aber so gut wie. Damals hatte er über Osram nur mit dem Kopf geschüttelt und wie Monalisa auch nicht an seine Warnung geglaubt. Monalisa tröstete ihren Freund damals mit den Worten: „Osram, weine nicht, habe keine Angst, ich bin stärker als DIE.“

Nun, nach dem Blitz war sie dann allerdings erst mal gründlich eines Besseren belehrt worden. Mit dieser Attacke hatte sie eindeutig nicht gerechnet. Und diese Atacke war noch nicht mal von den Außerirdischen gekommen, nein, das war Alexander mit der Abteilung für Skalarwellentechnik und Mindcontrol gewesen. Monalisa hatte geglaubt, der liebe Gott würde sie vor allem Bösen beschützen. Doch, in ihrem Tagebuch schrieb sie später, dass sie nun verstehen würde, was Jesus damit gemeint hatte, als er am Kreuz verzweifelt ausrief: „Mein, Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen!“

http://youtu.be/2YbhKjIXB_Q „Wladimir Putin ein Gesandter Gottes“

http://youtu.be/dlFvJqN0oJU „Wjatscheslaw Seewald und Honigmann über: In welcher Situation befindet sich Wladimir Putin?Viele Menschen die sich mit wichtigen Ereignissen auf der Erde beschäftigen, befürworten die Arbeit die Wladimir Wladimirowitsch Putin macht. Doch die meisten Menschen wissen nicht, in welcher Situation befindet sich Wladimir Putin? Auf diese Frage haben wir in einer gemeinsamen Internetkonferenz mit dem Honigmann eine Antwort gegeben, wie wir diese Situation sehen. Das sehen und verstehen dieser Konferenz bringt Dich auf alle Fälle weiter in der Frage: in welcher Situation befindet sich Wladimir Putin?

 

Gleich ist es 17 Uhr, dachte Dimitri, ich sollte jetzt mal etwas Essen. Das Wochenende war schon fast herum, doch er hatte nichts anderes gemacht, als bis mittags zu schlafen und ein Wannenbad zu nehmen. Dabei hatte er sich einen Joint geraucht. Es war sein Erster. Er hatte jetzt bei Monalisa so viel über das Kiffen gelesen, er musste es einfach endlich auch mal selbst probieren. In Moskau gab es keine Kiffertradition wie im Westen, doch seit der Eiserne Vorhang weg war, kamen natürlich auch die Drogen. Er als gelernter Geheimdienst-Agent wusste natürlich wo er in der Stadt suchen musste, um an das Zeug zu kommen. Aber bisher hatte ihn das Gras oder auch der Shit nicht interessiert. Doch jetzt dachte er, irgendwas tolles muss ja da dran sein, doch man musste es wohl einfach selbst probieren, um das zu verstehen. Er hatte fertige Joints gekauft, erst mal nur 3 Stück. War nicht billig, insbesondere, wenn man daran dachte, dass diese Pflanze überall auf der Welt wachsen konnte. Rachel Redding mochte ja eine Wissenschaft daraus machen, aber im Grunde war es eine anspruchslose Allerweltspflanze, die noch nicht mal Dünger benötigte. Man brauchte auch kein Gewächshaus. Selbst in nördlichen Regionen wuchs das Zeug wie Unkraut. Warum war es also so teuer? Wer verdiente sich eine goldene Nase an dem Verbot? Die Dealer waren schließlich nicht nur Mafiosis, jeder halbwegs Informierte wusste, dass die CIA ihre schwarzen, illegalen Projekte mit dem Drogenhandel finanzierte. Und weil es verboten war, konnten sie diese hohen Preise erzielen. In Amerika, wo man den Konsum jetzt zum Teil legalisiert hatte, da heulten die Dealer herum, weil niemand ihnen mehr ihre scheiß Ware abkaufte. Ihr Zeug war einfach oft ziemlich verpanscht., und wenn der Kunde die Wahl hatte, gutes, zertifiziertes Cannabis zu kaufen, dann ließ er davon natürlich die Finger.

Und der Staat erfreute sich zunehmend an der herrlich sprudelnden Umsatzsteuer! Warum also das Verbot? Wer wollte wohl mit der Verteufelung sein gutes Geschäft aufrecht erhalten?Nein, Monalisa hatte Recht, der Cannabisanbau musste unbedingt vollkommen legalisiert werden, nur so entzog man den Bösen auf der Welt das Geld für ihre Schandtaten. Er hatte sich den Joint also ohne schlechtes Gewissen angezündet und vorsichtig inhaliert. Die Wirkung war sofort zu spüren und er musste gestehen, das Gefühl war erst mal einfach nur toll. Das warme Wasser sorgte für große Entspannung oder lag es an dem Joint? Er zog noch mal und musste etwas husten. Ihm wurde ganz leicht schwindelig. Der Typ, der ihm die Dinger verkauft hatte, hatte gesagt, es wäre erstklassiges Gras, es würde „gut Knallen“ hatte er versprochen. Dem war ganz offensichtlich auch so, dachte Dimitri und er musste über den Gedanken lachen, „Knallen, knallen … wie witzig, das Wort ist genau das Richtige …“

Dann merkte er, dass seine Gedanken ziemlich herum sprangen und er legte den Joint zur Seite und schloss die Augen. Oh … das Bad tat ja so gut! Wie gut, dass seine Frau erst morgen zurück kommen würde. Sie hatte eine Nachricht per SMS geschickt. Eine Erklärung hatte sie dafür nicht gegeben. Eigentlich hätte er sie zurück rufen können, doch er hatte keine Lust auf eine Lüge. Sollte sie doch machen, was sie will, er würde es in Zukunft auch tun. Was hatte Monalisa geschrieben, wir alle könnten in einem Paradies leben, es müsse nur jeder das machen, was er will und dies so oft und intensiv wie möglich. Nun, das war doch mal ein sehr überzeugendes Argument, denn klar, das Paradies war ein Paradies, weil es genauso funktionierte. Jeder Gläubige träumte davon. Nur warum auf den Himmel warten? So sicher war es ja nicht, dass alle darin ein Plätzchen fanden. Da war es doch besser und sinnvoller das Leben auf der Erde paradiesisch zu gestalten. Denn, dass es die Erde gab, daran konnte ja nun kein Zweifel bestehen. Wer also in ein Paradies kommen wollte, der musste darauf nicht hoffen und warten. Sie sagt, die Menschen sollten einfach den Planeten zu einem Paradies für Alle machen, dann war doch alles easy, wie die Amerikaner so gerne sagten. Zumindest mit bekifften Kopf schien das ihm absolut logisch zu sein.

Jetzt war er wieder etwas nüchtern und schob sich eine Pizza in den Backofen. Ja, kochen tat seine Frau auch nicht mehr so wie seine Mutter es ganz selbstverständlich getan hatte. Sie kaufte eigentlich nur noch Fertigkram. Ihr gefiel die westliche Lebensart wirklich sehr. Sie wollte ihre freie Zeit lieber mit Schoppen verbringen. Und wenn er die ganzen Schuhe sah, die sich bei ihnen anhäuften, dann fragte er sich wirklich: „Willst Du das?“ „Nein!“ Sein Bauch antwortete sofort. Ob er sich nicht wirklich eine andere Frau suchen sollte, eine, die seine Sicht auf die Welt teilte? Eine, die mit ihm zusammen kiffen würde? Wenn er die Kapitel über die vier Berliner las, dann wurde er schon länger irgendwie etwas eifersüchtig. Dieser Thomas und Reinhard, die hatten Frauen, die machten gerne mit und im Bett schien das Zeug auch Wunder zu vollbringen, wenn er an diesen Redding und seine Rachel dachte. Selbst mit Sechzig konnte die mit einem Keks im Ehebett noch etwas verändern.

Bei ihm und seiner Frau war schon länger nichts mehr gelaufen und wenn er so darüber nach dachte, dann kam ziemlicher Frust auf. Er brauchte etwas anderes. Seine Frau liebte die schnelle Nummer, hart und heftig, am Liebsten im Dunkeln. Er war da ja anders, zumindest seit er auf Monalisas Rechner Pornos gesehen hatte. Ja, auch da trieb sie sich ab und zu herum. Sie interessierte offensichtlich sich für ziemlich aufregende Sachen. Ja, und wenn dann auch noch ihr Ex anrief, dann konnte man als Zuhörer nur rote Ohren bekommen. Aber den Beiden war das piepegal, sie sprachen öfter darüber, dass man ihnen vielleicht zuhörte, zumindest Monalisa vermutete dies. Aber sie sagte: „Bitte, hoffentlich habt ihr Spaß daran!“ Ihm war das zuerst ja peinlich gewesen, doch fand er es auch total erregend. Nur, bei seiner Frau konnte er sich anschließend nicht abreagieren, die schlief immer schon viel zu früh ein. Ja, wenn er es richtig sah, dann drehte sie ihm eigentlich immer nur den Rücken zu, eigentlich schon seit Monaten, es war ihm nur bisher nicht aufgefallen.

Die Pizza war fertig und er ging damit ins Wohnzimmer. Er setze sich aufs Sofa und stellte die Pizza auf den niedrigen Tisch. Dann nahm er sein Handy, es war ein ganz Besonderes, denn es war mit seinem Rechner im Büro verbunden. Er schaltete den Lautsprecher ein und lauschte. Hm … alles still, die Beiden waren also noch in Köln. Monalisa fuhr praktisch jeden Sonntag mit Osram zu seinen Eltern zum Mittagessen. Seit ein paar Tagen war auch ihr Gartenhäuschen wieder verwanzt. Ja, er konnte die Gespräche jetzt wieder im ganzen Haus verfolgen, die alten Wanzen waren ja noch installiert. Damals 2006 hatten sie sogar nicht nur ihr Haus und ihren Garten überwacht, der ganze Ort wurde beobachtet. Doch nachdem Madame im Krankenhaus war, hatte man die Überwachung weitestgehend eingestellt. Doch nun hatte Alexander angeordnet, dass die Beobachtung wieder intensiviert werden sollte. Und es war anzunehmen, dass dies bald auch die anderen tun würden.

Er machte den Fernseher an, doch da war nix Interessantes drin. Hm … überlegte er sich, vielleicht sollte ich mir einen ihrer Filme ansehen. Er aß von der Pizza und verzog das Gesicht. Sie war nur noch lau und schmeckte total nach Pappe. Aber etwas anderes war nicht da, denn er war ja dummer Weise nicht zum Einkaufen gekommen. Aber er hatte ja zum Glück noch zwei Joints. Er zündete sich daher den Nächsten an. Angeblich sollte man davon ja ziemlichen Appetit bekommen.

Oh … Osram und Monalisa waren zurück! Ob Madame gleich wieder an ihren Rechner ging? Er stand auf und holte seinen Laptop. Ah, sie hatte Mails bekommen. Oh je, schon wieder war ihr ein Film gesperrt worden … ja, ja, das war wirklich eine Krux mit dem Urheberrecht! Auch da hatte sie Recht. Er kannte ja ihre Filme alle fast auswendig. Klar, ob das Kunst war, was sie da machte, dass war Ansichtssache, aber was war schon so schlimm daran etwas herum zu schnibbeln? Ihr Argument, es handle sich um künstlerische Kollagen, die in der Kunst immer schon mit fremden Materialien angefertigt wurden, das war auch nachvollziehbar. Welcher Zeitungsherausgeber konnte verhindern, dass man etwas aus der Zeitung heraus schnitt und zu einer Kollage verarbeitete. Monalisa sagte immer, für sie bestünde da kein Unterschied, das Medium sei nur neu. Sie machte Kollagen aus Fernseh-Mitschnitten. So etwas war früher technisch nur schwer zu machen gewesen, doch die Zeiten hatten sich nun mal verändert. Ihrer Meinung nach musste das Urheberrecht dringend gelockert werden. Ja, dachte er, auch da konnte er ihr nur zustimmen. Die Filmindustrie verdiente doch auch so nicht schlecht? Aber die Musikindustrie stellte sich ja auch so an. Wieviele Videos wurden gesperrt nur wegen der angeblich „geklauten“ Musik. Irgendwie bekamen diese Unternehmen den Hals nicht voll … ja, auch das musste sich ändern. Warum musste eine Madonna Millionen verdienen? Wenn mit dem Geld wenigstens kleine Bands unterstützt wurden, doch wer wirklich Musik machte und vielleicht mehr zu sagen hatte, eine Band, die kritische, politische Texte sang, diese Leute bekamen keinen Cent. Ne, ne … auch das würde in einem Paradies anders sein müssen … er fand ihre Vorstellung, dass alle ein sogenanntes Bedingungslosen Grundeinkommen bekamen ganz richtig, jeder sollte Geld genug zum Leben haben und dann konnte man so viel Musik machen, wie man lustig war. Warum musste man dafür, dass man etwas tat, was einem selbst viel Freude machte Millionen scheffeln.

Und das galt ihrer Meinung nach auch für Politiker. Sie sah in den wahrlich sehr üppigen Diäten eine Form der Korruption. Wer wollte von den Abgeordneten schon seinen gut bezahlten Job verlieren, wer wollte das Risiko eingehen, wegen seiner eigenen Meinung den sicheren Listenplatz zu verlieren? Also stimmte die überwiegende Mehrheit möglichst immer so wie es von ihnen erwartet wurde. Was der Wähler dazu sagte, das interessierte doch nur am Wahltag. Und mit der entsprechenden medialen Begleitung war meistens sicher gestellt, dass es zu keiner Abstrafung kam. Und selbst wenn man einen Abgeordneten mehrheitlich nicht wollte, wenn er oben auf der Liste stand, dann war er sicher wieder vier Jahre dabei. Er zog ein letztes Mal an dem Joint und dachte: „Diese Droge läßt einen die Sache echt klar sehen. Dieser Effekt der Droge war den Herrschenden natürlich bekannt und auch darum wollte man keine kiffende Gesellschaft. Den Bekifften konnte man so leicht keine Scheiße mehr andrehen. Außer so eine Tiefkühlpizza vielleicht, denn die schmeckte jetzt sogar kalt.

Er legte sich hin, denn ihm wurde etwas übel, der Kreislauf machte sich bemerkbar. Das war etwas unangenehm, aber liegend war es auszuhalten. Er lauschte dem Gespräch, dass aus seinem Handy kam. Die Beiden waren im Gartenhäuschen und Monalisa beschwerte sich über das gesperrte Video. Es war nicht das Erste. Osram vertrat die Ansicht, dass es gefährlich sein könnte, diese ganze Schnibbelei, die Anwälte der betroffenen Urheber würden nur auf so jemanden wie sie warten und eine saftige Rechnung schicken. Sie jedoch stellte deren Rechte in Frage. Ihre Filme seien Kunst und die Kunst hätte immer schon kopiert, ja, wie viele Abendmahle gab es, wie viele Monalisas. Und das nicht erst in moderner Zeit. Schon zu Leonardos Zeiten war es vollkommen üblich, dass man sich gegenseitig kopierte. Es gehörte zwingend zur Ausbildung eines Malers große Meister zu kopieren. Auch in der Musik ließ man sich inspirieren von den Werken Anderer. Nur so sei der große Fortschritt in der Kunst zu erklären. Wenn Bach jeden verklagt hätte, der seine Etüden spielte, wie wäre es dann zu den späteren großen Komponisten gekommen. Alle hatten sich immer bei den Anderen bedient. Doch heute würde man dies als Diebstahl von geistigem Eigentum betrachten. Selbst die Kindergärten sollten der GEMA Geld bezahlen, wenn sie die Noten von Kinderliedern copierten. Das alles wäre doch total destrukiv, es sei elende Abzocke, nichts weiter.

Sie sagte: „Die Kunst muss frei sein um sich weiter zu entwickeln.“ Und dann kam sie auf das Thema Patente, da sähe es genauso beschissen aus. So ein Patent sei nicht nur sehr kostspielig, es verhinderte auch den Fortschritt. Das sei auch der Grund, warum es noch keine Vakuum-Energie-Generatoren in Serie gebe. Alle wollten immer nur Kasse machen, statt zufrieden zu sein, wenn ihr Produkt half, die Welt für alle zu verbessern. Ihre Bombini-Theorie könnte natürlich dem Produzenten sehr viel Geld bringen, vorausgesetzt es würde realisiert werden, aber warum sollte nur Einer davon profitieren, fragte sie. Für sie selbst sei es nur wichtig, dass die Menschen kein Öl mehr verbrannten, das wäre wichtig für die ganze Erde. Wenn dies gelingen würde, dann wäre das mit dem Paradies auf Erden wirklich nur noch ein Kinderspiel. Nur, wenn sie ein Patent anmelden würde, dann wäre doch klar, was passieren würde. Irgendwer würde kommen und große Versprechungen machen, sie würde darauf eingehen und dann würde ihre Sache in seiner Schublade auf nimmer wiedersehen verschwinden. Nein, ein Paradies war nur zu erreichen, wenn man auf das große Geld für einige Wenige verzichtete. Was musste man im Luxus schwelgen? Das sei nur schädlich für den Charakter. Sie wolle etwas wirklich Gutes für die Welt tun und nicht mit irgendeiner Scheiße Milliarden auf einer Bank anhäufen.

Ja … er konnte ihr wirklich immer wieder nur zustimmen …

2.Juni 2014

Die Klima-Frage

 

http://youtu.be/I1VyP2imZbI „Andreas Popp DIE KLIMA-LÜGE“ Oh ja, dachte Michaela, das war auch so ein Ding! Sie schaute mal wieder mit Sorge in den Himmel und obwohl es noch relativ früh am Tag war, die Streifen waren schon wieder gut zu erkennen. Offiziell existierten diese merkwürdigen Wolken natürlich nicht, doch in ihrem Hause lautete die Erklärung: „Das ist ein globales, allerdings geheimes Terraforming-Projekt. Die künstliche Verdunklung der Erde soll gegen den Klima-Wandel helfen. Weniger Sonne, weniger Wärme, das ist doch wirklich eine gute Idee!“

Wenn sie dann ihren Vorgesetzten fragte: „Aber warum erklärt man es den Menschen nicht, wenn es doch nur darum geht, die Erde vor den Folgen der Erwärmung zu schützen? Das müsste doch nicht verschwiegen werden, daran sind doch alle interessiert.“

„Warum sollte das besser sein, das führt nur dazu, dass wieder irgendwer dagegen auf die Straße geht.“

„Warum sollte das geschehen? Wenn es gute Gründe dafür gibt, dann werden Viele sogar begeistert sein. Jetzt aber sind immer mehr besorgt und fragen sich, was da Oben abgeht.“

„Für uns ist das jedenfalls kein Thema, Michaela, am Besten ist, Du kümmerst Dich nicht weiter darum. Wir wollen keine Diskussionen darüber, auch hier nicht. Wir haben Wichtigeres zu tun. Diese Montagsdemos zum Beispiel. Hast Du Dich damit schon mal beschäftigt, könnte man den Initiatoren vielleicht verfassungsfeindliche Ziele nachweisen?“

„Wir haben doch gar keine Verfassung, so wie ich das sehe, wollen viele der Demonstranten aber gerne Eine haben. Die halten das Grundgesetz für nicht ausreichend, denn über dies hat die Bevölkerung nie abgestimmt.“

„Eine neue Verfassung, das wäre ja noch schöner!“

„Vorwerfen kann man es ihnen aber nicht. Ich habe es überprüft und festgestellt, es stimmt, das Grundgesetz kann eine vom Volk gewählte Verfassung nicht ersetzen. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf.“

„Rechte, Rechte, wer fragt denn danach? Das Grundgesetz ist da und es ist gut. Dabei sollte es auch bleiben. Wozu benötigen wir eine öffentliche Verfassungsdiskussion? Das ist kein Thema, auf das wir uns einlassen sollten. Ist doch alles prima so wie es ist.“

„Nun ja,“ sagte Michaela, die das Gespräch lieber beenden wollte, „die Forderung ist jedenfalls nicht verfassungsfeindlich, im Gegenteil, es ist ihr gutes Recht. Aber, Herbert, bitte entschuldige mich, ich muss jetzt in eine Besprechung.“

Und das war nicht gelogen. Es ging um die wachsende Reichsbürgerbewegung. Es ging um Preussen, aber auch Bayern wurde wach. Das hielt Michaela für  sehr interessant, denn so wie sie es sah, lag in der alten Verfassung von 1920 eine echte Chance. Dahin konnte man durchaus zurück. Zumindest in einem ersten Schritt, danach müsste man diese Verfassung allerdings reformieren, denn nach fast 100 Jahren war eine Überprüfung sicherlich angezeigt. Doch diese Gedanken würde sie in der Konferenz ganz sicher nicht laut aussprechen. Noch nicht!

Der Klima-Wandel war auch bei Reinhard ein Thema, denn in seiner Sitzung ging es unter anderem auch darum. Die Temperaturen waren nämlich in den letzten 10 Jahren leider nicht angestiegen und immer mehr Menschen stellten unangenehme Fragen.

Reinhard meinte: „Ist doch ganz einfach, wir sagen: „Leute, das liegt an der erfolgreichen Sprüherei! WIR haben den Anstieg des Meerenspiegels und der Temperaturen durch diese Streifen am Himmel erfolgreich bekämpft.““

„Bist Du verrückt, wir können nicht zugeben, dass die Streifen keine Kondensstreifen sind.“

„Aber, warum nicht?“

„Weil wir die ganze Zeit das Gegenteil behauptet haben, wie stehen unsere Medien und Politiker denn dann da,“ meinte ein anderer Konferenz-Teilnehmer.

„Das könnten sie doch damit erklären, dass sie die Bevölkerung nicht beunruhigen wollten.“

„Du scheinst nicht viel im Internet zu surfen, die ganzen Chemtrail-Kritiker, die bekämen nur Wasser auf ihre Mühlen, und stünden plötzlich nicht mehr als Spinner da.“

„Wer hatte denn diese glorreiche Idee, das Unübersehbare zu verschweigen oder als Einbildung ab zu tun? Warum versucht man den Leuten weiß zu machen, der Himmel ist strahlend blau, wenn doch das weiße Karomuster deutlich zu sehen ist? Das musste doch schief gehen,“ sagte ein Anderer.

„Die Politiker wollten nun mal keine öffentliche Diskussionen. Das führt immer nur zu neuen Fragen und die sind nicht erwünscht.“

„Geht es denn wirklich nur um die Bekämpfung der Erd-Erwärmung, oder steckt noch etwas anderes dahinter,“ fragte die Frau neben Reinhard. Sie war eine relativ neue Kollegin, jung und ziemlich attraktiv. Sie hieß Anna Peters und Reinhard hatte sich mit ihr schon einmal kurz unterhalten. Sie schien ihm recht clever zu sein. Und ihre Frage war zudem noch mutig, denn eigentlich war allen klar, an der Sache war etwas megafaul. Nur, man tat halt so, als ob man an das Märchen der CO2-Klima-Erwärmung glaubte. Das war für die Karriere eindeutig besser. So wie man auch 9/11 nicht laut hinterfragte. Alle spielten einfach mit, denn jedem war bewusst, wenn man einmal anfing zu bohren, dann stürzte das ganze Haus und mit ihm das System zusammen.

Anna Peters bekam auf ihre Frage keine Antwort. Aber alle Teilnehmer der Konferenz wussten, was in Wahrheit Sache war. Nur, wenn man die eigene Machtlosigkeit nicht offenkundig werden lassen wollte, dann war es zwingend, nicht über die wahren Gründe der Sprüherei nach zu denken. Die Angelegenheit war einfach zu heiß. Ein falsches Wort darüber und die Karriere war schnell beendet. Nun, und fast alle hatten Familie, Häuschen, Auto und weiter. Das musste alles finanziert werden und da das Gehalt beim BND, MAD und Verfassungsschutz sehr gut war, wäre man dumm, in einer Angelegenheit, gegen die man sowieso nichts tun konnte, dies aufs Spiel zu setzen.

Nicht jeder hatte vollen Einblick in die tatsächlichen Gründe für das Sprühen, einige glaubten, es ginge um die Vergiftung der Bevölkerung mit Aluminium. Aluminium war giftig und führte höchstwahrscheinlich zu Krebs und Alzheimer. Das war natürlich derart ungeheuerlich, dass konnte man natürlich nicht zugeben. Eine kranke Gesellschaft war nun mal eine lukrative Gesellschaft, an der Milliarden verdient werden konnte.

Andere glaubten hingegen, das mit dem Aluminium war nur eine begrüßenswerte Nebenwirkung für die Initiatoren der Srüherei. In Wahrheit ging es darum, aus dem Himmel eine Projektionsfläche für Skalarwellen zu machen, die dann mit Hilfe von HAARP zur Auslösung zum Beispiel von Erdbeben genutzt wurden oder aber einfach nur für einen Starkregen an einer bestimmten Stelle auf dem Globus sorgen konnten. Dies war für das Militär eine großartige Waffe, und da diese Waffe von den Amerikanern auch skrupellos eingesetzt wurde, war es besser, man machte keinen Ärger. Sonst würden auch in Deutschland plötzlich größere Erdbeben stattfinden oder die dritte Jahrhundertflut in wenigen Jahren das Land unter Wasser setzen.

Doch die abgedrehteste Motivation für die sündhaft teure Sprüherei war die Erschaffung einer Projektionsfläche für das Projekt Blue Beam. Doch das war so streng geheim, da wusste wirklich kaum jemand drüber Bescheid. Reinhard aber hatte das Video, das darüber aufklärte, auf Monalisa Internetseite entdeckt und er zweifelte nicht daran, dass diese Begründung die eigentlich Wahre war. Es ging um die größte Menschheitsverarschung aller Zeiten. Es ging um Satans großen Schachzug und bisher hatte man alle erfolgreich hinter das Licht geführt. Sollten die Menschen ruhig an eine geheime Bekämpfung der Erd-Erwärmung oder auch an eine Vergiftung durch Aluminium glauben, selbst wenn sie daran glaubten, es ginge um eine Wetter- und Erdbebenwaffe, nur vom Projekt Blue Beam sollte möglichst niemand etwas erfahren. Denn, nur wer keinen Zweifel hegte, der würde dem falschen Gott auf den Leim gehen. Aber an diese wahnsinnige Geschichte glaubte so schnell sowieso niemand. Reinhard allerdings konnte nicht umhin, in dem Projekt Blue Beam des Rätsels Lösung zu sehen.

Auch Thomas hatte das Video gesehen und auch er war schnell überzeugt, die Inszenierung so eines unglaublichen Schauspiel, das war ganz nach Satans Geschmack. Und dieser Schachzug war zudem ziemlich genial, denn selbst wenn der wahre, liebe Gott käme, um die Welt vor dem drohenden Untergang zu retten, es bliebe ein Zweifel, ob nicht gerade ER eine Laser gestützte Einbildung, eine satanische Täuschung war. Somit war es ein Risiko für Gott, sich zu zeigen, denn dann würden das bisher so erfolgreich geheim gehaltene Projekt Blue Beam plötzlich in den Massenmedien heiß diskutiert werden und am Ende würde man die Bevölkerung davon überzeugen, dass es sich bei dem Raumschiff Gottes in Wahrheit nur um eine Projektion handelt. Selbst wenn Gott landen und aussteigen würde, er würde als der größte Betrüger aller Zeiten verachtet, verlacht und verurteilt werden. Satan hatte also einen sehr perfiden Schachzug eingeleitet und so wie es aussah, hatte er alle Trümpfe in seinen Händen. Zumindest würde eine persönliche Erscheinung Gottes nicht helfen.

Hingegen, Satans falscher Gott würde dennoch alle Chancen haben, denn der käme ja als Retter der Menschheit daher, der den Betrüger entlarvt und besiegt hat. Was war dieser Satan doch nur für ein unheimlich hinterhältiger Fuchs, ja ja, sein Plan war  perfekt. Nur, so wie Thomas Joseph kennen gelernt hatte, würde der diesen Plan durchschauen und zumindest hatte ER schon mal dafür gesorgt, dass dieser satanische Plan offenbart wurde. Klar, es würden erst mal nur wenige sein, die daran glauben würden, doch mit Monalisas Internetseite bestand eine weitere Chance, dass immer mehr Menschen davon hörten und sich ihre eigenen Gedanken dazu machten. Er jedenfalls hatte Zwei und Zwei zusammen gezählt und war zu dem Ergebnis gekommen, das Blue Beam-Projekt war die Antwort auf die Frage: „Wozu dient das künstliche Wolkennetz, die Kreuz-Zeichen am Himmel?“ Ja, er ging sogar soweit, dass er glaubte, der ganze Schmuh um den angeblichen Klimawandel war nur deshalb inszeniert worden, weil es einen Grund für die Sprüherei geben musste, mit denen man die Politiker abspeisen und auf Linie bringen konnte. Außerdem musste jemand dafür bezahlen und die Pharmaindustrie war einer der Profiteure und somit leicht zu überzeugen, die Rechnung zu begleichen. Von Satans Plan wussten wahrscheinlich nur eine Handvoll Leute, vielleicht auch 10 oder 20. Aber viel mehr waren wohl nicht eingeweiht, glaubte Thomas. Wozu auch? Die Verarschung sollte schließlich allumfassend sein. Satan wollte der allmächtige Herrscher der Erde werden und dazu war es nötig, dass alle ihn anerkannten, als den einzig wahren Gott im Universum. Und Joseph, ja, der war wohl einfach schachmatt. Oder?

http://youtu.be/unwQ4Aaa5aI „Ein Meterologe beschreibt die Klima-Lüge“ und zwar in wenigen Minuten, knapp und einleuchtend zur besten Sendezeit im Fernsehen. Selbst dort halten die Mitarbeiter die Volks-Verarschung also nicht mehr aus. Denn, auch sie haben Zugang zum Internet. (Anm. der Autorin: Wenn Sie zu denen gehören, die immer noch an den Klima-Killer CO2 glauben, dann bitte, geben Sie den Begriff Klima-Lüge in Ihre Suchmaschine ein und klicken Sie sich durch, es gibt auf You Tube mittlerweile Hunderte von gut verständlichen Vorträgen zu diesem Thema.)

Micha und Maria

 

Montagmittag in Arsamas 12, Sibirien. Maria und Micha hatten frei und lange geschlafen. Jetzt räumte Maria den Frühstückstisch ab und Micha stand unter der Dusche. Maria und ihr Mann hatten um diesen freien Tag gebeten, denn in den letzten zwei Wochen hatten sie jede Menge Überstunden gemacht. Endlich war es Maria erlaubt worden, sich das geheime Projekt ihres Mannes anschauen zu dürfen. Ja, man hatte sogar zugestimmt, dass sie in Zukunft zusammen arbeiten durften. Zwar hatte man zuerst die Sache mit den Sri Yantras für Blödsinn gehalten, doch als Maria einfach mal einen Versuch gemacht hatte, da hatte ihr Kondensator einen großen Sprung in die Höhe gemacht. An der Sache konnte also durchaus doch etwas dran sein. Und darum hatten sie und ihr Mann sich durch die vielen verschiedenen Teile des Bausatzes gewühlt, die noch nicht zugeordnet worden waren, um den Schlüssel für seinen „Football“ zu finden. Und tatsächlich, sie fanden Gegenstände, in die tatsächlich ungewöhnliche Zeichen eingraviert waren. Nur ein Sri Yantra wie Maria es verwendet hatte, war nicht zu finden. Aber immerhin, es war sehr wohl möglich, dass gerade ein gefundener Gegenstand weiter helfen konnte. Es war eine kleine Scheibe aus Gold, nicht viel größer als ein Rubel, sie lag in einer kleinen Schachtel und war bisher nicht beachtet worden. Aber jetzt, mit dem Wissen über die Macht der Sri Yantras sah Micha diesen Rubel mit ganz anderen Augen. Konnte dieses Goldstück der Schlüssel für sein Bombini sein?

Denn das war ihnen jetzt auch klar geworden, der Bausatz war ein Bombini. Maria hatte sich auf der Internetseite von Monalisa genau umgesehen und ihr war klar geworden, diese ungeschminkte Frau vor der Tafel war die Entdeckerin der Bombini-Theorie. Sie hatte von ihr bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas gehört, ja, ihr war nicht bewusst gewesen, dass ihre eigene Forschung auf ihrer Theorie beruhte. Damals hatte man ihr das Forschungsprojekt mit den Worten angeboten: „Dr. Seranow, wir haben hier eine vielleicht ganz interessante Aufgabe für Sie. Es geht im Kern um den „Biefeld-Braun-Effekt“. Wir würden ihn gerne durch Sie noch mal eingehend überprüfen, untersuchen und wenn möglich weiter entwickeln lassen. Wir haben hier eine Theorie, die recht vielversprechend sein könnte, nur ein Beweis ist bisher noch nicht erbracht worden. Schauen Sie sich doch diese Unterlagen mal genauer an und entscheiden Sie dann, ob Sie Lust haben sich dieser Aufgabe zu stellen.“

Nun, und sie hatte natürlich erfreut Ja gesagt, denn die Sache mit den Torsionsfeldern, die war ihr schon länger bekannt. Doch bisher waren die Forschungen in dieser Richtung nicht voran getrieben worden, zumindest nicht offiziell. Von den beiden Wissenschaftlern, die vor einigen Jahren damit Aufmerksamkeit erregt hatten, war danach nichts mehr zu hören gewesen. Aber das konnte sehr wohl daran liegen, dass ihre Entdeckung der Torsions- bzw. Skalarfelder der Geheimhaltung unterstellt worden war. Denn auch Russland hatte kein Interesse daran, dass die Existenz der Skalarwellen oder Skalarfelder bekannt würde. Sie waren ein sehr gut gehütetes, militärisches Geheimnis.

Das was sie heute darüber wusste, das erklärte diese strenge Geheimhaltung natürlich. Denn, diese besonderen Wellen oder Felder hatten wahrlich Aufsehen erregende Eigenschaften, ja, mit Ihnen würde die Welt ganz neu verstanden werden müssen, letztendlich würde das gesamte, bisherige wissenschaftliche Weltbild tief erschüttert werden, wenn es nicht völlig in sich zusammen brach. Und wenn man nicht wollte, dass der Welt klar wurde, wie gefährlich ein Missbrauch dieser Wellen für ihren Freien Willen waren, nun, dann konnte man verstehen, dass man von Seiten der Macht an einer allgemeinen Kenntnis dieser Skalarwellen und ihrem technischen Potential nicht interessiert war. Je weniger davon wussten, um so besser für die Leute, die damit arbeiteten. Das war natürlich eine ganz große Schweinerei, das sahen nicht nur Maria und ihr Mann so. Es gab nämlich auch noch andere Kollegen, die sich mit diesem Thema beschäftigten. Aber wie immer, es wurde nur wenig untereinander darüber geredet. Ab und zu machte jemand mal eine Bemerkung, doch sie waren nun mal alle zum Schweigen über ihre Projekte verpflichtet. Nur, was diese Sri Yantras anging, da hatte man erkannt, dass es sinnvoll war, wenn das Ehepaar Seranow zusammen arbeitete.

Und das hatten sie in den letzten Tagen auch intensiv getan. Doch nun brauchten sie endlich mal eine kleine Pause. Maria und Micha wollten dazu noch mal in den Wald, denn das letzte Mal war sehr schön und romantisch gewesen. Außerdem konnten sie dort offener reden. Hier in Arsamas, ja selbst in ihrer Wohnung konnten sie sich nicht sicher sein, ob nicht doch einer heimlich zuhörte. Die Arbeit hier in der geheimen Forschungsstadt war nun mal sehr brisant und es bestand immer die Gefahr, dass sich ein Spion einschlich oder ein Wissenschaftler Skrupel bekam und irgendwelche Versuche unternahm, die Gegenseite oder gar die Öffentlichkeit zu informieren.

Aber der Wald war groß und wurde wahrscheinlich nicht abgehört. Zumindest hatten Maria und Micha keine versteckten Wanzen dort entdeckt. Aber es gab womöglich andere Wege, den Wald zu belauschen. Sie würden von daher vorsichtig sein müssen, was sie sich sagten. Aber es gab ja Zettel und Stift, damit konnte man sich die entscheidenden Schlüsselwörter zustecken. Ja, ja, es war schön in Arsamas zu arbeiten, aber es war eben auch heikel.

Micha hatte ihr von Mita erzählt und der Bedingung für diese Begegnung. Sie war ziemlich entsetzt, denn das bedeutete, sie würden nie zusammen auf die Krim fahren können, um dort ein Eis am Strand zu essen. Maria waren darüber die Tränen gekommen, aber Micha hatte sie getröstet und ihr zugeflüstert: „Wenn das Bombini endlich fertig ist und fliegt, dann hauen wir damit zusammen ab!“ Ja, das war ihr geheimer Plan, sie wollten bei der ersten, guten Gelegenheit verschwinden. Wohin? Nun zu Joseph natürlich! Sie wollten ihn suchen und um Einlass in sein Paradies-Bombini bitten. Wie sie ihn finden wollten? Nun, Micha meinte, wenn sie erst mal das Torsionsfeld kontrollieren würden, dann müsste es auch möglich sein, einen Kontakt zu Joseph und seinen Leuten herzustellen.

Klar, das war alles noch ein ferner Traum, eine Illusion vielleicht nur, aber die Vorstellung hatte Maria getröstet. Ja, und wenn Putin wirklich ein Gesandter dieses Gottes war, überlegte sie, dann dürfte es bei ihrer möglichen Wiederkehr ja auch kaum echte Probleme geben. Was jetzt allein wichtig war, dass war das Bombini. Es musste endlich zum Fliegen gebracht werden, denn nur, wenn sie es aus eigener Kraft schafften, stand ihnen und der Menschheit die Tür zum Paradies offen. Das war nun mal die göttliche Bedingung, sie mussten es selbst schaffen und zwar ohne die Hilfe von Außen.

3.Juni 2006

Die SonntagsFilme

 

Oh je, dachte Dimitri, was hatte Monalisa denn jetzt vor? Diese Filme konnten doch nur Ärger geben! Das Urheberrecht wurde doch gerade von den großen, amerikanischen Filmproduzenten kleinlichst überwacht. Die verlangten richtig viel Kohle, wenn man ihren Kram veröffentlichen wollte. Und die hatten eine ganze Schar von sündhaft teuren Anwälten beschäftigt, die nur darauf warteten, dass jemand so dumm war, sich an ihren Sachen zu vergreifen. Und dann zerschnibbelte sie auch noch alles! Wie blöd konnte man denn nur sein, sich mit denen anzulegen! Ihr Argument, dass der liebe Gott diese Schnipsel ausgewählt hatte, also, wenn Madame glaubte, das ausgerechnet diese Leute sich davon beeindrucken ließen, dann war sie wirklich schief gewickelt … Dimitri regte sich richtig auf, denn er machte sich einfach große Sorgen um seine geliebte Zielperson. Er schüttelte mit dem Kopf und hoffte auf die Kontrolle You Tubes, die würden den Film garantiert sperren. Und das war auch wirklich besser so. Nicht, weil er ihre Arbeit als Sekretärin Gottes nicht ernst nahm, klar, er hatte es ja damals auch alles live mitbekommen, natürlich war an ihrer Vorstellung, dass Gott aus den Schnipseln sprach, etwas dran, man brauchte ja nur zuschauen und hinhören, mit der Zeit wurde es wirklich offensichtlich. Aber das würden ihr diese Typen aus Hollywood doch niemals glauben, sie würden es nicht verstehen und auch nicht verstehen wollen, diese Leute standen doch alle in Satans Diensten!

Hm, Dimitri war irritiert. Sollte Madame seine Befürchtungen teilen? Der2. Teil des 4. SonntagsFilm, an dem sie gerade arbeitete, der war ziemlich merkwürdig geworden. Nur, wie hatte sie das hin bekommen? Er hatte nichts Besonderes beobachten können, sie hatte ihn doch einfach nur abgespielt. Sollte IHR spezieller Mitarbeiter etwa wieder mitmischen? Nun, dann hatte ER seine Gedanken vielleicht gelesen und machte mit diesem Beispiel einen Vorschlag das Urheberrechtsproblem zu umgehen. Ob dies funktionieren würde? Dimitri lehnte sich zurück und wartete wie Monalisa auch auf das gerenderte Produkt. Ob es dann auch so merkwürdig aussehen würde? Es war verrückt, aber ihm kam der Gedanke gar nicht so wahnsinnig vor, dass IHR großartiger Chef tatsächlich mal wieder aktiv in ihre Arbeit eingriff,  wie man dies vielleicht erst mal denken mochte. Monalisa mochte vielleicht keine eigenen Zauberkräfte haben, aber IHR Chef auf jeden Fall. Dieser Joseph war wirklich ein großer Zauberer, da waren sich alle, die IHN kennen gelernt hatten, vollkommen einig. Gut, nicht jeder sah in IHM den Mensch gewordenen, lieben Gott, einigen fiel es leichter in IHM einen Raumschiff-Kommandanten aus der Zukunft zu sehen. Andere glaubten an eine Fatamorgana oder eine Wahnvorstellung, wenn sie IHN sahen, aber Monalisa war sich sicher, dieser Joseph war der liebe Gott. Und warum auch nicht? Gott war schließlich allmächtig. Warum sollte ER also nicht in den Körper dieses Joseph eingedrungen sein, um mit ihm und durch ihn zu handeln? Und, wenn man sich die Situation auf der Erde ansah, dann konnte man eigentlich nur hoffen, dass es so war. Sie brauchten Gott hier und gerade jetzt, denn die Satanisten standen kurz vor ihrem Ziel. Und, wenn nicht bald ein großes Wunder geschah, dann waren sie alle verloren. Satan hatte es ganz gezielt auf ihren Freien Willen abgesehen und seine Methoden wurden immer heimtückischer. Wenn er erst mal sein Schauspiel am Himmel zeigte, dann war das Spiel entschieden. Dann war der liebe Gott schachmatt und sie würden für sehr lange Zeit alle in Satans irdischer Hölle schmoren. Ach, hoffentlich hatte Monalisa Recht und Gott war mit ihnen und ließ sich wirklich mal etwas richtig Gutes einfallen.

Sandy

 

Sandy war begeistert! Diese SonntagsFilme waren wirklich total lustig! Sie klopfte bei Gerneral Redding an die Tür und trat auf sein „Herein spaziert, wenn es kein Anwalt ist!“ bei ihm ein.

„Nein, ich bin es nur, General Redding, ich schaue mir jetzt schon seit Stunden die Aktivitäten auf Monalisas Rechner an und ich muss sagen, die Frau macht echt verrückte Sachen.“

„Wieso, sitzt sie wieder in ihrer Wanne?“

„Nein, sie ist in ihrem Garten und überarbeitet sogenannte Schnibbelfilme.“

„Die kenne ich, und? Will sie die etwa auch auf ihre Seite tun?“

„Noch hat sie sie nicht hoch geladen, aber es sieht ganz danach aus.“

„Na, von mir aus, ich glaube nur nicht, dass die Zuschauer diesen Quatsch verstehen werden. Damals hat sie jeden Tag gleich mehrere davon gemacht, doch ich muss ehrlich sagen, da kamen mir ernste Zweifel an ihrem Verstand. Ein einziges Durcheinander war das. Ich meine, wenn sie von den Menschen ernst genommen werden will, dann sollte sie diese Dinge in ihrem Ordner lassen.“

„Ich finde die Filme gar nicht so schlecht,“ sagte Sandy.

„Verstehst Du etwa dieses Geschnibbel? Dann solltest Du Dich auf Deinen Gesundheitszustand untersuchen lassen.“

„Vielleicht sollten Sie sich so einen SonntagsFilm erst mal anschauen, bevor Sie mich für verrückt erklären,“ wehrte sich Sandy.

„Junge Frau, ich kenne diese Filme, sie sind kompletter Blödsinn.“

„Das sieht dieser Dimitri aber offensichtlich ganz anders,“ widersprach Sandy.

„Was für ein Dimitri,“ fragte General Redding, dem das Thema langsam auf den Geist ging.

„Nun, dieser Schnüffler von den Russen. Monalisa scheint irgendwie durch Wände gucken zu können. Auch über uns schreibt sie so allerhand. Die Namen sind zwar nicht korrekt, aber ich finde mich und auch Sie sehr gut beschrieben. Auch über Ihre Frau hat sie erzählt.“

„Wie bitte? Was soll denn jetzt der Quatsch, Monalisa ist keine Göttin, sie ist einfach nur eine ganz normale Frau und die kann nicht bei mir im Haus herum geistern.“

„Dann stimmt es also nicht, dass Ihre Frau in ihrem Gewächshaus Cannabis-Pflanzen züchtet?“

Jetzt war General Redding dann doch endlich wach. „Meine Frau …. ich weiß da nichts von.“

„Dann schauen Sie sich mal bei ihr im Garten etwas genauer um,“ schlug Sandy vor, und wollte schon den Raum verlassen.

„Warte, ich gucke mir die Sache vielleicht doch erst mal an. Wenn das wahr ist, dann kann ich nur sagen: „So eine Frechheit!“ Was meine Frau tut oder auch nicht, das geht die Welt nichts an.“

„Ich denke mal, das könnte Monalisa auch sagen. Wir hängen aber auch alle bei ihr herum und notieren fleißig ihre Aktivitäten in unseren dicken Akten. Sie dreht den Spieß einfach um, ich glaube nicht, dass wir ihr da Vorwürfe machen können,“ sagte Sandy.

„Ja, aber wir hängen unsere Erkenntnisse doch nicht an die große Glocke! Kein Mensch weiß, dass wir sie überwachen und, wenn es nach meinen Vorgesetzten geht, dann wird auch nie jemand etwas davon erfahren.“

„Sie hat sich aber wohl dazu entschieden, mit dieser Geheimniskrämerei aufzuräumen. Wenn ich sie richtig verstehe, dann will sie ihr ganzen Leben bis ins Detail offenlegen. Nun, und vor ihren heimlichen Beobachtern macht sie nicht Halt. Ich habe Ihnen ja schon einmal gesagt, lesen Sie das Buch „I LOVE PUTIN“ und auch die Fortsetzung, Sie werden aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen. Oder stimmt es etwa nicht, dass Ihr Rom-Besuch vor allen Dingen dazu diente, sich mit dem alten Papst Benedikt zu treffen?“

„Das steht da drin?“

„Das und sehr viel mehr. Ihre neue Vorliebe für Einschlaf-Kekse zum Beispiel.“

General Redding war platt. Platt und sehr besorgt. Und dann wurde er rot. Sollte Madame etwa auch in sein Schlafzimmer geschaut haben? Sandy ahnte seine Befürchtungen und sagte: „Machen Sie sich keine Sorgen, Monalisa ist durchaus diskret, allzu Persönliches lässt sie unausgesprochen.“

„Also gut, ich werde mir die Sache anschauen, ich danke Dir für den Hinweis.“

„Kein Problem, dafür bin ich da.“

Als Sandy am Nachmittag nach Hause kam, erzählte sie auch Li von den SonntagsFilmen und auch Li sagte, er kenne diese SchnibbelFilme. Sie fragte ihn was er dazu denken würde und er meinte, die Filme seien zum Teil ganz lustig, doch richtig verstanden hätte er nicht, warum Monalisa deswegen so viel Zeit verschwendet hätte. Er erzählte Sandy, dass Monalisa 2 Jahre damit zugebracht hatte, alles mögliche mitzuscheiden. Und aus den Schnipseln hätte sie dann Filmchen gemacht, aber den Sinn und Zweck hätte wohl nur sie gekannt. Er meinte, diese Filme seien wahrscheinlich nur Verrückten zugänglich. Und dann erzählte er seiner Freundin von Monalisas Aufenthalt auf der Geschlossenen. Dort hätte man sie zwar damit weiter machen lassen, aber natürlich war dies für die Ärzte und Pfleger nur ein weiteres Zeichen dafür, dass Madame nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte. Ja, leider sei es wohl wirklich so, dass sie über diese ganze Geschichte wahnsinnig geworden wäre. Und als sie dann endlich mit diesen komischen Filmchen aufgehört hatte, da hoffte man, dass sie nun endlich wieder vernünftig würde. Und tatsächlich, danach machte ihre Arbeit wieder etwas mehr Sinn. Dennoch dauerte es eine Ewigkeit, bis sie wieder ganz klar im Kopf zu sein schien. Ihrer Biografie hatte sie den vielsagenden Titel gegeben „Zaubern will gelernt sein“ und man könne nur hoffen, dass sie jetzt ihre Magie beherrschte und nicht wieder durchdrehte.

Sandy hatte ruhig zugehört, doch dann sagte sie: „Ich glaube nicht, dass sie verrückt war … sie hat in den Filmen Gott sprechen gehört.“

„Ich sage es ja, sie war verrückt. Warum sollte Gott so einen schwierigen Weg wählen sich verständlich zu machen?“

„Weil alle Welt vor der Glotze hängt. Wer geht denn heute noch in die Kirche? Wenn Gott mit den Menschen reden will, dann muss er sich den Sehgewohnheiten und Interessen seiner Kinder anpassen. Und die sitzen fast alle vor der Kiste und zappen herum.“

„Und Du meinst, ER erreicht über diese SchnibbelFilme ein interessiertes Publikum? Ich weiß nicht, ich fand die Filme ziemlich chaotisch.“

„Dann schau Dir mal an, was Monalisa heute daraus gemacht hat. Ich bin sicher, wenn die Menschen diese Filme anschauen, dann werden sie das Ganze schon verstehen. Ich habe es jedenfalls verstanden und ich finde diese Filme total toll. Ich hoffe, sie macht noch viel mehr davon.“

„Nun, ihr Rechner ist voll von dem Mist.“

„Das ist kein Mist, wirklich nicht.“

„Sag mal, wirst Du jetzt auch psychotisch?“

„Keine Sorge, ich bin vollkommen klar im Kopf. Ich kann Dir einfach nur sagen, mache Dir ein neues Bild von diesen Filmen, ich bin sicher, selbst wenn Du Gott nicht hörst, die Filme sind sehr unterhaltsam.“ Und damit ging sie in die Küche. Heute war sie mal wieder mit Kochen dran und sie wollte Bratkartoffeln machen. Die Kartoffeln mussten endlich aufgegessen werden und sie hatte auch noch etwas Salat. Kochen war immer noch nicht so ganz ihr Ding, aber sie lernte dazu, denn immerhin, es würde kein Fertiggericht sein.

04.Juni 2014

Die satanischen Pilze

 

http://www.youtube.com/watch?v=rdcynJ6UD8A&list=PLKMYQXhlZ2IfCsq2e4Pzq_wInOZe4_j4H&feature=share „Werner Altnickel bei „Der Heisse Hocker“ auf OKiTALK.com 10. Februar 2014“ Martina war über dieses Video eingeschlafen, doch als sie am nächsten Morgen wach wurde, da fielen ihr die merkwürdigen Pilze gleich wieder ein. Sollte es die wirklich geben? Oder waren sie ein Mittel, um die ganze Verschwörungsdebatte in ein schiefes Licht zu stellen, so nach dem Motto: „Diese Spinner glauben aber wirklich jeden Scheiß?“ Sie konnte sich an das Interview bei Bewusst.TV noch gut erinnern und sie wusste, die Vorstellung, in den Menschen würden irgendwelche, womöglich außerirdischen, Pilz artigen Wesen wachsen, die dann die Steuerung des Betroffenen übernahmen, die war einfach nur gruselig. Es beruhigte sie daher, dass Werner Altnickel den Urheber dieser Horror-Vorstellung vorsichtig ausgedrückt als schlecht informiert beurteilte. Er sagte zwar nicht, dass an den Morgellons nichts dran war, aber handfeste Beweise und dergleichen gab es offensichtlich nicht. Martina überlegte daher, ob es sich bei dem Typen, der diese Dinge in Umlauf brachte, nicht in Wahrheit um einen verkappten Satanisten handelte, einer, der versuchte Angst und Schrecken zu verbreiten und zugleich die ganze Szene in Verruf zu bringen. Andererseits, wie so oft, erst mal wurden solche unglaublichen Dinge oft als Blödsinn abgetan, das war mit den Chemtrails ganz ähnlich gewesen und ein paar Jahre später stellte sich die Sache dann doch als Tatsache dar. Und warum auch nicht? Warum sollte es keine winzigen, außerirdischen Wesen geben, die es sich in der Menschheit gemütlich machten? Nicht alle Außerirdischen mussten groß sein und einem Menschen ähneln. Wenn es welche gab, die wie Reptilien aussahen, warum sollte es dann nicht auch Pilz-Wesen mit einen eigenständigen Bewusstsein geben? Uhaa … natürlich war die Vorstellung sehr, sehr unangenehm.

Sie ging ins Bad und ließ sich Wasser in die Wanne ein, denn sie wollte sich mal wieder einen richtig schönen Pflegetag gönnen. Thomas würde erst gegen 17 Uhr von der Arbeit kommen und sie wollte heute nicht ins Atelier gehen. Sie musste erst mal in Ruhe nachdenken und dazu würde sie sich einen Joint mit ins Schaumbad nehmen. Ach ja, das Leben eines Künstlers hatte wirklich auch sehr angenehme Seiten. Es gab keinen Chef, der einen da oder dort hin schickte, es gab keinen Termindruck durch ungeduldige Kunden, es gab keine festen Arbeitszeiten, nein, man konnte sich ganz entspannt dem Tao angleichen und ES fließen lassen. Und dann, wenn man sich so richtig treiben ließ, dann entdeckte man auch wirklich tolle Dinge. Dann kamen die Ideen wie von selbst Inspiration ließ sich nun mal nicht erzwingen, im Gegenteil. Muße war die Quelle aus der ein Künstler trank. Und erst dann, wenn hoffentlich eine Idee reifte und sich konkretisierte, dann konnte man loslegen und 48 Stunden Vollgas geben. So war es jedenfalls bei ihr. Die besten Ideen kamen ihr in den Momenten größter Entspannung. Das konnte auch auf dem Klo passieren, oder nach dem Sex.

Sie hatte ja zum Glück Thomas an ihrer Seite, der holte für sie Beide das Geld nach Hause und er tat es gern. Er war wirklich ein toller Mann, er hatte das Herz auf dem rechten Fleck und er wollte, dass sie glücklich war. Er gehörte nicht zu den Männern, die ihre Frau Putzen schickten. Er wollte auch keine Karrierefrau. Das Einzige, was er sich vielleicht wünschte, dass war, dass sie etwas Leckeres kochte, doch selbst darauf bestand er nicht. Und wenn sie ihm von ihren Plänen erzählte, dann freute er sich einfach, dass sie sich für etwas begeisterte. Ja ja, sie hatte wirklich großes Glück mit diesem Mann. Sie stellte das Wasser aus und stieg in die Wanne. Oh ja, das tat gut. Sie liebte es morgens zu baden, obwohl, es war schon fast Mittag. Aber egal, wen interessierte es wie lang sie schlief und was sie den Tag über machte? Niemand. Sie griff nach den Joint und zündete ihn an. Ach, herrlich … das tat ja so gut.

Jack

 

Jack war dagegen sehr früh aufgestanden und hatte schon alle Zeitungen des Tages gelesen. Nun machte er sich einen frischen Tee und setzte sich an seinen Schreibtisch. Als Erstes ging er auf Monalisas Internetseite, das wurde ihm langsam zur Gewohnheit. Dort entdeckte er dann ein neues Stichwort im Menü: „SonntagsFilme“. Hm, was war das denn Interessantes? Er klickte auf das erste, angebotene Video und zündete sich seine zweite Zigarette des Tages an…hm, lustig, aber was sollte das? Er las den Text und stellte fest, alle weiteren Videos waren gesperrt worden. Das Urheberrecht … ja, ja, das war streng, insbesondere, wenn es um amerikanische Filme ging. Eigentlich wirklich schade, er hätte sich die Filme gerne angesehen. Aber … wozu hatte er schließlich den Troianer? Und so suchte er in Monalisas Rechner nach den gesperrten Filmen und wurde auch fündig. Klar, das war nicht korrekt, aber was war schon korrekt in diesen Zeiten? Er klickte die Filme der Reihe nach an und überlegte, was es mit diesen Filmen auf sich hatte. Monalisa behauptete, dass der liebe Gott sich darin zum Ausdruck brachte. Das war natürlich eine ziemlich verrückte Vorstellung, doch, nachdem er sich alles in Ruhe angesehen hatte, da dachte er: „Warum eigentlich nicht?“

Warum sollte Gott sich nicht auf diesem Wege verständlich gemacht haben? ER war schließlich allmächtig und konnte jeden möglichen Weg wählen. ER war zudem der Herr über den Zufall, es war sein Geschäft, sein Mittel um Dinge geschehen zu lassen, die ER für richtig hielt. Und wenn ER nicht selbst mit den Menschen von Angesicht zu Angesicht reden konnte, warum sollte ER dann nicht Schauspieler oder Nachrichtensprecher für sich nutzen? Ja,  mehr Jack darüber nachdachte, desto genialer fand er die Idee. Sie hätte von seinem alten Arbeitgeber sein können, denn auf diese Weise könnte man weltweit, verdeckte Kommunikation betreiben. Der normale, nicht eingeweihte Zuschauer würde einfach nur dumm durch das Fernsehprogramm zappen, der Geheimagent jedoch würde in jedem Hotelzimmer der Welt seine Botschaften übermittelt bekommen können und niemand würde dies bemerken. Nur, leider waren Geheimdienste keine Götter und darum waren sie auch nicht zu so etwas in der Lage. Schade, wirklich schade, wenn er so ein Entschlüsselungs-Programm entwickeln könnte, die Geheimdienste auf der ganzen Welt würden ihm dies garantiert für sehr, sehr viel Geld abkaufen. Aber leider, selbst so ein Li würde an dieser Aufgabe wohl scheitern. Mittlerweile wusste er eine ganze Menge über diesen Chinesen. Offensichtlich war der ein ziemlich helles Köpfchen, er hatte beste Kontakte zum chinesischen Geheimdienst und wohl auch zur White Dragon Society. Und wenn er es richtig sah, dann hatte dieser Li nun auch einen Kontakt zu General Redding. Den NSA-General kannte er schon lange, denn sie hatten vor vielen Jahren mal bei einer Sache zusammen gearbeitet. Seit dem hielten sie sich gegenseitig auf dem Laufenden. Nicht über offizielle Kanäle natürlich, sie nutzten wie früher den Postweg und schickten sich regelmäßig Grußkarten. Und wenn etwas Interessantes zu berichten war, oder einer eine spezielle Frage hatte, nun, dann fanden sich andere Wege die Informationen auszutauschen. Solche Kontakte unterhielt Jack überall auf der Welt, das war einfach notwendig, wenn er seine Kunden gut beraten wollte.

Doch was das anging, so kam er immer mehr zu dem Entschluss, seine Berater-Tätigkeit endgültig an den Nagel zu hängen. Es war finanziell einfach nicht nötig und außerdem, er wollte lieber frei sein. Er hatte sich auch schon ein kleines Häuschen ausgesucht. Am Wochenende würde er den Kaufvertrag unterschreiben. Es war nicht mehr im besten Zustand und er würde einige Handwerker beauftragen müssen, aber wenn alles gut ging, dann konnte er mit seinem Enkel im Juli dort hin fahren und sie würden gemeinsam die Gegend erkunden. Das Haus lag zwar nicht direkt am Meer, aber eine halbe Stunde Fußweg und man stand an einer wunderschönen Klippe. Es gab dort eine alte Treppe, sie führte hinunter an den Strand. Ja, das waren doch wirklich ganz wunderbare Aussichten. Jack lehnte sich zufrieden zurück und sagte mit einem Blick auf das Foto seiner Frau: „Ja, Liebste, auch Dir würde es dort ganz sicher gefallen. Warte nur, aus mir wird noch mal ein berühmter Bestseller-Autor und dann wirst Du endlich so richtig stolz auf mich sein.“

5.Juni 2014

Satanische Strahlen

 

http://youtu.be/a2uK6v8FBXc „Die wahre Geschichte von Tschernobyl“ Alexander schaute auf die Uhr, es war kurz nach Mitternacht und er lag im Wohnzimmer auf seinem Sofa und schaute sich die Dokumentation über die große, nationale Katastrophe von Tschernobyl an. Er erinnerte sich noch sehr gut an diese schlimme Zeit. Damals befand sich die Welt, aber zumindest Europa vor dem Untergang. Wenn es ihnen nicht gelungen wäre, das Problem einzudämmen, würde heute schon seit über 25 Jahren niemand mehr in Europa leben können und es würde noch Jahrtausende dauern, bis wieder jemand den Kontinent betreten könnte. Ja, diese großartigen Männer, diese mutigen Liquidatoren hatten mit ihrem meist lebensgefährlichem Einsatz alle gerettet. War dies den Deutschen, Franzosen, Dänen, Spaniern und all den anderen 500 000 000 Europäern eigentlich bewusst? Und was wäre geschehen, wenn zum Beispiel in Baden-Würtenberg ein solcher Unfall passiert wäre? War die Deutsche Regierung in der Lage, 500 000 Bürger zu mobilisieren, die diese gefährliche Drecksarbeit machen würden? Würde in einer Demokratie so eine Rettungsaktion überhaupt möglich sein? Würde es dort genügend Freiwillige geben, die ihr Leben opfern würden für die Zukunft aller? Das war wirklich eine ernste Frage, denn die Antwort fiel seiner Meinung nach negativ aus. Soweit er informiert war, gab es nicht nur in Deutschland keine konkreten Katastrophenschutzpläne, die zumindest eine rechtzeitige Evakuierung der betroffenen Region oder gar einer Millionenstadt möglich machen würde. Insofern war es wirklich sehr vernünftig, wenn man die Atomenergie endlich aufgab. Es war eine satanische Technik. Sie machte einige Wenige super reich und ganz viele zu Opfern. Die Folgen einer Verstrahlung waren zwar nicht immer gleich tödlich, aber sie war dennoch sehr grausam. Er hatte mit einigen Todgeweihten gesprochen, ihnen waren Haare und Zähne ausgefallen, sie litten an jeder Art von Krebs, sie siechten hilflos und unendlich traurig dahin. Statistiken gab es über ihr Schicksal nicht, aber er wusste, es waren Zehntausende, die in den Jahren nach dem Unglück, elend zu Grunde gegangen waren. Dies alles trug die grausame Handschrift Satans, denn so hatte er es am Liebsten. Langsames, unendliches Leid. Die Wenigen, die von all dem profitierten, die machten sich darüber natürlich keine Gedanken, im Gegenteil, sie gaben weiterhin gerne das Geld, damit weitere Kraftwerke gebaut wurden. Und warum? Nicht wegen der Energie, das war für diese Leute nur ein willkommenes Nebenprodukt, mit dem sie auch noch Geld verdienen konnten. Nein, es ging um das Plutonium. Es ging um sehr gefährliche Waffen. Wenn dies der Bevölkerung klar wäre, sie würden niemals so einen Reaktor in ihrer Nähe dulden oder gar daran mitarbeiten. Sie glaubten jedoch alle an das Märchen von der billigen Energie und meinten selbst davon profitieren zu können. Doch ein Blick auf die Stromrechnung reichte eigentlich aus um diese Lüge zu erkennen. Und dann auch noch der Strahlen-Müll! Wohin damit? Was werden unsere nachfolgenden Generationen wohl mal über uns denken, die wir ihnen auf Jahrhunderttausende Tod bringenden Müll hinterlassen haben, nur um damit die Taschen einiger Wenige zu füllen, fragte er sich nicht zum ersten Mal.

Und dennoch hatte die Vakuum-Energie-Technik immer noch keine Befürworter, zumindest nicht bei Personen in entscheidenden Positionen. Im Gegenteil, diese Form der Energie-Gewinnung hatte es auch in Russland enorm schwer. Klar, in Arsamas arbeitete man an vielen schönen Dingen, auch an der Vakuum-Energie-Nutzung, doch offiziell gab es die Energie im Vakuum nicht. Gut, unter den etablierten Physikern setzte sich langsam aber sicher die Erkenntnis der Existenz dieser Energiequelle durch, doch laut sollte darüber möglichst niemand reden. Man sah ja es an dem Schicksal dieses Professor Turtur, was passierte, wenn sich jemand zu laut äußerte.

In Russland war das leider nicht anders und dies war auch der Grund, wieso es Monalisa mit ihrer Bombini-Theorie sehr schwer haben würde Gehör und Anerkennung zu finden. Sie hatte dies wohl schon sehr früh selbst erkannt und darum den Weg zu den Menschen, zur ganz normalen Bevölkerung gesucht. Ob es ihr diesmal gelingen würde, ihr Ziel zu erreichen? Damals hatten sie es ja in letzter Minute geschafft, ihre Offensive zu verhindern. Doch, was hatte es gebracht, das Internet war heute voll von Informationen über funktionierende Vakuum-Energie-Generatoren. Es gab jede Menge guter Prototypen. Gut, meistens träumten ihre Macher vom großen Geld und ließen sich ihre Erfindungen patentieren. Sie hüteten eifersüchtig ihr Wissen um Nachbauten zu verhindern. Und von den Banken bekamen sie natürlich nicht das Geld zum Aufbau eigener Produktion-Anlagen. Und wenn einer doch einen Geldgeber fand, dann fanden sie niemanden, der ihnen die benötigten Rohstoffe verkaufte. Ja, die Entstehung einer Serienproduktion wurde bisher mit allen Mitteln bekämpft. Und sollte es doch einer irgendwann mal schaffen, ein Produkt serienreif zu bekommen, dann wurde er eben ausgeschaltet. So war es nun mal, das alte System hatte die Mittel und die Macht diese Technik zu unterdrücken und zu verhindern. Das war im Westen, in Asien und auch in Russland so. Die Mächtigen der Welt wussten, wenn die Menschen sich erst mal mit Hilfe der Vakuumenergie autark machen konnten, dann waren ihre Tage an einer Hand ab zu zählen.

Dabei war es die einzig wirklich vernünftige Lösung. Heute war ihm das klar, damals leider noch nicht. Wie alle anderen auch, hatte er nur Angst vor der Veränderung gehabt. Doch nur so war Satan letztendlich beizukommen, nur so konnte es in Zukunft ein Paradies auf Erden geben. Und er hatte sich geschworen, dieses Paradies wollte er noch erleben. Er war bereit für eine Welt der Bombinis. Selbst Monalisas BWO schreckte ihn nicht mehr. Sicher, bis diese Bessere Weltordnung überall eingeführt worden war, das würde dauern und schwierig umzusetzen sein, doch auch die NWO hatte einen langen, Jahrhunderte währenden Weg hinter sich. Heute stand diese NWO aber kurz vor ihrer Durchsetzung und wenn Putin nicht so geschickt dagegen halten würde, dann wäre die Welt schon zur satanischen Hölle geworden. Er hatte ja einige Zeit an seinem Präsidenten gezweifelt, aber man sah es ja jeden Tag, der Mann ließ sich nicht in einen Krieg ziehen. Doch der war nun mal eine wichtige Voraussetzung für die globale Implementierung der NWO.

Er war noch mal auf Monalisas Internetseite gegangen, eigentlich nur um diese zu schließen, doch dann entdeckte er einen ganz aktuellen, neuen Beitrag. Sie hatte die Karten gelegt. Der Titel dieses Beitrags hieß „Krieg und Frieden“ und die Deutung bezog sich auf Obamas Rede heute in Polen. Hm … er las sich den Artikel durch und betrachtete die Fotos. Interessant, interessant. Er hatte ihr Manuskript „Kartenlegen für Fortgeschrittene“ ja schon gelesen und zum Glück besaß er auch das vollständige Lehrbuch. Vielleicht sollte er sich diese Kunst endlich auch aneignen. Dimitri konnte es ja schon ganz gut und er sagte, er würde damit prima zurecht kommen. „Kosmisches Handy“, was für ein tolles Ding! Und es war gar nicht teuer. So ein Skat-Kartenspiel war für wenige Rubel zu bekommen. Sie wollte ja für eine schlichte Datei auf einer CD 64 Euro für das vollständige Lehrbuch. Das war doch recht viel Geld, nur für ein Buch, und das konnte man noch nicht Mal durchblättern. Aber zum Glück, er bekam ihren ganzen Kram umsonst! Das war zwar so etwas wie Industriespionage, aber was soll’s … na ja, er konnte es natürlich auch korrekt machen und den offiziellen Weg wählen, Madame würde sich sicher über die 64 Euro freuen. Klar, so eine umfangreiche Internetseite mit Leben zu füllen und all die vielen, sehr unterhaltsamen Filmen, von irgendwas musste das Leben ja bezahlt werden, Miete und so. Klar, zum Glück ließ der deutsche Staat seine Leute nicht verhungern. Gut, den Arbeitslosen, denen winkte kein Urlaub. Was konnten sie schon anderes machen, als Fernsehgucken. In der heutigen Zeit brauchte man schon auch etwas Geld. Er brauchte … hm, mal rechnen … also er verdiente 10 mal soviel wie sie zum Leben hatte. Nun ja, sein schlechtes Gewissen und seine kommunistische Einstellung … erfüllte Madame nicht auch eine wertvolle, gesellschaftlich relevante  Arbeit? Immerhin, der tolle Titel, dem man  ja im Grunde auch dankbar sein sollte. Sie kamen in den Buch doch wirklich gut weg. Oh ja, dachte er, ich gehe morgen vielleicht wirklich mal in ein Spielwaren-Geschäft und kaufe mir so ein Spiel.

Er schaute auf die Uhr, es war gleich Eins, es wurde Zeit ins Bett zu gehen. Seine Frau schlief wahrscheinlich schon längst und um 7 würde der Wecker klingeln. Er fuhr seinen Laptop hinunter und machte das Licht aus. Gute Nacht, sagte er leise, denn man konnte ja wirklich nie wissen, ob Monalisa nicht gerade bei ihm herum geisterte.

http://youtu.be/iB2UiUbieoU „Ich habe wirklich Schreckliches gesehen – Interview mit Frieder Wagner“ Friedensnobelpreis für Barack Obama. Wofür fragte sich zunächst die halbe Welt. Doch das Kommittee, welches für die Preisvergabe zuständig ist, begründete seine Entscheidung damit, dass Obama für seine Visionen einer Atomwaffen freien Welt sowie seinem Engagement um Frieden gewürdigt würde. (Anm. der Autorin: Wichtig! Sehr wichtiges Thema! Der Einsatz von Uranmunition ist ein Kriegsverbrechen! Amerika muss dafür endlich zur Rechenschaft gezogen werden. Amerikaner sind satanische Kriegsverbrecher!!!“)

http://youtu.be/Dr–rS-97Yc „Wacht auf oder geht zugrunde! Russische Philosophin Irene Caesar Interview Alexander Gottwald 2“ (Wichtig!)

Dimitris neues Radio

 

Das Gerät, welches Dimitri den ganzen Tag schon mit sich herum trug, das war echt ein tolles Ding. Es konnte praktisch alles. Es hatte einen sehr leichten und unauffälligen Ohrstöpsel, damit war er nicht nur direkt mit seiner Zentrale verbunden, er konnte auch auf seinen Computer zugreifen und dort bestimmte Programme bedienen. Das Ding hatte echt tolle Apps. Und zu dem Ohrstöpsel gehörte eine Brille. Da konnte er alle Bilder und Informationen in 3D betrachten, das war echt super! Er fühlte sich mit dem Ding im Ohr und mit diesem als I-Phone getarnten Gerät, offen durch die Gegend spazierend, super. Er brauchte kein Büro mehr, irgendwie fühlte er sich total frei.

Klar in der Zentrale wusste man auch, was er gerade tat, er und seine Aktivitäten wurden computergestützt begleitet, um es positiv zu bezeichnen. Das hieß, man war damit immer im Fokus von jemanden, auch wenn es erst mal nur ein Computer war. Aber die synthetische Stimme, die war richtig sexy, er stellte sich eine super süße Maus vor, die ihm immer gern und kompetent mit Rat und Tat zur Verfügung stand, … also ehrlich, wie freundlich diese Maus einen schon weckte! … ne, echt, er bekam das Ding nicht vom Kopf, er testete seit zwei Tagen alle Funktionen und lernte deren sprachgesteuerte und manuelle Bedienung kennen. Dabei hatte er die ganze Zeit die Lauscher aufgestellt.

Denn, bei Monalisa gab es überraschender Weise heute einen sehr untypischen Tagesverlauf. Normalerweise schlief sie recht lange, denn sie kam meist erst spät zum Schlafen. Ihm war das ganz Recht. Halb zehn, das war bei ihr die Regel und früher wollte er eh nicht zuhören. Es gab üblicherweise über den Tag nur wenig Geräusche, die man auffangen konnte, kaum Anrufe oder Gespräche, sie ging einfach ihre Arbeit am Laptop nach. Das Tipp-Geräusch war dabei recht nervig und darum hatte er die Funktion auf stand by geschaltet , es sprang erst bei einem gewissen Lautstärkepegel an.

Doch heute wurde er durch sie glatt geweckt, denn sie stand schon um halb sechs auf. Zum Glück blieb es dann doch noch ein Stündchen still bei ihr, er hörte sie sich einen Kaffee machen, und offensichtlich ging sie danach noch mal ins Bett. Aber dann tauchte dieser Osram auf, und fragte, ob sie immer noch wach sei. Sie meinte, nein, zwei Stunden hätte sie schon geschlafen. Sie wollte ein Bad nehmen. Er hörte sogar das Wasserrauschen. Doch Osram meinte, er wolle nach Ratingen, mit dem Hund an den Grünen See, und fragte, ob sie nicht mit kommen wolle.

Er selbst lag da noch selig im Bett und musste sich dann aber doch aufsetzen. So früh, oh … scheiße, ich hätte gerne noch etwas gepennt, hatte er gedacht. Aber dann war der Tag und somit das „Radioprogramm“ immer interessanter für ihn geworden. Wenn Osram und Monalisa zusammen waren, planten und diskutierten, das war immer sehr aufschlussreich. Wirklich es war sehr interessant. Und heute ganz besonders. Wenn er darüber erzählen würde, also, dann … nein, überlegte er sich, halt den Mund, vielleicht haben die Anderen ja nichts davon mitbekommen. Das Entscheidende fand nämlich wie immer im Schuppen statt, im Gartenhäuschen. Dort hatten sie seit ein paar Tagen die alten Wanzen auch aktiviert. Und so wusste er, Osram hatte endlich angefangen, das Ding zu sanieren. Er hatte sich da schon seit Jahren eingerichtet, aber er hatte das Regenwasser immer nur mit Eimern aufgefangen. Doch jetzt endlich, seit er arbeitslos war, werkelte er dort jeden Tag herum.  Interessantwurde es, wenn Monalisa und er dort zusammen saßen. Es war kurios wie die Beiden miteinander umgingen. Er hatte gehört, Osram hatte Monalisa der Wohnungsgenossenschaft gegenüber am Telefon als seine Lebensgefährtin bezeichnet. Doch, konnte man dies wirklich so sagen? Für ihn persönlich gehörte auch Sex dazu. Doch davon konnte keine Rede sein, da war er sich absolut sicher. So eine Sex freie Beziehung war ihm fremd. Die Beiden lebten mehr wie Geschwister zusammen, ganz klar. Geschwister, die sich gegenseitig ergänzten, die aber auch zusammen arbeiten mussten. Zumindest, sollten sie es tun, das war seine Meinung. Die Beiden konnten sich gegenseitig wirklich ganz gut gebrauchen. Denn, gemeinsam waren sie eigentlichunschlagbar.

Irgendwie beneidete er diesen Osram. Der lebte doch echt in einem Paradies! Wenn er selbst auch dort leben könnte, herrlich … langsam bemerkte es dieser „faule Sohn des Herrn der Finsternis“ wohl aber auch. Der Typ machte gerade die Entdeckung, dass das Leben echt schön sein konnte, wenn man nicht in der Industrie arbeiten ging. Klar, er hatte zur Zeit trotzdem echt viel zu tun, zumindest Langeweile kam nicht auf. Osram wollte in Zukunft Lampen seit Jahren Hartzianer. Er war ein alter Kumpel von Monalisa und jetzt hatten die Drei sich offensichtlich zusammengetan. Das Alles bekam er live mit, und zwar während er irgendwo in der Stadt entspannt in einem Cafe saß und seinen Kaffee trank. Dies war einfach notwendig, wenn man konzentriert den Gesprächen folgen wollte. Da ging es oft um Technisches und Physik. Sie hatten da alle so ihre Kämpfe auszutragen.

Doch heute rückte Monalisa mit einer neuen Idee zu einem Kunstobjekt heraus. Aber da es eingeschaltet mit Hochspannung arbeitete, wehrte sich Osram noch dagegen. Er liebte das genaue Gegenteil, er wollte möglichst alles mit Niederspannung betreiben. Monalisas Hochspannungs-Experimente waren ihm ein Graus. Doch, wenn sie es tatsächlich wollte, dann war er gezwungen mit zu machen. Sie brauchte dringend seinen Sachverstand, denn natürlich, sie musste schon gewisse Sicherheitsstandarts einhalten, wenn sie dieses Experiment offiziell aufführen wollte. Sie wollte daran die Funktion ihrer Kaskade erklären und Linos Entdeckung präsentieren. Ach, diese von ihr nach dem kleinen Jungen benannten Lino-Widerstände, die waren eine alte Geschichte, sie hatte es in ihrer Biographie kurz erwähnt. Die Sache war letztendlich der Anlass für die Trennung von diesem Kapitän gewesen. Er überlegte und war schnell auch der Meinung, es wäre eine gute Sache, ja ein echt dickes Ding, wenn sie dieses Experiment öffentlich vorstellen würde. Denn, soweit hatte er sie verstanden, wenn sie den Effekt nachweisen konnte, dann konnte sie auch laut fragen: „Haben Sie vielleicht eine physikalische Erklärung dafür, warum da kalte Luft aufsteigt?“ Und das wollte sie dann dokumentieren und im Internet veröffentlichen. Tja, das war natürlich krass. Eigentlich müsste er diese Information sofort weiter geben, zumindest müsste man dringend die eigenen Wissenschaftler dazu befragen. Was könnte hinter diesem Grundlagen-Experiment für eine Erklärung stecken, was war so Besonders an der kalten Luft, die dem Objekt entströmt? Er verstand dieses Problem nicht so richtig. Was war an der kalten Luft so toll?

Nun, jedenfalls, das neue Gerät war super, es erleichterte ihm die Arbeit, er kam aus dem Büro raus und ja, er konnte damit sogar verreisen. Die Daten konnten überall auf der Welt abgerufen werden, hatte man ihm jedenfalls gesagt. Er würde dies ja gerne mal ausprobieren. Schade, dass Monalisa nicht den Jakobsweg machte, und ob es zu dieser kleinen Reise an die holländische Küste kam, nun, Zimmer hatten sie immer noch nicht gebucht. Er hatte Mittags dann Alexander gesprochen und gesagt, er würde gerne etwas Urlaub haben. Er hatte ihm auch von seiner Frau erzählt. Wie er es schon geahnt hatte, sie hatte einen Anderen. Montag Abend, nach ihrer Rückkehr von dem angeblichen Seminar rückte sie damit heraus. Ihm war es egal gewesen. Er hatte sie nur gefragt: „Willst Du sofort gehen?“

Nun, es hatte keine Stunde gedauert und sie war wieder weg. Verliebte sind so, die konnten nicht ohne einander. Eifersucht empfand er komischer Weise nicht, und wenn er ehrlich mit sich war, ihm war es sogar sehr Recht. Er hatte Bock auf Unabhängigkeit. Und dieses Gerät befreite ihn jetzt auch noch von seinem Schreibtisch. Schöne, neue Welt! Und dann wusste er, er wollte nach Deutschland fahren, er würde sein Auto nehmen. Er würde sich in Osterath ein Zimmer nehmen, er wusste nicht nur aus ihren Videos, dass es Mitten in dem Ort ein Hotel gab. „Osterather Hof“, es war ganz passabel. Das Hotel lag direkt an der Fußgangerzone, dort gab es eine gut besuchte Eisdiele mit einer großen Terrasse. Da zu sitzen, einen Kaffee zu trinken und das recht beschauliche Treiben zu beobachten, das war wirklich eine gute Idee. Es gab da auch einen kleinen Biergarten, er gehörte zu einer coolen Kneipe. Da traf man auch diesen „Einstein“. Ja, er würde Moskau und den Krach hier endlich mal wieder verlassen und in dieses Kaff fahren. Und wenn Monalisa und Osram dann ans Meer wollten, dann konnte er einfach hinter her fahren. Das war das Agentenleben, dass er vor seiner Ehe so geliebt hatte. Jetzt war er wieder solo, er konnte also problemlos wie früher in den Außendienst treten.

Alexander hatte nach einigem Hin und Her zugestimmt und er versprach die Spesen zu genehmigen. Auch er wollte, dass Monalisas Überwachung verschärft wurde, denn, so toll das ja alles war mit dem Internet, die Möglichkeiten bei einer persönlichen Anwesenheit war nicht zu unterschätzen. Außerdem veranlasste er die Aktivierung der alten, immer noch installierten Wärmebildkameras in ihrem Haus und auf dem Grundstück. Ja, die Katzen wurden alle wach.

Alexander war mittlerweile natürlich ebenfalls auf die Fortsetzung von „I LOVE PUTIN“ gestoßen und beim Lesen begannen seine Alarmglocken sofort ein Hupkonzert. Was machte diese Frau denn jetzt? Und er war sich sicher, auch in Amerika würde man erwachen und Konsequenzen ziehen. Langsam wurde Monalisas Gesamtkonzept deutlich und er musste zugeben, es war teuflisch, oder besser himmlich, ach er konnte sich nicht entscheiden, es war Beides zusammen. Auf der Einen Seite erfuhr er über sie, was die NSA und die anderen unternahmen, andererseits wurden natürlich auch seine Aktionen offenbar. Solange dies nicht öffentlich bekannt wurde, war es ja ganz lustig, doch welche Folgen hatten ihre Botschaften und Veröffentlichungen für ihre geheimdienstliche Arbeit, ja für das ganze System?

Sollte etwa sie die Kreuz Dame aus der gestrigen Legung sein? Wer war diese Königin? Welche Politikerin könnte mit dieser Karte gemeint gewesen sein? Angela Merkel vielleicht? Wer konnte laut so Dinge sagen, wie, dass die Amerikaner und Polen in Wahrheit den Krieg wollten? Wer konnte die Amerikaner des Völkermordes mit Hilfe von Gen schädigender Uranmunition anklagen? Wer konnte die satanische Machtelite für ihre grausamen Machenschaften zur Rechenschaft ziehen? Wenn Merkel diese Geschütze ausfahren würde, ja, wenn sie bei ihrem Vier-Augen-Gespräch mit Putin vielleicht endlich erkennen würde, dass sie als Gegner Beide verlieren, als Partner jedoch Beide gewinnen konnten … das wäre eine echte Chance für die Nationen der Welt. Und die NWO hätte keine Zukunft mehr. Auch das Handelsabkommen mit den Amis sollte sie knallhart auf Eis legen lassen … Mensch, diese Kanzlerin war wirklich die mächtigste Frau der Welt, ja mächtiger sogar als die Queen. Sie konnte mit einer Wende alles Platzen lassen. Aber damit war so von einem auf den anderen Tag wohl leider nicht zu rechnen. Noch musste man davon ausgehen, dass sie vor diesem notwendigen Befreiungsschlag zurück schreckte. Die Medien waren in diesem Spiel die großen Unbekannten, wie würden sie reagieren? Klar, die deutsche Medienlandschaft war vertraglich verpflichtet die amerikanischen Interessen zu unterstützen, doch wenn Merkel sich Russland und China, Brasilien und Indien zuneigte, dann war auch von ihrer Seite daran erst mal nicht viel zu ändern, Merkel stand in einer Schlüsselposition, sie konnte eigentlich schalten und walten wie sie wollte, die nächste Wahl war noch über 3 Jahre hin.

Man, das war alles sehr interessant, die Zeiten wurden immer unberechenbarer. Wenn man an die Beschlüsse der EZB von Heute, den Zins weiter zu senken, dachte, hm … dem Euro stand das Wasser vielleicht auch schon bis zum Hals? Oder ging es nur darum, die Sparer schleichend zu enteignen? Alexander hoffte wirklich, dass die einfachen, ganz normalen  Deutschen langsam auch endlich wach wurden. Satans Helfer räumten sonst in aller Ruhe ihr Haus und Konto leer. Ach ja … sollte Dimitri doch wirklich nach Osterath gehen und die Ohren und Augen aufmachen. Was geschah in Deutschland am Bodendsatz? Was dachte die Bevölkerung über all diese Dinge? Wie lange würden sie noch hoffen, dass es immer weiter so schön bergauf ging? Oder merkten sie schon den Sog am Rand der Klippe, ab da es in die Tiefe gehen würde? Jeder, der schon mal Achterbahn gefahren ist, kennt das Gefühl, wenn man weiß, jetzt ist man Oben und gleich kippt der Wagen. Nur, ob es hinter dem Anstieg auch Gleise gab, dass war nicht zu sehen. Und wo würden diese hinführen, wenn jemand welche gelegt hatte. Nach Westen oder Osten? Gab es eventuell eine Weiche, die von Angela Merkel der Fahrzeugführerin betätigt werden konnte? Wie weit müsste sie sich wohl aus dem Zug heraus lehnen? Ein wirklich spannender Augenblick in der Geschichte. Und er war wie immer dabei und musste entscheiden, ab wann Putin unterrichtet werden musste. Er musste sein Ohr auf die Schienen legen und lauschen. Zumindest sollte Dimitri dies tun und damit waren die anfallenden Spesen aus seiner Sicht begründet zu genehmigen.

 

 

6.Juni 2014

Kein Geld für Krieg!

 

http://youtu.be/C1VjXUYqzaQ „Dirk Müller – Ich habe keine Lust mehr“ Dieser Müller sah es also ganz genauso wie sie, stellte Martina fest. Diese nach Einheit und Zentralisierung strebende EU war der völlig falsche Weg. Er führte am Ende nur in eine schlimme Diktatur von satanistischen Herrschern, die keiner kannte und auch niemand gewählt hatte. Genau umgekehrt musste die Reise gehen. Europa sollte ein Kontinent möglichst unabhängiger, selbstbestimmten Regionen werden, wo durch Volksbefragung der Wille der Bevölkerung ermittelt wurde. Dank Internet war das heute ja kein großes Problem mehr. Was mussten sie ihre Stimme abgeben, sie konnten sehr gut selber bestimmen, was gut und richtig für sie selbst und auch den Nachbarn war. Die Politiker waren dann nur noch dazu da, diesen Willen durchzusetzen. Sie hatten einfach nicht mehr die Rechte und damit die Macht nach eigenem Gutdünken zu handeln. Wurde Einer dabei erwischt, dass er es dennoch versuchte, dann war dies ein fristloser Kündigungsgrund. Und, das hieß dann natürlich auch, dass, wenn 80% keinen Krieg in Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Iran, in der Ukraine oder gar gegen Russland führen wollten, dann fand dies auch nicht statt. Zumindest nicht durch Europäer, denn sie würden kein Geld und keine Soldaten mehr dafür bereit stellen und damit war dann auch meistens schnell Schluss mit solchen Kriegsambitionen. Denn, es kam wirklich nur sehr selten vor, dass Kriegstreiber die Waffen und die Munition aus der eigenen Tasche zahlten. Sie stellten sich auch nicht selbst an die Front. Sie schickten noch nicht mal ihre eigenen Söhne. Nein, der dumme Junge von Nebenan wurde losgeschickt. Sein Leben wurde gerne geopfert. Doch, wenn diese, jetzt klug und selbstbestimmt, sich in Zukunft weigern würden zu kämpfen, dann wäre schnell Frieden auf der ganzen Welt.

Das war ja auch der Grund, wieso die Menschen, die heute Macht ausübten, kein Interesse an bindenden Volksbefragungen hatten. Sie behaupteten, das Volk sei zu blöd und verstehe die großen Zusammenhänge nur unzureichend. Es könne daher keine sinnvollen Entscheidungen treffen. Das war natürlich eine ziemliche Unverschämtheit und es war vollkommen falsch. Es waren bisher immer die Entscheidungen einer kleiner Machtelite gewesen, die die Menschheit in Chaos, Krieg und Verderben geführt hatte. Wer ist es denn, der den Krieg will und herbeiführt? Doch nicht der Bäcker an der Ecke, der früh morgens seine Brötchen backt, der persönlich gar keinen Grund hat, auf irgendeinen Russen oder Chinesen sauer zu sein. Warum soll der Mann für einen Krieg gegen diese Reiche sein hart verdientes Geld geben? Warum soll er seinen Sohn und heute sogar seine Tochter dafür hergeben? Krieg ist kein Wunsch und kein Ziel des Volkes, es ist das Ziel einiger Weniger, die damit Kasse machen können. Das muss endlich aufhören! Kein Geld mehr für Krieg!!! Ja, dachte Martina, das würde ihre Parole werden: „Kein Geld für Krieg!!!“ Sollten Rothschild und Co sich doch selber an ihre Kanone stellen! Sollten alle die, die versuchten einen 3. Weltkrieg zu inszenieren, doch alleine gegen Moskau marschieren! Sie würden schon sehen wie weit sie damit kamen. Klar, zuvor musste ihnen der Schlüssel für die Atombomben weggenommen werden, die waren so dreist, die würden lieber alles in Schutt und Asche legen, als ihre Macht aufgeben. Es waren schlicht Verbrecher und Martina musste nur an die Bilder der Neugeborenen im Irak denken, dann wurde sie so wütend, ja sie spürte glatt so etwas wie Hass. Hass auf diese Mörder, diese Verbrecher, diese … ach, es gab kein Wort für diese Ungeheuer! Alles Satanisten, alles waren Satanisten! Ob sie nun zu dem Typen beteten oder nicht. Wer diese Munition verwendete, der war ein Diener Satans! Und ihnen, gehörte diese Munition in den Arsch gesteckt! Oh … sie regte sich dermaßen auf! Aber das war gut so, denn nun nahm sie einen Pinsel in die Hand und fing einfach mit ihrer Arbeit an. Den Schweinen würde sie noch zeigen, was SIE dazu zu sagen hatte!Wenn das Bild etwas wurde, dann würde sie es am Montag mit zur Demo nehmen.

Wer ist diese Frau?

 

Diese Frage stellte sich Benedikt schon den ganzen Morgen. Er hatte sein Frühstück auf der Terrasse beendet und saß nun im kleinen Rosen-Pavillon seines Gartens und surfte im Internet herum. Natürlich war er auch auf Monalisas Internetseite gewesen und sogleich auf die Kartenlegung zu Obamas Polen-Besuch gestoßen, wie auch auf die Antwort des Götterboten auf die Frage nach Krieg und Frieden. Eine Frau würde den Krieg demnach verhindern. Welche Politikerin konnte das sein? Angela Merkel sicher nicht, die war doch immer noch eine willige Marionette der Kabale. Diese Frau hatten sie vollkommen in der Hand, denn, er wusste, es gab Material über sie, dass war sehr kompromittierend. Er selbst hatte die Bilder zwar nicht gesehen, aber man hatte ihm davon erzählt. Angela lutschte darauf einem hochrangigen Satanisten den Schwanz. Wie es zu diesen Bildern gekommen war, dass wusste er nicht, aber es mussten keine Fälschungen sein. Diese Leute wussten schon wie man zu solchen Bildern kam. Klar, heute konnte man alles fälschen, auch solche Filme. Wichtig war nur, dass der zu Erpressende den Fake nicht beweisen konnte. Und selbst wenn er es irgendwann können würde, die Bilder waren dermaßen schockierend, einmal öffentlich ausgestrahlt und die Frau konnte noch am gleichen Tag zurück treten.

Ja, auch von Monalisa gab es peinliche Bilder, nur, die hatte sie selbst gemacht. Wie wollte man sie damit also erpressen? Wenn sie hin ging und ihren Film komplett veröffentlichte, dann würde der Schuss dermaßen heftig nach hinten losgehen, nein, kein Satanist wollte, dass dieses Video im Netz zu sehen war.
Ja und das Foto vom Popo? Nun, er hatte es gesehen und musste sagen, klar es war ihr sicher auch heute noch sehr unangenehm, doch eigentlich war das Internet mittlerweile voll von solchen Bildern. Ja, er hatte sich auf den einschlägigen Seiten umgesehen und musste sagen, das Bild ihres Popos war lächerlich, es war harmlos, es war einfach nur eine peinliche Indiskretion, die nur auf den Fotografen selbst zurück fiel. Denn, Madame hatte den Mann gesehen, der das Bild gemacht hatte und mit dem Foto würde er nur seine Existenz beweisen. Und daran konnte ihm wirklich nicht gelegen sein. Würde heraus kommen, dass ER existierte, dann würde es einen echten Aufstand geben. Denn, so ein Foto konnte in so gut wie jedem Schlafzimmer gemacht werden. Nein, überlegte Benedikt, diese Waffe war abgestupft. Damals 2006 konnte man Monalisa damit noch beeindrucken und sehr beschämen, aber heute war dies nicht mehr so. Sie hatte ihre schärfste Waffe dagegen ausgepackt und diese war ihre bedingungslose Offenheit. Die wirkte erfolgreich gegen alle Versuche sie zu diskreditieren. Ja, stellte Benedikt fest, dieser Zug war abgefahren, die Zeiten hatten sich geändert. Und Monalisa war mittlerweile auch nicht mehr allein in ihrem Kampf gegen die Feinde der Menschheit. Wenn man ihr Tagebuch „BWO – für eine Bessere Weltordnung“ las, dann merkte man es schnell. Madame hatte mittlerweile schon einige Mitstreiter für ihr Konzept einer Alternative zur Neuen Weltordnung gefunden. Er selbst kam in ihren Texten ja auch vor. Gut, nicht alles stimmte so haargenau, was sie geschrieben hatte, aber im Grunde konnte er mit dem Bild, dass sie von ihm zeichnete, ganz zufrieden sein. Die nackte Wahrheit wäre sehr viel unangenehmer für ihn.

Monetti wollte ihn heute mal wieder besuchen. Auch über ihn war auf Monalisas Seite einiges zu lesen. Ob diese Dinge alle stimmten, das würde er ihn heute fragen. Aber immerhin, Madame hielt ihn für einen echten Freund. Nun, und so jemanden konnte er tatsächlich gut gebrauchen. Klar, auch Monetti zweifelte an seiner Rechtschaffenheit, ja er befürchtete sogar, er sei der Obersatanist, der schlimmste Mörder von Allen. Doch das war er nicht. Diesen Job erledigte nicht erst seit heute ein Anderer. Aber natürlich existierten Bilder, die etwas anderes suggerierten. Klar, würden diese veröffentlicht, dann würde er nicht nur diskreditiert sein, nein, er käme hinter Schloss und Riegel. Man musste sich im Klaren darüber sein, dass es von jedem Entscheidungsträger auf der Welt solche schlimmen Bilder gab. Alle waren entweder wirklich zur Sünde verführt worden oder es waren gefälschte Bilder. Unterscheiden ließ sich dies nicht. Insofern waren alle erpressbar. Niemand konnte sich sicher sein, wie gesagt, es gab diesen speziellen Fotografen, der kam in jede Hütte und in jedes Schloss hinein, Er benötigte keine 2 Sekunden und dann war er auch schon wieder weg. Er musste nur wissen, wann und wo er zu knipsen hatte. Und da ER nicht nur einen „Röntgenblick“ besaß, und keine Mauer dick genug war, ihn aufzuhalten, deshalb war niemand sicher vor IHM.

Und vor Monalisa war offensichtlich auch keiner mehr sicher. Ihr Geist trieb sich überall völlig ungehindert herum. Gegen diese Fähigkeit war selbst der unheimliche Fotograf machtlos. Wenn sie es wollte, dann konnte sie auch ein Bild von IHM zeichnen. Sie wusste wie ER aussah, sie kannte seine Fähigkeiten, sie konnte ihn und seine Machenschaften offen legen. Und dann war es aus mit IHM. Dann würden seine Fotos als das erkannt, was sie waren. Tabu-Brüche. Es war einfach ein sehr entscheidendes Grundgesetz, die Privatsphäre war ein Menschenrecht, es schützte Jeden und wer sich darüber hinweg setzte, der kam schlicht hinter Gitter. Gut, der Mann war nur schwer einzusperren, aber man konnte seine Bilder verachten und ihnen damit ihre Macht nehmen. Was in den Schlafzimmern der Menschen geschah, das ging einfach niemanden etwas an. Es sei denn, es wurden dort Verbrechen verübt. Zum Beispiel Kinder missbraucht. Das gehörte natürlich vor ein Gericht. Doch die Bilder mussten nicht zwangsläufig öffentlich werden. Es reichte, wenn der Richter und Staatsanwalt sie sah. Nur, wenn die allerdings auf der Seite der Verbrecher waren, dann war das ein Problem und man musste die Fotos doch veröffentlichen. Aber dann würde der Richter und der Staatsanwalt schnell geschasst und man konnte einen ehrbaren Mann oder Frau auf den Richterstuhl wählen.

Ja, das war auch so ein Aspekt der Besseren Weltordnung. Monalisa war der Ansicht, dass Richter und Staatsanwälte vom Volk gewählt werden sollten. Schließlich sollten sie im Namen des Volkes für die Einhaltung des Rechts sorgen. Sie mussten dazu möglichst unabhängig und eben nur den Interessen ihres Wahlvolk verpflichtet sein.
Heute war es ja leider so, dass die Politiker viel zu viel Einfluss auf die Justiz hatten. Wenn ein Staatsanwalt seine Nase zu tief in ihre Angelegenheiten steckte, dann wurde er schnell versetzt oder seines Amtes enthoben. Ja, ja … dachte Benedikt, es war einiges faul an der gelebten Demokratie. Von einer Herrschaft des Volkes konnte wahrlich keine Rede sein. Und wenn die Kabale sich durchsetzte, dann würde dieses Schauspiel auch gänzlich abgeschafft. Das war einfach nur noch eine Frage der Zeit. Denn, soweit er informiert war, waren die Vorbereitungen für die globale, offene Machtübernahme der Satanisten so gut wie abgeschlossen. Es konnte demnach jederzeit zur Installation der Weltdiktatur der NWO kommen. Was man dazu jetzt eigentlich nur noch benötigte, das war ein globaler Krieg. Der 3. Weltkrieg. So war es zumindest seit Langem geplant. Dieser Krieg würde ihrer Vorstellung nach, zu einem derartigen Chaos, zu so viel Unglück, Mord und Hass führen, Vergewaltiguung und ritueller Tod, danach wären alle Überlebenden bereit für den Frieden ihre Freiheit zu opfern. Und Satan würde sich auf den Thron setzen und die Erde würde tatsächlich zu seinem Reich geworden sein. Und der liebe Gott hatte das Jahrtausende währende Spiel, die Wette verloren. Und der Mensch als Schöpfung Gottes eben auch. Ob der liebe Gott dann eine Revache fordern würde, das war gar nicht sicher, denn es gab genügend andere Planeten, die auch seine Aufmerksamkeit benötigten. Er hatte eigentlich damit gerechnet, dass das Spiel verloren war, er hatte nicht mehr an ein Wunder Gottes geglaubt. Er hatte auf das Paradies nach dem Leben gesetzt. Das Paradies Erde war ihm eigentlich weniger wichtig gewesen. Doch, wenn Monalisa Recht hatte, dann würden sie alle wieder geboren und ein Leben im Paradies Gottes war eine besondere Auszeichnung, da kamen wirklich nur die hinein, die Gott auch gut gebrauchen konnte. Und die Kriterien, nun, die hatten damit zu tun, ob man für SEIN Gemeinwesen „Paradies“ nützlich war. Und alle Anderen mussten sich ihr eigenes Paradies erschaffen. Und wenn sie es nicht in der aktuellen Lebenszeit schaffen, nun, dann hatten sie in 100 oder 200 Jahren vielleicht eine neue Chance.Nun, und die Menschheit war gerade dabei sich von Satanisten geschickt ins Verderben führen zu lassen.

Es sei denn, diese Frau tauchte auf und machte diese lang gehegten Pläne zu Nichte. Nur, wer war sie? Wo war sie? Was würde sie tun? Über welche Macht verfügte sie? Und auch, wenn Benedikt lange für die NWO gebetet hatte, heute galt sein Gebet der BWO. Er stand auf, es fiel ihm erstaunlich leicht und dann kniete er sich vor die Marien-Statur, die in seinem Garten stand. Er neigte seinen Kopf bis tief zum Boden und betete. Er betete voller Inbrunst und mit aller Kraft. „Maria, bitte hilf uns Sündern in der Not …“

 

 

7.Juni 2014

Die Wahrheit kommt ans Licht!

 

http://youtu.be/Kgm0MHxGX_8 „Putin: EU ist nicht souverän und die USA lügen.“ Dieses Video fand Thomas auf dem Blog „Alles Schall und Rauch“ und er las auch was der Betreiber des Blogs unter dem Stichwort „Regeln“ geschrieben hatte. Ja, dachte Thomas, es ist nicht leicht, mit der Wahrheit durch zu dringen. Die Massenmedien hatten es da sehr viel leichter. Sie erreichten Millionen und ihre Glaubwürdigkeit war immer noch sehr groß, obwohl sie eine Lüge nach der Anderen unter das Volk brachten. Es war tatsächlich ein Kampf David gegen Goliath. Aber David hatte gewonnen, dass musste man sich immer vor Augen halten.

Dann ging er auf Monalisas Seite um zu sehen, ob sie etwas Neues hoch geladen hatte. Und tatsächlich, es gab einen neuen Beitrag. Er trug den Titel „MonalisaTV“, hm … er klickte das Foto mit dem Kopftuch an und staunte. Sie hatte also tatsächlich vor auch diese Filme zu zeigen! Oh, ja er erinnerte sich noch sehr gut an sie. Im Winter 2006 hingen sie alle regelmäßig vor ihren Bildschirmen und verfolgten ihr spezielles Programm. Es war total irre, aber auch sehr informativ und unterhaltsam gewesen. Was war das nur für eine spannende Zeit damals in den Wochen vor Weihnachten! Sie hatten Monalisas Treiben erst relativ spät registriert, denn die Amerikaner hatten ihnen erst mal keinen Tipp gegeben, und die Russen natürlich auch nicht. Doch dann war es notwendig geworden, denn für Monalisas Ausschaltung brauchte man dann doch auch ihre Hilfe, zumindest wollte man sie mit im Boot haben, denn die Verantwortung für einen Göttermord, den wollte keiner allein auf sich nehmen. Selbst den Papst hatte man zuvor gefragt und da auch Benedikt Angst vor den Folgen von Monalisas Zauberei hatte, deshalb hatte er am Ende dem Blitz auch zugestimmt. Der Vorschlag war von den Russen gekommen, denn er ermöglichte Monalisas Ausschaltung, ohne sie abknallen zu müssen. Denn, das hatten ja alle gesehen, selbst mit einem Schuss direkt ins Herz war sie nicht tot zu kriegen. Am nächsten Tag war sie völlig unverletzt wieder aufgestanden.

Wer geschossen hatte? Nun, es war einer von den Allmächtigen. Sie alle hatten seinen Auftritt beobachten können, denn in allen Zimmern von Monalisa Wohnung waren spezielle Kameras von den Allmächtigen installiert worden. Die verwendete Technik war ziemlich revolutionär und der ihren weit voraus. Alle waren daran angeschlossen worden und so konnten die eingeweihten Geheimdienste den Angriff live mitverfolgen. Der Mörder war ihnen unbekannt, er war relativ groß, Mitte 40 vielleicht, er hatte einen militärisch kurzen Haarschnitt, graues Haar  und erinnerte auch in seinen Bewegungen sehr an einen Militär, einen Offizier. Nun, und der Typ tauchte plötzlich wie aus dem Nichts in Monalisas Esszimmer auf, er ging zur Wohnzimmertür, zog die Waffe, eine ganz normale Pistole wie es schien, und schoss sofort. Monalisa brach darauf zusammen und alle glaubten, damit sei der Spuk um diese Frau endlich beendet. Der Mann ging zu ihr und schaute nach der Wunde, alle konnten das Blut sehen. Dann trug er sie eine Etage höher, legte sie in ihr Bett und verschwand wie er gekommen war.

Thomas war damit beauftragt worden zu verfolgen, was geschehen würde, wenn Monalisa gefunden würde, doch oh Wunder, am nächsten Morgen, er erinnerte sich noch sehr genau, er saß mit einigen Kollegen zusammen und sie sprachen darüber, wie toll es wäre, wenn auch sie die Technik des Beamens beherrschen würden, denn dann wären Liquidationen in Zukunft ein echtes Kinderspiel. Plötzlich rief einer von ihnen, der die Bildschirme im Blick hatte: „Eh, Leute, die Frau wird wieder wach!“

Na, das war vielleicht ein Ding! Sie schlug die Augen auf, schaute an sich herunter und dann legte sie los. Sie sprang aus dem Bett und verfluchte sie alle! Ja, sie rastete regelrecht aus und warf ihnen allen alles Mögliche an den Kopf. Und sie selbst waren total sprachlos, ja sie waren echt platt, denn mit so einer Wendung der Geschichte hatte natürlich niemand gerechnet. Klar, man hatte ihnen gesagt, dass Monalisa unsterblich sei, doch das hatte natürlich niemand geglaubt. Aber, wenn man sie jetzt so sah, dann konnte daran kein Zweifel mehr bestehen. Madame war tatsächlich eine Göttin, denn nur Götter konnten schließlich leibhaftig wieder auferstehen, das war ja klar. Tja, und weil Monalisa immer noch nicht daran dachte, sich bei ihrem Tun aufhalten zu lassen, deshalb war man dann auf die Sache mit dem Blitz gekommen. Diese Attacke versprach Erfolg, denn dabei ging es nicht um das Töten, sondern um die Löschung ihres Gehirns. Gehirnwäsche mit Fleckentferner. Dies ermöglichte eine sehr gezielte Löschung. Sie wurden zuvor alle gefragt, was sie meinten, was gelöscht oder ersetzt werden sollte und jeder machte seine Vorschläge. Dann wurden die Russen, die auf diesem Gebiet echte Experten waren, damit beauftragt und am 2. Weihnachtsfeiertag kam es dann zum Finale. Wieder schauten alle zu und er musste gestehen, er hatte ein schlechtes Gewissen dabei gehabt. Es war unheimlich und schauderhaft, es war hinterhältig und gemein. Ja, es war richtig fies. Monalisa saß in ihrem Wohnzimmer vor ihrem Laptop. Alles war wie immer. Doch dann hörten sie diese aggressive Stimme und die brüllte die Worte fast heraus: „So, jetzt machen wir Dich fertig!!“ Und dann, man sah nichts, ging Monalisa zu Boden und sie alle hörten sie stöhnen: „Oh … was geschieht mit mir? Oh … oh …“ Tja und danach war Schluss mit Lustig, es gab auch keine Filme mehr, nur einen noch, den zu Silvester, doch da sah man schon, die Frau war nicht mehr zu zaubern in der Lage.

Sicher, das war eine Schweinerei gewesen, es war absolut verboten und ein schweres Verbrechen. Doch wer konnte ihnen diese Tat schon nachweisen? Niemand hatte jemanden in ihr Haus gehen sehen, sie trug äußerlich keine Verletzung davon, die Amnesie war auch nicht vollständig, ihren Namen und ihre Biografie, die kannte sie schließlich noch. Man hatte halt nur die Erinnerung an die letzten Monate und alles, was das Bombini betraf gelöscht. Und davon wollte nicht nur in ihrem Umfeld keiner mehr etwas wissen. Aber, so mussten Alle jetzt feststellen, SIE und ihre Erinnerung war wieder da und so wie es aussah, wollte sie jetzt alles für Alle offenlegen. Sie wollte die Wahrheit an Licht bringen. Und Thomas, irgendwie erleichtert, dachte nur: „Na, Prost Mahlzeit! Das kann ja heiter werden!“

10.Juni 2014

Paradies in Osterath

 

http://www.weltenwandel.tv/video/skalarwellentechnik-die-revolution-in-der-physik/

… Alle technischen Errungenschaften und Erkenntnisse reichen nicht aus, um zu erklären, wie die Biologie und der Mensch ihre energie- und informationstechnischen Aufgaben lösen. Sie erledigen dies offenbar erfolgreicher und besser als unsere Technik. Wenn biologische Systeme gegen den Energieerhaltungssatz verstoßen, was bei Zugvögeln beobachtet wird, die riesige Strecken zurücklegen, ohne dabei entsprechend der aufgewendeten Energie an Gewicht zu verlieren, oder bei Fischen, die ständig gegen die Strömung schwimmen, oder auch bei der Photosynthese, für die bis zum heutigen Tag noch kein technischer Nachbau gelungen ist, dann deutet doch alles darauf hin, daß hier die Energie aus der Umgebung abgezogen wird, z.B. aus der überall vorhandenen und alles durchdringenden Neutrinostrahlung…www.k-meyl.de

http://www.weltenwandel.tv/video/verschwiegene-ufo-akten/ Illobrand von Ludwiger ist Leiter der privaten wissenschaftlich arbeitenden Forschungsgesellschaft MUFON-CES. Er beschäftigt sich seit mehr als 50 Jahren mit dem UFO-Phänomen … er hat akribisch alle für ihn zugänglichen Fakten zusammengefasst und ist überzeugt: „Wir sind nicht allein!“ Ein Hintergrundbeitrag mit vielen Neuigkeiten bei www.weltenwandel.tv

Er hatte SIE gesehen! Er hatte sie ganz leibhaftig mit dem Fahrrad durch den Ort fahren sehen! Was für ein Glück, und dies gleich bei seiner Ankunft! Er hatte gerade erst seine Tasche ausgepackt und festgestellt, dass er seine Zahnpasta bei Ivan in Berlin liegen gelassen hatte. Und da er sich dringend die Zähne putzen musste, ging er schnell in den Supermarkt, der war nicht weit weg. Tja, und wie der liebe Gott es wollte, Monalisa kam in diesem Moment mit ihrem Fahrrad angefahren um ebenfalls etwas einzukaufen. Seine Augen nahmen jede ihrer Bewegungen auf und auch die Speckrollen. Tja, es war nicht mehr zu kaschieren, Madame wurde immer runder. Auf ihrer Internetseite war sie ja immer nur in ihrer vollen Blüte zu sehen, damals hatte sie wirklich kein Gramm zu viel. Aber, überlegte er, sie wurde in Kürze ja auch 50 Jahre alt, da wurde es für alle immer schwerer wie mit 30 auszusehen. Sie müsste sich vielleicht wirklich etwas mehr bewegen, dachte er, und stellte sich hinter sie an die Kasse. Sie kaufte nur eine Schale mit Salat. 99 Cent, das war nicht teuer, wenn er an die wahnsinnigen Preise in Moskau dachte.

Die Kosten für das Hotel waren allerdings auch nicht ohne. Wenn er länger bleiben wollte, dann musste er sich etwas anderes überlegen. Andererseits, das Hotel war ganz passabel und es lag mitten im Ort. Auf jeden Fall hatte er heute schon ein richtiges Highlight gehabt, er war IHR total Nahe gekommen, ja, er hatte sie sogar riechen können. Er steckte den Stecker seines Rechners in die Steckdose und dann sah er sie wieder. Madame saß jetzt in ihrem Garten und tippte in ihren Laptop. Es war merkwürdig, er konnte nicht sehen, woran sie gerade schrieb. Diese Datei hielt allen seinen Zugriffs-Versuchen stand. Merkwürdig, wirklich mysteriös… Aber egal, irgendwo musste Sie schließlich auch mal mit sich allein sein. Ansonsten war alles freigeschaltet. Er konnte in jedes Zimmer schauen, das Bad ausgenommen. Er hatte einen guten Überblick über den Garten und das Gartenhäuschen. Der Ton funktionierte auch einwandfrei. Damals 2006 hatten sie ebenfalls alles fest im Blick gehabt, da waren auch die Amerikaner, Briten und Israelis dabei gewesen. Auch die Allmächtigen hatten Zimmer in diesem zentral gelegenen Hotel bezogen. Ob die alle jedoch auch schon wieder auf ihrem Posten waren, das wusste er nicht. Irgendwie glaubte er nicht daran.

Er nahm die Kopfhörer und dann sah Dimitri auch schon Osram mit dem Hund in den Garten kommen und er belauschte ihr Gespräch. Es ging um das Unwetter der letzten Nacht. Monalisa und Osram waren beide etwas überrascht über die Schäden, die der Sturm im ganzen Land verursacht hatte, denn wie immer, Osterath war von allen Übeln verschont geblieben. Gut, ein paar Bäume waren umgeknickt, das Wasser hatte in einigen Kellern gestanden, aber das war wohl nicht mit den Schäden im Rest des Landes zu vergleichen. Er hatte schon in den Nachrichten gehört, dass es sogar 6 Tote gegeben hatte. Osram war am Morgen anscheinend überraschend in einen Stau geraten, der 30 Kilometer lang gewesen war. Er erzählte Monalisa, dass er dies erst gar nicht verstanden, und sich gefragt hätte, warum es keine Durchsage im Radio dazu gab. Doch, dann hatte er bemerkt, dass er die automatische Verkehrsmeldung ausgeschaltete hatte. Ja, ja, so war das, wenn man seine Augen und Ohren nicht immer konsequent offen hielt.

Er holte seine Superbrille und seine Ohrstöpsel hervor und kontrollierte ihre Funktion. Alles funktionierte bestens. Er meldete sich bei der Zentrale in Moskau und gab dort kund, dass er in Paradies angekommen war. Die sexy Computerstimme meinte, dies habe man schon registriert. Sie wünschte ihm einen erfolgreichen Tag und damit war alles geklärt. Ja, diesmal war auch er wirklich bestens ausgerüstet. Damals hatten Sie diese tollen technischen Möglichkeiten ja leider noch nicht alle gehabt. Das sah heute zum Glück schon ganz anders aus. Oh … Monalisa benutzte ausnahmsweise mal ihr Telefon. Er sah den Namen, des Angerufenen und wusste, das war ihr alter Kumpel Mike. Den kannte Dimitri auch noch von damals, denn Mike war einer der wenigen Freunde, die mit Monalisa zu der verrückten Zeit noch Kontakt gehalten hatten. Er wohnte in Düsseldorf und berichtete ihr nun, dass es dort überall total verheerend aussehen würde. Über 1000 Bäume, sogar richtig Dicke und Große seien in der Nacht abgeknickt, viele Dächer seien abgetragen worden, ja, in der Stadt lief so gut wie gar nichts mehr, keine Straßenbahn, kein Zug würde fahren. Monalisa erzählte darauf hin, dass in Osterath eigentlich alles heil geblieben wäre, ja, und nicht nur sie hätte schon länger den Eindruck, um diesen Ort könne die Welt zusammenbrechen, aber keiner dort würde davon etwas mitbekommen. Dann lud Monalisa Mike zum Hamburger-Essen ein. Sie wollte irgendwann in der Woche im Garten den Grill anmachen, er solle nur sagen, wann er Zeit hätte und sie verabredeten abends nach dem Wetterbericht noch einmal miteinander zu telefonieren. Tja, er bekam wirklich alles mit. Schade war nur, dass er nicht persönlich bei diesem Hamburger-Essen dabei sein konnte. Aber, das war er ja gewöhnt, er beobachtete das Leben anderer, ohne selbst zu leben. Daran musste sich über kurz oder lang wirklich etwas ändern. Er wollte auch endlich mal wieder mit Freunden entspannt im Garten sitzen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

Nachdem Dimitri sich in seinem Zimmer vollständig eingerichtet hatte, beschloss er etwas durch den Ort spazieren zu gehen. Er war doch sehr gespannt, was sich alles in den letzten Jahren verändert hatte. Außerdem bekam er langsam Hunger und er wollte sich bei diesem schönen Wetter auch unbedingt noch auf die Außenterrasse der Eisdiele setzen. Ja, und gegen Abend würde er in die „Savanne“ gehen um ein Bierchen zu trinken. Ach, was war er doch froh, endlich aus dem lauten Moskau und auch aus Berlin heraus zu sein. Dort hatte er Ivan kurz besucht, der dort heute seinen neuen Job antrat. Um eine Wohnung hatte sein Freund sich nicht kümmern müssen, das war alles von der russischen Botschaft organisiert worden. Klar, Ivans Wohnung lag natürlich im ehemaligen Ost-Berlin, denn dort hatten sie immer noch gute Kontakte. Es gab nicht wenige Ex-DDRler, die die Russen in guter Erinnerung hatten und ihre Häuser gerne an sie vermieteten. Auch mit Informationen geizte man nicht und einige boten sich freiwillig als professionelle Zuträger an. Denn, mittlerweile war nicht wenigen Ostdeutschen klar geworden, dass der so bewunderte, westliche Lebensstil auch große Schattenseiten mit sich gebracht hatte. Das hatten sich die Bürgerrechtler der DDR damals alles doch ganz anders vorgestellt und erhofft. Ihnen war mit den Jahren klar geworden, dass die angebliche BRD-Demokratie nur ein Schauspiel war, in Wahrheit waren sie mit ihrem Beitritt in des Teufels Küche geraten. Doch hier in dem beschaulichen Osterath, da befand man sich tatsächlich in einem wunderbaren Paradies. Monalisa hatte einen Film über das Umland gemacht, Titel: „Paradies in Osterath“, vielleicht würde sie den ja auch irgendwann auf ihrer Seite zeigen.

Ach, er war ja so glücklich! Das Schicksal meinte es wirklich mal wieder sehr gut mit ihm. Seine Frau hatte er dafür allerdings opfern müssen, die lag jetzt in den Armen eines Anderen. Wer der Mann war? Er hatte keine Ahnung. Natürlich hätte er Erkundigungen einziehen können, doch er wollte es gar nicht wissen. Ihm war es einfach egal. Sollte diese Luxusmaus doch im Kaviar ersticken, sollte sie in Champagner baden, sein Paradies sah anders aus. Wenn er sich hier in diesem Osterath die schönen Häuser anschaute, wenn er die gepflegten Gärten sah, wenn er die sauberen Straßen und die Schulkinder mit ihren Ranzen entspannt über die Straßen gehen sah, wenn er sich die Auslagen in den Geschäften ansah, ja, wenn er sich dies alles betrachtete, dann konnte kein Zweifel bestehen, dieses Nest war ein paradiesischer Ort. Er stellte fest, dass es einige neue Geschäfte gab und auch der alte Gasthof gegenüber der Kirche war saniert worden. Er schaute auf die Karte. Nun, das war nicht zu teuer für ihn und so trat er ein.

Er wurde ganz nett begrüßt und wählte einen Platz am Fenster, so konnte er dem Treiben draußen folgen. Es war Markt. Klar, der war ziemlich klein und er hatte die Preise am Fischwagen gesehen und nicht schlecht gestaunt. Die verlangten für einen einfachen Fisch ein Vermögen. Es gab auch einen Türken, der dort Brot, Oliven und Käse anbot, aber auch da stellte er fest, billig war der Türke nicht. Hier konnte man offensichtlich ziemlich gepfefferte Preise nehmen, die Osterather waren wohl in der Mehrzahl ganz gut situiert. Nun, er musste schon etwas auf sein Geld aufpassen, denn Alexander war nun mal ziemlich knauserig bei der Begleichung der Spesen.

Er bestellte sich einen Speckpfannekuchen mit Salat. Dazu trank er ein Altbier. Der Kellner hatte nicht viel zu tun und polierte hinter der Theke seine Gläser. Nur ein älteres Ehepaar saß an einem Nebentisch. Dimitri vermutete, dass es Rentner waren, die es sich leisten konnten, mittags Essen zu gehen. Er bekam seinen Pfannekuchen serviert und dachte: „Schade, ich würde jetzt auch gerne mit einer lieben Frau hier zusammen sitzen.“ Aber das war nun mal der Preis für seine neue Unabhängigkeit. Er schaute aus dem Fenster und erkannte eine Frau wieder. Sie hatte sich heute Morgen mit Monalisa auf der Straße unterhalten. Sie war bestimmt noch nicht im Rentenalter, doch ihr Haar war ganz grau, fast weiß. Auf ihr Äußeres schien sie so gar keinen Wert zu legen, ihre Jeans und ihr kariertes Hemd war auch in Russland schon lange unmodern. Überhaupt in Moskau würde keine Frau so in der Öffentlichkeit herum laufen. Dort achtete gerade die Weiblichkeit sehr auf eine gepflegte, möglichst elegante Erscheinung. Doch diese Frau schien mit irgendwelchen Verführungen abgeschlossen zu haben. Die suchte garantiert keinen Mann. Dimitri fand sie sah irgendwie krank aus und wie Monalisa hatte sie wohl auch mit Figur-Problemen zu kämpfen. Ansonsten sah er aber viele hübsche, junge Frauen meistens mit Kinderwagen und kleinen Kindern an der Hand an seinem Fenster vorbei gehen. Hm, wer weiß, vielleicht war ja eine von ihnen noch zu haben? Die Trennungs- bzw. Scheidungsraten waren in Deutschland ziemlich hoch. Andererseits, er sollte besser nicht gleich wieder in die Arme einer Schönheit sinken. Beziehungen brachten immer nur neue Probleme mit sich. Er trank von seinem Bier und prostete sich innerlich selber zu: „Herzlich Willkommen im Monalisaland!“

17:24 Uhr: Dimitri saß mitten im Ort in der Eisdiele und der Besitzer, ein echter Dolomiti-Italiener begann auf der Terrasse alles zusammen zu räumen. Es zogen Wolken auf und der Wind hatte zugenommen. Mit ihm waren auch die anderen Gäste hinein, in die Diele gegangen oder sie gingen zügig nach Hause. Hier im Ort hörte man an jeder Ecke erstaunte Kommentare zu den schwerwiegenden Folgen in den Nachbargemeinden und vor allen Dingen in der Hauptstadt von Nordrhein-Westphalen, in Düsseldorf . Dort waren sogar drei Menschen gestorben. Osram berichtete bei ihrem gemeinsamen Kaffeepäuschen im Häuschen, von den Ausmaßen der Zerstörung auf der anderen Seite des Rheins, in Ratingen. Er war dort früh am Tag hin gefahren, damit der Hund etwas schwimmen gehen konnte. Was Osram berichtete hörte sich tatsächlich ziemlich krass an, so einen Sturm erlebten die Rheinländer wohl nicht so oft. Der Sturm war aber auch wirklich heftig gewesen, er selbst war ja in der Nacht durch das halbe Bundesgebiet gefahren, und tatsächlich, in NRW war es besonders schlimm gewesen. Ihn hätte es beinahe auch von der Straße gerissen. Aber er war ein sehr guter Fahrer, er hatte diverse, sehr spezielle Fahrtrainings hinter sich. Und zwar nicht nur an der Konsole. Darauf legte man in Russland doch ziemlichen Wert, und ihre immer noch sehr klassische Agenten-Ausbildung war tatsächlich sehr gut. Und in Sachen High-Tech hatten sie einiges nachgeholt. Denn, davon konnte jeder im Westen ausgehen, dem alten KGB ging es finanziell unter Putin sehr gut. Die Organisation existierte wieder wie in alten Zeiten, oder besser, sie waren eigentlich nie untergegangen. Das war nur ein im Westen gern genutzes Bild, der Zerfall der Sowjet-Union. Klar die Staaten, d.h. ihre Regierungen waren vielleicht tatsächlich neu, doch die Menschen des KGB kannten sich untereinander schließlich gut. Natürlich arbeiteten nicht Wenige immer noch sehr gut zusammen. Und jetzt im Jahre 2014 waren alle an den großen Zentral-Rechner angeschlossen und Dimitri fühlte sich seither nie mehr wirklich allein, denn er konnte nie wissen, wer seine Bewegungen noch alles mitverfolgte. Das war nicht unbedingt so angenehm, aber nun mal Teil der Abmachung. Wann immer möglich, sollte er erreichbar sein. Urlaubsgefühle kamen dabei natürlich nicht so richtig auf.

Hm … an diese ständige Kontrolle muss ich mich aber auch erst mal gewöhnen, stellte Dimitri fest. Sicher, er konnte jederzeit auf alles ein Auge haben, aber er selbst wurde ebenfalls „gesehen“. Nun gut, die Kameras im Ort waren wohl noch nicht wieder aktiviert, und wenn die Abmachung noch galt, dann würden sie auch aus bleiben. Man wollte einfach nicht selbst darauf zu zu sehen sein, irgendwo weit weg in Washington. Alle Geheimdienste hatten sich damals auf das Bilder-Verbot in Osterath verständigt. Hier befand sich, wenn sich an dieser Einigung nichts geändert hatte, seit 2006 eine gemeinsam genutzte Insel für die Geheimdienste der ganzen Welt. Und wenn er die Bilder des Films „Paradies in Osterath“ sah, dann hielt auch Monalisa sich offensichtlich daran. Zumindest hatte sie das Ortszentrum in dem Film ausgespart. Dimitri kannte aber ihre anderen Schnappschuss-Filme, also, besten Dank, Madame, diese Filme hatten es ihnen allen erleichtert, denn so konnte man Kollegen leicht einen Überblick verschaffen, ohne selbst herum knipsen zu müssen. Warum Monalisa diese Filme gemacht hatte, das wusste wahrscheinlich keiner, Dimitri hatte ja den Eindruck, ihre Ambition war mehr künstlericher Natur, aber natürlich, er konnte sich da auch täuschen.

Er schaute aus dem Fenster, die Sonne schien wieder, sie stand schon ziemlich schräg, Zeit für ein Bier. Er bezahlte und wechselte seine Position nur wenige Meter, dann nahm er unter einem vorgezogenen Dach, mit einem Blick in den kleinen Biergarten der „Savanne“ Platz, und ließ sich ein Altbier kommen. Unter dem Dach waren fast alle Korbstühle besetzt, es wurde geraucht, geredet und Dimnitie fiel auf, es waren alles Männer in seinem Alter oder drüber. Von wegen, Jugendkneipe! Das Publikum hier war doch etwas speziell, stellte Dimitri fest. Ob da wohl Kollegen von der anderen Seite herum lungerten? Er trank sein Bier zügig aus, er wollte sich auch noch in der Kneipe umsehen. Darauf hatte Monalisa ja bislang verzichtet, es gab keine Filme über das Kneipenleben in diesem Paradies. Sie hatte zwar einiges darüber in ihrer Biografie geschrieben, doch der Film über die gastronomischen Verhältnisse war sie bislang schuldig geblieben. Es gab nur die Schaufenster einiger Geschäfte zu sehen, alles in Allem aber hatte sie sich doch sehr zurück gehalten. Und so kam es, dass er nicht wusste, wie die Savanne heute aussah. Er trat ein und stellte fest: Es hat sich praktisch nichts verändert, selbst einige Gäste erkannte er wieder. Und als er zu den Billiard-Tischen ging, nun, da waren tatsächlich ein paar Jungens, die ein Spielchen machten. Aber im relativ engen Schankraum war es ziemlich düster und die Leute wirkten nicht besonders begeistert. Ja, wussten die Typen hier eigentlich, wo sie lebten? Eh, dies waren alles Paradiesbewohner! In Moskau würden die Leute auf den Tischen und Stühlen tanzen, weil das Leben so schön war. Doch von so einer Stimmung war man hier weit entfernt.

Dimitri stellte sich an die Theke und ein junger Bursche fragte ihn, was er trinken wolle. Er bestellte ein Alt und einen Uzo. Hier musste man sich die Welt offensichtlich erst mal etwas schön saufen. Monalisa trank jedenfalls hier auch immer Alt mit Uzo, das wusste er aus einem ihrer Tagebücher. Doch leider,  Monalisa ging schon seit 2006 nicht mehr in die Kneipen. Diese Zeit war mit Osram schnell zu Ende gegangen. Aber natürlich kannte man sie hier zum Teil noch. Doch sie spielte hier keine große Rolle, außer, wenn sie zufällig mal vorbei kam. Woher er das so genau wusste? Ihr Tagebuch gab detailliert Auskunft. Ja, er saß wahrlich an seiner besten Quelle. Die Frage war nur, saß er alleine hier, oder wimmelte es von Kollegen? Das Agenten-Paradies Osterath war für sie alle ein kompliziertes Pflaster. Osterath war einfach nicht zu durchschauen. Die Menschen wussten gar nicht wie gut sie es hatten. In immer mehr Städten und Orten gab es mittlerweile flächendeckende Videoüberwachung, zumindest in den größeren Städten. Irgendwer gab es immer irgendwo einen Beobachter, und der schaute zu, wie das Leben an ihm vorbei zog. Er hatte dies jetzt viele Jahre mit gemacht, doch dahin wollte er auf keinen Fall zurück. Ja, auch wenn diese Typen hier keine Ahnung hatten von ihrem Glück, aber wenn er es richtig überlegte, dann war dieser Ort für ihn genau das Richtige. Hier würde er in aller Ruhe das Geschehen im Blick haben. Und er entschied, gleich morgen nach einer Wohnung zu schauen. Wenn Osram jetzt zu Monalisa auf den Pullerweg zog, dann wurde schließlich die perfekte Wohnung frei. Oh ja, der Gedanke war sehr gut, er würde es rechtzeitig Wissen, wenn die Kündigung an den Vermieter ging und dann konnte er einen Tag später wir gerufen bei diesem Markler vorbei kommen. Osrams Wohnung war echt genial, er kannte den Grundriss und auch die Fassade. Dieses Haus war ganz nach seinem Geschmack. Die Wohnung lag genauso zentral und er wusste, sie hatte eine tolle Dusche. Der Wohnraum war leicht zu verdunkeln, denn es gab Jalusien. Und die waren schon seit Jahren fast immer unten. Niemandem würde auffallen, dass Osram dort nicht mehr lebte. Das perfekte Versteck, der beste aller Posten! Die Wohnung ging zu einer Straße hinaus, auf der Monalisa nicht selten vorbei kam, wenn sie in den Ort ging oder fuhr, dann musste sie im Grunde bei ihm vorbei. Er tippte in seinen kleinen „I-Pad-Verschnitt“ eine Frage an seine Sexi-Maus. Wer ist der zuständige Markler von Osrams Wohnung?“ Dann trank er sein Bier aus und ihm wurde gleich noch eins hin gestellt.

„Danke, aber …“ sagte Dimitri und schaute auf.

„Ist von mir …,“ sagte der Mann neben ihm.

„Oh, Danke, ich heiße Dimitri., und Du?“

„Ich bin der Kapitän.“

„Kapitän? Wo ist Dein Schiff?“

„Segel kaputt … bin hier gestrandet.“

Dimitri schaute sich den Typen genauer an und dann erkannte er ihn. Es war tatsächlich der Kapitän dieser wahnsinnigen Geschichte. Man, den Mann hätte er beinahe nicht wieder erkannt. Der Typ sah ziemlich fertig aus. Oh je …was war denn nur aus dem geworden? Der war ja schon um 19 Uhr voll.

„Danke für die Einladung,“ sagte Dimitri freundlich.

„Ich habe den Eindruck, ich kenne Dich, aber ich weiß nicht, wo ich Dich hin tun soll,“ sagte der Kapitän und schaute Dimitri tief in die Augen.

„Ich bin hier aber schon seit Jahren nicht gewesen,“ sagte Dimitri.

„Ich auch nicht. Aber ich habe ein gutes Gedächtnis, ich erkenne jeden wieder. Nur, ich weiß halt nicht woher.“

„Und warum bist Du ausgerechnet heute hier hin gekommen,“ fragte Dimitri um das Thema zu wechseln.

„Zufall, reiner Zufall!“

Nun, seine Vorstellung von Zufällen hatte sich doch in der letzten Zeit sehr verändert. Wenn man Monalisa glaubte, dann gab es keine Zufälle. Alles lief nach einem Plan, alles, nichts war wirklich frei, selbst die ganz intimen Gefühle und Gedanken, nichts geschah ohne Grund. Er hatte es erst heute wieder von ihr gehört. Wenn man Osram und ihr so zuhörte, dann lief hier gerade ein total abgefahrenes Spiel. Ein kosmisches Schachspiel in erster Linie, aber im Hintergrund lief auch noch ein sehr geheimes Spiel ab, es war ein magisches Spiel. Auf der Welt wurde schließlich nicht nur verhandelt, aufgerüstet oder gespitzelt, es wurde auch gezaubert. Die Frage war nur, was war stärker, der falsche Zauber Satan Seniors oder die Magie von Monalisa. Es war ein sehr, sehr spannendes Spiel, wenn man erst mal wusste, wer alles mitspielte. Doch das war gar nicht so einfach heraus zu bekommen. In den Kreisen der Zauberer kam nur ein Zauberer hinein, er selbst hatte da keine Chance, auch wenn er das „Kosmische Handy“ schon ganz gut zu nutzen wusste. Aber bis er ein Magier diesen Kalibers werden konnte, nun, das war erst mal ausgeschlossen. Diese Allmächtigen bedienten sich seiner Person nur, er selbst hatte keine Möglichkeit Einfluss zu nehmen. Die Allmächtigen befanden sich außer ihrer Kontrolle. Sie kamen aus einer ganz anderen Zeit, und für sie war das hier ursprünglich nur eine Zwischenlandung gewesen, doch dann hatten sich Zwei der Besatzung etwas ausgedacht und der Kommandant hatte zugestimmt. Nun, und jetzt hingen sie hier fest, weil der Plan schief gegangen war. Monalisa hatte nämnlich das Spiel verloren, doch sie hatte Revanche gefordert, weil angeblich falsch gespielt worden war, und damit war sie offensichtlich durch gedrungen. Jedenfalls, Dimitri begriff, hier und zwar genau hier an diesem Ort wird ein Wunder geschehen.

Der Kapitän hatte sich wieder abgewendet und sprach mit einem anderen Typen an seiner Seite. Man, das hätte er echt nicht gedacht, dass der Kapitän derart verfallen würde. Der Teufel Alkohol hatte ihn offensichtlich voll im Griff. Schade, war eigentlich ein netter Typ. Dimitri hatte echt Mitleid. So etwas wäre mit Cannabis wohl nicht passiert. Er war ja durch Monalisas Erläuterungen diesbezüglich ziemlich auf den Geschmack gekommen, doch wo sollte er hier etwas zu Rauchen bekommen? Hoffentlich fuhren Osram und Madame bald mal nach Holland. Sie hatten immer noch kein Zimmer oder Häuschen gebucht. Doch in knapp zwei Wochen hatte Monalisa Geburtstag. Den Tag wollte sie gerne am Meer verbringen. Aber wann, wo und wie, alles war noch ungeklärt. Das hatte natürlich den Nachteil, dass er auch nichts buchen konnte. So war das Leben als Agent im Außendienst, man wusste selten, was einem der Tag brachte. Und heute hatte er schon zwei persönliche Begegnungen gehabt, Monalisa an der Kasse und der Kapitän hier an der Theke. Ob er das Gespräch noch mal aufnehmen sollte?

Er entschied sich dagegen, drei, nein insgesamt sogar vier Bier, das musste reichen, er hatte schließlich auch noch den Uzo gehabt. Außerdem hatte er die Nacht nicht geschlafen, dank der Pillen, die er genommen hatte. Damit konnte ein Mensch gut eine Nacht und den folgenden Tag durchmachen, aber jetzt wurde es Zeit für ihn sich endlich schlafen zu legen. Er hatte schließlich genug Zeit auch noch in den nächsten Tagen. So schnell würde die Welt schon nicht untergehen. Und wenn Monalisa Recht hatte, dann würde der globale Untergang genauso entspannt verlaufen wie hier im Paradies. Ah, jetzt eine kalte Dusche und dann ab in die Federn. Er klopfte zum Abschied dem Kapitän auf die Schulter und sagte: „Danke Kapitän, vielleicht treffen wir uns ja noch mal, dann gebe ich Dir ein Bier aus.“

„Ja, gerne, immer gerne, doch ich bin nicht mehr so oft in den Kneipen hier anzutreffen. Ich bin viel zu Hause, habe Frau und ein Kind.“

Ach, das war neu für Dimitri. „Aha, nun, dann … ich halte die Augen nach Dir offen,“ sagte Dimitri und verließ die Kneipe. Da kam ihm Einstein entgegen und er wäre fast mit ihm zusammen gestoßen. Doch natürlich Einstein wusste auch nichts von ihm. Vielleicht würde er ihn bald ansprechen, Dimitri erinnerte sich, Einstein hatte auch kleinere Wohnungen zu vermieten. Aber diesen Einstein traf er hier garantiert noch öfter, jetzt war erst mal Schluss für heute.

 

 

11.Juni 2014

Zwei Sekretärinnen für Ivan

 

http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/537-geheimnisse-der-menschheit-aufgedeckt „Ende der Manipulation – Geheimnisse der Menschheit aufgedeckt!“ http://youtu.be/1pDqewyMfD0 „Montagsdemo (R)Evolution – Ein Film von Frank Höfer“ (Nuo Viso.Tv)

Ivan saß in seinem neuen Büro und war total stolz, denn er hatte nicht nur einen schönen Schreibtisch, nein, er hatte sogar zwei Sekretärinnen zugeteilt bekommen. Sie sollten ihm bei der Kontaktpflege und den Terminen helfen. Die Ältere war Sabine, eine ehemalige Ost-Deutsche, die schon zu DDR-Zeiten für die russische Botschaft gearbeitet hatte. Sie sprach hervorragend russisch, französisch, englisch, spanisch, italienisch, etwas chinesisch und natürlich deutsch. Die Andere war Natascha, sie war eine echte Russin und arbeitete schon seit mehreren Jahren für den Auslandsgeheimdienst. Ihre Kontakte waren sehr vielfältig und sie sah dazu auch noch bombig aus. Ivan war dies natürlich nicht entgangen, aber Flirten unter Kollegen, das wurde in der Botschaft nicht gern gesehen und Ivan selbst hielt da auch persönlich nichts von. Ihm war es wichtig Privates und Berufliches sauber zu trennen. Aber immerhin, zwei Sekretärinnen nur für ihn, das war wirklich ein sichtbarer Sprung auf seiner Karriere-Leiter.

Sein zweiter Arbeitstag war wieder mit seinen vielen Begrüßungen, Kennenlern-Gesprächen und einer größeren Konferenz wie im Fluge vergangen und zum Abschluss des Tages wollte er nur noch schnell einen Blick auf Monalisas Internetseite werfen, um zu sehen, ob diesmal vielleicht auch mal wieder von ihm die Rede war. Doch, leider … ja, sollte er wirklich leider sagen? … ging es im letzten Kapitel nur um seinen alten Kumpel Dimitri und dessen ersten Tag im Monalisaland. Irgendwie war er etwas enttäuscht, doch dann stieß er auf die aktuelle Kartenlegung und die musste er sich natürlich unbedingt anschauen. Der Titel lautete:„Noch ein neuer Präsident!“

Oho … Madame hatte sich endlich auch mal mit den Israelis auseinander gesetzt. Sie schrieb ja viel über die NSA, die City, den Vatikan und auch über die Russen, aber um den Mossad schien sie einen großen Bogen zu machen. Bisher hatte sie diese Spezialisten noch nicht einmal erwähnt, dabei musste sie doch wissen, auch denen entging nichts, was in der Welt und insbesondere in Deutschland vor sich ging. Oho … er las den Text und dachte: „Oh je, damit macht Monalisa sich aber keine Freunde bei diesem Verein…“ Aber er wusste es ja selbst, die Karten nahmen auf solche Dinge keine große Rücksicht, sie sagten einfach nur schlicht und klar die Wahrheit, ob sie nun gefiel oder nicht. Und auch er hatte Bauchweh, wenn er an den neuen, israelischen Präsidenten dachte. Der Mann war nicht unbedingt bekannt für seinen Friedenswillen, im Gegenteil, er vertrat ganz offen die Ansicht, dass eine Zwei-Staaten-Lösung Blödsinn war. Er wollte nur einen Staat, nämlich Israel und die Palästinenser sollten sehen wo sie blieben.

Er las weiter und stellte fest, auch Monalisa wollte nur einen Staat, denn auch sie hielt nichts von der Zwei-Staaten-Lösung. Nur, ihre Vorstellungen deckten sich natürlich gar nicht mit den Träumen von einem Groß-Israel. Sie wollte einen gemeinsamen Staat, bestehend aus Palästinensern, Juden, Christen und Atheisten, in dem die Mehrheit bestimmte, was für alle gut war. Sie vertrat die Ansicht, dass sich eine Minderheit, zum Beispiel die Juden, dann durchsetzen sollten, wenn ihre guten Ideen die Mehrheit überzeugen konnten. Oh je … das war aber so gar nicht im Sinne des neuen Mannes an der Spitze, der Verstand unter einer Ein-Staaten-Lösung wirklich etwas Anderes. Bislang hatte er von den Israelis ja noch keine Meinung über Monalisa und ihr Treiben vernommen, wenn er schon mal mit einen Kollegen über den Mossad sprach, dann zuckte der bisher angeblich bei dem Namen Monalisa nur mit den Schultern, doch, wenn diese Frau jetzt zum Angriff überging, nun, das war absehbar, dann würde man dort ganz bestimmt wach werden und schon mal die Anti-Semitismus-Keule auspacken. Die lag für solche Fälle schließlich immer griffbereit. Doch er kannte mittlerweile so gut wie alle Schriften von Monalisa und danach war eigentlich ziemlich klar, IHR Joseph war ein ziemlich enger Freund der Juden, ja, möglicherweise war er sogar selber Einer. Ach Herrje, was würde diese Kartenlegung nur für Folgen nach sich ziehen? Ob der Mossad jetzt auch seine Leute ins Monalisaland schicken würde?

Aber diese Sorgen beschäftigten ihn nicht allzu lange, denn nun fragte er sich, um was es sich bei der unangenehmen Überraschung handeln könnte, die der Götterbote vorher sah. Leider hatte Monalisa ihren Götterboten ja nicht genauer dazu befragt. Aber, so dachte Ivan, ist ja eigentlich auch gar nicht nötig, ich kann die Karten schließlich selber legen. Aber, nicht hier im Büro, überlegte er. Er würde jetzt seine Sachen packen und in aller Ruhe nach Hause gehen, auf dem Weg noch etwas einkaufen und dann, wenn er sich geduscht und umgezogen hatte, dann würde er sich auf seinen kleinen Balkon setzen und die Karten selber befragen. Ach wie gut, dass niemand weiß, …. summte er die berühmte Melodie … dass ich den Götterboten auch schon ganz gut verstehen kann!

12.Juni 2014

Mister Goldman

 

„General Redding, wir fragen uns etwas erstaunt, warum Sie uns nichts gesagt haben? Es war doch Ihre Aufgabe die Entwicklung zu beobachten und wir haben durchaus angenommen, dass Sie diesen Auftritt verhindern würden.“

„Mister Goldman,“ beruhigte Redding seinen überraschend aufgetauchten Gast, „warum so nervös? Madame hat gerade mal 1000 Klicks bekommen und davon gehen die Meisten, fast 900 auf einen uralten Fernsehmitschnitt aus dem Jahr 2006 oder 2007. Ihre Internetseite ist nach wie vor vollkommen unbekannt. Die Einzigen, die sich da regelmäßig blicken lassen, das sind wir.“

„Das kann sich aber jederzeit ändern,“ sorgte sich Mister Goldman. „Meiner Information nach, hat sich Madame an die WIR-Energie-Leute gewendet. Sie hofft dort kompetenten Rat zu erhalten, was ihre Internetseite betrifft.“

„Ja, aber Mister Goldman, wovor haben Sie Angst? Es gibt heutzutage doch so viele kritische Informationen und Bilder im Netz, da ist das Monalisaland doch nur eine von vielen Verschwörungstheorie-Seiten. Meiner Meinung nach, wird sie es nicht schaffen, die Menschen von ihrer Bombini-Theorie zu begeistern. Die Seifenblasen-Physik ist doch trotz aller Bemühungen, das Thema stark zu vereinfachen, immer noch viel zu hoch für die breite Masse. Nun, und den Anderen erzählt sie im Grunde nichts Neues.“

„Das mag schon sein, aber haben Sie die letzte Kartenlegung gesehen? Sie ist von Gestern und wir sind damit in keiner Weise einverstanden. Wenn Madame jetzt anfängt mit ihrem Götterboten in die Köpfe unserer Politiker zu schauen, dann ist das sehr wohl ein Problem.“

„Ach, diese Kartenlegerei ist doch völliger Humbug,“ meinte Redding, „kein vernünftiger Mensch glaubt an so einen Mist.“

„Von wegen, General, von wegen … die Russen freuen sich über jede neue Kartenanalyse. Da laufen immer mehr mit einem Kartenspiel herum. Die Russen, die glauben an so etwas!“

„Das kann ja sein, aber wen interessiert es? Dieser Götterbote ist doch ein reines Hirngespinnst, es gibt nun mal kleine Götter und damit ist die Sache für mich erledigt.“

„Haben Sie sich so eine Analyse denn schon mal genau angeschaut?“

„Warum sollte ich? Ich habe wirklich Besseres zu tun. Nein, Mister Goldman, machen Sie sich um Monalisa keine Gedanken, die Frau ist verrückt, das haben wir schriftlich. Und sollte sie wider erwartend doch ein kleiner Star im Internet werden, dann werden wir ihre Glaubwürdigkeit schnell zerstören können, es reicht ein Ausschnitt aus der Krankenakte. Madame sieht schnell Gespenster und hört Dinge, die sonst niemand versteht. Nein, diese Frau ist vollkommen ungefährlich, hier steht es, da … chronische, paranoide Schizophrenie. Damit ist sie einfach zu erledigen, sollte es ihr doch noch gelingen, die Menschen mit ihrem Unsinn zu erreichen.“

„Trotzdem, uns ist das Ganze gar nicht Recht. Wir werden diese Frau im Auge behalten und Sie sollten es auch tun. Soweit wir wissen, hat sich einer von den Russen jetzt sogar schon in Osterath eingenistet.“

„Na und? Wir haben über unseren tollen Hund alles im Blick, eine persönliche Anwesenheit ist in der heutigen Zeit doch völlig überflüssig, das kostet nur Zeit und Geld,“ erklärte Redding.

„Sie wollen also niemanden dort hin schicken,“ fragte Goldman.

„Bestimmt nicht, erst wenn sich auf dem Pullerweg die Reporter die Klinke in die Hand geben und das Wort Bombini in den 20Uhr-Nachrichten fällt. Vorher ist das alles nicht nötig.“

Mister Goldman war nur bedingt beruhigt, als er General Reddings Büro verließ. Es mochte ja sein, dass es keinen Götterboten gab, aber diese Kartenanalysen waren dennoch unangenehm, denn es gab sehr viele Menschen, insbesondere Frauen, die glaubten an solche esoterischen Dinge. Man musste sich nur mal ein paar Stunden dieses Astro-TV anhören, da merkte man es schnell. Die Menschen waren leicht zu überzeugen, wenn die Vorhersagen eintrafen, die so eine Kartenlegerin machte. Und er persönlich hatte genügend Erfahrungen mit der Magie gemacht, um zu wissen, solche angeblichen Hirngespinnste enthielten oft mehr Wahrheit als die vermeintlich so seriösen 20Uhr-Nachrichten im Fernsehen.

Doch darum ging es ja letztendlich auch gar nicht, es war das Gesamtpaket von Monalisas Internetseite. Wenn man sich dort hinein las und sich dazu die vielen Videos anschaute, dann konnte man nicht anders und kam ins Grübeln. Er war jedenfalls sehr ins Nachdenken gekommen und darum würde er auch jemanden nach Osterath entsenden. Dort würde, wenn es hart auf hart käme, die Musik spielen. Klar, von ihrer Seite würde keine Gewalt ausgehen, das hatten sie schließlich alle hinter sich. Madame war nicht tot zu kriegen, wenn Joseph es nicht wollte. Und einen weiteren Göttermord konnten er und sein Volk sich wirklich nicht leisten. Im Gegenteil, wenn sie nicht gut aufpassten, dann würden sie bald alle vom Allmächtigen ausradiert werden. Das Schicksal der ganzen Erde lag in SEINER Hand. Und wenn sie nicht sehr vorsichtig waren, dann würden sie alle noch ihr Blaues Wunder erleben.

Goldman verließ die NSA-Zentrale und machte sich auf den Weg zu seinem Büro. Dort würde er entscheiden, wen er nach Osterath und mit welchem Auftrag schicken konnte. Oder, vielleicht sollte er selbst? … Er hatte sowieso vor gehabt nach Europa zu fliegen … ja, das war sicher keine schlechte Idee … je weniger über dieses Monalisaland erfuhren, desto besser. Er würde sich dort ein eigenes Bild machen und dann konnte er immer noch entscheiden wie es weitergehen sollte. Zum Glück schaute sich ja wirklich kein Schwein diese Kartenanalysen an. Es würde sicher bald schon neue Analysen geben und damit würde die Legung zum neuen, israelischen Präsidenten von der Startseite verschwinden.

General Redding war froh, dass Goldman weg war. Er konnte diesen Typen einfach nicht ab. Aber seine Organisation hatte großen Einfluss und man musste vorsichtig sein. Gegen diese Leute war man auch als NSA-General machtlos. Er hoffte diesen Mann etwas beruhigt zu haben, doch natürlich fragte er sich auch, warum der so nervös wegen einer Kartenlegung geworden war. Er ging zu Sandy ins Vorzimmer und fragte sie: „Warst Du heute schon auf Monalisas Internetseite?“

„Sicher, das ist das Erste was ich morgens mache,“ antwortete sie.

„Und hast Du dort eine neue Kartenlegung gefunden?“

„Die über den frisch gebackenen, israelischen Präsidenten, klar, ist nicht zu übersehen.“

„Und, kommt der Mann schlecht weg?“

„Er ist ein Pik-König, das sagt eigentlich schon alles.“

„Wieso, was bedeutet diese Karte denn?“

„Nun, ist doch klar, Pik ist eine schwarze Karte und verweist auf Undurchsichtigkeit, Hinterhältigkeit, Falschheit … halt alles was negativ ist. Das Pik kann auch auf eine mögliche Krankheit oder gar den Tod hinweisen. Vielleicht ist der Mann aber auch einfach nur unbekannt. Doch eine positive Karte ist der Pik-König nur selten. Manchmal ist es einfach nur ein verlassener, unglücklicher Mensch, es kommt immer sehr auf die Frage und den Zusammenhang an.“

„Na, Du kennst Dich ja richtig gut mit den Karten aus,“ sagte Redding erstaunt über Sandys Erklärungen.

„Nun, ich habe mir selbst auch schon öfter mal die Karten gelegt, meine Freundin Patty hat es mir beigebracht. Sie nutzt allerdings die Tarot-Karten. Monalisa nimmt Skat-Karten, das ist ein bisschen anders. Aber ich habe mir ihr Lehrbuch angeschaut und die Bedeutung der Karten notiert. Damit ist es dann sehr einfach ihre politischen Deutungen nach zu vollziehen.“

„Du kannst also mit so einem Kartenspiel umgehen?“

„Ich übe noch, aber eigentlich klappt es wirklich schon ganz gut. Ich habe gestern die Karten nach Heute gefragt und der Götterbote hatte einen überraschenden Besuch angekündigt. Nun, und was war, dieser Mister Goldman tauchte auf.“

„Und, was für eine Farbe hatte seine Karte?“

„Er war ein Kreuz-König.“

„Und was bedeutet dies?“

„Nun, der Mann ist in einer gehobenen Machtposition, allerdings lag die Pik 9 daneben, das Bäumchen stand aufrecht und das bedeutet wohl, dass seine Macht ein Geheimnis ist. Oder er ist Träger von Geheimnissen.“

„Und was ist mit mir, welche Farbe hatte ich?“

„Sie waren natürlich der Herzkönig, denn ich hatte ja nach Ihnen gefragt.“

„Herzkönig klingt ja ganz sympathisch,“ sagte General Redding, der nun doch neugierig geworden war.

„Ist ja auch so,“ sagte Sandy und lächelte. „Aber Sie müssen aufpassen, „es wird geschehen eine unangenehme Überraschung“ sagte mir der Götterbote.

„Ach, tatsächlich? Was für eine Überraschung denn?“

„Das weiß ich auch nicht so genau, der Götterbote wollte dazu keine Auskunft geben.“

„Ach, dann weiß der Typ vielleicht doch nicht alles,“ sagte Redding.

„Nein, ER weiß sicher alles, aber er verrät es nicht jedem.“

„Hm, vielleicht sollte ich mir auch so ein Kartenspiel besorgen, oder hast Du Eines dabei?“

„Nein, tut mir Leid, das habe ich Zuhause liegen gelassen,“ sagte Sandy.

„Dann bringe es morgen mal mit und Du zeigst mir wie es geht.“

„So einfach ist das nicht, man braucht schon etwas Übung,“ meinte Sandy.

„Na, dann werde ich eben üben. Mach mir doch bitte einen Ausdruck von dem Lehrbuch, ja?“

„O.K … wenn Sie jetzt doch Interesse daran haben, kein Problem. Ich zeige Ihnen, was ich weiß und dann müssen Sie selbst sehen, ob Sie den Götterboten verstehen.“

„Ich habe gehört, die Russen zapfen diesen Boten auch fleißig an,“ sagte Redding.

„Klar, wer ein kosmisches Handy in der Tasche hat, der ist im Vorteil.“

„Kosmisches Handy, sagst Du?“

„Ja, so nennt Monalisa ihr Kartenspiel. Passt wirklich gut, der Begriff. Damit hat man immer besten Kontakt zum Allmächtigen.“

„Glaubst Du an Gott?“

„Natürlich! Ich bin schon immer ein großer Fan von IHM gewesen und mit dem Handy kann ich mich endlich auch mal ganz persönlich mit ihm unterhalten.“

„Ihr Frauen! Wenn das mal immer so einfach wäre!“

„General Redding, das hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Mit dem Kosmischen Handy kann das auch ein Mann.“

Monetti

 

Monetti gehörte auch zu den Wenigen, die Monalisas Internetseite regelmäßig aufriefen und auch er entdeckte die Kartenlegung, die Mister Goldman so besorgt hatte. Na, das war ja ein dickes Ding, dachte Monetti, jetzt wurde Monalisa aber mutig. Den Israelis würde diese Analyse sicher gar nicht schmecken. Vielleicht wäre es besser gewesen, Madame würde um diese Leute weiter einen großen Bogen machen, denn jetzt waren diese Schlangen garantiert aufgewacht. Und mit dem Mossad war auch nicht zu spaßen, diese Leute kannten kein Pardon, das wusste er aus eigener Erfahrung. Er hatte von diesem Verein auch schon mal Besuch bekommen, und er wusste, die gingen locker über jede Leiche.

Er war in ihr Fadenkreuz geraten, weil er nicht nur mit Benedikt befreundet war. Sie wollten von ihm allerhand wissen und sie hatten ihn gewarnt. Nicht vor seinem Kumpel Benedikt natürlich, aber sie hatten ihm seine anderen Kontakte vorgeworfen und gemeint, sie würden, wenn er nicht brav sei, der Staatsanwaltschaft einen Tipp geben. Und auch die Finanzbehörde sei sicher an so einigen seiner Transaktionen interessiert. Ja, das waren schon sehr konkrete Drohungen gewesen, aber er hatte den zwei Männern erklärt, dass er nichts zu verbergen hätte, von ihm aus könne in seinem Haus jeder Zeit eine Durchsuchung stattfinden und seine Steuern hätte er auch immer bezahlt. Das war natürlich nicht die ganze Wahrheit, aber so schnell ließ ein Monetti sich nicht nervös machen, er hatte beste Kontakte zur Mafia und die sahen es gar nicht gerne, wenn man einem ihrer Angehörigen dumm kam. Ob er ein Mafiosi war? Natürlich nicht! Aber seine Eltern waren in diesen Kreisen ein und aus gegangen und da die Mafia so etwas wie eine große, verschworene Familie war, genoss auch er ihren Schutz.

In Italien war dies nichts Ungewöhnliches, hier hatte fast jede Familie jemanden, der über ein oder zwei Ecken mit der Mafia im Bunde war. Sicher, die Mafia wurde gefürchtet und es kam ja auch tatsächlich vor, dass man von einem ihrer Männer über den Haufen geschossen wurde. Man musste schon wissen, was man sagte und tat. Wurde man für die Organisation zu einem Problem, dann hatte man ein Problem. Aber er war für die Mafia kein Problem, im Gegenteil. Er hatte ungehinderten Zugang zum Vatikan und zu Benedikt, dass war für die Mafia ein gewisser Vorteil, denn so besaßen auch sie einen Zugang, wenn es nötig war. Bisher allerdings hatte man ihn noch nie in irgendeine Schweinerei hineingezogen. Im Gegenteil, eigentlich hatte er immer nur von dieser Zugehörigkeit profitiert.

Monetti ging in die Küche und machte sich einen Kaffee. Damit ging er dann in seinen Innenhof und las die Zeitung. Was hatte er es doch schön! Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, genehmigte er sich zum Kaffee auch noch einen seiner Kekse. Er hatte ja irgendwie Lust, mal wieder den Grill an zu schmeißen, vielleicht sollte er Maria und ihre Familie einfach mal wieder dazu einladen. Ob eines seiner Enkelkinder wohl diesen Sommer zu ihm kam? Das wäre wirklich schön, dachte er, denn einzig die Tatsache, dass er in diesem Haus so ganz alleine lebte, machte ihm sein Leben manchmal etwas traurig. Seine Frau war nun schon so lange nicht mehr unter den Lebenden und die Kinder waren weit weg. Das hätte er gerne anders gehabt, aber was soll’s, dachte er dann auch wieder, so war er sein ganz eigener Herr. Doch etwas mehr Besuch am Wochenende wäre schon sehr schön.

Er versenkte sich in die Zeitung und als Maria dann irgendwann kam um sich zu verabschieden, da fragte er seine Haushälterin, ob sie nicht Lust hätte auf ein kleines Grillfest, er würde ihre Familie gerne dazu einladen. Maria war überrascht aber auch erfreut. Sie versprach für Samstag alles vorzubereiten und sicher, auch Anna würde bestimmt gerne kommen. Ihr Mann sei allerdings zur Zeit nicht ganz auf dem Damm, aber so ein Grillabend, der würde ihm sicher ganz gut tun. Maria hatte eine große Familie und so ein Abend würde nicht billig werden, aber das war Monetti egal, er hatte ganz gute Geschäfte in den letzten Tagen gemacht. Sein Gewinn daran war sehr erfreulich und ein guter Grund zu feiern. Doch, von diesen Geschäften würde er noch nicht mal Benedikt etwas sagen. Die waren schließlich seine ganz persönliche Angelegenheit.

13.Juni 2014

Freitag der 13. Juni

 

http://quer-denken.tv/index.php/577-chemtrails-warum-in-aller-welt-spruehen-die Das fragte sich Michaela auch immer wieder. Diente diese Aluminium – Barium – Strontium – Besprühung tatsächlich nur der Wettermanipulation? Ging es den Finanziers dieser globalen Aktion wirklich nur darum, im Kriegsfall dem Gegner das Wetter zum Feind zu machen? Oder war an der Geschichte mit der Himmelsprojektion etwas dran. Sie hatte gerade davon auf Monalisas Internetseite gelesen. Das wäre natürlich ziemlich krass, eigentlich wirklich unglaublich. Andererseits, die Idee wäre für die Satanisten natürlich sehr verführerisch, denn so könnten sie zum Einen einen Versuch Gottes, tatsächlich auf der Erde mit einem Raumschiff zu erscheinen, vereiteln und gleichzeitig könnten die Satanisten sich als die wahren Retter der Menschheit aufspielen.

Gleich hatte sie Feierabend und sie konnte endlich ins Wochenende gehen. Die Erkenntnisse der letzten Wochen wirkten sich doch zunehmend auf ihre Motivation auf der Arbeit aus. Irgendwie hatte sie immer weniger Lust aufzustehen und ins Büro zu gehen. Ihre Kollegen gingen ihr auf den Nerv, denn sie schienen fast alle überzeugt zu sein, das Richtige zu tun. Sie glaubten an die Legalität ihres Auftrages, sie glaubten an die Rechtmäßigkeit der BRD, sie fanden auch die Anwesenheit und den großen Einfluss der Amerikaner in ihrer eigenen Behörde völlig in Ordnung. Über die Streifen am Himmel machten sie sich keine Gedanken, sie fanden es auch völlig normal, die Montagsdemonstrationen in den Dreck zu ziehen. Sie selbst war am letzten Montag ja endlich hingegangen und am Liebsten hätte sie dort das Mikro in die Hand genommen um ihren Standpunkt klar zu machen. Es war auch eine Gruppe von Künstlern anwesend gewesen, die etwas Abseits standen und einige Bilder zeigten, die ihren Protest ausdrückten. Und dann erkannte sie Martina, denn auch sie war mit einem großen, sehr emotionalen Bild vertreten. Michaela war zu dieser Künstlergruppe gegangen und hatte sich nicht nur mit Martina länger unterhalten. Die Künstlergruppe war sich einig, diese Montagsdemonstrationen waren überfällig und absolut notwendig. Ja, sie wollten ihre Solidarität zeigen und ihren Beitrag mit Hilfe der Kunst leisten. Ihnen ging es dabei nicht nur um den Frieden, eigentlich wollten sie wie so viele auch, eine ganz andere Republik. Ihr Widerstand richtete sich gegen das System als Ganzes und dem konnte auch Michaela nur zustimmen. Aber soweit war es leider noch lange nicht und sollten diese Stimmen lauter werden, dann würden diese Leute alle als Verfassungsfeinde verfolgt werden. Dabei besaß die BRD gar keine gültige, vom Volk bestätigte Verfassung, wenn man die von 1920 nicht beachtete.

Nein, sie hatte echt keine Lust mehr auf ihren Job und sie hoffte sehr, dass ihre immer noch ausbleibende Regel auf eine Schwangerschaft zurück zu führen war. Sie wartete nun schon 2 Wochen, doch es tat sich nichts. Darum wollte sie gleich in eine Apotheke gehen, um sich einen Test zu besorgen. Was wohl Reinhard dazu sagt, wenn ihre Hoffnung sich erfüllen sollte? Sie hatte ihm bisher noch nichts gesagt. Aber, ein Kind wäre eine gute Lösung für sie, denn dann könnte sie erst mal zu Hause bleiben und dem BND Adieu sagen. Als Beamtin hatte sie keine großen, finanziellen Probleme zu befürchten, denn der Staat versorgte sie gut. Das war ja auch der Grund, warum kaum ein Kollege sich um die Rechtmäßigkeit seiner Arbeit kümmerte. Irgendwie waren sie alle durch die gute Versorgung ganz schön korrumpiert. Sie packte ihre Sachen und machte sich auf den Weg. Auch in den anderen Büros freute man sich schon auf das Wochenende. Sie klopfte bei Reinhard, der noch an seinem Schreibtisch saß.

„Ich gehe schon mal, wann kommst Du,“ fragte sie ihren Freund.

„Ich muss noch etwas für Montag vorbereiten, es wird leider etwas später werden,“ antwortete Reinhard.

„Gut, dann kaufe ich etwas ein, und kümmere mich ums Essen,“ sagte Michaela.

„Prima, mein Engel! Morgen lade ich Dich dafür zum Essen ein, was meinst Du, sollen wir mal wieder so richtig schön ausgehen?“

„Warum nicht, könnte sein, wir haben sogar etwas zu feiern,“ meinte Michaela.

„Ach, was denn?“

„Hm … eine Überraschung, vielleicht.“

„Also gut, dann bis später, Liebes … bin ja sehr auf Deine Überraschung gespannt.“ Reinhard dachte dabei an alles Andere als an eine Schwangerschaft.

Sandys Supernase

 

http://quer-denken.tv/index.php/568-yellowstone-steht-ein-ausbruch-des-supervulkans-bevor Seit Monaten gibt es Gerüchte und Beobachtungen, daß der Supervulkan im Yellowstone Nationalpark in Wyoming/USA möglicherweise vor einem Ausbruch steht. Schon 2011 kamen erste Alarmzeichen, im Winter erregten Herden von fliehenden Tieren Aufmerksamkeit, und am letzten Märztag wurde der Yellowstone Nationalpark von dem stärksten Beben der letzten 34 Jahre  erschüttert. Was würde ein Ausbruch bedeuten?

Sollte die Prophezeiung etwa wirklich eintreten? Würde Amerika vielleicht 2022 von einem Supervulkan in die Knie gezwungen werden? Sandy machte sich wirklich ernsthafte Sorgen, denn die wissenschaftlichen Daten, die auch bei der NSA regelmäßig eingingen, waren durchaus besorgniserregend. General Redding war aus einer Konferenz zurück gekehrt und hatte sie gebeten, im Netz zu diesem Thema Informationen zu sammeln. Wie reagierte die Bevölkerung auf diese Bedrohung? Machte man sich dort auch Sorgen? Gab es vermehrte Hamsterkäufe? Wie reagierten die Aktienmärkte? Wurden bei You Tube Katastrophen-Videos besonders häufig angeklickt? Oder nahm man die Warnungen der Wissenschaftler im Allgemeinen wie immer gelassen zur Kenntnis?

Klar, nicht nur Sandy beobachtete das Netz unter diesem Gesichtspunkt, doch General Redding wollte sich auf die Erkenntnisse seines Hauses nicht mehr allein verlassen. Ihm war es lieber, wenn seine Sandy ihre tolle Spürnase ebenfalls aktiv einschaltete. Er wusste diese kleine Nase mittlerweile sehr zu schätzen, denn er hatte nun schon öfter die Erfahrung gemacht, dass diese Nase wirklich sehr sensibel war und selten ohne Grund anfing zu jucken. Ja, so eine Nase könnte er auch ganz gut gebrauchen, dachte er, und gerade in der letzten Konferenz hatte sie ihm gefehlt. Denn, er hatte immer mehr den Verdacht, dass selbst er als NSA-General ganz dreist an der Nase herum geführt wurde. Und auch, wenn es etwas ungewöhnlich war, er nahm sich vor, seine Sekretärin zur nächsten Sitzung mit zu nehmen. Und sollte sie dann tatsächlich Taschentücher benötigen, dann wusste er vielleicht endlich was wirklich gespielt wurde.

http://quer-denken.tv/index.php/567-n-a-t-o-blockierte-radare-mehrerer-laender-in-europa Diese Geschichte war auch so eine Sache. Seine Informationen diesbezüglich waren ebenfalls sehr bedenklich, denn die Kriegsvorbereitungen der NATO waren tatsächlich im vollem Gange. Die europäische Bevölkerung merkte davon jedoch kaum etwas, denn die Medien hielten wie gewünscht dicht und vermieden alle Nachrichten, die nervös machen konnten. Aber dieser Transponderausfall, der war natürlich aufgefallen, zumindest bei den Flugsicherungen. Die Ursache konnte verschleiert und als Irrtum abgebügelt werden, doch das war natürlich Unsinn. Niemand drückte einfach so versehentlich auf so einen Knopf. Aber zum Glück, in der Presse wurde dieser Vorfall weitestgehend ignoriert, alle sollten jetzt möglichst nur noch an Fußball denken, denn im Schatten der Weltmeisterschaft wollte man die entscheidenden Schritte tun, um dann urplötzlich mit großer Gewalt auf die Krise in der Ukraine reagieren zu können, denn, der Krieg war unvermeidlich, wenn Amerika nicht Bankrott gehen wollte. Putin hatte mit seinem China-Deal den Bogen einfach überspannt, er hatte die Macht-Frage gestellt und damit war Amerika gezwungen zu zu schlagen. Was seine persönliche Haltung dazu anging, so hielt er sich sehr bedeckt. Niemand durfte wissen, was er wirklich zu all dem dachte und vor allen Dingen, was er plante. Er hatte sich Dank Lis Mäuschen ein umfassendes Bild machen können und nun war klar, die Ziele der Satanisten waren derart abscheulich und hinterhältig, da musste man nicht lange überlegen, da war der aktive Widerstand eine Frage des Überlebens. Wenn er dann an Monalisas Träume von einem Paradies auf Erden dachte, dann konnte er nur mit dem Kopf schütteln. Sie alle würden schon allein nur dafür ein Wunder benötigen, um nicht in der Hölle zu landen.

Er griff zu seiner Tasche, es war gleich 16 Uhr und das Wochenende wartete auf ihn. Seine Frau hatte heute etwas Besonderes mit ihm vor, eine Überraschung hatte sie gesagt, nun, er war gespannt. Seit sie aus Rom zurück gekehrt waren, war sie wie ausgewechselt. Auch sein Haus, der Garten, das Essen, einfach alles hatte sie verändert. Und dies lag letztendlich nur an den drei Einschlaf-Keksen von Monetti. Diese Cannabis-Pflanze war nicht nur bewusstseinserweiternd, nein, sie war bewusstseinsverändernd. Im Grunde war seine Frau gar nicht mehr wieder zu erkennen. Und als er dann auch noch bestätigt fand, dass sie tatsächlich mit der Zucht dieser verbotenen Pflanze begonnen hatte, also, nicht nur, weil Monalisa dies auch noch in die ganze Welt hinaus posaunte, machte er sich deswegen größere Sorgen. Wenn das mit Rachel so weiter ging, dann würde es möglicher Weise zu einer Sicherheitsüberprüfung von ihm und seiner Familie kommen. Man sah es nun mal nicht gerne, wenn sich an der Lebensführung der NSA-Mitarbeiter solche Veränderungen zeigten. Und natürlich war auch den Prüfern klar, ein bekiffter Geist war nur schwer zu kontrollieren. Kiffer waren denkbar schlechte Soldaten, denn Befehle wurden von ihnen einfach ignoriert. Kiffer wollten keinen Stress und ganz sicher keinen Krieg. Kiffer wollten einfach nur friedlich in der Sonne sitzen und den Allmächtigen einen guten Mann sein lassen. Ja, dieses Cannabis war ein himmlisches Kraut und der Feind jeder Hölle. Denn, auch Satan wusste, diese Droge verwandelte selbst sein satanischstes Personal in friedliebende Engel.

14.Juni 2014

Der Honigmann

 

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/ Jack war überrascht, denn dieser Honigmann tat doch tatsächlich genau das, was er sich auch überlegt hatte. Einfach in den Sessel setzten, Kamera an und internationale Nachrichten, mit einer kurzen Erläuterung versehen, verkünden. Ja, genauso hatte er sich das vorgestellt! Allerdings würden seine Kommentar bestimmt noch viel kompetenter sein, denn immerhin, er besaß sehr gut recherchierte und fundierte Hintergrundinformationen. Aber bisher hatte er es nicht gewagt, diesen Schritt zu gehen, denn ihm war klar, dann hätte er garantiert von einem Tag auf den Anderen sehr viele Feinde. Außerdem hatte er nun mal zu Beginn seiner Agenten-Laufbahn eine strenge Verschwiegenheitsverpflichtung unterschrieben und die würde man ihm dann sehr schnell unter die Nase reiben. Ihm drohte durchaus eine lange Haftstrafe, sollte er der Versuchung nachgeben und anfangen zu plaudern. Seine Nachrichtensendung würde also wohl nicht lange existieren und damit, so hatte er entschieden, war es unsinnig, damit überhaupt anzufangen. Leider, ja, er bedauerte es sehr, dass er diesen Traum nicht verwirklichen konnte. Aber er konnte sehr wohl anfangen ein Buch zu schreiben, dieses konnte er dann bei einem Notar hinterlegen und nach seinem Tod würde es zu seinem Vermächtnis an die Menschheit werden. So würde er persönlich keinen Schaden davon tragen und den Kämpfern für eine Bessere Weltordnung dennoch wertvolle Dienste leisten können. Seine Bereitschaft sich für die Freiheit der Welt zu engagieren reichte nun mal nicht aus, dafür auch sein persönliches Dasein, seinen Wohlstand und seine gesellschaftliche Stellung zu gefährden. Dieser Honigmann war wohl mutiger oder er hatte nicht so viel zu verlieren wie er.

Wie so oft fiel sein Blick auf das Foto seiner Frau und er sagte: „Es tut mir Leid, meine Liebe, ich bin nun mal kein Held. Ich muss schließlich auch an Sammy denken, und was würde der von einem Opa haben, der im Knast sitzt. Der Junge braucht mich, er freut sich so sehr auf die Ferien bei mir. Ich habe ihm gestern am Telefon von dem Häuschen erzählt, welches ich gekauft habe. Stell Dir vor, er fragte, ob ich mir dann nicht einen Hund zulegen wolle. Er wünscht sich einen ganz Großen. Ach, Liebste, es ist wirklich schade, dass Du diesen Jungen nicht mehr erleben kannst. Er ist eine so große Bereicherung, ohne ihn verlöre mein Leben seinen Sinn. Ich liebe dieses Kind, es ist wie Du.“ Jack wischte sich eine Träne weg, ja, seit einiger Zeit neigte er zur Sentimentalität. Er ging zu seiner kleinen Bar und goss sich einen Brandy ein. Es war schon der Vierte. „Ja, ja,“ sagte er mit einem Blick auf das Foto, „ich weiß, ich trinke zu viel. Wenn Sammy da ist werde ich die Flaschen zu lassen, mache Dir keine Sorgen, ich weiß sehr wohl wann Schluss ist.“

http://youtu.be/hkLOre7tEZE „Hanf: Das Milliarden-Dollar-Kraut“ Am nächsten Morgen schaute er sich dieses Video über die Geschichte des Hanf an und er musste zugeben, es wäre wohl sehr viel gesünder, wenn er kiffen statt saufen würde. In seiner Jugend hatte er durchaus auch mal etwas Hanf geraucht, aber ihm war meistens nur sehr schummrig und übel davon geworden. Außerdem, es war nun mal verboten und im Gegensatz zu seinem Lieblings-Brandy nicht an jeder Ecke erhältlich. Trotzdem überlegte er sich jetzt, sich ein paar dieser wundervollen Pflanzen zuzulegen. Wenn Benedikt und Monetti damit so gute Erfahrungen machten, wenn dieser General Redding und seine Frau damit glücklich wurden, wenn diese BND-Leute ihren Spaß damit hatten, ja, wenn man Monalisa glauben konnte, rauchte selbst der liebe Gott gerne mal einen Joint, dann war es vielleicht einen erneuten Selbstversuch wert. Nur, wo sollte er das Zeug, bzw. die Samen her bekommen? In London gab es sicher irgendwo einen Dealer, doch dieses Milieu war nicht sein üblicher Umgang. Außerdem widerstrebte es ihm, dieser Drogen-Mafia sein Geld in den Rachen zu werfen. Cannabis, eigentlich fast so etwas wie ein Unkraut, wenn man bedachte wie problemlos es überall auf der Welt wuchs, wurde teurer gehandelt als Gold. Da war es klar, dass die heutigen Profiteure des Verbotes kein Interesse an der Legalisierung hatten, denn dann würde das Zeug schnell in jedem zweiten Garten wachsen. Wenn man dann noch überlegte, wie wertvoll diese Pflanze aus medizinischer Sicht war, dann war es wirklich unverantwortlich dieses Kraut so zu verteufeln. Selbst dem Anbau THC-reduzierter Pflanzen wurden immer wieder nur Steine in den Weg gelegt. Ja, das Verbot dieser Pflanze war offensichtlich für einige, sehr mächtige Kreise ein sehr gutes Geschäft. Aber er würde sich erkundigen, irgendwie würde er schon an ein paar Samen kommen. Vielleicht, wenn er nach Holland fuhr. Monalisa wollte dort doch bald schon ihren Geburtstag verbringen, das wäre ein guter Grund für ihn, auch dort hin zu fahren. Nur, Madame hatte immer noch kein Zimmer gebucht. Ob sie es sich etwa anders überlegt hatte?

Er stand auf und machte den Fernseher aus, denn die Übertragung der offiziellen Geburtstagsfeierlichkeiten der Queen war erst mal vorbei. Tja, wenn er in der königlichen Familie nach Cannabis-Samen fragen würde, dann würde er dort sicher welche bekommen können, denn es war bekannt, dass man dort auch ganz gerne mal kiffte.

Der Test

 

 http://bewusst.tv/mensch-oder-person-2/ Michaela machte den Test ganz früh am Morgen und sie war nicht wirklich überrascht, als sich ein roter Ring zeigte. Sie war schwanger. Sie würde also tatsächlich ein Kind bekommen, ein süßes, kleines Baby! Oh … sie freute sich total und am Liebsten wäre sie gleich zu Reinhard ins Bett gekrochen und hätte ihm die frohe Botschaft verkündet. Aber sie entschied erst mal ein schönes Frühstück vorzubereiten. Draußen war der Himmel bedeckt, es sah sogar nach Regen aus. Sie ging in die Küche und stellte den Backofen an, denn sie hatte noch eine Packung dieser köstlichen Aufback-Brötchen von Aldi. Seit sie die entdeckt hatte, zog sie Diese den Brötchen vom Bäcker an der Ecke vor. Sie setzte Wasser für die Eier auf und stellte die Kaffeemaschine an. Ach, ein Baby, ob eine Marie oder ein kleiner Max, das war ihr egal. Hauptsache, sie musste nicht mehr arbeiten gehen. Ihr ging diese Möchtegern-Demokratie und Schein-Republik total auf die Nerven. Und wenn sie dann noch daran dachte, dass ihr Kind mit dem Moment der Geburt zu einer hochverschuldeten Person, ja zum Personal einer Skavenrepublik werden würde, dann regte sie sich einfach nur noch auf.

Wie hatte dies nur so schnell geschehen können? Noch vor 3 Monaten war sie eine stolze und sehr engagierte Mitarbeiterin des Verfassungsschutzes gewesen und jetzt war sie dermaßen frustriert und verärgert, ja sie fühlte sich total verarscht. Sie überlegte ganz ernsthaft dem Freistaat Preussen beizutreten, ihr Kind sollte schließlich nicht als Person sondern als ein freier Mensch auf die Welt kommen können. Klar, auch die Verfassung von 1920 kannte schon gewisse Einschränkungen, aber man konnte diese Verfassung schließlich reformieren, nach 100 Jahren war dies sicher auch aus anderen Gründen angebracht. Sie würde sich dafür gerne engagieren, ja, wenn sie es genau betrachtete, dann war sie dafür bestens ausgebildet. Ach, hoffentlich reagierte Reinhard positiv, hoffentlich freute er sich, wenn sie ihm gleich von dem Testergebnis erzählte. Sie stellte zwei Gläser mit Orangensaft auf das Tablett und schob die Brötchen in den Ofen. Die Eier kochten. Sie hörte Geräusche im Bad, Reinhard war offensichtlich wach geworden.

Na, mein Engel,“ sagte Reinhard und legte seine Arme um sie. „Hm, es gibt Frühstückeier …“

Ich wollte Dich damit eigentlich im Bett überraschen,“ sagte sie.

Prima Idee, soll ich schon mal das Tablett mitnehmen,“ fragte Reinhard und seine Hand rutschte tiefer und streichelte ihren Po. Michaela drehte sich zu ihm um, und drückte ihm das Tablett in die Hände. „Die Brötchen sind gleich fertig.“

Als Michaela damit ins Schlafzimmer kam, fragte Reinhard: „Du siehst heute besonders schön aus, mein Engel.“

Ich habe auch ein tolles Erlebnis gehabt heute Morgen.“

Hast Du etwas schönes geträumt?“

Michaela kroch unter ihre Decke. „Nein, mein Guter. Aber hier, schau mal, was sagst Du dazu?“ Sie reichte ihm das Teströhrchen.

Was ist das? … Was … nein, willst Du damit sagen … ja, also …“ Reinhard war sprachlos und Michaela befürchtete schon, er könnte negativ reagieren, aber Reinhard brauchte nur wenige Sekunden und er strahlte sie an: „Mein Engel, dass ist ja wunderbar! Oh … komm her!“ Und er nahm sie in die Arme, er küsste sie und legte seine Hand auf ihren Bauch. „Das ist wirklich eine tolle Überraschung! Ich werde Papa!“

Du freust Dich also auch? Da bin ich aber froh …“ sagte Michaela, die erst jetzt merkte, dass sie sich nicht wirklich sicher gewesen war, ob ihr Reinhard über ihre Schwangerschaft glücklich sein würde.

Ich finde das einfach großartig! Dann werden wir aber so schnell wie möglich heiraten, ich will alle Rechte haben und alle Pflichten übernehmen. Hm … wir werden auch eine größere Wohnung benötigen…“ In Reinhards Kopf überschlugen sich die Gedanken. „Ein Kind … was für eine wunderbare Aussicht! Dann kannst Du aber nicht mehr arbeiten gehen, ich will nicht, dass mein Kind in einer Krippe landet.“

Keine Sorge, ich werde erst mal bei dem Kind bleiben, mindestens bis es in den Kindergarten geht. Doch, ob ich dann wieder beim BND arbeiten möchte, dass glaube ich nicht.“

Wenn es nach mir geht, dann kannst Du ganz aufhören zu arbeiten, Du musst kein Geld verdienen, ich bekomme genug für uns Drei.“

Michaela griff nach ihrem Kaffee.

Meinst Du Kaffee ist gut für das Kind,“ fragte Reinhard.

Ich glaube ein Becher schadet nicht, aber ich werde wohl erst mal nicht mehr kiffen können,“sagte Michaela.

Nein, das geht wohl wirklich nicht. Hm … das ist natürlich schade.“

Du kannst aber ruhig weiter auf Deinem Balkon abhängen, diese Einschränkung gilt nur für mich. Und ich muss Dir sagen, es fällt mir nicht schwer darauf zu verzichten. Ich will gerne mein Möglichstes tun um dem Kleinen eine gute Mutter zu sein.“

Ach … was für ein großartiger Tag, den muss ich mir im Kalender rot einkreisen. Wann wird es denn soweit sein,“ fragte Reinhard.

Ich glaube im Februar. Genau weiß ich es erst, wenn ich beim Frauenarzt war.“

Ich gehe da mit! Ich darf doch, oder?“

Sicher, gerne. Ich freue mich, wenn Du mitkommst. Ich werde gleich Montag früh einen Termin machen.“

Ja, und heute Abend gehen wir so richtig toll aus! Ich werde Dich in das beste Restaurant ausführen und dann gehen wir tanzen, was sagst Du dazu?“

Sollen wir Martina und Thomas Bescheid sagen?“

Zum Tanzen, klar, warum nicht. Ich rufe gleich mal Thomas an, aber jetzt will ich erst mal noch unserem Kleinen ganz nah sein…“ sagte Reinhard und schob das Tablett zur Seite.

Die Mörder Teslas

 

http://nuoviso.tv/geheimnisse-rund-um-nikola-teslas-tod/ Rachel fragte ihren Mann beim Frühstück auf der Terrasse: „Sag mal, stimmt das, Busch Senior ist eigentlich ein Deutscher, ein Nazi?“

Wie kommst Du denn darauf,“ fragte ihr Mann.

Er soll in Wahrheit Scherff geheißen haben und ein ziemlich falscher Hund gewesen sein. Ja, er war sogar an der Ermordung von dem großartigen Genie Nicola Tesla beteiligt. Ich habe da gestern einen sehr interessanten Artikel auf der Nuo Viso-Seite gelesen.“

Das ist doch Unsinn, George Bush ist ein waschechter Texaner und bestimmt kein Nazi.“

Prescott Bush, sein angeblicher Vater, soll aber die Nazis finanziert haben,“ sagte Rachel, die als Kind einer jüdischen Familie viel über die Greuel der Nationalsozialisten gehört hatte. Ihr waren die Deutschen daher auch heute immer noch etwas suspekt.

Klar, es gab da Verbindungen, doch damals war doch niemandem klar, wohin diese Nazi-Ideologie führen würde.“

Bist Du Dir da sicher? Ich weiß aus Erzählungen meiner Großeltern, dass die Vernichtung der Juden um die Jahrhundertwende nicht nur in Europa ein weit verbreiteter Wunsch war. Im Grunde war es doch schon immer so. Wir sind überall verfolgt worden, immer waren wir die Schuldigen, wenn es Probleme gab.“

Das ist schon richtig, ihr hattet es es wirklich schwer, aber heute krümmt euch keiner mehr ein Haar. Im Gegenteil.“ Er musste an den Besuch von Mister Goldman in seinem Büro denken. Goldman hatte einen derart großen Einfluss, selbst auf die NSA und auch den CIA. Ja, der Mann wurde sogar regelmäßig im Weißen Haus empfangen. Die Juden hatten, was ihren Einfluss und ihre Macht in der Welt anging, wahrlich nicht zu klagen. Und dies traf ganz besonders auf die Zionisten unter ihnen zu. Ob Goldman ein Zionist war, dass wusste er nicht so genau, über diesen Mann hatte selbst er nur sehr wenige Informationen im Zentralrechner gefunden, denn um diese Leute machte auch die NSA gerne einen Bogen. Sich mit diesem verschworenen Personenkreis zu beschäftigen, war nicht erwünscht und brachte letztendlich nur Probleme. Und wenn er wollte, dass deren Geheimdienst sich nicht mit ihm beschäftigte, dann war es besser, er verschloss die Augen und Ohren, sobald es um deren Aktivitäten ging. Die Tatsache, dass er mit einer Jüdin verheiratet war, so hoffte er, sorgte dafür, dass man auch ihn in Ruhe ließ. Andererseits war ihm natürlich klar, dass er, wenn er sein Land, ja die ganze Welt vor dem Untergang retten wollte, sich an dieses heiße Eisen würde wagen müssen.

Dazu ging er nach dem Frühstück in sein Arbeitszimmer und seine Frau wollte wie immer samstags zu ihren Pflanzen in den Garten. Er hatte sich gestern auf dem Nachhauseweg ein Skatkartenspiel besorgt und dieses packte er nun aus. Er schlug das Kapitel mit den Kartenbeschreibungen auf und las es noch mal durch. Er hatte den ganzen letzten Abend bis tief in die Nacht in diesem Lehrbuch gelesen und er war erstaunt wie einfach diese Kartenlegerei zu sein schien. Er versuchte es mit der Frage: „Ist George Bush in Wahrheit dieser deutsche Scherff?“

Er mischte und legte die ersten drei Karten aus. Die erste war ein Karo König, dann kam die Karte der Freundschaft und das Karo Ass. Hm … ob der Karo König der junge George ist? Er legte zwei Karten auf den König, es kam die Pik-Dame und die Kreuz-Dame. Hm … er schaute im Lehrbuch nach … die Kreuz-Dame könnte die Mutter sein, die Pik-Dame, nun ja, eine Schwester vielleicht? Oder diese Karte zeigte an, dass die Mutter eine Witwe war.

Er legte zwei Karten auf die Herz 7, die für die Freundschaft stand und er erhielt einen Karo Bube und den Götterboten, der nach rechts zeigte. Er legte also auch noch auf das Ass zwei Karten und nun las er: „Glück, im fremden Zimmer, existenzielle Veränderung“. General Redding sah, das Bäumchen der Kreuz 9 zeigte nach unten, hm … sollte dies also tatsächlich bedeuten, dass der junge George ins fremde Zimmer gegangen war? Hatte seine Frau etwa Recht? Wenn er sich die Karten anschaute, dann sah es für ihn so aus, als ob die Mutter entweder krank oder gar gestorben war und der junge Georg glücklicher Weise in einen „fremden Zimmer“ ein neues Zuhause gefunden hatte. Konnte das wirklich wahr sein? War George Bush in Wahrheit der Deutsche Georg Scherff? Also, dachte Redding, wenn das stimmte, dann würde er in Zukunft neben der NSA-Datenbank immer auch erst mal noch die Karten befragen. Dieses kosmische Handy war wirklich ein irres Ding! Er mischte nochmal und stellte die Frage: „Wird die USA 2022 Geschichte sein?“

Oh je! Er schlug noch mal im Lehrbuch nach, aber die Antwort war ziemlich eindeutig:Erfüllung, es wird geschehen, in der Abendstunde“ und das bedeutete, es würde bald geschehen. Er wollte sicher gehen und legte zwei Karten auf die Karo 10, die Erfüllung und er erhielt die Karten: „Erfüllung, dunkle Angelegenheit, im fremden Haus“. Er legte zwei Karten auf die Pik 7. Er erhielt zwei Könige, einen Pik-König und den Kreuz König. Der Kreuz König war natürlich der amerikanische Präsident doch wer war der Pik-König? Hieß dass, dass der Präsident sterben würde? Oder gab es einen Feind im Hintergrund? Hm, wer war nur dieser Pik König?

Er legte nun auch noch zwei Karten auf die Abendstunde, die Pik 8 und dort lag jetzt eine Karo Dame und eine Herzdame. Ob sie eine Präsidentin bekommen würden? Hm … es war gar nicht so einfach, diese Karten zu verstehen, es standen nun mal keine Namen drauf. Trotzdem, er hatte tatsächlich den Eindruck, dass diese Karten auf seine Fragen ganz klar geantwortet hatten. Jetzt verstand er, warum immer mehr russische Geheimdienstmitarbeiter mit so einen Skat-Spiel gesehen wurden und warum Mister Goldman die Kartenlegung über den neuen, israelischen Präsidenten nicht lustig fand.

Er mischte noch mal, und stellte im Geiste die Frage: „Ist George Bush einer der Mörder von Tesla?“ Hm … wenn er diese Karten richtig verstand, dann sagte ihm der Götterbote, dass dieser Georg Scherff tatsächlich Teil dieser Mördertruppe gewesen ist. Doch wenn er fragte, ob er der eigentliche Mörder war, dann erhielt er drei Karten, die er nicht verstand: „Karo Dame – in der Abendstunde – es wird geschehen.“ Hm … ganz so einfach war es dann also doch nicht. Was sollte jetzt diese Karo Dame? Und was würde in der Abendstunde geschehen? Er hatte nicht den Eindruck, dass dies eine konkrete Antwort auf seine Frage war. Aber dennoch, die Sache mit den Karten war interessant. Und es machte Spaß, ja, er würde in Zukunft öfter auf diese neuartige Informationsquelle zurück greifen. Vielleicht sollte er Sandy anrufen und sie fragen, ob sie nicht mit ihrem Li vorbei kommen wollte. Hm … vielleicht war sie ja die Karo Dame. Möglich, dass er mit ihr zusammen die Frage nach dem Mörder Teslas klären konnte. Er griff zum Telefon und wählte Sandys Nummer und wie schön, seine Sekretärin war zu Hause.

General Redding, was für eine Überraschung!“

Als er aufgelegt hatte, ging er zu seiner Frau in den Garten und erklärte ihr, dass er Sandy und Li zum Abendessen eingeladen hätte. Die war zwar etwas erstaunt, aber da ihr Mann vorschlug sich selbst um das Essen kümmern zu wollen, hatte sie nichts dagegen. General Redding schaute sich ihre Cannabis-Pflanzen an und sagte: „Die sehen wirklich toll aus, Rachel … sind ja schon richtig groß geworden, Du scheinst echt einen grünen Daumen zu haben.“

Ich habe ein paar Blätter abgeknipst, wenn Du magst, dann können wir die mal probieren.“

Wer raucht denn die Blätter? Ich denke in den Blüten steckt das THC.“

Sicher, da steckt das Meiste drin, aber die Blätter kann man auch verwenden, ein bisschen high machen die auch. Ich kann mit diesem Gas ein Öl daraus gewinnen.“

General Redding gab seiner Frau einen Kuss und sagte: „Du bist mir wirklich eine tolle Pharmazeutin, aber gut, von mir aus, ich bin zu allen Schandtaten bereit.“

Wann kommen die Beiden denn,“ fragte Rachel.

Um Sieben.“

Nun prima mein Lieber, das ist Zeit genug …“, meinte Rachel und klimperte verführerisch mit ihren Augen.

15.Juni 2014

Li schaut genauer hin

 

http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0312S30-38.pdf

…. Am 4. Januar 1943 besuchte Geor-
ge Scherff sr. Nikola Tesla zum letzten
Mal. Als jahrzehntelanger Mitarbeiter
in verschiedensten Funktionen war er
ja derjenige, der mehr Einblicke ins
Leben und Wirken Teslas bekommen
hatte als irgendein anderer.
Am 6. Januar 1943, sagte Skorzeny
1999 zu Eric Bermen, sei er zusam-
men mit dem Nazi-Mitglied Reinhard
Gehlen zu Tesla gegangen. Sie hätten
ihn gezwungen, die Details der wich-
tigsten Erfindungen herauszugeben.
Danach hätten sie Tesla erstickt und
den Inhalt aus Teslas Safe gestohlen,
nach Deutschland geschafft und an
Hitler übergeben. Am 8. Januar 1943
wurde Tesla tot in seinem Zimmer auf-
gefunden. Zu bemerken ist, dass das
US-Militär alle Erfindungen im Rah-
men des Projekts “Paperclips” nach
Kriegsende von Deutschland in die
USA zurückschaffen liess…

Li hatte die Sache mit dem angeblichen Mord an Tesla nicht ruhig schlafen lassen. Rachel hatte diese Geschichte noch mal zur Sprache gebracht, denn die Erklärungen ihres Mannes hatten sie nicht überzeugen können. Sie hatte darum Li, beim Kaffee nach dem Essen, gefragt, ob er etwas darüber wüsste, dass George H. W. Bush Sen., der 41. Präsident der USA, in Wahrheit der deutsche George H. W. Scherff jun. sei. Sie hätte gelesen, dass dieser Mann den berühmten Tesla umgebracht habe. Li schickte noch in der Nacht einige Links, die er zu dieser Frage gefunden hatte, an Redding, damit dieser seiner Frau versichern konnte, dass George H. W. Bush Sen., der 41. Präsident der USA, nicht der Mörder Telas war. Aber seine Quellen bestätigten Reddings Kartenlegung in der Hinsicht, dass George H. W. Bush zum Kreis der Täter gehörte. Doch nach eigener Aussage waren Skorzeny, der Leibwächter Hitlers und das Nazi-Mitglied Reinhard Gehlen die eigentlichen Mörder. Und dass Bush Senior in Wahrheit ein gebürtiger Deutscher mit dem Nachnamen Scherff gewesen war, nun, dafür sprach tatsächlich einiges. Denn, dass Prescott Bush enge Beziehungen zu Hitler und Co. gepflegt und die Nazis finanziert hatte, nun, das war ja im Grunde schon länger bekannt. Es war also durchaus möglich, dass dieser Prescott Bush den jungen Scherff adoptiert hatte. Über dessen Mutter fand er allerdings nichts im Netz, aber dass diese Frau möglicherweise Witwe geworden oder schwer erkrankt ihren Sohn den Bushs zur Adoption übergeben haben könnte, nun, das war auch seiner Meinung nach durchaus vorstellbar.

… Obwohl Skorzeny offiziell 1975 in
Spanien verstarb, ‘wiedererstand’ er
1999 und gestand, dass er nach
Ende des Zweiten Weltkriegs – im
Gegensatz zu den von der CIA kol-
portierten Versionen – Hitler zur
Flucht nach Österreich verholfen
hatte im Flugzeug der Pilotin Hanna
Reitsch. Skorzeny sagte aus: ‘Hitler beging
nicht Selbstmord. Sein Double wurde
mit einem Schuss zwischen die Augen
getötet. Die Analyse der Zähne haben
ergeben, dass es nicht Hitler war. Die
Amerikaner hielten dies geheim, weil
sie befürchteten, dass die Wahrheit
den Ärger der Russen heraufbe-
schwören würde’…

Diesen Teil der Story fand Li noch viel interessanter. Es gab ja immer schon Gerüchte, die besagten, dass sich Hitler 1945 nicht umgebracht hatte, sondern nach Südamerika geflüchtet und dort auch sehr alt geworden war. Nun, Li würde es nicht wundern, wenn dieser Skorzeny auf seinem Sterbebett die Wahrheit enthüllt hatte, denn er hatte schon länger den starken Verdacht, dass im Grunde alle Diktatoren ihren Lebensabend irgendwo auf der Welt in Frieden erlebten. Seiner Meinung nach war es sehr verdächtig, dass die angeblichen Leichen immer bis zur Unkenntlichkeit zerstört waren, dass sie schnell verbrannt wurden, und auch die Ehefrauen immer mit in den Tod gegangen waren. Er konnte sich sehr gut vorstellen, dass auch Saddam Hussein irgendwo auf einer sonnigen Südseeinsel entspannt einen Cocktail trank, denn warum sollte sich so ein reicher, mächtiger Mann in einem Erdloch verstecken müssen, und noch nicht mal Rasierzeug zur Verfügung gehabt haben. Der Mann mit dem Bart sah seiner Meinung nach dem Saddam auch wirklich nicht besonders ähnlich. Und Doppelgänger, die man als Leiche präsentieren konnte, nun, die Diktatoren auf der ganzen Welt besaßen genügend von solchen Doubeln. Und, so überlegte Li, wenn die Bushs so ein vertrautes Verhältnis zu Hitler und Co gepflegt hatten, warum sollte man seinem Freund und Mitstreiter nicht geholfen haben, in dem man die Geschichte des angeblichen Selbstmordes unterstützte. Die einzige Bedingung für die Untergetauchten war nur, sie mussten sich aus der Öffentlichkeit zurück ziehen. Keine Fotos, keine Interviews, aber genug Geld um zum Beispiel in Südamerika angenehm alt zu werden. Angeblich soll Hitler ja sogar über 100 Jahre alt geworden sein. Nun, und sein großer Traum von einer faschistischen Weltherrschaft hatte durch das Treiben der Bushs dann ja auch einen großen Schritt nach vorn gemacht. The New World Order, da träumten die Mächtigen von Heute nicht nur fast alle von, nein, sie waren auch ganz erfolgreich dabei, dieses satanische Weltreich Realität werden zu lassen. Und zwar schlimmer als Hitler es sich je hatte ausdenken können.

… Das alles war ein Ausschnitt aus
einer verworrenen Geschichte, in wel-
cher Zwang und Macht, Unter-
drückung und Korruption ausgeübt
werden, einer Geschichte, von wel-
cher nicht sicher ist, was stimmt und
was nicht. Tatsache ist, dass auch
heute einige Mächtige nicht mit offe-
nen Karten spielen. Das geht auch aus
dem Film “Thrive – die Blütezeitbewe-
gung” hervor oder zum Beispiel aus
einem im Jahr 2010 geführten Inter-
view von Bill Ryan mit einem Zeugen
eines Geheimtreffens in den USA. Die-
ser will mitgehört haben, dass in die-
sem Kreis von etwa zwanzig der ein-
flussreichsten Männer im Plauderton
über die im Rahmen des Projekts
“Bluebeam” geplante Dezimierung
eines grossen Teils der Menschheit mit
biologischen Waffen und Militärschlä-
gen diskutiert wurde. Doch aus dem
Interview geht auch hervor: Die Men-
schen beginnen zu erwachen…

Ja, dachte Li, das Projekt „Bluebeam“ war wirklich das Ungeheuerlichste, was man sich an Bosheit, Heimtücke und Grausamkeit vorstellen konnte. Dafür reichte wohl noch nicht mal Hitlers menschenverachtende Fantasie. Aber dazu würde es nicht kommen, im Gegenteil, Li war sich sicher, dass die Welt bald schon zu einem zauberhaften Paradies erblühen wird, nicht zuletzt dank der großen Fortschritte in der Freien-Energie-Technik und dieser wunderbaren Montagsdemos in Europa.
http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0712S4-17.pdf
http://youtu.be/Z2xMOaFClTU „10 Wochen (hamburger) Mahnwachen“

Thomas denkt nach

 

http://www.youtube.com/watch?v=j26VAXldiTw&list=UUr6VVXep3Fs5EOtjMK3i2AQ „KenFM im Gespräch mit Dr. Werner Rügemer (Juni 2014)“
In was für einem System leben wir eigentlich, fragte sich Thomas entsetzt. Waren denn ab einer bestimmten Ebene alle korrupt? Und was ihn am Meisten irritierte, wieso hatten Journalisten wie dieser Rügemer einen besseren Durchblick als sie beim BND? Klar, auch er hatte gewusst, dass nicht alles so korrekt ablief wie man es sich als normaler Bürger vorstellte und wünschte, aber dass das ganze System dermaßen verlogen war, ja, dass im Grunde Alles nur Schein und nichts wirklich in Ordnung war, das war selbst ihm nicht so klar gewesen. Oder hatte er es nur nicht wahrhaben wollen? Hatte er den Schein für die Realität genommen, weil er ein unverbesserlicher Träumer war? War sein Selbstbetrug vielleicht sogar notwendig, damit er bei diesem ganzen Spiel überhaupt mitmachen konnte? Lebten sie beim BND mit der Lüge, damit sie nicht alle anfingen zu kotzen? Wie lange würde dies noch gut gehen können, wenn die Wahrheit mit jedem Tag sichtbarer wurde?

Wenn er an die Reden auf den Montagsdemos dachte, dann wurde es mit jeder Woche deutlicher, die Menschen begannen die Situation tatsächlich immer klarer zu durchschauen und ihre Forderungen waren völlig berechtigt. Auch er wollte eine Welt des Friedens, der Fairness, der Kooperation und gegenseitigen Unterstützung, um nicht das abgegriffene Wort Solidarität zu benutzen. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit … wie weit waren sie davon doch in Wahrheit entfernt! Demokratie und Wohlstand für Alle? Was für eine Farce! Das Gegenteil fand doch statt! Das Volk hatte so gut wie gar nichts zu sagen und die Armut nahm systembedingt immer weiter zu. Ja, und dies war auch genauso gewollt, denn die Mächtigen hatten kein Interesse daran, ihren Reichtum und Einfluss zu teilen. Im Gegenteil, sie wollten eine Bevölkerung, die tat, was man ihnen sagte und dies funktionierte um so besser, je abhängiger die Massen waren. Für die Mächtigen waren die Menschen nur wichtig um ihren persönlichen Profit und ihre Macht zu mehren. Keiner der oberen Zehntausend hatte ein Interesse an einer Bevölkerung, die selbstbestimmt, gebildet und unabhängig war.
Ja, dachte Thomas, wenn das amerikanische Militär geahnt hätte, was sie sich mit dem Internet für ein Ei ins Nest legen würden, sie hätten ganz sicher darauf verzichtet, auch wenn sie selbst es dann auch nicht hätten nutzen können. Was hatte man es doch früher leicht gehabt! Da reichten zwei, drei Fernsehsender und man hatte die Kontrolle über die öffentliche Meinung und die Information. Heute jedoch schalteten immer mehr Menschen die Glotze aus um ihre Zeit im Internet zu verbringen. Sicher, nicht wenige trieben sich dort in erster Linie auf den Porno-Seiten herum oder sie bestellten etwas bei E-Bay, Amazon und Co. Außerdem waren fast alle Jugendlichen bei Facebook aktiv und kommunizierten darüber unentwegt mit ihren Freunden. Sicher dies alles waren ganz hervorragende Quellen zur Abschöpfung, aber es gab eben auch You Tube und darüber kamen Bilder und Informationen unter das Volk, die nicht mehr zu kontrollieren waren. Die Wahrheit hatte ihr Einfallstor gefunden und sie schwappte in die Rechner und I-Pads der Menschen. Und da jeder im Grunde überall und zu jeder Zeit mit einer Kamera bewaffnet war, gelangten die Informationen über so gut wie jedes Ereignis auf der Welt praktisch in Echtzeit in jedes Wohnzimmer. Wenn dann am nächsten Tag darüber etwas in der Zeitung stand, dann wusste der Leser längst Bescheid und er merkte recht schnell, dass man in den Massenmedien nur die halbe Wahrheit erzählte. Ja, die Medien befanden sich zunehmend in einer echten Krise. Das bisher so erfolgreiche Mittel der Propaganda verlor seine Wirksamkeit und damit war die Hoheit über die Meinungsbildung in Gefahr, ja eigentlich war der Kampf schon verloren.

Und er, was machte er? Seine Aufgabe war es das System und die Macht zu schützen. Nur, wollte er das noch? War er nicht auch schon zu einem Systemfeind geworden? Gestern, als sie mit Michaela und Reinhard tanzen waren, und Michaela ihnen irgendwann eröffnete, dass sie schwanger war, da war er total neidisch geworden. Nicht nur, weil die Beiden Nachwuchs bekamen, den er leider nicht zeugen konnte, nein, er war auch neidisch auf Michaela, die als Mutter der Arbeitswelt einfach den Rücken zu drehen konnte. Reinhard meinte, er wolle, dass Michaela bei dem Kind blieb, denn er verdiene auch alleine genug. Und Michaela meinte, sie wolle ihre Kraft lieber in ihr Kind stecken, als in die korrupte Schein-Republik BRD. Sie habe schlicht die Nase voll und überlege sogar dem Freistaat Preussen beizutreten um zu verhindern, dass ihr Kind zum Personal, ja zum Sklaven dieser Schauspieler-Demokratie wurde. Er hatte, während sie ihren Standpunkt erklärte, nur gehofft, dass sie nicht von irgend einem Kollegen belauscht wurden. Damit musste man durchaus auch als BNDler immer rechnen, denn die NSA vertraute ihnen so wenig wie dem Rest der Bevölkerung. Sie vertrauten ja noch nicht mal der Kanzlerin, dabei war bei der nun wirklich nicht damit zu rechnen, dass sie rebellisch wurde. Angela Merkel war eine sehr sichere, amerikanische Besetzung und da Angie gerne die Hauptrolle spielte und sehr Text sicher war, würde sie die Letzte sein, vor der Amerika Angst haben musste.

Ach, er fühlte sich nicht erst seit heute nicht mehr wohl in seiner Haut. Da half wohl auch der Joint nicht, den Martina ihm gedreht hatte. Sie war mit ihrem auf den Balkon gegangen, wo sie auf der Liege lag und weg geschlummert war. Er saß hingegen immer noch in der Küche und grübelte. Ob Martina jetzt auch von einem Kind träumte?
Er hatte sie beim Frühstück gefragt, doch sie meinte, die Kunst sei ihr Baby. Außerdem wäre sie schon über Mitte Dreißig und da sei eine Schwangerschaft ein zunehmendes Risiko. Sie hatte ihm ihre Hand auf die Seine gelegt und gesagt: „Mein Liebster, ich bin glücklich, so wie es ist. Vielleicht bin ich ja eine sogenannte Rote Frau, eine Jägerin. Ich fühle mich jedenfalls ganz wohl ohne ein schreiendes Kind zwischen meinen Füßen, ich will Malen und nicht Stillen.“ Sie hatte es ganz sicher auch ernst gemeint, nur, er hätte schon gerne so einen kleinen Fratz auf seinem Schoß sitzen. Er hatte immer von einem kleinen Buben geträumt, der ihn mit großen Augen anschaut und kluge Fragen stellt. Er schüttelte das Bild weg und zündete sich endlich den Joint an. Manchmal gab es keine andere Lösung und man musste sich die Welt schön rauchen.
Er ging auf den Balkon und sah seine Frau dort im Bikini liegen. Sie war wirklich eine schöne Frau … vielleicht sollte er sich mal etwas um ihre traumhaft langen Beine kümmern und auch ihre Brüste verlangten sicher nach Betreuung. Ja, dieses Gras war wirklich ein ganz hervorragendes Aphrodisiakum, damit kam man zum Glück sehr schnell auf ganz andere Gedanken.

 

16.Juni 2014

Die Wahrsagerei

 

http://quer-denken.tv/index.php/bibliothek/578-ich-seh-s-ganz-deutlich-die-prophezeiungen-des-alois-irlmaier-teil-3 Seine Schauungen über die Geschehnisse, die den Dritten Weltkrieg einläuten sind sehr exakt. In einer ganz bestimmten Reihenfolge und unter Beschreibung der Jahreszeiten. Er sieht den Krieg im Spätsommer nach einem sehr ungewöhnlich warmen Winter beginnen. Das Laub beginne schon zu welken, den Hafer könne man noch ernten, die Gerste nicht.
Mister Goldman saß im Flugzeug und unter ihm breitete sich der Atlantik von einem Horizont zum Nächsten aus. Er las in einem kleinen Heftchen, in dem die Prophezeiungen Alois Irlmaiers beschrieben und diskutiert wurden. Darin war nicht nur von einem überraschenden, möglicherweise verzweifelten, russischen Angriff auf Europa die Rede, Irlmaier hatte im Grunde im Vorfeld auch den Zusammenbruch des Euro und die darauf ausbrechende Bürgerkriege in Frankreich, Italien und Deutschland vorhergesagt. Nicht nur Paris würde in Flammen stehen, auch im Nahen Osten sollte es Krieg geben. Das Szenario war wirklich beängstigend und alles sah nach einem globalen, apokalyptischen Finale aus, doch nicht durch die Zündung Hunderter Atombomben im Laufe eines 3. Weltkrieges. Nein, es würde nach Irlmaier tatsächlich nicht zu einem derartigen, atomaren Armageddon kommen. Jedoch nicht, weil die Weltelite plötzlich Vernunft annahm und endlich für Frieden sorgte. Nein, ganz und gar nicht, die Satanisten würden nicht innehalten und den Wahnsinn aus Vernunft beenden, es würde vielmehr zu den von vielen, ja von fast allen Sehern der Geschichte prophezeiten „drei schwarzen Tagen“ kommen, nach dem die Sonne dann nicht mehr im Osten, sondern im Westen aufgehen würde. Dies konnte eigentlich nur der erwartete Polsprung sein, da war sich Goldman ziemlich sicher. Schon die alten Ägypter wussten von diesen 3 Tagen Dunkelheit und dem giftigen Staub in der Luft. Ein Staub, der schon beim ersten Atemzug tödlich war. Nur wer in diesen drei Tagen Türen und Fenster fest verschlossen hielt, konnte diese Situation überleben. Danach, so auch Irlmaiers Vorhersage, wäre der Krieg und aller Streit auf der Erde vorbei.

Monalisa sprach, so überlegte er, in ihren Videos ja auch von diesem Polsprung und ihre Erklärungen des Wieso und Warum waren durchaus bemerkenswert. Ihrer Vermutung nach, durchlief die Erde in diesen schwierigen drei Tagen die Nullmagnetismuszone der Milchstraße. Und dies bedeutete nach ihrer Vorstellung, dass die Erde weder einen Nord- noch einen Südpol besitzen würde. Sie nannte es Galaxie-Roulette. Wo die Pole sich dann nach den drei Tagen wieder bilden würden, dass sei allein eine Frage des Zufalls, denn die Erde würde in den drei dunklen Tagen völlig unkontrolliert umher trudeln, so dass nicht vorhersehbar war, wo sich nach diesem Übergang die Pole wieder bilden würden. Man sollte sich ihren Film „Auferstehung in Osterath“ wirklich einmal anschauen, dachte Goldman, zumindest war die Erklärung des Warum und Wieso durchaus eine Diskussion wert.

Ja, diese verrückte Designerin war wirklich eine bemerkenswerte Frau, aber er sagte es ja immer schon, Genie und Wahnsinn waren nicht selten zwei Seiten der gleichen Medaille. Und darum nahm er ihr auch ihren Film über den Noha und seine Arche voller Geisteskranker nicht wirklich übel, auch wenn ihre Geschichte ihn erst mal sehr empört hatte. Aber bei Madame musste man einfach etwas genauer hinhören, dann verstand man auch, dass sie keineswegs beleidigen wollte. Im Gegenteil. Wenn man es genau betrachtete, dann war die Sache mit den vermeintlichen Geisteskranken eine Ehre für sein Volk. Aber dies verstand nicht jeder so. Im Gegenteil, Madame machte sich gerade bei den Israelis zur Zeit sehr, sehr unbeliebt.

Ja, er hatte ihre aktuelle Kartendeutung sehr wohl gelesen. Die über den neuen Präsidenten gab ja schon einen ersten Vorgeschmack, dann die Sache mit dem Mossad, aber ihre Deutung zu der Entführung der drei israelischen Jugendlichen war eine echte Frechheit! Er war nur froh, dass ihre Internetseite so gut wie unbesucht war. Gut, er musste davon ausgehen, dass die großen Geheimdienste alle bei ihr herum hingen, aber die normale Bevölkerung wusste nichts von ihr und ihrer politischen Wahrsagerei. Zum Glück! Wenn sich ihre Karten-Analysen in der Allgemeinheit verbreiten würden, also, dann, ja dann … was konnte man dagegen unternehmen? Das mit dem Abknallen, das hatten sie ja schon hinter sich und nach allem, was man heute wusste, war jede Form des Angriffs auf sie ein Schuss, der nur nach Hinten los ging. Nein, sie mussten das Gegenteil machen, sobald Ignoranz nicht mehr half. Sie mussten ihre Zuneigung gewinnen. Man sah es ja an Putin, was für einen Vorteil ihre Liebe zu diesem Mann, diesem für große Vorteile verschaffte.
http://quer-denken.tv/index.php/583-gedanken-zum-supergau-der-luftueberwachung (Anm. d. Autorin: Diesen Artikel sollte man unbedingt gelesen haben!)

Mister Goldman tat dies jedenfalls und er musste zugeben, auch wenn dieser Text keine Prophezeiung war, er ließ einen dennoch in die Zukunft sehen. Und dass, was da zu erkennen war, nun ja, dass war weit unangenehmer als Monalisas Karten-Analysen. Goldman wusste nämlich, dieser Artikel traf den Nagel auf den Kopf. Amerika war am Ende! Klar, man hoffte irgendwie noch den Absturz in die Bedeutungslosigkeit aufhalten zu können, aber zumindest ihm war klar, der Untergang der Weltmacht Nr.1 war besiegelt. Putin hatte das Spiel im Grunde, ohne einen einzigen Toten verantworten zu müssen, längst gewonnen. Amerika hingegen stand vor dem Allmächtigen mit einer nicht mehr zu beziffernden Zahl an Ermordeten da, und hatte nichts, was es zu seiner Verteidigung noch vor bringen konnte. Die verbündeten Politiker anderer westlicher Staaten mochten ja noch an ein Wunder glauben, aber Goldman kannte Joseph Haltung in Fragen des Völker- und Menschenrechts zu gut. Ein mildes Urteil war nicht zu erwarten und dies hatten sie sehr wohl auch Monalisas Alles umfassenden Zeugenaussagen zu verdanken. Sie war als Verteidigerin der Menschheit aufgetreten und offensichtlich hatten ihre, der Wahrheit verpflichteten Berichte, ihre Wirkung nicht verfehlt. Oh ja, der liebe Gott ist wahrlich groß, ja, er ist der Größte unter allen Göttern!

 

Kaiser, König, Vaterland!

 

http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/575-kaiser-wilhelm-ii Also, wenn ich das so höre, sagte sich Dimitri, dann wünsche ich mir für Deutschland tatsächlich so einen Kaiser zurück, der Mann wäre sich mit Putin sicher schnell einig und Deutschland bekäme nicht nur sofort einen Friedensvertrag, sondern auch einen Beistandspakt. Er hatte ja gar nicht gewusst, dass Wilhelm der II. so ein sympathischer Typ gewesen war. Warum hatte der Zar ihm damals nur den Krieg erklärt?
Da wäre Putin sicher anders gewesen und sein Präsident würde sich auch heute noch selbst mit Merkel einigen können, und es gäbe sehr schnell einen Friedensvertrag und einen Beistandspakt. Aber diese dumme Kuh war daran ja leider in keiner Weise interessiert. Die Frau begriff nicht, wo die wahren Interessen Deutschlands lagen und sie interessierte sich auch gar nicht dafür. Was diese Frau beschäftigte und leitete, das waren allein die Direktiven aus den USA. Dabei könnte sie die mächtigste und erfolgreichste Frau der Welt sein, doch entweder war sie zu blöd dies zu erkennen oder sie wurde derart geschickt unter Druck gesetzt, dass sie es nicht wagte, ihrem Amtseid zu folgen, und Schaden vom deutschen Volke abzuwenden. Sie war und blieb wohl auf ewig eine Ossi-Frau, eine, die jetzt nicht mehr bedingungslos der Partei folgte, sondern der geheimen Weltregierung der Satanisten. Anders ließ sich ihr Verhalten einfach nicht mehr erklären. Denn dumm war sie nicht, davon musste man bei einer studierten Physikerin schließlich ausgehen. Ihre Doktorarbeit war zwar nirgendwo einzusehen, aber Dimitri ging schon davon aus, dass diese Arbeit ein Zeugnis ihrer Intelligenz war. Trotzdem verhielt sie sich den Satanisten gegenüber wie eine Hörige. Selbst als heraus kam, dass die NSA sie ganz dreist abgehört hatte, wie übrigens alle BRD-Kanzlerdarsteller, da zuckte sie nur mit den Achseln und meinte, sie hätte nichts zu verbergen. Also, wie naiv musste man für so eine Äußerung sein? Oder war ihr einfach immer schon klar gewesen, dass sie im Grunde nackig war?

Er nahm seine Karten und fragte den Götterboten nach dem Grund für Merkels devotes Verhalten den Amerikanern gegenüber und er war doch etwas überrascht über die Antwort: „Merkel (Kreuz Dame) – Geheimnis (Pik 9, aufrecht)– Liebe (Herz 7(5))“. Na, was hieß das denn? Hatte Angie etwa eine heimliche Liebe? War sie deswegen erpressbar? Gab es womöglich kompromittierende Filmaufnahmen von ihr? Vielleicht waren die Bilder, die Monalisa im Herbst 2006 meinte auf ihrem Laptop gesehen gehabt zu haben, doch keine Wahnvorstellungen gewesen. Sie hatte es irgendwo notiert, wo hatte er die Datei? Ah ja, hier war es … Dimitri schaute nach der entsprechenden Stelle und da stand: „Ich sah Angela Merkel in einen Raum kommen, das Gebäude schien mir ein altes Gutshaus oder ein größerer Bauernhof zu sein. In dem Raum saß ein blonder Mann so um die 40 auf einem Sofa und Angela kniete sich vor ihn nieder und blies diesem Mann seinen Schwanz. Mir war klar, sie tat es gerne und freiwillig, doch der Mann war keinesfalls ihr Ehemann.“
Monalisa schrieb, dass sie einige solcher intimen Aufnahmen auf ihrem Laptop gesehen habe und natürlich sei ihr sofort klar gewesen, dass diese Bilder unmöglich aus dem normalen Fernsehprogramm sein konnten. Sie fragte sich damals natürlich auch, wer ihr diese Aufnahmen geschickt hatte und vor allen Dingen warum. Eine Antwort darauf bekam sie ein paar Wochen später. Dimitri hatte die Szene auf seinem Bildschirm verfolgen können, denn zu dieser Zeit besaßen sie alle schon den Zugang, den ihnen die Allmächtigen ermöglicht hatten.

Es war irgendwann Anfang oder Mitte Dezember, Monalisa saß wie immer im Wohnzimmer vor ihrem Laptop, als plötzlich ihr Kumpel Mike im Esszimmer sichtbar wurde. Dieser war total aufgeregt und neben anderen verrückten Dingen, die er zu erzählen und zu zeigen hatte, behauptete er eben auch, dass irgendwelche Terroristen ihn auf ihr Raumschiff gebeamt hätten, die, so hätte er erfahren, eine globale Revolution planten. Sie hätten heimlich von allen mächtigen Personen auf der Erde kompromittierende Filmaufnahmen gemacht, die sie alle zu einem bestimmten Zeitpunkt zur besten Sendezeit, also mitten in den 20 Uhr-Nachrichten, auf allen Fernsehern der Welt zeigen wollten. Es seien pornografische Aufnahmen, die dazu führen würden, dass alle hochrangigen Politiker vor Scham im Erdboden versinken würden. Damit wollten sie erreichen, dass sie alle zur gleichen Zeit entmachtet würden. Diese Aussage hatte natürlich bei allen, heimlichen Zuhörern eine sehr einschlagende Wirkung gehabt. Denn, so sagte dieser Mike, selbst die Königshäuser würden nicht verschont werden. Zum Glück kam es dann doch nicht dazu, aber es war leicht nachvollziehbar, dass diese Drohung sofort an die entsprechenden Stellen weiter geleitet worden war. Auch Putin wurde selbstverständlich informiert, doch der reagierte damals ganz entspannt und meinte nur, er hätte diesbezüglich nichts zu befürchten. Dimitri schaute auf die Karten und dachte, Angela Merkel aber offensichtlich schon.

Er legte noch zwei Karten auf das Geheimnis und siehe da, dort lag nun das Kreuz Ass, also die Nachricht, und der Karo König, welcher wahrscheinlich der Liebhaber war. Und wenn er auf die Liebe zwei Karten legte, dann erschien dort der Kreuz König, also der Ehemann, und der Pik Bube, also der Lumpejung. Ihr Professor würde also über so eine Nachricht ziemlich böse werden, das war offensichtlich. Und wenn er dann noch mal zwei Karten auf die Dame legte, nun, dann stand dort: „Im fremden Zimmer – die Freude“. Und damit war für Dimitri die Sache klar, Angela Merkel wurde wegen ihrer geheimen Liebe erpresst. Hm … so etwas hätte er dieser Frau eigentlich gar nicht zugetraut.

Wo er die Karten schon mal in der Hand hatte, fragte er auch noch mal nach der Erpressbarkeit seines Präsidenten und er erhielt die Karten: Pik Dame – der Götterbote und die Kreuz 7(2). Das bedeutete: „Eine Ex , der Götterbote weist auf die Karte „es wird gewahr“. Und wenn er darauf noch zwei Karten legte, dann stand dort: „Die Erfüllung – das Gespräch“ Hm, das konnte bedeuten, dass Putin seine heimliche Beziehung längst gebeichtet hatte. Vielleicht hatte er sich ja deshalb wegen der Erpressung keine Sorgen gemacht.
Jedenfalls waren damals die Mächtigen der Welt in heller Aufregung und dies hatte vielleicht ebenfalls dafür gesorgt, dass man Monalisas Gehirn gelöscht hatte. Es war im Grunde eine Verzweiflungstat gewesen und erst mal hatte man damit ja auch großen Erfolg gehabt. Es gab weder ihren Internet-Auftritt noch einen derartigen, terroristischen Akt. Und ja, in den Jahren danach hatte man sich dann auch wieder ziemlich sicher gefühlt und an den Plänen der NWO fleißig weiter gearbeitet. Doch nun wurde der Widerstand Dank der vielfältigen Informationen im Internet in der Bevölkerung immer größer. Immer mehr Menschen wachten auf und suchten nach Möglichkeiten der Gegenwehr. Und Dimitri war darüber sehr erleichtert, denn auch er hatte keinen Bock auf einen Chip in seinem Gehirn. Ihm ging die ständige Kontrolle durch den Zentral-Computer schon jetzt auf die Nerven. Klar, die Stimme war super sexy, die ihn morgens weckte, es war auch toll, dass er zu jeder Zeit etwas fragen oder berichten konnte, es war toll, dass er über seinen Laptop Zugang zu allem Möglichen hatte, es war sehr praktisch, dass er alles hören und sehen konnte, was bei Monalisa in der Wohnung so geschah, aber er war sich die ganze Zeit auch darüber bewusst, dass auch er genau so beobachtet werden konnte. Vorsichtshalber lief er nicht mehr nackt durch sein Zimmer, er wagte es auch nicht, zur Entspannung sich mal einen Pornofilm anzusehen. Er hielt sich auch mit dem Alkohol sehr zurück, denn er konnte nie wissen, ob er nicht dabei beobachtet wurde, wie er sich die Kante gab. Wenn er sich jetzt auch noch vorstellte, dass er über einen Chip in seinem Gehirn mit dem Zentralrechner dauerhaft verbunden wäre, also, nein, das war eine absolute Horrorvision. So konnte er das Gerät wenigstens in eine Mikrowelle legen oder auch einfach mal ausschalten. Klar, dies wurde registriert und es führte auch zu Nachfragen, aber immerhin, es war zumindest möglich.

Für ihn war daher klar, er wollte auf keinen Fall als Geheimagent für die NWO arbeiten, nein, er wollte stattdessen sehr viel lieber ein Mitarbeiter der BWO sein. Die Bessere Weltordnung kam nämlich ohne all diese Scheiße aus. Dort waren die Lebensbedingungen für jeden so angenehm, dass es nicht nötig war, die Menschen zu überwachen. Sicher, es würde bestimmt noch ein paar Polizisten geben müssen, denn nicht alle Menschen waren schon so gereift, wie dies wünschenswert war. Aber wenn es kein Geld mehr gab, dann gab es schon Millionen Gründe weniger jemanden zu bestehlen oder gar umzubringen. Ja, vielleicht würde er sich für einen Posten als Dorfpolizist bewerben. Dann würde er höchstens noch zu einem Nachbarschaftsstreit gerufen werden oder er musste einen Unfall-Ort absichern, aber ansonsten hätte er sicher kaum etwas zu tun und könnte sich in aller Ruhe der Reparatur alter Autos widmen. Ach ja, die Welt könnte wirklich so schön sein!

 https://www.youtube.com/watch?v=XkbrG1jvkFo&list=UUsDFg3IOIpD3kOIyTrwXKrg  (Anm. d.Autorin: Wir sind nicht allein und die BWO wird kommen, wenn wir es nur wollen!)

17.Juni 2014

Zukunftsvisionen

 

http://youtu.be/nHKx6-2ep_s „KULTURSTUDIO KLARTEXT No 89 – Die Geschichte der europäischen Prophetie“
http://youtu.be/I77Z1G2xnbM „Neuzeit Prophet german Deutsch Edgar Cayce“
http://youtu.be/t6EauP3gYK0 „Beweise Für Die Apokalypse – Neue Erkenntnisse 2014 (German/Deutsch)“
Monetti war froh, dass er sein Vermögen in Sicherheit wusste, egal, was in der Zukunft noch alles passieren würde. Seine Goldmünzen waren ihr Gold wert und dieser Wert würde in Krisenzeiten nur immer weiter nach Oben gehen. Gut, Monalisa behauptete in einem ihrer Videos zwar, dass das Gold in der Zukunft nichts mehr Wert sein würde, weil es als Zahlungsmittel nicht mehr anerkannt würde, aber wer konnte dies schon glauben? Gold war immer schon sehr begehrt gewesen, oder etwa nicht? Monalisa begründete ihre Vorhersage damit, dass Gold in Wahrheit nur einen sehr begrenzten, praktischen Nutzen habe, denn es sei einfach ein zu weiches und schwaches Material, so dass man daraus weder ein Messer noch ein Schwert machen könne.
Dies war zwar richtig,  Monetti stimmte ihr in diesem Punkt zu, aber der Wert bemaß sich in den modernen Zeiten nun mal nicht nur an der Festigkeit eines Metalls, sondern immer mehr auch an seiner Verwendbarkeit, ja Notwendigkeit in der Elektronik. Nicht nur in einem Handy war Gold sehr wichtig, in allen elektronischen Bauteilen wurde es auf Grund seiner hohen Leit- und Kontaktfähigkeit eingesetzt. Und außerdem, es korrodierte nicht, was auch sehr entscheidend war. In einer Technik basierten Welt war Gold somit sehr gefragt. Ja und als Schmuck würde es garantiert immer begeistern und auch in der Medizin wurde es geschätzt, denn es war, soweit er wusste, dass einzige Metall, dass für den Menschen in keiner noch so hohen Dosis giftig wurde. Man konnte soviel Goldzähne haben wie man wollte, man konnte Goldstaub sogar im Champagner trinken oder es als Blattgold-Verzierung auf einem Eisbecher genießen. Und dann waren da ja auch noch seine magischen und spirituellen Kräfte. Gold stand für das Erlangen von Bewusstsein und Erkenntnis. Nein, Monetti war überzeugt, auch wenn es zu einem globalen Zusammenbruch des Kapitalismus kommen würde, der Wert des Goldes würde bestehen bleiben, denn die Menschen vertrauten und liebten das Gold.
Er schloss seinen Safe, in dem er seine Goldbarren und Münzen aufbewahrte. Den Safe hatte er sich zusammen mit dem Gold zugelegt und es war das modernste und sicherste Modell eines kleinen, aber sehr feinen, italienischen Herstellers, dessen Sicherheitsprodukte gerade in Mafia-Kreisen sehr geschätzt waren, denn selbst ihren besten Panzerknackern gelang es nicht, diese Safes zu öffnen.

Was allerdings die Lage in der USA anging, da machte er sich schon Sorgen, denn seine älteste Tochter lebte dort mit ihrem Mann und den Kindern. Er hatte auch ihnen geraten, ihr Erspartes in Gold zu anzulegen und seiner Tochter versichert, dass sie mit ihren Kindern jederzeit und gerade in der Not zu ihm nach Rom kommen könne, ja, dass er von ihr erwarten würde, dass sie im Falle des drohenden Zusammenbruchs sich rechtzeitig Tickets besorge und nach Europa kam. Sein Haus sei groß genug um allen Schutz zu bieten. Sie hatte ihm zurück geschrieben und gemeint, er würde den Teufel an die Wand malen, Amerika sei ein starkes und reiches Land, es würde ganz sicher nicht untergehen. Aber sie und ihr Mann hätten seinen Rat, zumindest einen Teil ihres Geldes in Gold zu tauschen, befolgt, denn auch ihr Mann sei der Meinung, dass Gold im Zeitalter der Elektronik ein sehr gefragter Werkstoff und damit eine gute Wertanlage sei. Monetti überlegte, ob er seiner Tochter eine Mail mit dem Link zu dem Video „Beweise Für Die Apokalypse“ schicken sollte, doch dann entschied er sich dagegen. Warum sollte er ihr Angst vor der Zukunft machen? Wenn es soweit war, dann würde er sie zur Not mit einem Privatflugzeug abholen, denn zum Glück besaß er sehr gute Kontakte zu sehr einflussreichen und mächtigen Persönlichkeiten, für die es egal war, wer was wie wo wann regierte oder nicht.

Was seinen Freund Benedikt anging, so musste er sagen, dass dessen Zustand ihm einige Sorgen machte, denn Benedikt sprach immer wieder und immer öfter über sein nahendes Ende. Benedikt schien sich dabei zunehmend Sorgen um sein Seelenheil zu machen. Als sein Freund ihm das erste Mal von Joseph und seinem paradiesischen Raumschiff erzählt hatte, da war er noch sicher gewesen, dort zumindest als Straßenkehrer ein Plätzchen zu bekommen, doch als er ihn das letzte Mal besuchte, da sprach Benedikt von den Qualen, der Finsternis, Einsamkeit und Kälte, welche die erwarten würde, die in Satans Reich eingingen. Er erzählte, dass das Raumschiff nicht nur eine Sonnenseite besaß, sondern auch ein Untergeschoss, indem Satan Senior seine Gefängniszellen bereit hielt für die, welche keine Gnade gefunden hatten.
Und auch Monetti erinnerte sich an Monalisas Beschreibungen dieses Ortes der Finsternis und musste zugeben, dass es sicher kein Vergnügen war, neben dem ewig zeternden Hitler in einer zugigen und verdreckten Zelle zu hocken. Er hatte versucht Benedikt aufzuheitern und ihm gesagt: „Ach Benedikt, Du hast dem Satan doch so viele Opfer gebracht, ich bin sicher, Du wirst mit ihm an einer Tafel sitzen und viele, alte Bekannte wieder sehen.“ Benedikt hatte darauf mit einem schiefen Grinsen reagiert und gesagt: „Wenn das mal nicht noch viel Schlimmer ist.“

http://youtu.be/0eWxhedOUYc „Doku – Hitlers geheime Wunderwaffe – Damit hätte er GEWONNEN – DOKUMENTATION“ Monetti sah sich am Abend zur Entspannung bei einem Glas guten Weins diese Dokumentation an, und dachte: „Die Deutschen sind wirklich ein ungeheuer begabtes Volk, gerade ihre Ingenieure sind absolute Weltklasse. Kein Wunder, dass Hitler in seiner Zelle keine Ruhe findet und selbst dem Satan Senior dort noch auf den Wecker fällt. Und, von wegen, es gibt keine bemannten Raketen, selbst das haben diese Deutschen hin bekommen.“

 

Die zweite Erde

 

http://youtu.be/gLFPeqEei1A „DIE ALIENS KOMMEN ZU UNS UND WIR FLÜCHTEN INS ALL Doku 2014“
Oh, dachte Jack, es ist ja schon Mitternacht! Die Dokumentation war 1 ½ Stunden lang gewesen, doch er hatte sie sehr interessant gefunden, denn er besaß ja tatsächlich so ein Ticket ins All. Er würde im Falle des Falles mit seiner Tochter und seinem Enkel mit auf die große Reise zur zweiten Erde dürfen und er nahm an, dass auch sein Schwiegersohn bis dahin die Bedingungen erfüllen würde, die seinem Ticket-Besitz noch im Wege stand. Die Dokumentation war realer als die meisten Menschen wahrscheinlich glaubten, denn im Geheimen war mit den Vorbereitungen für eine Flucht ins All schon vor Jahrzehnten begonnen worden. Sir Henry hatte ihm bei ihrem letzten Treffen über die großen Fortschritte, die das Projekt machte, genauer informiert und er musste gestehen, die Verführung mit zu fliegen war sehr groß. Der Komfort auf dem Raumschiff sollte demnach einem 5-Sterne-Hotel ähnlich sein, denn er und natürlich auch Sir Henry würden auch auf dem Raumschiff zur Elite gehören. Der Rest der Mitreisenden war zum Einen natürlich für die Erhaltung der Art wichtig, aber eben auch als Bedienungs-Personal für die Elite. Irgendwer musste schließlich kochen, waschen und putzen. Man benötigte Menschen, die sich um die Gärten und die Ernte kümmerten, man brauchte Mitarbeiter für die Verwaltung, Polizei und natürlich auch eine Crew, die mit dem riesigen Raumschiff umgehen konnte. Noch waren nicht alle Probleme gelöst, aber es würde nicht wie in dieser Dokumentation unterstellt noch 70 Jahre dauern, bis die Arche bereit zum Abflug war. Sir Henry hatte ihm auch erzählt, dass das Ziel ihrer Reise mittlerweile gefunden war. Er hatte ihm ein Bild des Planeten gezeigt, er lag 106 Lichtjahre entfernt und die Reise dort hin würde einige Jahrzehte dauern, da sie noch keinen überlichtschnellen Antrieb besaßen. Der funktionierte bisher nur in sehr kleinem Maßstab, und sicher, nach den Regeln der Physik müsste er auch bei einem großen Raumschiff funktionieren, doch von einem Grundlagenexperiment bis zum Bau eines Antriebes für ein solch großes Raumschiff., nun, so meinte Sir Henry, soweit seien sie trotz der intensiven Forschung leider noch nicht.

Jack machte den Computer aus und ging ins Bad um sich die Zähne zu putzen. Er schaute in den Spiegel und fragte sich nicht zum ersten Mal: „Alter Mann, willst Du da wirklich mit?“ Wenn er ganz ehrlich war, dann interessierte ihn diese Reise immer weniger. Er dachte eigentlich nur noch an den bevorstehenden Umzug in sein kleines Häuschen am Meer. In drei Wochen würde er seinen Enkel am Flughafen abholen und dann würden sie zusammen das Haus in Besitz nehmen. Die Handwerker kamen mit ihren Arbeiten gut voran und er hatte auch schon angefangen die ersten Kisten zu packen. Was sollte er auf einem anderen Planeten? Er würde ihn selber sowieso nicht erreichen, selbst sein Sammy würde wenn, dann als alter Greis dort ankommen.
Nein, dachte er, er wollte lieber in Ruhe am Meer spazieren gehen und an seinem Buch schreiben. Und wenn er die Prophezeiungen richtig verstand, dann würde zwar der Kapitalismus sein Ende finden, aber davon würde die Erde selbst nicht untergehen. Für England sah es zwar nicht so gut aus, aber es würde schon nicht gleich die ganze Insel untergehen. Es durfte halt nicht zum Abwurf einer Atombombe in die Nordsee kommen, das wäre sicher fatal. Das würde man verhindern müssen. Und dann, wenn er es richtig sah, dann würde nach dem Zusammenbruch des alten Systems, für alle die Chance für eine neue, bessere Weltordnung bestehen. Die Menschen würden die Erde wieder zu einem Paradies, einem neuen, modernen Garten Eden machen können. Nun, und wenn er es richtig überlegte, würde dies ganz sicher leichter fallen, wenn die jetzige Macht-Elite von der Erde verschwand. Sollten sie also ruhig fleißig an ihrem Raumschiff bauen und so bald als möglich abhauen, für die Zurückbleibenden wäre dies nur eine Erleichterung.

Er schlüpfte in seinen Pyjama und knipste in der Wohnung überall das Licht aus, dann kletterte er in sein Bett und machte die Augen zu. Er entspannte und sah vor seinem geistigen Auge seinen Enkel im Garten seines Häuschens in der Hängematte liegen. Der Junge war nicht mehr knappe sechs Jahre alt sondern sicher so um die 15. Er lag dort ganz entspannt und las in einem Buch. Der Titel lautete: „Utopia – Teil 3: Über das Leben der Tiere im Paradies!“Ja, dachte er noch, das war wirklich eine schöne Zukunftsvision, so soll es sein. Und dann war er auch schon eingeschlafen.

 

18.Juni 2014

Na endlich!

Dimitri war erleichtert, endlich wusste er wohin die Reise ging. Nach Amsterdam! Das war doch mal eine gute Entscheidung. Monalisa und Osram waren sich recht schnell einig geworden, sie würden dort mit ihrem Zelt auf einem Campingplatz übernachten. In der kommenden Woche, von Donnerstag bis Samstag, und das waren auch für ihn schöne Aussichten, denn auf Amsterdam hatte er ebenfalls große Lust. Er hatte mit seiner Frau dort einmal eine ganze Woche in einem sehr schönen Hotel verbracht, da seine Frau niemals, auch nicht eine einzige Nacht, in einem Zelt auf einer Iso-Matte schlafen würde. Sie war eben eine Luxus-Frau. Im Gegensatz zu Monalisa, die wollte einfach nur ihren 50. Geburtstag mit einem Joint in der Hand verbringen. Und das war in Amsterdam ja auch kein Problem, dort gab es an jeder zweiten Ecke einen Coffee-Shop.
Er würde ja auch gerne campen, doch er besaß kein Zelt. Aber auf dem Campingplatz konnte man auch richtig hübsche Wohnwagen mieten, leider ging das nur ohne Hund, denn auch Monalisa und Osram hätten gerne so einen bunten „Bauwagen“ gemietet. Nun, er hatte keinen Hund und darum rief er sogleich bei dem Campingplatz an, und machte seine Buchung klar. Ach, endlich, endlich … er hatte langsam wirklich Lust auch mal wieder aus diesem Nest heraus zu kommen. Es war ja prinzipiell wirklich ganz schön und gemütlich in diesem Monalisaland, aber auf die Dauer war es auch etwas langweilig.
Die Kneipen hatte er mittlerweile alle einmal besucht, er war in fast jedem Restaurant essen gewesen, er hatte sich alle Schaufenster der Geschäfte angesehen und er hatte in dem kleinen, aber immerhin sehr schönen Park in der Sonne gesessen. Natürlich war er auch durch die Nebenstraßen spaziert und hatte die vielen, schönen Einfamilienhäuser mit ihren sehr unterschiedlichen Vorgärten bewundert. Doch kulturell lief in diesem Ort praktisch gar nichts. Es gab eine ganz gute Galerie wie ihm schien, es gab auch eine große Musik-Schule, doch, das war es offensichtlich auch schon. Theater, Kino oder auch nur ein kleines Schwimmbad, Fehlanzeige. Tennis, Golf und Reiten war hier aber wohl möglich. Überhaupt, der Schwerpunkt schien ganz auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnitten zu sein. Wenn man Remmidemmi haben wollte, dann musste man zum Beispiel in die Altstadt des nahe gelegenen Düsseldorf fahren. Dies ging per Zug oder Straßenbahn, mit dem Auto natürlich, aber auch mit dem Rad war es nicht zu weit. Das Hotel hatte zum Glück Fahrräder, die man sich ausleihen konnte und damit war er schon einige Male etwas durch die Gegend gefahren. Osterath lag inmitten von platten Feldern, auf denen Weizen, Roggen, Rüben, Mais und Kartoffeln angebaut wurden. Es gab auch einige Erdbeer-Felder, aber die wurden zur Zeit abgeerntet. Auffällig waren auch die vielen Windräder, Deutschland war ja sehr engagiert in Sachen regenerativer Energien.
Gestern war er mit dem Fahrrad bis an den Rhein gefahren, dort war es wirklich sehr schön. Er hatte sich an den Strand gesetzt und den vielen, großen Schiffen zugeschaut, die dort flussauf- und abwärts vorbeizogen. Der Düsseldorfer Flughafen war wohl auch ganz nah, denn die Flugzeuge flogen ziemlich tief und im Minuten-Takt über seinen Kopf hinweg auf die andere Rhein-Seite. Es gab auch einen kleineren Wald, es gab ein paar eingezäunte Baggerlöcher, aber schwimmen konnte man dort leider nicht. Damit war Monalisas Paradies in Osterath im Grunde schon beschrieben.

Insofern war es wirklich schön, dass Madame ihren Geburtstag in Amsterdam feiern wollte. Er hatte zwar nicht den Eindruck, dass Osram dazu wirklich große Lust hatte, aber er hatte es nun mal als Trostpflaster für die verschobene Wanderung auf dem Jacobsweg versprochen. Überhaupt, er hatte den Eindruck, dass die Beiden sich zur Zeit nicht viel zu sagen hatten. Osram verbrachte seine Zeit mit dem Hund oder er werkelte an dem Gartenhäuschen. Seit Tagen war er mit dem neuen Dach beschäftigt. Ja und Monalisa saß praktisch den ganzen Tag bis tief in die Nacht vor ihrem Laptop und fütterte ihre Internetseite.
Heute hatte sie eine neue Karten-Deutung hineingestellt. Das Thema war die islamistische Terrorgruppe ISIS, die schon vor Bagdad stand. Diese Typen waren echt durchgeknallt, das fand auch Dimitri. Man hörte in den Nachrichten nur wenig darüber, aber wenn man im Internet schaute, dann sah man auf den Straßen jede Menge tote Iraker liegen, einige auch ohne Kopf. Diese ISIS-Kämpfer waren echte Barbaren und Monalisa brachte eine entscheidende Frage zur Sprache: „Wer versorgt diese Leute mit Waffen und Munition, wer finanziert diese Terrorgruppe?“ Die Antwort war eigentlich bekannt, es waren die Saudis und der CIA, nur, das sagte im Westen niemand laut. Denn, dann müsste man sich mit den Saudis und Amis anlegen, was natürlich niemand wollte, der von ihnen weiter billig Öl beziehen wollte.

Das Problem der ISIS interessierte in Osterath jedoch  kaum jemanden, hier regte man sich wegen eines geplanten Doppel-Konverters auf, der den Osterathern direkt vor die Nase gesetzt werden sollte. Ihr ehemals kleines E-Werk soll damit zu Europas Energie-Drehscheibe Nr.1 ausgebaut werden. Dazu ist der Bau einer gigantischen Industriehalle für den Doppel-Konverter in einer Größenordnung von 200m Länge, 100m Breite und 20-30m Höhe notwendig. 2017 soll diese Anlage betriebsbreit sein. Doch diese Pläne stoßen auf den massiven Widerstand der Osterather, die damit jedoch relativ hilflos da standen, denn von den großen Parteien SPD und CDU konnten sie nur platte Sprüche und austauschbare Parolen erwarten, wie Dimitri in einem privat finanzierten EXTRA-BLATT lesen konnte. Insofern würden Menschen mit Herzschrittmacher ab 2017 die Nähe des Konverters meiden müssen und die Lärmbelästigung, nun ja, die würde dann wohl für alle Anwohner beträchtlich sein.
Dimitri mischte seine Karten und fragte den Götterboten, ob der Protest der Osterather vielleicht doch noch Erfolg haben würde, er meinte jedoch, dass die Antwort ziemlich eindeutig war: „Der Bau ist entschieden, die Osterather haben leider kein Glück.“ Allerdings, wenn er die Karten richtig interpretierte, dann war dem Unternehmen Amprion dennoch an einer gewissen Einvernehmlichkeit gelegen, insofern könnte es wirklich nicht schaden, sich mit dem Energieversorger zusammen zu setzen, und zumindest über Verbesserungen, wie einem größeren Lärmschutz zu reden.

Ja, ja, dieses Kosmische Handy war wirklich toll, er hatte es wie seinen Ohrstöpsel und die Brille immer mit dabei. So war er nicht nur mit seinem eigenen und dem Zentral-Computer in Moskau direkt verbunden, auch mit dem allwissenden Götterboten war er immer in Kontakt. Er schaute auf die Uhr, es war bald Vier, Zeit für einen Kaffee in der Eisdiele und einem anschließenden Bierchen in der „Savanne“. Dort hatte er schon einige nette Typen kennen gelernt, der Wirt war ihm auch recht sympathisch. Und vielleicht begegnete er ja heute auch wieder diesem Einstein. Er hatte ihn schon wegen der Wohnung angesprochen und vielleicht konnte er diese heute schon besichtigen. Ja, es ging eigentlich alles sehr gut voran und wenn er an die nächste Woche dachte, dann bekam er richtig gute Laune. „Amsterdam, Amsterdam … ich komme! Und dann hau ich mir mir Deinem tollen Shit endlich auch einmal mal so richtig Rübe weg!“

Oh je, die Beiden hatten sich doch tatsächlich in die Haare bekommen! Uh … Madame war recht ärgerlich geworden und er musste ihr zwar Recht geben, aber er verstand auch Osram. Dabei hatte ihr gemeinsamer Kaffee im Häuschen so nett angefangen. Monalisa war schon länger nicht mehr Unten gewesen und Osram schien sich auch zu freuen, und wieder einmal sprachen sie viel über Lampen und so geredet. Doch dann kam die Rede auf den Inhalt ihrer alten, angemalten Holztruhe zu sprechen und in Monalisa kam ein alter Wunsch auf, denn in der Truhe befanden sich wohl Teile ihres Experimentes, und Monalisa hatte diverse Dinge aufgehoben, um daraus irgendwann einmal etwas zu machen. Und jetzt war das Häuschen bald fertig und sie überlegte, ob sie sich dort nicht einen zeitweiligen Arbeitsplatz aufbauen sollte. Sie meinte zu Osram, dass er doch in den nächsten Wochen oder gar Monaten noch einiges andere zu tun hätte. Sie war der Meinung, dass dies sehr gut passen würde, denn im September sei sie sicher fertig und würde sicher etwas anderes tun wollen. Das klang eigentlich alles sehr vernünftig, doch Orsam wehrte sich dagegen mit allen möglichen, allerdings ziemlich unpräzisen Einwänden. Monalisa und Osram kamen in einen Besitzer- und Nutzungsstreit, denn zumindest formal war es ihr Häuschen und sie wollte es natürlich auch gerne nutzen. Osram gefiel dieser Gedanke jedoch plötzlich gar nicht. Dimitri hatte während dieses Streites vor der Eisdiele gesessen und weil es so spannend war,  war er gar nicht so begeistert, als er Einstein gerade jetzt kommen sah. Aber natürlich stand er auf und ging ihm freundlich grüßend etwas entgegen und er sprach ihn direkt an.

„Hallo Einstein, wie geht es Dir?“
„Ach, ganz gut, … Du willst etwas wegen der Wohnung wissen,“ fragte Einstein.
„Klar, natürlich … ich bin sehr interessiert, ein einzelnes Zimmer würde mir im Grunde schon reichen.“
„Tja, ich habe da Eines, aber es ist noch nicht renoviert, ich muss da noch etwas dran machen.“
„Oh … ich bin handwerklich ganz fit, ich helfe Dir gerne.“
„Nun ja, … ich muss darüber nachdenken.“
„Willst Du in die „Savanne“, ich komme dort dann gerne später noch nach, ich trinke erst noch meinen Kaffee.“
„Gut … reden wir später drüber, Dimitri war Dein Name?“
„Ja genau, ich komme aus Moskau.“
„Ah … tolle Stadt. Was macht der Putin denn gerade?“
„Weiß ich nicht, ich denke, er wird alles tun um sich und seine Vorstellungen von einer friedlichen und kooperativen Weltordnung durch zu setzen.“
„Na, ich bin auf seiner Seite,“ sagte Einstein.
„Ich auch, Putin ist wirklich ein guter Mann.“
„Also gut, dann bis gleich,“ sagte Einstein und stieg über den niedrigen Zaun, der den Zugang in dem kleinen Biergarten verstellte.

Dimitri hatte dem Streit also nicht so konzentriert folgen können, doch er hörte noch die letzten Worte Beider:
„Also, was ist, ich will weiterarbeiten, sonst wird das hier nie etwas.“
„Ist schon in Ordnung, aber über die Nutzung dieses Häuschens reden wir noch mal.“ und dann war Stille. Sie kam ins Wohnzimmer und setzte sich gleich an den Schreibtisch. Etwas später kam Osram kurz hoch um etwas zu holen, aber sie wechselten kein Wort miteinander.
Hm … so wirklich gut war die Stimmung nicht zwischen den Beiden. Es würde sich sehr interessant zu beobachten sein, wie sie ihr gemeinsames Leben in diesem Haus gestalten würden. Er wusste, Madame freute sich darauf bald wieder ein richtiges Schlafzimmer zu haben, sie benötigte aber erst noch ein Bett.
Er hatte mitbekommen, dass die Töchter von Marie der Nachbarin von untendrunter da waren um die Habseligkeiten der Mutter zu sortieren. Dienstag würde Monalisa dann mit Osram eine Besichtigung der Dinge machen, die dann noch in der Wohnung waren. Vielleicht konnten die Zwei ja noch etwas davon gebrauchen. Monalisa und Marie hatten sich all die Jahre wie er wusste sehr gut verstanden und Marie, so sagte eine der Töchter, würde sich sehr freuen, wenn Monalisa sich möglichst viel aussuchen würde. Irgendwann wollten sie dann noch mal im Garten zusammen mit der Mutter zusammen Kuchen essen. Tja, und dann stand hinter dem Haus noch ein Stapel mit Holzpaletten und Monalisa fragte, ob sie die haben dürfte, sie sagte, sie wolle sich daraus gerne ein Bett bauen.

Es war irgendwie klar, Madame wollte so langsam vom Schreibtisch weg, zumindest wollte sie auch etwas basteln und  bauen. Osram gefiel dies nicht besonders, dabei hatte er die ganzen Tage und Wochen immer gesagt, dass sie doch auch mal etwas anderes tun sollte als immer nur vor dem Rechner zu sitzen. Nur, wenn Monalisa es jetzt ankündigte, da empfand er es als Bedrohung seiner Idylle. Der Typ hatte es ja auch wirklich toll in ihrem Garten. Klar, es war alles ziemlich viel Arbeit, dass sah Dimitri genau und er konnte sich schon vorstellen, dass auch er dort niemanden um sich herum haben wollte. Und sicher, auch er würde dort lieber ganz alleine herum basteln. Aber Osram hatte noch viel zu viel zu tun um an den Bau von Lampen zu denken.
Aber, sio war Dimitri überzeugt, sie werden es schon schaffen. Es war ja auch nicht so einfach, im Grunde sah er gerade einem Einzug und Auszug zugleich zu, sowie der Gestaltung eines Gemeinschaftsarbeitsplatzes. Arbeit, Wohnen, zusammen Einkaufen und Essen … nur, sexuell lief zwischen den Beiden echt nichts. Er bekam es ja mit, da lief gar nix im Bett. Und das wohl schon immer, bis auf ganz zu Beginn. Was für eine merkwürdige Beziehung, dachte Dimitri, was für ein merkwürdiger Mann, dieser Osram. Er an dessen Stelle würde so keine Beziehung führen wollen, außer vielleicht mit seiner Schwester. Ja, die Beiden lebten tatsächlich wie Geschwister miteinander.
Er wusste, wenn Monalisa wollte, dann konnte sie sexbezüglich auf ihren Ex zurück greifen, aber dazu hatte sie offensichtlich nur selten Lust. Er machte es ja nachts öfter mal, dass er kurz bei ihr ins Zimmer schaute, aber meistens schlief ein während auf ihrem Laptop noch ein Video bis zum Ende lief. Diese Frau arbeitete wirklich ununterbrochen, und wenn man sah, was sie mittlerweile alles auf ihrer Seite stehen hatte, also, echt, bis man da alles durch hatte, das dauerte Tage, ja Wochen. Aber er wusste, sie hatte noch viel mehr Material. Nur, so überlegte Dimitri, eine Pause würde ihr wie der Seite sicher auch mal ganz gut tun. Es wart ja kein Wunder, dass sie immer dicker wurde, wenn sie immer nur vor ihrem Rechner saß.

Er bezahlte seinen Kaffee und ging in die „Savanne“. Dort bestellte er sich ein Bier und damit ging er zu Einstein, der vor seinem Bier und einem Vodka saß. Jetzt musste er sich erst mal um diesen Typen hier kümmern. Er wusste so einiges von Einstein und es war klar, so einfach würde das mit der Wohnung sicher nicht werden.

 

19.Juni 2014

Das ganze Bild

 

http://bewusst.tv/tagesenergie-57/ Auch für Alexander waren diese „Tagesenergien“ mittlerweile zu einem festen, ja fast unverzichtbaren Bestandteil seiner vielfältigen Recherchen geworden und er bedauerte, dass es nicht weltweit noch viel mehr solcher Sendungen gab, denn damit würde es sicher nicht nur für ihn leichter sich ein besseres Bild von den Geschehnissen auf dem Globus zu machen. So eine Tagesenergie-Sendung dauerte zwar fast drei Stunden, aber diese Zeit war wahrlich sinnvoll genutzt und dabei auch noch sehr interessant und unterhaltsam. Überhaupt nahmen die Internet-Aktivisten gerade in Deutschland ihm sehr viel Arbeit ab. Sicher, die klassische Presse war immer schon eine sehr wichtige Quelle für alle Geheimdienste gewesen, gerade auch für Russland, doch seit sich immer mehr normale Bürger für die Wahrheitssuche und Verbreitung, des Netzes bedienten und vermittelnd tätig wurden, seit dem profitierte nicht nur er sehr davon, er durfte sicher davon ausgehen, dass auch seine Kollegen bei den anderen Diensten diese ständig sprudelnde Quelle längst erkannt hatten. Alexander war sich sicher, auch Mitarbeiter des BND, NSA, MI6, Mossad und Co waren regelmäßige Zuschauer der „Tagesenergien“ von Alexander Wagandt und Jo Conrad, allein schon, weil man verfolgen musste, welche Themen und Analysen dort einem immer größeren Kreis interessierter, und wie dieser Wagandt es formulierte. aufgewachter Bürger bewusst gemacht wurden.

Und die heutige Sendung hatte es wirklich in sich gehabt. Er teilte die Einschätzung, dass Amerika sich mit letzter Kraft an einem Grasbüschel festhielt und sich wirklich kurz vorm endgültigen Absturz befand. Obamas Hammer war in Wahrheit noch nicht einmal mehr ein Hämmerchen. Er hatte die Aufnahmen des amerikanischen Präsidenten ebenfalls gesehen, die ihn beim Krafttraining zeigten und da er selbst regelmäßig ins Fitnesscenter ging, war auch ihm nicht entgangen, was für ein Weichei dieser Präsidenten-Darsteller war. Doch was ihn ziemlich vom Hocker haute, das war die Sache mit Michelle Obama. Monalisa hatte in ihrem Buch „I LOVE PUTIN“ schon von dem Gerücht berichtet, Obamas Frau sei in Wahrheit ein Mann. Doch trotz der recht überzeugenden Argumente dafür, hatte er es nicht glauben wollen. So dreist konnte man doch nun wirklich nicht die Öffentlichkeit verarschen, selbst in der USA nicht. Aber sein Namensvetter Alexander Wagandt war sich in diesem Punkt sehr sicher. Michelle war eigentlich ein Michael und Barack war ein absoluter Schwächling, einer, der einfach nur cool aussah und irre gut vorgefertigte Reden ablesen konnte. Aber in Wahrheit hatte er wohl tatsächlich nicht zu sagen und es war wohl auch richtig, dass seine Demontage nun eine weitere Stufe erreicht hatte. Die Frage war allerdings, was würde danach kommen?

Er hatte von General Reddings ersten Kartenlege-Versuchen bei Monalisa gelesen und der hatte in seinen Karten ja auch gesehen, dass es schon sehr bald zum Sturz Obamas kommen würde. Danach sah Redding eine Frau die Macht zumindest scheinbar zu übernehmen. Das konnte eigentlich nur Hillary Clinton sein und sie schien sich auch schon warm zu laufen, wenn er an das Interview mit ihr in der ARD dachte. Diese Frau war allerdings keine einfach zu spielende Marionette, sie hatte zu viele Erfahrung gesammelt, einmal als First Lady und dann noch als Außenministerin. Dennoch musste man natürlich davon ausgehen, dass sie auch nicht viel mehr als eine von der Kabale geführte Schauspielerin sein würde. Er müsste mal selbst die Karten nach Hillary befragen.
Er holte sein Kartenspiel hervor und mischte, während er sich auf sie konzentrierte und legte die Karten aus. Er schaute und erkannte schnell, sie waren absolut eindeutig. In der ersten Spalte lagen die Karten: „Das Gespräch – Lumpejung – Pik König.“ Das konnte sich nur auf Obama beziehen, der Mann war ganz offensichtlich am Ende, und man sprach auch schon offen darüber. Seine Lumpereien waren kein Geheimnis mehr, denn in der zweiten Spalte stand: „Es wurde gewahr – der Götterbote – die Erfüllung, es war also schon passiert. Ja und ganz links stand: „Karo König – Freue Dich! – Karo Dame – höchstes, persönliches Glück – Karo Ass – fremdes Haus.“
Das konnte nur bedeuten, dass Hillary ins Weiße Haus einziehen würde und zwar womöglich schneller als gedacht. Der Karo König war in diesem Fall sicher Bill Clinton, der sich offensichtlich bald schon über den Erfolg seiner Frau freuen wird, dachte Alexander, denn so kam auch er wieder ins Weiße Haus. Sicher, so etwas hatte es dort noch nie gegeben, einen „First Man“, aber warum nicht, er war sicher sehr gut in der Lage seiner Frau den Rücken zu stärken und sie gut zu beraten.

Also, dachte Alexander, wenn es wirklich noch vor Ablauf der zweiten Amtszeit Obamas zu einem Wechsel an der Spitze kommt, dann würde er in Zukunft das Kosmische Handy zu seiner ersten und wichtigsten Quelle machen. Dieser Götterbote konnte offenbar die Flöhe husten hören. Und wo er schon mal dabei war, fragte er den Götterboten gleich auch noch nach dem Geschlecht von Michelle Obama:
In der ersten Spalte, also in der Vergangenheit lag: „Es wird geschehen – Lumperei – Karo König“ In der Mitte lag Mitte lag wieder der Götterbote und darunter die Aussage: „Freu Dich! – Karo Dame“ Nun, das konnte man sehr wohl als Bestätigung des Gerüchtes verstehen. Michell war in der Vergangenheit ein Mann (Karo König) und es ist damals eine Lumperei geschehen, also eine heimliche Geschlechtsumwandlung zum Beispiel. Und Heute freut sie sich darüber, eine Frau zu sein, doch, wenn er die Karten der Zukunft richtig verstand, dann würde sich dies vielleicht auch wieder ändern. Denn er hatte die Karten: „Erfüllung – Veränderung über den großen Weg – Glücksbub“ gezogen. Hm, vielleicht war Obama ja eigentlich schwul. Und wenn er nun mal von den wahren Herrschern Amerikas als Präsidenten-Darsteller vorgesehen war, eben gerade weil er ein Schwarzer war, dann war seine Homosexualität natürlich ein ernstes Problem, denn bei aller Homophilie, einen schwulen Präsidenten würden die Amerikaner niemals akzeptieren. Und damit die Fassade stimmte, wurde aus dem Michael eben eine Michelle gemacht. Man, wenn das wirklich wahr war, dann war das wirklich ein ganz dickes Ding!Das war echt krass!

Alexander sah auf die Uhr und stellte verwundert fest, dass es schon fast 2 Uhr in der Nacht geworden war. Es wurde wirklich Zeit ins Bett zu gehen, auch wenn morgen ein Feiertag war. Er ging jedoch zuerst noch mal zu dem kleinen Altar, den seine Frau aufgebaut hatte zum Gedenken an die Opfer des Massakers vom 2. Mai in Odessa. Sie kam gebürtig aus dieser Stadt und sie litt immer noch unter den schlimmen Ereignissen, denn es war auch ihre Nichte Anna dort in dem Gewerkschaftshaus vergewaltigt und ermordet worden, bevor man ihren Körper auch noch angezündet hatte. Es war wirklich erschütternd, was man aus dieser Stadt zu hören bekam, aber ganz schlimm waren die Bilder und Videos. In Russland war man wirklich total entsetzt, nur im Westen hörte man nichts darüber, und wenn doch, dann waren es unerträgliche Lügen, denn man ging sogar soweit zu behaupten, die Leute hätten sich selbst umgebracht. Es war wirklich unfassbar, es war einfach nur grausam und es zeugte von einer unglaublichen Menschenverachtung. Er schaute auf das Foto von Anna und er wurde tief traurig. Sie war so ein freundliches Wesen gewesen, es war wirklich eine große Ungerechtigkeit, es war ein unglaubliches Verbrechen. Er nahm das Bild und küsste es. Er versprach ihr alles tun, um ihre Ehre wieder herzustellen. Die Mörder würden eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden, ganz bestimmt.
Er bekreuzigte sich noch vor der Ikone, dann löschte er das Licht und ging zu Bett.

 

UFOs in Berlin

 

http://www.alternativ.tv/ufo-vertuschung-die-rolle-von-politik-und-medien-robert-fleischer-2014/ Es klingelte und Martina ging um die Tür zu öffnen. Thomas holte die von ihm selbst gebackenen Brötchen aus dem Ofen. Es war Fronleichnahm und sie erwarteten Reinhard und Martina zum Frühstück.
„Oh, wie das hier duftet!“ begrüßte Michaela ihren Kollegen in der Küche, „Guten Morgen Thomas, Martina sagt, Du hast die Schrippen selbst gemacht.“
„Ja, wir sind dazu übergegangen unser Brot zumindest am Wochenende selbst zu backen und ich muss sagen, mir macht das richtig Spaß. Schau, die sehen doch wirklich gut aus, oder?“
Michaela schaute in den Brotkorb und bewunderte die Backergebnisse. Sie waren zwar etwas kleiner als üblich, sahen aber gerade darum sehr appetitlich aus. Thomas hatte sie teilweise mit Mohn und Sesam versehen.
Sie gingen ins Esszimmer, wo ein schön und reichhaltig gedeckter Tisch sie erwartete.
„Hallo Thomas, ich habe gehört, Du bist unter die Bäcker gegangen,“ sagte Reinhard und schaute sich ebenfalls die selbst gemachten Brötchen an. „Na, einige sehen ja wie kleine UFOs aus!“
„Nicht wahr, habe ich extra gemacht, ich finde, wenn sie schon nicht am Himmel zu sehen sind, dann sollen sie wenigstens bei uns auf dem Tisch stehen.“
„Seit wann interessierst Du Dich denn für UFOs,“ fragte Michaela, die sich wie alle anderen gesetzt hatte. Martina goss ihr Kaffee ein und sagte: “Ich habe Dir eine eigene kleine Kanne mit Coffeinfreiem gemacht.“
„Oh, Danke, das ist sehr nett von Dir, ein, zwei Tassen normalen Kaffees sollen zwar nicht schaden, aber ich trinke lieber möglichst gar keinen mehr. Ich habe mir verschiedene Tees besorgt und probiere die gerade durch.“
„Tee hat aber auch Coffein,“ meinte Thomas.
„Früchtetee nicht,“ meinte Michaela, „trotzdem, auf den Geschmack von Kaffee möchte ich nicht ganz verzichten müssen.“
„Und was sagt der Arzt, wann kommt das Kind,“ fragte Martina und reichte die Platte mit dem Aufschnitt weiter an Reinhard.
„Mitte Februar. Noch ist nicht viel zu sehen, noch ist unser Kind ein kleiner Punkt im Ultraschall, aber immerhin, man kann schon sein Herz schlagen sehen.“
„Oh wie toll, das wird für Euch sicher eine aufregende Zeit,“ sagte Martina, „Denkt Ihr schon über Namen nach?“
„Michaela meint, Marie oder Max, aber wir sind uns da noch nicht ganz einig, ich finde eine Marie auch toll, aber ein Tom würde mir besser gefallen.“
„Na, ihr habt ja noch viel Zeit,“ meinte Martina und sie nahm sich etwas von dem Rührei. „Euer Leben wird sich durch Marie, Max oder Tom sehr verändern, Michaela willst Du wirklich Deine Berufstätigkeit an den Nagel hängen?“
„Ich bin ganz ehrlich, ich kann es kaum erwarten. Mir geht diese ganze Verfassungsscheiße, entschuldigt meine deutliche Sprache, total auf den Zeiger, ich bin da auf Sachen gestoßen, ehrlich, es ist ein unglaublicher Skandal. Da habe ich einfach keinen Bock mehr drauf. Die Menschen in diesem Land werden wirklich total verarscht.“
„Die Sache mit der angeblichen Kriegsgefangenschaft aller BRD-Bürger schlägt zur Zeit hohe Wellen im Netz,“ sagte Martina.
„Was heißt hier angeblich, es ist doch so, nach den aktuellen Verträgen ist die BRD eine besetzte, amerikanische Kolonie und wir sind Kriegsgefangene, daran hat sich seit 45 nichts geändert und es wird sich daran auch nichts ändern, denn, was ich nicht weiß, das macht mich nicht heiß. Wenn der Gefangene keine Zäune sieht, dann fühlt er sich frei. Und der Bundesbürger fühlt sich besonders frei, schließlich kann er sich fast auf der ganzen Welt relativ frei bewegen, wir sind gern gesehene Urlaubsgäste,“ meinte Michaela, „Aber wenn es um unsere politischen Entscheidungen geht, unsere Gesetze, Bestimmungen und Rechte, dann sind wir in keiner Weise frei, wir haben nicht nur dem Willen der amerikanischen Regierung zu folgen, jetzt gibt es auch noch die EU-Kommission, nach der wir uns richten müssen. Demokratie ist eine reine Einbildung, die existiert in Wahrheit nirgendwo.“
„Uh, das Thema regt Dich ja wirklich ganz schön auf,“ meinte Martina.
„Tut es auch … aber … ach schaut mal, diese Schrippe, sieht wirklich wie ein UFO aus … ich könnte mir vorstellen, diese Dinger gingen bei einem Bäcker weg wie seine warme Semmeln.“
„Ja, ich habe auch schon überlegt, ob ich mir die Idee schützen lassen soll,“ sagte Thomas und lachte.
„Habt ihr von dem Vorfall in Bremen gehört, da hat ein UFO den Betrieb des Flughafens zwei Stunden lang beeinträchtigt, Maschinen mussten durchstarten und woanders landen. Es gibt viele Augenzeugen, die das Objekt beobachten konnten.“
„In den Zeitungen hat man darüber nur wenig lesen können und wenn, dann nur, dass die Sache aufgeklärt sei, es handelte sich angeblich um einen ferngesteuerten Mini-Copter,“ meinte Michaela.
„Klar, und der Besitzer dieses Dings ist nach wie vor unbekannt, wer dies glaubt wird selig, als ob Du hier in Deutschland zwei Stunden lang ungestört ein leuchtendes Etwas über einer Landebahn schweben lassen kannst! Das war ein echtes Ufo, ganz eindeutig,“ sagte Thomas. „Ich habe mir einige Unterlagen zu diesem Thema angesehen und danach ist es ganz klar, wir werden von OBEN genauestens beobachtet.“
„Weiß man denn auch um wen es sich handelt,“ fragte Michaela.
„Die Russen sind es jedenfalls nicht,“ sagte Thomas, „dies hatte man zur Zeit des Kalten Krieges immer als Erstes befürchtet. Doch, seit Joseph und seine Tochter im Kanzleramt aufgetaucht sind, seit dem weiß man zumindest, dass diese Leute sehr gut deutsch sprechen.“
„Wie bitte, Aliens waren im Kanzleramt?“
„Ja, im Sommer 2006, Merkel war erst kurz im Amt. Doch, dieses Treffen ist absolute Geheimsache, ich muss Euch bitten, darüber zu schweigen. Es war Anfang Juli, da standen bei Merkel im Büro plötzlich mehrere Personen im Raum. Sie waren durch keine Tür gekommen, sie wurden einfach plötzlich für alle Anwesenden sichtbar.“
„Nein, echt? Das ist ja wie bei Enterprice,“ rief Michaela ungläubig aus.
„Merkel und Co waren auch sehr überrascht, verständlich, wenn man bedenkt, dass der Sicherheitsapparat davon nichts mitbekommen hatte.“
„Und die Besucher sprachen deutsch?“
„Ja, sie waren so wie wir, ganz normale Menschen. Dieser Joseph war der Kommandant und eine gewisse Monika stellte sich als seine Tochter vor. Sie war wohl so etwas wie die rechte Hand dieses Joseph.“
„Ja, und wie haben Merkel und die Anderen auf diese Besucher reagiert?“
„Geschockt natürlich, nur Angela hat relativ cool reagiert. Sie hat diesem Kommandanten und seiner Tochter einen Platz angeboten, die Anderen blieben stehen und dann, nun ja, haben sie zugehört, was ihnen gesagt, bzw. erklärt wurde.“
„Hm, gibt es davon Aufnahmen, was ist mit den Überwachungskameras in Merkels Büro?“
„Da ist nichts drauf zu sehen, die Bilder waren alle schwarz. Das war auch der Grund, wieso man erst mal dachte, die Teilnehmer dieses Meetings hätten eine kollektive Wahnvorstellung erlebt. Aber klar, das wollten die nicht so stehen lassen, sie wussten schließlich genau, was sie erlebt und gehört hatten.“
„Es gibt also keine Beweise für den Vorfall,“ fragte Reinhard.
„Keine Bilder, jedenfalls.“
„Und was hat dieser Joseph gesagt? Gibt es denn Tonaufnahmen?“
„Auch da war nur ein Rauschen zu hören. Offensichtlich wollte dieser Joseph keine Beweise hinterlassen. Und über den Inhalt des Gespräches schweigen alle hartnäckig. Es ist zwar kaum vorstellbar, aber in diesem Fall halten sich alle an ihre Verschwiegenheitserklärung.“
„Mussten sie die abgeben?“
„Sie wollten es selber so, Merkel hat gesagt, wir schweigen darüber und das gilt auch heute noch. Offensichtlich ist die Sache so abgefahren, so verrückt und so unangenehm, dass bisher keiner den Mund aufgemacht hat.“
„Hatten die Führer der anderen Länder auch Besuch bekommen?“
„Es sieht ganz so aus. Sicher wissen wir es aber nur von Amerika, da stand dieser Josepf auch plötzlich im Oval Office und hat mit Bush geredet.“
„Das ist ja krass, wer ist dieser Joseph denn? Ein Deutscher? Aus der Zukunft vielleicht?“
„So hat er sich wohl vorgestellt, doch es geht noch ein anderes Gerücht um.“
„Ja und, was sagt das Gerücht,“ fragte Michaela immer noch skeptisch.
„Joseph ist, nun, wie soll ich es sagen, Joseph ist der Liebe Gott.“
„Na, also, dass ist doch wirklich Unsinn, warum sollte Gott sich in einem Deutschen verstecken?“
„Warum nicht? Gott ist frei zu tun und zu lassen was ER will. Und die Deutschen sind ja nun nicht die Schlechtesten unter den Menschen,“ meinte Thomas.
„Ist es der gleiche Joseph, von dem Monalisa immer wieder schreibt?“
„Genau der. Und Monalisa behauptet, dieser Mann sei auch bei ihr in der Küche aufgetaucht. Sie hat ihn allerdings für ihren verstorbenen Großvater gehalten, der Mann hieß auch Joseph und sah wohl ganz genauso aus.“
„Was weiß man denn über Monalisas Großvater?“
„Er war Brückenbauingenieur bei Hein Lehmann in Düsseldorf. Er hat in der ganzen Welt Hängebrücken gebaut, aber auch die in Düsseldorf. Die Verschiebung der dortigen Oberkassler Brücke war wohl sein letztes großes Projekt. Er war offensichtlich ein kluger und sehr erfolgreicher Mann, er hatte vier Kinder und Monalisa ist die Tochter eines seiner Söhne. Obwohl, man muss unterscheiden, Monalisa ist nicht Monalisa, jedenfalls nicht so richtig.“
„Das verstehe ich nicht.“
„Monalisa ist eine Sonnengöttin, die in der Designerin lebendig geworden ist.“
„Ich habe das ehr so verstanden, dass diese Sonnengöttin eine literarische Figur ist, die sie sich als Romanfigur ausgedacht hat.“
„Ja, das ist schon richtig, doch so einfach ist es nicht. Sie schreibt in ihrer Biografie, dass ihre Monalisa in ihr plötzlich real wurde.“
„Das ist doch schizophren,“ meinte Michaela und goss sich noch etwas Kaffee nach.
„Wenn plötzlich im Kanzleramt der Liebe Gott auftaucht, dann erscheint das auch erst mal ziemlich schizo,“ sagte Thomas, „das ist wohl auch der Grund, warum die Anwesenden nichts darüber sagen wollen. Aber es ist ganz klar geschehen, daran gibt es keinen Zweifel.“
„Gibt es also doch einen Beweis?“
„Nun ja, es ist letztendlich alles genau so gekommen, wie es dieser Joseph vorhergesagt hat.“
„Also hat Merkel doch etwas über das Gespräch erzählt.“
„Das hat sie, aber diese Akte bleibt unter Verschluss, da kommt keiner ran. Der Inhalt ist aber dennoch zum Teil durchgesickert, das war zwangsläufig so.“
„Wieso denn, ich denke alle haben geschwiegen.“
„Sicher, aber Monalisa hat darüber immer wieder erzählt und wer an ihrer Observation 2006 und 2007 beteiligt war, nun, der erfuhr so einiges darüber. Erst mal hat das natürlich kaum einer Ernst genommen, was sie sagte, klang einfach zu unglaublich, doch heute in der Rückschau ist klar, sie hatte damals offensichtlich in die Zukunft schauen können. Vieles von dem, was sie gesagt hat, ist mittlerweile eingetreten.“
„Das klingt alles ziemlich verrückt,“ meinte Reinhard und stellte seine Tasse auf seinen Teller. Er war satt und wollte jetzt gerne eine Zigarette rauchen.
„Ja, es ist eine ganz abgedrehte Geschichte, aber mittlerweile kann ich nur hoffen, dass sie wahr ist,“ meinte Thomas. Auch er wollte nun rauchen und schlug Reinhard vor: „Komm, wir gehen auf den Balkon, Deine Frau wollen wir lieber nicht dem Rauch aussetzen. Wenn Du Monalisas „Verschwiegenen Früchte“ gesehen hast, dann weiß Du ja, wie wichtig es ist, eine Schwangere von jeder Art von Gift zu schützen. Du solltest Dir diese Vorträge unbedingt einmal anschauen, sie sind sehr aufschlussreich.“
„Ich habe mir bisher nur wenige der Filme angesehen, so viel Zeit habe ich einfach nicht.“
„Den Tag 11 solltest Du aber gesehen haben. Dann kannst Du auch ohne Ultraschall herausfinden, ob Du einen Sohn oder eine Tochter bekommen wirst. Nicht zu 100% aber so ein Ultraschallbild kann ja auch täuschen.“
„Hm … also gut, ich schau es mir vielleicht wirklich mal an … hier, willst Du eine von Meinen? Ist ein bisschen was drin.“
„Ach echt? Klar, gib her, super Idee …,“ sagte Thomas und griff begeistert zu.

 

 

20.Juni 2014

Die Bruderschaft des Lichts

 

„Monalisa hat einen neuen Text eingestellt,“ sagte Sandy und setzte sich zu Li auf das Bett. Sie hatte ihm heute das Frühstück dort serviert, obwohl es schon nach Mittag war. Sie war gegen 14 Uhr von der Arbeit gekommen, da heute schon wieder mal Freitag war, und sie hatte ihren Freund immer noch tief und fest schlafend vor gefunden. Offensichtlich hatte er die Nacht mal wieder durch gearbeitet. Jetzt saß er im Bett und biss in sein Brötchen. „Was für einen Text denn,“ fragte er nur mäßig interessiert, denn ihn plagten ganz andere Sorgen.
„Ziemlich interessant, finde ich, es geht um die Kindheit und Wanderjahre von Jesus.“
„Was soll der Quatsch denn jetzt? Haben wir denn nichts Wichtigeres zu tun? Meiner Meinung nach ist dieser Jesus nichts als eine ziemlich perfide Erfindung, der vor dem Untergang stehenden Römer. Die haben sich diesen Looser ausgedacht um allen klar zu machen, wenn ihr Dummköpfe nicht brav seid, dann werdet ihr von uns gefressen. Und das tun sie heute noch, jeden Sonntag, bei ihren überall stattfindenden satanischen Messen.“
„Also, Li, wie kannst Du denn so etwas nur sagen? Jesus hat es wirklich gegeben! Er mag vielleicht nicht Gottes Sohn gewesen sein, aber ich glaube schon, dass er gelebt hat. Und seine Botschaft an die Menschen ist großartig, durch ihn veränderte sich das Bild des strafenden Gottes in Einen, der Gnade und Milde walten lässt. Das ist damals eine sehr wichtige, neue Erkenntnis für die Menschen gewesen.“
„Kann schon sein, aber dass, was aus seiner Botschaft gemacht wurde, dass ist doch einfach nur grausam. Schau Dir die Geschichte doch an, überall nur Mord und Totschlag. Die Kreuzzüge, was glaubst Du, wer da alles in Seinem Namen abgestochen worden ist? Dann die Hexenverbrennungen, die Inquisition, die Unterdrückung der Frau, überall, wo diese elenden Missionare hin kamen, brachten sie nur alles durcheinander. Die Menschen wurden von ihren Wurzeln entfernt, nein, lass mich in Ruhe mit dieser Geschichte. Musst Dir nur mal diese Jesus-Fanatiker im Internet anhören, diese Leute sind doch alle total bekloppt. Die glauben tatsächlich, dass Jesus noch einmal zu ihnen auf die Erde kommt um sie vor den Satanisten zu retten, statt, dass sie sich selbst von dieser finsteren Brut befreien. Also, von mir aus können die alle zu ihm ins Jenseits gehen, bitte, aber ich will auf der Erde ein Paradies haben. Ich glaube nämlich an die Wiedergeburt, und das bedeutet, ich muss in spätestens 100 oder 200 Jahren wieder hier leben. Und darum interessiert es mich sehr, wer hier auf der Erde in Zukunft den Gang der Dinge bestimmt.“
„Hm … das verstehe ich natürlich, aus Deiner Perspektive ist das logisch. Aber ich bin nun mal mit dem Glauben an Jesus aufgewachsen und für mich ist er ein Vorbild.“
„Das würde ich mir aber noch mal sehr gut überlegen, denn der Typ landete bekannter Maßen am Kreuz.“
„Daran ist er doch für uns alle gestorben!“
„Wieso? Was hat die Menschheit davon gehabt? Welcher Sinn soll darin liegen? Glaubst Du, Dein lieber Gott wollte so ein Opfer? Ich meine, der will noch nicht mal eine Maus auf seinem Altar liegen haben. Der wahre Gott lehnt garantiert jedes Tier- und Menschenopfer ab. Das ist alles satanischer Scheiß. Diese Verbrecher verdrehen den Gutgläubigen die Herzen und Köpfe, solange, bis die bei ihrem rituellen Kanibalismus, ergriffen und blind für die Wahrheit, mitmachen. Schau Dir diese Papstköpfe doch nur mal an, glaubst Du, Jesus würde sich mit den Typen auch nur eine Minute abgeben? Das sind doch alles Kinderficker!“
„Also, Li, das sind doch völlig unhaltbare und unglaubliche Unterstellungen, Papst Franziskus nissbraucht doch keine Kinder!“
„Da bin ich mir nicht so sicher, meine Liebe, ich habe mir die geheimen NSA-Unterlagen über den Vatikan angesehen, ich traue dort Allen alles zu. Das ist eine satanische Verbrecherorganisation, und sie machen auch gar kein Geheimnis daraus, schau Dir nur das Kreuz an, mit dem die letzten zwei, drei, oder sogar vier Päpste abgebildet sind. Es ist ganz klar ein satanisches Kreuz.“
„Das mag ja sein, ich bin ja auch kein Paptist, mir sind diese Typen egal, aber ich liebe Jesus und der war ganz bestimmt kein Satanist.“
„Das sage ich ja auch nicht. Wenn es ihn wirklich gegeben hat, dann war er bestimmt ein ganz cooler Typ. Doch was glaubst Du, würde der Vatikan mit ihm machen, wenn ihr Heiland plötzlich durch den Petersdom stürmt und all den Reichtum von den Wänden und Altären reißt? Glaubst Du, dass Jesus die Machenschaften der Vatikan-Bank lustig findet? Glaubst Du, er verzeiht den Kinderfickern in Priester-Roben ihre Verbrechen? Ich bin mir doch sehr sicher, sollte Jesus der Sohn Gottes gewesen sein, was ich nicht glaube, aber einfach mal angenommen, was glaubst Du, würde er zu den gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen auf unserem Planeten sagen? Was würde er über den Plastik-Müll in den Ozeanen denken? Was glaubst Du, denkt er über Fukuschima? Über die Atombomben? Über die Millionen, ja Milliarden Armen, Hungernden und Durstenden? Und was glaubst Du sagt er zu den Super-Reichen? Nein, ich denke, er würde sich angewidert abwenden und sich auf den Weg zu einem anderen Planeten machen. Vielleicht leben da ja vernünftigere, intelligentere und charakterlich ansprechendere Wesen. Ich sage Dir, wenn die Menschen wollen, dass der Sohn Gottes zu ihnen kommt, dann müssen sie erst mal ihren Planeten von der Gier, der Verderbnis, dem Müll und natürlich von den Satanisten befreien.“

Sandy merkte es, Li war nicht gerade bester Laune und wohl nicht bereit sich Monalisas Text „Die Bruderschaft des Lichts“ durch zu lesen. Das war schade, denn ihr hatte diese Geschichte gut gefallen und sie hätte sich gerne mit Li darüber unterhalten. Aber gut, vielleicht würde er in ein paar Tagen entspannter sein.
Doch Li hatte noch eine schlechte Nachricht für sie. Li musste für ein paar Tage, vielleicht auch 2 Wochen nach Hause, nach Hongkong. Warum und wieso wollte er ihr nicht sagen, es sehr halt sei wichtig.
Hm … das war tatsächlich keine schöne Aussicht, andererseits, sie hingen seit ihrer Begegnung in New York ununterbrochen zusammen, es konnte nicht schaden, wenn sie mal etwas Abstand voneinander bekamen. Ihre Freundinnen hatte sie auch in der ganzen Zeit völlig vernachlässigt. „Also gut,“ dachte Sandy, „mache kein Theater und lass ihn ziehen, wenn er mich wirklich liebt, dann wird er bestimmt so schnell wie möglich zu mir zurück kommen.“ Und Li dachte: „Ich muss endlich mal wieder etwas Zeit für mich haben, ich habe ja so viel schleifen lassen.“

Die WM-Ablenkung

 

http://www.alternativ.tv/montagsdemo-7-die-zukunftsarchitekten/ Pünktlich zum Anpfiff des Deutschland-WM-Spiels fanden in über 100 Städten wieder die Mahnwachen statt. Berliner Initiator Lars Mährholz war einen Tag vorher zu einem Sonntagsausflug nach Leipzig gereist. Da hat er einiges erlebt, worüber er dann am Montag in Berlin berichtete.
Die aktuellen Ereignisse in der Ukraine und jüngst im Irak war in Leipzig Thema vieler Redebeiträge. Mahnwachen-Moderator Hagen Grell forderte ein Schulfach „Besser Lügen“, damit jeder zu einem Lügenexperte heranreift. Somit würden Lügen immer mehr an Effizienz verlieren. Die Mahnwachen sind über die nunmehr 14 Wochen ausgedünnt. Dennoch harrt, trotz WM ein Stammkern auf den Mahnwache aus, von den sich viele als die Architekten der Zukunft verstehen.
„Thomas?“
„Ja, Liebste?“
„Sag mal, diese Antifa-Chaoten, sind die von Deinem Verein geschickt worden?“
„Ich habe es Dir ja schon gesagt, ich weiß nicht, wer sich in unserem Haus um die Störung der Montags-Demos kümmert. Aber man kann sicher davon ausgehen, dass man dort nicht untätig gewesen ist.“
„Aber so richtig scheint der Aufbau einer Gegenbewegung nicht zu klappen, diese Typen können nur dummes Zeug herum krakelen. Konkrete und überzeugende Argumente haben die jedoch nicht zu bieten.“
„Noch befinden sich die Montags-Demos in der Phase der Ignoranz, aber ich denke, am 19 Juli, wenn sich die Mahnwachen aller Städte in Berlin versammeln, dann werden wir andere Bilder sehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich bis dahin die Gegner nicht etwas einfallen lassen. Aber, ich habe es Dir schon mal gesagt, dass wird alles nur wenig bewirken können. Die Wahrheit ist nun mal ein Licht, dass sich nicht so einfach ausschalten lässt.“
„Für den 19. werde ich mir auch etwas Besonderes einfallen lassen. Das mit dem Bild, dass war zwar ganz nett, aber eine größere Resonanz hat es nicht erschaffen.“
„Immerhin, ihr macht mit. Ich finde es gut, wenn auch die Künstler sich einbringen.“
„Ja, nur, die Leute sind leider meistens einfach daran vorbei gelaufen, haben kurz geguckt und dann sind sie weiter gegangen. Es kam viel zu selten vor, dass mal einer stehen blieb, oder gar das Gespräch suchte. Ich hatte mir mehr Interesse versprochen.“
„Ach, Martina, wenn das immer so einfach wäre. Du siehst es ja, da stehen 100 000 vor dem Brandenburger Tor und singen die Nationalhymne wegen eines Fussballspiels und ein paar Hundert stehen und mahnen für den Frieden. Die Masse ist halt leicht mit Brot und Spielen abzulenken, dass war schon immer so. Und die Kunst, nun, die spricht sowieso nur eine spezielle Gruppe von Menschen an und die demonstrieren auch nicht für den Frieden, die gehen lieber auf eine angesagte Vernissage und stoßen mit einen Gläschen Sekt an. Aber lass Dich davon nicht entmutigen, Du machst es für Dich, es ist halt Deine Form des Protestes.“
„Aber der soll doch nicht wirkungslos sein, ich will die Menschen aufrütteln, zum Nachdenken anregen.“
„Dann mache einfach weiter damit. Irgendwann wird man es schon bemerken,“ sagte Thomas und legte seinen Arm um sie. „Revolutionen die wirklich etwas verändern sollen, die müssen langsam wachsen. Alles was plötzlich und gewaltig daher kommt, sollte Einen skeptisch machen, denn dann steckt wahrscheinlich auch ein Gewalttäter dahinter. Denke nur an die französische Revolution, die endete in Mord und Totschlag und anschließend saß dieser Napoleon auf dem Kaiserthron. Eine Bewegung, die nicht von einer heimlichen Macht benutzt und unterwandert werden kann, die muss einen langen Atem haben. Aber dafür wird sich so am Ende auch wirklich etwas verändern. Die Wahrheit und der liebe Gott sind auf der Seite der Montags-Demonstranten, da bin ich mir ganz sicher.“
Martina legte ihren Kopf auf Thomas Schulter und sagte: „Ich wünsche mir einfach, selbst auch wirksam zu sein. Ich will diese scheiß NWO nicht. Ich will ein Paradies auf Erden, hier und jetzt und nicht irgendwann im Jenseits.“
„Ich auch. Immer mehr wollen es und darum wird es auch dazu kommen, schneller als Viele es heute noch denken. Ich bin sicher, schon in wenigen Monaten wird sich die Welt entscheidend verändert haben.“
„Na, so schnell bestimmt nicht,“ widersprach Martina.
„Glaube mir, das alte System ist kurz vorm Ende, noch sieht es keiner, aber der Zusammenbruch ist nah. Das Alte wird zerbrechen, nur so kann das Neue  entstehen.“
„Hoffentlich kommt es dabei nicht zu einem 3. Weltkrieg,“ sorgte sich Martina.
„Nicht, wenn Putin so weiter macht. Auf ihn kommt es an und so wie ich die Lage einschätze, ist der Mann wirklich mit allen Wassern gewaschen, er weiß was er tut, er weiß was er will und er hat den Mut sich mit den Satanisten anzulegen. So jemanden hat die Welt gebraucht.“
„Er soll aber in Wahrheit ein Zionist sein und ein Hochgrad-Freimaurer, ich weiß nicht, ob man ihm wirklich trauen kann.“
„Man muss ihn nach seinen jetzigen und zukünftigen Taten beurteilen, dass er auch mal auf der feindlichen Seite aktiv war, das ist als Agent nun mal so, da muss man manchmal mit dem Teufel persönlich ins Bett. Wichtig ist, dass man seine Seele dabei nicht verliert. Und ich bin sicher, nein ich weiß, diese hat Putin nicht verkauft.“
„Dein Wort in Gottes Ohr,“ sagte Martina und schloss die Augen.
„Oh, ich bin sicher, der liebe Gott hört alles und jeden.“

 

 

21.Juni 2014

Gauck der Gaukler?

 

http://youtu.be/z4tzhe3EEek „Gauck, unbeliebt und verachtet, Bundespräsident Joachim Gauck in Aachen, 19.06.2014“
http://youtu.be/McYGwfMj4u4 „Gauck und die Sprache“
http://youtu.be/Pnr5DRfwZOo „Jürgen Todenhöfer: Offener Brief an Bundespräsident Gauck“
http://youtu.be/IYV4UVPJnlI „Geheimakte Gauck – COMPACT Talk mit Klaus Blessing“
„Sag mal Reinhard, hat unser Haus eigentlich eine Akte über Gaucks Vergangenheit angelegt?“
„Da kannst Du von ausgehen, die lassen doch keinen Mann Bundespräsidenten werden, dessen Vergangenheit sie nicht gut kennen.“
„In seine Stasi-Akte haben sie bei dieser Untersuchung doch sicherlich auch mal hinein geschaut, oder stand da nix mehr drin? Als Leiter der Stasi-Akten-Behörde hatte Gauck schließlich jede Möglichkeit als Erster darin herum zu fuschen.“
„Klar, aber es gibt zum Glück ja noch genug eigenes Material und viele Zeitgenossen, die Auskunft geben können.“
„Ja, und was ist der Mann jetzt für ein Typ? Wenn man im Internet nachschaut, dann kommen einem doch auch ein paar Zweifel, was seine Integrität und seinen Charakter angeht. Ich frage mich, warum die SPD diesen Mann unbedingt zum Präsidenten machen wollte.“
„Ach, die wollten einfach nur Merkel eins auswischen.“
„Bist Du Dir da sicher? Ist es nicht vielleicht so, dass die SPD in dieser Frage mal wieder ein Erfüllungsgehilfe der Amerikaner war?“
„Wie kommst Du darauf?“
„Nun, Obama und Gauck scheinen ganz auf einer Wellenlänge zu liegen, was bei Wulff ja nicht gerade der Fall war. Man denke nur an dessen Rede zum Thema Macht der Banken. Bei Wulff war nicht sicher, ob der ESM-Vertrag einfach so durchgewunken werden kann. Nun, und Gauck spricht hingegen Obama ganz aus dem Herzen: „Deutschland muss in der Welt auch militärisch wieder Verantwortung übernehmen …“ und so weiter. Ich finde es schon ziemlich krass, dass ausgerechnet Merkel und Gauck als ehemalige DDR-Bürger dermaßen Amerika freundlich sind. Von denen hört man keinen Hauch der Kritik an den Auswüchsen des Kapitalismus, nicht ein Wort zu den völkerrechtswidrigen Verbrechen der USA, man kann durchaus sagen, die Beiden stecken Arm tief in Amerikas Rektum.“
„Nun, ich nehme an, Beide wollen ihren Posten nicht verlieren und sie wissen sehr genau, was sie dafür tun müssen. Ansonsten werden einfach mal ein paar Informationen aus ihren Akten hervor geholt. Merkel und Gauck haben offensichtlich genug Dreck am stecken um gut lenkbar zu sein. Allerdings, ich habe aus zuverlässiger Quelle, dass auch die Russen einige brisante Akten besitzen und Putin hat damit wohl auch schon gewunken.“
„Klar, die Russen wissen sicherlich einiges, das sehr interessant für die Öffentlichkeit wäre,“ meinte Michaela.
„Da kannst Du sicher sein und Putin muss sich dabei nicht nur auf die Akten des KGB verlassen, er weiß sehr viel auch aus seiner eigenen Arbeit als KGB-Agent in der DDR.“
„Ach, dieser Putin, soll ich Dir mal etwas sagen,“ sagte Michaela, „mittlerweile fange ich auch an, ihn zu lieben. I LOVE PUTIN, das kann ich langsam echt unterschreiben.“
„Na, na, na … ich hoffe diese Liebe ist rein platonisch, meine Gute,“ sagte Reinhard mit gespielter Eifersucht.
„Aber klar, alles rein platonisch … obwohl, ich finde, der Mann sieht irgendwie immer besser aus, er scheint einer derjenigen zu sein, die im Alter immer attraktiver werden. Und sein Boddy, also, wenn ich mir da Dein Bäuchlein anschaue, dann solltest Du auch mal in der Wildnis fischen gehen.“
„Kein Problem, ich habe noch ein Zelt im Keller, wir können gerne im Sommer ein Survival-Training machen.“
„Wo denn?“
„Na, was hältst Du von Schweden, dort gibt es Gegenden, da siehst Du tagelang niemanden.“
„Hm … Zelten in Schweden? Ich würde ja lieber in den Süden, ans Meer,“ sagte Michaela. „Und ich weiß auch nicht, ob so ein Survival-Trainig als Schwangere so klug ist.“
„Ach, da hast Du natürlich Recht, das ist jetzt echt der falsche Zeitpunkt. Was hältst Du denn von Holland?“
„Damit Du bequem kiffen kannst? Wie wäre es dann mit Marokko?“
„Auch nicht schlecht. Von mir aus fliegen wir nach Casablanca.“
„Ob wir Deutschland denn gerade im August den Rücken zu kehren sollten,“ fragte Michaela. „Ich weiß nicht, vielleicht bricht hier dann ja die Revolution aus.“
„Ach, das glaube ich nicht. So etwas passiert meistens im Herbst, Ende Oktober, Anfang November. Aber frage doch mal die Karten,“ schlug Reinhard seiner Freundin vor.
„Ich bin da noch nicht so gut drin, ich übe noch,“ sagte Michaela. „So eine Frage ist wohl ehr etwas für Fortgeschrittene, denke ich.“
„Hm … aber Du könntest doch mal fragen, ob es ein Junge oder Mädchen wird,“ sagte Reinhard
Michaela nahm die Karten, mischte und sagte: „Hier steht: Du machst Dir sorgenvolle Gedanken – Erfüllung – Liebe – Wunsch – Herzensmann – Lumpejung“ Hm, das sieht nicht danach aus, dass es darauf eine Antwort geben wird. Man könnte aber auch sagen, dass es kein Junge wird. Es ist die Frage, bist Du der Herzkönig, oder steht die Karte für den gewünschten Sohn, doch dann müsste es eigentlich ein Karo König oder auch Karo Bube sein. Ich würde aber sagen, dass Dein Wunsch nicht in Erfüllung geht.“
„Mir ist es egal, ob Junge oder Mädchen, Hauptsache, es ist gesund.“
„Hm, ich hoffe nicht, dass es dieser Wunsch ist, der nicht in Erfüllung geht,“ sagte Michaela etwas besorgt.
Reinhard merkte sofort, was er angerichtet hatte und sagte: „Jetzt mache Dir wegen der Karten bloß keinen Kopf, das Kind wird garantiert kerngesund sein.“
Michaela schaute auf den Pik Buben. Musste sie mit Problemen rechnen? Sie mischte noch mal und erhielt die Antwort: „Existenzielle Veränderung – Pik König – Kreuz Bube“
Reinhard wurde unwohl und er forderte sie auf: „Liebste, tu die Karten weg, sie verwirren Dich nur.“
Sie zog jedoch noch mal drei Karten und dann sagte sie: „Hm … ich hoffe sehr, dass ich mich hier irre.“
„Wieso? Was haben die Karten gesagt,“ fragte Reinhard immer nervöser werdend.
„Du wirst mich verlassen.“
„Niemals, niemals, Herzchen, Liebste, das ist totaler Quatsch! Wahrscheinlich verstehst Du die Karten völlig falsch. Lege sie weg und lass mir Dir beweisen, wie sehr ich Dich und meine Zukunft mit Dir will.“
Michaela war jedoch nicht mehr danach zu Mute. Sie wusste mittlerweile schon sehr gut, dass die Karten niemals lügten.
Reinhard war nun sehr beunruhigt und er wurde etwas ärgerlich: „Michaela, vergiss diese Karten! Lass die Finger davon! Ich werde Dich nicht verlassen, ich garantiere es Dir. Ich will Dich gerne morgen schon heiraten, wenn Du willst, ich gehe am Montag sofort zum Standesamt.“
Michaela lächelte Reinhard etwas schief an und legte die Karten weg. „Wir werden ja sehen, was passiert.“ Und Reinhard verfluchte, dass er mit der Kartenfragerei angefangen hatte. Der Götterbote mochte es offensichtlich gar nicht, wenn man das Geschlecht eines erwarteten Kindes wissen wollte.

Die Zeitreisenden

 

http://youtu.be/22F6FUw2PZg „Unglaublicher Fund – 900 J. a. Fahrrad, bzw. aus 12. Jh.“ Alexander las sich auch die Kommentare zu diesem Video durch und schüttelte mit dem Kopf. Es war unglaublich, aber die Kommentatoren waren fast alle derartig vernagelt, sie erkannten die Wahrheit noch nicht mal, wenn sie ausgebreitet vor ihnen lag. Die Vorstellung, dass es in der fernen Zukunft möglich sein könnte, in die Vergangenheit zu reisen, nun, dies mochte man vielleicht noch glauben, aber dass dies dann auch schon für uns sichtbare Spuren hinterlassen würde, dass bekamen sie einfach nicht in ihre Köpfe. Und, dass es sich bei dem ausgegrabenen Fahrrad nicht um einen Fake handeln konnte, dass war doch offensichtlich. Ein modernes Fahrrad würde nach nur wenigen Jahren unter der Erde doch niemals so aussehen. Aber er musste zugeben, auch er hatte es ja zunächst nicht glauben können, als 2006 das Gerücht in seinem Hause herum geisterte, dass sie Besuch aus der Zukunft erhalten hatten. Er hatte erst selbst die persönliche Bekanntschaft mit Joseph machen müssen, bevor er die Tatsache akzeptieren konnte, dass es in der Zukunft tatsächlich möglich war in die Vergangenheit zu reisen. Nun, und warum sollten diese Leute nur zu ihnen gekommen sein? Er würde als Zeitreisender ja auch gerne ins 12. Jahrhundert oder noch weiter zurück reisen wollen. Und warum nicht mit einem Fahrrad durchs sogenannte Heilige Land radeln um sich mit Jesus einmal persönlich zu unterhalten? Warum also nicht auch ins alte Ägypten und ins Mittelalter? Ein Fahrrad war da sicher nicht die schlechteste Form der Fortbewegung, denn Straßen, auf denen man mit einem Auto fahren konnte, gab es damals wirklich nur sehr wenige. Mit einem Mountainbike kam man jedoch so gut wie überall hin. Es war wirklich erstaunlich wie fantasielos die Gesellschaft heutzutage war.

Er nahm seine Karten und fragte den Götterboten nach dem 900 Jahre alten Fahrrad und er zog die Karten: „Freu Dich – dunkle, geheime Angelegenheit – es ist geschehen“ Na, das war doch wirklich eindeutig! Der Fahrrad-Fund ist kein Fake! Dieses Kosmische Handy war wirklich großartig, denn es gab ihm wirklich auf so gut wie jede Frage eine klare Antwort. Er hatte darum eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich darum kümmern sollte, dass der Umgang mit diesem Handy in Zukunft Bestandteil der Grundausbildung ihrer Agenten wurde. Dazu musste dringend ein entsprechendes Lehrbuch und ein abgestimmter Lehrplan erarbeitet werden. Nicht nur Alexander war davon überzeugt, dass sie damit den Amis immer eine Nasenlänge voraus sein konnten, denn dass die NSA und ihre Agenten sich der Karten bedienen würden, dass glaubte bei ihnen kaum keiner. Gut, General Redding war auch schon fleißig am Üben, doch bis das „Kosmische Handy“ bei westlichen Geheimdiensten zur Grundausstattung gehören würde, dass würde sicher noch etwas dauern. Dort war die Verachtung esoterischer Praktiken im Allgemeinen immer noch sehr groß. Sie wollten eben alle aufgeklärte Realisten sein. Nur, dass sie die Realität gar nicht kannten, ja gerade diese für Humbug und physikalisch Unmöglich hielten. Nun, ihm war es Recht, sollten die Amerikaner weiter an den zufälligen Urknall, die Evolution, an Treibhaus-Gase oder was auch immer glauben, er selbst wusste es besser und, wenn er seiner Deutung der Karten glauben konnte, dann würde dieses ganze satanische Lügen-Gebäude bald schon in sich zusammen fallen. Der liebe Gott war nun mal einfach der bessere Schachspieler.

Satans Lieblings-Keule

 

http://youtu.be/7PhY3-fRR3M „Israelische Ministerin verrät den Holocaust – Trick“ „Sag mal, ist Monalisa eine Antisemitin,“ fragte Rachel ihren Mann, der wie jeden Samstag mit seiner Frau beim Frühstück saß.
„Wie kommst Du darauf,“ fragte General Redding mit vollem Mund zurück.
„Sie schreibt, ihr seien die Zionisten sehr unsympathisch. Ja, ich meine, sie macht letztendlich die Juden für das Übel in der Welt verantwortlich.“
„Nur, weil man den Zionismus ablehnt, deshalb lehnt man doch nicht gleich das Judentum ab, meine Liebe. Das muss man schon sehr genau auseinander halten. So wie ich das sehe, sind die Zionisten selbst nicht gerade die besten Freunde der Juden. Sie haben nicht nur im 3. Reich mit Hitler gemeinsame Sache gemacht. Und was heißt Antisemit eigentlich? Wer sind denn die Semiten? Schau doch mal, was Wikipedia dazu sagt.“
Rachel tippte die Frage in ihr I-Pad und las vor: „Der deutsche Historiker August Ludwig von Schlözer prägte 1781 den Begriff mit Bezug auf die Völkertafel der Genesis – siehe dazu Semitismus. Nach einem biblischen Mythos führte Abraham seine Abstammung auf Sem, den ältesten Sohn Noachs zurück. In Anlehnung daran bezeichnete man in biblischer Zeit alle Völker des Nahen Ostens, die sich als Nachkommen Abrahams betrachteten, als „Söhne des Sem“. Demnach gehören zu den Semiten die Äthiopier, Eritrea, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Ostsemiten, Amoriter, Ammoniter, Akkader/ Babylonier/ Assyrer/ Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier und Samaritaner.
Die Semiten im sprachwissenschaftlichen Sinne sind mit den Nachkommen Sems der Bibel nicht völlig identisch. So sprachen die Kanaaniter zwar eine semitische Sprache, der biblische Stammvater Kanaan wird jedoch als Sohn des Noach-Sohnes Ham beschrieben. Heutige semitisch-sprachige Völker sind z. B. Araber, Hebräer, Aramäer und Malteser. Der Sammelbegriff „Semiten“ wird aber eher in Bezug auf die historischen Völker verwendet.“
„Nun, und glaubst Du Monalisa ist ein Gegner dieser Völker? Ich kann dafür keine Belege in ihren Schriften finden,“ sagte General Redding.
„Ach, Du weißt aber schon wie ich es meine, ich frage mich, ist sie gegen die Juden? Hält sie uns für heimliche Satans-Anhänger? Sind die Juden ihre Satanisten?“
„So wie ich das sehe, hält sie vor allen Dingen den Vatikan, den CIA und die Finanzelite für satanische Vereine. Und immerhin, sie selbst ist katholisch. Nein, Rachel, ich denke nicht, dass sie eine Antisemitin ist, aber wenn sie so weiter macht, dann wird man sie sicher versuchen mit dieser Keule zu erschlagen.“
„Ich habe ihre Karten-Deutung über den neuen, israelischen Präsidenten gelesen, also, dass sie sich damit in bestimmten Kreisen unbeliebt machen wird, das ist nicht besonders verwunderlich.“
„Ja, weil sie damit die Wahrheit an Licht bringt,“ sagte Redding, und goss sich etwas Kaffee nach.
„Du glaubst also auch, dass der Mossad hinter der Entführung der Jugendlichen steckt,“ fragte Rachel.
„Ich weiß es sogar aus erster Quelle. Die israelische Regierung versucht damit Stimmung gegen die Hamas zu machen, ihnen passt es gar nicht, dass die Palästinenser-Führung sich mit denen zusammen tun. Und was eignet sich da nicht besser, als so eine Entführung?“
„Irgendwie hört man in den Medien kaum noch etwas darüber, sind die Jungen denn schon wieder aufgetaucht,“ fragte Rachel.
„Nein, nicht das ich wüsste, ich denke, dafür wählt man einen passenden Moment und dann werden die Zeitungen auch sicher voll davon sein.“

Rachel war wie immer hin und her gerissen. Sie war eine gläubige Jüdin und natürlich liebte sie auch das Gelobte Land, nur mit der israelischen Politik hatte sie immer mehr Probleme. Sie fragte sich, warum die Israelis nicht einfach in Frieden mit ihren Nachbarn leben konnten. Davon würden nicht nur sie und die Palästinenser, sondern die ganze Welt profitieren. Wer schürte nur immer wieder diesen Hass? Wer profitierte von den Spannungen? Gerade waren wieder neue Siedlungen auf besetztem Gebiet genehmigt worden. War es wirklich der Zionismus, der daran ein Interesse hatte? Sie stellte die Teller zusammen und begann den Tisch abzuräumen. Dabei fragte sie sich, ob selbst sie als gottesfürchtige Jüdin wohl die Antisemitismus-Keule treffen würde, wenn sie ihre Kritik an der israelischen Politik laut zu äußern wagen würde.

General Redding nahm seinen Kaffee und ging damit in sein Arbeitszimmer um sich die neuesten Honigmann-Nachrichten anzuhören. Diese Quelle hatte er auf Monalisas Internetseite entdeckt und er musste gestehen, er fand diese Nachrichten sehr aufschlussreich, erleichterte es ihm doch die eigene Suche nach der Wahrheit. http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2014/06/20/honigmann-nachrichten-vom-20-juni-2014-nr-368/#comments
Nachdem er sich dieses Video angesehen hatte, nahm er seine Karten und fragte den Götterboten, ob der Honigmann Recht behalten und am Sonntag oder Montag etwas Schlimmes passieren würde. Er zog die Karten: „Herzensmann – Beziehung – Kreuz König“. Unter dem Herzkönig landeten die Karten „Erfüllung – Wunsch“. Unter die Herz 10, die Beziehung, Familie, Gemeinschaft kam die Karo 9 und die Kreuz Dame zu liegen. Und unter dem Kreuz König deckte er die positive Überraschung und die Kreuz 8 auf. Hm … was sollte das bedeuten? Er legte drei weitere Karten auf die Kreuz 8, die für „sorgenvolle Gedanken“ stand und er erhielt den Lumpejung, das Geheimnis und die Herzdame. Komisch, worauf bezogen sich diese Karten nur? Er legte noch drei Karten auf den Wunsch des Herzensmannes und es erschien der Götterbote selbst mit den Karten für die Information/Nachricht und das sogenannte „fremde Haus“. Er konnte mit den Karten irgendwie so gar nichts in Verbindung bringen. Wenn er sie sich so anschaute, dann sah es so aus, als würde sich jemand wünschen, dass eine Information in ein fremdes Haus gelangt. Dabei ging es um die gegenwärtige und zukünftige Beziehung zu einer Kreuz Dame und der Partner dieser Frau, macht sich sorgenvolle Gedanken darüber, dass etwas positiv Überraschendes passiert. Denn die Information betrifft ein Geheimnis und eine Lumperei bezüglich einer Herzdame. Wer war diese Frau? Er legte auf sie drei Karten und erhielt „In der Abendstunde – Pik Dame – im eigenen Haus“.
Was sollte er davon nur halten? Vielleicht sollte er Monalisas Rat folgen und von dem Kartenbild ein Foto machen, eventuell würde er dann am Montag oder Dienstag schon mehr damit anfangen können. Das mit diesem Kosmischen Handy war gar nicht so einfach, das stellte er immer wieder fest. Er würde wohl noch fleißig üben müssen, bevor er mit diesem Handy so richtig umgehen konnte.

 

 

22.Juni 2014

SommerSonnenWende

 

http://youtu.be/Uy_BSUymg00 „Staatsanwältin und Rechtsanwältin a. D. Packt aus“ „Mit dem Rechtsstaat sieht es bei Euch aber anscheinend auch nicht so toll aus,“ sagte Charlie, der mit einem jungen Mann namens Eddy, vor der kleinen Hotel-Lobby zusammen saß. Sie hatten sich schon vor ein paar Tagen kennen gelernt und tranken seitdem öfter ein Bierchen unter der roten Markise vor dem Hotel und schauten sich das Treiben auf der Straße an. Die Sonne stand schon recht tief und die Menschen, auffällig viele Mütter mit kleinen Kindern, kamen aus dem nahe gelegenen Park um nach Hause zu gehen. Andere zog es gerade jetzt genau dort hin, denn der relativ große Park war zu einem beliebten Treffpunkt für Jugendliche geworden, nicht erst seit es da jede Menge Afrikaner gab, bei denen man etwas Haschisch kaufen konnte.
„Ach, wenn ich das Wort Rechtsstaat schon höre, bekomme ich Pickel,“ sagte Eddy. „Aber mein Ausschlag wird noch heftiger, wenn ich vom Un-Rechtsstaat DDR höre. Diese scheinhaltige Bagage, in meinen Augen wird das Recht überall gebeugt, zumindest, wenn es darum geht, die Mächtigen an der Macht zu halten. Ich will Dir mal etwas sagen, mich hätten sie beinahe in den Knast gesteckt, nur weil ich nachts mit Werkzeug im Rucksack angetroffen wurde. Man unterstellte mir ohne jegliche Beweise, ich hätte damit Einbrüche begangen oder begehen wollen. Dabei habe ich denen erklärt, dass ich das Werkzeug eigentlich immer mit mir trage, ich brauche es in meinem Atelier und will es da aber über Nacht nicht liegen lassen, eben, weil ich befürchte, dass bei mir einer einsteigt und sich bedient.“
„Und das haben sie Dir nicht geglaubt,“ fragte Charlie.
„Ich bin nur davon gekommen, weil man mir einen konkreten Einbruch nicht nachweisen konnte, aber ich musste zahlen, 3000 Euro, echt, kein Scheiß, wegen Werkzeug im Rucksack, der Staatsanwalt hat mir sogar Wirtschafts-Kriminalität anhängen wollen, der Typ hat behauptet, ich hätte in irgendeiner alten Fabrik was abbauen und mitgehen lassen wollen, Altmetall oder so.“
„Hattest Du denn keinen Anwalt, der Dich da raus hauen konnte?“
„Ach, mittlerweile denke ich, die steckten von vorne herein unter einer Decke.“
„Der Anwalt und der Staatsanwalt?“
„Klar … profitieren doch alle davon. Und die Polizei? Ich traue denen mittlerweile echt alles zu, nur, wenn es um die echten Schweine geht, dann biegen sie ihre Gesetze so lange, bis der Herr Doktor, Minister, Kollege, Abgeordneter oder wer auch immer von denen Dreck am Stecken hat, entweder aus Mangel an Beweisen frei gesprochen wird  oder aber der Typ bekommt Bewährung. Ab einer gewissen, gesellschaftlichen Ebene kommst Du nicht in den Knast, der Höneß bildet da eine echte Ausnahme, aber der hat es ja auch so krass getrieben und alle Welt wusste nun davon, da konnten sie ihn kaum verschonen. Doch, was sind 3-4 Jahre bei 60-80 Millionen, denn soviel waren es am Ende wohl. Aber, normalerweise, wenn es irgend geht, hackt da keine Krähe einer anderen ein Auge aus. Haben doch alle Scheiße am Arsch. Rechtsstaat, dass ich nicht lache! Die Justiz ist in meinen Augen genauso ein Lügen-Schauspiel wie die ganze Politik. Und auch die Wissenschaft macht mit. In Wahrheit herrscht immer noch das alte Feudal-System, die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen. Und ich fürchte, daran wird sich auch nichts ändern. Es sei denn, die Richter und Staatsanwälte werden direkt vom Volk gewählt und sofort abgesetzt, wenn sie Scheiße bauen. Solange Staatsanwälte an Weisungen ihres korrupten Vorgesetzten gebunden sind und ihren Job verlieren, wenn sie auch mal etwas tiefer bei den Mächtigen nachbohren, solange wird unsere Justiz nur dazu dienen, kleine Kiffer weg zu sperren. Die großen Drogen-Bosse jedoch, die bleiben verschont. Mich kotzt das wirklich alles total an!“

Charlie war nicht erstaunt, in all seinen Gesprächen hörte er großen Frust und Ärger über die gesellschaftlichen Zustände heraus. Den Politikern glaubte kaum noch einer ein Wort, deren Image war total im Eimer. Für die einfachen Menschen war die sogenannte Elite ein Scheißhaufen, der Respekt, das Vertrauen oder gar die Liebe waren völlig verloren gegangen, auf beiden Seiten. Auch die Elite empfand keinen Respekt, kein Vertrauen und keine Liebe für ihr Volk.
In Russland war das ganz anders. Er war dort Vielen begegnet, die liebten ihren Putin über alles. Die hatten Vertrauen zu ihm und empfanden großen Respekt. Daher seine hohen Zustimmungswerte, von so etwas konnte eine Merkel nicht mal im Ansatz träumen. Aber er musste auch sagen, diese Truppe im Kanzleramt war auch wirklich  ein besonderer Schwachmaten-Verein. Solche Waschlappen gab es nicht so oft auf der Welt. Es gab zwar auch da viele Megakorrupte, nur, die hatten anschließend auch Milliarden auf dem eigenen Konto. Doch in Deutschland verkaufte man seine Seele ohne anschließend derart reich zu sein. Hier gingen die Handlanger der Elite wenn es gut für sie lief mit 3-4 Millionen nach Hause, aber was war das für ein schmaler Lohn gemessen an ihrem Verrat? Die Abgeordneten betrogen ihr Volk sogar, wenn es nur um ihr persönliches Ansehen ging. Ein paar dumme, peinliche Fotos und die Leute krochen in den hingehaltenen Arsch. Und so kam dann eine Zustimmung zum ESM zustande, so wurden die Banken mit 100 Milliarden gerettet. Die Steuergelder wurden nur so raus gehauen, dass es krachte, die Masse der Bevölkerung jedoch zuckte dazu nur irritiert die Schultern. Noch ging es der Mehrheit wohl immer noch zu gut. Nur, was würde geschehen, wenn es plötzlich auch für sie echt bergab ging?

Die USA hing tatsächlich am seidenen Faden, der Absturz war nur noch eine Frage der Zeit. Dann würden bei den Einen Bomben fallen und bei den anderen würde das Konto geleert. Währungsreform. Enteignung. Preisexpolsion. Arbeitslosigkeit. Weltwirtschaftskise. Krieg.
Es sah wirklich nicht gerade rosig aus, allerdings, wenn er durch Berlin ging, dann merkte er nichts davon. Alles schien so normal, so friedlich. Die jungen Menschen saßen in der U-Bahn und schauten auf ihr I-Phone, alte Leute schüttelten darüber mit dem Kopf, auf dem Boden lag eine Bild-Zeitung und bei Mac Donalds drängelte man sich. Das Nachtleben pulsierte in der Stadt, er hatte jeden Tag neue, tolle Kneipen und Partyschuppen kennen gelernt. Alles echt super., denn dazu spielte auch noch das Wetter mit. Aber wenn er dann auf der Montags-Demo stand, dann waren da ein paar Tausend Leute, die erwacht waren, und versuchten Andere auf zu wecken. Allerdings mit nur mäßigem Erfolg, auch wenn man im Internet manchmal dachte, die halbe Nation riebe sich die Augen. Doch, dies war ein Irrtum, stellte er auf der Straße fest. Man war zwar desillusioniert, was die Politik anging, aber wenn man sich die Hundertausend jubelnden Fussball-Begeisterten anschaute, die vorm Brandenburger Tot die Nationalhymne sangen, dann konnte man nur verzweifeln. Was musste nur geschehen, dass auf den Montags-Demos solche Bilder entstanden?

Eddy war einer der Aufwachenden, doch auch er wusste nicht, was er jetzt machen sollte oder konnte. Wofür sollte er sich einsetzen, was war die Alternative? Links und Rechts waren keine Option. Charlie erzählte ihm daher von Monalisas Besserer Weltordnung und gab ihm ihre Internet-Adresse. Er sagte: „Nimm Dir Zeit, lass Dich einfach mal darauf ein und lese den Beitrag mit der BWO.. Die Bessere Weltordnung ist eigentlich eine ganz einfache Sache, kapiert jeder.“
„Monalisaland? Kingt etwas mädchenhaft.“
„Nun ja, musst nicht alles Bier ernst nehmen, ist am Anfang sicher etwas ungewöhnlich, aber ich versichere Dir, die Zeit ist nicht verschwendet. Wenn man will, kann man sehr tief einsteigen, aber man kann auch an der Oberfläche verweilen. Ich verfolge die Entwicklung auf dieser Seite nun schon seit ein paar Wochen und ich muss sagen, ich bin fast süchtig danach. Ich entdeckte täglich etwas Neues. Und mittlerweile, also, ich würde gerne in einem Monalisaland leben.“
„Gut, ich werde es mir mal anschauen, gibt es da auch Videos zu sehen?“
„Oh, jede Menge sogar!“

 

23.Juni 2014

 

Polsprung 2021?

 

http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/591-nostradamus-warnung-fuer-europa Mister Goldman saß in der angenehm temperierten Lobby des Steigenberger Parkhotels in Düsseldorf und wartete auf seinen Kaffee und einen Herrn, dessen wahrer Name ungenannt bleiben muss. Goldman kannte ihn zwar, aber auch er hieß in Wahrheit ja nicht Goldman. Der Mann, auf den er wartete, hatte sich als Mister Smith, Adam Smith, ins Gästebuch eingetragen. Goldman und Smith kannten sich schon sehr lange, denn sie Beide waren Mitglieder des gleichen Clubs, dessen Name ebenfalls nur Eingeweihten bekannt war. Smith war geschäftlich in Düsseldorf, zumindest hatte er dies beim Zoll so angegeben.
Auch Goldman war offiziell rein geschäftlich in Deutschland und sicher, dass eine oder andere Geschäft würde sich vielleicht auch machen lassen, doch für Beide dienten diese Geschäfte meistens nur der Tarnung. Finanziell ging es ihnen so gut, dass sie selbst in 1000 Jahren noch nicht würden arbeiten müssen. Im Gegenteil, auch bei einem sehr kostspieligen Lebensstil konnte ihre finanzielle Unabhängigkeit eigentlich immer nur noch größer werden. Man konnte durchaus sagen, Geld war für sie absolut unerheblich, trotzdem spielte es in ihrem Leben eine sehr große und entscheidende Rolle. Denn, damit es immer weiter so bequem in ihre Kassen floss, durften sich die Verhältnisse auf dem Globus nicht ändern. Zumindest durften sie sich nicht zum Besseren für Alle wenden, denn ihr Kapital gründete letztendlich auf der Armut aller Anderen.
Ihr Bestreben und ihre Aktivitäten hatten also immer zum Ziel, dass alles möglichst so blieb wie es war. Dazu musste das aktuelle Welt-Finanzsystem jedoch nicht nur erhalten bleiben, nein, es musste unumkehrbar gemacht werden. Und dazu diente die NWO, die Neue Weltordnung. Sie war der Garant dafür, dass die Reichen immer reicher wurden und die Armen als ihre Sklaven den Laden schön weiter am Laufen hielten. So wie in diesem wunderbaren Hotel auf der Kö. Es gab eine Sonnenseite, da lebte die Elite und es gab ein Heer an fleißigen Angestellten, die nichts anderes im Kopf hatten, als ihnen das Dasein so angenehm wie möglich zu gestalten. In der Küche wurde auf höchstem Niveau gekocht, die Zimmermädchen kümmerten sich um die Sauberkeit und das Servicepersonal brachte freundlich buckelnd den Kaffee, so wie dieser junge Mann, der ihm seinen Kaffee gerade auf einem Silbertablett an den Tisch brachte. Goldman genoss diese Verhältnisse und er hielt sie auch für richtig. Seiner Meinung nach war das einfache Volk genau dazu auf der Welt. Und, dass er zur Elite zählte, nun, dass war nicht nur das Glück seiner Geburt, denn er war in eine Familie hinein geboren worden, die schon immer zu den Privilegierten zählte, es war auch sein persönlichen Zutun, das dafür gesorgt hatte, dass ihr Familienvermögen sich in den letzten 30 Jahren um ein Mehrfaches vervielfältigt, und vor 6 Jahren die 100 Milliardengrenze überschritten hatte.
Steuern zahlten sie natürlich nicht, im Gegenteil, für viele ihrer Projekte erhielten sie Dank ihrer guten und erfolgreichen Lobby-Tätigkeit immer wieder üppige Subventionen von den unterschiedlichsten Staaten. Wie gesagt, das Geld floss ungehindert immer nur zu ihnen und was sie damit machten, nun, dass lag ganz in ihrem Ermessen.

Mister Smith trat an seinen Tisch, Goldman stand auf und die Herren begrüßten sich freundlich. „Herr Smith, wie schön, dass wir uns hier so spontan treffen konnten, bitte, setzen Sie sich zu mir.“
Der junge Mann vom Service kam herbei geeilt und Mister Smith bat mit einem Blick auf Goldmans Kaffee, ebenfalls um eine Tasse. „Haben Sie schon zu Mittag gegessen,“ fragte Smith, „ich könnte ein kleines Stück Kuchen vertragen.“
„Oh ja, warum nicht, bitte … bringen Sie uns doch eine kleine Auswahl, junger Mann.“
Mister Smith setzte sich neben Goldman in einen der dick gepolsterten Ledersessel und fragte: „Mister Goldman, was führt Sie in diesen Zeiten nach Deutschland und dann auch noch in dieses vom Sturm so schwer getroffene Düsseldorf? Haben Sie die Königsalle schon gesehen, der Orkan hat doch tatsächlich einige der herrlichen, alten Bäume dahin gefegt.“
„Ja, es sieht schlimm aus, doch so wie bei den Deutschen üblich, alle Schäden werden schnell beseitigt. Kostet natürlich eine Menge, aber Deutschland ist ja kein armes Land und gut organisiert.“
„Ja, das muss man den Deutschen wirklich lassen, die erschüttert so schnell nichts. Und was machen Ihre Geschäfte? Ich nehme an es läuft wie immer blendend?“
„Ich kann mich nicht beklagen,“ sagte Goldman, dem das Gespräch nun doch etwas zu persönlich wurde. „Bisher konnte der große Zusammenbruch verhindert werden, ich weiß nur nicht, was wird passieren, wenn Putin nicht endlich zurück schlägt?“
„Ja, der Mann nervt ganz schön, doch wenn die ukrainische Regierung so weiter macht, dann kann er eigentlich nicht anders, dann muss er einschreiten. Sein Volk wird es verlangen. Haben Sie die Berichte im russischen Fernsehen verfolgt?“
„Ja, natürlich, nur so bekommt man ja heute überhaupt noch ein halbwegs klares Bild von den Realitäten. Ich wüsste gar nicht, was ich machen würde, wenn es das Internet nicht gäbe.“
„Ja, nicht wahr, ich informiere mich grundsätzlich nur noch dort, denn, gerade hier in Deutschland ist das Fernsehen ja derart zensiert, da wird nur noch Fassadenputz betrieben.“
„Ja, das ist die Krux, wenn man die Wahrheit in den Massenmedien so erfolgreich verdreht, dann verliert man selbst natürlich auch eine wichtige Informationquelle. Ich mache die Kiste eigentlich nur noch an um mit zu bekommen, was für Lügen gerade im Umlauf sind. Ich habe schon vor einiger Zeit eine kleine Firma gegründet, die nur damit beschäftigt ist, die Massenmedien zu beobachten und dies weltweit. Eine andere Gruppe kümmert sich hingegen ausschließlich um das Internet. Denn auch da muss man auf dem Laufenden sein.“
„So habe ich es auch gemacht, ich denke, heutzutage muss jeder sein eigenes Informations-Management betreiben, denn auch die Geheimdienste sind mit der Flut an Daten überfordert. Ich mache mir zudem immer gerne mein eigenes Bild,“ sagte Mister Smith.
„Hm … dann haben Sie sicherlich auch vom zu erwartenden Polsprung gehört, der könnte uns allen einen ziemlichen Strich durch die Rechnung machen.“
„Ja, 2021 wird wohl tatsächlich ein sehr problematisches Jahr.“

Der Mann vom Service brachte den Kaffee und den Kuchen. Goldman entschied sich für ein Stück Käsekuchen und Smith wählte eine Schokoladen-Torte. Sie schwiegen bis der Kellner gegangen war.
„Werden Sie ins Weltall flüchten oder unter die Erde gehen,“ fragte Goldman und probierte den Käsekuchen. Hm, der schmeckt sehr gut, dachte er.
„Ich habe mich noch nicht entschieden,“ antwortete Smith auf diese wie er nun fand sehr persönliche Frage. Dennoch antwortete er: „Meine Frau will nicht so gerne auf einen anderen Planeten. Doch mir gefällt der Gedanke, mich ins Erdreich zu verkriechen auch nicht besonders. Zum Glück haben wir ja beide Optionen, ich denke, wir werden es spontan entscheiden.“
„Nun, wenn meine Informationen stimmen, dann haben wir ja zum Glück noch etwas Zeit,“ sagte Goldman. „Ich denke jedoch, unter der Erde werden wir nicht wirklich sicher sein, es soll einige „Unfälle“ dort gegeben haben.“
„Ich habe davon auch gehört, leider kennt man die Verursacher immer noch nicht.“
„Ich befürchte, es sind Warnschüsse der Allmächtigen,“ teilte Goldman seine ganz persönliche Vermutung mit.
„Daran habe ich auch schon gedacht. Ich weiß nicht, was uns dort blüht, wenn wir erst mal dort eingezogen sind. Im Weltall kann man den Kurs immer noch ändern, aber da Unten sind wir nicht nur dem Wohl und Wehe der Allmächtigen ausgeliefert,“ meinte Smith.
„Letztendlich wäre es wirklich das Beste, man könnte Oben auf der Erde bleiben,“ meinte Goldman.
„Na, das wird wohl leider nicht gehen,“ sagte Smith. „Der Planet ist dem Ende geweiht und das Chaos, dass danach auf die Überlebenden zukommt, das möchte ich nicht miterleben.
„Ich sehe schon, Sie werden Ihre Frau wohl überzeugen müssen mit ins All zu kommen. Meiner Meinung nach ist dies unsere einzige Chance. Neues Spiel, neues Glück!“
„Ja, so sehe ich es auch. Die Erde wird zwar untergehen, aber wir haben zum Glück ja rechtzeitig eine Neue gefunden. Haben Sie die Bilder von ihr schon gesehen?“
„Nicht nur Bilder, ich habe auch mit jemandem gesprochen, der schon dort war. Er sagt, es sei großartig, eine Landschaft wie in der Karibik. Bisher gibt es dort anscheinend noch keine Tiere, wir werden also welche mitnehmen müssen. Der Sauerstoffgehalt ist etwas höher als hier, aber das soll ja nicht schädlich sein.“
„Ich habe eine Broschüre zugeschickt bekommen, darin wird dieser Ort sehr angepriesen, aber es ist natürlich immer besser, man spricht mit jemanden, der selbst vor Ort war.“
„Ich kann Ihnen meine Quelle leider nicht anbieten, der Mann ist mittlerweile tot.“
„Ach, warum das denn?“
„Wir wollen keine Zeugen, in den heutigen Zeiten ist das einfach zu gefährlich, es braucht doch nur einen Klick und die Informationen verbreiten sich in Sekundenschnelle über den ganzen Erdball.“
„Bedeutet dies, alle, die dort heute arbeiten, werden getötet werden,“ fragte Smith.
„Nur die, welche zurück kommen. Und dieser Mann war wohl dort auch schon zu einem Problem geworden. Hatte wohl Skrupel bekommen.“
„Hm … nun ja, es ist natürlich wichtig, dass dieses Projekt absolut geheim bleibt.“
„Da gibt es leider ein kleines Problem, an das denkt heute kaum noch einer von uns,“ sagte Goldman. „Und dies ist auch der Grund meiner Deutschland-Reise.“
„Und der Grund wäre, wenn ich fragen darf?“
„Monalisa hat ihre Kräfte zurück erhalten. Sie kann jetzt gerade in diesem Moment hier um uns herum tanzen und alles belauschen. Es scheint für sie keine verschlossene Tür mehr zu geben.“
„Ich denke, die Göttin ist ausgeschaltet,“ sagte Smith.
„Sie ist offensichtlich wieder lebendig geworden, und schwatzhafter denn je. Kennen Sie die Internetseite Monalisaland, www.monalisa.land, schauen Sie da mal hinein. Wenn wir Pech haben, dann finden auch wir Zwei uns dort wieder.“
„Ach Du meine Güte! Dann muss ihre Internetseite schnellst möglich geblockt werden,“ sagte Smith, dem sofort klar war, welches Problem ihnen mit Monalisa ins Haus stand.
„Das ist nicht so einfach,“ meinte Goldman, „jede Reaktion von unserer Seite wird nur einen neuen, noch längeren Rattenschwanz hinter sich herziehen. Noch kennt kaum einer ihre Seite, doch sobald wir uns einmischen, müssen wir damit rechnen, dass sich dies ändert. Sie sehen ja, was heute im Internet los ist. Hätten wir sie damals einfach machen lassen, wer weiß, dann wäre ihr Pulver schnell verschossen gewesen. Jetzt ist ihr Munitionsdepot jedoch bis unter den Rand gefüllt.“
„Monalisa.land sagen Sie? Gut, ich schau es mir gleich mal an,“ sagte Mister Smith und trank seinen Kaffee aus. „Ich muss jetzt aber erst noch zu einem anderen Termin. Wie lang bleiben Sie hier in Düsseldorf?“
„Ich habe nicht vor so schnell wieder in die Staaten zu fliegen, wir treffen uns bestimmt noch mal, oder reisen Sie bald ab?“
„Ich bleibe bis Freitag, dann geht es nach Kapstadt.“
„Nun, es war schön, dass wir uns hier getroffen haben, vielleicht trinken wir noch mal ein Gläschen zusammen an der Bar,“ sagte Goldman, der auch aufstand. Die Männer gaben sich zum Abschied die Hände und Smith meinte: „Vielleicht sollten wir noch mal reden, wenn ich mir dieses Monalisaland angeschaut habe.“
„Gerne, lassen Sie mir einfach eine kurze Nachricht zu kommen.“
Smith verließ das Hotel durch den Haupteingang und Goldman betrat den Aufzug um in sein Zimmer zu gehen. Er wollte sich etwas hinlegen, denn am Abend hatte er noch einen wichtigen Termin, bei dem er möglichst fit sein musste. Er nahm sein I-Pad und ging damit auf die Chaiselonge und machte es sich bequem. Dann klickte er zu Bewusst.TV und entdeckte dort ein neues Video. http://bewusst.tv/heiko-schrang-ueber-montagsdemo/ Oh, dachte er, das ist sicher sehr interessant und schaute es sich an.

 

 

24.Juni 2014

Reisevorbereitungen

Dimitri hatte soweit alles fertig gepackt, viel war es ja nicht, was er für die paar Tage in Holland benötigte. Er hatte dem Hotelier gesagt, dass er bis Samstag ans Meer verreisen würde und der gute Mann hatte ihm eine schöne Zeit gewünscht, auch wenn das Wetter vielleicht nicht so toll sein sollte. Aber, so meinte er, am Meer sei es immer schön, man müsse nur die richtige Kleidung dabei haben.
Sonntagnacht hatte er sich an Osrams Auto geklemmt, das heißt, er hatte ganz nach alter Schule einen Sender unter dem Wagen angebracht. Zu solchen Mitteln musste man in der heutigen Zeit nicht unbedingt mehr greifen, aber eben nur, wenn die Insassen ein Smart-Phone besaßen. Monalisa und Osram benutzten jedoch ganz normale, einfache Handys und damit war eine Verfolgung zu ungenau. Außerdem wollte er die Gespräche im Wagen mitbekommen. Sicher, man konnte auch über ein normales Handy mithören, doch die Qualität war sehr viel schlechter, zumindest wenn die Geräte in der Hosentasche oder im Rucksack verstaut waren.
Montag hatte er den Sender dann auch gleich überprüfen können, denn seine Zielpersonen waren nach Düsseldorf gefahren, um sich Schlafsäcke zu kaufen. Außerdem gingen sie in ein Elektronik-Fachgeschäft. Osram suchte dort nach speziellem Werkzeug für seinen Lampen-Bau und Monalisa hatte sich mit einem Mann hinter einer der Verkaufstheken umarmt und Zettelchen mit Telefonnummern ausgetauscht. Er brauchte nicht lange zu überlegen, wer der Mann war, denn in Monalisas Biografie befand sich ein Foto von ihm. Von dem Gespräch bekam er nicht all zu viel mit, aber er konnte sich schon denken, was Monalisa von diesem Mann wollte.

Dann waren sie durch die Stadt zu einem NATO-Shop gefahren und er war darüber ganz froh, denn so konnte auch er sich einen neuen Schlafsack kaufen, sein Alter war doch schon ziemlich zerschlissen. Er war noch aus seiner Ausbildungszeit und nicht gerade der Leichteste. Die Schlafsäcke in dem NATO-Shop hingegen waren günstig und federleicht. Er entschied auch sein kleines Ein-Mann-Zelt mitzunehmen, denn in Amsterdam wollten die Beiden jetzt doch nur eine Nacht bleiben. Danach sollte es dann an die Nordsee gehen, wo genau, dass war ihnen allerdings immer noch nicht klar.
So hätte er mit seiner Frau niemals verreisen können, bei der musste alles möglichst schon Wochen vorher fest gebucht sein. Einfach so losfahren, dass war mit ihr nicht möglich gewesen. Er persönlich hatte damit jedoch keine Probleme, als Agent im Außendienst musste man immer und zu jeder Zeit sehr flexibel reagieren können. Leider hatte sich sein Beruf mit der modernen Technik doch sehr verändert, die letzten Jahre hatte er eigentlich nur noch vor seinen Bildschirmen gesessen. Wie gesagt, er hatte anderen beim Leben zugeschaut, und selbst kein eigenes mehr gehabt. Aber das war jetzt, wieder Dank der Technik, zum Glück vorbei. Mit seinem Ohrstöpsel, der intelligenten Brille und dem speziellen Laptop war er wieder ein freier Mensch. Zumindest, wenn er ausblendete, dass auch er die ganze Zeit durch seine Zentrale überwacht wurde. Alexander konnte jeder Zeit mit ihm in Kontakt treten und alle seine Aktionen von seinem Schreibtisch aus verfolgen. Doch, so langsam gewöhnte er sich daran und, wenn er nicht allzu genau darüber nachdachte, dann konnte er damit auch ganz gut leben.
Ach ja, das Meer, er freute sich wirklich auf diese Ablenkung. Wenn er jetzt an das laute Moskau dachte, dann war er wirklich sehr froh hier mitten im Monalisaland zu sein. Madame würde ihren Laptop zu Hause lassen, dass hieß, auf ihrer Seite würde sich jetzt erst mal ein paar Tage nichts Neues tun und sie alle konnten etwas entspannen. Es würde weder irgendwelche provozierende Kartendeutungen noch Geschichten über sie geben. Klar, Monalisa hatte auch ihn gnadenlos enttarnt, sie wusste, dass er sich in ihrem Paradies aufhielt, aber wie er aussah, dass wusste sie dann wohl doch nicht so genau. Auch sein Name war natürlich nicht Dimitri, insofern war er für Außenstehende nicht gleich zu erkennen. Aber er würde aufpassen müssen, Monalisa wollte ihre Kamera mitnehmen und ihre kleine Reise dokumentieren. Und da er damit rechnen musste, dass sie daraus einen ihrer Schappschussfilme machen würde, musste er davon ausgehen, dass sie diesen auch irgendwann auf ihrer Seite veröffentlichen würde. Und es wäre schon sehr peinlich für ihn, wenn er darauf abgebildet wäre. Ja ja, es war problematisch geworden sich Monalisa zu nähern, es bestand immer die Gefahr, dass man sich ein paar Tage später im Internet wiederfand. Ihm war schon klar, dass es sich dabei um eine besondere Form  der Rache handelte. Sie hatte den Spieß, an dem sie 2006/2007 gedreht worden war, komplett umgedreht. Jetzt waren sie zu ihrem Zielobjekt geworden. Doch, wenn er las, was sie über Redding, Monetti, Goldman und Co. so erzählte, dann konnte er nur sagen, sie hatten großes Glück, denn eigentlich kamen sie alle dabei recht gut weg. Im Gegenteil sogar, er hatte den Eindruck, dass sie einiges beschönigte. So freundlich war man ihr gegenüber höchstwahrscheinlich gar nicht überall eingestellt. Doch, er durchschaute ihren Plan dabei sehr wohl und er musste zugeben, zumindest bei ihm funktionierte der sehr gut.

 

 

 

Fortsetzung folgt!

 

monalisa

2 Comments

  1. …iCH habe selten einen solchen Blödsinn gelesen – der Schreiber hat nicht einmal die Mühe gemacht auch nur einen Beitrag von mir vollständig zu lesen, ansonsten käme nicht solch ein „Wirr-War“ heraus. – Schade, hätte gut werden können – so: Daumen nach unten.

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